Ambros Oschwald wurde am 14. März 1801 in der Lochmühle in Mundelfingen geboren, und niemand konnte auch nur ahnen, was aus ihm noch werden sollte: ein frommer, allgemein beliebter Priester; ein erfolgreicher Heiler, der von unzähligen Kranken aufgesucht wurde, selbst wenn ihn sein Bischof in die entlegensten Pfarreien verbannte; ein Seher, der prophetische Bücher schrieb. Es zeigte sich immer mehr, dass das, was er lebte und lehrte, den gewöhnlichen Rahmen sprengte, und so wanderte er im Jahre 1854 mit zunächst 113 Anhängern nach Amerika aus. Mit ihnen gründete er in St. Nazianz in Wisconsin eine urchristlich-urkommunistische Kolonie, die einzigartig war. Der ‚Vater’, wie ihn alle nannten, starb ‚wie ein Heiliger’ am 27. Februar 1873; aber sein Werk hat ihn lange, ja in gewisser Weise bis heute überlebt.
Die faszinierende Geschichte des Ambros Oschwald wird hier erstmals in ihrem ganzen Umfang und mit allen ihren Hintergründen dargestellt – auch aufgrund zahlreicher, bisher unbekannter Dokumente aus amerikanischen und römischen Archiven.
Johannes Werner, Vater Ambros Oschwald, 120 Seiten, 16 Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-89735-830-0. EUR 13,90.
Einwohner von Bruchsal erhalten das Buch direkt in der Verwaltungsstelle in Büchenau: Au in den Buchen 81, 76646 Bruchsal, Tel: 07257 2037.
„Ich kann, weil ich will, was ich muss“. – Mit diesen Worten von Immanuel Kant ließe sich zusammenfassen, was in diesem Themenheft mit „Büchenau in den Jahren 1945 bis 1950“ nachbereitet wurde. Nach zwei Jahren intensiver Recherche mit vielen Stunden im Archiv der Stadt Bruchsal zum Durchforsten alter Zeitungen und immer wieder neuen Überlegungen liegt nun die 4. Ausgabe dieser Reihe der ortsgeschichtlichen Publikation zur Ergänzung der „Büchenauer Impressionen“ vor.Die ersten fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verkörpern in Büchenau ein besonderes Kapitel seiner Ortsgeschichte. Symptomatisch dafür erscheinen zwei Schlagzeilen, welche der Leser in dieser Publikation zitiert findet: „Die derzeitige Lage ist trostlos“ (1945) und „Ein Dorf verwirklicht seinen Wiederaufbau“ (1950). Dabei ging es in den besagten fünf Jahren nicht nur um das Letztere, sondern nach der Nazi-Diktatur auch um die Wiederherstellung einer rechtsstaatlichen, demokratisch organisierten Gesellschaft. Dies zu einer Zeit, in der das Schicksal einer ganzen Reihe Büchenauer Kriegsteilnehmer noch nicht bekannt war oder sie sich noch in Kriegsgefangenschaft befanden.
Hrsg. von der Stadt Bruchsal für den "Arbeitskreis Ortsgeschichte Büchenau". 48 S. mit 45 Abb., geheftet. ISBN 978-3-89735-827-0. 7,- €
Der vierte Band der „Neuen Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte“ umfasst neben den wissenschaftlichen Beiträgen von sieben Autoren wieder einen Bericht zur kommunalen Denkmalpflege für die Jahre 2012 und 2013 sowie einen Besprechungsteil mit Rezensionen der neuesten stadt- und landesgeschichtlichen Publikationen.Der zeitliche Schwerpunkt des Bandes liegt mit insgesamt vier Aufsätzen im 19. Jahrhundert, von denen sich zwei der Industrie- und Technikgeschichte widmen, einer den Spuren des Pforzheimer Dekans Frommel folgt und ein weiterer die Pressezensur während der Zeit des „Vormärz“ thematisiert. Eine Untersuchung zu Pforzheim als Residenz im Spätmittelalter und erstmals ein Beitrag zur Fußballgeschichte der Stadt runden den vorliegenden Band ab.
Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte. Band 4 Hrsg. von Christian Groh im Auftrag des Stadtarchivs Pforzheim.240 S. mit 62, z.T. farbigen Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-819-5. EUR 18,90
Das 19. Jahrhundert war bestimmt von heftigen Auseinandersetzungen in Kirche, Theologie und Politik. Es gab aber auch eine große Schar von Theologen, die es sich zur Aufgabe machten, einen Weg der Vermittlung zu suchen. Eine der Hauptgestalten der „Vermittlungstheologie“ war der badische Theologe Carl Ullmann, ein „Kind“ der Heidelberger Romantik. Als Professor der Theologie lehrte er in Heidelberg, in Halle und wiederum in Heidelberg. Als Prälat der badischen Unionskirche setzte er Akzente, die nicht ohne Widerspruch blieben. So spiegelt sich in Ullmanns Leben und Wirken ein Stück bewegter Kirchen-, Theologie- und Zeitgeschichte. Der Kurpfälzer Hans Pfisterer hat sich bereits in seiner Dissertation 1977 mit den frühen theologischen Entwicklungen des Carl Ullmann beschäftigt. Mit dem Eintritt in den Ruhestand widmet sich der Autor wieder verstärkt seinem wissenschaftlichen Lebensthema. Er lässt den Leser in der vorliegenden Veröffentlichung, erschienen im verlag regionalkultur, mit einem neuen Blick auf die vielfältige Verwurzelung Ullmanns in der Bewegung der Romantik schauen.
128 Seiten mit 32 Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-89735-824-9, EUR 14,90
Die 15 Jahre der Weimarer Republik waren eine mehr als nur bewegte Zeit in der deutschen Geschichte – schwer hatte der junge Staat mit den wirtschaftlichen und politischen Lasten des verlorenen Weltkrieges zu kämpfen. Besonders ins Gewicht fielen diese Faktoren in der Pfalz, die bis 1930 französisch besetzt war. Als eine der stärksten politischen Kräfte hat sich hier die Sozialdemokratie in ihrer Republiktreue zahlreicher Gegner erwehren müssen: Monarchisten und Militaristen von rechts trat sie genauso entschieden entgegen wie Kommunisten und Sektierern von links, pfälzischen und rheinischen Separatisten genauso wie der teils autoritär agierenden bayerischen Staatsregierung. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus als ernstzunehmende politische Kraft Ende der 1920er Jahre wurde sie nicht nur vom Kampf gegen den Faschismus geprägt, sondern auch von der immer schmerzhafteren Pflicht, mit jenen Kompromisse einzugehen, die man einst als Feinde bekämpft hatte. Am Ende konnte es auch die zuvor so starke SPD nicht verhindern, dass sich die Pfalz zu einer Hochburg des Nationalsozialismus entwickelte. Mit diesem Band legt Alexander Kraft nun erstmals eine umfassende Darstellung der Geschichte der Sozialdemokratie in der Pfalz zur Zeit der Weimarer Republik vor. In großem Detailreichtum werden die Höhen und Tiefen der pfälzischen Demokratie beleuchtet und damit ein intensiver Einblick in eine Zeit gegeben, deren Vielschichtigkeit und Turbulenz in der deutschen Geschichte ihresgleichen sucht – und eine spannende Lektüre verspricht.
