Die Region Mittlerer Oberrhein in historischen Karten.Eine Serie von Reproduktionen aus dem verlag regionalkultur.Kupferstich von Matthäus Merianaus der Topographia Palantinati Rheni, um 1645(Süden ist oben. Dargestellt ist die Stadtsituation vor dem dreissigjährigen Krieg)Mannheim erhielt am 24.1.1607 von Kurfürst Friedrich IV. die Stadtrechte. Kurz zuvor,am 17.3. 1606, wurde der Grundstein für die Zitadelle Friedrichsburg gelegt, die diestrategisch wichtige Situation am Zusammenfluß von Thein und Neckar sichern sollte.Der oben gezeigte Plan von Merian läßt neben der eigentlichen Zitadelle bereits dieAnfänge der Quadrate erkennen, die die Stadtanlage bis heute kennzeichnen. Auch dieStadt war komplett von Festungsanlagen umgeben. Oben links in der Karte ist nocheine ältere Befestigungsanlage, das Schloss Eichelsheim, am Rheinufer zu erkennen.Nach den Zerstörungen des Dreissigjährigen Krieges wurde die Zitadelle nicht wiederaufgebaut, dafür wurde das Areal der Stadt vergrößert, die Festungsanlagen der Zitadellewurden geschleift. So konnte sich die Stadt auf der größeren Fläche entwickeln undzum Zentrum werden.1720 wird mit dem Bau des neuen Schlosses begonnen Die Stadterlebte unter der Regierungszeit des Kurfürsten Carl Theodor ihre Blütezeit als Residenzdes kurfürstlichen Hofes. Über die Stadtgeschichte gibt eine Dauerausstellung imReiß-Museum der Stadt Mannheim Auskunft. Die typische Quadratestruktur derMannheimer Innenstadt gilt bereits im 17. Jahrhundert als Markenzeichen der Stadtund wird auch im 19. Jahrhundert immer wieder in Vogelschaubildern dargestellt.
Hrsg. und kommentiert von Dieter Hassler, Blatt 6 MannheimiumISBN 978-3-89735-759-4. EUR 15,00
Damit das Ortsfamilienbuch „Familien in Pforzheim-Würm 1648–1903“ zustande kommen konnte, mussten eine Vielzahl an Quellen gefunden, bearbeitet und „verkartet“ werden. Das Kernstück bilden die Einträge in den Kirchenbüchern der evangelischen Pfarrei Pforzheim-Altstadt und der evangelischen Filialgemeinde Würm, welche im Kreisarchiv des Enzkreises aufzufinden sind.
Geordnet wurden die Daten nach Kleinfamilien, d.h. Ehepaaren mit Kindern. Die nummerierten Einträge beinhalten die Komponenten: Angaben zu Familienvater, Eheschließung, Familienmutter, Angaben zu den nach Geburts-/Taufdatum geordneten Kindern, wobei natürlich auch viele in den Quellen angegebenen Daten – wie Art der Todesursache, Konfession oder Berufsbezeichnungen – wiederzufinden sind.
Mit Hilfe dieses vom Genealogischen Arbeitskreis Pforzheim-Enzkreis erstellten Familienbuches lassen sich nun Ahnentafeln erstellen, welche die Vorfahren vor dem Vergessen bewahren.
Genealogischer Arbeitskreis Pforzheim-Enzkreis 512 S., Broschur. ISBN 978-3-89735-778-5. EUR 39,80
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Nach 1945 gelangten in Folge des Zweiten Weltkriegs mehr als 45.000 Menschen aus Ost- und Südosteuropa in den heutigen Neckar-Odenwald-Kreis. Nach strapaziösen und teilweise traumatisierenden Erlebnissen während der Flucht und der Vertreibung begannen sie hier eine neue Zukunft mit Heimweh. Ihre Geschichten vom Neuanfang in einer unbekannten Gegend erzählt dieses Buch auch mit Hilfe von authentischen Zeitzeugenberichten und bisher unveröffentlichten Bildern. Dabei kommen sowohl die Neubürger und ebenso die aufnehmende Bevölkerung zu Wort.Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 aus dem Territorium östlich der Oder-Neiße-Linie sowie aus den ost- und südosteuropäischen Siedlungsgebieten hatte gravierende Auswirkungen für die Gemeinden im Odenwald, im Bauland und am Neckar. Die Aufnahme von tausenden Menschen in kürzester Zeit war ein Kraftakt ohnegleichen. Trotz schwieriger ökonomischer und sozialer Rahmenbedingungen gelang diese Mammutaufgabe in geradezu vorbildlicher Weise.
Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises Band 5440 Seiten mit 185 Abbildungen und zahlreichen Tabellen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-700-6. EUR 24,80.
Mit nahezu 800 heimischen Arten sind die Rüsselkäfer eine der artenreichsten Tiergruppen Baden-Württembergs. Sie sind durch ihren namensgebenden Rüssel, das verlängerte Mundwerkzeug, leicht zu identifizieren. Ansonsten hat die Gruppe jedoch eine verblüffende Formenvielfalt zu bieten und ist in praktisch allen Lebensräumen unseres Landes in großer Zahl vertreten. Ihre Lebensweise reicht von hervorragend fliegenden und prächtig gefärbten Baumkronen-Bewohnern bis hin zu flugunfähigen, gut getarnten Arten, die sich durch den Boden wühlen. Die erwachsenen Käfer und ihre Larven leben von Pflanzen aller Art, selten von Pilzen. Praktisch alle Pflanzenteile – ob Blüten, Blätter, Stängel, Wurzeln oder Samen – werden besiedelt. Oft teilen sich mehrere Arten nach einer ausgewogenen Strategie den gleichen Wirt. Die heutigen Kenntnisse über die Gruppe der Rüsselkäfer sind in einem ausführlichen Einleitungskapitel zusammengefasst. Allgemein verständlich wird über Systematik, Entwicklung und Lebensweise informiert. Reich bebildert, werden die wichtigsten Lebensräume dieser markanten Tiergruppe beschrieben und mögliche Schutzkonzepte erläutert. Alle in Baden-Württemberg nachgewiesenen Rüsselkäferarten werden in der vorliegenden Monografie ausführlich behandelt. In den Artkapiteln wird speziell auf Lebensweise, Verbreitung und Gefährdung der Tiere eingegangen. Die meisten Arten der oft nur wenige Millimeter großen Käfer sind auf tiefenscharfen Makrofotos abgebildet. Viele davon sind erstmals veröffentlichte Lebendaufnahmen. Die Fotos werden ergänzt durch 82 Tafeln mit Abbildungen aller Arten Südwestdeutschlands. Zusammen mit den im Text enthaltenen Bestimmungsschlüsseln ist das Buch eine gute Hilfe zur Artansprache nicht nur für Fachleute, sondern auch für interessierte Laien.
2., durchgesehene und ergänzte Aufl. 2013 Naturschutz-Spectrum. Themen. Bd. 99 Hrsg. von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW). 944 S. mit 1035 farbigen Abb. und 82 farbigen Tafeln, fester Einband. ISBN 978-3-89735-608-5. EUR 79,00
Ausgehend von der spezifischen Mannheimer „Friedenskultur“, die die Stadt im Wandel von der Handels- zur Industriemetropole seit dem späten 19. Jahrhundert prägte, analysiert die Arbeit die Umsetzung der sogenannten Burgfriedenspolitik auf kommunaler Ebene. Jenseits der militärischen Mobilmachungspläne war das wilhelminische Kaiserreich kaum auf die sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten eines Weltkriegs eingestellt. Daher lag die Verantwortung für diese „soziale Mobilmachung“ vor allem in den Händen der lokalen Politik, besonders in den Großstädten.Die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen der vorangegangenen 20 Jahre hatten in Mannheim zu einer sehr eigenen politischen Kultur geführt. Vielfältige Teilöffentlichkeiten hatten die Stadt von jeher geprägt. Mit dem „amerikanischen Bevölkerungswachstum“ durch die Industrialisierung erweiterte sich diese Vielfalt, allerdings ohne dass es zum großen Krach kam. Alteingesessene Bürger und zugezogene Arbeiter fanden in den städtischen Gremien zu einer bemerkenswerten Aushandlungs- und Kompromissbereitschaft. Wie diese durch den Kriegsausbruch auf politischer, gesellschaftlicher und religiöser Ebene vor eine Zerreißprobe gestellt wurde, der sie letztlich nicht gewachsen war, ist Thema dieser Untersuchung.
