Aus dem Inhalt:
Der Enzkreis – Eine attraktive Region: Der Stromberg – Heuchelberg – (m)eine Insel/900 Jahre Michaelskirche Gräfenhausen/Vom Ackerbürger- und Weingärtnerdorf zur Arbeiterwohngemeinde – Ein Überblick über die Geschichte Eisingens/Zehn Jahre Partnerschaft mit Mysłowice, Imielin und Chelm Słaski in Polen/Warum ausgerechnet Maulbronn? – Neues interaktives Landschaftsmodell im UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn zeigt Klosterbetrieb und Umgebung im Zusammenhang/"spot on!" – für die Enzkreis-Kulturtage für Kinder und Jugendliche//Der Enzkreis – Historisches aus 2500 Jahren: Keltisches Eisen aus dem Nordschwarzwald – Auf den Spuren der frühesten Eisenmetallurgie nördlich der Alpen/Leben und Arbeiten im Nordschwarzwald am Ausgang des Mittelalters – Zum 750-jährigen Jubiläum von Waldrennach/Ein Vertrag zwischen Else von Frauenberg, Witwe von Reinhard Enzberger, und Reinhard Nix, genannt Enzberger, aus dem Jahr 1425/Der altwürttembergische Stadt- und Amtsschreiber – Mit einem Exkurs über die Neuenbürger Amtsinhaber/Ein verschreyter Ort, der mit vielen hergeloffenen Leuthen wieder angefüllt worden ... – Schweizer Emigranten in Knittlingen nach den Katastrophen des Dreißigjährigen und des Pfälzischen Erbfolgekrieges//Der Enzkreis – Historische Persönlichkeiten: Ein frommes Ende – Carl Friedrich Brechts "Vom Doktor Johannes Faust"/Karl Wilhelm Doll (1827–1905) – Prälat der Badischen Landeskirche und Oberhofprediger in Karlsruhe/Gottlob Banzhaf aus Illingen — Vom Kaufmannsgehilfen zum Direktor der Neckarsulmer Fahrzeugwerke (NSU)//Der Enzkreis – Umwelt bewahren, Zukunft sichern: Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord – Wege in eine nachhaltige Zukunft/ Die Wiesen des Enzkreises – Natur- und Kulturerbe der Region/Ackerwildkräuter im Heckengäu//Der Enzkreis – Bürgerschaftliches Engagement als Markenzeichen: Das Kuratorium Schleglerschloss Heimsheim e.V. – Eine der ältesten Bürgerinitiativen im Land/Gräfenhausen: Eine alte Pfarrscheuer wird erhalten/Die "Villa Kling" in Straubenhardt – Vom Wohnhaus einer Sägewerksfamilie zum Zentrum für Kultur, Bildung und Begegnung/Das Kämpfelbacher Heimatmuseum//Chronik: Juli 2005–Juni 2007
Hrsg. vom Landratsamt Enzkreis.
Ca. 300 S. mit zahlreichen, meist farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-512-5. EUR 12,80
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Im Jahr 1907 beschenkte sich die Stadt als „Jubiläumsgabe“ mit dem opulenten Werk „Mannheim in Vergangenheit und Gegenwart“. Autor der beiden Bände für die Zeit von den Anfängen bis zur Reichsgründung 1871 war der Stadthistoriker Friedrich Walter. Sein Werk setzte Maßstäbe und ist bis heute Grundlage für jede intensivere Beschäftigung mit der Mannheimer Stadtgeschichte geblieben. Unsere Zeit stellt jedoch auch andere, neue Fragen an die Vergangenheit und betrachtet die Stadtgeschichte aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts. So hat die wissenschaftliche Forschung bisher übersehene Aspekte zu Tage gefördert. Überraschende und differenzierte Blicke auf die Jahre seit der Stadtgründung 1607 sind dadurch möglich. Noch im Jubiläumsjahr 1907 wurde Friedrich Walter mit der Leitung des Stadtarchivs betraut, das seither die wichtigsten Unterlagen zur Stadtgeschichte sammelt, ordnet und auswertet. Trotz mancher Kriegsverluste ist hier eine umfangreiche Dokumentation entstanden, die unbekanntes Material aus den ersten 300 Jahren von Mannheims Geschichte bereitstellt und erstmals auch die Darstellung der letzten 100 Jahre auf breiter Quellenbasis ermöglicht. In der „Geschichte der Stadt Mannheim“ beschreiben ausgewiesene Experten wissenschaftlich zuverlässig die einzelnen Zeitabschnitte. Dabei wird besonderer Wert auf flüssige Lesbarkeit und reiche Bebilderung gelegt. Stadtgeschichte wird so zu einem unterhaltsamen Vergnügen und zu einem Sehabenteuer. Neben den Kapiteln in chronologischer Folge öffnen „Fenster“ – bebilderte Doppelseiten zu einem speziellen Thema – den Blick über die Stadt hinaus und ordnen die lokale Entwicklung in allgemeine Zusammenhänge ein. Eine übersichtliche Gliederung erlaubt den gezielten Zugriff, so dass die „Geschichte der Stadt Mannheim“ auch in kleinen Portionen problemlos gelesen werden kann. Neue multimediale Präsentationsformen ergänzen das gedruckte Werk.
Zu den Herausgebern und Autoren: Viele namhafte und bekannte Autorinnen und Autoren haben ihr Wissen zu einzelnen Zeitabschnitten der Stadtgeschichte eingebracht, um das Ergebnis ihrer Forschungen einem breiten Lesepublikum anschaulich und kompetent zu präsentieren. Als Herausgeber zeichnen der Leiter des Stadtarchivs Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Dr. Ulrich Nieß und sein Stellvertreter Michael Caroli verantwortlich, die sich seit vielen Jahren mit Themen der Mannheimer Geschichte beschäftigen.
Hrsg. von der Stadt Mannheim.
736 S. mit zahlreichen, meist farbigen Abb., Leinen mit Fadenheftung, Schutzumschlag. 2007.
ISBN 978-3-89735-471-5. EUR 39,90
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Zwei thematische Schwerpunkte prägen den vorliegenden Jahresband: Ein erster Zyklus befasst sich mit dem Gottesdienst und den Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts. Irene Dingel gibt einen Überblick zum Thema Konfession und Politik in den pfälzischen Territorien 1555-1580 / Gottfried Seebaß stellt die Kirchenordnung von Pfalz-Zweibrücken 1557 in den Zusammenhang der evangelischen Kirchenordnungen / Thomas Bergholz wendet sich dem Gottesdienst in den pfälzischen Kirchenordnungen von 1556 und 1557 zu / Schließlich geht Kurt Molitor ausführlich auf den pfälzischen Gottesdienst im 16. Jahrhundert ein. Seit 1957 bestehen vertragliche Verbindungen der Pfälzischen Landeskirche mit der United Reformed Church in Großbritannien. Die Beiträge liefern / Reinhard Groscurth, und Elga Zachau: Mut zur Ökumene. Fünf Jahrzehnte Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft zwischen der Protestantisch-Evangelisch-Christlichen Kirche der Pfalz und dem International Congregational Council / Friedhelm Borggrefe mit dem Lebenslauf von „Ernest William Dawe (1923-2000), ein englisches Original in der Pfalz. Ein Kapitel Versöhnungsgeschichte“ / Klaus Böhm mit einem Beispiel einer Gemeindepartnerschaft Speyer (Gedächtniskirche) und Purley/England / Martin Henninger und Friedhelm Hans ergänzen mit kleineren Beiträgen. Weitere Beiträge zur pfälzischen Kirchengeschichte sowie die die Ebernburg-Hefte vervollständigen den 74. Band der seit 1925 herausgegebenen Blätter für pfälzische Kirchengeschichte.
