Eine historische Zeitreise von der Frühgeschichte über die erstmalige Nennung Hemsbachs im Jahre 795 bis ins heutige 21. Jahrhundert. Interessant, spannend und informativ. Acht Kapitel schildern die Entwicklung der Gemarkung Hemmingisbach vom Dorf zur Stadt und machen – nicht zuletzt durch zahlreiche Abbildungen – Geschichte lebendig. Die Chronik informiert detailliert und anschaulich, beginnend bei der Frühgeschichte und archäologischen Funden in Hemsbach und Umgebung, über die wechselnden Herrschaftsverhältnisse im Mittelalter und Ereignisse wie Reformation, Dreißigjähriger Krieg und NS-Zeit. Hemsbach – das ist aber auch eine lebendige Stadt der Gegenwart: Der im verlag regionalkultur erschienene Band geht auch auf das kulturelle Leben der Stadt im Rhein-Neckar-Kreis ein und gewährt Einblicke in das vielfältige Gemeindeleben.
Hrsg. von der Gemeinde Hemsbach.
832 Seiten mit 455 farbigen Abbildungen sowie zahlreichen Tabellen, Grafiken und Hinterlegern, fester Einband.
ISBN 978-3-89735-442-5. 39,80
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Mit Fotografien von Hans-Peter Safranek.
Alderle! - Seinem fünften Buch hat der bekannte Mundartartdichter Thomas Liebscher einen ganz kurzen Titel gegeben: „Alderle“ ist ein schöner alter, noch immer gebräuchlicher badischer Ausruf des Erstaunens. „Alderle“ kann zudem als Warnung eingesetzt werden. Zu warnen ist bei diesen Gedichten und Glossen vor Funkenschlag, der entsteht, wenn Dialekt literarisch unterhaltsam daherkommt. Liebscher liebt das moderne (Wort-)Spiel mit der Mundart. „Liewer de Abschluss feiere als de Abfluss scheiere“ hat er einem Kapitel als Motto vorangestellt. Das „Ungeheuer vun Schlag-Loch“ taucht auf oder ein Schussel mit Schüssel und Schlüssel.Souverän nutzt Liebscher unsere alltägliche Sprache für neue Zusammenhänge. Er erzielt erstaunliche Effekte, ob er Karl von Drais, den Erfinder des Fahrrades beschreibt, einen Bossa Nova übersetzt oder ein mundart-englisches Weihnachtslied verfasst.Wer den Autor bereits kennt, weiß dass er keineswegs allein mit Wortgeklingel bei den Lesern hausieren geht. Liebscher nimmt sie mit an den Lauf des Kraichbachs, in den Fahrstuhl oder zum Autokorso. Er zeichnet mit seinen Gedichten anregende Miniaturen von Heimat und Jahreslauf. Kritisch, poetisch, erstaunlich. Er dreht und wendet alle Dinge, bis der Leser verblüfft ausruft: Alderle! Die Fotografien von Hans-Peter Safranek ergänzen Liebschers Texte erneut mit ganz eigenem hintersinnigem Witz. Die Fotos in diesem äußerst kunstvollen Buch sind selbst ein Gedicht.
Thomas Liebscher, Jahrgang 1961, wuchs in Bad Schönborn (Landkreis Karlsruhe) auf und wohnt in Hockenheim. Von dem mehrfach preisgekrönten Autor erschienen die Gedichtbände „Ins Heimatmuseum“, „Besser wie nix“, „Isch doch wohr“ und „S isch immer ebbes, awwer net wie‘s sei soll“ im verlag regionalkultur. Liebscher studierte Germanistik und Politikwissenschaft und arbeitet als Redakteur bei den Badischen Neuesten Nachrichten Karlsruhe.
Hans-Peter Safrankek, Jahrgang 1954, stammt aus Bruchsal, ist Berater für Aluminiumräder und Bildjournalist. Er hat zu allen Gedichtbänden von Liebscher Fotos in Schwarz-Weiß und Farbe beigesteuert.
80 S. mit 37 meist farb. Abb., fester Einband.ISBN: 978-3-89735-687-0. Euro 13,90.
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Mehr zum Autor: www.thomas-liebscher.de
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Die charakteristischen Sehenswürdigkeiten und typischen Besonderheiten des Kraichgaus spielen in dem repräsentativen und stimmungsvollen, vom Heimatverein Kraichgau herausgegebenen Bildband die Hauptrolle. Die liebevolle bildliche Darstellung der Kraichgauorte durch ausgezeichnete und engagierte Fotografen findet ihre Ergänzung durch knappe, informative Bildtexte in deutsch und englisch. Alteingesessene Kraichgauer werden ihre Region ebenso neu entdecken wie Kraichgau-Freunde von außerhalb!
Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau e.V. Fotografien von Jürgen Alberti, Stefan Fuchs, Harald Funke, Arnd Waidelich u. a.Mit Texten von Hartmut Riehl, Bernd Röcker und Jürgen Alberti; engl. Übersetzung von Alexandra Castell-Morley120 S. mit ca. 300 farbigen Abb., fester Einband.
ISBN 978-3-89735-580-4. € 17,90
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Es geht um Kopf und Kragen – und jeder der Angeklagten hat allen Grund, um sein Leben zu fürchten. In zehn spannenden Erzählungen werden historisch fundierte Kriminalfälle des 16. und 17. Jahrhunderts beschrieben, die sich in den Dörfern und Städten des heutigen Württembergs zugetragen haben.Auf der Grundlage alter Gerichtsakten wird hierbei nicht nur auf die Straftaten selbst eingegangen, sondern auch die Struktur des einstigen Gerichtswesens mit Folter und Leibesstrafe sowie die vielschichtigen Funktionen des Scharfrichters eindrucksvoll veranschaulicht.Packend und einfühlsam zugleich werden die Lebensbedingungen der Frühen Neuzeit ebenso geschildert wie Religionskonflikte und Politik. Nicht enden wollende Kriege sind die traurigen Weggefährten der Menschen jener Zeit und haben tiefe Spuren in den Gemütern hinterlassen. Spuren, die sich in den Delikten und Urteilen widerzuspiegeln scheinen …
216 S. mit 56 Abb., fester Einband.ISBN: 978-3-89735-698-6. Euro 17,90.
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www.corinna-müller.de
Veranstaltungen
Im Hier und Heute
Die ländlich geprägte Stadt Kraichtal am Kraichbach möchte ihrer Einwohnerschaft und allen Besuchern von Neuem die Schönheiten ihrer Lebenswelt nahebringen:
In einer Landschaft zum Durchatmen gelegen, hat jeder der neun Orte sein eigenes Gesicht und seine speziellen Vorzüge. Allen gemeinsam ist das Gefühl, durch die Gemeinschaft gewachsen zu sein.
