Die Einrichtungen am Klosterberg in Bruchsal haben Maßstäbe in der Betreuung von Bedürftigen gesetzt und waren über Jahrhunderte hinweg ein Hort der Nächstenliebe, Barmherzigkeit und des Dienstes am Menschen. Das Buch rekonstruiert die wechselvolle Geschichte von den Anfängen im Mittelalter bis in die Gegenwart – heute befindet sich hier das Altenzentrum in Trägerschaft des Diakonievereins Bruchsal – und schließt damit eine Lücke, die bisher in der Bruchsaler Stadtgeschichte klaffte.
Hrsg. vom Evangelischen Altenzentrum Bruchsal, Diakonieverein Bruchal e.V. und Christian Waterkamp.
Mit Beiträgen von Erich Reinig, Thomas Moos, Martin Stock.
144 S. mit 129, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-485-2. EUR 14,90
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Unsere Reise in die Welt der alten Sagen und Geschichten führt durch den alten fränkischen Ufgau, einen Landschaftsraum, der sich zwischen Alb und Oos, zwischen Rhein und Schwarzwald in seiner ganzen Schönheit und Vielfalt ausbreitet. Verfallene Burgruinen, abgelegene Waldseen, Eingänge zu Höhlen oder Grotten, unzugängliche Schluchten und Täler, düstere Waldgebiete, Felsen und Wege und viele Orte mehr bildeten den Hintergrund für unerklärliche und wundersame Begebenheiten, für Verbrechen und Naturgewalten, Ungehorsam und Bestrafung. Es sind diese besonderen Geschichten, die einen Einblick geben in die Ängste und Sehnsüchte unserer Altvorderen.
Sonderveröffentlichung des Kreisarchivs Rastatt. Bd. 4.
256 S. mit 32 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-484-5. EUR 17,90
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Dieser Schicksalsroman macht mit drei historischen Figuren vertraut, die nie miteinander zu tun hatten: der Theaterdichter August von Kotzebue aus Weimar, der Theologiestudent Carl Ludwig Sand aus Wunsiedel und der Scharfrichter Franz Wilhelm Wittmann aus Heidelberg. Doch dann kamen sich ihre Lebenslinien in Mannheim in die Quere. Damit bescherten sie der Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts die beiden aufregendsten Ereignisse ihrer Geschichte. Sands Mord an dem berühmten Dichter bot dem Fürsten Metternich, der Spinne im Netz Europas, den willkommenen Anlaß für die Karlsbader Beschlüsse, die jedes patriotische und demokratische Aufbegehren unterdrückten. Damit entließ er die gerade erst vom napoleonischen Joch befreiten deutschen Länder in die zwielichtige Idylle des Biedermeier, die in Mannheim jedoch zu einer neuen Epoche des Ärmelaufkrempelns wurde.
Der in Mannheim lebende Schriftsteller Walter Laufenberg hat sich u. a. mit gründlich recherchierten und packend erzählten historischen Romanen einen Namen gemacht, so mit der Romanbiographie "Der Zwerg von Heidelberg", dem Mittelalter-Roman "Ritter, Tod und Teufel" und dem Bauernkriegsroman „Stolz und Sturm" sowie dem Gemeinschaftsroman "Der zwölfte Tag".
304 S. mit einem zeitgenössischen Stadtplan Mannheims, Broschur. 2006.
ISBN 978-3-89735-466-1. EUR 14,90
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Der vorliegende zweite Band der Denkmaltopographie behandelt die zwischen 1905 und 1975 eingemeindeten sieben Ortsteile Pforzheims und begleitet seine Leser auf einer Entdeckungsreise zu den bekannten und unbekannten Kulturschätzen und informiert über das historische Erbe der einzelnen Ortsteile. Erstmals seit der Gebietsreform wird der aktuelle Denkmalbestand der Stadtteile in systematischer Form präsentiert, verbunden mit aktuellen Porträts aller Stadtteile und ihrer geschichtlichen Entwicklung. Ein Who-is-Who der Baumeister, Architekten und Bildhauer, die in der Stadt und im Stadtkreis ihre Spuren hinterließen, rundet das Buch ab.
Für alle, die sich für die Geschichte und Kultur Pforzheims und seiner Ortsteile interessieren, ist diese zweibändige Publikation als Nachschlagewerk unverzichtbar.
Denkmaltopographie Baden-Württemberg. Band II.10.2: Stadtkreis Pforzheim, Ortsteile.
Hrsg. von der Stadt Pforzheim und vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
416 S. mit 720, meist farbigen Abb. und 17 Karten, repräsentatives Großformat, fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-428-9. EUR 34,80
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Die Heidelberger Romantik ist eine bedeutende Phase der deutschen Geistesgeschichte. Anlässlich ihrer 200-jährigen Wiederkehr fügt Günther Debon mit seinen "Fragmenten zur Heidelberger Romantik" den etablierten Standardwerken weitere interessante Aspekte hinzu. Die zahlreichen, größtenteils farbigen Bilder geben dem Leser einen Eindruck von den prominenten Vertretern der Romantik und lassen ihn teilhaben am Reiz der Örtlichkeiten, die bereits die Romantiker so tief berührten.
Ausgehend von der Frage, was gerade die Stadt Heidelberg dazu prädestinierte, ein Zentrum der deutschen Romantik zu werden, bietet das Werk Debons in 19 Kapiteln Einblicke in die Entwicklung der Heidelberger Romantik in ihren verschiedenen Ausformungen in Kunst, Literatur und Wissenschaft sowie Informationen zu deren wichtigsten Persönlichkeiten. Debon konzentriert sich in seinem Werk aber nicht nur auf die Hochphase der Heidelberger Romantik um die Personen Joseph von Eichendorff, Achim von Arnim und Clemens von Brentano sowie auf Goethes Verhältnis zu diesen, sondern er schlägt den Bogen über Nicolaus Lenau bis Victor Scheffel und Wilhelm Meyer-Förster, dem die Stadt ihr Überleben im Zweiten Weltkrieg verdankt.
