Heidelberg und die Kurpfalz waren in den Jahren um 1800 großen Umbrüchen unterworfen. Als Besucher der Stadt erlebten Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Hölderlin den Ausklang der Carl-Theodor-Zeit. Nach dem Übergang an Baden setzte die Erneuerung der Universität ein, an der sich Joseph Görres als Lehrer und Joseph Freiherr von Eichendorff als Student beteiligten. Die gestiegene Attraktivität der Stadt lockte Clemens Brentano und Achim von Arnim an den Neckar. Etwa ein Jahrzehnt später wurde Jean Paul bei einem Besuch in Heidelberg gefeiert.
Kurpfälzisches Museum/Universitätsbibliothek Heidelberg.
Hrsg. von Frieder Hepp, Ulrike Pecht und Armin Schlechter.
60 S. mit 22 Abb., geheftet. 2004.
ISBN 978-3-89735-292-6. EUR 9,90
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Das Ortssippenbuch Neulußheim stellt ein wichtiges Nachschlagewerk für heutige und kommende Generationen dar und gibt Antwort auf die Frage nach der Abstammung von vielen Familien und Einzelpersonen aus Neulußheim.
Hrsg. von der Gemeinde Neulußheim.
576 S., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-401-2. EUR 25,–
Obstwiesen prägen den Kraichgau: vom weißen Blütenmeer der Bäume im Frühjahr über die bunten Wiesen im Sommer bis zur verschwenderischen Fülle an Obstsorten im Herbst. Während sie früher etwas völlig Alltägliches waren, gehören Obstwiesen heute zu den wertvollsten Schätzen der regionalen Kultur- und Naturtradition, die man erhalten, pflegen und schützen muss. Die Autoren unternehmen einen farbenprächtigen Streifzug durch die jahrtausendealte Nutzungsgeschichte der Obstbäume, anschaulich informieren sie über die Vielfalt der Obstarten und ihre Verwertung. Auch die ökologische Bedeutung der Hochstammwiesen als unersetzlicher Lebensraum für eine breit gefächerte Pflanzen- und Tierwelt ist Thema des reich bebilderten Buches. Tipps zur Pflege der Obstwiesen sowie 11 reizvolle, ausführlich beschriebene Exkursionsvorschläge mit Wanderkarten runden den Band ab.
Michael Hassler, Dieter Hassler und Jürgen Alberti (Hrsg.), Obstwiesen im Kraichgau.320 S. mit 308 meist farbigen Abb., 11 Wanderkarten, fester Einband. 2004. ISBN 978-3-89735-213-1. EUR 18,90.
Am 15. Mai 2003 wurden die bis dahin der Deutschen Bahn AG gehörenden Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH durch die Stadt Konstanz übernommen und in den Verbund ihrer Stadtwerke integriert. Diese verfügen mit der „Schwimmenden Brücke Bodensee“ bereits über ausgezeichnete Erfahrungen im Fährbetrieb.Ohne sich zu sehr in Einzelheiten zu verlieren, schildert dieses Buch den Ablauf der grandiosen Ereignisse aus 180 Jahren maschinengetriebener Schifffahrt auf dem Schwäbischen Meer: von den ersten Eindeck-Dampfbooten des Bodensees über die Luxusdampfer zu Kaisers Zeiten, dem zweimaligen Niedergang durch die Weltkriege, schließlich die Ablösung der Dampf- durch Motorschiffe in den 50er und 60er Jahren, bis zu den modernsten Entwicklungen in der Schiffs-Antriebstechnik und dem Umweltschutz.
Hrsg. von der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH, Konstanz. 128 S. mit 137, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2004. ISBN 978-3-89735-287-2. EUR 16,90
Die Kraichgaubahn zwischen Karlsruhe, Bretten, Eppingen und Heilbronn ist seit 1992 eine der bekanntesten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Auf dem Abschnitt Karlsruhe – Bretten startete seinerzeit ein viel beachtetes Pilotprojekt, die „Stadtbahn auf Bundesbahngleisen“. Mit einem Schlag wurde die Kraichgaubahn dadurch aus ihrem Schattendasein ins Rampenlicht katapultiert. Der reich bebilderte Band zum 125-jährigen Jubiläum zeichnet die Geschichte der Kraichgaubahn von den Anfängen bis heute nach.
Hrsg. von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH.
Mit Beiträgen von Peter Bahn, Eugen Stetzenbach (†), Ulrich Merz und Georg Nowak-Hertweck.
160 S. mit 111, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-289-6. EUR 14,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
"Bibel uf Pälzisch" – das meint: Biblische Geschichten werden kurz und prägnant in Pfälzer Mundart nacherzählt und auf den Punkt gebracht. So manche Geschichten und Sprüche aus der Bibel erscheinen so in einem neuen, ungewohnten Licht. Auch sprachlich geht die "Bibel uf Pälzisch" neue Wege. Ein Kurpfälzer und ein Speyerer übertragen gemeinsam die biblischen Geschichten ins Pfälzische und haben sich zur Aufgabe gemacht, über Ortsgrenzen hinweg verstehbar zu sein.
Eine "Pfälzer Grammatik" und Worterklärungen erläutern Sprachregeln und Begriffe, die mit der Pfälzer Mundart vertraut machen. Die "Bibel uf Pälzisch" führt auch in die Sprachregionen der Pfalz ein und zeigt, wie vielfältig die pfälzische Sprache ist.
Dritte Auflage.
Veröffentlichungen des Pfälzischen Bibelvereins. Bd. 1.