Schon im Alltag findet sich in Kraichtal alles, was Alt und Jung brauchen. Und darüber hinaus sorgen die Stadt wie auch viele Vereine oder die Musik- und Kunstschule für Highlights und I-Tüpfelchen. Das kulturelle Leben bietet musikalische Events, Kunstausstellungen und Theaterabende, daneben bereichern etliche gesellige Veranstaltungen wie Straßenfeste, Fastnachts-Spektakel, Dorf- oder Altstadtfeste oder der Münzesheimer Weihnachtsmarkt den Jahreslauf. Die besonderen Bauwerke werden dabei geschickt als Kulisse eingebunden. Und die Einrahmung durch viel Natur und sanfte Kraichgau-Landschaft tut ein Übriges, um das Leben oder einen Ausflug in Kraichtal angenehm zu machen.
Diesen Eindruck fängt der stimmungsvolle Bildband in zahlreichen kunstvollen Stillleben und überraschenden Momentaufnahmen ein.
Hrsg. von der Stadt Kraichtal. Fotografien von Stefan Fuchs, Hans Joachim Of u.a., Texte von Martin Stock.120 S. mit über 350 farbigen Abb.,attrakt. quadrat. Format, fester Einband.
ISBN 978-3-89735-576-7. EUR 18,-
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Band 23 der Reihe „Materialien zur Stadtgeschichte“ beleuchtet mit der Schilderung von Leben und Wirken des Willi Cordier und seiner Anhänger ein interessantes Stück Zeitgeschichte. Cordier, der nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweilig CVJM-Sekretär im völlig zerstörten Pforzheim war, äußerte in seinen Predigten zunehmend scharfe Kritik an Kirche und Gesellschaft, was zu einem negativen Image der Cordianer in der Öffentlichkeit führte. Die durch die Äußerungen des Predigers provozierte Ausgrenzung bewogen ihn und seine Gemeinschaft schließlich zur Emigration, zunächst auf die Falklandinseln und später nach Patagonien. Die packende Geschichte eines „Rattenfängers“ und seiner Sekte wirft nicht zuletzt Fragen auf „nach der Grenze zwischen Glaube und Wahn“.
Mit dem im verlag regionalkultur erschienenen Titel liegt erstmals eine umfassende Darstellung eines fast in Vergessenheit geratenen Kapitels der Migrations-, Religions- und Stadtgeschichte vor.
Materialien zur Stadtgeschichte 23.Hrsg. von Stadtarchiv Pforzheim – Institut für Stadtgeschichte. 168 S. mit 29 Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-694-8. EUR 16,90
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Für viele ländliche Gemeinden im südwestdeutschen Raum waren die Jahre nach 1945 „Aufbruchjahre“. Das gilt auch für die württembergische Gemeinde Illingen. Die Ankunft einer großen Zahl von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen und das wirtschaftliche Wachstum der jungen Bundesrepublik setzten einen Prozess in Gang, der aus dem bäuerlich-evangelischen Illingen eine moderne Arbeiterwohngemeinde machte, deren Einwohner zum größeren Teil keine Wurzeln in Illingen hatten. Die Aufbruchjahre verliefen nicht immer konfliktfrei und geradlinig. Das Zusammenleben von Einheimischen und Vertriebenen und deren Integration war mitunter mühsam. Auch der Gemeindeverwaltung fiel es manchmal schwer, den Erfordernissen einer modernen Kommune gerecht zu werden. Doch auch wenn der Weg schwierig war, so war er doch erfolgreich, auch wenn viel von dem „alten“ Illingen verloren ging.
320 S. mit 25 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-695-5. EUR 19,00
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Die Kirchen zwischen Rhein, Neckar und Enz bergen eine überraschende Fülle mittelalterlicher Wandmalereien von teilweise bemerkenswerter Qualität. Viele von ihnen sind noch nie besprochen und veröffentlicht worden. Der vorliegende Band stellt erstmals anhand zahlreicher Bildbeispiele die in über 50 Kirchen befindlichen Wand- und Gewölbeausmalungen vor.
Hrsg. von Klaus Gereon Beuckers.
512 Seiten mit 551 farbigen Abbildungen, repräsentatives Großformat, fester Einband. ISBN 978-3-89735-669-6. EUR 79.-
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Zwei Freundinnen – eine Produktionsassistentin in einer Biochemie-Firma und eine Buchhändlerin - schlittern in ein düsteres Geheimnis, dass eng mit historischen Stätten des Kraichgaus – wie der Letzenbergkapelle oder der Burg auf dem Steinsberg – verwoben ist. Sie geraten in einen scheinbar undurchdringlichen Dschungel aus alten Mythen, zeitloser Habgier und modernen Beziehungsproblemen. Ihre spektakulären Ermittlungen führen die beiden Freundinnen auf eine geradezu unglaubliche Spur. Was als harmloses Abenteuer begann, verdichtet sich zu einer atemberaubenden Story. Die Produktionsassistentin sieht dabei dem Tod ins Auge. Und erfährt am eigenen Leib, warum man im Kraichgau nicht alles anfassen sollte …
Der neue Regionalkrimi des in Östringen lebenden Autors Ulrich Schöpf mischt gekonnt Elemente eines Mystery-Thrillers mit regionalen Bezügen. Tempo, Spannung, Lokalkolorit, ein mit historischen Zitaten angereicherter Plot, lebendig gezeichnte Protagonisten und eine tüchtige Prise Humor sind die Zutaten – herausgekommen ist ein äußerst spannender Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Idee zu diesem Buch mit mysteriösem Hauch ist bei einem nächtlichen Vollmondspaziergang von der Wallfahrtskapelle durch den Wald nach Östringen entstanden. “Die Flasche Wein des Weinguts Bös hat dabei bestimmt auch eine Rolle gespielt,“ meint der promovierte Chemiker mit einem Lächeln. „Der Kraichgau mit den vielen historischen Bauwerken und deren Historie ist schon eine 1a-Location. Die sanfthügelige Weltzufriedenheit der Landschaft und die fleißigen Menschen fordern als Kontrast geradezu spannende, mystische Geschichten. Das musste schon etwas Besonderes werden.“ Viel Fleiß hat der Familienvater selbst an den Tag legen müssen. Ein fiktiver Roman, der reale historische Ereignisse zugrundelegt, erfordert schließlich gründliche Recherche, aber die Arbeit habe auch viel Spaß gemacht. „Vor allem die Gespräche mit ortskundigen und lebenserfahrenen Menschen aus dem Kraichgau haben mich inspiriert“, so der Autor, der bereits über eine Fortsetzung nachdenkt.