240 S. mit 48, meist farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-452-4. EUR 14,90
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Heidelberg hat gleich zwei ganz besondere Attraktionen: die modernste Standseilbahn Deutschlands aus dem Jahre 2005, die zum berühmten Heidelberger Schloss führt, und die älteste Standseilbahn Deutschlands mit den Originalholzwagen aus dem Jahre 1907. Viel hat sie erlebt, die alte Dame, wie die historische von der Station Molkenkur hinauf zum Königstuhl führende Bergbahn liebevoll von ihren Freunden, dem Mammutbaum, der Eule und dem Eichhörnchen und Tausenden von Fans auf der ganzen Welt genannt wird. Viel zu erzählen hat der Mammutbaum aus dem Jahre 1870, der noch heute in der Nähe der alten Dame hoch hinaus in den Himmel ragt und über Bergbahnen und deren Fahrgäste wacht. Ganz im Sinne der Romantik gibt er Anekdoten und Kuriositäten rund um das über 100-jährige Bergbahnleben preis.
Das Buch mit vielen historischen und aktuellen Fotos über die Heidelberger Bergbahnen und die Stationen der Romantik ist ein schönes Stück Erinnerung an die Fahrt mit dem ältesten sich noch im Einsatz befindenden Verkehrsmittel Bergbahn und ein außergewöhnliches Reise-Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.
Hrsg. von den Heidelberger Versorgungs- und Verkehrsbetrieben GmbH.
Idee und Text: Brigitte Neff.
180 S. mit 325, meist farbigen Abb. 2006.
ISBN 978-3-89735-458-6. EUR 19,90.
Wer die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten will, kommt nicht ohne den Blick in die Geschichte aus. Rainer Thielen schöpft seine Ortskirchengeschichte aus den Quellen. Von den ersten Spuren des Christentums und der kirchlichen Baugeschichte führt die Beschreibung über die Reformation bis in die Gegenwart. Der Pfarrerschaft gilt besondere Aufmerksamkeit. Das überörtliche Interesse rankt sich vornehmlich um die Gestalt des Pfarrers und Oberkirchenrates August Kopp (1886–1970), eine "Rehborner Institution", zugleich erster Sozialpfarrer der Pfälzischen Landeskirche seit 1928.
Hrsg. von Rainer Thielen in Verbindung mit dem Verein für Pfälzische Kirchengeschichte (VPfKG).
152 S. mit 47 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-462-3. EUR 14,80
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Die Karlsruher Lokalbahn verband ab 1890/91 die obere und untere Hardt mit Karlsruhe und erleichterte den Arbeitern das Erreichen ihrer Arbeitsstätten. Durch die 1895 von der Staatsbahn eröffnete "strategische Bahn" von Graben-Neudorf nach Karlsruhe und weiter nach Rastatt erwuchs ihr aber bald große Konkurrenz. 1915 wurde die Lokalbahn von der Stadt Karlsruhe übernommen. Bereits 1921 musste im Norden der Abschnitt Spöck – Blankenloch stillgelegt werden. Auf dem Südabschnitt von Grünwinkel nach Durmersheim versuchte man den Niedergang durch Elektrifizierung aufzuhalten, aber auch hier musste die Lokalbahn eingestellt werden. Als schmalspurige Straßenbahn hielt sich lediglich der Abschnitt Hauptfriedhof – Hagsfeld bis 1955. Der Güterverkehr wurde im Süden 1952 und im Norden 1956 eingestellt. Aber was nicht zu erwarten war, ist in Karlsruhe möglich. Fast alle einst von der Lokalbahn bedienten Ortschaften sind heute durch die moderne Stadtbahnlinie S 2 wieder mit Karlsruhe verbunden. Die Geschichte der Lokalbahn und ihrer Fahrzeuge sowie der Übergang zur modernen Stadtbahn wird in diesem Buch umfassend dargestellt. Der reich bebilderte Band richtet sich an alle Eisenbahn-Fans und regional Interessierte.
Hrsg. von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH.
96 S. mit 74, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-464-7. EUR 12,90
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100 Jahre Volksschauspiele sind Grund genug, einen Blick zurückzuwerfen. Im September 1906 fand in einer Kiesgrube zum ersten Mal eine Aufführung statt. Gezeigt wurde das historische Stück "Die beiden Tilly", das im Spiegel der zeitgenössischen Presse hoch gelobt und mit jeweils 1500 Besuchern immer ausverkauft war. Der große Durchbruch gelang Pfarrer Josef Saier, dem Begründer der Volksschauspiele, 1910 mit Friedrich Schillers "Wilhelm Tell". Der "Tell" wurde zum Wahrzeichen der Ötigheimer Aufführungen. Bis heute ist der Erfolg der einzigartigen Volksschauspiele ungebrochen. Mit über 200 Abbildungen, zum großen Teil farbig ausgestattet, birgt der Band viel Überraschendes. Chronologisch geordnete Texte bieten zudem einen leichten Zugang zur umfangreichen Geschichte der Volksschauspiele Ötigheim.
Hrsg. von den Volksschauspielen Ötigheim.
112 S. mit 201 meist farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-432-6. EUR 19,80
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Aloys Schreiber, der weithin vergessene badische Dichter, Historiker und akademische Lehrer in der Zeit der Romantik, lehrte von 1805 bis 1813 Ästhetik an der Heidelberger Universität. Anschließend ging er als Hofhistoriograph nach Karlsruhe und verbrachte seinen Lebensabend seit 1826 – im Himmel meines Knabenalters – in seinem geliebten Baden-Baden, wo er 1841 starb. Im Heidelberger Romantikstreit bezog er klare Position für die Seite der "Klassizisten". Freundschaftlich verbunden war er mit Johann Peter Hebel, mit Vater und Sohn Voß, mit Friedrich Weinbrenner; auch Sulpiz Boisserée besuchte ihn später häufig in Karlsruhe. Seine Werke stellen eine unschätzbare Quelle für Literaturhistoriker, Volkskundler und Heimatforscher dar. Neben einer kaum übersehbaren Menge an Publikationen verfasste Schreiber, lange vor seinem berühmten Kollegen Karl Baedeker, eine beachtliche Zahl von Reisehandbüchern. Der vorliegende Band gibt einen Einblick in das facettenreiche Leben Aloys Schreibers, den es neu zu entdecken gilt.
Archiv und Museum der Universität Heidelberg. Schriften 10.
Hrsg. von Werner Moritz.
