Das Alte Ägypten ist berühmt für seine monumentalen Bauwerke, kolossalen Skulpturen oder kunstvollen Reliefs. Weniger bekannt, aber nicht minder faszinierend, sind die kleinformartigen Meisterwerke altägyptischer Kunst. Das Buch »Pharaos Tiere« vereint hochkarätige Tierdarstellungen aus allen Epochen der altägyptischen Kultur, beginnend mit der prädynastischen Zeit bis in die Spätantike. Aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Techniken angefertigt, bestechen die Stücke durch eine hohe Kunstfertigkeit sowie großen Detailreichtum.Susanne Wichert
Kurt Flimm, Thomas Kühn, PHARAOS TIERE. Meisterwerke altägyptischer Kleinkunst.Hrsg. von Kurt Flimm.128 S. mit 373 farbigen Abb., Broschur im attraktiven Großformat.ISBN 978-3-89735-966-6. EUR 29,80
Einwohner von Ditzingen wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an das Bürgerbüro Ditzingen, die Buchhandlung Osiander oder das Stadtmuseum!
Die Stadt Ditzingen nimmt ihr 50-jähriges Jubiläum zum Anlass, ihre neuere Geschichte – von der Stadterhebung 1966 bis heute – Revue passieren zu lassen. Anfänglich dörflich geprägt wird durch den Zusammenschluss mit Hirschlanden, Schöckingen und Heimerdingen 1976 der Status der Großen Kreisstadt erreicht und Ditzingen entwickelt sich zum attraktiven, städtischen Industrie- und Wohnstandort. Die reich bebilderte chronologische Darstellung wird ergänzt durch persönliche Geschichten von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Schätzen aus privaten Fotoalben.
Nina Hofmann, Herbert Hoffmann, Vom Dorf zur Stadt. 50 Jahre Stadt Ditzingen – 40 Jahre Große Kreisstadt.Hrsg. von der Großen Kreisstadt Ditzingen. 136 S. mit 165 meist farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-946-8. EUR 18,90
In Liedolsheim wurden bei der Volkszählung am 16. Juni 1933 nur 2.093 Einwohner gezählt. Gleichwohl entsandte das kleine Dorf gleich zwei Abgeordnete in den Deutschen Reichstag nach Berlin: Albert Roth und Robert Roth – keine Brüder, wie vielleicht zu vermuten wäre (und des Öfteren zu lesen ist), ja noch nicht einmal näher miteinander verwandt.Trotzdem hatten die beiden eines gemeinsam: Bereits seit Anfang der 1920er Jahre waren sie fanatische Anhänger Adolf Hitlers und trugen viel dazu bei, dass Liedolsheim und seine Umgebung schon früh zu den Hochburgen der NSDAP außerhalb Bayerns zählte. Das Buch spürt nicht nur der Herkunft und dem Wirken der beiden Nationalsozialisten nach, es untersucht auch das Milieu, dem sie entstammten – eine evangelisch-ländlichkonservative Welt, die auf die vielfältigen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg auf ganz spezifische Weise reagierte.