112 S. mit 59 Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-283-4. EUR 14,90.
Noch vor rund zwanzig Jahren galt das mittelalterliche Pforzheim als 'terra incognita', als unbekanntes Terrain. Inzwischen erscheint diese Epoche der Stadtgeschichte keineswegs mehr so finster, wie gemeinhin und allzu leichtfertig behauptet wurde. Denn zahlreiche Forscher haben mittlerweile Licht in das Dunkel jener fernen, aber faszinierenden Zeit gebracht und dabei viel Neues zutage gefördert. Darüber berichten sie in aufwendig bebilderten Texten.
Materialien zur Stadtgeschichte. Bd. 19.
Hrsg. vom Stadtarchiv Pforzheim.
208 S. mit ca. 44 Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-282-7. EUR 18,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Der Hotzenwald im südlichen Schwarzwald gilt immer noch als „Geheimtipp" unter den Naturfreunden. In den letzten Jahren ist er zwar bekannter geworden, doch insbesondere der waldreiche, dünn besiedelte Obere Hotzenwald ist nach wie vor eine Landschaft, in der man Ruhe und Einsamkeit genießen kann.
Wenngleich er mit seinen Mooren, ausgedehnten Wäldern und unverbauten Bächen sehr naturhaft wirkt, ist der Obere Hotzenwald doch auch Kulturlandschaft. Hier sucht der Naturschutz nach neuen, integrierten Wegen, um seine Ziele zu erreichen: Strenge Schutzgebiete müssen in Zonen mit gelenkter Nutzung eingebettet sein, Lebensräume der ehemaligen bäuerlichen Kulturlandschaft sollen behutsam gepflegt werden. Dabei ist auch die Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südschwarzwald wichtig, in dessen Geltungsbereich der Hotzenwald als eigene Landschaft liegt.
Der farbenprächtige Band stellt die Landschafts- und Nutzungsgeschichte dar und vermittelt auf der Basis sorgfältig ausgewerteter Erhebungen ein lebendiges Bild der reichen Tier- und Pflanzenwelt dieses wertvollen Lebensraums.
Naturschutz-Spectrum. Themen. Bd. 94.
Hrsg. von der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LFU).
440 S. mit 295, meist farbigen Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-268-1. EUR 24,–
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Aus dem Inhalt:
Unterer Neckarraum. Ein Versuch zur historisch-burgenkundlichen Strukturierung
Rechtslage, soziale Verhältnisse und Geschäftsbeziehungen von Mennoniten in Städten und auf dem Land – Mennonitische Bauernkaufleute in der Pfalz und in Rheinhessen (18.–19. Jahrhundert)
Auf den Spuren von Ferdinand Langer, Musiker und Kapellmeister in Mannheim
Der Wiederaufbau des Mannheimer Schlosses nach 1945
Herrschaft und Gemeinderecht auf den Gemarkungen von Mannheim, Neckarau und Seckenheim nach den kurpfälzischen Jagdakten von 1546ff.
Die kurpfälzische Herrschaft über den Rhein zwischen Speyer und Worms nach dem kleinen Rheinbefahrungsprotokoll von 1580.
Urnenfeldzeitlicher Adel an Bergstraße und westlichem Mittelmeer. Zwei Scheidenendbeschläge aus Weinheim-Nächstenbach und Sagunto (Spanien)
Mottenburgen und Kampf im 11. Jahrhundert. Eine Konkretisierung anhand des Teppichs von Bayeux
Besonderheiten oberrheinischer Romanik: Seebach, Wasserspeier und Kehlsteine – Kloster Limburg – Klingenmünster – Rheinmünster
Die Marienkapelle in Kraichtal-Neuenbürg
Buchbesrepchungen und Berichte
Mannheimer Chronik 2001 und 2002
Ein historisches Jahrbuch... Bd. 10.
Mit Beiträgen von Amparo M. Barrachina, Hartmut Ellrich, Horst Gehringer, Klaus Kärcher, Rainer Kunze, Frank Konersmann, Joachim Neumaier, Ulrich Nieß, Hansjörg Probst, Karl-Hermann Schlage, Otto Klaus Schmich, Hermann Wiegand.
400 S. mit 106 Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-265-0. EUR 24,80
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
In diesem Band der Reihe Winnender Veröffentlichungen wird der Stadtteil Birkmannsweiler dargestellt. Dies geschieht aus Anlass der 700-jährigen Wiederkehr der erstmaligen urkundlichen Erwähnung des früheren Dorfes und heutigen Winnender Teilorts Birkmannsweiler im Jahre 1304. Sowohl wissenschaftlich-historische als auch heimatkundlich-persönliche Ansätze finden sich in diesem Buch.
So ist es in zwei Hauptteile untergliedert, von denen der erste die 700-jährige, historisch nachweisbare Geschichte und Entwicklung des Ortes systematisch beschreibt, während im zweiten die Bürger selbst zu Wort kommen. Ihre Einzelbiografien vermitteln ein Bild davon, wie unterschiedlich die Schicksale und das Lebensgefühl der Menschen sein können, die sich durch das Wohnen an ein und demselben Ort verbunden fühlen.
Winnender Veröffentlichungen Bd. 2.
Hrsg. von der Stadt Winnenden und der Kultur- und Heimatvereinigung Birkmannsweiler e.V.
424 S. mit 260 Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-275-9. EUR 19,80
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Der mit über 100 Abbildungen ausgestattete Band in italienischer Sprache bietet einen einzigartigen Überblick über die seit Jahrhunderten bestehenden Verbindungen des Landkreises Rastatt und der Region mit Italien.
ln italienischer Sprache.
Hrsg. vom Kreisarchiv Rastatt.
Sonderveröffentlichungen des Kreisarchivs Rastatt. Bd. 2.
Übertragen ins Italienische von Paola Carosa, Valeria Casagrandi, Maria-Teresa Walker.