72 S. mit 35 Abb., geheftet. 2006.
ISBN 978-3-89735-463-0. EUR 9,90
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1281 wurde Neuthard erstmals in einer Urkunde erwähnt, in den Jahren 1299/1300 zum zweiten und dritten Mal. Immer zahlreicher werden dann die Informationen, so dass sich allmählich ein zunehmend genaueres Bild der Gemeinde enthüllt. Nicht nur Angenehmes gibt es da zu sehen: Von vielen Kriegszeiten muss berichtet werden, von kargem Alltag und hartem Kampf ums Überleben. Trotz allem ging die Gemeinde jedoch beharrlich ihren Weg, die Bevölkerung wuchs, mehrte ihren Wohlstand und öffnete sich den Entwicklungen der Moderne. Um der Fülle des dörflichen Lebens gerecht zu werden, können nicht nur politische Entwicklungen beschrieben werden – die Geschichte der Kirchengemeinde findet genauso ausführlich Darstellung wie die der lokalen Wirtschaft, der Schule, des Vereinswesens oder der typischen Sitten und Gebräuche. Genauso leicht lesbare wie wissenschaftlich korrekte Texte vereinen sich mit einer Fülle von Fotos, Dokumenten und Grafiken zu einem imposanten Handbuch für jeden an der Geschichte Neuthards Interessierten.
Hrsg. von der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard.
576 S. mit 561 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-438-8. EUR 32,–
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Unter Ernst Blickle und seinen Söhnen Rainer und Jürgen erklomm SEW-EURODRIVE die Weltspitze der Antriebstechnik.
1931, als Christian Pähr auf der Grundlage der gescheiterten Firma Obermoser die Süddeutschen Elektromotorenwerke in Bruchsal gründete, war dieser phänomenale Aufstieg noch nicht abzusehen. Der aufwändig ausgestatte Band verfolgt die – auch von Umbrüchen nicht verschonte – Unternehmensgeschichte und arbeitet ihre zentralen „Erfolgsgeheimnisse" heraus. Weitere Aspekte beleuchten ein Kapitel zu den technischen Grundlagen des Elektromotors – Grundstein der SEW-Produktpalette – und ein Exkurs zum SEW-Design, auch die Mitarbeiter kommen zu Wort. Die enthaltene DVD vermittelt ebenfalls einiges von der Faszination, die das rote SEW-Logo nach innen wie nach außen ausübt – als Symbol für gleichermaßen zuverlässige Qualität und innovative Technologie wie auch dafür, dass eine erfolgreiche Firma traditionelles Familienunternehmen und zukunftsorientierter Global Player zugleich sein kann.
Hrsg. von SEW-EURODRIVE, Unternehmenskommunikation.
172 S. mit 200, meist farbigen Abb., Ausklappseiten und einer DVD,
repräsentatives Großformat, fester Einband. Leinen mit Prägung. 2006.
ISBN 978-3-89735-460-9. EUR 39,90
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Nach 1945 wurden in Deutschland unterschiedliche Konzepte eines politischen Neuanfangs diskutiert. In der "Heidelberger Aktionsgruppe" kamen Intellektuelle und Politiker wie Alfred Weber, Alexander Mitscherlich und Carlo Schmid zusammen. Sie einte das Streben nach einer demokratischen Erneuerung Deutschlands, für das sie vehement eintraten. Als Grundlage forderten sie eine Reduzierung des "totalen Staates" und eine Gesellschaft selbstverantwortlicher Bürger als Gegengewicht zu etablierten Formen politischer Teilhabe. Außenpolitisch sollte Deutschland neutral und vermittelnd zwischen den weltpolitischen Machtblöcken stehen – ein Ziel, das mit dem beginnenden Kalten Krieg zunehmend in Gefahr geriet. Ab Mitte 1947 versuchte die "Aktionsgruppe" dann auch aktiv, die Teilung Deutschlands zu verhindern ...
Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg. Heft 8.
128 S. mit 31 Abb., Broschur. 2006.
ISBN 978-3-89735-446-3. EUR 14,90
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Die Geschichte der August-Kayser-Stiftung, der ersten Seniorenresidenz in Baden, ist in vielerlei Hinsicht ein Spiegelbild der Entwicklungen und Veränderungen, die während der letzten 100 Jahre die Gesellschaft geprägt haben. 1906 durch August Kayser gegründet, durchlebte die Einrichtung die schweren Jahre der Inflation, zwei Weltkriege und die Nachkriegszeit. Dank verschiedener Neu- und Umbaumaßnahmen sowie vorausschauender Planung präsentiert sich die AKS heute als modernes Altenpflegeheim, welches auf die Wünsche und Bedürfnisse der älteren Menschen optimal ausgerichtet ist.
Dieses Buch möchte allen Interessierten die spannende und wechselvolle Geschichte der Stiftung nahe bringen und gleichzeitig leider immer noch existente Vorurteile über die Arbeit in Seniorenheimen beseitigen. Abgerundet wird dieser Band durch zahlreiche Fotografien, die Einblicke in die verschiedenen Bereiche der AKS ermöglichen.
Hrsg. von der August-Kayser-Stiftung.
Mit Beiträgen von Oskar Trost und Ana Kugli.
60 S. mit 28 Abb., Broschur. 2006.
ISBN 978-3-89735-457-9. EUR 10,-
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Von Bruchsalern auf ihrer Gemarkung gegründet, kehrte das später über mehrere Jahrhunderte selbstständige Dorf Büchenau 1972 als Stadtteil zur „Mutter" Bruchsal zurück. 2006, im 725. Jubiläumsjahr seiner Ersterwähnung, zeigt sich der Ort, seines geschichtlichen und kulturellen Erbes bewusst, als attraktive Wohnstätte mit einem pulsierenden Gemeinwesen. Der zum Dorfjubiläum erschienene Band ermöglicht mit rund 240 stimmungsvollen historischen und aktuellen Abbildungen in vielfältiger Weise einen Einblick in die Ortsgeschichte und die Gegenwart. Die zusammengetragenen vielfältigen „Impressionen" machen den Band zu einer Fundgrube für den interessierten Leser.
Hrsg. von der Stadt Bruchsal.
Bearbeitet von Harald Bläske, Johannes Fuchs, Reinhard Geißler, August Greiner, Heiko Huber und Günter Weih.
144 S. mit 235, meist farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-454-8. EUR 19,80
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1306 wurde Graben erstmals urkundlich erwähnt – 2006, genau 700 Jahre später, wird eine neue, moderne Ortsgeschichte vorgelegt, die zeigt, wie aus einem traditionellen Bauerndorf eine moderne Industriegemeinde mit hoher Lebensqualität entstand. Knapp fasst sie die ältere Geschichte Grabens, die bereits von Friedrich Kemm ausführlich behandelt wurde, zusammen, um sich dann ausführlich den vielfältigen Aspekten der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts zu widmen: von der Politik (einschließlich der nationalsozialistischen Jahre) über die Bevölkerungsentwicklung und die Wirtschaft bis hin zur Gemeindeverwaltung, dem kommunalen Versorgungswesen, der Schule, den Kirchengemeinden und den Vereinen. Unterstützt von mehr als 250 Abbildungen ist die Darstellung ebenso wissenschaftlich genau wie übersichtlich und leicht verständlich.