Hrsg. vom Verein für Pfälzische Kirchengeschichte.
448 S. mit 88 Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-509-5. EUR 35,–
Der aus der Eifel stammende Johann Peter Brandenburg (1905-1977) hat als Oberbürgermeister entscheidend den Neuaufbau der besonders stark zerstörten Stadt Pforzheim nach 1945 geprägt. Seine Verdienste um die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung Pforzheims in den rund 20 Jahren seiner Amtstätigkeit werden von der Verfasserin ebenso dokumentiert wie seine Mitarbeit als "einer der Männer der ersten Stunde" am Aufbau eines demokratischen Staatswesens nach Ende der NS-Diktatur. In diesem Zusammenhang werden Brandenburgs Engagement für die Bildung und Festigung des Bundeslandes Baden-Württemberg sowie seine Rolle innerhalb der südwestdeutschen Liberalen ausführlich berücksichtigt.
176 S. mit 43, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-508-8. EUR 14,90
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Die Firma Victor Mayer GmbH & CO. KG in Pforzheim feiert 2007 den 150. Geburtstag ihres Firmengründers. Heute gilt sie weltweit als eine der ältesten noch existierenden Schmuckfirmen, die sich kontinuierlich in Familienbesitz befindet. Herbert Mohr-Mayer, langjähriger Geschäftsführer des Unternehmens, würdigt in dieser Biographie das Lebenswerk seines Großvaters und zeichnet die Geschichte des Haus Victor Mayer, einer beispielhaften Pforzheimer Schmuckmanufaktur, nach. Dabei werden soweit wie möglich Bezüge zu vielen anderen im ausgehenden 19. Jahrhundert in Pforzheim gegründeten Schmuckfabriken, die vielfach eine vergleichbare Entwicklung und ähnliche Strukturen aufweisen, hergestellt. Das Buch versteht sich daher als ein Beitrag zur Pforzheimer Industriegeschichte.
112 S. mit ca. 90 farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-511-8. EUR 14,90
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Der Hesse Friedrich Heinrich Christian Schwarz (1766-1837) lebte und wirkte 34 Jahre lang als Dogmatiklehrer und theologischer Schriftsteller in Heidelberg. Neben seinem Hauptberuf war er ein bedeutender praktischer und theoretischer Pädagoge. Als berufener Synodaler hat er nach Kräften die badische Union aus Lutheranern und Reformierten gefördert. Schließlich war Schwarz eine zentrale Persönlichkeit der Heidelberger Gesellschaft während der Romantik und des Biedermeier, befreundet mit Professoren-Kollegen auch anderer Fakultäten wie mit namhaften Schriftstellern. – Erstmals wird mit dieser Darstellung ein umfassendes Porträt des beliebten, freundlichen und ernsten Mannes gezeichnet.
Archiv und Museum der Universität Heidelberg. Schriften 11.
Hrsg. von Werner Moritz.
Gedruckt mit freundlicher Unterstützung der Stadt-Heidelberg-Stiftung.
96 S. mit 38 Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-504-0. EUR 12,00
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Als Naherholungsgebiet hat der Neckar in den letzten Jahren eine wahre Wiedergeburt erlebt. Zwar ist der Fluss noch immer ein Symbol bedrohter Natur – nirgendwo in Deutschland findet sich eine höhere Kraftwerksdichte –, doch haben die Schaffung zahlreicher Naturschutzgebiete und die beispielhafte Renaturierung einzelner Uferabschnitte maßgeblich dazu beigetragen, Tieren und Pflanzen ihren angestammten Lebensraum über weite Strecken wieder neu zu erschließen und auch den Menschen attraktive Stätten für Freizeit und Erholung zu bieten. Auch wenn erst in jüngster Zeit damit begonnen wurde, den Neckar im Rahmen der Aktion „Lebendiger Neckar“ von seinem Betonkorsett zu befreien, so war die Geschichte der hier ansässigen Menschen seit jeher eng mit der des Flusses verwoben. Bereits die ersten steinzeitlichen Jäger unternahmen im Neckartal ihre Streifzüge. Keltische Fürsten hielten hier Hof. Lange Jahre markierte der Neckar sogar die Grenze des Römischen Reiches. Erst verhältnismäßig spät hat der Mensch damit begonnen, die Neckarlandschaft nachhaltig zu verändern. Um auch den letzten Winkel bebaubaren Bodens nutzen zu können, schufen die Weinbauern über Generationen hinweg in mühevoller Arbeit die markanten Trockenmauer-Terrassen, die den steilen Hängen des Neckartals zwischen Plochingen und Gundelsheim ihr heutiges Gesicht verleihen und sich dem staunenden Blick des Betrachters streckenweise wie eine Abfolge gigantischer Amphitheater präsentieren. Der reich bebilderte Band will seinen Teil zur Wiederbelebung des Neckars als Lebens- und Erlebnisraum beitragen und den Leser anhand zahlreicher detailliert beschriebener Wanderrouten dazu ermuntern, die landschaftlichen Reize des Neckartals vor Ort selbst zu erleben.
Naturschutz-Spectrum. Themen. Bd. 96. Hrsg. von der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. 312 S. mit 348 farbigen Abb., Grafiken und 20 Karten, fester Einband. 2007. ISBN 978-3-89735-286-5. EUR 23,80.
Die Metropolregion Rhein-Neckar verfügt über eine reiche historische Tradition, die sich in einer Vielfalt von Archiven unterschiedlicher Träger widerspiegelt. Alle zusammen bilden sie das Gedächtnis der Region und liefern die Grundlagen für die historische Forschung zum Rhein-Neckar-Raum. Seit 1995 existiert der Arbeitskreis Archive in der Metropolregion Rhein-Neckar. Er ist als Netzwerk organisiert und hat das Ziel, die länderübergreifende Zusammenarbeit der Archive in Nordbaden, Südhessen und der Pfalz zu verstärken.
Hrsg. vom Arbeitskreis der Archive in der Metropolregion Rhein-Neckar, Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. Redaktion: Martin Krauß 84 S. mit 31 farbigen Abb., Broschur. 2007. ISBN 978-3-89735-522-4. EUR 12,90
Es ist das Ereignis des Jahres in der Kurpfalz, das Mannheimer Stadtjubiläum 2007 – 400 Jahre Mannheim. Und wir von Kurpfalz-Radio im Programm SWR4 Baden-Württemberg steuern ein Jahr lang jeden Mittwoch unseren Beitrag zum Stadtjubiläum bei: Eine besondere Zeitreise mit Hilfe von akustischen Schätzen aus unserem SWR-Archiv. Eine Mannheimer Stadtgeschichte zum Hören – und Staunen... Eine Wiederentdeckung von fast vergessenen Ereignissen, in manchen Fällen aber auch eine Wiederbegegnung. Das macht den Charme der oft kuriosen Funde aus. Wir haben unseren Schwerpunkt dabei zumeist auf die Zeit der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts gelegt. Da können wir die ältesten noch verfügbaren Originaltöne und Reportagen präsentieren.