Franz Jungbluth, Mannheim 1914. Stadtgesellschaft, Weltkriegsmobilisierung und Burgfriedenspolitik. Mannheimer historische Schriften, Band 6. Hrsg. von Hermann Wiegand und dem Mannheimer Altertumsverein von 1859 – Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz, Reiss-Engelhorn-Museen und Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte. 236 Seiten mit 10 Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-89735-703-7. EUR 19,90.
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In den Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Japan spielt die Universität Heidelberg eine prominente Rolle. Der erste japanische Student, der sich an einer deutschen Universität immatrikulierte, war Komatsu (ursprünglich: Majima) Seiji, der 1867 in Heidelberg eintraf. Es waren dann die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts, in denen der Ruf Heidelbergs sich besonders stark in Japan verbreitete, und zwar vor allem im Bereich der Philosophie, der Geisteswissenschaften insgesamt, und durch die gerade entstehenden Sozialwissenschaften. Den japanischen Studenten, die in dieser Zeitspanne in Heidelberg studierten, widmet sich der vorliegende Band.Was waren das für Menschen, und warum kamen sie gerade nach Heidelberg? Die meisten von ihnen, die fast alle bereits einen akademischen Grad an einer japanischen Universität erworben, eine Anstellung gefunden hatten und in ihren dreißiger oder vierziger Jahren standen, als sie in Deutschland studierten, wurden nach ihrer Rückkehr bedeutende Persönlichkeiten. Der Aufenthalt in Heidelberg war dabei lediglich eine Station auf ihrem Lebensweg und ihrem geistigen und beruflichen Werdegang, doch dürfte diese Zeit gleichwohl einen nicht geringen Einfluss auf ihr späteres Leben ausgeübt haben.
Archiv und Museum der Universität Heidelberg.
Hrsg von Werner Moritz und Wolfgang Seifert. Schriften 19.
mit Beiträgen von Simon Acker, Takara Baumbach, Katrin Endres, Michael Jetzork, Michael Jürges, Thomas Lapré, Fabienne Laun, Selina Raschack, Carina Rohde, Karina Schönfeld, Leonie Schwarz, Wolfgang Seifert, Martina Springweiler, Kumi Suzuki, Leonardi Widodo, Julika Wilbertmit Beiträgen von Simon Acker, Takara Baumbach, Katrin Endres, Michael Jetzork, Michael Jürges, Thomas Lapré, Fabienne Laun, Selina Raschack, Carina Rohde, Karina Schönfeld, Leonie Schwarz, Wolfgang Seifert, Martina Springweiler, Kumi Suzuki, Leonardi Widodo, Julika Wilbert
96 S. mit 30 Abb., geheftet.
ISBN 978-3-89735-763-1. EUR 11,90
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Seit 1945 haben amerikanische Soldaten und Zivilisten das Leben in Mannheim mitgeprägt und an vielen Stellen der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Was als rein militärische Besatzung in den Trümmern des Zweiten Weltkriegs begonnen hatte, entwickelte sich vor dem Hintergrund weltpolitischer Ereignisse über die Jahre mehr und mehr zu einer echten Partnerschaft, aus der sich viele Freundschaften zwischen Amerikanern und Mannheimern ergaben.
Das vorliegende Buch wagt einen Blick hinter den Kasernenzaun und entführt seine Leser auf eine Reise in ein weitgehend unbekanntes Stück Mannheim. Wer waren die Amerikaner in Mannheim? Wie sah der Alltag von Soldaten, zivilen Mitarbeitern und Familienangehörigen aus? Wie erlebten die hier lebenden Amerikaner Mannheim und die Mannheimer? – Diesen und weiteren Fragen geht der vorliegende Text nach und beschreibt damit einen wichtigen Teil der Mannheimer Nachkriegsgeschichte, der mit dem Abzug der letzten amerikanischen Soldaten in nächster Zeit unweigerlich zu Ende gehen wird.
Der Autor Dr. Christian Führer, Professor und Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, war über viele Jahre ehrenamtlich in der amerikanischen Garnison Mannheim engagiert.
Christian Führer, Memories of Mannheim. Die Amerikaner in der Quadratestadt seit 1945.Hrsg. vom Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.
Sonderveröffentlichung des Stadtarchivs Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Nr. 40
232 Seiten mit 316 zum Teil farbigen Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-89735-775-4. EUR 34,80.
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Der aktuelle Band der Mannheimer Geschichtsblätter 24/2012 steht wie das neue Jahr im Zeichen des Beginnens. Initiativen und Anfänge werden vorgestellt, von einem mutigen Zeitungsmacher aus dem 18. Jahrhundert über den ersten Oberbürgermeister Mannheims nach dem Zweiten Weltkrieg und neue Wege im Musiktheater zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zu Forschungsaktivitäten in den rem und dem von Synergie getragenen Beginn der „Sternstunde" im Stadtarchiv Mannheim - Institut für Stadtgeschichte reichen die Themen. Der 100. Todestag von Karl May ist ein Anlass, auf die Verbindungen der rem mit dem inzwischen in Werk und Nachwirkung gewürdigten Schriftsteller hinzuweisen, Berichte über neue Wege in der Textilforschung und über die Erstellung eines deutsch-chinesischen Archäologischen Fachwörterbuchs zeigen die Bandbreite der wissenschaftlichen Aktivitäten. Auch die Nachrichten aus den Institutionen stehen im Zeichen des Aufbruchs, zu ihnen gehören unter anderem eine Preisverleihung und die Würdigung langjähriger ehrenamtlicher Hilfe für die rem.
Hrsg. von den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein und dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.160 S. mit 137 meist farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband. 2012.ISBN: 978-3-89735-776-1. € 19,80
Joß Fritz – der Name eines Mannes, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts Obrigkeiten wie Untertanen gleichermaßen mobilisierte und dessen faszinierende Ausstrahlung bis heute nachwirkt. Dem Autor Thomas Adam gelingt es auf seiner biographischen Spurensuche, den Leser einzuführen in die spätmittelalterliche Welt des "gemeinen Mannes", eine Welt voller Widersprüche, eine Welt der Entbehrungen, aber auch der Sehnsüchte und Hoffnungen.
3. aktualisierte, umfassend berarbeitete und ergänzte Auflage.Unterstützt vom Ortschaftsrat Lehen, der Stadt Freiburg und dem Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde.320 S. mit 173, z.T. farbigen Abb., fester Einband.
ISBN 978-3-89735-777-8. EUR 24,80
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„Arisierung“, so nannte man im Dritten Reich die systematische Ausplünderung der Juden und die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz. Ab 1933 wurden überall im Deutschen Reich jüdische Betriebe geschlossen oder an „Arier“ verkauft, flossen Bargeld, Sparbücher und Aktien in Form der sogenannten „Judenvermögensabgabe“ oder der „Reichsfluchtsteuer“ in die Kassen des NS-Staates. In einem letzten Akt der Ausplünderung wurde in den 1940er Jahren der Hausrat der deportierten Juden versteigert.