Alexander Kraft, Die pfälzische Sozialdemokratie in der Weimarer Republik. Mannheimer historische Schriften. Band 9. Hrsg. von Hermann Wiegand, Wilhelm Kreutz und dem Mannheimer Altertumsverein von 1859.328 Seiten mit 13 Abbildungen, 15 Grafiken, 35 Tabellen und einer CD mit umfangreichem Datenmaterial. Broschur. ISBN 978-3-89735-809-6. EUR 24,80
Die Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG blickt 2014 auf ihr 150-jähriges Bestehen zurück. Der Überzeugungskraft einzelner Persönlichkeiten und der Weitsicht der Mitglieder des damaligen Gewerbevereins ist ihre Existenz als älteste Kaiserslauterer Bank zu verdanken. Keine Selbstverständlichkeit, wenn wir bedenken, dass die Gründer solidarisch und mit ihrem gesamten Vermögen für alle Verpflichtungen der neuen Bank hafteten. „Es ist besser, man hält sich an Thaten, als an Worte“, sagte 1874 Hermann Schulze-Delitzsch, der Mitbegründer der genossenschaftlichen Idee. Und der Blick in die Geschichte unserer Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG zeigt, dass es die Verantwortlichen stets verstanden haben, die Geschicke ihrer Genossenschaft tatkräftig und erfolgreich zu lenken. Nur so konnte sich im Laufe der Jahrzehnte aus dem Vorschussverein Kaiserslautern ein modernes, leistungsfähiges Kreditinstitut entwickeln. Mit einer Bilanzsumme von über 800 Mio. Euro, einem verwalteten Kundenvolumen von 1,7 Mrd. Euro, 48.000 Kunden und 18.000 Mitgliedern ist die Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz wirtschaftlich und gesellschaftlich fest in unserer Region verankert und ein verlässlicher Finanzpartner aller Bevölkerungsgruppen geworden. Die steigende Mitgliederzahl ist Ausdruck des großen Vertrauens in die Leistungsfähigkeit unserer Bank. In unserer 150-jährigen Tradition liegt jedoch auch eine große Verantwortung für die Zukunft. Die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und zum Wohle der Mitglieder und Kunden auf sie zu reagieren ist eine Verpflichtung. Dabei die traditionellen Grundwerte der genossenschaftlichen Organisationsform weiter zu leben und zu bewahren, eine weitere. Die Berücksichtigung der Entwicklung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen allgemein und in unserer Region im Besonderen wird auch künftig hohen Stellenwert haben. Der 150-jährige Erfolg ist nicht selbstverständlich angesichts dramatischer politischer und wirtschaftlicher Umbrüche und Veränderungen. Die verheerenden Auswirkungen zweier Weltkriege und der großen Weltwirtschaftskrise zu Beginn der dreißiger Jahre und mehrere Währungsreformen waren im vorigen Jahrhundert durchzustehen. Wirtschafts- und Finanzmarktkrisen sind die Herausforderungen der heutigen Zeit. Wir denken daher mit großer Dankbarkeit an all jene, die als Verantwortliche, Mitarbeiter oder im Ehrenamt dazu beigetragen haben, diese Herausforderungen und Strukturveränderungen seit der Gründung vor 150 Jahren erfolgreich zu bewältigen. Wir verbinden unseren Dank mit der Hoffnung, dass es unserer Bank gelingen möge, zu wachsen, zu gedeihen und auch zukünftig ein starker Finanzpartner für ihre Mitglieder und Kunden zu sein.Jürgen Hammel,Vorsitzender des Aufsichtsrates
Hrsg. von der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG. 192 S. mit 139, z.T. farbigen Abbildungen, inklusive einer Karte. Repräsentatives Großformat, fester Einband. ISBN 978-3-89735-811-9. EUR 19,90
Die Beiträge in diesem Band fokussieren den Blick unter anderem auf das Individuum, seine künstlerischen oder auch wissenschaftlichen Eigenarten und seine Leistungen. Den Auftakt bildet ein Beitrag über ein frühes Mitglied der Kurpfälzischen Akademie der Wissenschaften (die vor 250 Jahren gegründet wurde), den eigenwilligen und in mancher Hinsicht visionären Botaniker Natalis Joseph de Necker. Zum ersten Mal überhaupt gerät er hier als Person in den Blick der Wissenschaft, wird vorgestellt mit seiner Biographie und seinen Hauptwerken, in denen sich modern anmutende Hypothesen zur geschlechtlichen und ungeschlechtlichen Fortpflanzung von Pflanzen finden.Ein Artikel über die Mannheimer Künstler und Künstlerinnen und ihre Ateliers in der Alten Sternwarte führt nicht nur die Vielfalt künstlerischer Aktivität in Mannheim vor Augen, sondern auch, wie ein ehemals der Wissenschaft gewidmetes Gebäude auch weiterhin ein lebendiger kultureller Mittelpunkt für die Stadt bleiben kann, wenn man es nur einer entsprechenden Nutzung zuführt. Die historische Sternwarte verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart, ebenso wie die angesichts der aktuellen, großangelegten Baumaßnahmen in der Quadratestadt sehr intensive Stadtarchäologie: Die Münzfunde aus Mannheim, die in den Reiss-Engelhorn-Museen aufbewahrt werden, reichen vom römischen Imperium bis in die Neuzeit. Ins Neolithikum zurück führt die Vorstellung des Textilkonvoluts aus einer Pfahlbausiedlung, das in den Reiss-Engelhorn-Museen bewahrt, erforscht und restauratorisch betreut wird.
Hrsg. von Hermann Wiegand, Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein und dem Stadtarchiv Mannheim - Institut für Stadtgeschichte. 160 Seiten mit 155 farbigen Abbildungen, repräsentatives Großformat, fester Einband. ISBN 978-3-89735-825-6. EUR 19,80.
Der vorliegende Band 5 der „Fragmenta Melanchthoniana“ vereinigt ganz unterschiedliche Aspekte der Melanchthon- und Humanismusforschung: reformationsgeschichtliche und philologische Aspekte der beiden vergangenen Melanchthonpreisträger, kunsthistorische Überlegungen zur Stadt Rom zur Zeit Martin Luthers, Melanchthons Ehe- und Familienbild sowie seine Geschichtsdeutung, Politik der Reformationszeit, Lebensbildnis des Erbauers des Melanchthonhauses sowie nicht zuletzt verschiedene Kuriositäten, die ebenso mit dem Namen Melanchthons verbunden sind. In ihnen werden vielfach zu wenig beachtete Aspekte der Forschung beleuchtet, auch wenn sie selbst nicht immer in einem inneren Zusammenhang miteinander stehen.