Aus den Zeiten von Kurfürst Carl Theodor wäre dies etwas schwieriger. Das heißt aber auch, dass die jungen Leute, die damals – manchmal – zu Wort kamen (Rundfunk war in den fünfziger Jahren eine sehr ernste und deshalb aus heutiger Warte oft eine eher unfreiwillig komische Angelegenheit!), heute hoffentlich rüstige Rentnerinnen und Rentner sind. Die Mehrzahl der Menschen, die wir hier hören, weilt indes nicht mehr unter uns. Auch dies ein Gedanke und Gedenken wert: Was ist eine menschliche Lebensspanne, was sind selbst 400 Jahre Mannheimer Geschichte? Insofern verstehen wir unsere kleinen Erinnerungsstücke aus fernen Radiotagen ein wenig auch als akustische Flaschenpost: Staunen und freuen Sie sich mit, so wie es dem Autor beim Recherchieren, Texten und Produzieren dieser SWR-Serie ergangen ist.
Hrsg. vom SWR.
Ausgewählt von Eberhard Reuß.
Audio-CD, 27 Beiträge, mit Booklet. 2007.
ISBN 978-3-89735-517-0. EUR 11,90
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Erleben Sie auf Wanderungen oder Radfahrten mit der Bahn umweltfreundlich die abwechslungsreiche Landschaft der östlichen und mittleren Schwäbischen Alb. 23 Wandervorschläge führen Sie durch reizvollste Gegenden: ins Nördlinger Ries, auf das Härtsfeld, in den Albuch, auf die Kaiserberge, in die engen Täler des felsenbekränzten Albtraufs, über die Wacholderheiden der Albhochfläche sowie in malerische Städtchen. Ausgangs- und Endpunkt dieser Wanderungen und Spaziergänge sind immer Bahnhöfe und Haltepunkte von Bahnen. Die drei Autoren beschreiben darin die Schönheiten von Natur und Landschaft sowie landes-, kultur- und bahngeschichtlich Wissenswertes.
Hrsg. von Jürgen Schedler und der DB Regio Baden-Württemberg.
168 S. mit 134 farbigen Abb. und 20 Wanderkarten, handliches Taschenformat, Broschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-476-0. EUR 9,90.
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Die Privatbibliothek des Humanisten und Universalgelehrten Johannes Reuchlin (1455-1522) war für ihre seltenen Handschriften und Frühdrucke berühmt, wurde jedoch im Laufe der Jahrhunderte stark dezimiert und in alle Winde zerstreut. Die Ausstellung "Johannes Reuchlins Bibliothek gestern & heute" führt die wichtigsten der noch erhaltenen Bände aus Reuchlins Besitz in dessen Vaterstadt Pforzheim zusammen. Der vorliegende Katalog beleuchtet die Entstehung, den polyglotten Charakter sowie das Schicksal der Reuchlinschen Büchersammlung und stellt die schönsten ihrer deutschen, lateinischen und hebräischen Handschriften und Drucke in Bild und Text vor. Die Erläuterungen zu den Originalausgaben von Reuchlins eigenen Werken bieten einen authentischen Zugang zum Leben und Denken des Humanisten. Das Spektrum der beschriebenen Exponate reicht von den heiligen Büchern der Juden und Christen über die heidnische Literatur der Antike bis zu den Streitschriften der Renaissance: die Bibliothek als speculum mundi und großes Welttheater.
Katalog einer Ausstellung im Stadtmuseum Pforzheim vom 9. September – 11. November 2007, aus Anlass der Wiedererrichtung des Reuchlinkollegs an der Pforzheimer Schloss- und Stiftskirche St. Michael.
128 S. mit 57, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-505-7. EUR 13,90
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Der Band "Kultur und Bildung" des fünfbändigen Lebensbilder-Werks des badischen Vereins für Kirchengeschichte stellt 19 Persönlichkeiten evangelischen Glaubens aus zwei Jahrhunderten vor: Pfarrer und Laientheologen, welche als Schriftsteller hervortraten, wie zum Beispiel Adolf Schmitthenner oder Johann Heinrich Jung-Stilling, Kirchenbauarchitekten wie Otto Bartning, Kirchenmusiker wie Hermann Meinhard Poppen, Historiker wie Hermann Erbacher, die Pädagogin Elisabeth von Thadden und den Maler Hans Thoma – um nur einige von ihnen zu nennen. Sie spielten für die Geschichte des protestantischen Baden im 19. und 20. Jahrhundert eine herausragende Rolle - auch wenn nicht alle porträtierten Männer und Frauen in einem direkten Bezug zur Landeskirche standen.
Sonderveröffentlichungen des Vereins für Kirchengeschichte in der Evangelischen Landeskirche in Baden. Bd. V.
536 S. mit 47 Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-502-6. EUR 38,00
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Aus dem Jahre 782 stammt die älteste Erwähnung Großglattbachs. Seitdem sind 1225 Jahre vergangen - ein langer Zeitraum, aus dem hier das Wichtigste und Interessanteste berichtet wird. Der Bogen ist vom Mittelalter über die Kriegszeiten des 17. Jahrhunderts bis hin zu den Krisen und Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts gespannt. Doch nicht nur Politik und Wirtschaft kommen zur Sprache, auch Kirche, Schule und Vereine werden in eigenen Kapiteln thematisiert. Und immer wieder wird der Blick auf einzelne Menschen gerichtet, die die Großglattbacher Geschichte so farbig machen. Wer erinnert sich heute beispielsweise noch an die "Somnambule von Großglattbach", die im 19. Jahrhundert für großes Aufsehen sorgte?
Der sechste Band der "Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker" bietet in genauso leicht verständlichen wie wissenschaftlich soliden Texten einen ähnlich facettenreichen Überblick zur Stadtteil-Geschichte wie die bereits vorgelegten Bände zu Lomersheim und Enzberg. Eine Fülle von Abbildungen, teils aus privatem Besitz, rundet das Gesamtwerk ab.
Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker. Bd. 6.
Hrsg. vom Stadtarchiv Mühlacker.
Unter Mitarbeit von Andreas Butz. Mit Beiträgen von Dieter Blessing, Marlis Lippik, Hans-Ulrich Osswald, Alfred Schäfer, Rolf Sieber und Hans-Peter Voss.
272 S. mit 126, z. T. farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-501-9. EUR 19,90
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Reizvoll in einer Neckarschleife gelegen, markiert der Michaelsberg in Gundelsheim, dem die weithin sichtbaren Terrassen an seinen Hängen ein markantes Gesicht verleihen, die Schnittstelle zwischen dem Neckarbecken um Heilbronn und dem Durchbruchstal des Odenwaldes. Mit den Menschen der Region verbindet den Berg eine lange gemeinsame Geschichte. Im Gegensatz zu den meisten anderen der umliegenden Hügel war er schon in der Steinzeit besiedelt und wird bis heute landwirtschaftlich genutzt. Gleichzeitig bildet der Michaelsberg ein wichtiges Rückzugsgebiet für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten.