184 S. mit zahlreichen, z.T. farbigen Abb., 1 Klappkarte, fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-269-8. EUR 14,90
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Vorarbeiten zum Thema der Zwangsarbeiter in Pforzheim hat es bereits gegeben, doch erst im Zuge der Vorbereitung der Entschädigungszahlungen konnte dieses Thema ausführlich erforscht werden. Der Historiker Christian Haller hat hierfür die Bestände des Stadtarchivs sowie zahlreicher anderer Archive im In- und Ausland ausgewertet. Der Autor erinnert nicht nur an die Fremdarbeiter in Pforzheim, sondern liefert zugleich einen fundierten Baustein zur politischen, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt.
Materialien zur Stadtgeschichte. Bd. 17.
Hrsg. vom Stadtarchiv Pforzheim.
160 S. mit 31 Abb., Broschur. 2004.
ISBN 978-3-89735-262-9. EUR 14,90
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Am 9. Januar 1673 verkauft Hannibal von Bärenfels, Herr dieser Gegend, ein erstes Grundstück, bestimmt für die Beerdigung der Juden in Hegenheim. Der Friedhof wird bis heute genutzt. Die Inschriften seiner etwa 2848 Grabsteine geben Kenntnis jüdischer Präsenz in den Gemeinden des Ober-Elsass, der badischen Nachbarschaft und in der Schweiz. Die Aufsätze in deutscher und französischer Sprache sind der Geschichte des Dorfes Hegenheim, seinem Judenfriedhof und den jüdischen Begräbnissitten gewidmet. Eine repräsentative Auswahl von Grabsteinen ist in Wort und Bild beigefügt. Ein alphabetisches Register erleichtert die genealogische Forschung. Auf einem Friedhofsplan sind alle Grabsteine mit Umrissen und Lage eingetragen, und die beigefügte CD-ROM erfasst alle Steine samt hebräischer Beschriftung und deutscher Übersetzung sowie weitere Angaben.
Gil Hüttenmeister und Léa Rogg, Der jüdische Friedhof in Hegenheim / Le Cimitière Israélite de Hegenheim (Haut-Rhin).144 S. mit 37 Abb. und einer CD-ROM sowie einem farbigen Faltplan, fester Einband. 2004.ISBN 978-3-89735-194-3. EUR 24,00.
Die Mundart, über Jahrhunderte hinweg ein prägendes Element der Dorfgemeinschaft, hat in den letzten Jahrzehnten auch in unserer Region immer mehr an Bedeutung verloren. Viele Ausdrücke sind schon verschwunden oder drohen in Vergessenheit zu geraten. Kraichtal tritt diesem Verlust jetzt entgegen: Walter Schmid, fest in Oberacker verwurzelter Leiter des Mundartkreises, hat die "Kraichtaler Mundart" in ihrer Vielfalt erforscht und in einem soeben erschienenen Buch dokumentiert. Gängige Begriffe mit ihrer ortsspezifischen Aussprache werden in dem vom Heimat- und Museumsverein Kraichtal e.V. herausgegebenen Band ebenso erfasst wie Ausdrücke, die kaum noch im Sprachgebrauch sind und deshalb gesondert erläutert werden. Die vergleichende Darstellung ermöglicht einen schnellen und gründlichen Überblick über die mundartlichen Ausdrücke in den neun Stadtteilen Kraichtals. Dabei spiegelt die Mundart die Geschichte der Region wider: Auch heute noch ist die frühere Herrschaftszugehörigkeit deutlich "hörbar": Landshausen, Neuenbürg und Oberöwisheim gehörten über Jahrhunderte zum ehemaligen Bistum Speyer, während in Menzingen und Münzesheim – als einziger badischer Besitz – eigener Ortsadel regierte und das Herzogtum Württemberg in Bahnbrücken, Gochsheim, Oberacker und Unteröwisheim vertreten war. Das schön bebilderte, großformatige Buch ist somit informativer Mundartkatalog und bietet zugleich auf seinen 84 Seiten einen unterhaltsamen Ausflug in die Lebenswelt unserer Vorfahren.
Hrsg. vom Heimat- und Museumsverein Kraichtal e.V. 84 S. mit 46 Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2004. ISBN 978-3-89735-234-6. EUR 14,-
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Das Jahrbuch der Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung e.V. erscheint mit dem Band 2003 erstmals beim verlag regionalkultur. Die Beiträge befassen sich mit verschiedenen historischen Themen, die durchaus von aktueller Bedeutung sind. Aus dem Inhalt: Thomas Neubert, Von der Schulbank ins Gefängnis. Vergeblicher Versuch einer Kriminalisierung der Jungen Gemeinde 1951; Ulrich Tjaden, Auf dem Weg zur modernen Partei: Die badischen Liberalen während der »Neuen Ära« 1860–1866; Simone Wachter, Wahlkämpfe und Wahlerfolge der NSDAP unter besonderer Berücksichtigung der Städte Mannheim und Heidelberg; Katrin Wurch, Zwischen Bürokratie und Politik: Hamburgs schulischer Umgang mit Gastarbeiterkindern zwischen 1960 und 1973; Erardo Cristoforo Rautenberg, Schwarz-Rot-Gold: Das Symbol für die nationale Identität der Deutschen.
Hrsg. von der Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung e.V., Neustadt an der Weinstraße.
246 S. mit 46 Abb., Broschur. 2004.
ISBN 978-3-89735-257-5. EUR 15,80
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Im Vertrauen auf die Gültigkeit des einen Wortes Gottes haben 1529 die Reichsstände, die in der Minderheit waren, ihre Protestation gegenüber der Mehrheit vorgelegt. In Erinnerung an diese Protestation haben die Pfälzer Protestanten im 19. Jahrhundert den Bau der Gedächtniskirche begonnen und ihn 1904 vollendet. Sie wurden dabei von Protestanten aus der ganzen Welt unterstützt.