Konrad Dussel, Albert und Robert Roth. Zwei nationalsozialistische Reichstagsabgeordnete aus dem nordbadischen Liedolsheim.Beiträge zur Geschichte des Landkreises Karlsruhe, Bd. 10. Hrsg. vom Kreisarchiv Karlsruhe.Bearbeitet von Bernd Breitkopf und Konrad Dussel.112 S. mit 56 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-953-6. EUR 11,90
Der vorliegende Band 6 der Reihe „Fragmenta Melanchthoniana“ umfasst Beiträge zu ganz unterschiedlichen Aspekten der Melanchthon- und Humanismusforschung: zur Kindheit und zum Geschichtswerk Melanchthons, zu seiner Christologie und Geometrie, kunsthistorische Beiträge zu Reformatorenbildnissen, zur Ausbreitung der Reformation im Kraichgau, zum Türkenbild in der Frühen Neuzeit, zur Geschichte des Heidelberger Schlosses, zur Baugeschichte des Melanchthonhauses und der Geschichte der evangelischen Kirche seit dem Ersten Weltkrieg. Alle Beiträge sind Facetten einer vielschichtigen Geschichte Melanchthons und der protestantischen Tradition. Gleichzeitig werden in allen Beiträgen durchaus beachtliche Aspekte der Forschung beleuchtet, auch wenn diese nicht immer in einem inneren Zusammenhang stehen, die es aber dennoch als sinnvoll erweisen, die Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Fragmenta Melanchthoniana, Band 6. Humanismus und Reformation.Hrsg. v. Günter Frank. Mit Beiträgen von Rainer W. Burkart, Günter Frank, Reinhard Hirth, Ulrich Reich, Martin Schneider, Christina Soltani, Hendrik Stössel, Heiko Wacker, Maria Lucia Weigel und Gerhard Weng.248 S. mit 65 z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-961-1. EUR 17,90
Die zentrale Person des Buchbandes ist Wilhelm Wundt (1832–1920), Arzt, Philosoph und Begründer der Akademischen Psychologie. Er war in Heidelberg Assistent bei E. Hasse und H. von Helmholtz, dann Hochschullehrer in Zürich. 1875 folgte er dem Ruf an die Universität Leipzig und wurde von dort aus weltweit berühmt durch die Gründung und Wirkungsgeschichte des Instituts für Experimentelle Psychologie. Die Erfahrungen seiner weniger bekannten Heidelberger Jahre prägten maßgeblich seinen Lebensweg. Als Abgeordneter der Zweiten Ständekammer des Badischen Parlaments in Karlsruhe nahm er direkten Einfluss auf die Gesetzgebung mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der unteren Bevölkerungsschichten zu verbessern. Seine hohen sozialen und politischen Ansprüche kennzeichnen auch sein wissenschaftliches Denken.Er und seine Freunde, ein Kreis junger Gelehrter, arbeiteten und tauschten sich aus über große Konzepte der Weltdeutung, in deren Folge wichtige Beiträge zur Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts entstanden. Die Beiträge in diesem Sammelband verknüpfen Wissenschaftsgeschichte, gesellschaftliche Einflüsse der Zeit und regionalgeschichtliche Einzelthemen (Rhein-Neckar-Raum, Elsass). Sie dienen als Inspirationsquelle für die Nachlassforschung zu Wilhelm Wundt (Heidelberg, Karlsruhe, Zürich, Leipzig, Großbothen) und für Forschungsansätze zur Geschichte der Psychologie.
Gustav A. Ungerer, Forschungen zur Biographie Wilhelm Wundts und zur Regionalgeschichte.Gesammelte Schriften 1978–1997. Ein „Logbuch“.Hrsg. von Katharina Ungerer-Heuck und Yvonne L.S. Ungerer.456 S. mit 116 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-851-5. EUR 34,80.
Zehn Frauen – zehn Lebensgeschichten. Zwei Länder – eine Grenze – ein Lesebuch in zwei Sprachen. Deutsche aus Baden und der Pfalz und Französinnen aus dem Elsass erzählen Schicksalhaftes und Erfreuliches links und rechts des Rheins. Die Interviewerinnen benutzten einen einheitlichen Fragenkatalog und schrieben damit ein Stück regionale Frauengeschichte aus der PAMINA-Region. Die Zeitzeuginnen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration von „hüben und drüben“ schildern, wie – in manchmal verblüffender Ähnlichkeit – ihr Leben durcheinander geriet, wie sie persönlich diese schwierigen Zeiten gemeistert haben und was sie heute über ihr Nachbarland denken.