Der Naturführer dokumentiert eindrucksvoll, wie Kulturgeschichte, herkömmliche Nutzungsweisen, die Gestalt der Landschaft sowie die Natur mit ihrer reichen Pflanzen- und Tierwelt durch ihr beispielhaftes Zusammenwirken nachhaltige Perspektiven für eine reizvolle Kulturlandschaft eröffnen kann. Es verwundert nicht, dass der Michaelsberg sich aufgrund seiner intakten Landschaft mit ihren zahlreichen Trockenmauern, Weiden und Wäldern – und nicht zuletzt seiner atemberaubenden Aussicht in das Neckartal mit seinen Schlössern und Burgen – zu einem beliebten Naherholungsziel entwickelt hat. Der reich bebilderte Band lädt den Leser ein, auf zwei ausführlich vorgestellten Wanderrouten die Reize dieser uralten Kulturlandschaft selbst zu entdecken.
Naturschutz-Spectrum. Gebiete. Bd. 28.
Hrsg. von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW).
120 S. mit 106 farbigen Abb., Karten und Grafiken, Klappbroschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-491-3. EUR 8,90
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Die vorliegende Anthologie enthält eine Auswahl von Gedichten, die Rastatt zum Gegenstand subjektiver wie kollektiver Verbundenheit in Gestalt gebundener Sprache haben. Der Leser erfährt in einer Reihe von teils gebrauchslyrischen, teils gefühlsgeprägten Versen einen kulturhistorischen Längsschnitt durch die bewegte Geschichte Rastatts der letzten 300 Jahre, übersichtlich in Kapitel gegliedert, denen jeweils ein kurzer, thematisch auf die Gedichte bezogener Epochenüberblick vorangestellt ist. Der dichterische Bogen spannt eine Brücke von der ehemaligen Residenzstadt des "Türkenlouis" über die Rolle Rastatts als einstige Bundesfestung bis in das Alltagsleben der Bürgerschaft im Rastatt des 20. Jahrhunderts.
Es kommen die unterschiedlichsten Dichter zu Wort, denen bei aller Verschiedenheit eine tiefe Sympathie für den „genius loci“ Rastatts gemeinsam ist. So erscheinen die kunstvoll gedrechselten Barockreime der Piaristen des 18. Jahrhunderts einmütig neben den Studentenliedern der Rastatter Liederhandschrift von 1769, die hymnisch anmutenden Preisungen des Biedermeier neben dem ebenso elegisch wie kämpferischen "Kasematten-Parlament" aus der Zeit der Kapitulation der "Freiheitsfestung" im Juli 1849, das Rastattlied des Hoffmann von Fallersleben aus der Vormärzzeit neben den "Liebeserklärungen" an Rastatt von Josef Paul Kuhn und Josef Julius Mayer sowie den zeitgenössischen Autoren, darunter Heinz Bischof, Lothar Hermann und Brigitte Wagner.
Hrsg. von der Stadt Rastatt.
Gedichtauswahl von Hans Peter Faller mit erläuternden Texten von Peter Hank.
304 S. mit 65, meist farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-497-5. EUR 19,90
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Der aus Hüfingen stammende Maler und Schriftsteller Lucian Reich (1817-1900) wirkte jahrzehntelang als Zeichenlehrer am damaligen Großherzoglichen Lyceum in Rastatt. Einen Namen machte er sich vor allem durch seine Illustrationen zu heimatkundlichen Büchern. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeiten stand die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung, die er unverfälscht wiedergab. Die Zusammenarbeit mit den Autoren brachte ihn schließlich selbst zur Schriftstellerei. Reichs bekanntestes von ihm geschriebenes und illustriertes Buch trägt den Titel „Hieronymus. Lebensbilder aus der Baar und dem Schwarzwalde".
Die am Institut für Kunstgeschichte der Universität Karlsruhe entstandene Dissertation ist die bislang fundierteste Studie zu Lucian Reichs Leben und Werk. Neben einer ausführlichen Biographie stellt die Autorin die künstlerische Tätigkeit Reichs am Rastatter Lyceum dar. Eingehend widmet sie sich den Buchillustrationen zu seinen Werken und den Büchern anderer Autoren unter Berücksichtigung gesellschaftspolitischer und kultureller Entwicklungen. So entsteht ein vielfältiges Bild eines bedeutenden badischen Buchillustrators und heimatkundlichen Schriftstellers des 19. Jahrhunderts.
Stadt Rastatt. Stadtgeschichtliche Reihe. Bd. 10.
640 S. mit 110 Abb., Broschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-481-4. EUR 24,90
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Den ersten Band ergänzend, präsentiert diese Publikation mit zahlreichen farbigen Abbildungen Leben und Werk von Malern und Bildhauern, deren Lebensweg in Pforzheim oder der Region begann bzw. sie für einige Zeit dorthin führte. Die Zusammenstellung der Namen und somit der Arbeiten stellt keine Auswahl von Spitzenwerken dar, sondern dokumentiert das Ergebnis kontinuierlicher Sammel- und Ausstellungstätigkeit des Kulturamts der Stadt Pforzheim in den Jahren 1990–2005. Lediglich im lokalen Umfeld bekannte Kunstschaffende wurden genauso berücksichtigt wie prominente Namen mit überregionaler, ja teilweise nationaler Ausstrahlung.
Hrsg. vom Kulturamt der Stadt Pforzheim.
204 S. mit 125 farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-474-6. EUR 24,80
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Mit dem Band 5 der Sonderveröffentlichungen des Kreisarchivs Rastatt liegt zum ersten Male eine umfassende Beschreibung der Funde und Fundstätten der Vor- und Frühgeschichte des Landkreises Rastatt vor. Mit über 160 Abbildungen, zum Teil in Farbe, ist der Band bestens ausgestattet. Beigefügt ist zudem eine Karte mit einer Übersicht der Funde und Fundstätten. Die ältesten Funde datieren aus der Spätphase der Altsteinzeit (etwa 10.000 v. Chr.) und reichen bis in das frühe Mittelalter (um 800 n. Chr.). In alphabetischer Reihenfolge werden die einzelnen Gemeinden und Städte des Landkreises behandelt. Eine ausführliche Fundstatistik und ein Glossar runden die vorliegende Publikation ab.
Hrsg. vom Kreisarchiv Rastatt.
224 S. mit 175, z. T. farbigen Abb. und Grafiken sowie einer detaillierten Übersichtskarte, fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-495-1. EUR 17,90
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Die schmalspurige Albtalbahn verband ab 1897 Karlsruhe mit Ettlingen und erreichte bald Herrenalb und bis 1901 über Ittersbach auch Pforzheim. In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde ihr Zustand so desolat, dass ein Neuanfang notwendig wurde. Dank des Mutes der damaligen Entscheidungsträger wurde sie aber nicht stillgelegt, sondern durch die 1957 gegründete Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) auf Normalspur umgebaut und mit dem Karlsruher Straßenbahnnetz verbunden. 1979 erreichte die AVG Neureut, ein Meilenstein, da hier erstmals Straßenbahnen auf einer Güterzugstrecke der DB fuhren. Danach entwickelte das Führungsteam der AVG, allen voran Dr. Dieter Ludwig, zusammen mit der Industrie einen Zweisystemtriebwagen, der in Karlsruhe auf Straßenbahngleisen und in der Region auf den Gleisen der Deutschen Bahn fahren kann. Das Straßenbahnnetz wurde mit dem Netz der DB an einigen Stellen verbunden und damit begann ein beispielloser Aufstieg des Schienenpersonennahverkehrs in der Region Karlsruhe und aus den 45 km der Albtalbahn ist unter der AVG ein Nahverkehrsnetz von etwa 600 km geworden.
Hrsg. von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG).
