Wie zahlreiche seiner Zeitgenossen widmete sich auch Stephan von Stengel in seinen Musestunden der Zeichnung und dem Medium der Druckgraphik. Er war mit zahlreichen Künstlern wie Ferdinand Kobell und Johann Georg von Dillis befreundet. Als Liebhaber, Mäzen und Kunstsammler bereiste er die Kurpfalz und Bayern. Besonders charakteristische und berühmte Orte zeichnete und radierte er dabei selbst in Kupfer. Wiederkehrende Motive sind zum Beispiel Ansichten um Heidelberg.
Mannheimer Geschichtsblätter Sonderveröffentlichung 2.
Hrsg. von den Reiss-Engelhorn Museen und dem Mannheimer Altertumsverein.
252 S. mit zahlreichen farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-566-8. EUR 29,90
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mit Ebernburg-Heften 42. Folge (2008)
Den vorliegenden Jahresband prägen zwei thematische Schwerpunkte: Ein erster Zyklus befasst sich mit den Auswirkungen der Reformation auf das überkommene Kirchengut, die wirtschaftliche Stellung des Kirchenpersonals sowie Regelungen für die Presbyterien. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Beiträge zum Baseler Theologieproffessor Karl Barth sowie zur theologischen Standortbestimmung in der Auseinandersetzung mit dem „Dritten Reich“ und damit nicht loszulösen die theologische Diskussion nach dem Zweiten Weltkrieg.
Hrsg. vom Verein für Pfälzische Kirchengeschichte.
448 S. mit zahlreichen Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-563-7. EUR 35,–
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Was Ubstadt-Weiher zu bieten hat, was die Gemeinde unverwechselbar und einmalig macht, das will der neue Bildband „Ubstadt-Weiher. Vier Teile - ein Ganzes“ zeigen. Während die Ortsteile Ubstadt, Stettfeld und Zeutern an der Pforte zum Kraichgau liegen, befindet sich Weiher in der Rheinebene. Diesem Umstand verdankt die Gemeinde ihre Vielfalt, und die speziellen Vorzüge der Gemeinde liegen durchaus auch in ihren Gegensätzen: Ruhe und Lebendigkeit, Hardt und Kraichgau, Wiesen und Wasser, Spargel und Wein, Natur und Kultur, Freizeit und Arbeiten, Geschichte und Moderne.
Überhaupt darf Ubstadt-Weiher mit Recht behaupten, für alle Altersgruppen attraktiv zu sein. Durch die Beruhigung der Ortskerne kommen auch die baulichen Schönheiten stärker zur Geltung. Ubstadt-Weiher pflegt mit großem Engagement – auch seitens der Bürger – die Denkmale, die in allen Ortsteilen erhalten geblieben sind. Die landschaftlichen Schönheiten, die Ubstadt-Weiher umgeben, kommen ebenfalls nicht zu kurz. Dazu zählen neben den vielen Obstwiesen, Weinbergen und Wäldern natürlich die unverwechselbaren Hohlwege im Kraichgau-Lössboden, aber auch das beliebte Freizeitzentrum Hardtsee auf der Gemarkungsgrenze zwischen Ubstadt und Weiher.
Fotografisch ansprechend festgehaltene Motive geben einen beeindruckenden Einblick in die Gemeinde. Versteckte Winkel und malerische Gässchen sind ebenso wiedergegeben wie das dörfliche Geschehen in Brauchtum und Festen. Damit werden viele der reichen Facetten des Zusammenlebens in Ubstadt-Weiher in stimmungsvollen Bildimpressionen der engagierten Fotografinnen und Fotografen reizvoll illustriert.
Hrsg. von der Gemeinde Ubstadt-Weiher.
Mit Fotografien von Gerhard Balzer, Jochen Blum, Stefan Fuchs, Gabriele Müller, Michael Staudte, Otto Zimmerer u.a.
96 S. mit 350 farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-521-7. EUR 14,90
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Germersheim hat im 20. Jahrhundert eine rasante Entwicklung durchlaufen. Aus einer in einen Festungsgürtel eingezwängten wirtschaftsschwachen Kleinstadt ist ein prosperierendes Mittelzentrum geworden. Vor allem durch die europäische Integration rückte Germersheim von strukturschwacher Grenznähe in eine Kernregion des europäischen Binnenmarktes. Der Band erschließt die Stadtgeschichte in Beiträgen ausgewiesener Historiker thematisch und zeigt dabei, wie eng lokale Geschichte im 20. Jahrhundert mit allgemeinen historischen Entwicklungen verwoben ist.
400 S. mit ca. 136 Abb. und einer CD-ROM mit Materialien zur Stadtgeschichte, fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-533-0. EUR 29,80
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Nach seiner geglückten Flucht aus Nazi-Deutschland im Herbst 1940 erlebt der 16-jährige Louis Maier mit seiner Schwester Agathe aus Malsch bei Karlsruhe den Beginn eines neuen, geschenkten Lebens in den USA. Eindrucksvoll beschreibt er den Alltag in ihm fremden Lebenswelten. Gleichzeitig kontrastiert er seinen eigenen hoffnungsvollen Neubeginn mit den Briefen seiner Eltern aus dem KZ Gurs, in das die badischen Juden im Oktober 1940 deportiert worden waren. In der Korrespondenz spiegeln sich die Mühen um die Organisation der Ausreise der Eltern. Briefe als Lebensfäden, die schließlich mit der Deportation der Eltern im August 1942 tragisch enden. Louis Maiers Schreiben an seine Eltern kommen nun mit der Aufschrift "Empfänger unbekannt verzogen" zurück. Als amerikanischer Soldat kehrt Louis Maier 1945 nach Europa zurück und erlebt die Schrecken der letzten Kriegsphase. Nach Kriegsende verfolgt er die Spuren des Schicksals seiner Eltern. Seine Suche führt ihn 1946 für kurze Zeit in seine badische Heimat Malsch. Diese Erinnerungen eines jüdischen Jugendlichen sind ein in dieser Intensität erschütterndes, einzigartiges Dokument.
Hrsg. von der Gemeinde Malsch.
Übersetzt aus dem Englischen von Sally Laws-Werthwein und Donald Werthwein.
320 S. mit 42 Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-543-9. EUR 18,90
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Haben auch Sie Ihr Herz in Heidelberg verloren? Dann gehen Sie mit diesem Buch auf die Suche nach dem Heidelberg von einst! Entdecken Sie das Heidelberg, wie es früher war. Und wie es heute ist. Denn die Orientierung erleichtern aktuelle Fotos, aufgenommen aus möglichst exakt dem Blickwinkel des damaligen Fotografen. Folgen Sie einem anregenden Spaziergang durch das Heidelberg von einst und heute ...