Ulrich SchöpfDie Geometrie des Todes. Kraichgau-Krimi176 Seiten, Broschur. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher. 978-3-89735-715-0. EUR 11,90
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Über das alltägliche Leben in den württembergischen Waldenserkolonien ist nur wenig bekannt. Die Waldenser waren bitterarm und hinterließen kaum schriftliche Zeugnisse. Umso wichtiger sind deshalb die Briefe des Schulmeisters Jean Henry Perrot aus Neuhengstett aus den Jahren 1834–1853. Sie bieten einen einzigartigen Einblick in die Sprache, das Leben und das Selbstverständnis der Waldenser in Württemberg, bevor sie assimiliert wurden. In der Einleitung wird Perrot ausführlich vorgestellt.
Hrsg. von Jürgen Eschmann und Albert de Lange. (Waldenserstudien, hrsg. von der Deutschen Waldenservereinigung e.V. Ötisheim-Schönenberg, Bd. 4)288 S. mit 27 Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-616-0. EUR 28,00
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Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Christuskirche in Mannheim verfolgt diese Veröffentlichung das Ziel, die zahlreichen Facetten dieses „Monuments des Glaubens“ zu beleuchten.Dabei wird eine thematische Dreiteilung zugrunde gelegt: Der erste Teil befasst sich mit Planung, Bau und Erhaltung der Christuskirche und mit der Bedeutung des Bauwerks für die Stadt.In einem zweiten Teil wird die Gemeinde der Christuskirche vorgestellt. Die Bedeutung der Kirche für die Gläubigen mit wechselnden Pfarrern sowie der besondere Charakter der Kirche als Ort für Jugend, Diakonie und Ökumene werden hier betont.Der dritte Teil stellt die Musik in der Christuskirche in den Mittelpunkt und beschreibt ihren hohen Rang im Mannheimer Musikleben.Die abschließende Zeittafel gibt einen detaillierten Überblick über die Entwicklung der Christusgemeinde in einem Jahrhundert der Kriege und Umwälzungen.
272 S. mit über 180 meist farbigen Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-680-1. EUR 20,-
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Regesten 1331–1849
Seit dem Ausgang des Mittelalters zählen die Freiherren von Gemmingen zu den an Personenzahl und Bedeutung reichsten Geschlechtern der Kraichgauer Ritterschaft. Bis heute florieren sie in mehreren Linien, und so existiert auch noch rund ein Dutzend aus den Kontexten ihrer Herrschaftsausübung erwachsener Archive; die aus Gemmingen und Fürfeld gehören zum Guttenberger Hauptstamm, mit dessen archivalischer Überlieferung sie aufs engste verflochten sind. Die mit dem vorliegenden Band mittels Regesten erschlossenen Gemmingen-Gemminger und Gemmingen-Fürfelder Urkunden betreffen freilich nicht allein die gemmingische Familiengeschichte, sondern eröffnen darüber hinaus interessante Perspektiven auf den spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Alltag in vielen Dörfern des Kraichgaus.
192 S. mit 4 Abb., fester Einband. Herausgegeben vom Heimatverein Kraichgau e. V. Sonderveröffentlichung Nr. 35.ISBN: 978-3-89735-685-6. EUR 19,90
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Sie können das E-Book beispielsweise über diese Online-Shops erwerben:
Ein Bruchsal-Krimi
Es heißt ja, das zweite Buch sei das schwerste. Nach dem großen Erfolg ihres Erstlingswerks „Mord am Saalbach“ hat die Bruchsaler Autorin Gabriele Albertini wieder zugeschlagen. Und das ist ihr in keinster Weise schwer gefallen. „Die Protagonisten haben ein Eigenleben entwickelt – die Fortsetzung ist fast von alleine passiert“, so die vielen Bruchsalern bekannte, langjährige Gymnasiallehrerin zu ihrer zweiten Veröffentlichung nach knapp zwei Jahren. Schon bald nach dem glücklichen Ausgang des ersten Falles erreicht eine Schreckensmeldung das Bruchsaler Kommissariat. Der etwas grummelige, aber durch und durch „symbadische“ Kommissar Adam kann das nicht glauben: Ein Massaker in der Huttenstraße? Doch dann erweist sich manches anders, als es zunächst ausgesehen hat... In gewohnter Souveränität löst der Bruchsaler Kommissar mit seinem gemischtdeutschen Team auch diesen Fall. Und wie gewohnt menschelt es auch hier wieder kräftig.
Auf 144 Seiten lässt die Autorin mit dem Hang zum gepflegten Nervenkitzel ihre Helden, die vielen Lesern schon im ersten Band ans Herz gewachsen sind, erneut einen Fall lösen und verknüpft dabei gekonnt Spannung und fein beobachete Charakterzeichnungen mit einer guten Portion Lokalkolorit. Ein geschickt eingewobener geschichtlicher Hintergrund verleiht dem Kriminalroman diesmal zudem eine ernstere, historisch interessante Komponente. Insgesamt ist also wieder ein sowohl für Bruchsaler als auch anderswo beheimatete Krimifreunde spannendes Lesevergnügen erschienen.
Gabriele Albertini, Mord in der Huttenstraße. Ein Bruchsal-Krimi.EPUB. ISBN 978-3-89735-006-9. EUR 6,99.
Ein Bruchsal-Krimi
Es heißt ja, das zweite Buch sei das schwerste. Nach dem großen Erfolg ihres Erstlingswerks „Mord am Saalbach“ hat die Bruchsaler Autorin Gabriele Albertini wieder zugeschlagen. Und das ist ihr in keinster Weise schwer gefallen. „Die Protagonisten haben ein Eigenleben entwickelt – die Fortsetzung ist fast von alleine passiert“, so die vielen Bruchsalern bekannte, langjährige Gymnasiallehrerin zu ihrer zweiten Veröffentlichung nach knapp zwei Jahren. Schon bald nach dem glücklichen Ausgang des ersten Falles erreicht eine Schreckensmeldung das Bruchsaler Kommissariat. Der etwas grummelige, aber durch und durch „symbadische“ Kommissar Adam kann das nicht glauben: Ein Massaker in der Huttenstraße? Doch dann erweist sich manches anders, als es zunächst ausgesehen hat... In gewohnter Souveränität löst der Bruchsaler Kommissar mit seinem gemischtdeutschen Team auch diesen Fall. Und wie gewohnt menschelt es auch hier wieder kräftig.