192 S. mit 225, überwiegend farbigen Abb., Grafiken und Karten, fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-475-3. EUR 15,90
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L’ouvrage réparti en trois planches retrace d’abord la présence juive à Hégenheim et ses environs à partir du XVIIe siècle et jette un regard sur les plus importantes fêtes du calendrier juif. La seconde partie fait mention de la création de la communauté israélite de Bâle au début du XIXe siècle et de son évolution. Elle se clôture par la présentation de personnalités (ou de leurs œuvres), dont les ascendants sont originaires de notre contrée. La troisième partie est vouée aux communautés avoisinantes disparues de Buschwiller et Hagenthal et retrace l’histoire de la communauté israélite de Saint-Louis, du XXe siècle à nos jours. Une série de documents et photos – parmi lesquels le testament olographe (1883) de l’éminent Rabbin Moïse Nordmann – complètent ces données en mémoire.
128 S. mit 73 Abb., Broschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-499-9. EUR 20,-
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Im Jahr 1907 beschenkte sich die Stadt als „Jubiläumsgabe“ mit dem opulenten Werk „Mannheim in Vergangenheit und Gegenwart“. Autor der beiden Bände für die Zeit von den Anfängen bis zur Reichsgründung 1871 war der Stadthistoriker Friedrich Walter. Sein Werk setzte Maßstäbe und ist bis heute Grundlage für jede intensivere Beschäftigung mit der Mannheimer Stadtgeschichte geblieben. Unsere Zeit stellt jedoch auch andere, neue Fragen an die Vergangenheit und betrachtet die Stadtgeschichte aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts. So hat die wissenschaftliche Forschung bisher übersehene Aspekte zu Tage gefördert. Überraschende und differenzierte Blicke auf die Jahre seit der Stadtgründung 1607 sind dadurch möglich. Noch im Jubiläumsjahr 1907 wurde Friedrich Walter mit der Leitung des Stadtarchivs betraut, das seither die wichtigsten Unterlagen zur Stadtgeschichte sammelt, ordnet und auswertet. Trotz mancher Kriegsverluste ist hier eine umfangreiche Dokumentation entstanden, die unbekanntes Material aus den ersten 300 Jahren von Mannheims Geschichte bereitstellt und erstmals auch die Darstellung der letzten 100 Jahre auf breiter Quellenbasis ermöglicht.
In der „Geschichte der Stadt Mannheim“ beschreiben ausgewiesene Experten wissenschaftlich zuverlässig die einzelnen Zeitabschnitte. Dabei wird besonderer Wert auf flüssige Lesbarkeit und reiche Bebilderung gelegt. Stadtgeschichte wird so zu einem unterhaltsamen Vergnügen und zu einem Sehabenteuer. Neben den Kapiteln in chronologischer Folge öffnen „Fenster“ – bebilderte Doppelseiten zu einem speziellen Thema – den Blick über die Stadt hinaus und ordnen die lokale Entwicklung in allgemeine Zusammenhänge ein. Eine übersichtliche Gliederung erlaubt den gezielten Zugriff, so dass die „Geschichte der Stadt Mannheim“ auch in kleinen Portionen problemlos gelesen werden kann. Neue multimediale Präsentationsformen ergänzen das gedruckte Werk.
Zu den Herausgebern und Autoren: Viele namhafte und bekannte Autorinnen und Autoren haben ihr Wissen zu einzelnen Zeitabschnitten der Stadtgeschichte eingebracht, um das Ergebnis ihrer Forschungen einem breiten Lesepublikum anschaulich und kompetent zu präsentieren. Als Herausgeber zeichnen der Leiter des Stadtarchivs Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Dr. Ulrich Nieß und sein Stellvertreter Michael Caroli verantwortlich, die sich seit vielen Jahren mit Themen der Mannheimer Geschichte beschäftigen.
Hrsg. von der Stadt Mannheim.
688 S. mit 451, meist farbigen Abb., Leinen mit Fadenheftung, Schutzumschlag. 2007.
ISBN 978-3-89735-470-8. EUR 39,90
Zum ersten Mal wird ein vollständiger Nachdruck des Gesangbuchs vorgelegt, das 1557 für Pfalz-Zweibrücken eingeführt wurde. Es ist der Kirchenordnung Herzog Wolfgangs angefügt und in großem Druckformat erschienen. Mit seinen 81 deutschen Liedern vereinigt das Gesangbuch lutherisches Liedgut mit Straßburger Liedtraditionen. Zusätzlich enthält das Werk einen Schatz lateinischer Lieder, die vor allem für Schüler und Schulchöre an den Lateinschulen gedacht waren. Die Einführung von Heike Wennemuth erschließt Vorgeschichte, Inhalt und Wirkungsgeschichte dieses wohl ersten evangelischen Gesangbuchs, das offiziell in einem südwestdeutschen Territorium eingeführt wurde. Die Faksimile-Ausgabe in leicht verkleinertem Format will die wissenschaftliche Weiterarbeit anregen. Der Verein für Pfälzische Kirchengeschichte möchte darüber hinaus Freunden und Liebhabern des Kirchenlieds ein bedeutsames Werk aus dem Reformationsjahrhundert zugänglich machen.
Veröffentlichungen des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte. Bd. 26.
272 S. mit 228 Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-494-4. EUR 24,80.
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Anstöße und Aufträge zum wissenschaftlichen Publizieren erhalten Archivarinnen und Archivare in der Regel bei ganz unterschiedlichen Anlässen. Entsprechend breit angelegt ist häufig das bearbeitete Themenfeld, das sich schließlich nach Jahren eines abwechslungsreichen beruflichen Lebens darbietet. Werner Moritz, amtierender Direktor des Archivs der Universität Heidelberg, liefert mit seinen zwischen 1981 und 2007 vorlegten Aufsätzen dafür ein Beispiel. Im ersten Teil seiner Marburger Jahre am Hessischen Staatsarchiv folgte auf die Beschäftigung mit dem spätmittelalterlichen Fürsorgewesen eine Phase intensiver Mitwirkung bei der Brüder Grimm-Forschung. Der folgende zweite Abschnitt an der Archivschule Marburg erforderte hingegen die Konzentration auf Lehre und Verwaltung. Erst der Wechsel an die Universität Heidelberg 1996 gewährte dem Autor neue Freiräume. Die Behandlung archivtheoretischer und berufsständischer Aspekte, daneben aber zunehmend die Bearbeitung von Themen aus der Geschichte der Universität Heidelberg stehen für den Ertrag des letzten Jahrzehnts. Aus Anlass seines 60. Geburtstages (17.2.2007) haben Sabine Happ (Münster) und Klaus Nippert (Karlsruhe) die verstreut publizierten Aufsätze des Jubilars – ihm zu Ehren und begleitet von zahlreichen Gratulanten – mit diesem Band zusammengefasst.
Hrsg. von Sabine Happ und Klaus Nippert.