Have also you lost your heart in Heidelberg? Then use this book to search for the Heidelberg of the old times! Discover Heidelberg as it was in those days. And as it is today. For orientation is made easier by current photographies, taken from exactly the same angle as that of the photographer in those days, if ever possible. Follow a stimulating walk through Heidelberg once and today ...
Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg, Sonderveröffentlichung 17.
Im Auftrag der Stadt Heidelberg hrsg. von Peter Blum.
120 S. mit 108, meist farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-544-6. EUR 19,90
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Das Buch zeichnet ein facettenreiches Bild der Geschichte und der besonderen Atmosphäre von Heidelbergs erstem modernen Friedhof. Er entstand 1844 im ehemaligen Weinbergsgelände weitab der Stadttore als eine »anmutige Ruhestätte im Landschaftsgarten«. Gleichgültig, ob man die Lektüre zu Hause oder beim Gang über den Friedhof bevorzugt: In anschaulichen Beschreibungen wird die Vielfalt der Grabkultur des Heidelberger Bergfriedhofs deutlich, der zu den schönsten Begräbnisstätten Deutschlands zählt. – Symbiose von Landschaft, Geschichte und Kunst.
Rund 200 Grabstätten stehen im Mittelpunkt der Betrachtung, ausgehend von der Zeit der Eröffnung des Friedhofs bis in unsere Tage. Vergangenes wird dabei nicht nur im Spiegel der Personengeschichte lebendig, sondern auch als Abbild städtischen Lebens im Auf und Ab der Geschichte. So erscheint der Bergfriedhof auch als eine Stätte des kulturellen Gedächtnisses unserer Stadt. Dieser Ort des Erinnerns und des Gedenkens empfängt den Besucher mit der natürlichen Würde seiner einzigartigen Landschaft. Hier im Heidelberger Bergfriedhof berühren sich Himmel und Erde im Flügelschlag des Engels auf einer Insel im Fluss der Zeit ...
Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg. Sonderveröffentlichung 18.
Im Auftrag der Stadt Heidelberg hrsg. von Peter Blum.
288 S. mit 95, meist farbigen Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-518-7. EUR 24,90
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Würmersheim kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die ab der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1156 belegbar ist. In der damals besonders wasserreichen Rheinebene gelegen, behauptete es sich beständig im „Windschatten der Weltgeschichte“. Würmersheim hat sich im Laufe der Jahrhunderte von einer „vergessenen Siedlung“ zum malerischen Dorf mit hoher Lebensqualität gewandelt. Für die Bewohner ist Würmersheim zu einer Heimat geworden, in der sie sich wohlfühlen.
Hrsg. von der Gemeinde Durmersheim.
144 S. mit 85, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-542-2. € 16,90
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Straßennamen begegnen uns Tag für Tag, entweder sehen wir sie beim Gang durch die Stadt an jeder Hausecke oder sie springen uns entgegen wenn unser Blick auf einen Brief oder auf ein Paket fällt. Oftmals fragt man sich, was oder wer hinter einem Straßennamen steckt. Wenn der örtliche Bahnhof oder die Dichter Goethe und Schiller die Namensgeber waren, ist die Frage schnell beantwortet. Aber weiß jeder in Bruchsal, wer sich hinter Francesco Marchini oder Alfred Nägele versteckt? Oder weshalb die Seilersbahn ausgerechnet diesen Namen trägt? Stadtarchivar Thomas Moos hat die Bedeutungen der Bruchsaler Straßennamen zusammengetragen und in dem hier vorliegenden Band veröffentlicht. Das Lesen ist teilweise ein Gang durch die Stadtgeschichte, teilweise aber auch eine lexikalische Wanderung, die durch zahlreiche andere Wissensgebiete führt und auf der man vielleicht noch manch Unbekanntes erfahren kann. Zahlreiche, teils bislang unveröffentlichte Fotografien illustrieren diesen Band aus Bruchsals stadtgeschichtlicher Buchreihe.
Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Bruchsal. Bd. 24.
128 S. mit 86, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-526-2. EUR 13,90
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Mit der Herausgabe eines zweiten Heimatbuches im Jubiläumsjahr der 700-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung Sandweiers entspricht der Heimatverein Sandweier einem oft geäußerten Wunsch, für das längst vergriffene erste Heimatbuch aus dem Jahre 1988 einen Ersatz zu schaffen, der zudem der Entwicklung der letzten zwanzig Jahre Rechnung trägt. Die Autoren und der Herausgeber haben sich dabei entschieden, dieses Buch der Geschichte Sandweiers sowie seiner Institutionen und Vereine zu widmen. Herr Rektor a. D. Karl Bruckner hat die von ihm bereits im ersten Heimatbuch bearbeiteten Kapitel über Kirche, Schule und Vereine überarbeitet. Dr. Kurt Hochstuhl legte in einer völlig neuen Fassung seinen Schwerpunkt auf die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Hrsg. vom Heimatverein Sandweier durch Friedrich Gantner.
304 S. mit 192 Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-550-7. EUR 22,90
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Georg Gottfried Gervinus (1805–1871) und Karl Hegel (1813–1901), renommierte Historiker ihrer Zeit, unterhielten während ihres gesamten Lebens einen lebhaften Briefwechsel. Die Korrespondenz aus den Jahren 1837–39 zeigt beide Männer an einem Wendepunkt ihres Lebens: Gervinus, seit 1836 Professor in Göttingen, protestierte im Herbst 1837 gemeinsam mit sechs Kollegen ("Göttinger Sieben") gegen den Verfassungsbruch des Königs von Hannover. Infolgedessen verlor er seinen Lehrstuhl und musste das Königreich fluchtartig verlassen; kurz entschlossen begab sich Gervinus mit seiner Frau Victorie auf eine ausgedehnte Italienreise, um dort, weit entfernt von deutscher Politik, zur Ruhe zu kommen und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Hegel folgte dem Ehepaar wenig später nach Italien – der Sohn des Philosophen hatte gerade sein Studium beendet. In Florenz begann er sein erstes historisches Forschungsprojekt und traf endgültig die Entscheidung, Historiker zu werden. Gervinus dagegen gab seine akademische Karriere auf und beschloss, sich als Privatgelehrter in Heidelberg niederzulassen.
Die Korrespondenz gewährt Einblick in die persönliche Entwicklung der beiden Männer. Zugleich bietet ihr Diskurs aber auch fesselnde ereignisnahe Berichte über den Fall der "Göttinger Sieben" und seine politischen Konsequenzen, handelt von zeitgenössischer Geschichtsschreibung, deutscher und italienischer Kunst und zeigt den Verlauf einer Grand Tour im frühen 19. Jahrhundert.
Archiv und Museum der Universität Heidelberg. Schriften 14.