Auf 144 Seiten lässt die Autorin mit dem Hang zum gepflegten Nervenkitzel ihre Helden, die vielen Lesern schon im ersten Band ans Herz gewachsen sind, erneut einen Fall lösen und verknüpft dabei gekonnt Spannung und fein beobachete Charakterzeichnungen mit einer guten Portion Lokalkolorit. Ein geschickt eingewobener geschichtlicher Hintergrund verleiht dem Kriminalroman diesmal zudem eine ernstere, historisch interessante Komponente. Insgesamt ist also wieder ein sowohl für Bruchsaler als auch anderswo beheimatete Krimifreunde spannendes Lesevergnügen erschienen und ab sofort für 9,90 Euro imBuchhandel erhältlich.
Gabriele Albertini: Mord in der Huttenstraße. Ein Bruchsal-Krimi144 S. Broschur.ISBN 978-3-89735-683-2 EUR 9,90
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Kleindenkmale im Landkreis Lörrach
Kleindenkmale sind oft unbeachtete Zeugen der Vergangenheit und prägen doch unsere Kulturlandschaft. Da die meisten heute ihre ursprüngliche Bedeutung verloren haben, geraten sie immer mehr in Vergessenheit. Dieses Buch zieht eine erste Bilanz der Erfassung und Dokumentation der Kleindenkmale im Landkreis Lörrach, indem es unterschiedliche Kategorien von Kleindenkmalen vorstellt.
128 S. mit 152 farb. Abb., Broschur mit Fadenheftung.ISBN: 978-3-89735-689-4. EUR 5,00
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Humorvolle Reime in rheinhessischer Mundart
Buchautor Hartmut Keil, Jahrgang 1951, ist mit seiner rheinhessischen Heimat rund um die Dom-, Luther-, Nibelungen und auch Weinstadt Worms eng verbunden und tief verwurzelt. Dies zeigt sich neben seinen Fachbüchern, die vor allem dem Wein, seiner Geschichte und Kultur gewidmet sind, nicht zuletzt in den vielfältigen Veröffentlichungen in heimischer Mundart.
Er redet und schreibt gerne im Dialekt seiner heimatlichen Herkunft, aus der er immer wieder erneut Kraft zu literarischen Werken schöpft und überraschende Ideen entwickelt. Die Mundart ist dabei für ihn zugleich auch ein Stück Identität und ein ganz wesentlicher sowie bleibender Bestandteil seines Heimatbewusstseins.
So schrieb er in heimischer Mundart bereits etliche Bücher, beispielsweise ein Mundart-Lexikon, den „Struwwelpeter“, Wilhelm-Busch-Verse, die Nibelungensage, Märchen und viele andere amüsante und geistreiche Mundart-Texte.
Jetzt hat Hartmut Keil mit fünf bekannten Märchen der Gebrüder Grimm einen weiteren sehr interessantenBeitrag als Mundartschriftsteller geliefert:
– Der Wolf und die sieben Geißlein,– Brüderchen und Schwesterchen,– Die Bremer Stadtmusikanten,– König Drosselbart und– Hase und Igel.
78 S. mit 10 Abb., Broschur.ISBN: 978-3-89735-692-4. EUR 9,90.
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21/2011
Mit diesem Band der Mannheimer Geschichtsblätter gibt es eine Neuerung in der Herausgeberschaft: Das Stadtarchiv Mannheim - Institut für Stadtgeschichte (ISG) wird ab jetzt die Halbjahresbände mit gestalten, was das Spektrum der Publikation entscheidend erweitert. Die Beiträge des Stadtarchivs finden unsere Leserinnen und Leser künftig unter der Rubrik ISG-Report. Den Auftakt bilden Vorträge, die anlässlich wichtiger Veranstaltungen im aktuellen Stadtgeschehen gehalten wurden, unter anderem die Rede von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zur Erinnerung an die Deportation der Mannheimer Juden vor siebzig Jahren. In unserer ersten Ausgabe 2011 knüpfen die Autorinnen und Autoren in detailreichen Texten Verknüpfungen über die Jahrhunderte: Vom Mantel der Stauferkaiser, Stoff gewordenes Zeichen für einen imperialen Herrschaftsanspruch, führt eine Linie über die textile Brautausstattung der Wilhelmine Bassermann, die einen Blick auf den Wohlstand der Mannheimer Stadtbürger im frühen 19. Jahrhundert erlaubt, zu den Forschungen des EU-Projektes DressID. Ein weiteres EU-Projekt, LeCHE, an dem die rem beteiligt sind, wird vorgestellt und regt zu Gedanken über die Lebensumstände zur Zeit der Besiedlung Europas durch die ersten Bauern an. Die hier angewandten interdisziplinären Methoden erbringen auch Ergebnisse bei der Erforschung wesentlich jüngerer Objekte, wie die Bauaufnahme des Barockhauses B 4, 13 zeigt. Der Artikel, ein weiteres Kapitel der umfassenden Erforschung eines Zeugnisses aus der Mannheimer Residenzzeit, informiert mit detailreichen Plänen und Zeichnungen über die Bauweise und Ausstattung des Hauses. Und der historische Zugriff auf die Wirtschaftsgeschichte der Stadt bringt zu Tage, dass weniger das sagenhafte Rheingold, sondern eher das Herstellen von Chemikalien der heutigen Metropolregion zu Prosperität und Wohlstand verhalf.
Hrsg. von den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein und dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.160 S. mit 158 farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband. 2011.ISBN: 978-3-89735-690-0. € 19,80
Ein Ettlinger erinnert sich
Über die Jahre 1930-1945, besonders über das chaotische Geschehen, über Todesangst und Mut, Versagen und menschliche Größe während der letzten Kriegstage, aber auch über die abenteuerlichen, teilweise sogar amüsanten Erfahrungen und Beobachtungen im besetzten Frankreich oder die Schul- und Lehrzeit im badischen Ettlingen berichtet Alfred Link in einfacher, eindrucksvoller Sprache oft mit hintergründigem Humor, einer Sprache, die an Grimmelshausens Simplicissimus erinnert, in einer Offenheit, die tief berührt.Ein erstaunliches, ein lesenswertes Buch, das in Erinnerung bleibt.