232 S. mit 10 Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-498-2. EUR 24,–
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Da die letzte Festschrift, die das wichtigste Gebäude der Gemeinde Grötzingen zum Inhalt hatte schon vor über fünfzig Jahren erschienen ist, beschloss der Kirchengemeinderat, eine neue Festschrift herauszugeben. 1255 wurde die heutige Evangelische Kirche von Grötzingen das erste Mal erwähnt. Junta, die Witwe des Ritters von Altenkirchen, schenkte 1255 all ihr Hab und Gut dem Kloster Lichtental, außer einem Hof bei der Grötzinger Kirche, von welchem sie den Zins der dortigen Kirche vermachte. Diese Kirche ist eines der Wahrzeichen des badischen Malerdorfes. Sie war das bedeutendste Sakralgebäude von mehreren Kapellen im Ort. Die Sage erklärt den gedrehten Turm folgendermaßen: "Die Drehung wird mit dem Satan in Verbindung gebracht, der über die Frömmigkeit der Grötzinger erbittert war und sich durch Zerstörung der Kirche oder Drehung des Turmes zu rächen suchte. ... Der schiefe Turm sollte stehen bleiben als ein Wahrzeichen von des Teufels Schwäche und Ohnmacht ..." Die Festschrift beinhaltet neben der ausführlichen Darstellung des Turmes die wichtigsten Predigten des Jubiläumsjahres und Aufsätze zu den Themen: Die fünf Chorfenster der Grötzinger Kirche aus den Jahren 1891–1896. Die Einführung der Reformation in Baden 1556. Johann Nikolaus von Nidda (1672–1722).
Festschrift, hrsg. von Pfarrer Ulrich Schadt im Auftrag des Evangelischen Kirchengemeinderates Grötzingen.
94 S. mit 31, z.T. farbigen Abb., Broschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-492-0. EUR 10,-
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Aufgrund seiner Kulturschätze, seiner herrlichen Landschaften, schönen Städte und nicht zuletzt seiner geographischen und klimatischen Besonderheiten bietet sich der Oberrheingraben als Ausflugsziel geradezu an. Entlang des Rheins gibt es vom Markgräfler Land bis zur Kurpfalz ein gut ausgebautes Radwegenetz, aber auch herrliche Wanderstrecken bis hinauf zu den Ausläufern des Schwarzwaldes.
Sie finden in diesem durchgehend farbigen und reich bebilderten Kultur- und Naturführer Oberrhein über 20 detailliert beschriebene Rad- und Wandertouren bzw. Stadtwanderungen, die Ihnen die Höhepunkte und Schönheiten in Stadt und Land nahebringen. Wir durchstreifen die Kulturlandschaften des Breisgaus und des Kaiserstuhls ebenso wie die Ortenau oder das badische Kernland um Baden-Baden und Karlsruhe. Wir machen unter anderem Station in Deutschlands Ökohauptstadt Freiburg, in der Romantik-Kapitale Heidelberg und im Römerstädtchen Ladenburg. Dabei gibt es am Wegesrand allerlei Wissenswertes zu Geschichte und Tradition zu entdecken.
Da der Oberrhein verkehrstechnisch gut erschlossen ist, ist es problemlos möglich, das eigene Auto zu Hause zu lassen und umweltfreundlich auf Busse und Bahnen umzusteigen. Für alle Tourenvorschläge in diesem Buch finden Sie An- und Abreisetipps für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
120 S. mit ca. 140 farbigen Abb. und 9 Karten, handliches Taschenformat, Broschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-496-8. EUR 7,90
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Der vorliegende Band der Reihe des Melanchthonhauses vereinigt Beiträge aus verschiedenen Anlässen der Jahre 2003 bis 2006. Zunächst finden sich noch einige Publikationen aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Melanchthonhauses im Jahr 2003. Der Hauptteil widmet sich in unterschiedlichen Vorträgen dem Werk und der Wirkung Melanchthons in der Europäischen Bildungsgeschichte. Aufgenommen sind schließlich auch die Beiträge der Melanchthonpreis-Verleihung des Jahres 2006 sowie ein Vortrag zum "Tag der Engel" im Melanchthonhaus, gehalten aus Anlass der Verleihung der Auszeichnung des Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler zum "Ort der Ideen" 2006.
Hrsg. von Günter Frank und Sebastian Lalla.
272 S. mit 36, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-456-2. EUR 19,80
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In der „Geschichte der Stadt Mannheim“ beschreiben ausgewiesene Experten wissenschaftlich zuverlässig die einzelnen Zeitabschnitte. Dabei wird besonderer Wert auf flüssige Lesbarkeit und reiche Bebilderung gelegt. Stadtgeschichte wird so zu einem unterhaltsamen Vergnügen und zu einem Sehabenteuer. Neben den Kapiteln in chronologischer Folge öffnen „Fenster“ – bebilderte Doppelseiten zu einem speziellen Thema – den Blick über die Stadt hinaus und ordnen die lokale Entwicklung in allgemeine Zusammenhänge ein. Eine übersichtliche Gliederung erlaubt den gezielten Zugriff, so dass die „Geschichte der Stadt Mannheim“ auch in kleinen Portionen problemlos gelesen werden kann. Neue multimediale Präsentationsformen ergänzen das gedruckte Werk. Mit einem Register- und Ergänzungsband erhält das zum 400-jährigen Stadtjubiläum erschienene Werk „Geschichte der Stadt Mannheim“ seine Abrundung. Das Register ermöglicht die Suche nach geografischen Begriffen, nach Personen sowie nach Abbildungen über sämtliche 2100 Seiten der drei Hauptbände hinweg. Ein rascher Zugriff zu wichtigen Protagonisten der Stadtgeschichte, zentralen Orten aber auch zu nebensächlichen Themen wird somit erleichtert. Eine beiliegende CD-Rom mit der Textfassung der Hauptbände bietet weitere umfassende und IT-gestützte Recherchemöglichkeiten. Das Register wird ergänzt durch Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung sowie durch Listen der Mannheimer Ehrenbürger, Oberbürgermeister und Mandatsträger auf Landes-, Reichs- und Bundesebene. Erstmals werden sämtliche Mannheimer Wahlergebnisse seit 1819 für die nationalen Parlamente wie auf Landesebene aufgeführt und das zugehörige Wahlverfahren erläutert. Ein ergänzendes Nachschlagewerk – fraglos ein „Muss“ für jeden Besitzer der Hauptbände der „Geschichte der Stadt Mannheim“! Zu den Herausgebern und Autoren: Viele namhafte und bekannte Autorinnen und Autoren haben ihr Wissen zu einzelnen Zeitabschnitten der Stadtgeschichte eingebracht, um das Ergebnis ihrer Forschungen einem breiten Lesepublikum anschaulich und kompetent zu präsentieren. Als Herausgeber zeichnen der Leiter des Stadtarchivs Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Dr. Ulrich Nieß und sein Stellvertreter Michael Caroli verantwortlich, die sich seit vielen Jahren mit Themen der Mannheimer Geschichte beschäftigen.
Ulrich Nieß und Michael Caroli (Hrsg.). Hrsg. von der Stadt Mannheim. jeder Bd. mit über 600 S. mit zahlreichen, meist farbigen Abb., fester Einband, Leineneinband und Schutzumschlag, mit CD-Rom zur „Geschichte der Stadt Mannheim“ (Stadtchronik mit ca. 30000 elektronisch recherchierbaren Einträgen, großformatige Karten und Plänen und einer. Inklusive einem Ergänzungs- und Registerband mit 152 Seiten, 132 z. T. farb. Abb., fester Einband, mit CD-ROM (Textfassung der Hauptbände). 2011. ISBN 978-3-89735-487-6. EUR 130,00
Erstmals erwähnt im Jahre 1257, blickt die Kraichgaugemeinde Gondelsheim auf eine ereignisreiche 750-jährige Geschichte zurück. Im Saalbachtal zwischen Bruchsal und Bretten lag Gondelsheim immer an einer Hauptachse politischer und militärischer Ereignisse. Kriege und Rebellionen, aber auch die allmähliche Entwicklung zu einem wohlhabenden Bauerndorf inmitten der fruchtbaren Landschaft des Kraichgauer Hügellandes prägten die Menschen des Dorfes. Die Geschichte von Gondelsheim ist ein Spiegel der Vergangenheit eines ganzen Landschaftsraumes.