Hrsg. von Werner Moritz.
112 S. mit 16 Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-541-5. EUR 12,90
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Isabelle Fischer ist 34 Jahre alt, Single ohne Kinder und steht mitten im Berufsleben. Eigentlich ist sie auch ganz zufrieden mit sich und ihrem Leben. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als sie von ihrem Arbeitgeber die Kündigung erhält. Warum hat es gerade sie getroffen? Selbstzweifel einerseits sowie die Problematik der Jobsuche andererseits bringen sie aus dem Gleichgewicht. Und als hätte sie nicht bereits Probleme genug, verliebt sie sich auch noch ausgerechnet in den für sie zuständigen Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit, Paul Schuster. Ihm gelingt es, Isabelles Gefühle vollends durcheinander zu bringen. Um regelmäßig in seiner Nähe sein zu können, zögert Isabelle die intensive Jobsuche daher freiwillig eine Weile hinaus.
Doch es kommt anders, als sie denkt: Denn Isabelles beste Freundin Anna sowie ihre Eltern geben sich redlich Mühe, um Isabelle bei der Stellensuche zu unterstützen. Wird Isabelle neben der Liebe auch einen neuen Arbeitsplatz finden? Lesen Sie selbst... Die Geschichte der Isabelle Fischer besticht durch ihren unterhaltsamen und überaus schwungvollen, heiteren Erzählstil.
128 S., Broschur. 2008.
ISBN 978-3-89735-549-1. EUR 11,90
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rem-magazin 15/2008
Bunte Vielfalt kennzeichnet den neuen Halbjahresband der Mannheimer Geschichtsblätter mit rem-Magazin. In bewährter Qualität enthält er sowohl Beiträge zur Regionalgeschichte der Kurpfalz von ausgewiesenen Autoren als auch Themen aus den Reiss-Engelhorn-Museen – meist im Zusammenhang mit laufenden Ausstellungen und Forschungsprojekten. Ein Schwerpunkt dieses Bands ist das Pferd und „Urpferd“ aus archäozoologischer Sicht, weiter werden auch interessante Einblicke in die aktiv betriebene Stadtarchäologie Mannheims gewährt. „Mannheimer Geschichtsblätter. rem-Magazin“ erscheint ab sofort in zwei Halbjahresbänden zum Preis von je 10,00€ oder als Doppelband zum Preis von 20,00€. Das neue ‘Outfit’: attraktives DIN A 4-Format mit festem Einband und Vierfarbdruck mit vielen Abbildungen – aber nach wie vor in bewährter Partnerschaft mit dem verlag regionalkultur.
192 S. mit 177 farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-559-0. EUR 19,80
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Mit ihrer über 800-jährigen Geschichte zählt die heutige Klosterruine Frauenalb zu den herausragenden Kulturdenkmälern in unserer Region. Die Geschichte des früheren Benediktinerinnenklosters bis zu dessen Aufhebung 1802/03 und die der Siedlung Frauenalb während der vergangenen 200 Jahre umfassend Revue passieren zu lassen, ist Thema dieses Buches, dem sich Autorinnen und Autoren aus den Disziplinen Geschichte, Denkmalpflege und Kultur gewidmet haben.
Um das Jahr 1190 errichteten die Grafen von Eberstein ein adeliges Damenstift, das in seiner Blütezeit bis zu 30 Konventualinnen aufgenommen hatte, über zahlreiche Gemeinden die Ortsherrschaft ausübte und darüber hinaus mit verschiedenen Rechten und Gerechtigkeiten ausgestattet war. Nach der Aufhebung der Klosterherrschaft war die Siedlung Frauenalb zu einem Experimentierfeld für Industrielle, Spekulanten und Abenteurer geworden, denen nach dem Großbrand von 1853 ein Ende gesetzt wurde. Die Ruinen rückten um die Wende zum 20. Jahrhundert erstmals in den Fokus der Denkmalpflege und werden seit 1959 durch Mittel der Stiftung Frauenalb und des Denkmalschutzes sukzessive saniert. Als Austragungsort zahlreicher kultureller Veranstaltungen erfreut sich Frauenalb inzwischen großer Beliebtheit.
Beiträge zur Geschichte des Landkreises Karlsruhe. Bd. 7.
Hrsg. vom Kreisarchiv Karlsruhe.
224 S. mit 128, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-546-0. EUR 14,90
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Zwei Brüder (Manfred und Heinz Mayer), in Hoffenheim geboren, wurden mit ihrer Familie 1940 nach Frankreich ins Lager Gurs deportiert. Die Eltern kamen anschließend nach Rivesaltes, von wo sie zwei Jahre später nach Auschwitz transportiert und ermordet wurden. Die zwei Brüder wurden durch eine jüdische Organisation und Quäker in französische und Schweizer Waisenhäuser gebracht. Schließlich wurden sie getrennt. Nach dem Krieg ging Fred, der ältere Bruder, in die Vereinigten Staaten. Der jüngere Bruder, Menachem (Heinz), kam nach Israel.
Dies ist eine der bewegendsten Biografien, die in den letzten Jahren erschienen sind. Die ungewöhnliche Erzählweise, die Gespräche zwischen den Brüdern als Versuch die Jahre der Trennung zu überbrücken, ihr Appell an ihre Enkel und darin an unser aller Enkel, wird die Leserinnen und Leser nicht ungerührt lassen.
Zweite, überarbeitete und ergänzte Auflage.
Hrsg. vom Heimatverein Hoffenheim.
Übersetzt aus dem Englischen von Jeannette Franke.
208 S. mit 50 Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-407-4. EUR 16,90
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Die Geschichte von Menachem Mayer und Fred Raymes ist unter dem Titel "Menachem und Fred. Wiedersehen in Hoffenheim" verfilmt worden und ist seit Anfang Oktober 2009 in ausgewählten Kinos zu sehen.Nähere Informationen zum Film finden Sie unter:www.menachem-und-fred.de
Der hier angezeigte erste Band des Vereins für die Erhaltung der Synagogen und des Friedhofes Endingen – Lengnau stellt einen ausführlichen Katalog des noch erhaltenen Kulturgutes der beiden jüdischen Landgemeinden dar. Besprochen werden Objekte aus Museumsbesitz sowie Gegenstände, die noch in den Synagogen, im Altersheim und bei Privatpersonen beider Judendörfer aufbewahrt werden. Darunter befinden sich farbenfrohe Textilien und traditionelles Kultgerät als auch Dinge häuslichen Gebrauchs, die die jüdischen Sitten und das einfache Leben auf dem Land veranschaulichen. Endingen und Lengnau nahmen eine Sonderstellung in der alten Eidgenossenschaft ein – so gehörten sie doch zu den wenigen Gemeinden, in denen Juden sich niederlassen konnten und die sich weitgehend autonom durch einen eigenen Gemeindevorstand verwalteten. Als Ergänzung des Kataloges folgt in Kürze der zweite Band über Lebendiges und untergegangenes Brauchtum.