248 S. mit 7 Abbildungen, fester Einband.ISBN: 978-3-89735-672-6. Euro 12,90.
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Auch der 50. Band der traditionsreichen Heimatbuchreihe des Landkreises Rastatt ist ein besonderes Lesevergnügen geworden. Das Heimatbuch berichtet auf 272 reich bebilderten Seiten über vielfältige Themen aus den Bereichen Natur und Umwelt, Kunst, Kultur- und Lebensart oder Geschichte unseres mittelbadischen Raumes. Daneben bietet es fundierte Einblicke in Tourismus und Verkehr, berichtet spannend über Industriekultur oder jugendliche Lebenswelten. Alles in allem vereint das Heimatbuch moderne Themen der Gegenwart mit Wissensbereichen aus unserer vielschichtigen Historie in einzigartiger Weise.
Hrsg. vom Landkreis Rastatt, Landrat Jürgen Bäuerle. Redaktion: Martin Walter, Leiter des Kreisarchivs Rastatt. 272 S. mit 250 meist farbigen Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-684-9. 12,90
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Sehenswertes Dorf mit Herz
Die Gemeinde Hambrücken hat den Sprung von einem einst rein landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einer attraktiven Wohngemeinde mit erstklassiger Infrastruktur geschafft. Zahlreiche Vereine und Institutionen bieten ein lebendiges Ortsgeschehen und ein buntes Angebot an musikalischer, kultureller und sportlicher Freizeitgestaltung.
Mit dem Bildband „Sehenswertes Dorf mit Herz“ ist es der Gemeinde Hambrücken gelungen, ein weiteres Kapitel ihrer Heimatgeschichte zu dokumentieren: für die Hambrückener Bürgerinnen und Bürger und die nachfolgenden Generationen.Sehen Sie selbst, wie sich Hambrücken in den letzten 850 Jahren in seiner Geschichte entwickelt hat: nämlich zu einer selbständigen, modernen Gemeinde inmitten herrlicher Wälder, einem Heimatort, auf den alle stolz sein dürfen.
Herausgegeben von der Gemeinde Hambrückenmit Fotografien von Hans-Joachim Of, Uwe Zimmermann und anderen.96 S. mit 511 farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN: 978-3-89735-646-7. Euro 14,90.
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Festschrift zur Wiedereinweihung der Walcker-Orgel in der Heidelberger Christuskirche
Die 1903 erbaute Orgel der Christuskirche Heidelberg hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Als einzige erhaltene Walcker-Orgel in der Badischen Landeskirche aus dieser Zeit ist sie ein Zeugnis für den Typ der spätromantischen „Expressiv-Orgel“. 1954 im Geiste der Orgelbewegung neobarock stark verändert, wurde sie 2009–2011 wieder in ihren klanglichen und technischen Urzustand zurückgeführt. Dazu gehörten auch die Wiederherstellung der originalen Pneumatik sowie die Rekonstruktion des historischen Spieltisches.Die Festschrift zur Wiedereinweihung dieses einzigartigen Instruments beleuchtet die geschichtlichen, kulturellen und technischen Hintergründe der Restaurierung. Dabei werden auch größere musikhistorische und liturgische Zusammenhänge miteinbezogen.
Hrsg. Christusgemeinde (Evangelische Bezirksgemeinde Heidelberg)176 S. mit 101 z. T. farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN: 978-3-89735-682-5. Euro 12,90.
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Leonhard Dörfer entstammt einer alten Lehrerfamilie in Schwetzingen; er studierte 1951–56 Geschichte, Geografie und Sport an der Universität Heidelberg, war Lehrer an Gymnasien in Heidelberg und Bruchsal und war bis zur Pensionierung stellvertretender Schulleiter des Leibniz-Gymnasiums Östringen. Seit 1967 wohnt er mit seiner Familie in Eichtersheim, war mehrere Jahre Mitglied des Ortschafts- und Gemeinderats und maßgeblich am Zusammenschluss der beiden Orte Eichtersheim und Michelfeld zur neuen Gemeinde Angelbachtal 1972 beteiligt, widmet sich der Ortsgeschichte. Das Gebäude der Synagoge, der Friedhof und einige Bürgerhäuser der ehemaligen jüdischen Gemeinde in dem kleinen Kraichgaudorf Eichtersheim sind noch erhalten, aber nur wenige Bürger haben davon Kenntnis. Über 170 Jahre haben Juden hier gelebt, gearbeitet und den Waren- und Geldhandel dominiert; einige sind sehr wohlhabend geworden, andere waren bettelarm. Sie waren geachtet, wurden geduldet, verfolgt und ermordet. 1938 fand die jüdische Gemeinde in Eichtersheim ein jähes Ende.Die Erinnerung an das jüdische Leben in Eichtersheim wach zu halten und es vor dem völligen Vergessen zu bewahren, ist das Anliegen dieser Arbeit.
120 S. mit 47 meist farbigen Abb., fester Einband.ISBN: 978-3-89735-678-8. € 14,90
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Nach 1945 war das Interesse an Militärgeschichte in der Öffentlichkeit unseres Landes bekanntlich auf einen Tiefpunkt gesunken. Die Veröffentlichungen – von den meisten Bürgern unbemerkt – verschwanden als „Binnenliteratur“ in den Bücherregalen der Fachhistoriker bzw. in den Bibliotheken. Auch mit Garnisonsgeschichten tat man sich schwer. Erst als nach dem Ende des „Kalten Krieges“ überall die Streitkräfte reduziert wurden, Kasernen und andere Militärareale geschlossen, abgerissen oder umgenutzt wurden, entstanden daraufhin zaghaft in einzelnen Städten Dokumentationen über militärische Objekte. Diese Arbeiten litten jedoch unter einem Makel: Sie waren zu umfangreich, zu teuer, wenig ansprechend, und gerieten dadurch wieder nur in die Hände von Experten. Wir wollten einen anderen Weg gehen, um die Militär- und Garnisonsgeschichte von Pforzheim mit seinem Umland darzustellen: Sie sollte für alle Bürgerinnen und Bürger interessant, akzeptabel, ansprechend gut bebildert, in bester Druckqualität, nicht zu umfangreich und damit preiswert sein.Das Buch bietet den historisch Interessierten Lesestoff zur Militär- und Garnisonsgeschichte der Stadt von den Römern bis zur Gegenwart. Der Autor fügt viele interessante, militärbezogene Details – zusammen mit zahlreichen anschaulichen Bildern und Karten – über die Jahrhunderte hinweg in die allgemeine Geschichte ein und verfasst damit erstmals ein informatives, militärgeschichtliches Kompendium der ganzen Region. Angeregt durch ein aufwändiges Layout, Karten, Bilder, allgemeine Zusatzinformationen und GPS-Koordinaten können die Leserinnen und Leser Freude an der populärwissenschaftlichen Chronik entwickeln und selbst auf Spurensuche gehen.