Hrsg. von der Gemeinde Gondelsheim.
456 S. mit 207, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-440-1. EUR 28,00
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Die Mannheimer Sternwarte, die einen ungewöhnlich reichen Instrumentenbestand an englischen und französischen Präzisionsmessinstrumenten aufwies, erfuhr durch die Arbeit des Astronomen Christian Mayer im 18. Jh. eine internationale Bekanntheit. Für das 19. Jh. sind besonders die Astronomen Heinrich Christian Schumacher, Friedrich Bernhard G. Nicolai und Eduard Schönfeld hervorzuheben, die an der Mannheimer Sternwarte forschten. Das Buch erzählt aufgrund bisher unausgewerteter Akten die Geschichte der Mannheimer Sternwarte neu und gibt sowohl Einblick in die Forschungsvorhaben, die Einrichtung und späteren Umbauten der Sternwarte als auch in den Bestand der astronomischen Instrumente. Und es verliert dabei den Vergleich zu anderen europäischen Sternwarten nicht aus den Augen.
Technik + Arbeit 12. Schriften des TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.
200 S. mit 76, meist farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-473-9. EUR 17,90
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Altlußheim – 200 Jahre badisch. Historische Dokumentation der Gemeinde im Jahr 1806
Im Jahr 1806 vollendet sich für die alte Markgrafschaft Baden mit der Erhebung zum Großherzogtum eine historische Wende. Die über 300 Jahre anhaltende Zugehörigkeit des Dorfes Altlußheim zu Württemberg endet, 200 Jahre Geschichte in Baden beginnen. Das Buch versucht, die Situation des Gemeinwesens im Jahr 1806 im historischen Rahmen einzuordnen und anhand des Archivmaterials zu veranschaulichen.
Hrsg. von der Gemeinde Altlußheim.
88 S. mit 52 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-480-7. EUR 9,90
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Von dem bekannten Historiker Golo Mann stammt der Satz: "Wer nicht um seine Herkunft weiß, hat keine Zukunft." Das "Waghäuseler Fotoalbum" ist ein Angebot, mit Hilfe von rund 300 Bildern mehr über die Vergangenheit von Kirrlach, Wiesental und Waghäusel zu erfahren. Der dargestellte Zeitraum reicht vom Beginn des 20. Jh. bis zur Gemeindefusion im Jahr 1975. Elf Kapitel erschließen den dörflichen Alltag bei der Arbeit, in Schule und Kindergarten, in der Freizeit und in der Familie. Einleitende kurze Texte führen den Leser in die Themenbereiche ein und liefern die für die Bilder notwendigen Hintergrundinformationen.
Hrsg. vom Heimatverein Kirrlach, dem Heimatverein Wiesental und der Stadt Waghäusel.
Mit Beiträgen von Artur J. Hofmann, Ludwig Hillenbrand, Manfred Schuhmacher, Gilbert Roth, Ralf Rothhardt, Peter Hiltwein, Katja Hoffmann.
168 S. mit ca. 300 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-468-5. EUR 16,90
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Eine aus der reichen Aktenlage gewonnene, wichtige Erkenntnis der Bad Schönborner Chronik betrifft den gemeinsamen Ursprung der Orte und gibt dem Sammelband eine geradezu einzigartige Legitimation: Der Fusion zweier selbständiger Orte konnte eine historische Begründung nachgeliefert werden! Schnell war den 13 Autoren klar, dass die Chronik die gemeinsame Geschichte von Mingolsheim und Langenbrücken erzählen sollte: für jeden Ort spezifiziert dort, wo die Orte ihre Besonderheiten aufweisen; übergreifend immer da, wo die Entwicklung parallel verlief – etwa im Bereich der Herrschaftsstrukturen oder bei der Analyse der Wirtschaft.
Auf der Gemarkung finden sich noch vielfach Spuren sehr lange zurückliegender Besiedlung aus der Steinzeit, der Bronzezeit oder der älteren Eisenzeit. Die Römer schufen dann am Rande des Hügellandes eine wichtige Verkehrsverbindung. Mingolsheim, der ältere der Orte, war nicht zuletzt als Sitz des Landgerichts eine Art Zentrum im Amts- bzw. Oberamtsbezirk. Und Langenbrücken erlebte zunächst als Verkehrsknotenpunkt und Zollstation, im 18. Jh. dann als Fundort hoch geschätzten Heilwassers stürmische Entwicklungen. Die Austrahlung Kislaus als Speyerer Verwaltungssitz erfuhr da Berücksichtigung, wo die ehemalige Ritterburg für die Ortsgeschichte Relevanz gewann.
Hrsg. von Klaus Gaßner im Auftrag der Gemeinde Bad Schönborn.
Mit Beiträgen von Gerhard Bender, Sandra Eberle, Klaus Gaßner, Herbert Göbel, Erwin Holzer, Thomas Liebscher, Thomas Moos, Kerstin Schäfer, Michael Schäfer, Rudolf Schmich, Volker Steck, Bernhard Steltz, Elke Woll.
392 S. mit 181, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-437-1. EUR 25,-
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Im ersten Band reicht die Themenpalette von der Stadtgeschichte in der Zeit des Humanisten Johannes Reuchlin bis in die Nachkriegszeit. (Fast) vergessene Persönlichkeiten wie der Fotograf Wilhem Kahlo, Vater der berühmten Malerin Frida Kahlo, oder Adolf Rosenberger, Autorennfahrer in den 1920er Jahren, werden in Erinnerung gerufen. Einen weiteren Schwerpunkt im ersten Band bilden Selbstzeugnisse aus den beiden Weltkriegen.
Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte Band 1
Hrsg. vom Stadtarchiv Pforzheim.
336 S. mit 28 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-447-0. EUR 22,80
Am 15. November 1906 wurde der Grundstein für den heutigen Krankenhauskomplex gelegt und zugleich Abschied genommen vom alten Spital der Stadt. Das im neobarocken Stil erbaute Krankenhaus, welches die Zerstörungen des zweiten Weltkriegs unbeschadet überstand, blieb lange Zeit ein Stiftungskrankenhaus. Die ursprüngliche Anzahl der Krankenbetten hat sich vervielfacht und der medizinisch-technische Fortschritt veränderte das Krankenhaus in seinen Funktionen wie auch baulichen Gestaltung nachhaltig. Kaum mehr vorstellbar, dass vor 100 Jahren nur zwei im Nebenamt beschäftigte Krankenhausärzte und ein halbes Dutzend Schwestern in der Krankenpflege dort tätig gewesen waren. Unvergessen bleiben die am Krankenhaus bis 1990 tätigen Ordensschwestern des Heiligen Vinzenz von Paul, die das Bild des Stiftungskrankenhauses mitgeprägt haben.
Beiträge zur Geschichte des Landkreises Karlsruhe. Bd. 6.