Hrsg. von Günter Frank mit Beiträgen von Nicole Kuropka, Jürgen Krüger, Inge Mager, Martin Schneider, Thorsten Fuchs, Günter Frank, Gerlinde Strohmaier-Wiederanders120 Seiten mit 31 Abbildungen, durchgehend farbig, fester EinbandISBN 978-3-89735-823-2 EUR 14,90
Für alle sichtbar – und doch von den meisten ungesehen: Kleindenkmale erzählen spannende Geschichten aus der Vergangenheit. Wer genau hinsieht, versteht den Alltag seiner Vorfahren. Doch viele dieser Kulturzeugnisse sind von Vergessen und Zerfall bedroht. Der Enzkreis hat es sich zum Ziel gemacht, die Kleinode ins rechte Licht zu rücken und damit vor Vernachlässigung oder gar Zerstörung zu schützen.Das Buch beschreibt rund 350 Kleindenkmale in und um die 70 Ortschaften im Enzkreis. Es präsentiert damit eine Auswahl aus über 5000 Objekten, die ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger in den Vorjahren systematisch – und mit großer Liebe zum Detail – erfassten und dokumentierten.
Der Enzkreis. Schriftenreihe des Kreisarchivs. Bd.12 Hrsg. von Konstantin Huber. 168.S. mit 445 farbigen Abb. (inkl. 1 Karte, 3 Vorsatz-Abbildungen und 28 Wappen).Attrakt. quadrat. Format, fester Einband.ISBN 978-3-89735-732-7. EUR 17,90
Angekommen sein in der Fremde bedeutet, eine neue Heimat gefunden zu haben. Dass dies gelingen kann, zeigen beispielhaft die in diesem Buch zusammengestellten Lebensgeschichten. Dabei ist es mitunter beeindruckend zu sehen, welchen Weg die Menschen genommen haben und welche Widrigkeiten viele dabei zu bewältigen hatten. All diesen Menschen ist Ettlingen zur neuen und liebenswerten Heimat geworden. Sie sind „Angekommen“!Patrik A. Hauns, Axel Hildinger, Wolfgang Lorch, Gerold Niemetz, Bernd Reinegger
88 Seiten mit 54 Abbildungen, Broschur. Hrsg. von Stadt Ettlingen; Amt für Jugend, Familie und Senioren.ISBN 978-3-89735-822-5. EUR 9,90
1980 sind wir in die Pfalz gezogen. Obwohl wir mit der Landwirtschaft allgemein und mit dem Tabakanbau im Speziellen nichts zu tun hatten, bemerkten wir sehr schnell, wie diese Kultur den Ablauf eines Jahres im Dorf prägte: Im Winter die Verwiegungen unter Zollaufsicht, nach kurzem Luftholen bereits wieder die Anzucht, das Setzen, Brechen, Aufhängen, Abhängen, Sortieren, Verwiegen…Heutzutage ist davon nicht mehr viel übrig. Die Bilder in diesem Buch sollen ein wenig von dieser Vergangenheit bewahren.
Karl-Ludwig Sattler, Tabak. Die Pfalz und der „Duwak“ – eine lange Geschichte.72 Seiten mit 80 Abbildungen, fester EinbandISBN 978-3-89735-821-8. EUR 16,90
Für den Erwerb des Buches wenden Sie sich bitte direkt an die Pforzheimer Zeitung.Der Freizeit- und Wanderführer für alle, die den Enzkreis neu entdecken wollen: PZ-Redakteur Sven Bernhagen hat sich auf die Suche nach Extrempunkten in der Region gemacht. Herausgekommen sind 28 spannende und witzige Geschichten. Den nördlichsten Punkt, die größte Höhle, die männlichste Gemeinde – Bernhagen hat sie alle besucht und präsentiert die Extrempunkte als Ausflugsziele. Daneben stellt er ausgewählte Abschnitte seiner Enzkreis-extrem-Grenzwanderung vor. 295 Kilometer hat er in sieben Tagen zurückgelegt – sieben Teilstücke mit je zwölf Kilometern hat er zum Nachwandern aufbereitet.Und als Bonus: Die sechs Etappen der großen PZ-Wanderung 2013 im Kurzportrait.- mit detaillierten Karten und Anfahrtsbeschreibungen- mit zahlreichen Freizeit- und Einkehrtipps- mit GPS-Tracks aller 13 Wanderetappen zum Herunterladen fürs Navi oder Smartphone- außerdem: Geocaching für Anfänger. Die Enzkreis-extrem-Cache-Serie mit sechs Stationen als Abenteuer für die ganze Familie
Sven BernhagenHrsg. von der Pforzheimer Zeitung176 Seiten mit 194 Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-89735-782-2. EUR 9,90
Die Schwäbische Alb besteht nicht nur aus dem weithin bekannten Kalktuff, sondern hat ihrer vulkanischen Vergangenheit auch eine geologische Besonderheit zu verdanken: den Böttinger Marmor, ein gemasertes und vielfältig ausgeprägtes Gestein, das einst als Werk- und Baustoff Verwendung fand, u. a. im Stuttgarter Neuen Schloss. Dieser Bildband veranschaulicht die Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten und die Lebendigkeit, den Eigenwillen und die ganz eigene Sprache dieses besonderen Materials anhand der Sammlung Fritz Genkinger, Münsingen-Böttingen.
Hrsg. vom Freundeskreis Fritz Genkinger96 S. mit 192 Abb., fester EinbandISBN 978-3-89735-817-1. EUR 19,90
Welche andere Schweizer Stadt kann auf eine so bewegte Geschichte zurückblicken wie Rheinfelden? Die neue Stadtgeschichte beschreibt die Entwicklungen von der Fricktaler Siedlung, die von den Zähringern gefördert wurde, über die Zugehörigkeit zum Habsburgerreich bis zur schweizerischen Grenzstadt. Rheinfelden unterstand wechselnden Herrschaften; der Titel «Drinnen, Draussen: Dabei» verdeutlicht dies. Leserin und Leser erfahren viel über die Salz-, Kur- und Bierstadt vom 19. Jahrhundert bis heute. Die nationalsozialistische Bedrohung vor und während des Zweiten Weltkriegs wird erstmals im Gesamten aufgearbeitet. Die neue Stadtgeschichte bietet, auch dank des Blicks auf den Nachbarn Badisch Rheinfelden und der Einbettung in die überregionalen Zusammenhänge, mehr als eine einfache Lokalgeschichte.