Mit der Broschüre wird die Ausstellung des Archivs zum 100jährigen Jubiläum der Gedächtniskirche begleitet. Sie beinhaltet einzelne Aufsätze aus dem großen Sammelband »Hundert Jahre Gedächtniskirche der Protestation zu Speyer. 1904 • 2004« des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte. Zusammen mit den Bildern gibt die Broschüre einen guten, knappen Einblick in die Geschichte und Bedeutung der Gedächtniskirche.
Aus dem Inhalt: Gabriele Stüber und Christine Lauer, Von der Idee bis zur Einweihungsfeier. Zeitleiste der wichtigsten Daten und Pressestimmen zum Bau der Gedächtniskirche; Klaus Bümlein, Der Weltprotestantismus um 1904 und die Gedächtniskirche; Friedhelm Hans, Geldgeber und Kollektanten; Gabriele Stüber unter Mitarbeit von Andreas Kuhn, Die Gedächtniskirche der Protestation – Ausdruck deutschen Zeitgeistes und protestantischer Erinnerungskultur zwischen 1856 und 1904.
Hrsg. vom Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche).
96 S. mit 44, z.T. farbigen Abb., Broschur. 2004.
ISBN 978-3-89735-277-3. EUR 12,80
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Schon Zeitgenossinnen und Zeitgenossen empfinden die Raumkonzeption der Heidelberger Stadthalle als Clou: Nahezu alle Räume lassen sich zu einem einzigen großen Festsaal verbinden. Dies erweist sich bei den großangelegten Festen der Universität als äußerst wichtig. Ebenso vorteilhaft ermöglicht die Raumanordnung die zeitgleiche separate Durchführung unterschiedlicher Veranstaltungen. Außerdem sind die meisten Räume multifunktional nutzbar.
Die Heidelberger Stadthalle gehört zu der kleinen Gruppe der um 1900 erstellten Bauwerke dieser Gattung. Von denen nur noch ganz wenige erhalten sind. Sie ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig. Nicht nur durch die Verwendung außergewöhnlicher Bauformen und eine Dekoration, die sich auf den Friedrichsbau beruft. Sondern auch durch ein ausgefeiltes plastisches Bildprogramm, das auf den ersten Blick bekannt scheint und bei genauerer Betrachtung sogar noch einige Überraschungen bietet ...
Buchreihe der Stadt Heidelberg. Bd. XI.
Im Auftrag der Stadt Heidelberg hrsg. von Peter Blum.
280 S. mit 47, z.T. farbigen Abb. und CD-ROM, fester Einband.
Edition Guderjahn. 2004.
ISBN 978-3-89735-255-1. EUR 21,80
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Die Menschen des erst im Jahr 1710 gegründeten Dorfes Wilhelmsfeld litten stets unter den widrigen Umständen, denen sie infolge des rauen Klimas, des kargen Bodens sowie ihrer abgeschiedenen Lage ausgesetzt waren. Das Leben der Wilhelmsfelder Bevölkerung blieb trotz aller Bemühungen stets geprägt von einer unglaublichen Armut, die erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihr Ende fand. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann sich das Leben im Dorf grundlegend zu wandeln. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde aus einem armen Bauern- und Arbeiterdorf eine bevorzugte Wohngemeinde mit zunehmendem Wohlstand und einer modernen Infrastruktur.
464 S. mit 275, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-267-4. EUR 34,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Die Freiwillige Feuerwehr Bruchsal wurde 1854 als eine der ersten in Baden gegründet, vereinte Bürger aller Schichten und Herkunft, experimentierte mit den jeweils neuesten Errungenschaften der Technik, wurde bisweilen argwöhnisch von Politik und Obrigkeit beäugt, durchlitt schwere Zeiten und entwickelte sich schließlich zur wohl ältesten, mit Abstand wichtigsten und sicherlich erfolgreichsten Bürgerinitiative in der Geschichte der Stadt. Hier ist ihre Erfolgsstory.
Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Bruchsal. Bd. 22.
176 S. mit 130 Abb., fester Einband. 2004.
ISBN 978-3-89735-271-1. EUR 13,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Fast 1700 Pflanzenarten gibt oder gab es im nördlichen Landkreis Karlsruhe und im angrenzenden südlichen Rhein-Neckar-Kreis. Sie alle werden in dieser CD-ROM ausführlich besprochen. Eine leicht zu benutzende Datenbank gibt Informationen über die aktuelle Verbreitung, Biotope, Gefährdung und notwendige Naturschutzmaßnahmen. Insgesamt sind über 4000 Photos enthalten.
Michael Hassler, Die Pflanzenwelt des nördlichen Landkreises Karlsruhe.CD-ROM mit über 4000 Fotos, mit 24-seitigem Booklet. 2003.ISBN 978-3-89735-222-3. EUR 25,00.
Der Begriff Urfehde meint eigentlich "Nicht-Fehde" und bedeutete ursprünglich einen eidlich bekräftigten Fehdeverzicht. Aus heutiger Sicht stellen Urfehden die wichtigsten unmittelbaren Quellen der Kriminalitätsgeschichte dar. Ziel des vorliegenden Bandes ist die Erstellung einer weitgehend vollständigen und detaillierten Übersicht über die im Hauptstaatsarchiv Stuttgart aufbewahrten Urfehden, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Gebiet des Pforzheimer Raumes stehen. Die Urkunden entstammen vorwiegend dem Zeitraum zwischen 1473 und 1583. In 332 Regesten dokumentieren sie sowohl soziale Gruppen als auch Außenseiter und zeigen das damalige Konfliktpotential und die Mechanismen zur Bereinigung der Konflikte auf. Ziel der Rechtsprechung war insbesondere Ausgleich und Friedenswahrung. Dem diente eine humane Gnadenpraxis eher als unerbittliche Strenge, wobei der Delinquent als Gegenleistung für die ihm widerfahrene Gnade neben dem Verzicht auf Rache bestimmte Auflagen zu beschwören hatte.