Hrsg. von der Gemeinde Graben-Neudorf.
464 S. mit 249, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-439-5. EUR 25,-
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Georg Gottfried Gervinus ist der Nachwelt vor allem als einer der für den deutschen Liberalismus im 19. Jahrhundert typischen politischen Professoren in Erinnerung geblieben. Dem trägt die Gervinus-Ausstellung im Heidelberger Universitätsmuseum Rechnung und würdigt ihn als Mitglied der Göttinger Sieben, als einen der führenden politischen Publizisten im Revolutionsjahr 1848 und als von seinen ehemaligen Parteifreunden isolierten Gegner der Reichsgründung. Sie beleuchtet darüber hinaus aber auch andere Aspekte seiner Biographie: So dokumentieren der Aufsatz- und der Katalogteil dieses Bandes neben seinem wissenschaftlichen Werdegang auch Gervinus’ ausgeprägte literarische und musikalische Interessen und geben Einblicke in Leben und Wirken seiner Frau Victorie.
Archiv und Museum der Universität Heidelberg. Schriften 9 Hrsg. von Werner Moritz. Bearbeitet von Frank Engehausen, Susan Richter und Armin Schlechter. 152 S. mit 43 Abb., fester Einband. 2005. ISBN 978-3-89735-445-6. EUR 13,90
Die "Musikberieselung" durch Radio, CD- und MP3-Player nimmt immer mehr Raum ein. Die Freude am aktiven, eigenständigen Singen geht dabei verloren. Das "Bruchsaler Kinderliederbuch" lädt daher Jung und Alt dazu ein, die Lust am gemeinsamen Musizieren (wieder) zu entdecken. Es richtet sich insbesondere an junge Eltern, welche den Lebensweg ihres Kindes von Anfang an musikalisch begleiten wollen, denn "ein Lied ist oft der kürzeste Weg zwischen Erwachsenen und Kindern, vielfach der einzige Zugang, um Ängste zu beseitigen und Begeisterung zu wecken".
84 S. mit 85 bekannten Kinderliedern, Notensatz der Singstimme, geheftet.
ISBN 978-3-89735-459-3. 10 EUR
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Der reich bebilderte Reisebegleiter erläutert dem Fahrgast der Stadtbahnlinien S 4, S 41, S 31, S 32 all jenes, was entlang der Strecke vom hohenlohischen Öhringen über Heilbronn, Bretten, Karlsruhe, Rastatt durch das Murgtal hinauf nach Freudenstadt bzw. über Baden-Baden, Bühl nach Achern zu entdecken ist: landes- und kulturgeschichtlich, aber auch bahngeschichtlich Interessantes.
Hrsg. von Jürgen Schedler im Auftrag der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH und der TechnologieRegion Karlsruhe.
168 S. mit 193 farbigen Abb., handliches Taschenformat, Broschur. 2006.
ISBN 978-3-89735-425-8. EUR 9,90. VERGRIFFEN.
Die DVD "Heidelberg. Die Stadt am goldenen Fluss" (Laufzeit 39 min; Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch, Japanisch, Spanisch) führt den Betrachter auf einen Streifzug durch Heidelberg mit all seinen historischen Plätzen, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten. Vier je nach Thema informative, temporeich sportliche oder romantisch besinnliche Filme zeigen Heidelbgerg und seine lebendige Altstadt, das Schloss, die ehrwürdige wie moderne Universität, den Studentenkarzer sowie die neuen wie historischen Märkte. Neben den Heidelberger Schlossbeleuchtungen und dem bunten Treiben des Heidelberger Herbstes setzen die Filmer in Heidelberg vertretene Sportarten und sportliche Aktivitäten wie Rugby und den Heidelbergman-Triathlon in Szene. Filmische Ausflüge gehen zum Schwetzinger Schloss, nach Dilsberg und nach Neckarsteinbach mit seinen vier Burgen.
DVD. 2005.
ISBN 978-3-89735-450-0
Die Stadtbahn Heilbronn zwischen Eppingen, Heilbronn und Öhringen bildet das Rückgrat des ÖPNV in West-Ost-Richtung. Sie stellt das Bindeglied zwischen der reizvollen Landschaft des Kraichgauer Hügellandes und der Hohenloher Ebene dar und erschließt einen Raum mit ca. 200.000 Einwohnern. Das weltweit beachtete Karlsruher Modell "Stadtbahn auf Bundesbahngleisen" durch Einsatz von so genannten Zwei-System-Schienenfahrzeugen findet seine Fortsetzung auf der Hohenlohebahn zwischen Heilbronn und Öhringen. Mit der Fertigstellung und Einweihung des letzten Abschnittes der Stadtbahn zwischen Heilbronn und Öhringen am 10.12.2005 ist die erste Ausbaustufe des im ÖPNV – Leitbild für Stadt- und Landkreis Heilbronn konzipierten Stadtbahnnetzes abgeschlossen.
Dieses Buch stellt den Weg zur Heilbronner Stadtbahn von den ersten Überlegungen bis zum Anschluss des Hohenlohekreises vor. Neben der eher "trockenen" Materie der Vertragsgestaltung, der Finanzierung und der Technik wird die Bedeutung der Stadtbahn für die Entwicklung der Heilbronner Innenstadt und des Wirtschaftsraumes Heilbronn-Franken aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Ein historischer Rückblick auf die Bahngeschichte von der ersten deutschen Eisenbahn 1835 bis heute bietet viel Wissenswertes. Ein ausführliches Kapitel widmet sich, illustriert mit vielen schönen Farbfotos, der Geschichte und den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke in- und außerhalb der Gemeinden und Städte; Wanderungen und Spaziergänge werden beschrieben. Das reich illustrierte Buch wird von der Eisenbahn-Fangemeinde schon mit Spannung erwartet – so mancher wird sich darauf freuen, es unter den Weihnachtsbaum gelegt zu bekommen.
Hrsg. von den Stadtwerken Heilbronn in Verbindung mit der Stadt Heilbronn, dem Landkreis Heilbronn und dem Hohenlohekreis.