Hrsg. vom Kreisarchiv Karlsruhe.
192 S. mit 107, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-479-1. EUR 14,90
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In seinem neuen Geschichten und Gedichten zeigt Martin Maier (alias Stähle), wie er die kleinen Ärgernissen des Alltags bewältigt: Mit hintergründigem Humor, mit dem er sich und die Segnungen des Fortschritts auf die Schippe nimmt. Aber der mehrfach preisgekrönte Mundartautor beherrscht auch noch andere Töne…
80 S. mit 9 Abb., Broschur. 2006.
ISBN 978-3-89735-467-8. EUR 9,90
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Das Stadtbild Karlsruhes hat sich in den vergangenen 100 Jahren stark gewandelt. Zwei Weltkriege und Zeiten mangelnden Vergangenheitsbewusstseins haben deutliche Spuren im Erscheinungsbild der ehemaligen Residenzstadt badischer Großherzöge hinterlassen. Die Autoren laden den Leser zu einem Stadtrundgang der besonderen Art ein – der durchgehend farbige Bildband führt dem Betrachter bekannte und weniger bekannte Ansichten Karlsruhes vor Augen. Den historischen Aufnahmen aus den Jahren 1905–1910, damals überwiegend fotografiert von Wilhelm Kratt, werden aktuelle Bilder gegenübergestellt. Auf diese Weise ist es dem Leser möglich, die mehr oder weniger augenfälligen Veränderungen direkt nachzuvollziehen.
Hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe.
120 S. mit 112 farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-461-6. EUR 19,90
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Neue Folge 12/2005
Spurensuche im Raum Bretten / Kurpfalz 1690er-Jahre: Katholisches Führungspersonal gesucht. Zur Herkunft der Gobin, Müßig, Lippe und Morass / „Mannheimer Teüffels Krop" in Magdeburg. Fremde und Einheimische in einer preußischen Stadt des 18. Jh. / Das musikalische Leben der jüdischen Gemeinde Mannheim von 1855 bis 1938 / „Ein Dirigent von Bedeutung". Der jüdische Musiker Max Sinzheimer in Mannheim und in der Emigration / „Die Kinematographentheater sind das Schönste, was man in Mannheim hat." Das Kino in Mannheim in der Kaiserzeit / Kunst für jedermann. Die Entwicklung des Plakats zwischen 1914 und 1933 / Erinnerungslücken? Mannheim in „brauner" Zeit 1933–1945 / „Heut gehn wir ins Archiv...". Das Stadtarchiv Mannheim als außerschulischer Lernort – Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Schule und Archiv / Polizeipräsidium Mannheim. Kriminalpolizei/ Erkennungsdienst / War Stephan von Stengel Karl Theodors Sohn? / Tatort Mannheim: Neue Recherchemöglichkeiten zu Themen der Mannheimer Stadtgeschichte / Geht runter wie Öl: Palmin-Plakat neu in der Sammlung des Stadtarchivs / Nachruf auf Dr. Johannes Bleich (1913–2005) / Nachruf auf Dr. Karl Otto Watzingen (1913–2006) / Buchbesprechungen und Berichte / Mannheimer Chronik 2004
Ein historisches Jahrbuch... Bd. 12.
Mit Beiträgen von Peter Bilhöfer, Michael Caroli, Günther Ebersold, Dieter Elsner, Hans-Helmut Görtz, Andrea Haller, Hans-Joachim Hirsch, Rainer Kunze, Ulrich Nieß, Hansjörg Probst, Hanspeter Rings, Karl-Hermann Schlage, Susanne Schlösser, Elke Schneider, Harald Stockert, Susanne Vogt.
368 S. mit ca. 138 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-455-5. EUR 24,80
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„Aus dem Erdreich geborgen“ weist im Titel bereits darauf hin, dass Gegenstände und Zeugnisse von Menschen beschrieben und erläutert werden, von denen in den meisten Fällen keine schriftlichen Dokumente vorliegen. Es klingt auch an, dass die Funde oftmals zufällig ans Tageslicht kamen, oftmals anlässlich eines Bauvorhabens. Es war Aufgabe der Autoren, aus den so gewonnenen Mosaiksteinchen ein Bild von den Menschen der Ur- und Frühgeschichte zu gewinnen und uns anschaulich vor Augen zu führen, wie die Vorfahren ihren Alltag meisterten und was ihnen wichtig war. Über die Römer wissen wir – auch wegen deren ausgeprägter Schriftlichkeit – genauer Bescheid und können Lücken in den Ettlinger Befunden durch Vergleiche ergänzen. Das lange Zeit in der Archäologie vernachlässigte Mittelalter gewinnt immer mehr an Bedeutung und erschließt uns die Gedankenwelt und die Bräuche des mittelalterlichen Menschen zwischen 500 und 1500 n. Chr. Wir streifen anhand der Funde durch die Zeit menschlicher Existenz bis in die frühe Neuzeit. Daneben werden alle bekannten Fundorte in der Kernstadt und den Stadtteilen beschrieben, bewertet und in einer Karte dargestellt, so dass sich der interessierte Laie wie Fachmann in der Stadt orientieren kann. Das ist dann besonders wichtig, wenn, wie im Falle der Archäologie, heute die geborgenen Funde nicht mehr an ihrem Fundort sind. Sie können bestenfalls im Museum aus der Nähe betrachtet werden. Oft ist ein Foto Ersatz für das reale Objekt. Dies ist mit ein Grund für die zahlreichen Abbildungen, die in dieses Buch Aufnahme fanden und dem Leser und der Leserin die „Zeitreise“ in eine vergangene und teilweise fremde Welt erleichtern soll.
Christian Leschke und Peter Knötzele, Aus dem Erdreich geborgen. Archäologische Funde aus Ettlingen.Geschichte der Stadt Ettlingen. Bd. 1a.Hrsg. von der Stadt Ettlingen.288 S. mit ca. 270 z. T. farbigen Abb., mit großer Faltkarte, repräsentatives Großformat, fester Einband. 2006.ISBN 978-3-89735-214-8. EUR 24,80.
Christoph Flegel: Kurpfälzische Religionsdeklaration von 1705 / Gustav Adolf Benrath: Erweckungsbewegung in der Pfalz 1818–1871 / Werner Baumann: Johann I. von Pfalz-Zweibrücken, Michael Philipp Beuther und die Basler Theologen Grynaeus und Polan / Friedhelm Borggrefe: Aus der Geschichte des Pfälzischen Vereins für Protestantische Liebeswerke / Friedhelm Borggrefe: Der erste Landeskirchenmusikdirektor der Pfälzischen Landeskirche Karl Blatter / Gero Kaleschke: Die Speyerer Orgelgeschichte – Dreifaltigkeitskirche / Uwe Kai Jakobs: Altarschranken und Altarumgang in der Pfalz / Ulrich Wien: Predigt des Speyerer Dekans Karl Wien von 1945 / Joachim Kreiter: Anfänge der kirchlichen Jugendarbeit in Kaiserslautern / Volker Müller: Die Wiederbeschaffung von Glocken nach 1945 / Gertrud Pfannhuber: Paradigma aus Winden / Gabriele Stüber: Die digitale Bestandserschließung im Zentralarchiv.
Hrsg. vom Verein für Pfälzische Kirchengeschichte.
368 S. mit 48 Abb., fester Einband. 2006.
ISBN 978-3-89735-482-1. EUR 35,–