Hrsg. vom Verein für die Erhaltung der Synagogen und des Friedhofes Endingen - Lengnau. Bd. 1.
324 S. mit 334 farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-493-7. EUR 30,00
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Im Fortsetzungsband zu Band 1 "Östliche und Mittlere Schwäbische Alb" werden Wanderungen und Radfahrten beschrieben, die umweltfreundlich mit der Bahn unternommen werden können. Sie führen uns in großartige Landschaften von Baden-Württemberg: auf die westliche Schwäbische Alb mit einem kurzen Abstecher auf die Baar, in das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen, nach Oberschwaben mit seinen Seen und Mooren sowie an das „Schwäbische Meer“, den Bodensee. Zudem werden einige reizvolle Stadtbesichtigungen empfohlen. Die drei Autoren beweisen wiederum ihre ausgezeichnete Kenntnis in den Bereichen von Natur und Landschaft, Landes- und Bahngeschichte.
Hrsg. von Jürgen Schedler, und der Hohenzollerischen Landesbahn AG.
168 S. mit 187 farbigen Abb. und 14 Wanderkarten, handliches Taschenformat, Broschur. 2008.
ISBN 978-3-89735-513-2. EUR 9,90
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Hofnarr auf dem Schloß der Pfälzer – ROMAN
"Das war der Zwerg Perkeo im Heidelberger Schloß, an Wuchse klein und winzig, an Durste riesengroß. Man schalt ihn einen Narren, er dachte: Liebe Leut', wärt ihr wie ich doch alle feuchtfröhlich und gescheut!" So verewigte Joseph Victor von Scheffel den Zwerg Perkeo, der als einziger Hofnarr in deutschen Landen Lexikonformat erreicht hat, in einem Trinklied. Walter Laufenberg schildert in seinem Roman das Leben des prachtliebenden Barockfürsten in den Residenzen Innsbruck, Neuburg an der Donau, Schwetzingen und Mannheim. Vor allem aber läßt er das Heidelberger Schloß, den Sitz des Kurfürsten bei Rhein, in seiner glanzvollsten Epoche wiedererstehen.
Zweite Auflage.
224 S. mit zwei Lageskizzen, Broschur. 2008.
ISBN 978-3-89735-539-2. EUR 12,90
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Like a haunting melody, the enduring power of verses and photos keeps memories of Heidelberg eternally alive. Haunting Heidelberg uses verse to create a fascinating portrait of Heidelberg’s many special haunts. History entwines with geography while legends come to life in flowing style. An introduction to German customs and festivals allows a deeper understanding of the many facets of Germany’s oldest university town. The perfect balance between verses and more than 150 photos captures the spirit of this great "Jewel of the Neckar". Although this intriguing book may be read as a complete work, each selection is able to stand alone, making this a perfect book for browsing – a treat for the entire family.
Like a haunting melody – wie ein musikalischer Ohrwurm – so klingt Heidelberg nach, wenn man in die Bilderwelten von Nancy Jane Lehmann eintaucht. Im Zusammenspiel mit den Gedichten in englischer Sprache gehen Bild und Text eine Symbiose ein. Ihr gelingt es, den gewissen Heidelberg-Effekt hervorzurufen – den Nachhall, den Reisende sich von dieser Stadt erwarten –, der Ihnen zu Hause noch im Magen herumspukt und der einem ein Lächeln auf die Lippen schmunzelt. In Heidelberg hat die aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammende Autorin einst vor vielen Jahren "ihr Herz verloren" und die Liebe ihres Lebens gefunden. Als Mutter, außerhalb Ihres Mutterlandes, als Englisch-Lehrerin in der Amerikanischen Siedlung und gleichzeitig als Ehefrau eines deutschen Mannes, deren gemeinsame Tochter im deutschsprachigen Heidelberg aufwächst, verarbeitet Frau Lehmann ihre Eindrücke der Stadt, der Geschichte und des „typisch Deutschen" in Photographie und Lyrik. Dieses Buch gewinnt seinen Charme durch die vielen Innen- und Außenansichten von Heidelberg – Facetten, denen sowohl der Tourist, als auch der Einheimische gleichermaßen erliegt.
In englischer Sprache.
112 S. mit ca. 162 Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-537-8. EUR 18,90
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Aus Anlass des 125. Geburtstages von Franz Kafka am 3. Juli 2008 präsentiert die Universitätsbibliothek Heidelberg vom 28. Mai 2008 bis zum 25. Januar 2009 eine Ausstellung, die keine gängigen Klischees bedienen, sondern Kafka als das zeigen möchte, wodurch er Weltruhm erlangt hat – als Schriftsteller. Zu den Texten Kafkas führt als einziger direkter Weg nur der in die Werkstatt. Damit sind bei dem skrupulösen Autor Kafka zunächst die Handschriften des Nachlasses gemeint. Etliche Stücke dieses heute in Oxford aufbewahrten Bestandes und anderer Sammlungen werden anhand fotografischer Reproduktionen in der Ausstellung erstmals öffentlich gezeigt. Werkstatt meint aber auch das gesamte literarische (Um-)Feld, in dem Kafka seine Texte geschrieben, publiziert und durch Lesungen repräsentiert hat.
Es eröffnen sich Einblicke in eine untergegangene Buchkultur, deren Modernität in manchem noch immer bemerkenswert unverbraucht, in anderem aber nunmehr alt väterlich anmutet. Kehrt man dann zurück zu den Manuskripten, wird vielleicht wahrnehmbar, dass sich Kafkas Schreiben in einer anderen Dimension bewegt hat.
48 S. mit 35 Abb., Broschüre. 2008.
ISBN 978-3-89735-548-4. EUR 9,90
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1919 erfolgt die Gründung der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung. Mit dem Stiftungsnamen ehren der wohlhabende Privatgelehrte Victor Goldschmidt und seine Ehefrau Leontine die Mutter des Stifters und den Vater der Stifterin. Stiftungszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Kunst. 1921 erwirbt Goldschmidt das Palais Weimar, das in der Folge seine Sammlungen aufnimmt und damit den Gründungsbestand des noch heute existierenden Museums und den Sitz von Stiftung und Museum bildet. In den folgenden Jahren tätigen die Eheleute wiederholt erhebliche Zustiftungen. 1933 stirbt Goldschmidt und seine Witwe übernimmt an dessen Stelle den Kuratoriumsvorsitz. Doch dies bleibt ein Intermezzo; denn wegen ihrer jüdischen Herkunft ist die Stifterwitwe vermehrt Schikanen ausgesetzt. Unter dem Eindruck des im Zuge der Nürnberger Rassengesetze wachsenden Antisemitismus legt sie 1935 den Kuratoriumsvorsitz nieder. Doch schon weit früher werden die Geschicke der Stiftung zunehmend von anderen Stiftungsmitarbeitern und insbesondere von dem jeweiligen geschäftsführenden Kuratoriumsmitglied mitbestimmt – und das keineswegs mehr allein am Stifterwillen orientiert …
Buchreihe der Stadt Heidelberg. Bd. 12.