176 S. mit 105, z. T. farbigen Abb., fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-416-6. EUR 14,90
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Die Erforschung der Lokalgeschichte im Dritten Reich hat in den letzten Jahrzehnten wichtige Ergebnisse für das Bild des Nationalsozialismus insgesamt geliefert. Dabei bestehen bei Gesamtdarstellungen kleinerer Gemeinden für die Jahre 1933 bis 1945 nach wie vor große Lücken. Der Verfasser der vorliegenden Studie untersucht die Geschichte der Gemeinde Illingen, damals 1500 Einwohner und zwischen Mühlacker und Vaihingen an der Enz gelegen, für die Jahre der nationalsozialistischen Diktatur. Orientiert an den Methoden wissenschaftlicher Ortsgeschichte und auf einer breiten Quellenbasis wird einer Reihe von Fragen nachgegangen: Wie entwickelte sich kommunale Verwaltung nach der "Machtergreifung", welchen Einfluss nahmen "alte Kämpfer" und prominente Nationalsozialisten auf die Lebensverhältnisse im Ort, welche Freiräume für "resistentes" Verhalten waren vorhanden, wo stieß die Ideologie an ihre Grenzen, wie effizient funktionierte der Überwachungsapparat? Vor allem soll ein bislang weitgehend wenig beachteter Zugang zum Thema stärker betont werden: Die Biographie der Täter, des örtlichen "Personals der Diktatur". Die Studie kann gerade durch den biographischen Ansatz und den Vergleich zu anderen, benachbarten Gemeinden zeigen, dass trotz aller von Berlin zentral geforderten und angestrebten "Gleichschaltung" Diktatur auf dem Dorf ihre eigene, spezifische Ausprägung haben konnte. Selbst von Nachbarort zu Nachbarort war der Alltag, der Grad der Zustimmung zum Regime oder der Unterdrückung unterschiedlich. So trägt die Studie dazu bei, das Bild vom monolithischen, allein vom Führerwillen geprägten Nationalsozialismus weiter zu nuancieren.
Der Enzkreis. Schriftenreihe des Kreisarchivs. Bd. 8.
Hrsg. vom Landratsamt Enzkreis, Kreisarchiv Pforzheim.
Mit Beiträgen von Martin Geywitz und Lars Hennig.
280 S. mit 21 Abb., fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-436-4. EUR 19,–
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Zum 75-jährigen Jubiläum des Zentralarchivs der Evangelischen Kirche der Pfalz erschien die Broschüre "Vom Gestern ins Morgen" von Gabriele Stüber und Christine Lauer. Darin gibt Gabriele Stüber zunächst einen interessanten Überblick über die drei Kerntätigkeitsbereiche des Archivs: die Dienstleistung der Pfarrämter, die Förderung der Kirchengeschichte sowie die digitale Erschließung der zu archivierenden Unterlagen. Schon der Titel "Vom Gestern ins Morgen" gibt die inhaltliche Hauptrichtung der Broschüre an: den massiven Wandel der archivalischen Arbeit durch die steigende Menge elektronischer Unterlagen. Um die Funktion des Zentralarchivs als "protestantisches Gedächtnis der Pfalz" hervorzuheben, bietet Christine Lauer im zweiten Teil eine 27-seitige Übersicht sämtlicher Bestände des Archivs auf aktuellem Stand.
Hrsg. vom Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz.
48 S. mit 29, z.T. farbigen Abb., geheftet. 2005.
ISBN 978-3-89735-451-7. EUR 9,90
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In zeitgemäßem Gewand präsentiert sich diese Reihe zur Winnender Stadtgeschichte. Sie ist gedacht als eine Serie von Berichten, die nicht nur die unmittelbar erlebte Vergangenheit betreffen, sondern auch frühere Zeiten lebendig werden lassen und die auch zukünftigen Generationen als Nachschlagewerk für eigene Erinnerungen und zeitliche Orientierung dienen soll. Sie kommt so dem Bedürfnis der Bevölkerung nach, mehr über die Geschichte ihrer Stadt und das Leben ihrer früheren Einwohner zu erfahren.
Aus dem Inhalt:
Die neue Orgel in der Schlosskirche zu Winnenden von 1700. Ein Lehrbeispiel in Sachen Absolutismus – Die Kirche von Hertmannsweiler zwischen 1737 und 1837 – Winnental – eine unbekannte Reitergarnison 1813–1816 – "... und damit war die historische Sitzung beendet" – Der Birkmannsweiler Bürgermeister Johannes Kögel (1868–1945) und seine Zeit – Euthanasie und Sterilisation in Winnental 1933–1945 – Chronik 2002 und Chronik 2003
Veröffentlichungen des Stadtarchivs. Bd. 10.
Hrsg. von der Stadt Winnenden.
240 S. mit 103 Abb., fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-413-5. EUR 18,90
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Wenige Jahre nach der osmanischen Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 verfasste der italienische Humanist Enea Silvio Piccolomini (1405–1464) die erste Europa-Schrift der neueren Zeit. Diese Schrift zeigt Piccolomini, der 1458 zum Papst Pius II. gewählt worden war, nicht nur als ersten Landeshistoriker im modernen Sinn (Erich Meuthen). Vor allem bietet sie wichtige Einblicke in das europäische Selbstverständnis der frühen Neuzeit: Europa als christliche Verteidigungsgemeinschaft, die auf den Werten der Antike basiert. Zukunftsweisend wurde dieses Europabild aufgrund der Betonung der politischen und geographischen Selbstständigkeit der europäischen Nationen, die den Europa-Gedanken bis in das 20. Jhdt. hinein prägen sollte. Die Herausgeber: Dr. Günter Frank, Jahrgang 1956, seit 1997 Lehrbeauftragter und seit 2001 Privatdozent für Philosophie an der Freien Universität in Berlin, seit 1998 Kustos des Melanchthonhauses in Bretten, seit 2004 Leiter der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten. Verschiedene Veröffentlichungen zur Philosophie und Theologie des Mittelalters, des Humanismus, der Reformation und der frühen Neuzeit. – Paul Metzger, Jahrgang 1944, seit 1986 Oberbürgermeister der Melanchthonstadt Bretten. Der Übersetzer: Albrecht Hartmann, Jahrgang 1955, Historiker.
Herausgegeben von Günter Frank und Paul Metzger. Übersetzung von Albrecht Hartmann.