Hrsg. von der Stadt Rheinfelden336 S. mit 242 meist farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband mit Schutzumschlag.ISBN 978-3-89735-800-3. EUR 40,00
Friedrich II. greift nach dem Staufererbe – Sein Zug von Sizilien nach Deutschland im Jahr 1212 und die Anfänge der Stadt Winnenden.Der Minnesänger und das Winnender Mädle – Gottfried von Neuffen und sein Lied über eine Liebe in der jungen StadtDer Klang der Liebe – Gottfried von Neuffen und der Minnesang des 13. JahrhundertsDie Stadtkirche – 300 Jahre Winnender ZweitkircheErnst Spingler (1878–1963) – Direktor der Ziegelwerke und Ehrenbürger von Winnenden: Die Entnazifizierung eines UnternehmersChronik 2010 und Chronik 2011
Herausgegeben vom Stadtarchiv Winnenden232 S. mit 124 Abb., fester EinbandISBN 978-3-89735-799-0. EUR 16,80
Eingebettet in die Weite der Rheinebene bildet Schwetzingen zwischen Speyer, Mannheim und Heidelberg gelegen das Zentrum der Kurpfalz. Das 1833 zur Stadt erhobene Schwetzingen zählt alljährlich tausende Besucher aus aller Welt, die es in den geschichtsreichen Ort rund um die Sommerresidenz der Kurfürsten von der Pfalz zieht. Die liebevoll restaurierten, prunkvollen Innenräume des Schlosses und die 72 ha große Gartenanlage vermitteln einen Einblick in die barocke Lebenswelt des Adels und sind ein Muss für jeden, der die Metropole der klassischen Musik besucht. In der Tradition des kunstliebenden Kurfürsten Carl Theodor (1724 –1799) spielt die Musik auch im modernen Schwetzingen eine große Rolle. Hierbei herausragend natürlich die Schwetzinger SWR Festspiele im Frühjahr und das Schwetzinger Mozartfest im Herbst. Damals wie heute begeistern renommierte Künstler das interessierte Publikum in authentischer Umgebung, die das prächtige Rokokotheater und die glanzvollen Zirkelsäle der Schlossanlage bieten.Ein mediterranes Flair vermittelt die Schwetzinger Innenstadt, welche nur einige Schritte entfernt vom Schloss zum Shoppen, Bummeln und Essen einlädt. Kulinarisches Aushängeschild ist der seit 1668 in Schwetzingen angebaute Spargel, der viele Feinschmecker aus nah und fern anlockt. Während Spargel bis ins 18. Jahrhundert der kurfürstlichen Tafel vorbehalten war, erfreut sich heute ein jeder an dem königlichen Gemüse. Die Stände auf dem Schlossplatz und bei den Spargelhöfen bieten die geschmackvolle Züchtung „Schwetzinger Meisterschuss“ feil und die lokale Gastronomie lädt herzlich zu leckeren Spargelgerichten ein.Lassen Sie sich von der Tradition und Herzlichkeit Schwetzingens verzaubern und genießen Sie jede Minute!Barbara Gilsdorf, Joachim Kresin, Alexander Runke
Hrsg. von der Stadt Schwetzingen.48 S. mit 72 Abb., fester Einband.ISBN 897-3-89735-816-4. EUR 11,90
Drei Naturräume machen den Landkreis Karlsruhe aus – Nördlicher Schwarzwald mit dem Albtal, Rheinebene und Kraichgau. So hat jede Region ihr ganz eigenes Gesicht. Und doch gibt es die Einheit „Landkreis Karlsruhe“, der sich in den letzten 40 Jahren zu einem attraktiven Gemeinwesen entwickelt hat. Etwa 430.000 Menschen sind hier zuhause und finden alles, um gut leben zu können – eingebettet in Landschaften, an denen sich nicht nur ihre Bewohner erfreuen. Davon vermittelt dieser Bildband mit seinen aktuellen Fotografien einen vielfältigen Eindruck.
Hrsg. vom Landkreis Karlsruhe160 S. mit 218 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-804-1. EUR 19,90
Was ist es, das Bruchsal so attraktiv macht? Die Fassaden erzählen von der wechselvollen Vergangenheit der ehemaligen Residenzstadt, von barocker Pracht und von Kriegszerstörung. Heute findet sich zwischen den historischen und den Nachkriegsbauten ein urbanes Gemeinwesen, das alles bietet, was man zu einem angenehmen Leben braucht: auf schönen Plätzen sitzen, bummeln, die gastronomische Vielfalt genießen oder kulturelle Angebote nutzen. Und auch für den Alltag ist alles da: ob Kinderbetreuung, Bildungsangebote oder Gesundheitsversorgung, Ausbildungs- und Arbeitsplätze, eine ausgefeilte Infrastruktur oder Sportmöglichkeiten für jeden Geschmack. Dass das Mittelzentrum mit seinen Stadtteilen auch noch in einer klimatisch begünstigen Region zwischen Kraichgau und Rheinebene liegt, ist nicht nur landschaftlich reizvoll – hier gedeiht auch von Wein bis Spargel alles, was schmeckt. All diese Facetten der Großen Kreisstadt spiegeln sich in den lebendigen Fotografien von Stefan Fuchs und Martin Pohner.
Hrsg. von der Stadt Bruchsal. Fotografien von Stefan Fuchs, Martin Pohner u.a., Texte von Thomas Moos120 S. mit 300 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-787-7. EUR 16,90
Burgen und Schlösser im Kraichgau – das sind das verspielte Märchenschloss Gondelsheim wie der weithin sichtbare Steinsberg, „Kompass des Kraichgaus“; das prächtige Bruchsaler Barockschloss gehört ebenso dazu wie die trutzige Ravensburg bei Sulzfeld und die verwunschen wirkende Burg Neidenstein. Hartmut Riehl und Jürgen Alberti haben das reichhaltige Bildmaterial durch markante Informationen zu Geschichte und Baustil ergänzt; Text und Bild vermitteln vielfältige Impressionen der traditionsreichen Adelssitze, die nur den einen Wunsch offenlassen: die Burgen und Schlösser bei nächster Gelegenheit auch selbst zu besichtigen.
Hartmut Riehl / Jürgen Alberti 2. überarbeitete Auflage. 132 Seiten mit 250 Abbildungen, attrakt. quadrat. Format, fester Einband. ISBN 978-3-89735-500-2. EUR 17,90
Die Ebernburg-Hefte enthalten u.a. von Joachim Schneider: Die Bedeutung von Burgen und Wehrkirchen für den niederen Adel, von Matthias Freudenberg: Glauben lernen 1563 und heute. Der Heidelberger Katechismus als Herzstück der Kurpfälzischen Kirchenordnung, von Irene Dingel: Den Glauben ins Leben ziehen. Der Heidelberger Katechismus als Handbuch des christlichen Lebens und Grundlage konfessioneller Neuordnung, von Christian-Erdmann Schott: St. Johannis – Mutter-Kirche für das evangelische Mainzund von Uwe Kai Jacobs: Verträge zwischen der evangelischen Kirche und dem Staat. Entwicklung, Stand, Perspektiven.