248 S. mit 60 Abb., fester Einband.
Edition Guderjahn. 2008.
ISBN 978-3-89735-531-6. EUR 22,80
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Im Jahr 1907 beschenkte sich die Stadt als „Jubiläumsgabe“ mit dem opulenten Werk „Mannheim in Vergangenheit und Gegenwart“. Autor der beiden Bände für die Zeit von den Anfängen bis zur Reichsgründung 1871 war der Stadthistoriker Friedrich Walter. Sein Werk setzte Maßstäbe und ist bis heute Grundlage für jede intensivere Beschäftigung mit der Mannheimer Stadtgeschichte geblieben. Unsere Zeit stellt jedoch auch andere, neue Fragen an die Vergangenheit und betrachtet die Stadtgeschichte aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts. So hat die wissenschaftliche Forschung bisher übersehene Aspekte zu Tage gefördert. Überraschende und differenzierte Blicke auf die Jahre seit der Stadtgründung 1607 sind dadurch möglich. Noch im Jubiläumsjahr 1907 wurde Friedrich Walter mit der Leitung des Stadtarchivs betraut, das seither die wichtigsten Unterlagen zur Stadtgeschichte sammelt, ordnet und auswertet. Trotz mancher Kriegsverluste ist hier eine umfangreiche Dokumentation entstanden, die unbekanntes Material aus den ersten 300 Jahren von Mannheims Geschichte bereitstellt und erstmals auch die Darstellung der letzten 100 Jahre auf breiter Quellenbasis ermöglicht. In der „Geschichte der Stadt Mannheim“ beschreiben ausgewiesene Experten wissenschaftlich zuverlässig die einzelnen Zeitabschnitte. Dabei wird besonderer Wert auf flüssige Lesbarkeit und reiche Bebilderung gelegt. Stadtgeschichte wird so zu einem unterhaltsamen Vergnügen und zu einem Sehabenteuer. Neben den Kapiteln in chronologischer Folge öffnen „Fenster“ – bebilderte Doppelseiten zu einem speziellen Thema – den Blick über die Stadt hinaus und ordnen die lokale Entwicklung in allgemeine Zusammenhänge ein. Eine übersichtliche Gliederung erlaubt den gezielten Zugriff, so dass die „Geschichte der Stadt Mannheim“ auch in kleinen Portionen problemlos gelesen werden kann. Neue multimediale Präsentationsformen ergänzen das gedruckte Werk.
Zu den Herausgebern und Autoren: Viele namhafte und bekannte Autorinnen und Autoren haben ihr Wissen zu einzelnen Zeitabschnitten der Stadtgeschichte eingebracht, um das Ergebnis ihrer Forschungen einem breiten Lesepublikum anschaulich und kompetent zu präsentieren. Als Herausgeber zeichnen der Leiter des Stadtarchivs Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Dr. Ulrich Nieß und sein Stellvertreter Michael Caroli verantwortlich, die sich seit vielen Jahren mit Themen der Mannheimer Geschichte beschäftigen.
Hrsg. von der Stadt Mannheim.
769 Seiten mit zahlreichen, meist farbigen Abbildungen, mit CD-Rom zur „Geschichte der Stadt Mannheim“ (Stadtchronik mit ca. 30000 elektronisch recherchierbaren Einträgen, großformatige Karten und Plänen), Leinen mit Fadenheftung, Schutzumschlag.
ISBN 978-3-89735-472-2. EUR 39,90.
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Am 27. März 1858 kamen 40 Heidelberger Bürger im Gartensaal der "Harmonie" zusammen, um einen Vorschussverein zu gründen. Ihr Ziel war es, sich nach dem Prinzip der genossenschaftlichen Selbsthilfe Geldmittel für ihren Gewerbs- und Geschäftsbetrieb zu verschaffen. Vorschussvereine für Handwerker und kleine Gewerbetreibende waren die Keimzellen des genossenschaftlichen Bankwesens. Der Heidelberger Vorschussverein spielte bei der Verbreitung des genossenschaftlichen Gedankens in Süddeutschland eine Pionierrolle, denn er war erst der zweite im Großherzogtum Baden. Im April 1858 nahm der Heidelberger Vorschussverein seine Tätigkeit auf. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich nach wenigen Jahren ein respektables Bankgeschäft.
Die vorliegende Chronik lädt die Leser zu einer Zeitreise über 150 Jahre H + G BANK Geschichte im Spannungsfeld der Politik, Weltwirtschaft und Heidelberger Stadtgeschichte ein. Sie wirft aber auch einen Blick auf die H + G BANK von heute: Ihre Merkmale, Mitarbeiter und Unternehmenskultur. So hat die H + G BANK im Jahr 2003 ein für alle Mitarbeiter verbindliches Unternehmensleitbild erarbeitet, um es bis 2008 – dem Jubiläumsjahr – umzusetzen. In dieser Chronik werden die einzelnen Leitsätze im Detail vorgestellt und gezeigt, wo die Bank heute steht. Tagtäglich beweisen die Mitarbeiter auch über ihren anspruchsvollen Arbeitsalltag hinaus, wie stark sie diese Werte leben. Dies zeigen vor allem die sieben Portraits, die stellvertretend für viele andere vorgestellt werden.
156 S. mit 172 farbigen Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-528-6. EUR 17,90
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Die Beiträge dieser reich bebilderten Festschrift erhellen zum einen schlaglichtartig prägnante Momente und Stationen der zweihundertjährigen Geschichte des ältesten Mannheimer Gymnasiums von seinen Anfängen unter seinem Namensgeber, dem badischen Großherzog Karl Friedrich, über seine Entwicklung im Kaiserreich und während der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte bis hin zu den Protestjahren der ausgehenden sechziger und frühen siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie würdigen zum anderen bedeutende Lehrer und erfolgreiche Schüler von Lyceum und Gymnasium, allen voran den Altphilologen Friedrich August Nüsslin, den Archäologen Hermann Gropengießer, den Historiker Franz Schnabel, die politische Publizistin Rosie G. Waldeck oder den Physiker Heinz Haber.