432 S. mit 3 Abb., Leineneinband mit Goldprägung, Lesebändchen und Schutzumschlag. 2005.
ISBN 978-3-89735-426-5. EUR 36,80
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mit Farbfotografien von Heidi Steffen
Die geschichtsträchtige Gemeinde Tiefenbronn – seit 1972 sind das die Ortsteile Lehningen, Mühlhausen und Tiefenbronn – zeigt sich als zeitgemäßer Ort, der erfolgreich die Brücke von seiner Geschichte und Tradition zu moderner Industrie und Verwaltung sowie attraktiven Kulturveranstaltungen und Freizeitangeboten geschlagen hat. Trotz trendorientierter Lebensart ist man sich hier auch im 21. Jahrhundert des geschichtlichen und kulturellen Erbes seines Wohnortes sehr wohl bewusst. Der reich bebilderte Band gibt in vielfältiger Weise Einblick in die Ortsgeschichte: Er enthält neben der Beschreibung der wichtigsten kunsthistorischen Denkmäler Tiefenbronns auch Zeitzeugenberichte, lokales Sagengut sowie die Biografien berühmter Bürger. Ein regionalgeschichtlicher Abriss, ein ausführliches Kapitel über die umliegenden Naturschutzgebiete und Wanderwege und viele stimmungsvolle historische wie aktuelle Fotografien rund um die Gemeinde machen den Band zu einer Fundgrube für Naturfreunde und alle kunst- und kulturgeschichtlich interessierten Leser.
Hrsg. von der Gemeinde Tiefenbronn.
Mit Farbfotografien von Heidi Steffen.
96 S. mit 142, meist farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-427-2. EUR 16,90
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Dem 1803 in Mannheim geborenen und 1867 in Schwetzingen verstorbenen Geologen und Botaniker Karl Friedrich Schimper, der den Begriff der "Eiszeit" wissenschaftlich begründete und bahnbrechende Untersuchungen zur Blattstellung bei Pflanzen vorlegte, gebührt ebenso als Lyriker des 19. Jahrhunderts eine große Bedeutung. So umfassen seine beiden 1840 und 1847 veröffentlichten Gedichtsammlungen interessante Beispiele der Lehrdichtung. Sie decken aber auch den ganzen Kreis des volksliedhaften, des antikisierenden wie auch des romantischen Formenkanons samt der damals in Mode gekommenen orientalisierenden Ghaselendichtung in staunenswerter Virtuosität ab.
Mit der hier vorgelegten Auswahl seiner "Lyrik und Lehrgedichte", die neben den beiden Gedichtbänden auch spätere, in Regionalperiodika publizierte Einzeldrucke berücksichtigt, machen die Literaturwissenschaftler Wilhelm Kühlmann und Hermann Wiegand auf das zu Unrecht in Vergessenheit geratene literarische Werk von Karl Friedrich Schimper aufmerksam, das sie einleitend kommentieren.
Rhein-Neckar-Kreis – Historische Schriften. Bd. 3.
Hrsg. von Jörg Kreutz und Berno Müller.
Mit einem Beitrag von Willi Schäfer.
240 S. mit 11 Abb., fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-420-3. EUR 18,90
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Marlis Lippik: "Ansichtssache" – Mühlackers Jubiläum im Spiegel der Stadtgeschichte / Elisabeth Brändle-Zeile: Karl Knöller – Lebensbild des Mühlacker Ehrenbürgers / Manfred Rösch: Landwirtschaft und Kulturlandschaft im Enztal während acht Jahrtausenden / Manfred Metzger: "... und zwölf Stück Halbmaas Bouteillen". Historische Gasthäuser in Dürrmenz und Mühlacker
Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker. Bd. 5.
Hrsg. vom Stadtarchiv Mühlacker.
272 S. mit 84, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-429-6. EUR 17,–
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Der Enzkreis und seine Gemeinden: Zehn Gemeinden im Enzkreis in Luftbildern von einst und heute
Traditionsnotiz und "Ersterwähnung" – Zum Umgang mit Ortsnennungen in undatierten Einträgen des Codex Hirsaugiensis am Beispiel von Mühlhausen, Tiefenbronn und Friolzheim
Ispringen – Ein kurzer Überblick über die Geschichte einer längst erwachsenen Tochter
Die "Trommel" brennt – Entstehung und Ausbau des Birkenfelder Marktplatzes
Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau – Heimsheim in den Nachkriegsjahren 1945 –1952
Persönlichkeiten:
Die Gottlob-Frick-Gesellschaft in Ölbronn-Dürrn – Zur Erinnerung an den weltbekannten Kammersänger Gottlob Frick (1906 –1994)
Pfarrer, Dichter und Lehrer Schillers – Johann Ulrich Schwindrazheim aus Neuenbürg
Geschichte, Kultur, Wirtschaft: Täufer und Mennoniten im Pforzheimer Raum
"Von neuartiger Wirkung" – Kirchenbau der 1920er- und 1930er-Jahre in Pforzheim und im Enzkreis
Kloster Maulbronn, zehn Jahre UNESCO-Kulturdenkmal – Bauliche und restauratorische Maßnahmen
"Knittlinger Mundharfen" – ein Qualitätsbegriff
Umwelt und Natur: Erschließung des Schwarzwalds für Touristen – Wanderwege führen von Pforzheim in den Nordschwarzwald
Die Tanne – Besonderheit des südlichen Enzkreises
Trockenmauern im Enzkreis
Der Füllmenbacher Hofberg – ein Schmuckstück aus dem heimischen Naturraum
2005 – Internationales Jahr der physischen Erziehung und des Sports: Der Sportkreis Pforzheim-Enzkreis e.V. – Interessensvertreter der Sportvereine im Enzkreis
Sport und Kultur – Das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V. in Maulbronn
Kriterien für eine erfolgreiche Vereinsentwicklung – Ein Bericht aus der Arbeit des TV Nöttingen
Möglichkeiten und Probleme des Sports bei der Integration jugendlicher Ausländer – Erfahrungen aus über dreißig Jahren als Jugendtrainer
Der Hindernisläufer Stephan Hohl – Die faszinierende Geschichte einer sportlichen Wiedergeburt
Chronik: Juli 2003–Juni 2005
Hrsg. vom Landratsamt Enzkreis.