Hrsg. von Wolfgang Breul, Traudel Himmighöfer, Wolf-Friedrich Schäufele112 S. mit 20 Abb., Broschur. 2005. ISBN 978-3-89735-820-1. EUR 9,90
Sie hießen Oppenheimer, Bravmann oder Rosenfeld. Sie waren Fabrikanten, Unternehmer, Künstler oder Politiker und hatten eines gemeinsam: Sie waren jüdische Persönlichkeiten im Kraichgau. Viele von ihnen wurden während des Naziregimes unterdrückt, verfolgt und ermordet.Mit dem vorliegenden Sammelband ist es den beiden Herausgebern Michael Heitz und Bernd Röcker gelungen, Aufsätze von über 30 Autoren zusammenzustellen, die das einstmals blühende jüdische Leben im Kraichgau beleuchten und dadurch einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen leisten. Die Bedeutsamkeit der Erinnerungsarbeit wird herausgestellt und denen, die drohen, in Vergessenheit zu geraten, wird ein Name und Gesicht gegeben.Doch lässt das Buch den Leser nicht nur an rund 60 außergewöhnlichen Lebensläufen von im Kraichgau geborenen Jüdinnen und Juden teilhaben – an ihrer Tatkraft, Kreativität, Intelligenz und Zielstrebigkeit und letztlich an ihrem Schicksal – sondern führt ihm zugleich die tiefgreifenden Veränderungen der Existenzbedingungen der jüdischen Bevölkerung im 19. und 20. Jahrhundert vor Augen.Zahlreiche farbige Abbildungen runden den Sammelband ab und machen ein dramatisches Stück Weltgeschichte lebendig.
Hrsg. von Michael Heitz und Bernd Röcker im Auftrag von "Jüdisches Leben Kraichgau e.V."320 S. mit 191 z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-802-7. EUR 22,80
Baden-Württemberg besitzt eine außerordentlich vielfältige und reiche Naturausstattung. Diese resultiert aus abwechslungsreichen Oberflächenformen, variierenden klimatischen Verhältnissen und dem Vorkommen zahlreicher geologischer Formationen. Sie ist auch das Ergebnis jahrtausendelanger Einflüsse des Menschen, der die Landschaft tiefgreifend veränderte und eine vielfältige Kulturlandschaft schuf.Ausgehend von dieser Situation beschreibt die Potentielle Natürliche Vegetation einen Zustand der Vegetation, der sich einstellen könnte, wenn die Landnutzung durch den Menschen aufhören würde. Baden-Württemberg wäre dann nahezu vollständig von Wald bedeckt – mit Ausnahme der Standorte, auf denen von Natur aus kein Wald wachsen kann wie auf Hochmooren oder größeren Felsen und Blockschutthalden.Vereinfacht ausgedrückt stellt die Potentielle Natürliche Vegetation den zu erwartenden Endzustand der Naturentwicklung ohne Einfluss des Menschen dar und spiegelt somit das natürliche Potential eines Standortes wider. Sie ist damit eine wichtige Grundlage für die Landnutzungs- und Landschaftsplanung. Sie kann bei der Planung, Pflege und Entwicklung von Schutzgebieten, bei der Prüfung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft, bei der Entwicklung von Biotopverbundsystemen sowie bei der Anlage von Flurgehölzen herangezogen werden. Bedeutsam ist sie zudem für die Einschätzung von Vegetationsentwicklungen im Rahmen des Klimawandels. Für die Baumartenwahl in der regionalen waldbaulichen Planung liefert die Publikation einen Orientierungsrahmen, der auf eine naturnahe Bewirtschaftung der Wälder abzielt. Herzstück des Werkes ist die Karte der Potentiellen Natürlichen Vegetation von Baden-Württemberg im Maßstab 1: 200.000. Die Methoden zu ihrer Erarbeitung werden im Text ausführlich erläutert. Die zu Grunde liegenden vegetationskundlichen Grundeinheiten und die daraus abgeleiteten Kartiereinheiten werden textlich und tabellarisch umfassend charakterisiert und durch zahlreiche farbige Abbildungen naturnaher Beispielbestände illustriert.
Autoren: Konrad Reidl, Reiner Suck, M. Bushart, Wolfgang Herter, Michael Koltzenburg, Hans-Gerhard Michiels, Thomas WolfHerausgegeben von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.344 S. mit 70 farbigen Abb., 16 thematischen Karten und 124 Komplexkarten, fester Einband.ISBN 978-3-89735-609-2, EUR 39,80
Das Gemeindeschäfchen lebt im Pfarrhaus und entdeckt von da aus seine kleine und die große weite Welt. In einem Tagebuch lädt es zur Reise durch sein kunterbuntes Leben ein. Schlingel schreibt auf, was ihm gerade in den Sinn kommt. Er durchstreift die Gemeinde und betrachtet neugierig alles rund um die Kirche. Er geht mal fröhlich, mal nachdenklich von einer Situation zur nächsten.Schlingel erzählt von Freud und Leid im Alltag, in Familie und Gemeinde und denkt über Gott und die Welt nach. Abenteuer auf Urlaubsreisen erweitern seinen Blick.Kirchenfeste liebt er fast so sehr wie …„Steht alles drin, lest es doch selbst!“, meint das Schäfchen.Ein Schlitzohr ist er eben, der Kirchenschlingel.
Mit einem Vorwort von Michael Landgraf.48 Seiten mit 19 farbigen Abbildungen. Broschur.ISBN - 978-3-89735-815-7. EUR 9,00
Einwohner von Haßmersheim wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Stadtverwaltung Haßmersheim.
Die Vergangenheit zu überblicken, um die Gegenwart besser zu verstehen, ist das Ziel dieser genauso verständlich geschriebenen wie wissenschaftlich fundierten Gesamtdarstellung von Haßmersheim und seinen beiden Ortsteilen Hochhausen und Neckarmühlbach. Um Platz zu sparen, aber auch um das gegenseitige Kennenlernen zu fördern, wurden nicht einfach drei voneinander getrennte Durchgänge durch die jeweiligen Ortsgeschichten aneinandergehängt. Stattdessen wurde ein integratives Konzept umgesetzt: In nur einem Gang durch die Geschichte werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede gleichermaßen herausgearbeitet. Abgerundet wird das Ganze durch eigene Kapitel zur Kirchen- und Schul-, Post- und Vereinsgeschichte. Dass auch die Schifffahrt nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst.Ergänzt wird der übersichtlich gegliederte Text, den neben dem Mannheimer Historiker Prof. Dr. Konrad Dussel ein halbes Dutzend lokale Spezialisten erarbeiteten, durch mehr als 250 Abbildungen, Grafiken und viel Zahlenmaterial für die drei Ortsteile zusammenfassende Tabellen.