Nicht zuletzt skizzieren einzelne Fachbetreuer den historischen Wandel von Lehrplan und -methode oder die aktuelle didaktische Entwicklung ihres Fachs. Auf der beiliegenden CD-ROM finden sich das Bestandsverzeichnis des Schularchivs sowie von Schülern verfasste Kurzinterpretationen exemplarischer Archivalien. So entsteht ein facettenreiches Bild vom schulischen Leben des traditionsreichsten Mannheimer Gymnasiums in Vergangenheit und Gegenwart.
Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.
432 S. mit 132, z.T. farbigen Abb., mit CD-ROM, fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-490-6. EUR 19,90
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Mona Lisa, Leonardo da Vincis Porträt einer jungen Frau, gilt als das berühmteste Gemälde der Welt. Die Identifizierung der Dargestellten mit Lisa del Giocondo, der Frau des Florentiner Kaufmanns Francesco del Giocondo, stützt sich von alters her auf die Angaben von Giorgio Vasari (1511–74), der in seinen 1550 erstmals erschienenen Künstlerviten als bisher einzige Quelle dem Porträt einen Namen gibt und zugleich eine ungefähre Datierung zwischen 1503 und 1506 erlaubt. Damit ist diese Identifizierung rund 50 Jahre jünger als ihr Gegenstand. Weil überdies Vasari für seinen Hang zum Anekdotischen bekannt ist, bestanden bis heute Zweifel an der Zuverlässigkeit seiner Angaben. Spärliche Hinweise in anderen Quellen aus den Jahren 1517, 1525 und 1540 lassen große Interpretationsspielräume zu, so dass in der Forschung eine ganze Reihe anderer Frauen mit der Mona Lisa identifiziert wurden. Eine weitere Deutung sieht in ihr die Darstellung eines von Leonardo ins Bild gesetzten Frauenideals.
Alle Zweifel an der Identität der Mona Lisa beseitigt nun eine neue Quelle, die bei der Katalogisierung einer Heidelberger Inkunabel entdeckt wurde. In der 1477 gedruckten Cicero-Ausgabe findet sich ein Vermerk des florentinischen Kanzleibeamten Agostino Vespucci, der Leonardo mit Apelles, dem größten antiken Maler, vergleicht und festhält, dass jener gerade an einem Porträt der Lisa del Giocondo arbeite. Vespuccis Marginalie von Oktober 1503 ermöglicht eine genaue Datierung des Gemäldes und bestätigt definitiv Vasaris Angabe von 1550, die Dargestellte sei Lisa del Giocondo. Dr. Veit Probst, der Direktor der Universitätsbibliothek Heidelberg, analysiert im vorliegenden Beitrag als Erster die neue Quelle und löst damit eine Frage, die seit über 100 Jahren die kunsthistorische Forschung beschäftigt.
Heidelberger Studien zu Humanismus und Renaissance. Bd. 1.
56 S. mit 9 Abb., Broschüre.
ISBN 978-3-89735-538-5. EUR 9,90
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Friedrich Creuzer gehört zu den prägenden Figuren der Universität Heidelberg in einer ihrer glanzvollsten Phasen (1804–1858). Anlässlich seines 150. Todestages am 16.2.2008 und der Zweihundertjahrfeiern des von ihm 1807 eingerichteten Philologischen Seminars dokumentiert eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek Heidelberg Leben, Werk und Wirkung des romantischen Philologen. Im hier vorgelegten Band stehen wissenschaftshistorische neben ideengeschichtlichen Beiträgen. Creuzers Bedeutung beruht nicht allein auf seiner enzyklopädisch ausgreifenden, Okzident und Orient souverän verbindenden "Alterthumskunde": In seinen philologischen, ikonographischen und mythologischen Schriften hat er zugleich das Paradigma eines Wissenschaftsstils begründet, der Intuition und diskursive Vernunft, Mythos und Logos zusammenführt.
Archiv und Museum der Universität Heidelberg. Schriften 12.
Hrsg. von Werner Moritz.
224 S. mit 51 Abb., fester Einband. 2008.
ISBN 978-3-89735-530-9. EUR 16,90.
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Kaum eine Familie hat die deutsche Wirtschaft und Kultur über einen so langen Zeitraum beeinflusst wie die Familie Gans. Eingebunden im jüdischen Netz nahm sie über sechs Jahrhunderte Einfluss auf den europäischen Metall-, Textil- und Lederhandel und trat selbst als Unternehmer auf. Im 19. Jh. gehörte die Familie zu den erfolgreichsten Pionieren der Chemieindustrie. Die von ihnen mit gegründete Cassella AG entwickelte sich zum Weltunternehmen und gehörte schließlich zum I.G.-Farben-Konzern. Mit dem berühmten Astronomen und Philosophen David Gans, dem Berliner Rechtsgelehrten Eduard Gans, dem Erfinder Leo Gans und dem Unternehmer und Kunstsammler Fritz von Gans stellte sie wichtige Persönlichkeiten der jeweiligen Epochen. Mitglieder der Familie traten als großzügige Stifter und Mäzene für Frankfurt und Berlin auf. Dass sie schließlich Ehen mit dem deutschen Adel eingingen und das regierende Fürstenhaus Hessen-Kassel zu ihren Vorfahren zählt, deutet auf die außerordentliche Akkulturationskraft der Familie hin. Die ausführliche Darstellung ihres Schicksals während des Naziregimes und der Nachkriegszeit ist nicht zuletzt ein wichtiges Beispiel der deutschen Zeitgeschichte.
Zweite, durchgesehene Auflage.
464 S. mit 114 Abb., Broschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-486-9. EUR 29,80
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rem-magazin 13-14/2006-07
Pünktlich zum Stadtjubiläum erscheint die von den Reiss-Engelhorn-Museen und dem Mannheimer Altertumsverein herausgegebene Reihe „Mannheimer Geschichtsblätter" mit einem neuen Gesicht und brandaktuellen Inhalten unter dem Titel „Mannheimer Geschichtsblätter. rem-Magazin". Spannende Beiträge zur Wissenschaft und Forschung im Bereich der Kunst- und Kulturgeschichte, Archäologie und zur Geschichte der Region warten auf den Leser. Im Fokus steht hier die ehemalige Kurpfalz. In einem rem-Magazin stellen die Reiss-Engelhorn-Museen ihre aktuellen Ausstellungen, Forschungsprojekte und Veranstaltungen vor und gewähren einen Blick hinter die Kulissen des Museumsalltags. „Mannheimer Geschichtsblätter. rem-Magazin" erscheint ab sofort in zwei Halbjahresbänden zum Preis von je 10,00€. Dieses Jahr handelt es sich um einen Doppelband zum Preis von 20,00€. Das neue ‘Outfit’: attraktives DIN A 4-Format im Soft-Cover-Einband und Vierfarbdruck mit vielen Abbildungen – aber nach wie vor in bewährter Partnerschaft mit dem verlag regionalkultur.