304 S. mit 162, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2005.
ISBN 978-3-89735-414-2. EUR 12,80
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Aus dem Inhalt:
Dr. J. P. Brandenburg: Vorwort
Franz Büchler: Abschiedsworte für Emil Strauß
Oskar Trost: In memoriam Alfons Kern
Ludwig Finckh: Alfons Kirchenmaier zum Gedächtnis
Erich Rex: Porta Hercyniae
Kurt Hannemann: Vorläufiges zu Alexander Hugens Alt-Pforzheimer Kanzleibuch von 1528
Friedrich Sander: Johannes Heynlin von Stein, ein Lehrer Reuchlins
Oskar Trost: Die Adelssitze im alten Pforzheim
Jolande Rummer: Die Vierordtin Wittib. Portrait einer Pforzheimerin des 18. Jahrhunderts
Erwin Ohnemus: Besitzungen und Rechte von Klöstern auf Pforzheimer Gemarkung
Erwin Ohnemus: Der herrschaftliche Besitz des Hauses Baden und seine Rechte auf Pforzheimer Gemarkung
Karl Hillenbrand: Bauopfer
Karl Hillenbrand: Alte Grabzeichen unserer Heimat
Karl Preisendanz: Enrique Sparn und sein wissenschaftliches Werk.
Pforzheimer Geschichtsblätter. Bd. 1Hrsg. von der Stadtverwaltung Pforzheim.226 S. mit 24 Abb. und einer Faltkarte, fester Einband. Aus dem Thorbecke-Programm.ISBN 978-3-89735-390-9. € 11,90
Der Sammelband vereint acht Detailstudien namhafter Wissenschaftler, die jene von den Quellen her noch am besten erschließbaren Bereich der "dunklen", mittelalterlichen Epoche Pforzheims etwas erhellen. Dabei interpretieren die Verfasser bislang noch nicht oder nicht hinreichend berücksichtigtes Material oder gehen von neuen methodischen Ansätzen aus. Der Akzent liegt vorwiegend auf der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, die unter Einbeziehung der Entwicklung in der Markgrafschaft Baden und in Südwestdeutschland überhaupt betrachtet wird. Aber auch grundsätzliche und übergreifende Probleme der Stadtgeschichtsforschung werden diskutiert, so Fragen der sozialen Schichtung in südwestdeutschen Städten des Spätmittelalters und grundlegende methodische Probleme der Erforschung von Klein- und Mittelstädten.
Pforzheimer Geschichtsblätter. Bd.6 Hrsg. von der Stadt Pforzheim.256 S. mit 22 Abb. und Tabellen, fester Einband.Aus dem Thorbecke-Programm. ISBN 978-3-89735-394-7. € 15,90
Neun Beiträge liefern "Bausteine" zur modernen Pforzheimer Stadtgeschichte, gehen thematisch jedoch vielfach über den lokalgeschichtlichen Rahmen hinaus. Zwei Aufsätze untersuchen grundlegende Fragestellungen der modernen Stadtgeschichte, die soziale und politische Entwicklung der badischen Städte an der Schwelle zum 20. Jahrhundert sowie – am Beispiel der Stadt Pforzheim – den Prozeß der "Citybildung" ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die "politische Biographie" eines Pforzheimer Bildungsbürgers des 19. Jahrhunderts beleuchtet Anfänge der Parteibildung in Südwestdeutschland und liefert zugleich einen Beitrag zum Thema "Bildungsbürgertum". Zwei wirtschaftsgeschichtliche Studien behandeln die Geschichte eines Pforzheimer Brückenbauunternehmens und die Wandlungen der Unternehmensfinanzierung im Verlauf der bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts einsetzenden Pforzheimer Industrialisierung. Drei Aufsätze gelten Aspekten der Pforzheimer Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts: ein deutsch-norwegischer Briefwechsel aus den Jahren des Ersten Weltkriegs vermittelt Einblicke in die Lebensverhältnisse zweier junger Frauen und in ihre Ansichten über die Kriegsereignisse. Aufsätze über die Geschichte der Pforzheimer Jugendbewegung und die Verfolgung des Pforzheimer Priesters Kurt Habich durch die Institutionen des NS-Staates spannen zeitlich und thematisch den Bogen über die Zeit der Weimarer Republik bis in die letzten Jahre des "Dritten Reichs".
Pforzheimer Geschichtsblätter. Bd. 8 Hrsg von der Stadt Pforzheim248 S. mit 42 Abb. und Tabellen, fester Einband.Aus dem Thorbecke-Programm. ISBN 978-3-89735-396-1. € 15,90
Die in dem Band vereinten Studien beleuchten am Beispiel des frühneuzeitlichen Pforzheim wesentliche Aspekte der Stadtgeschichte. Die Untersuchungen schöpfen aus zahlreichen bislang noch nicht ausgewerteten Quellen und erörtern Fragen von weit mehr als lokaler Bedeutung. So besaß die Pforzheimer Lateinschule im 15. und 16. Jahrhundert einen hervorragenden Ruf. Humanistische Gelehrte von Rang gingen aus ihr hervor. Weitere Forschungen widmen sich der städtischen Ökonomie, der Stadttopographie und dem Pfälzischen Krieg, dessen Verheerungen für viele Gemeinwesen einen gravierenden Einschnitt bildeten. Das mit einem ausführlichen Register ausgestattete Buch liefert einen wertvollen Beitrag zur Geschichte des deutschen Südwestens in der Frühen Neuzeit.
Pforzheimer Geschichtsblätter. Bd. 7 Hrsg. von der Stadt Pforzheim.184 S. mit 11 Abb., fester Einband.Aus dem Thorbecke-Programm. ISBN 978-3-89735-395-4. € 15,90
Aus dem Inhalt:Einleitung: Edelmetall als Gewinnungs-, Werk- und Handelsobjekt und seine Bedeutung für PforzheimErster Teil: Die Ordnung des Goldschmiedehandwerks und die Edelmetallüberwachung im Widerspiel von Zunft, Stadt und Staat (1450 bis 1618)Zweiter Teil: Die Auflösung der Zünfte und die Übernahme der Gewerbepolizei durch den Staat (1618 bis 1800)Dritter Teil: Die Aufhebung der staatlichen Kontrolle und die Übernahme der Garantie durch die Fabrikanten (1800 bis 1900)Ausblick: Politische und wirtschaftliche Hintergründe des Reichsfeingehaltsgesetzes von 1884
Pforzheimer Geschichtsblätter. Bd. 2 Hrsg. von der Stadtverwaltung Pforzheim.206 S. mit 28 Abb., fester Einband. Aus dem Thorbecke-Programm.ISBN 978-3-89735-391-6. € 11,90
Der neunte Band der "Pforzheimer Geschichtsblätter" liefert mit thematischen Schwerpunkten im 16., 19. und 20. Jahrhundert zehn Beiträge, die inhaltlich zum Teil weit über den lokalen Rahmen hinausführen. Den Auftakt bildet eine epochenübergreifende Gesamtschau der Pforzheimer Stadtgeschichte. Zwei Aufsätze befassen sich mit dem Pforzheimer Humanisten Nikolaus Schmierer und seiner Verbindung zu Wolfgang Reichart aus Ulm. Sechs Beiträge gelten der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts: Aufsätze zur Geschichte von Pietismus und Neupietismus in Baden, zur Biographie eines Pforzheimer Unternehmers und Politikers und zu den Pforzheimer Reichstagswahlen von 1912 liefern neue Aufschlüsse zu politisch-sozialen Strömungen und Bewegungen. Eine umfangreiche Studie über den Aufstieg der NSDAP in Pforzheim schließt sich chronologisch und thematisch an. Beiträge über eine bislang unbeachtete Pforzheimer Medaille, über die Biographie des Pforzheimer Arztes Wilhelm Senner sowie Nachrufe auf Wolfgang Pieper und Hans Georg Zier runden das inhaltliche Spektrum ab.