Auch in Mannheim verloren die einst 6.400 hier lebenden Juden im Dritten Reich fast ihren gesamten Besitz; mehr als 1.600 Betriebe und 1.250 Grundstücke wurden arisiert. Hunderte Mannheimer waren an der Ausplünderung der Juden beteiligt und profitierten von ihr. 80 Jahre nach der Machtergreifung nennt die vorliegende Studie erstmals entscheidende Akteure beim Namen, Verfolgte ebenso wie Täter und Profiteure. Dabei wird deutlich: Arisierung war kein „von oben“, von der Reichsregierung, oktroyierter Prozess, sondern wurde vor Ort von Mannheimer Beamten und Kaufleuten, von normalen Bürgern also, getragen und vorangetrieben.
Daneben nimmt die Autorin auch die Wiedergutmachung in der Nachkriegszeit in den Blick und beleuchtet sowohl die Rückerstattung von in Mannheim arisiertem Besitz als auch Entschädigungszahlungen durch die Bundesrepublik Deutschland. Wie versuchte man in Mannheim in der unmittelbaren Nachkriegszeit den Überlebenden des Holocaust zu helfen? Zu welcher Einigung fanden Opfer und Täter von einst, die sich nun in Rückerstattungsverfahren unter gänzlich anderen Vorzeichen gegenüberstanden? Und wie lief die Entschädigung durch bundesdeutsche Behörden ab? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie detailliert nach. Dabei betritt sie mit der umfassenden Analyse beider Prozesse – Arisierung und Wiedergutmachung – wissenschaftliches Neuland.
Christiane Fritsche, Ausgeplündert, zurückerstattet und entschädigt. Arisierung und Wiedergutmachung in Mannheim.Herausgegeben von Ulrich Nieß und der Stadt Mannheim.
Vorwort von Johannes Paulmann und Ulrich Nieß. Redaktion von Susanne Schlösser.
960 Seiten mit 178 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-772-3. EUR 38,00.
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Von der Handelsstube zur TechnologieRegion – Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe zeichnet der Band den Weg durch die bewegte Geschichte der Kammer von der Gründung im Jahr 1813 bis in die Gegenwart nach. Von der Zeit, in der Baden noch unter napoleonischer Herrschaft stand, durch die Epoche der nationalen Einigung, über die Jahrzehnte der Kriege und der nationalsozialistischen Herrschaft bis hin zur umfassenden Erweiterung der Kammer in den 1970er-Jahren und der Gründung der TechnologieRegion Karlsruhe am Ende der 1980er-Jahre. Den Einstieg in die detaillierte und reich bebilderte Darstellung bildet ein Ausblick auf die zahlreichen wirtschaftlichen und sozialen Aufgaben und Projekte, denen sich die IHK Karlsruhe in den letzten fünfzehn Jahren verschrieben hat und die sie auf dem weiteren Weg im neuen Jahrtausend fortführen wird.
Herausgeber von der IHK Karlsruhe. Autoren: Wolfgang von Hippel, Frank Engehausen 384 S. mit 361 meist farb. Abb. Broschur.ISBN 978-3-89735-744-0. EUR 29,80
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Eine vielköpfige Familie des Ancien Regime gerät 1789 ins blutige Mahlwerk der Französischen Revolution. Die Bodes verlieren ihre elsässische Saline und fast ihr Leben. Sie emigrieren vom Oberrhein bis nach Petersburg und auf die Krim, erleiden trotz besonderer Protektion die unglaublichsten Abenteuer und kehren schließlich in der Enkelgeneration zurück – nach Freiburg. Vor dem Leser erblüht ein Panoptikum der dramatischen, fernen und doch so nahen Jahre um 1800. Madame, die Baroness, eine ungewöhnlich tapfere Frau, geht durch Höhen und Tiefen. Sie erkämpft für sich und ihre Kinder Plätze in der russischen Zarengesellschaft. Ihre Nachfahren kehren zurück und begründen in Freiburg das Colombischlösschen.
Übersetzt und kommentiert von Alfred Scheld 2012. 368 Seiten mit 142 Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-89735-708-2. EUR 24,80
DIE STUTTGARTER NATURDENKMALE sind ökologische Ruheoasen in einer oftmals durch Hektik geprägten Stadt.
Die insgesamt über 80 Naturdenkmale – prachtvolle Bäume, erdgeschichtliche Aufschlüsse, Weiher und Quellen, Klingen, Wasserläufe oder Hohlwege – sind mit Hilfe übersichtlicher Wegbeschreibungen und Wanderkarten leicht und verlässlich zu erreichen. Die kurzweiligen Beschreibungen und Anmerkungen auch zu Bemerkenswertem am Wegesrand lassen dem Leser die Wanderungen zu den Stuttgarter Naturdenkmalen zu schönen, erholsamen und inspirierenden Ausflügen werden.
132 S. mit 263 farbigen Abb., darunter 18 detaillierte Wanderkarten, handliches Taschenformat, Broschur. 2009.
ISBN 978-3-89735-574-3. EUR 11,90
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Auf dem Weg zur neuen Stadt
Pforzheims Schicksalstag, die Zerstörung am 23. Februar 1945, wurde gleichzeitig der Tag des Neubeginns. Der verheerende, abendliche Luftangriff der Royal Air Force, deren Flieger 20 Minuten lang einen Bombenteppich über die Stadt gelegt hatten, forderte über 17 000 Tote. Die Überlebenden fanden sich in einer Trümmerlandschaft wieder. Doch trotz allem Leid, das dieses Inferno den Menschen gebracht hatte, sie verzagten nicht. Ihr Heil lag nicht im Jammern über und Beklagen der schrecklichen Zustände, sondern darin das Beste daraus zu machen. Das hat Thomas Frei, Redakteur der „Pforzheimer Zeitung“, in einer Serie „Pforzheim – Auf dem Weg zur neuen Stadt“ aufgezeigt. Wobei auch über sechs Jahrzehnte nach dem Inferno immer noch manch bisher Unbekanntes aus Privatbesitz und aus Archiven zutage kam. Bei vielen Älteren wurden so oft schmerzhafte Erinnerungen wach gerufen. Und für die nachfolgenden Generationen wurde ein Bild des Schreckens, der Not, aber auch der Zuversicht und der Tatkraft gezeichnet, das mit der Währungsreform im Juni 1948 eine weitere Zäsur brachte.
Herausgegeben von der Pforzheimer Zeitung. Bearbeitet von Christian Groh,
156 S. mit 322 Abb., attrakt. quadrat. Format, fester Einband.
ISBN 978-3-89735-760-0. EUR 17,90
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Die Bibel ist eine unendliche reiche Quelle an Ratschlägen, Lehren und Weisheiten. Viele Menschen, so auch die Abgeordneten des Baden-Württembergischen Landtags, vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann bis zu ehemaligen Ministern, schöpfen aus den Worten Kraft und Inspiration für das tägliche Leben. Offen berichten insgesamt 80 Abgeordnete quer durch die Parteienlandschaft von ihrem persönlichen Bezug zur Bibel. Sie erzählen, wie sie die Bibel geprägt oder auch verändert hat, und gewähren damit einen tiefen Einblick auf den Menschen hinter dem Amt.
Herausgeber Hanno Gerwin, Evangelischer Rundfunkdienst Baden ERB gemeinnützige GmbH.180 Seiten mit 90 farbigen Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-89735-762-4. EUR 14,90.