Der erste Band der Neuauflage dreht sich inhaltlich um die im Januar 2007 abgeschlossene Generalsanierung und Neugestaltung des Museums Zeughaus, einem der bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt Mannheim und gleichzeitig Stammhaus der Reiss-Engelhorn-Museen.
256 S. mit 360 Abb., Broschur. 2007.
ISBN 978-3-89735-529-3. EUR 20,00
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Feuersteine und Keuperstufen, Weinberge und Sägemühlen, alte Klöster, tiefe Schluchten und eine ungewöhnlich reiche Pflanzen- und Tierwelt – dies sind nur einige Aspekte des Schwäbischen Waldes. Deutliche Spuren der erdgeschichtlichen Entwicklung, alte Zeugnisse menschlicher Besiedlungen und zahlreiche Naturdenkmale und Naturschutzgebiete zeigen die Vielfalt und Ursprünglichkeit dieses Gebietes, das sich nordöstlich von Stuttgart etwa zwischen Neckar und Jagst und bis zur Hohenloher Ebene erstreckt. Die 22 Autorinnen und Autoren – nicht nur Kenner der Region, sondern auch durch Ausbildung und berufliche Tätigkeit mit den biologischen, geologischen und landschaftlichen Besonderheiten vertraut – begleiten den Wanderer auf abwechslungsreichen Routen durch Wälder und Dörfer, an Bachläufen entlang und über Streuobstwiesen. Dabei schildern sie, je nach Fachgebiet sowie persönlichen Eindrücken und Vorlieben, die Besonderheiten ihrer jeweiligen „Natur-Tour“, wodurch ein facettenreiches Portrait der ebenso schönen wie vielseitigen Landschaft des Schwäbischen Waldes entsteht.
Naturschutz-Spectrum. Gebiete. Bd. 29. Hrsg. von der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. 252 S. mit 222 farbigen Abb., Karten und Grafiken, Klappbroschur. 2007. ISBN 978-3-89735-507-1. EUR 14,90.
PORTUS - das römische Pforzheim – fand trotz bedeutender Funde, die seit dem 19. Jahrhundert ans Tageslicht kamen, bis heute keine nennenswerte wissenschaftliche Beachtung. Klaus Kortüm erarbeitet durch Heranziehen des gesamten bis heute bekannten Fundmaterials und dessen umfassende Analyse erstmals eine tragfähige Grundlage für die Beschäftigung mit dem römischen Vicus und seiner Rolle im Siedlungsgefüge des Limesgebietes.
Die Auswertung des Fundmaterials bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Im Vordergrund steht dabei das Bemühen, die Funde für die Rekonstruktion der antiken Verhältnisse fruchtbar zu machen. Ein neuer methodischer Ansatz wird verfolgt, wenn es um die Frage der Auswertbarkeit von Siedlungsmünzen geht. Eine ausführliche Untersuchung gilt der – in der bisherigen Forschung sehr kontrovers diskutierten – Frage nach der Funktion des Ortes in der Provinzverwaltung. In die historischen Endphase der römischen Siedlung führt die Auswertung der Funde aus mehreren römischen Brunnen. Drei Metalldepots, vollständige Tierkadaver sowie menschliche Skelettüberreste mit Spuren von Gewaltanwendung zeugen davon, dass der Ort in den Wirren der Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. sein Ende gefunden hat. Das mit zahlreichen Abbildungen ausgestattete Buch liefert über den ortsgeschichtlichen Rahmen hinaus einen wertvollen Beitrag zur Geschichte und Archäologie Südwestdeutschlands in römischer Zeit.
Hrsg. im Auftrag der Stadt Pforzheim von Hans-Peter Becht.
516 S. mit 126 Abb., ca. 30 Tabellen und 133 großformatigen Tafeln sowie einer farbigen Karte, repräsenatives Großformat, fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-389-3. EUR 29,80
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Dem im Jahr 1714 gegründeten Pforzheimer Zucht- und Waisenhaus oblag die Fürsorge für Arme, Kranke, Alte und Waisenkinder, aber auch die Bestrafung von Bettlern, fahrendem Volk und Kriminellen. Bernhard Stier untersucht auf reicher Quellenbasis am Beispiel dieser "Universalanstalt", welche Mittel und Möglichkeiten der frühneuzeitlichen Sozialpolitik zu Gebote standen. Der von der Obrigkeit verordnete Weg zur "Glücksseligkeit" verband die traditionelle christliche Mildtätigkeit mit dem Zwang zur Arbeit. An die Stelle des grausamen mittelalterlichen Strafvollzugs traten von der Aufklärung inspirierte Bemühungen, welche die materielle Existenz und das Seelenheil der Untertanen sichern sollten.
Die Studie zeigt auf, wie sich das Leben im Pforzheimer Zucht- und Waisenhaus gestaltete und mit welchen Problemen sich die Behörden konfrontiert sahen. Das mit zeitgenössischen Stichen und Karten ausgestattete Buch liefert einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Sozialgeschichte im Zeitalter des Absolutismus.
Quellen und Studien zur Geschichte der Stadt Pforzheim. Bd. 1.
244 S. mit 7 Abb., 19 Tab. und einem Lageplan, fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-388-6. EUR 19,90
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"Humorous, Diligent and Socially Conscientious" – The life and work of a German jewellery manufacturer from Pforzheim
The firm Victor Mayer GmbH & Co. KG in Pforzheim celebrates the 150th birthday of the company founder. Today it is seen around the world as one of the last still existing jewellery firms that has been in constant family ownership. In this biography, Herbert Mohr-Mayer, Managing Director of the company for many years, pays tribute to his grandfather's life and works and traces the history of the House of Victor Mayer, an exeplary Pforzheim-based jewellery manufactory. Within this framework, as many references as possibls are made to other jewellery factories founded in Pforzheim at the end of the 19th century, which in many ways reveal a comparable development and similar structures. Accordingly, the book sees itself as a contribution to Pforzheim's industrial history.
112 S. mit ca. 90 farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-527-9. EUR 14,90
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In Ötisheim ist es gelungen, die Vergangenheit lebendig zu erhalten und doch auf der Höhe der Zeit zu sein. Altes und Neues zu verbinden und den langen, nicht immer einfachen Weg aus den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart nachzuzeichnen, ist auch das Ziel des vorliegenden Buches. Auf 400 Seiten spannt es den Bogen von Vorgeschichte und Mittelalter über die Waldenser-Ansiedlung bis zu den vielen Krisen und Katastrophen, aber auch beachtlichen Leistungen des 19. und 20. Jahrhunderts; schildert die großen politischen Ereignisse und die lokalen Besonderheiten, widmet sich Schule, Kirche und Vereinen genauso wie den sich wandelnden wirtschaftlichen Gegebenheiten. Weit mehr als 200 Abbildungen – zum Teil farbig und fast durchweg bislang unveröffentlicht – ergänzen die genauso wissenschaftlich zuverlässigen wie leicht lesbaren Texte.