Hrsg. von der Gemeinde Haßmersheim.Unter Mitwirkung von Fritz Müßig, Manfred Biedert, Roger Dell, Karin Ernst, Horst Görlitzer; Günter Hofmann und Walter Zimmermann.336 Seiten mit 298 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-786-0 - 29,80 EUR
Dr. Karl Kleinmann, ehedem Dekan in Ludwigshafen und Landau, ist am 3. Dezember 1942 in Landau in der Aufregung über Schüler, die von einem fanatischenNazi-Lehrer aufgehetzt waren, in Ausübung seines Dienstes gestorben. Kleinmann zählt damit zu den Zeugen Jesu Christi, den Märtyrern, die um ihres Glaubens willen gestorben sind. Kleinmann war eine herausragende Persönlichkeit der Pfälzischen Landeskirche.Als Mitherausgeber der Kirchenzeitung „Union“ und führende Gestalt des Protestantenvereinsnahm der 1877 im pfälzischen Birkweiler geborene Kleinmann eine bedeutende innerkirchliche Rolle ein. In den bewegten Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war Kleinmann als Dekanin Ludwigshafen am Bau der Erlöserkirche in der Gartenstadt und der Friedenskirche im Stadtteil Nord beteiligt. Kleinmann hat nicht wenig dazu beigetragen, dass die Friedenskirche mit dem berühmten, im Zweiten Weltkrieg leider untergegangene Golgatha-Fresko von Max Slevogt ausgestattet wurde. (Titelseite).1933 wechselte Kleinmann nach Landau. Hier verbrachte er seine letzten Dienstjahre in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Pfarrerschaft. Seine Beerdigung geriet zu einer Demonstration der Gemeinde für Kirche und Evangelium mitten im Zweiten Weltkrieg.
80 S. mit 4 Abb., BroschurISBN 978-3-89735-814-0. EUR 9,90
„… Es möge niemand wagen, den Handschuhsheimern Unrecht anzutun oder sie nicht ganz ernst zu nehmen, denn demjenigen würde gleiches Schicksal widerfahren, wie es dem eingemauerten Ritter in der Tiefburg ergangen ist. Das war unsere Losung und die gilt bis heute...“ (Warnung eines ehemaligen Vorsitzenden des Stadtteilvereins Heidelberg-Handschuhsheim).
Es hat seine Gründe, warum satirische Beschreibungen der weltberühmten, vielfach romantisch verklärten Stadt Heidelberg oder eines ihrer Stadtteile, an deren Image man ungern kratzt und wo die Welt „noch in Ordnung“ zu sein scheint, bislang kaum existieren.Dieser Bildband hebt sich von Reiseführern, Heimatbüchern und anderen Werken dieser Art deutlich ab. Es werden nur wenige typische „Bilderbuchfotos“ präsentiert. Vielmehr werden vor allem Aufnahmen gezeigt, die eine Art zeitgeschichtliche Dokumentation der alltäglichen Einstellungen, Wünsche, Erwartungen, Sorgen und Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner vermitteln. Neben der Beschreibung architektonischer Gegebenheiten werden geschichtliche Kuriositäten ebenso aufgegriffen wie aktuelle Modetrends im Privat- und Geschäftsleben. Um den „Schnappschuss-Charakter“ möglichst zu erhalten, wurden die Bilder mit einer einfachen Digitalkamera aufgenommen und in aller Regel nicht bearbeitet.Etliche der in Heidelberg-Handschuhsheim fotografierten Bilder geben aber nicht nur hiesige Verhältnisse wieder, sondern dürften auch in anderen Ortschaften der Bundesrepublik Deutschland anzutreffen sein. Oder, um es frei nach dem Sänger und Schriftsteller Franz Josef Degenhardt auszudrücken: Hier im Innern des Landes, in Handschuhsheim und anderswo, leben viele längst totgesagte Gebräuche durchaus noch munter weiter.
Mit einem Nachwort von Michael Buselmeier.320 S. mit 1011 farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband.ISBN 9-783897-35-812-6. EUR 29,80
Das Jahr 1974 ist ein fast vergessenes Epochenjahr. Die weltweite Energie- und Wirtschaftskrise setzte gerade in Baden-Württemberg einen schmerzhaften Umbau von der Industrie- zur Dienstleistungswirtschaft in Gang. Zugleich begann nach dem rasanten Aufbau-Wachstum der Nachkriegsjahre ein Umdenken, ein Wertewandel in weiten Teilen der Bevölkerung. Natur- und Umweltschutz, das Bewahren der engeren Heimat und der eigenen Identität, aber auch die verstärkte Wahrnehmung von Bedürfnissen von Senioren, Jugendlichen und Kindern nahmen an Bedeutung zu. Wo lag für Kommunen der Weg, der beides miteinander in Einklang brachte: Weiteres ökonomisches und demografisches Wachstum, das die Fortentwicklung der Gemeinde erst ermöglichte, und die sich ändernden Ansprüche der Menschen, nicht nur an ihr unmittelbares Lebensumfeld?Dies wird am Beispiel der Enzkreis-Gemeinde Illingen im vorliegenden Band untersucht. Der Autor zeigt, wie im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts im Mit-, manchmal im Gegeneinander von Verwaltung, Gemeindeparlament und Bürgerschaft ein zielgerichtetes, der gesamten Kommune dienendes Fortentwickeln möglich war und dennoch sich neue Werte nicht nur im Denken der Menschen etablierten, sondern auch zur Richtschnur kommunalpolitischen Handelns wurden.
Herausgegeben von der Gemeinde Illingen.192 S. mit 102 Abb., attrakt. quadrat. Format, fester Einband.ISBN 978-3-89735-784-6. EUR 19,90
„Ein edler Tropfen!“ – Blut oder Wein? Auf jeden Fall Mord mit Genuss.Lang geplante Morde, fein komponiert und stets mit tödlichem Abgang, korrespondieren mit den Präsentationen interessanter Weine, Weingüter und Winzer von Weinheim bis zum Bodensee.Zehn perfekt ausgereifte Kurzkrimis mit dem intensiven und berauschenden Aroma von Mord und Totschlag kombiniert mit leidenschaftlich gehegten badischen Reben und charaktervollen Weinen – die Cuvée von beidem besticht!Es wird erdrosselt, gestürzt, erwürgt, erschlagen und vergiftet, in alten Gewölben mit polternden Weinfässern und eiskalter Absicht. Eine Weinreise durch Baden mit gewiss fatalem Ende!Genießen Sie gehaltvolle Krimis von Autorinnen der Region, alle „Mörderische Schwestern“. Und dazu am besten einen guten Tropfen Badischen Weins. Beides gemeinsam mündet in einen Wohlklang aromatischer Unterhaltung.www.moerderische-schwestern.eu
Hrsg. Gudrun Bendel und Emma GreyAutorinnen: Simone Ehrhardt, Heide-Marie Lauterer, Ingrid Reidel, Anna Koenig, Petra Scheuermann, Rita Hausen, Bettina von Cossel, Emma Grey, Heidi Moor-Blank, Gudrun Bendel.112 S. Broschur.ISBN 978-3-89735-793-8. EUR 9,90
Blumenwiesen – bei diesem Wort kommen uns wie von Zauberhand die schönsten Bilder und Gedanken in den Sinn: bunte Farben, betörende Düfte und das muntere Treiben von Insekten und Vögeln. Einige dieser Bilder und Gedanken sind mit mehreren öffentlichen Wettbewerben des Vereins Blumenwiesen-Alb zusammengetragen worden. Es gingen viele wunderbare Einsendungen ein – die schönsten Beiträge eines Fotowettbewerbs, eines Schreibwettbewerbs und eines Malwettbewerbs sind in diesem „Büchle“ veröffentlicht. Damit möchten wir die Blumenwiesen-Alb weiter ins Bewusstsein bringen – lassen Sie sich inspirieren und verzaubern.