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Diese Schrift dokumentiert zwei Ausstellungen, mit denen wichtige Lebensbereiche in Yach vorgestellt wurden. Gezeigt wird, unter welchen Bedingungen die Menschen früher gelebt haben, wie sie damit fertig wurden, welche Bedeutung das für die Gemeinde hatte und wie sich die Verhältnisse bis in die Gegenwart verändert haben. Dies kann dazu anregen, sich Gedanken über die weitere Entwicklung in unserer Zeit zu machen.Die Texte beruhen auf Erinnerungen von Zeitzeugen und zusätzlichen Forschungen. Zahlreiche Abbildungen vertiefen die Darstellung. Im Anhang finden sich weitere Abbildungen zu Höfen und markanten Gebäuden in Yach sowie zu landwirtschaftlichen Arbeiten. Sie veranschaulichen das unmittelbare Lebensumfeld von Hirtenkindern und Waldarbeitern.
Herausgegeben von der Ortschaftsverwaltung Yach und dem Heimat- und Landschaftspflegeverein Yach96 S. mit 121 Abb. Broschur.ISBN 978-3-89735-767-9. EUR 13,90
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Aus dem Inhalt:Güterbesitz in BirkmannsweilerPostgeschichte in BirkmannsweilerJüdische Spuren in Winnenden (13. bis 20. Jahrhundert)Die Winnender Viehhändlerfamilien Thalheimer und Kaufmann (1892 – 1942)Der „Wehrkraftzersetzer“ Karl Auchter – ein Schicksal aus dem psychiatrischen Reservelazarett WinnendenChronik 2008 und Chronik 2009
Veröffentlichungen des Stadtarchivs. Hrsg. von der Stadt Winnenden. 256 S. mit zahlreichen Abb., fester Einband. 2012. ISBN 978-3-89735-696-2. EUR 15,90
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Mannheim, die Quadratestadt an Rhein und Neckar, kann auf eine über 400-jährige, äußerst bewegte Geschichte zurückblicken. Zahlreiche Überreste im Stadtbild erinnern auch heute noch an Glanz- wie Krisenzeiten, an gewaltige Umbrüche wie auch bis heute andauernde Kontinuitäten. Wie sehr sich Mannheim verändert hat und sich doch treu geblieben ist, zeigt der vorliegende Band. Mehr als 50 historische und aktuelle Bilder aus jeweils gleicher Perspektive einander gegenüber gestellt, bieten einen Gang durch die spannende Stadtgeschichte. Informative Texte zeichnen die Entwicklung von den Anfängen im Jahr 1607 bis in die Gegenwart.
Herausgegeben vom Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte. 132 S. mit 156 Abb., attrakt. quadrat. Format, fester Einband, deutsch/englisch. ISBN 978-3-89735-761-7. EUR 19,90
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Der Autor ist in erster Linie Geograph. Dem Titel des Buches entsprechend reicht das Spektrum von der geologisch fundierten Geomorphologie und der Geoarchäologie bis zur Siedlungsgeschichte und der speziellen Kultur des sehr komplexen und wohl attraktivsten Heidelberger Stadtteils. Die Handschuhsheim prägenden „Geofaktoren“ sollen angesprochen, ihr teilweise enges Zusammenwirken aufgezeigt werden. – Beispiel: Die Edelkastanien („Keschte“) brauchen wie die Reben und Weintrauben ein mildes Klima ohne harten Frost, vor allem viel Sonne, die an den Hängen durch den steilen Einfallswinkel der Strahlen besonders wirksam ist. „Keschtebäm“ gedeihen im Flachland kaum, die Reben nur eingeschränkt. Der Boden spielt oben wie unten natürlich auch eine Rolle, wobei die mageren Böden oft günstiger sind.
Der populärwissenschaftliche Anspruch des Buches basiert in erster Linie auf der Übereinstimmung der Textaussagen mit der Wirklichkeit – wie in der Fachwissenschaft auch.Vielleicht dass diese bei der Formulierung von Hypothesen noch etwas vorsichtiger ist. Gleich wichtig für jeden Forscher und Autor ist die bereits vorhandenen Literatur und deren korrektes Zitieren. Populär, also möglichst verständlich für einen breiten Kreis von Interessierten auch ohne spezielle Vorkenntnisse, sollte auf jeden Fall die Darstellung sein: Vermeidung von Fremdwörtern, anschauliche Sprache und verstärkter Einsatz von Abbildungen.Das vorliegende Buch ist keine Chronik, die Ansprache als Heimatbuch wäre richtiger. Seit der beiden Weltkriege und vor allem durch die Hitlerzeit ist der Begriff „Heimat“ sehr fragwürdig geworden, nicht zuletzt wegen der großen Zahl von Bürgern, die ihre erste Heimat verloren haben, die aber meist auch eine zweite Heimat gefunden haben. Der Begriff drückt also nicht nur ein nostalgisches, sentimentales Gefühl aus. „Ubi bene, ibi patria“ sagten die Römer, die ja auch bei uns Jahrhunderte lange beheimatet waren. Auf deutsch sinngemäß: „Wo es einem gut geht, da ist das Vaterland“ (französisch „la patrie“; bei uns ein seltener Ausdruck geworden).Der Verfasser dieses Heimatbuchs glaubt, dass man sich in seinem Wohnort noch wohler fühlen kann, wenn man die nähere Umgebung besser kennt. Zu dieser Umgebung gehören auch die markanten Gebäude, die Feste und die Vereine. Wer sich in Handschuhsheim noch mehr zuhause fühlen will, schließt sich am besten einem der vielfältigen Vereine an. Dies setzt voraus, dass man Freizeit übrig hat. Vielleicht ist es auch eine Perspektive für den Ruhestand - ebenso die „Heimatkunde“, die gerade im Stadtteil „Hendesse“ auch für bereits Kundige nie aufhört, sich weiterzuentwickeln.
Dieser positive Heimatbegriff setzt natürlich voraus, dass man willkommen ist. Leider kommt es – landaus, landab - zu oft vor, dass sich Menschen an ihrem Wohnort nicht heimisch fühlen können.
264 S. mit 413 meist farb. Abb. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-675-. EUR 22,00
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Gesammelt, aufgenommen und ausgeführt in Lichtdruck von J. Kraemer [Kehl: C. Barth 1902]. Neudruck
Der Kehler Hoffotograf Julius Kraemer hat 1902 eine Mappe mit 31 Abbildungen in Lichtdruck zur Geschichte der Stadt Kehl zusammengestellt, die er dem Badischen Großherzog Friedrich I. zu dessen 50-jährigem Regierungsjubiläum überreicht hat. Der Neudruck enthält die (verkleinerte) Wiedergabe dieser Abbildungen. Er wird ergänzt durch ein Nachwort des Herausgebers, das Kraemers Bedeutung als Fotograf und Lichtdrucker zeigt. Ein Verzeichnis von Werken, zu denen J. Kraemer Fotografien oder Lichtdrucke beisteuerte, rundet den Band ab.
Herausgegeben von Fluck, Hans-R. / Nachwort von Fluck, Hans-R.48 S. mit 36 Abb. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-770-9. EUR 14,90
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Der Streit zwischen Rationalisten und Pietisten, zwischen Liberalen und Bekenntnistreuen erreichte in der badischen Landeskirche in den Jahren von 1843 bis 1850 eine einmalige Heftigkeit. Die in Zeitungen und Flugschriften, auf Versammlungen und Synoden geführten Auseinandersetzungen werden hier zum ersten Mal im Einzelnen dargestellt. Dabei spielten auch Vereine und das Verhalten der Kirchenleitung eine Rolle.