Der Enzkreis. Schriftenreihe des Kreisarchivs. Bd. 7.
Hrsg. vom Landratsamt Enzkreis, Kreisarchiv Pforzheim.
Bearbeitet von Christine Bührlen-Grabinger.
Hrsg. von und mit einem Beitrag von Konstantin Huber.
248 S. mit 35 Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-266-7. EUR 25,-
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Diese im Verlag Homanns Erben 1753 herausgegebene Karte stellt das Territorium des Bistums Speyer und die angrenzenden Gebiete dar. Sie unterscheidet sich in ihrer Präzision deutlich von anderen damaligen Karten. Sie ist die einzige Karte, die nicht die Fehler früherer Karten übernommen hat.
Die Region Mittlerer Oberrhein in historischen Karten. Blatt 3.
Hrsg. und kommentiert von Dieter Hassler.
Reproduktion einer kolorierten Karte, 48,5 x 55,5 cm. 2003.
ISBN 978-3-89735-260-5. EUR 15,-
Der Lastenausgleich gilt gemeinhin als Erfolgsgeschichte, als eine der tragenden Säulen der Sozialstaat-Entwicklung und der unter sozialpolitischem Vorzeichen erfolgten Kriegsfolgenbewältigung der Bundesrepublik. Er beinhaltete die größte Wirtschafts- und Finanztransaktion der deutschen Geschichte.
Die Beiträge des Sammelbandes wurden im Rahmen der „Pforzheimer Gespräche“ vorgetragen und diskutiert. Sie verfolgen das Ziel, das komplexe historische Phänomen „Lastenausgleich“ wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit wie der historischen Forschung zu rücken, in seinen unterschiedlichen Dimensionen und Problemaspekten neu und weiter zu denken und in neue methodische und theoretische Ansätze einzubinden. Dabei werden die rechtlichen Aspekte des Lastenausgleichs, seine wirtschaftlichen Implikationen, sozial- und kommunalpolitische Gesichtspunkte sowie die Entwicklung in der DDR untersucht.
Pforzheimer Gespräche zur Sozial-, Wirtschafts- und Stadtgeschichte. Bd. 3.
Hrsg. von Hans-Peter Becht und Gerhard Fouquet.
272 S. mit 21 Abb., Broschur. 2003.
ISBN 978-3-89735-246-9. EUR 28,00
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Walter Krause (1912–2000), der frühere Bürgermeister von Mannheim und baden-württembergischer Innenminister, bleibt unvergessen. Krause, der schlesischer Abstammung war, wurde zum Mannheimer mit Leib und Seele und zum "Innenarchitekten" Baden-Württembergs. Er hat das neue Bundesland geprägt wie kaum ein anderer. Seine Kreis- und Gemeindereform verdient die Bezeichnung Jahrhundertwerk. Aber auch die Lösung der Schulfrage ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Dafür hat er sogar darauf verzichtet, Ministerpräsident von Baden-Württemberg zu werden und ist stattdessen stellvertretender Ministerpräsident und erfolgreicher Innenminister einer großen Koalition unter Hans Filbinger geworden. Innerhalb der SPD verkörperte Walter Krause eine Nachkriegsgeneration, die im Zuge der 1968er-Bewegung von neuen Ideen und Leuten an den Rand gedrängt wurde. Dr. Georg Müller, Historiker aus Bad Liebenzell (geb. 1960), beschreibt Walter Krause als leidenschaftlichen und vertrauenswürdigen Politiker, als Pragmatiker mit Visionen und als aufrichtigen und ehrlichen Menschen.
Georg Müller, Walter Krause. Ein Mannheimer für Baden-Württemberg. Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Mannheim. Nr. 29. 280 Seiten mit 43 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-242-1. EUR 17,90.
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Vor 140 Jahren, im Oktober 1863, wurde mit dem "Gesetz über die Organisation der inneren Verwaltung" der Grundstein für den damaligen Kreisverband Karlsruhe gelegt, aus dem schließlich der heutige Landkreis Karlsruhe hervorging. In der neuen, 350 Seiten starken Publikation "140 Jahre kommunale Selbstverwaltung im Landkreis Karlsruhe. Entstehung und Entwicklung, Aufgaben und Organe, Wahlen und Abgeordnete" schlagen namhafte Autoren im Namen des Kreisarchivs unter der Regie Bernd Breitkopfs bislang noch unerforschte Kapitel Karlsruher Kreisgeschichte auf. Die Vor- und Entstehungsgeschichte sowie die Entwicklung des Kreises Karlsruhe bis zu seiner Aufhebung im Jahre 1939 werden umfassend beschrieben. Beispielhaft für die 1939 neu entstandenen Landkreise heutiger Prägung wird der Landkreis Bruchsal vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1955 beleuchtet. Die ehemaligen badischen Kreisverbände stellten sich seit ihrer Gründung vielen Herausforderungen, die noch heute zu den zentralen Aufgaben der Landkreise gehören, wie eine umfassende Wohlfahrtspflege, der Bau neuer Straßen, die Förderung der Infrastruktur und des beruflichen Schulwesens. Mit zahlreichen Aspekten ergänzt der reich bebilderte Band 5 der Reihe "Beiträge zur Geschichte des Landkreises Karlsruhe" auch die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Städte und Gemeinden des Landkreises Karlsruhe. Mit einer ausführlichen Darstellung der Kreistagswahlen von der Zeit des badischen Kulturkampfs bis zum Ende der Weimarer Republik rücken erstmals die Kreiskommunalwahlen ebenso ins Rampenlicht wie zahlreiche Persönlichkeiten, die als ehemalige Kreistagsabgeordnete umfassend biographisch und mit Abbildungen gewürdigt werden.