Hrsg. von Blumenwiesen-Alb e.V.72 S. mit 42 farbigen Abb., attrakt. quadrat. Format, fester Einband.ISBN 978-3-89735-791-4. EUR 12,90
Das zehnjährige Bestehen des „Forums Internationale Photographie" (FIP) an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim bietet den Anlass, diesen Band der Mannheimer Geschichtsblätter den „Abenteuern des Lichts", der Fotografie, zu widmen. Eine Serie von Artikeln beleuchtet die Arbeit des FIP von den Anfängen bis zu den Ausstellungen im Jahre 2013. Weitere Beiträge zeigen die Bedeutung der Fotografie in mannigfaltigen Wissenschaftsbereichen, etwa in der ethnologischen Forschung oder in der Textilkunde. Fotografien führen in den Mikro- und in den Makrokosmos, sie ermöglichen Einblicke in allerkleinste, dem bloßen Auge unsichtbare Strukturen, z. B. in elektronenmikroskopischen Aufnahmen. Sie bilden unersetzliche historische Zeugnisse oder geraten zu berührenden Kunstwerken, wie sie die Autoren hier vorstellen und erläutern.Eine besseres Erkennen der Fähigkeiten seiner Mitmenschen erhoffte sich Arthur Schopenhauer, als er sich gläserne, also dem Blick zugängliche Hirnschalen wünschte. Seine Zeit in der Quadratestadt würdigt ein weiterer Beitrag. Was hätte der Philosoph wohl vorgefunden, wenn er wirklich in die Köpfe von ebenfalls hier vorgestellten Persönlichkeiten hätte sehen können, etwa in den des Unternehmers Heinrich Propfe oder den des „Mannheimer Lohengrin" Theodor Bumiller? Wahrscheinlich eine starke Vorstellungskraft verbunden mit dem Willen, Ideen auch in Taten umzusetzen, eine Kombination, die, wie gezeigt wird, in der Geschichte Mannheims immer wieder eine förderliche Rolle spielte.
Hrsg. von Herrmann Wiegand, Alfried Wieczorek, Ulrich NießHrsg. von den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein und dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.160 S. mit 138 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-798-3 EUR 19,80
Im Jahr 1952 rief der Mainzer Bischof Albert Stohr die Eltern in über 50 rheinhessischen Gemeinden dazu auf, im Rahmen eines Antragsverfahrens katholische Volksschulen für katholische Kinder zu fordern. Dieser Aufruf wirkte in einem traditionellen Simultanschulgebiet wie ein „Stich ins Wespennest“. In der Folgezeit kam es zu heftigen Debatten vor Ort wie auch im Parlament. Kaum ein anderes Thema der rheinland-pfälzischen Bildungsgeschichte erregte derart stark die Gemüter wie diese als rheinhessischer „Schulkampf“ in die Geschichte des jungen Landes eingegangene Auseinandersetzung. Zur Diskussion stand nicht nur das konfessionelle Miteinander, sondern auch die Existenz des noch jungen Landes aus der französischen „Retorte“.Erst das 1955 nach langen Auseinandersetzungen verabschiedete Schulgesetz stellte einen vorläufigen Schlusspunkt des Schulstreites dar. Erstmals erfolgt nun eine Gesamtschau auf das erst in Ansätzen erforschte Thema, in die alle Ebenen dieses vielschichtigen Bekenntnisschulstreites durch eine umfassende Auswertung des verstreut überlieferten Materials einbezogen wurden.
Herausgegeben von Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz.440 S., fester Einband.ISBN 978-3-89735-792-1. EUR 34,80
Antonius Jacobus Henckel (1668–1728) war 25 Jahre lutherischer Pfarrer in der Kurpfalz (Eschelbronn, Daudenzell, Mönchzell, Neckargemünd), bevor er 1717 nach Amerika auswanderte. Seine Lebensgeschichte gibt einen Einblick in die Situation eines lutherischen Geistlichen, dessen Tätigkeit von religiöser Benachteiligung, Konflikten mit den Ortsherren und der Armut geprägt war. Erst im Land der Freiheit, genauer in Pennsylvania, konnte er seinen Glauben frei entfalten. Dort gründete er die St. Michaels Lutheran Church in Germantown und betreute die Siedler im Großraum Philadelphia. Im vorliegenden Buch werden sein Wirken in der Kurpfalz, die Auswanderungsgründe und die Pionierleistungen thematisiert.
80 S. mit 21 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-785-3. EUR 12,90
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„Die Vielfalt der regionalen, nationalen, kulturellen und religiösen Traditionen betrachten wir als Reichtum Europas. Angesichts zahlreicher Konflikte ist es Aufgabe der Kirchen, miteinander den Dienst der Versöhnung auch für Völker und Kulturen wahrzunehmen. Wir wissen, dass der Friede zwischen den Kirchen dafür eine ebenso wichtige Voraussetzung ist“(Charta Oecumenica, Abschnitt 8).
Am Oberrhein sind die Landschaften durch den Rhein gleichermaßen voneinander getrennt und miteinander verbunden, die Regionen und ihre Bewohner in besonderer Weise aufeinander bezogen, die Kirchen in besonderer Weise aneinander gewiesen. Ihr gegenseitiges Verhältnis über den Rhein hinweg ist aber auch in besonderem Maße geschichtlich befrachtet und belastet durch ein wechselvolles Hin und Her von Verschiebungen, Trennungen, Auseinandersetzungen, Kriegen, Verwerfungen und Vertreibungen.Die Kirchen in dieser Region haben ihre Zusammenarbeit aufgenommen. Diese Zusammenarbeit soll wachsen und ausstrahlen. Dazu ist eine geistesgegenwärtige Wahrnehmung, aber auch geschichtliches Bewusstsein nötig – ein Bewusstsein für die geschichtlich gegebenen Voraussetzungen und Hindernisse einer fruchtbaren Zusammenarbeit. In diesem Sinne will unser Buch der heilenden Erinnerung an Vergangenes, der dankbaren Würdigung des gemeinsamen Reichtums und der freudigen Entdeckung zukünftiger Möglichkeiten dienen. Es ist ein Anfang!