96 S. mit 29 Abb. Broschur.ISBN 978-3-89735-771-6. EUR 16,90
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Kopf und Schädel sind etwas Besonderes. Es verwundert daher nicht, dass in allen Kulturen der Welt die hohe Wertschätzung, die Erhaltung und ein rituell bestimmter Umgang mit Köpfen und Schädeln zu beobachten ist. Das Phänomen „Schädelkult“ reicht zeitlich und geographisch weit.
Anlässlich der Ausstellung „Schädelkult – Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen“, konzipiert und zuerst präsentiert in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, wurde auch ein Symposium zum Thema abgehalten. Ziel war, den interdisziplinären Austausch und die Diskussion zwischen den unterschiedlichen Fachrichtungen zu fördern. 24 Vorträge aus den Bereichen Medizin, Anthropologie, Archäologie, Ethnologie und Kulturwissenschaften beleuchteten das Phänomen von den Anfängen in der Urgeschichte über ethische Fragen bezüglich des Umgangs mit menschlichen Überresten bis hin zur „Repatriierung“. Diese Vorträge sind im vorliegenden Band zusammengefasst und bieten einen mannigfaltigen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema.
Mannheimer Geschichtsblätter Sonderveröffentlichung 5Herausgegeben vonHermann WiegandAlfried Wieczorek
Publikationen der Reiss-Engelhorn-Museen Band 53Herausgegeben vonAlfried WieczorekWilfried Rosendahlund Andreas Schlothauer
160 S. mit 113 Abb. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-769-3. EUR 19,80
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Die jüdische Bruchsaler Familie Oppenheimer hat in der Geschichte der Stadt bleibende Spuren hinterlassen. Zur Kaiserzeit und während der Weimarer Republik war ihre florierende Tuchgroßhandlung eine feste Größe im regionalen Wirtschaftsleben, und auf vielfältige Weise haben sich die Oppenheimers gesellschaftlich engagiert – sei es als Kunstmäzene, Vereinsförderer, Stadtverordnete oder Wohltäter im sozial-karitativen Bereich. Die Machtübertragung an die Nationalsozialisten setzte dem allen ein Ende. Das Unternehmen wurde „arisiert“, die Familienmitglieder mussten aus ihrer Heimat fliehen oder fanden in Konzentrationslagern den Tod.
Seit 2011 erinnert ein Platz im Bruchsaler Stadtzentrum an den Mäzen, Kunstsammler und Schöpfer des bekannten Liedes vom „Brusler Dorscht“, Otto Oppenheimer. Wie in einem Brennspiegel verdichtet sich die deutsche Historie des 20. Jahrhunderts im Schicksal dieser Familie. Hier ist ihre Geschichte.
Wir alle, ob Juden oder Christen, lieben den FleckErde, auf dem wir geboren, die Stätte, an der wirjung gewesen sind und darüber hinaus das Land, „dasunsere Sprache spricht“. Es gehört zum Bittersten wases gibt, die Heimat für immer aufzugeben.
Karl und Clara Oppenheimer, 1919
Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Bruchsal. Band 25. Herausgegeben von Thomas Adam, Thomas Moos, Rolf Schmitt328 S. mit 264 Abb. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-747-1. EUR 22,80
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Wir schreiben das Jahr 1539. Das ehrwürdige Benediktinerkloster St. Trudpert im Münstertal südlich von Freiburg herrscht gemeinsam mit den Burgherren von Staufen über das Land und seine Silberschätze. Doch die Fassade bröckelt. Der nur mühsam unterdrückte Bundschuh als Freiheitsbewegung der Bauern schwelt im Verborgenen. Der renitente Alchimist Johannes Faust spioniert. Ein vorwitziger Novize namens Valérian folgt der rätselhaften Fährte, die der Gründer des Klosters selbst gelegt hat.
Urs Unternährer verwebt historisch verbriefte Personen, Ereignisse und Schauplätze zu einer spannenden Paraphrase über den moralischen Niedergang der kirchlichen Macht in den Wirren der beginnenden Neuzeit. Und über allem schwebt der Zauber einer magischen Berglandschaft.
240 S. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-756-3. EUR 15,90
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Überall hört man nur, was für ein netter Mensch er war. Aber es muss jemanden geben, der ihn so sehr hasste, dass er ihn mit zwei Schüssen aus nächster Nähe ermordete. Am gleichen Tag wird mitten in Bruchsal bei einem Verkehrsunfall ein Mann schwer verletzt. Besteht da ein Zusammenhang? Und stimmt es überhaupt, dass das Unfallopfer sein Gedächtnis verloren hat? Haben diverse Wohnungseinbrüche in Bruchsal und Umgebung etwa auch mit dem Mord zu tun?
Keine leichte Aufgabe für Kommissar Adam und sein Team!
Gabriele Albertini: Mord in der Silberhölle. Ein Bruchsal-Krimi124 S. Broschur.ISBN 978-3-89735-755-6. EUR 9,90
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Ein Bruchsal-Krimi
Überall hört man nur, was für ein netter Mensch er war. Aber es muss jemanden geben, der ihn so sehr hasste, dass er ihn mit zwei Schüssen aus nächster Nähe ermordete. Am gleichen Tag wird mitten in Bruchsal bei einem Verkehrsunfall ein Mann schwer verletzt. Besteht da ein Zusammenhang? Und stimmt es überhaupt, dass das Unfallopfer sein Gedächtnis verloren hat? Haben diverse Wohnungseinbrüche in Bruchsal und Umgebung etwa auch mit dem Mord zu tun? Keine leichte Aufgabe für Kommissar Adam und sein Team!Gabriele Albertini, Mord in der Silberhölle. Ein Bruchsal-Krimi.EPUB. ISBN 978-3-89735-005-2. EUR 6,99.
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Ein historischer Roman aus dem ältesten Schwarzwaldkloster im Münstertal
Wir schreiben das Jahr 1539. Das ehrwürdige Benediktinerkloster St. Trudpert im Münstertal südlich von Freiburg herrscht gemeinsam mit den Burgherren von Staufen über das Land und seine Silberschätze. Doch die Fassade bröckelt. Der nur mühsam unterdrückte Bundschuh als Freiheitsbewegung der Bauern schwelt im Verborgenen. Der renitente Alchimist Johannes Faust spioniert. Ein vorwitziger Novize namens Valérian folgt der rätselhaften Fährte, die der Gründer des Klosters selbst gelegt hat. Urs Unternährer verwebt historisch verbriefte Personen, Ereignisse und Schauplätze zu einer spannenden Paraphrase über den moralischen Niedergang der kirchlichen Macht in den Wirren der beginnenden Neuzeit. Und über allem schwebt der Zauber einer magischen Berglandschaft.Urs Unternährer, Trudperts Vermächtnis. Ein historischer Roman aus dem ältesten Schwarzwaldkloster im Münstertal.EPUB. ISBN 978-3-89735-001-4. EUR 9,99.
Es hat lange gedauert, bis dieses Werk zur Landauer Geschichte vorlag. Das Warten hat sich aber gelohnt. Das Stadtarchiv Landau hat zusammen mit zahlreichen namhaften Fachautoren eine Publikation erarbeitet, die es in dieser Art für eine pfälzische Stadt noch nicht gibt. In vielen Facetten wird die Zeit des „Dritten Reiches“ geschildert: die Jugendorganisationen und die Schulen, die beiden großen Kirchen, die Presse, die Verfolgung von Behinderten, anderen Missliebigen und von Juden, das Kulturleben u.a.m. Das Buch beschränkt sich aber nicht nur auf die Zeit des Nationalsozialismus in den Jahren 1933 bis 1945! Geschildert wird das Aufkommen des Rechtsradikalismus in der Weimarer Republik und es werden nicht die Jahre nach 1945 mit der Entnazifizierung und der juristischen Aufarbeitung ausgespart. Eine umfangreiche Chronologie und ein Personenregister schließen das Werk ab. Die Autoren haben wissenschaftlich gearbeitet und gleichzeitig versucht, verständlich zu schreiben. Geschichte und vor allem die „Problematik“ Nationalsozialismus sind eben nicht nur einem wissenschaftlich interessierten Fachpublikum vorbehalten.