Beiträge zur Geschichte des Landkreises Karlsruhe. Bd. 5.
Hrsg. vom Kreisarchiv Karlsruhe.
Bearbeitet von Bernd Breitkopf.
Mit Beiträgen von Michael Bock, Bernd Breitkopf, Cornelius Gorka, Dietmar Konanz, Konrad Krimm, Rüdiger von Krosigk und Bernd Wunder.
352 Seiten mit über 200 Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-261-2. EUR 17,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Die Bruchsaler Residenz nimmt durch die in der zeitgenössischen barocken Architektur einmalige, geniale Treppenhausplanung Balthasar Neumanns einen hervorragenden Platz in der europäischen Architekturgeschichte ein. Erstmals dokumentiert der vorliegende Band neben der Baugeschichte die unterschiedliche Nutzung des Schlosses, seine Zerstörung und den Wiederaufbau. Der Verfasser, der über viele Jahre für die denkmalpflegerische und konservatorische Betreuung in der Bauverwaltung des Landes zuständig war, stellt in seiner umfangreichen Arbeit auch die bei der Wiederherstellung angewendeten historischen Techniken dar. Über 300 historische Abbildungen lassen die wechselvolle Geschichte des Bruchsaler Schlosses, das 1945 zerstört und in langwieriger Arbeit wiederaufgebaut wurde, lebendig werden.
Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Bruchsal. Bd. 21.
392 S. mit 313, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-263-6. EUR 19,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Der Wankelmotor gilt als eine der spektakulärsten Innovationen im Automobilbau der Nachkriegszeit. Von Felix Wankel in Zusammenarbeit mit der Firma NSU entwickelt, entsprach er genau den öffentlichen Erwartungen an eine technische Erfindung: radikale Neuheit der Konstruktion, Produkt einer exzentrischen Erfinderpersönlichkeit, schließlich heftige Diskussionen um seinen Einsatz als Automobilantrieb. Im legendären NSU Ro 80 und bis heute in Sportwagen der japanischen Marke Mazda eingebaut, war und ist der Wankelmotor nicht nur ein Stück Technikgeschichte – tausende von Presseartikeln machten ihn über Jahrzehnte hinweg auch zum Medienereignis. Wie wurde der Wankelmotor in der Presse aufgenommen und was erfuhr die Öffentlichkeit über den Stand der Entwicklungsarbeiten? Dieses Buch rekonstruiert die Berichterstattung von den ersten Pressemitteilungen 1959 bis zu den Rückblicken nach Felix Wankels Tod 1988. Viele in Vergessenheit geratene Details werden so wieder lebendig. Deutlich wird darüber hinaus, wie stark das Pro und Kontra um den Wankelmotor von öffentlichen Debatten über die Zukunft des Automobils bestimmt war. So gibt das Buch der anhaltenden Diskussion um den Wankelmotor neue Impulse, zeigt aber auch generell, wie Medien über Technik berichten.
Marcus Popplow, Motor ohne Lobby? Medienereignis Wankelmotor 1959–1989.Technik + Arbeit 11. Schriften des TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.Hrsg. vom Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und der Felix-Wankel-Stiftung.256 S. mit 121 z. T. farbigen Abb., fester Einband. 2003.ISBN 978-3-89735-203-2. EUR 16,90.
In zeitgemäßem Gewand präsentiert sich diese Reihe zur Winnender Stadtgeschichte. Sie ist gedacht als eine Serie von Berichten, die nicht nur die unmittelbar erlebte Vergangenheit betreffen, sondern auch frühere Zeiten lebendig werden lassen und die auch zukünftigen Generationen als Nachschlagewerk für eigene Erinnerungen und zeitliche Orientierung dienen soll. Sie kommt so dem Bedürfnis der Bevölkerung nach, mehr über die Geschichte ihrer Stadt und das Leben ihrer früheren Einwohner zu erfahren.
Aus dem Inhalt:
Zeittafel
Feuer und Flamme. Zwei Winnender Hexenprozesse
Der Buchenbachhof: Ein altes Schloss in sicher verbergendem Winkel. Konflikte zwischen adligem Hofherrn und Bauern der Umgebung
Wasserzeichen in Hertmannsweiler Akten des 18. Jahrhunderts
Der Neubau von Sankt Bartolomäus in Hertmannsweiler im Jahr 1733
Ein Streifzug durch die Winnender Geld- und Bankengeschichte in den Jahren 1874–1924
Verantwortung darf sich nicht auflösen. Zwangsarbeiter in Winnenden 1939–1945
Chronik 2000 und 2001
Veröffentlichungen des Stadtarchivs Winnenden. Bd. 9.
Hrsg. von der Stadt Winnenden.
304 S. mit 198 Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-253-7. EUR 18,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Drei Jahre vor der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches läutete der Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1803 bereits dessen Ende ein. Mit der formellen Abtretung des linksrheinischen Gebiets an Frankreich und der Aufhebung der geistlichen Herrschaften sowie der meisten Reichsstädte war die Struktur des Alten Reiches zerstört.
Das vorliegende Buch will zeigen, wie sich die Herrschaftsverhältnisse unmittelbar vor diesen einschneidenden Ereignissen im überschaubaren Raum des Neckar-Odenwald-Kreises darstellten.
Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises. Bd. 1.
Hrsg. vom Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises.
80 S. mit 42 Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-251-3. EUR 10,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Geist und Politik waren die beiden Pole, um die Webers Leben kreiste. Zunächst lehrte er in Berlin und Prag Nationalökonomie, 1907 kam er nach Heidelberg, wo er bald über die Grenzen seines Fachgebiets hinausgriff und über Geschichtsphilosophie, Kultur- und Staatssoziologie arbeitete. Auch die Politik ließ ihn niemals los. Im Kaiserreich vor allem sozialpolitisch aktiv, kämpfte er seit 1918 gegen Kommunisten und Nationalsozialisten für den Erhalt der Weimarer Demokratie. Nach einem mutigen Akt des "Widerstands der ersten Stunde" im März 1933 ließ er sich vorzeitig emeritieren und schloss sich später einer Widerstandsgruppe an. Ab 1945 engagierte er sich für den demokratischen Neubeginn, später trat er für die Wiedervereinigung und Neutralisierung Deutschlands ein. Der vorliegende Band zeigt Weber als Repräsentanten wissenschaftlicher und demokratischer Kontinuitäten vom Kaiserreich zur Bundesrepublik.
Schriften des Archivs und Museums der Universität Heidelberg. Schriften 7.
Hrsg. von Werner Moritz.
64 S. mit 43 Abb., geheftet. 2003.
ISBN 978-3-89735-254-4. EUR 9,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Im Jahr 2003 feiert das Melanchthonhaus in Bretten sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß veröffentlicht das Melanchthonhaus diese Festschrift, welche die wissenschaftlichen Beiträge im Umkreis des Jubiläumsjahres umfaßt, die sich dem Gedenken und der Wirkung Melanchthons, aber auch des Melanchthonhauses selbst widmen. Neben den Beiträgen zum Internationalen Melanchthonpreis des Jahres 2003, den der Gemeinderat in Bretten dem Schweizer Historiker Beat Rudolf Jenny verliehen hatten, finden sich biographische, historische, reformations- und kunstgeschichtliche Beiträge zur Geschichte des Melanchthonhauses und zu seinem Initiator Nikolaus Müller. Ein letztes Kapitel schließlich widmet sich der kultur-, wissenschafts- und theologiegeschichtlichen Bedeutung Melanchthons in der frühen Neuzeit.
Aus dem Inhalt: I. Verleihung des Internationalen Melanchthonpreises 2003 an Beat Rudolf Jenny: Grußworte, Laudatio sowie Dankesrede des Preisträgers.II. 100 Jahre Melanchthon-Gedächtnishaus: 100 Jahre Melanchthonhaus – Die reformationsgeschichtliche Gedenkstätte in der Großen Kreisstadt Bretten; Das Melanchthonhaus – Nikolaus Müllers Werk; Unvergessene und fast vergessene Persönlichkeiten im Umfeld der Einweihung des Melanchtonhauses vor 100 Jahren; Das Melanchthonhaus in Bretten im Vergleich der Reformationsgedächtnisstätten des 19. Jhdts.; Europäische Kunst an der Schwelle zum 20. Jhdt. – Bilder einer Ausstellung; Kriegsende und Neubeginn. Eine Skizze aus der amerikanischen Besatzungszeit.III. Rezeption: Philipp Melanchthon und die europäische Kulturgeschichte; Über den Nutzen der Astrologie – Melanchthons Vorwort zum "Liber de sphaera"; Das Bildnis des Reformators im Spiegel der Brettener Graphiksammlung; Melanchthons "Heubtartikel Christlicher Lere". Geschichte und Edition seiner längsten deutschen Handschrift; Der lächelnde Humanist. Melanchthon und die römische Komödie des Terenz.
Hrsg. von Günter Frank und Sebastian Lalla. Mit Beiträgen von Karl-Heinz Dubronner, Günter Frank, Kaspar von Greyerz, Paul Metzger, Ralf Jenett, Beat Rudolf Jenny, Jürgen Krüger, Sebastian Lalla, Hans Joachim Reiber, Heinz Schilling, Hans Rüdiger Schwab, Gerhard Schwinge und Maria Lucia Weigel. 208 S. mit 70, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2003.ISBN 978-3-89735-240-7. EUR 16,80
Jahrbuch 10
Aus dem Inhalt:
Der Enzkreis und seine Gemeinden: 30 Jahre Enzkreis
10 Jahre Partnerschaft Reggio Emilia – Enzkreis
Engelsbrand
Wimsheim
Kultur und Bildung: Das historische Weinbrennerhaus in Neuenbürg
Enzkreis-Kulturtage 2002
Wirtschaft und Soziales: Die Pest und andere Seuchen im Pforzheimer Umland (1560–1640)
Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse
Wirtschaftsförderung Zunkunftsregion Nordschwarzwald GmbH (WFG)
Natur und Umwelt: Der Maulbronner Closterweinberg
Historische Ortsränder im Enzkreis
Streuobstwiesen
Land und Leute: Jakobina Friederika Lutz
Sage, Besitz und Familiengeschichte des Neuenbürger Obervogts von Haugwitz
Hermann Heinrich Frey
Joseph Dannhauser 2003
Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen: Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Begabungen
Die Entwicklung der schulischen Förderung von Schülern mit geistiger Behinderung
Die Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis
Der behinderte Mensch in der Arbeit der Caritas Pforzheim
Chronik: Juli 2001–Juni 2003
352 S. mit 170, meist farbigen Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-243-8. EUR 12,80
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Die CD-Rom führt durch 2000 Jahre Kirchengeschichte der Pfalz. Als wohl erstes Projekt dieser Art für regionale Kirchengeschichte bieten Texte, Bilder, virtuelle Rundgänge und Hörbeispiele die Möglichkeit einer multimedialen Zeitreise durch die Geschichte der Pfalz.