200 S. mit 100 Abb., fester Einband.
978-3-89735-651-1. € 21,90
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Die Pfinz hat von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein nur eine Länge von etwas über 60 Kilometern. Also eine überschaubare Länge, sodass man in einem Buch die wichtigsten Fakten dieses Flusses be-schreiben kann. Dabei geht es um die Orte an der Pfinz, die Zuflüsse, die ständigen Korrektionen am Flusslauf. Der„Natur“ wird ein Kapitel mit den Untertiteln „Wassergüte“ und „Schutzgebiete“ gewidmet. Unter „Wirtschaftliche Bedeutung“ wird neben den Abschnitten „Flößerei und Schifffahrt, Fischerei, Wiesenwässerung, Wünschelruten-gängerei“ besonders auf die noch be-stehenden Gebäude der ehemaligen Mühlen eingegangen. Die Beschreibung einer Fahrradtour entlang der Pfinz von der Quelle bis zum Rhein und Hinweise auf eine Paddeltour runden das Buch ab. Das reichhaltige Bild- und Foto-material zeigt die Veränderungen über die Jahrhunderte.
Band 5 der Reihe „Beiträge zur Geschichte Durlachs und des Pfinzgaus“. Freundeskreis Pfinzgaumuseum, Historischer Verein Durlach e. V. (Hrsg.). 200 S. mit 144 meist farbigen Abb., Broschur. ISBN: 978-3-89735-681-8. Euro 13,90
850 Jahre Geschichte und Gegenwart der Hardtgemeinde Forst werden in einem gleichnamigen, von der Gemeinde Forst herausgegebenen, neuen Buch präsentiert. Auf 192 Seiten führt der versierte Historiker Prof. Konrad Dussel durch die wechselvolle Vergangenheit seiner Wahlheimat. Der im attraktiven quadratischen Format beim verlag regionalkultur erschienene Band ist für 19,90 € bei der Gemeinde Forst und im Buchhandel erhältlich. 260, zum großen Teil farbige und erstmals veröffentlichte historische und aktuelle Fotografien, Pläne und Dokumente illustrieren die prägnanten Texte, die leicht lesbar, aber doch fundiert und übersichtlich gegliedert zu einer Reise durch die Ortsgeschichte einladen - zum Schmökern, Genießen und Informieren für alle, die in Forst nicht nur wohnen, sondern auch leben, oder einfach nur genauer über die Gemeinde Bescheid wissen wollen.
Gemeinde Forst (Hrsg.)192 S. mit 261 Abb., fester Einband. 978-3-89735-673-3. € 19,90
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Kirrlach liegt im Norden des Landkreises Karlsruhe in der Rheinebene, umgeben von der Lußhardt. Kaiser Heinrich III. schenkte am 6. Mai 1056 der Kirche zu Speyer Bruchsal, zusammen mit dem Lußhardtwald. Zu dieser Zeit ist Kirrlach wahrscheinlich durch Rodung inmitten der Lußhardt entstanden. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1234 als Kirloch. Über 700 Jahre wurde die Geschichte vom Hochstift Speyer und dem Amt Kislau bestimmt, bis dann 1802 der rechtsrheinische Teil des Hochstift Speyers in das Kurfürstentum Baden eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1975 fusionierte die Gemeinde Kirrlach mit Waghäusel und Wiesental zur Stadt Waghäusel.
Hrsg. vom Heimatverein Kirrlach. Band Reihe B 0500 der Deutschen Ortssippenbücher, Band 147 der Badischen Ortssippenbücher. 768 S., fester Einband. 978-3-89735-676-4. EUR 30,00
Mit 82 Jahren, nach einem langen tätigen Leben in Schule, Politik und Öffentlichkeit, schrieb Albert Ludwig Grimm am 21.12.1868 an Prof. Dr. Heinrich Will, einen ehemaligen Schüler, der zu seinem Freund im Alter wurde, nach vielen für die Jugend geschaffenen Buchbearbeitungen unzähliger Märchen- und Sagen der Weltliteratur, einschließlich von je meist mehreren Auflagen sowie Übersetzungen in viele europäische Sprachen:
So leicht manchem die Arbeit dünken mag, solche Geschichten nur anders zu erzählen, so hat es doch seine eigenen Schwierigkeiten, sie so zu erzählen, daß man sie ohne Bedenken der Jugend in die Hand geben darf. Oft ist der ganze Bau vom Fundamente aus abzureißen, was auch in allen Theilen Änderungen nach sich zieht, und doch soll es derselbe Bau bleiben. Du siehst wenigstens, daß ich noch nicht unthätig sein kann. Ich bin auch schon wieder mit einem neuen Unternehmen beschäftigt, für das ich schon den Vertrag mit einem Verleger abgeschlossen habe, das ein Gegenstück zur 1001 Nacht geben soll und den Titel „1001 Tag“ führen wird.