Hrsg. von der Gemeinde Ötisheim.
Unter Mitarbeit von Andrea Butz und mit Beiträgen von Konradin Albrecht, Edmund Binder, Elke Hirschbach-Zenter, Heinrich Hohl, Mathias Hunn, Albert de Lange und Gudrun Spieß.
384 S. mit 260, z.T. farbigen Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-503-3. EUR 29,00
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Das Buch "Heidelberger Hotels von 1780 bis heute – ein Bilderbuch für Mitreisende" ist eine Zeitreise in Bildern und Texten durch 225 Jahre Heidelberger Hotelgeschichte – vom Goldenen Hecht, in dem Goethe 1797 "beinahe übernachtet" hätte, bis zum 2005 eröffneten Art-Hotel, das 2007 den Landesbauherrenpreis bekam. Heidelberg, einmal nicht mit dem Blick auf Schloss und Neckar, sondern aus der anderen zentralen Perspektive des Reisenden, mit dem Blick auf sein Hotel. Eine Fundgrube für alle, die an Geschichte, an Heidelberg, Reisen und Hotels interessiert sind – also eigentlich für alle. Der reich illustrierte Band mit zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen und Fotos sowie Faksimiles von Zeitdokumenten – von der Ansichtskarte über die Speisekarte bis zur Hotelrechnung – bietet ein lebendiges Bild der Heidelberger Hotellerie in Geschichte und Gegenwart. Daher beschreibt diese Hoteldokumentation einen unverwechselbaren Zeitabschnitt und stellt ein mit Detailkenntnis zusammengestelltes Mosaik der Hotellerie dieser Stadt dar.
104 S. mit zahlreichen, meist farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-523-1. EUR 24,90
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Seit dem Mittelalter lebten Juden in Bruchsal. Ende des 19. Jahrhunderts beherbergte Bruchsal eine der größten israelitischen Gemeinden Badens. Mit dem vorliegenden Buch gelingt es dem Autor, das Wissen über die 700 Jahre währende jüdische Geschichte Bruchsals erstmals zusammenzuführen und ebenso eindrucksvoll wie anschaulich zu schildern.
Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Bruchsal. Bd. 23.
432 S. mit 191 Abb., fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-441-8. EUR 22,80
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Einige Jahrzehnte ist es nun her, dass sich Berghausen, Kleinsteinbach, Söllingen und Wöschbach zusammengeschlossen haben – eine Zeit, in der die vier Ortschaften immer mehr zur Gemeinde Pfinztal zusammengewachsen sind. Dabei haben die vier Ortsteile weitgehend ihren Charakter erhalten, wodurch Pfinztal gleichzeitig an Vielfalt gewonnen hat. Pfinztal hat nämlich mehr als die Nähe zu Karlsruhe zu bieten.
Pfinztals Schönheiten, seine Qualitäten als Wohngemeinde und seine herrliche Landschaft mit Wiesen, Wäldern, Feldern und Auen finden sich in einem neu erschienenen, farbenprächtigen Bildband. Die Bereiche des alltäglichen Lebens wie Schulen, Kirchen, Feste und das örtliche Gewerbe sind ebenfalls darin dokumentiert und auch die Verkehrsproblematik wird nicht ausgeklammert. Ein einleitender Text von Thomas Liebscher führt den Betrachter durch die Historie hin zu dem Pfinztal, das sich auf fast 100 Seiten in vielen Facetten und allen Jahreszeiten wiederfindet.
Dem engagierten Fotografen-Team ist es gelungen, in über 250 bekannten wie auch überraschenden Motiven einzufangen, was Pfinztal zu etwas Besonderem macht: die lebendige Balance zwischen der Tradition der einzelnen Ortsteile und dem sich entwickelnden Gemeinschaftsgefühl der Pfinztaler. Mit dem beim Verlag Regionalkultur erschienen Bildband hat die Gemeinde Pfinztal mit Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe diesem Zusammenwachsen Rechnung getragen – das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Am Ende des farbenprächtigen Streifzugs durch die Gemeinde wird man feststellen: Pfinztal hält, was der Buchtitel verspricht.
Hrsg. von der Gemeinde Pfinztal.
96 S. mit 268, meist farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2007.
ISBN 978-3-89735-258-2. EUR 14,90
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Aus dem Inhalt:
Die Anfänge der Caritasarbeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Landkreis Waiblingen
Unfreiwilliger und dennoch gelungener Neuanfang in Winnenden – Wohnungsaufnahme und wirtschaftliche Eingliederung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen in Winnenden zwischen 1945 und 1949
Eine Künstlerkolonie in Winnenden-Hanweiler (1924 – 1933) – Idyll im Reich der ehemaligen Hanweiler Steinbrüche
Immanuel Beck
Chronik 2004 und Chronik 2005
Veröffentlichung des Stadtarchivs Winnenden. Bd. 11 224 S. mit 129 Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-506-4. € 18,90
Wie zahlreiche andere Karten der Region stammt diese aus dem Zeitraum des Polnischen Erbfolgekrieges 1733/34. Im Gegensatz zu den Karten von G.F. Riecke, der als Kartograph in Diensten der deutschen Kriegspartei stand, ist diese Karte ein französisches Pendant. Sie zeigt die unmittelbare Umgebung der belagerten Reichsfestung Philippsburg in sehr großem Maßstab und großer Detailtreue und ist deshalb eine hervorragende heimatgeschichtliche Quelle.
Die Region Mittlerer Oberrhein in historischen Karten. Blatt 5.
Hrsg. und kommentiert von Dieter Hassler.
Reproduktion einer altkolorierten Karte, 41,5 x 57 cm. 2007.
ISBN 978-3-89735-520-0. EUR 15,-
Fünf Karten von G. F. Riecke zeigen die Ereignisse der Jahre 1733-1735. Fähnrich Riecke war Kartograph in Diensten der Fürsten von Braunschweig-Lüneburg und im Auftrag der Reichsarmee mit der Erstellung von Kartenmaterial tätig.
Die Region Mittlerer Oberrhein in historischen Karten. Blatt 4.
Hrsg. und kommentiert von Dieter Hassler.
Reproduktion einer altkolorierten Karte, 25 x 81,5 cm. 2007.
ISBN 978-3-89735-519-4. EUR 15,-