Herausgegeben von der Stadt Landau in der Pfalz720 S. mit 89 Abb. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-757-0. EUR 29,80
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Öffentliche Öffentliche Archive erfüllen in einer demokratischen Bürgergesellschaft wichtige Funktionen. Sie belegen Entscheidungsprozesse, wollen Identität stiften und historisches Bewusstsein stärken. In diesem Sinne sind sie „systemrelevant“ und unverzichtbar für einen demokratischen Rechtsstaat (Prof. Dr. Heribert Prantl). Als bürgernahe Einrichtungen verstehen sich insbesondere die Stadtarchive zugleich als Wissensspeicher wie Informationsdienstleister ihrer Städte. Sie wollen kompetente Partner bei allen Formen historischer Bildungsarbeit und zugleich mahnendes Gewissen sein, indem sie auch an die dunkle Vergangenheit erinnern. Das Stadtgeschehen der Gegenwart dokumentieren sie auf mannigfache Weise für die Zukunft.
Erstmals wird hier von vielen namhaften Archivarinnen und Archivaren der Arbeitsgemeinschaft Archive im Städtetag Baden-Württemberg eine Art Bestandsaufnahme vorgelegt. Größere wie kleinere Stadt archive waren an ihr beteiligt. Das gesamte Spektrum an Angeboten und Dienstleistungen, an Chancen und Möglichkeiten für Bürgerschaft, Bildungseinrichtungen und die Verwaltung wird vorgestellt und zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Archive eingeladen.
Stadtgedächtnis - Stadtgewissen - Stadtgeschichte!. Angebote, Aufgaben und Leistungen der Stadtarchive in Baden-Württemberg.Hrsg. von Arbeitsgemeinschaft Archive im Städtetag Baden-Württemberg. Autoren sind: Back, Nikolaus / Benning, Stefan / Bidlingmaier, Rolf / Bräunche, Ernst O / Eberlein, Miriam / Ehlers, Martin / Ehrmann, Peter / Ernst, Katharina / Fritz, Gerhard / Gall, Wolfgang M / Groh, Christian / Grotz, Matthias / Gühring, Albrecht / Heckert, Uwe / Katz, Harald / Lippik, Marlis / Löslein, Barbara / Maisch, Andreas / Maulhardt, Heinrich / Müller, Roland / Mundorff, Martin / Nieß, Ulrich / Popp, Christoph / Rieß, Margret / Schad, Petra / Schattel, Renate / Schrenk, Christhard / Stockert, Harald / Swierczyna, Gregor / Wanner, Peter / Wettengel, Michael192 Seiten mit 115 meist farbige Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-746-4. EUR 17,90.
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In rund 920 Meter Höhe im malerischen Nordschwarzwald entspringt die Murg noch als kleines Bächlein unterhalb des Schliffkopfes. 95 Kilometer schlängelt sie sich durch herrliche Landschaften, umrahmt von Wäldern, Weiden und Wiesen, vorbei an engen Schluchten und schroffen Felsen, aber auch durch die Städte Gernsbach, Gaggenau und Kuppenheim, bis sie sich schlussendlich bei Steinmauern in den Rhein ergießt. Dieser Bildband folgt dem Flussverlauf auf einer Strecke von rund 70 Kilometern, mit all den Sehenswürdigkeiten, die sich hier wie Perlen einer Kette aneinanderreihen: Alte Stätten wie Forbach oder das Schloss Eberstein gehören genauso dazu wie die Stauwehren, die sich die Kraft der Murg zu nutze machen. Kleine aber feine Überblicke über Museen und Ausflugtipps laden ein, dieses wunderschöne Tal zu entdecken. Gehen Sie also mit uns auf die Reise!
Hrsg. vom Landkreis Rastatt. 108 S. mit 226 farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2012. ISBN 978-3-89735-718-1. EUR 17,90.
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Überall in den Schreibwerkstätten/Skriptorien und Werkstätten der großen Klöster begann man im frühen 9. Jahrhundert, alles verfügbare Wissen systematisch zu sammeln, auf- und abzuschreiben und es von Kloster zu Kloster weiterzuverbreiten. Die Lorscher Bibliothek wurde in diesem Zusammenhang zu einem der herausragenden Orte, an dem die Kenntnisse und das Wissen der Antike, wie etwa das Werk des berühmten römischen Dichters Vergil, bewahrt und der Nachwelt überliefert wurden. Die Lorscher Bibliothek wirkte quasi als Transmissionsriemen für das Wissen der Antike in das Mittelalter. Bibliothek und Archiv des Klosters Lorsch bargen zahlreiche bedeutende Schätze. Mehr als 1.150 Orte können ihre erste urkundliche Erwähnung auf den sogenannten Lorscher Codex zurückführen. Akribisch haben die Benediktinermönche über Jahrhunderte alle Schenkungen an das Reichskloster notiert und so die ersten umfassenden Aufzeichnungen zu den Orten und Gemeinden geschaffen, die sich geographisch vom Bodensee bis an die Rheinmündung erstrecken. So weit reichte der Grundbesitz von Lorsch.Besucht man jedoch das heutige Lorsch, so ist man sehr überrascht: Keine wirkmächtigen großen Bauten, keine weitläufigen Gebäude zeugen mehr von der Macht und der Bedeutung dieser einst so mächtigen Abtei. Klein und wenig bedeutend scheint der Platz der Klosteranlage zu sein. Forscht man nach, findet man aber schnell heraus, dass die einstmals so bedeutende Bibliothek heute über die ganze Welt verstreut ist. Nachdem die Lorscher Büchersammlung wie das gesamte Kloster Mitte des 16. Jahrhunderts durch den pfälzischen Kurfürsten Ottheinrich aufgelöst worden war, ging die eine Hälfte ihrer kostbaren Bücher in die damals wohl berühmteste Bibliothek nördlich der Alpen, die Heidelberger Bibliotheca Palatina, ein. Deren wechselhaftes Schicksal, ihre Überführung nach Rom in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, sorgte dafür, dass die Vatikanische Bibliothek heute etwa die Hälfte der ehemaligen Lorscher Bibliothek beheimatet. Die zweite Hälfte der heute noch existierenden 330 Manuskripte und Fragmente verteilen sich auf fast 70 Bibliotheken in 13 Ländern.Die historisch enge Verbindung zwischen dem Kloster Lorsch und der Bibliotheca Palatina, als deren Nachfolger sich die heutige Heidelberger Universitätsbibliothek versteht, war eine der beiden Voraussetzungen für ein wissenschaftlich wie organisatorisch überaus ehrgeiziges Projekt: die virtuelle Rekonstruktion der Klosterbibliothek Lorsch und ihre Präsentation im Internet. Die zweite Voraussetzung war und ist die besondere Expertise der Universitätsbibliothek bei der Digitalisierung wertvollster mittelalterlicher Manuskripte. Sie hat in den vergangenen zwölf Jahren ein Digitalisierungszentrum aufgebaut, das in Bezug auf seine apparative Ausstattung und in der Entwicklung der notwendigen Software-Programme Maßstäbe gesetzt hat. Davon zeugen die vielgenutzten elektronischen Angebote der Heidelberger Universitätsbibliothek (vgl. http://hd-historische-bestaende-digital.uni-hd.de).Das erklärte Ziel dieses Unternehmens, das die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und die Universitätsbibliothek seit 2010 gemeinsam betreiben und Ende 2013 abschließen wollen, ist es, die zerstreuten Bestände der Lorscher Bibliothek im Internet zusammenzuführen und damit völlig neue Forschungsmöglichkeiten zu schaffen. Denn nur sehr wenige Wissenschaftler waren bisher in der Lage, die weltweit zerstreuten ehemaligen Lorscher Codices aufzusuchen und zu analysieren. Dabei bündelt sich auf ihren ca. 70.000 Seiten quasi das komplette Wissen des karolingischen Europa wie in einem Brennglas.Die Broschüre, die Sie, liebe Leserin, und Sie, lieber Leser, hier in Ihren Händen halten, ist eine Einladung zu einer Begegnung mit der Weltkulturerbestätte Lorsch und zu einem Besuch auf unserer Projekt-Webseite: http://www.bibliotheca-laureshamensis-digital.de.