Gerhard Schwinge: Albert Ludwig Grimm (1786-1872)96 S. Fester Einband. 17x24 cmISBN 978-3-89735-674-0 € 14,90
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Der vorliegende Band versammelt die Vorträge einer Tagung, die dem Werdegang, Werk, geistigem Milieu und literarischem Netzwerk des pfälzischen Dichters, Gelehrten, Publizisten und Politikers Julius Wilhelm Zincgref (1591–1635) gewidmet war. Die Vorträge werden hier ergänzt durch die Ergebnisse weiterer Forschungen vor allem quellenkundlicher Art, die in Heidelberg sowie im Zusammenhang der von Dieter Mertens und Theodor Verweyen betreuten großen Gesamtausgabe der Werke Zincgrefs vorangetrieben wurden. Mit Zincgref rückt in den Mittelpunkt eine repräsentative Schlüsselfigur des intellektuellen Lebens an der epochalen Schnittstelle zwischen der universalen lateinischen Gelehrtenkultur des europäischen Späthumanismus und der nun einsetzenden neuen deutschsprachigen Kunstdichtung, die flankiert wurde von verschiedenen Formen der politisch-patriotischen, durchaus auch konfessionspolitisch engagierten Publizistik. So fesselnd wie kein anderer Autor führt uns Zincgref in die „Blüte- und Kampfzeit der calvinistischen Kurzpfalz“ vor dem Dreißigjährigen Krieg. Im belagerten Heidelberg hielt Zincgref an verantwortlicher Stelle bis zum bitteren Ende (1622) aus, gehörte auch zu den Autoren, die wortmächtig zum Widerstand gegen die politisch-militärische Front der katholischen Mächte aufriefen. Um so schmerzhafter wurde er in den Strudel der pfälzischen Katastrophe nach der verlorenen Schlacht am Weißen Berg hineingezogen, erlebte die Nöte des Exils, ohne von seinen literarischen Ambitionen abzulassen.
Wilhelm Kühlmann, Julius Wilhelm Zincgref und der Heidelberger Späthumanismus. Zur Blüte- und Kampfzeit der calvinistischen Kurpfalz.Mannheimer historische Schriften, Band 5. Hrsg. vom Mannheimer Altertumsverein von 1859 – Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz, Reiss-Engelhorn-Museen und Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte. 522 Seiten mit 25 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-660-3. EUR 34,80
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Band 3 der „Neuen Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte“ umfasst neben Aufsätzen wieder einen Besprechungsteil sowie den Bericht zur kommunalen Denkmalpflege für die Jahre 2008 und 2009. Die Dokumentation der Berichte der NSDAP-Kreisleitung Pforzheim stellt erstmals ausführlich und kommentiert eine bislang unterschätzte Quelle vor. Auch der Briefwechsel eines jüdischen Dienstmädchens in Konstantinopel mit den Eltern in Pforzheim ist in Auszügen ediert.Daneben schreiben Autorinnen und Autoren zu Themen der Stadtgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte, Band 3Hrsg. vom Stadtarchiv Pforzheim.264 S. mit 40, z. T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-656-6. 18,90 EUR.
rem-magazin 20/2010
Band 20/2010 der Mannheimer Geschichtsblätter–remmagazin richtet den Blick zurück auf die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts mit Porträts dreier Mannheimer Persönlichkeiten aus dieser Zeit. Vorgestellt werden ein Journalist im Fin de siècle, die in Mannheim wirkende erste Hochschullehrerin Deutschlands und der Oberbürgermeister der Stadt während des Dritten Reiches. Mit der Geschichte einer jüdischstämmigen Familie aus der Metropolregion Rhein-Neckar wird an den siebzigsten Jahrestag der unseligen Aktionen erinnert, die Baden-Württemberg, die Pfalz und das Saarland „judenfrei“ machen sollten.Als Tribut an ein weiteres, wenn auch knapp verflossenes Schillerjahr wird das Verhältnis des Dichters zu seinem Zeit- und Berufsgenossen August Wilhelm Iffland dargestellt. In der Schillerzeit begann auch die Geschichte des Hauses B 4, 13 in Mannheim. Der Abbruch des Wohngebäudes aus der Barockzeit ermöglichte seine eingehende und gründliche archäologische Untersuchung durch die Wissenschaftler der rem, die unser Wissen um das Leben im Mannheim des 18. Jahrhunderts um viele Facetten erweitert.
Hrsg. von den Reiss-Engelhorn-Museen und dem Mannheimer Altertumsverein.160 S. mit 160 farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband. 2010.ISBN: 978-3-89735-671-9. € 19,80
Heilbronner Latrinengeschichte von 1800 bis 1950
Wie sich die Entwicklung der Kanalisation in Heilbronn vollzogen hat, beschreibt dieses Buch von Roland Rösch in vielen interessanten Aspekten. Nach langem Zögern brachte die schlimme Choleraepidemie in Heilbronn im Jahr 1873 einen großen Schub: Die Stadt nahm die Latrinenabfuhr selbst in die Hand. Das rasche Bevöl-kerungswachstum und der Wunsch nach mehr hygienischer Annehmlichkeit förderte dann ab den 1890er Jahren unter Tiefbauinspektor Heuss die Planung und den Ausbau einer Kana-lisation. Die Einweihung der Heilbronner Kläranlage im Eisbiegel im Jahr 1935 war ein weiterer wichtiger Meilenstein. Nach dem zweiten Weltkrieg folgte dann der flächendeckende Anschluss aller Häuser an das Kanalsystem sowie der weitere Ausbau und die Modernisierung des Klärwerks.
Roland Rösch„Hier stinkts!“Heilbronner Latrinengeschichte von 1800 bis 1950160S., 24 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-670-2. € 16,90
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Die Metropolregion Rhein-Neckar verfügt über eine reiche historische Tradition, die sich in einer Vielfalt von Archiven widerspiegelt. Der 1995 gegründete Arbeitskreis der Archive in der Metropolregion Rhein-Neckar verfolgt unter anderem das Ziel, die historische Forschung zum Rhein-Neckar-Raum zu fördern. In dieser Publikation des Arbeitskreises werden unterschiedliche Aspekte der Beziehungen zwischen den Städten und den ländlichen Regionen im Rhein-Neckar-Raum in historischer Perspektive thematisiert. „Die Metropolregion Rhein-Neckar – Stadt, Land, Heimat” ist ein Projekt der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung auf Initiative des Verbands Region Rhein-Neckar (VRRN) in Kooperation mit dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN GmbH).
Martin Krauß und Ulrich Nieß (Hrsg.), Stadt, Land, Heimat. Beiträge zur Geschichte der Metropolregion Rhein-Neckar im Industriezeitalter.
408 Seiten mit 147 meist farbigen Abbildungen, Broschur.
ISBN 978-3-89735-667-2. EUR 34,80.
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Auch Straßen haben manchmal Geschichte. Mit der Schefflenzer Steige besitzt Mosbach ein Stück Originalchaussee aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, das einen Teil der Straßenverbindung zwischen Mosbach und Buchen ausmacht. Das Buch zeigt, was heute noch längs dieser Strecke aus jener Zeit an Bemerkenswertem vorhanden ist und was Goethe auf seiner Herbstfahrt 1815 von Heidelberg nach Weimar sehen konnte, wenn er denn aus dem Kutschenfenster schaute.