Herausgegeben von ACK Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Klaus Bümlein, Marc Feix, Barbara Henze, Marc LienhardVeröffentlichungen des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte, Band 30648 S. mit 169 Abb., fester EinbandISBN 978-3-89735-773-0. EUR 36,00
Daudenzell ist eine der ältesten Ansiedlungen der Gegend. Da der Ort 1522 zur lutherischen Konfession wechselte, litt er sehr stark während des Dreißigjährigen Kriegs. Diese Arbeit beschäftigt sich vornehmlich mit dem Wiederaufbau und dem dörflichen Leben und den Strukturen der folgenden Jahrhunderte. Schwerpunkte sind die Zuwanderung von Jungbürgern, die Errichtung der Wohnhäuser und die Abfolge ihrer Bewohner bis heute sowie die Ortsvorsteher. Schon als Kaiser Otto II. 976 den Ort dem Bistum Worms schenkte, gab es ein Gotteshaus. Sein heutiges Aussehen – mittelalterlicher Turm mit der gotischen Ausmalung des Chors und spätbarockes Langhaus – sowie die liturgischen Geräte aus dem 19. Jahrhundert werden detailliert vorgestellt, ebenso wie das Wirken der Ortspfarrer und das Leben der evangelischen Kirchengemeinde. Ich möchte alle Leser ermuntern, ihren Wurzeln nachzuspüren und den Wert ihrer Häuser als Denkmale anzuerkennen und zu schätzen.
144 S. mit 47 farb. Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-783-9. EUR 14,90
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Kleingartach, die ehemals kleinste Stadt Württembergs, wurde geprägt von ihrer Lage an der nördlichen Grenze des Landes. Der Weinanbau und der Wald trugen zum Wohlstand des Städtles und seiner Bürger bei. Als Amtsstadt des Heuchelberger Stabs war Kleingartach ein kleines wirtschaftliches und administratives Zentrum zwischen Lein- und Heuchelberg. Die Geschichte beginnt mit den Spuren der ersten Jäger und Sammler an der Quelle der „Gartach“. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes findet sich im Jahr 788 n. Chr. Daraus entwickelte sich die Stadt Kleingartach. In Kriegszeiten schwer gebeutelt, blühte Kleingartach in Friedenszeiten auf und der Weinhandel mit dem benachbarten „Ausland“ begründete den Ruf des kleinen Städtchens als Weinort. Diese mit zahlreichen Bildern versehene Darstellung ist ein grundlegendes Standardwerk der Kleingartacher Geschichte und Gegenwart.
Herausgegeben von Stadt Eppingen, Verein Heimat und Kultur Kleingartach e. V. Beiträge von Ebert, Friedhelm / Krysiak, Alexander / Marquetand, Renate / Maurer, Timo / Müller, Roland / Röcker, Bernd / Sachsenheimer, Gotthilf / Schnabel, Hermann / Schwarzkopf, Alwin / Stephan, Elke 472 S. mit 296 Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-780-8. EUR 24,80
Während des Zweiten Weltkriegs lebten und arbeiteten zwischen 12.000 und 15.000 Fremdarbeiter in Heidelberg. Diese Fremdarbeiter kamen aus ganz Europa. Darunter sowohl ältere als auch erschreckend viele jüngere Menschen, sogar Kinder. Die meisten waren zur Arbeit zwangsverpflichtet worden, während manche sich freiwillig zum Arbeitsdienst in Deutschland gemeldet hatten. Eingesetzt wurden die Fremdarbeiter in durchweg allen Wirtschafts- und keinesfalls allein in unmittelbar kriegswichtigen Bereichen. Zudem wurden in den klinischen Einrichtungen der Universität zahlreiche Fremdarbeiter medizinisch versorgt. Und das nicht nur aus Heidelberg, sondern aus der ganzen Region …Was die Fremdarbeiter in Heidelberg erwartete – Arbeits- und Lebensbedingungen, Unterbringung, Ernährung, Kleidung, medizinische Versorgung, kulturelles und religiöses Leben, Geschlechts- und Sozialbeziehungen zwischen Fremdarbeitern und zu Deutschen etc. –, das vermittelt diese Studie erstmalig auf breiter Grundlage insbesondere städtischer Archivquellen.
Im Auftrag der Stadt Heidelberg herausgegeben von Peter Blum. Band XVI368 S. mit 176 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-774-7. EUR 24,80
Man fühlt sich ganz Mensch in schönen Gärten. Die historischen Gärten der Barockzeit haben aber auch eine geistige Dimension – als Menschen- und Gesellschaftsbilder. Sie waren nicht nur Erholungsstätten, sondern Bekenntnisse zu den grundlegenden europäischen Werten, Ideen und Visionen, und sie belegen den ikonographischen Reichtum, mit dem sich europäische Kultur in Bildern manifestiert. Ihre mythologischen Skulpturen haben uns – über ihren ästhetischen Reiz hinaus – auch heute noch viel zu sagen. Die antiken Götter und Helden waren den Menschen in Europa zwei- bis dreitausend Jahre lang gegenwärtig – seit einem Jahrhundert sind sie es nicht mehr. In fiktiven Gesprächen zwischen Göttern und einem Reisenden wagt Manfred Berberich den Versuch, die antiken Mythen nachzuempfinden, und führt den Leser in geistreichem Spiel durch barocke Gärten und ihre üppige Bildersprache – eine inspirierende Reise, die an jedem Wochentag die Gottheit besucht, nach deren Gestirn dieser Tag im romanischen Sprachraum benannt ist. Der Sonnengott Apollo, die Mondgöttin Diana, Minerva als Mars’ Pendant, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn begleiten also den Spaziergang durch die ihnen gewidmeten, wunderschönen Schlossgärten und erzählen ihre von Bildhauern in Stein gemeißelten, jahrtausendealten Geschichten.
176 S. mit 68 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-781-5. EUR 17,90
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Der aktuelle 52. Band der traditionsreichen Heimatbuchreihe des Landkreises Rastatt ist wieder ein besonderes Lesevergnügen geworden. Das Heimatbuch berichtet auf 256 reich bebilderten Seiten und in modernisierter Form über vielfältige Themen aus den Bereichen Aktuelles und Gegenwart, Natur und Umwelt, Kunst, Kultur- und Lebensart sowie der Geschichte unseres mittelbadischen Raumes. Daneben bietet das Heimatbuch 2013 fundierte Einblicke in die Arbeit erfolgreicher Unternehmen, berichtet spannend über Industriekultur insgesamt oder über jugendliches Engagement sowie bedeutende Persönlichkeiten. Alles in allem vereint das Heimatbuch aktuelle Themen der Gegenwart mit wissenswerten Bereichen unserer Gesellschaft in einzigartiger Weise.
256 S. mit 262 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-789-1. EUR 12,90
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Bei der vorliegenden Karte handelt es sich um den ersten wissenschaftlichen Druck der Oberrheinregion, der von Martin Waldseemüller (Hylacomylus) im Jahre 1513 in Straßburg in der Offizin Schott veröffentlicht wurde. Die Genauigkeit der Karte, die Bestandteil des ersten modernen Atlas der Weltgeschichte war, sorgte damals für großes Aufsehen. Waldseemüller ist vielen heute noch bekannt, als einer der Namensgeber des neuen Kontinentes "Amerika", worin im Kommentar der Karte auch ausführlich eingegangen wird.
Die Region Mittlerer Oberrhein in historischen Karten. Blatt 7.Reproduktion einer kolorierten Karte, 55 x 35 cm. Hrsg. von Michael Riffel und kommentiert von Dieter Hassler und Michael Riffel. ISBN 978-3-89735-758-7. EUR 15,-