Herausgegeben von Universitätsbibliothek Heidelberg / Herausgegeben von Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen / Herausgegeben von UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch / Redaktion: Effinger, Maria48 S. mit zahlreichen farb. Abb. Geheftet.ISBN 978-3-89735-762-4. EUR 9,90
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Was macht ein Zugereister aus dem Norden Deutschlands, der seit vielen Jahren in der Pfalz lebt, wenn er ein Buch von Hans-Peter Schwöbel in der Hand hält?
Aufschlagen, lesen, lesen, weiterlesen… staunen, probieren, schmecken, nachdenken, genießen.
Es ist ein ganz eigener Unterschied des Erlebens, Empfindens, eine Mundart zu hören oder zu lesen. Beides hat seinen Reiz und es hat seinen Reiz, beide Formen zusammenzubringen. Ich habe Schwöbel gesehen und gehört, seine Intensität des Vortrages, die Begeisterung, sein Engagement für diese Sprache empfunden, die Worte, das Kosten der einzelnen Vokale und Konsonanten erlebt. Die Vokale und Konsonanten, die die Anzahl der in der Schule zu lernenden Buchstaben bei weitem übersteigen und die so vielen unterschiedlichen Gefühlen Ausdruck geben.Ich halte das Buch „LICHT ERNTEN“ von Hans-Peter Schwöbel in der Hand. Ich lese und die – wie es dem ungeübten Auge scheinen könnte – willkürlich zusammengestellten Buchstaben fügen sich zusammen, formen sich zu Worten, ergeben Klang, ergeben Rhythmus, ergeben Sinn, führen mich zum nächsten Wort, zum nächsten Satz, nehmen mich gefangen, verzaubern mich… bis ich mich in diesem anderen Land zuhause fühle, fühlen möchte, denn ach, ich kann es hören und fühlen, aber ich kann es selbst nicht sprechen und wenn ich den Mund aufmache, geht es mir wie einem Raben, der versucht, die Nachtigall nachzuahmen: Es kommt nur ein unsauberes Gekrächze heraus.So geht es mir. Aber das ist ja kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Ich kann ja weiter lesen und die Sprache in meinem Inneren, im Hirn wirken lassen, sie genießen und in ihr, mit ihr denken – denn das geht merkwürdigerweise: So wie ich lese, gehen die Worte, geht die Sprache in mich hinein, ich erinnere mich, wie ich sie gehört habe und dabei denke ich, es seien meine Gedanken und Worte, weil ich jedes Wort koste, schmecke, mir einverleibe, verdaue – auch wenn ich mit diesem Vorgang die Urform nicht mehr herstellen kann. Und wenn ich meinen ersten Hunger gestillt habe, dann schaue ich auch mehr und mehr auf Inhalte, lasse mich verblüffen, überzeugen, finde meine (bisher womöglich unfertig gedachten) Gedanken bestätigt oder angestoßen, weiter zu denken. Ich gehe über den Dürkheimer Wurstmarkt, esse eine Bratwurst bei der Glühweinkerwe am Wasserturm, denke darüber nach, wie man Menschen dazu bringen kann, mehr zu lesen, anstatt in die Glotze zu gucken, lasse mich durch „Das Hohelied der Liebe“ verzaubern, lerne, was ich machen muss beziehungsweise nicht machen muss, wenn meine Frau im Schnee ausrutscht, informiere mich über den Zusammenhang zwischen Sparpaketen, Logik, Politik und Physik einschließlich Unschärferelation, rufe mir in Erinnerung, dass nicht nur das Fahrrad, sondern auch das Auto und der Traktor in der Kurpfalz erfunden wurden und erfahre, wie das mit dem Rheingraben zusammenhängt, erfreue mich an der Ableitung der Abschiedsformel „Alla Tschüss“, sinniere über die Zusammenhänge zwischen Fukushima und Grammatik, lasse die Unterschiede zwischen Gedanken und Gefühlen auf mich wirken, ärgere mich über korrupte Politiker und Menschen, die sich diese zum Vorbild in ihrem täglichen Leben nehmen, freue mich, wenn Überlegungen zu Problemen des täglichen Lebens mit klaren Zitaten aus der Bibel verbunden werden, ohne einen erhobenen Zeigefinger zu sehen. Ja und zwischendurch, zum Ausspannen in anderen Formen und Strukturen, lese ich die Gedichte in Mannheimer Sprache und in Hochdeutsch. Lustiges und Ernstes, Kurzes und Langes, Nachdenkliches und Unmittelbares. Auch hier: Lesen, nicht nur mit den Augen, sondern auch laut lesen, um die einzelnen Worte besser schmecken zu können. Und dabei auch noch ein paar gute Kurpfälzische Schimpfworte merken (kann man ja vielleicht doch mal gebrauchen) und nachfühlen, wie es beim letzten Mal sich oben auf dem Riesenrad über Dürkheim angefühlt hat.Ich will es ganz deutlich sagen: Das ist ja kein Quatsch, kein Blödsinn, kein inhaltsleerer Spaß, der hier versammelt ist, sondern das, was mich bewegt und beschäftigt kommt in einem Kostüm zu mir, so dass ich auf den ersten Blick meinen könnte, es ginge nur darum, ein paar gute Pointen zu bringen, ein paar Lacher zu erzielen. Aber nur auf den allerersten Blick. Ich bin dankbar, dass Schwöbel ernste Dinge so sagen kann, dass ich trotz aller Probleme noch lachen kann. Das tut mir gut. Ich will die Augen für die vielen Probleme offen halten, aber ich will dabei das Lachen nicht verlernen, ich will – und wenn es noch so schwerfällt – weiter daran glauben, dass das Vergnügte überwiegt. Dabei hilft mir Schwöbel.Sie meinen jetzt vielleicht, ich übertriebe da ein wenig? Tu ich gar nicht. Mein Tipp: Einfach das Buch kaufen, lesen, ausprobieren, zustimmen, weiterempfehlen, verschenken. Viel Spaß!Zum Abschluss noch ein Hinweis: Ich habe dann doch einige Stellen meiner Frau vorgelesen und das perfekt Mannheimerisch. Perfekt? Na, zumindest in den Ohren eines norddeutschen Ehepaares, wir waren ganz unter uns, es war kein Pfälzer im Wohnzimmer. Jetzt kommen auch die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und dem Neuen Jahr, da kann ich noch weiter üben.