60 S. mit 37 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-665-8, EUR 11,90.
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Tabak und Rauchen war schon immer ein Politikum. Mag das Rauchen auch als Laster angesehen worden sein, man fand keine Tugend, die genauso viel Steuern einbringen konnte. Das Buch beschreibt aber nicht nur die wechselvolle Geschichte des Tabakanbaues und des Rauchens von Pfeife, Zigarren und Zigaretten, sondern geht auch ausführlich auf die Bedeutung des Tabakanbaus und der Verarbeitung in der Region der Kurpfalz und darüber hinaus ein. Der Tabakbau prägte die Städte und Gemeinden; die Arbeit in der Verarbeitung und schließlich in der Zigarrenproduktion bestimmte die Lebensabläufe unzähliger Familien. Dieses Buch gibt Einblick in den Arbeitsalltag der Familien zu jener Zeit, in der die Frau mit 40 Jahren als „verbraucht“ und nicht mehr „arbeitsfähig“ angesehen wurde.
80 S. 25 Abb., Broschur.
ISBN 978-3-89735-668-9. EUR 9,90
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Ein außergewöhnlicher Glücksfall gestattet es, die Geschichte des Hofguts Marget im Markgräflerland von ca. 1700 bis ins 20. Jahrhundert zu rekonstruieren. Hinterlassen bäuerliche Höfe sonst kaum Unterlagen, so war hier ein kompletter Archivbestand der Familie vorhanden. Der Wandel des Guts vom feudalen Lehensnehmer zum modernen, marktorientierten Betrieb im 19. Jahrhundert kann in allen Facetten geschildert werden. Er lässt die Besitzer des großen Hof- und Weinguts als innovative Gutsbesitzer hervortreten, die badische Landwirtschaftsgeschichte durch neue Produkte und neue Methoden wesentlich beeinflussten. Damit bildet das Buch einen weit über die Hofgeschichte hinausgehenden Beitrag zur Agrargeschichte in der Ambivalenz von Modernisierungsfortschritt und Umweltproblematik.
168 S. mit 77 z. T. farbigen Abb., attrakt. quadrat. Format, fester Einband.
ISBN: 978-3-89735-662-7 € 24,80
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Eine Chronik
„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Den Wandel, der vor allem die letzten Jahrzehnte geprägt hat, dokumentiert das neue Heimatbuch der Gemeinde Steinmauern. Auf erzählende und dennoch wissenschaftlich unangreifbare Art erzählt Autor Johannes Werner die Geschichte der Gemeinde Steinmauern von den Anfängen bis heute, mit besonderem Akzent auf der Gegenwart.
Hrsg. von der Gemeinde Steinmauern.Ca. 192 S. mit ca. 80 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-663-4. € 19,90.
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Die Back-Kultur Hambrückens ist einerseits typisch für eine moderne Wohngemeinde am Oberrhein. Andererseits finden sich hier auch etliche individuelle Einflüsse, sei es die Tradition eines Bauerndorfes in der Rheinebene, sei es die Integration der Heimatvertriebenen in den 1950er Jahren. So finden sich hier 30 erprobte schön illustrierte Rezepte von Apfel-Zimt-Torte bis Spiegelei-Kuchen.
Hrsg. von der Gemeinde Hambrücken. Zusammengestellt von Marianne Drexler und Beate Krämer. Fotografien von Hans Joachim Of. 68 S. mit über 30 farbigen Abb., Querformat, Spiralbindung mit strapazierfähigem Einband. ISBN 978-3-89735-647-4. € 9,90
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Volker Grub befasst sich mit der Geschichte der Thurn- und Taxis‘schen Posthalterei in Knittlingen, die im Jahre 1812 nach Illingen verlegt wird. Der Autor ist ein direkter Nachfahr der letzten Posthalter. Er will mit dem Mythos der herrschaftlichen und wohl situierten Posthalter aufräumen. Grub ist es gelungen, die umfangreichen Akten der Knittlinger Posthalterei aus dem 18. Jahrhundert im Zentralarchiv von Thurn & Taxis in Regensburg aufzufinden. Diese waren an falscher Stelle abgelegt und deshalb bisher den Historikern nicht bekannt. Die Akten offenbarten, dass sich die Knittlinger Posthalterei im 18. Jahrhundert in einer ständigen wirtschaftlichen Notlage befand. Dazu hat vor allem die Eröffnung einer Thurn- und Taxis‘schen Posthalterei im Nachbarort Bretten, das politisch zur Kurpfalz in Mannheim gehörte, beigetragen. Aber auch der Bau neuer Straßen hat dazu geführt, dass die Verkehrsverbindung über Knittlingen ins Abseits geriet. Über das Vermögen der letzten Posthalter und Posthalterinnen in Knittlingen wurden 1790 und danach mehrere Insolvenzverfahren eröffnet. Auch diese Insolvenzakten hat Grub jungfräulich im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart aufgefunden und ausgewertet.In den Knittlinger Unruhen des Jahres 1800, einer kleinen fehlgeschlagenen Revolution nach französischem Vorbild, hat der letzte Knittlinger Posthalter bei deren Niederschlagung einen wesentlichen Beitrag geleistet.
142 S. mit 22 meist farbigen Abb., fester Einband.
ISBN 978-3-89735-653-5. € 19,90
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„Jubiläen sind langfristige Wiedervorlagen“ Dieses Zitat von Hermann Lahm hatten wohl die Organisatoren der 775-Jahrfeier von Kirrlach im Ohr, als sie die Idee zu diesem Bildband geboren haben. Im Jahre 2009 wurde die Ersterwähnung von Kirrlach (anno 1234) nämlich mit einem viertätigen Festwochenende ausgiebig gefeiert. Höhepunkt war der große historische Festumzug, bei dem die Geschichte von Kirrlach von vielen Gruppen in hervorragender Weise dargestellt wurde. Über 300 Bilder lassen nun dieses Ereignis nochmals Revue passieren. Eine „Wiedervorlage“ zum Blättern und Erinnern.
Hrsg. vom Festkomitee 775 Jahre Kirrlach und vom Heimatverein Kirrlach.132 S. mit ca. 300 z. T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-664-1
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