Veröffentlichungen des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte – Neue Medien 1.
Gefördert durch den Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche der Pfalz und den Bezirksverband Pfalz. 2003.
ISBN 978-3-89735-248-3. EUR 9,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
CD-ROM-Cover als tif-Datei zum Download
Aus dem Inhalt:
Ein unbekannter Druck Peter Drachs III.
Der Alltag der französischsprachigen Reformierten in Mannheim zwischen 1652 und 1689
Der "Protestantisch-Evangelisch-Christliche Unterstützungs-Verein" und spätere "Sct. Johannis-Zweigverein zu Pirmasens"
Bibelverein und Bibelverbreitung in der Pfalz
Der Evangelische Kirchengesangsverein der Pfalz
Die Evangelischen Arbeitervereine der Pfalz
Karl Heinrich Fleischmann (1867–1954)
Die badische und pfälzische Kirchenverfassung von 1919/20 im Vergleich
Die Reformatoren und der Islam
Die ehemals lutherische Pfarrei Mittelbrunn unter sickingischer Herrschaft
Die reformatorische Hauptschrift des Zweibrücker Reformators Johannes Schweblin
Ein Schwebel-Wappen in Dörrenbach
Kaspar Aquila und seine Nachkommen
Hrsg. vom Verein für Pfälzische Kirchengeschichte.448 S. mit 90 Abb., fester Einband. 2003. ISBN 978-3-89735-245-2. EUR 35,–
Der 1652 im Verlag von Nikolaus Visscher (Piscator) herausgegebene Kupferstich zeigt die Rheinpfalz (Gebiet von Zweibrücken bis Heilbronn, vom Taunusrand bis Baden-Baden). Am Rand der Karte sind Kartuschen mit Städteansichten von Mainz, Frankfurt, Speyer, Heidelberg und Worms angelegt.
Die Region Mittlerer Oberrhein in historischen Karten. Blatt 2.
Hrsg. und kommentiert von Dieter Hassler.
Reproduktion einer flächenkolorierten Karte, 48 x 58,9 cm. 2003.
ISBN 978-3-89735-259-9. EUR 15,-
Unsere Vorfahren bedachten die Nachbardörfer und -städte mit Uznamen, die auf besonderen Begebenheiten beruhten und die mit der Zeit zu festen Beinamen für die Orte und ihre Bewohner wurden. Um die vorvergangene Jahrhundertwende begann man erstmals, die badischen Ortsnecknamen schriftlich aufzuzeichnen. Viele sind mittlerweile in Vergessenheit geraten und erscheinen uns heute fremd. Trotzdem trifft man im Alltag immer wieder auf solche Uznamen und fragt sich, woher diese Namen wohl stammen mögen.
Dieses Buch – mit zahlreichen Zeichnungen und manchem Mundartvers liebevoll ergänzt – schafft Abhilfe und klärt in kurzweiliger Weise die Herkunft der Gelfießler, Käschdeigel und Schdaffelschnatzer auf. Viele Anekdoten und Geschichten lassen den Alltag der vergangenen Generationen lebendig werden.
96 S. mit 58 Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-247-6. EUR 12,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Warum gab es in Stettfeld einen römischen Weihestein, der den keltischen Göttinnen der vier Wege gewidmet war? Welcher Stettfelder gehört in die Reihe der spanischen Eroberer Südamerikas? Weil diese und noch viele andere Fragen beantwortet werden, ist "Stettfeld. 2000 Jahre Geschichte" weit mehr als ein Heimatbuch traditionellen Stils; reich bebildert dient es gleichermaßen zur fortlaufenden Lektüre wie als heimatgeschichtliches Nachschlagewerk. In vier großen Kapiteln durchmessen die drei Autoren – alle ausgewiesene Historiker – die Geschichte Stettfelds von den ersten archäologischen Siedlungsspuren über Römerzeit und Mittelalter bis hin zur Gegenwart, als Stettfeld Teil der neuen Gesamtgemeinde Ubstadt-Weiher wurde.
Hrsg. von der Gemeinde Ubstadt-Weiher. 400 S. mit fast 200, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2003. ISBN 978-3-89735-238-4. EUR 28,–
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg. Sonderveröffentlichung 13.
Im Auftrag der Stadt Heidelberg und der Heidelberger Kongress und Tourismus GmbH hrsg. von Peter Blum und Nils Kroesen.
48 S. mit 93, z.T. farbigen Abb., fester Einband.
Edition Guderjahn. 2004.
ISBN 978-3-89735-252-0. EUR 10,–
Buch-Cover als tif-Datei zum Download
Aus dem Inhalt:
Das Enztal – Der Untersuchungsraum im Überblick
Die Enztalbahn – Von der Planung zur Eröffnung
Aufschwung bis zum Zweiten Weltkrieg
Mit Volldampf in die Krise – Veränderungen der Raumstrukturen
Stabilisierung durch Vertaktung & Vernetzung
"Stadtbahn statt Bahn" – Der Umbau zur Stadtbahn
Neues Nahverkehrszeitalter – Stadtbahnbetrieb im Enztal
Chronik
Hrsg. von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH in Verbindung mit dem Enzkreis, dem Landkreis Calw und der Stadt Pforzheim.
168 S. mit 158 Abb., fester Einband. 2003.
ISBN 978-3-89735-249-0. EUR 14,90
Presseinformation als pdf-Datei zum Download
Buch-Cover als tif-Datei zum Download