Wolf EberhardtDezember 2012
P.S.Und da wird ja auch immer wieder deutlich, dass die „Kurpfalz“ sich zu beiden Seiten des Rheines erstreckt. Ja, das möchten wir doch einmal wieder festhalten. Das war auch so bis, na sagen wir bis 1798, als die linksrheinischen Teile der Pfalz zu Frankreich kamen und die rechtsrheinischen Teile, die zu Baden kamen, später als „Kurpfalz“ im Unterschied zur (bayrischen) „Pfalz“ bezeichnet wurden. Leute, das gehört zusammen!
128 S. mit 16 meist farb. Abb. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-754-9. EUR 14,80
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Wohl keine andere badische Großstadt hat ihr Gesicht in den letzten 100 Jahren so umfassend gewandelt wie Pforzheim. Dem alten Antlitz der Schmuck- und Uhrenstadt an der Pforte zum Schwarzwald schlug in der verhängnisvollen Bombennacht des 23. Februars 1945 die Stunde Null. Aus der fast völlig zerstörten Innenstadt, die sich vor dem Zweiten Weltkrieg durch pittoresk-verwinkelte Sträßchen auszeichnete, wurde ein funktionales, verkehrsfreundliches Zentrum.
Die fotografische Gegenüberstellung von Alten Ansichten eröffnet dem Leser dieses Bandes Neue Perspektiven auf eine Stadt, die gelernt hat, ihre Einwohner und Besucher mit modernem Charme für sich einzunehmen.
Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim –Institut für Stadtgeschichte120 S. mit 149 zum Teil farb. Abb., attrak. quadrat. Format, fester Einband. ISBN 978-3-89735-764-8. EUR 19,90
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Herzogtum Württemberg, um 1500:
Drei Frauen aus der konfliktgeladenen Epoche zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit erzählen aus ihrem bewegten Leben am Hofe des als aufbrausend bekannten Herzogs Ulrich von Württemberg, der später die Reformation einführen sollte.Elisabeth von Brandenburg-Ansbach ist seine umschwärmte Jugendliebe, Ursula Thumb von Neuburg, die Tochter seines Vormunds, seine längjährige Vertraute und Geliebte. Und schließlich ist da noch Sabine von Bayern, seine Ehefrau, die ihn so leidenschaftlich hasst, wie ihm die beiden anderen zugetan sind.Und so entspinnt sich ein Netz aus Liebe, Hass und Intrige, das Württemberg an der Schwelle zur Reformation in die größte Krise seiner Geschichte steuert. Denn die Zuneigung des Herzogs zu seiner Geliebten Ursula, der Ehefrau seines Jugendfreundes Hans von Hutten, lässt ihn immer wieder auf dramatische Weise seine persönlichen Gefühle vor das Wohl seines Landes stellen.Und so nimmt das Unheil seinen Lauf, angetrieben von rasender Eifersucht und verletzter Eitelkeit ....
368 S. Broschur.ISBN 978-3-89735-735-8. EUR 14,90
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Der Atlas dokumentiert auf farbigen Karten die Verbreitung von Familiennamen, welche für den Westen Deutschlands typisch sind. Dazu gehören Namen wie Schmitz oder Schumacher. Die ursprüngliche Bedeutung dieser Namen ist noch einigermaßen erkennbar. Wer aber weiß, was es mit Laux, Marx oder Kleefisch auf sich hat? Warum wird Bäcker als Berufsbezeichnung mit ä, als Name hingegen fast ausnahmslos mit e (Boris Becker) geschrieben? Wie erklärt man die zahlreichen französischen Familiennamen in Deutschland? Warum hat im 17. Jahrhundert eine Person mit dem Namen Bock sich auf einmal Bockius genannt? Und: seit wann gibt es eigentlich Familiennamen? Auf all diese Fragen gibt der Atlas eine Antwort.
240 S. mit 134 Karten, Abb. und Tab. Broschur. ISBN 978-3-89735-750-1. EUR 49,00
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Pforzheimer Gespräche zur Sozial-, Wirtschafts- und Stadtgeschichte. Bd. 5. Herausgegeben vonHans-Peter Becht, Joachim Bahlcke und Albrecht Ernst. Mit Beiträgen von Klaus Garber, Axel E. Walter, Matthias Asche, Ulrich Schmilewski, Paul Warmbrunn, Albrecht Ernst, Tobias Sarx, Joachim Bahlcke, Roland Gehrke, Václav Bů¸ek, Armin Schlechter, Robert Seidel, Wojciech Mrozowicz, Gabriela Wąs und Sabine Holtz. 388 S. mit 28 Abb. Karten und Tabellen, Broschur. 2012. ISBN 978-3-89735-751-8. EUR 39,80
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Das Gebiet des Naturschutzgroßprojektes „Feldberg – Belchen – Oberes Wiesental“ umfasst mit dem Feldberg, dem Belchen und dem oberen Tal der Wiese eine einmalige Mittelgebirgslandschaft des Hochschwarzwaldes. Diese Kulturlandschaft beherbergt eine Vielzahl an seltenen Tier- und Pflanzenarten, einzigartigen Lebensräumen und Naturschutzgebieten. Dichte, geschlossene Wälder wechseln sich ab mit ausgedehnten, offenen Weidfeldern. So zeigt sich dieser Teil des Schwarzwalds auch von seiner lieblichen, eben nicht „schwarzen“ Seite.
Den vielen Autoren dieses Buches ist es auf eindrucksvolle Weise gelungen, die Vielfalt und Schönheit dieser Landschaft einzufangen und lebendig zu präsentieren. Wir laden Sie ein, die Natur des Südschwarzwalds kennenzulernen und zu erfahren, was das Naturschutzgroßprojekt in den 10 Jahren seines Bestehens geleistet hat.Das reich bebilderte Buch will Wanderer und Naturfreunde dazu anregen, die Landschaft des Südschwarzwalds selbst zu erkunden und auf den vielen spannenden Informationswanderwegen nachzuvollziehen, warum die durchgeführten Maßnahmen so wesentlich für die Erhaltung dieses Natur- und Kulturerbes waren.
Herausgegeben vom Zweckverband Naturschutzgroßprojekt Feldberg – Belchen – Oberes Wiesental180 S. mit 442 farb. Abb., attrak. quadrat. Format, fester Einband. ISBN 978-3-89735-737-2. EUR 19,90
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Der reich illustrierte Bildband „Historische Ansichten von Bad Friedrichshall“ zeigt sowohl Gesamtansichten der fünf „alten“ Stadtteile von Bad Friedrichshall als auch die Straßenzüge der meist noch bäuerlich strukturierten Dörfer Duttenberg, Hagenbach, Jagstfeld, Kochendorf und Untergriesheim in der Zeit zwischen 1825 und 1960.Anhand zahlreicher Bilder dokumentiert er aber auch das Leben der Menschen im Dorf von der Kindheit über Ehe und Familie bis zum Lebensabend in all seinen Facetten, womit er die „gute, alte Zeit“ wieder ins Bewusstsein ruft.
640 S. mit 1526 Abb. repräsentatives Großformat, fester Einband. ISBN 978-3-89735-748-8. EUR 39,80
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Entblößte Wurzeln an einem Waldweg bei Illingen, ein landwirtschaftliches Sträßchen bei Wimsheim, eine Furt bei Neuenbürg … Wer gerne wandert, findet im Enzkreis viele Wege, manchmal auch über Stock und Stein. Wobei der Stein die kleine Sehenswürdigkeit am Wegesrand sein kann. So beschreibt das Buch das bunte Bachgeröll in der Furt, die rohen Schmucksteine am Wimsheimer Sträßchen oder den farbkräftigen Gesteinsmix unter den entblößten Wurzeln, nebst weiteren vierzig steinernen Zielen im Enzkreis.
120 S. mit 300 farb. Abb. Broschur. ISBN 978-3-89735-752-5. EUR 11,90
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