Pforzheimer Geschichtsblätter. Bd. 9 Hrsg. von der Stadt Pforzheim.280 S. mit 17, z.T. farbigen Abb. und Tabellen, fester Einband.Aus dem Thorbecke-Programm. ISBN 978-3-89735-397-8. € 16,90
Die thematische Breite des elften Bandes der "Pforzheimer Geschichtsblätter" ist groß und umfasst - vom 6. bis zum 20. Jahrhundert - nahezu 1500 Jahre. Dem Mittelalter gelten die beiden Untersuchungen von Stefan Pätzold, die sich mit den Pforzheimer Pfarrkirchen sowie der städtischen Oberschicht jener Zeit beschäftigen. Um Satire und Polemik im Werk des Johannes Reuchlin geht es anschließend in dem Essay von Matthias Dall'Asta. Aus der frühen Neuzeit stammen die Inschriften der Grabmäler im Wandelgang des Pforzheimer Hauptfriedhofs, die Anneliese Seeliger-Zeiss ediert. Mit dem Offizier und Weinbauern Georg Friedrich Gaupp porträtiert Friedrich Sander einen ungewöhnlichen Menschen des 18. Jahrhunderts. Die vielfältigen Schwierigkeiten, die sich bis in das 19. Jahrhundert hinein bei der Versorgung Pforzheims mit Wasser ergaben, stellt Gerda Pfrommer dar. Tanja Solombrino verfolgt den Lebensweg zahlreicher bildender Künstler, die in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts an der Pforzheimer Kunstgewerbeschule ausgebildet wurden. Einen bislang unveröffentlichten Augenzeugenbericht von der Zerstörung Pforzheims im Februar 1945 bringt Johannes Werner zum Abdruck. Der Volksabstimmung des Jahres 1951 über den Südweststaat ist Christian Grohs Abhandlung gewidmet. Schließlich erinnert Jochen Greven an Leben und Werk des 1993 gestorbenen Pforzheimer Schriftstellers Klaus Nonnenmann.
Pforzheimer Geschichtsblätter. Bd. 11
Hrsg. von der Stadt Pforzheim.
272 S. mit 22 z.T. farbigen Abb., fester Einband.
Aus dem Thorbecke-Programm.
ISBN 978-3-89735-399-2. € 16,90
Aus dem Inhalt:
Das Geschlecht der Dittler in Pforzheim
Die Freiheiten der Stadt Pforzheim 1491
Die Geschichte des Pforzheimer Postwesens
Abgegangene Siedlungen im Raum Pforzheim
Das Saacksche Anwesen in der Bahnhofstraße zu Pforzheim und seine Besitzer
Die Ersatzgeldmarken der Pforzheimer Unternehmen 1916/17
Hexenprozesse im Pforzheimer Bezirk
Aus der Geschichte einer alten Pforzheimer Wirtschaft
Der "Prophet" Anselment und andere ländliche Revolutionäre der Jahre 1848-49.
Pforzheimer Geschichstblätter. Bd. 5 Hrsg. von der Stadt Pforzheim.216. S. mit 110 Abb. und Karten, fester Einband. Aus dem Selbstverlag der Stadt Pforzheim.ISBN 978-3-89735-393-0. € 11,90
Rastatt verdankt seinen barocken Zuschnitt im Kernstadtbereich dem 1655 in Paris geborenen Markgrafen Ludwig Wilhelm, der im Jahre 1700 seine Residenz von Baden-Baden nach Rastatt verlegte und mit seiner Familie im Herbst 1705 das neu errichtete Rastatter Schloss bezog. Aus Anlass des Doppeljubiläums, das den 350. Geburtstag Ludwig Wilhelms mit dem 300jährigen Bestehen der Residenzstadt Rastatt verbindet, veranstaltete die Stadt Rastatt Anfang April 2005 ein Forum Geschichte, das im wesentlichen aus einer Vortragsreihe zu Leben und Wirken des Markgrafen bestand.
In dem vorliegenden Band der Stadtgeschichtlichen Reihe sind die Vorträge erstmals veröffentlicht und um entsprechendes Illustrationsmaterial ergänzt. Dabei werden die Jugend des "Türkenlouis" ebenso beleuchtet wie seine militärischen Unternehmungen gegen Ludwig XIV. oder seine Beziehungen zum kaiserlichen Hof in Wien. Auch die "zweite Gründung" Rastatts durch den Markgrafen wird thematisiert, bevor sich der Kreis mit einem Beitrag zu den Trauerfeierlichkeiten anlässlich seines Todes 1707 schließt.
Aus dem Inhalt:
Ergebnisbericht zum Forum Geschichte 2005 (anstelle einer Einleitung) / Fürstenerziehung – Absolutistischer Eskapismus am Beispiel des jungen Markgrafen Ludwig Wilhelm / Umstrittener Oberrhein – Markgraf Ludwig Wilhelms Einsatz gegen Ludwig XIV. / Wiener Hof – Das ambivalente Verhältnis Markgraf Ludwig Wilhelms zum Kaiser / Stadtgründer – Markgraf Ludwig Wilhelm und die "zweite Gründung" Rastatts / Der Fürst stirbt: Die Trauerfeierlichkeiten für Markgraf Ludwig Wilhelm 1707.
Stadt Rastatt. Stadtgeschichtliche Reihe. Bd. 9.
Mit Beiträgen von Rainer Brüning, Christian Greiner, Peter Hank, Uwe A. Oster, Max Plassmann.
136 S. mit 20 Abb., Broschur. 2005.
ISBN 978-3-89735-419-7. EUR 12,90
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