Dix femmes, dix histoires. Deux pays – une frontière – un recueil de témoignages en deux langues. Des Allemandes du Pays de Bade et du Palatinat et des Françaises d'Alsace, racontent leur destin et les moments heureux de part et d'autre du Rhin. Suivant le même l’ conducteur à l'aide d'un question naire, celles qui ont recueilli ces témoignages ont ainsi écrit un morceau d'histoire régionale sur les femmes dans l'Espace PAMINA. Les témoins sont issues de la génération de la guerre et de l'après-guerre. Dans les deux pays, elles racontent – parfois d'une similitude étonnante – à quel point leur vie a été bouleversée durant ces temps di ciles et comment chacune a réussi à s'en sortir. Elles expliquent également leur vision actuelle du pays voisin.
Frauen PORTRAITS de Femmes. Zeitzeuginnen im Pamina-Raum / Témoignages de femmes dans l'espace Pamina.Hrsg. vom FemmesPaminaFrauen e.V., Projektleitung Barbara Beu, Interviewfragen Gabriele Medgenberg.In deutscher und französischer Sprache.192 S. mit 45 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-949-9. EUR 15,00
Der Ursprung aller menschlichen Existenz liegt in der Sexualität. Eine Geschichte der Sexualität ist deshalb kein bizarrer Seitenzweig der Geschichtsschreibung, sondern beschreibt eine der zentralsten menschlichen Erfahrungen.
Dieses Buch umfasst die Geschichte der Sexualität von der Steinzeit bis heute: Sei es die römische Freizügigkeit oder die mittelalterliche Sexualität untreuer Fürsten, lüsterner Minnesänger und einfacher Bauern und Bürger, die sich allesamt mal mehr und mal weniger von der Kirchenzucht beeindrucken ließen. Zwar brachten danach Aufklärung, Industrialisierung und die „sexuelle Revolution“ die Schlafzimmer durcheinander, gewisse Kontinuitäten wie Prostitution, Tabuisierung abweichender Sexualpraktiken oder die Instrumentalisierung für (macht-)politische Zwecke haben sich jedoch bis heute gehalten.
Auch wenn dieses Buch einen Fokus auf das heutige Südwestdeutschland legt, spiegelt sich doch darin die Geschichte der Sexualität insgesamt.
Gerhard Fritz, Geschichte der Sexualität. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Südwestdeutschland und seine Nachbargebiete.488 Seiten mit 96 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-936-9. EUR 39,80
Hundert kunstvoll gereimte Fabeln mit Prolog und Epilog unter dem vielversprechenden Titel DER EDELSTEIN. Die erste geschlossene (mittelhoch-) deutsche Fabelsammlung, entstanden um 1350 in Bern. Der Autor: Ulrich Boner, ein gebildeter und weltkundiger Dominikaner. Ihm geht es nicht um die Verkündung trockener Morallehre, sondern um die lebendige Vermittlung pragmatischer Lebensregeln für jedermann: Dar umb list man ein bîschaft [Fabel] guot, daz wîser werd des menschen muot. (Epilog) Boners EDELSTEIN war im 14. und 15. Jahrhundert das führende Fabelwerk. Es gehört außerdem zu den ältesten gedruckten deutschen Büchern (Bamberg 1461) überhaupt. Die vorliegende zweisprachige Ausgabe bietet den bis heute gültigen, aber seit 1844 vergriffenen Text erstmals in einer vollständigen und sorgfältigen Prosaübersetzung. Beigegeben sind Anmerkungen, Nachwort, Literaturverzeichnis, Register und Abbildungen farbiger Handschriften-Illustrationen.
Manfred Stange, Ulrich Boner, Der Edelstein. Eine mittelalterliche Fabelsammlung.440 S. mit 16 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-897-3. EUR 34,80
Einwohner des Landkreises Rastatt wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Volkshochschule Rastatt:Am Schlossplatz 576437 Rastatt Tel. 07222 381-3500
Der aktuelle 55. Band der traditionsreichen Heimatbuchreihe des Landkreises Rastatt ist wieder ein besonderes Lesevergnügen geworden. Das Heimatbuch berichtet auf 256 reich bebilderten Seiten und in modernisierter Form über vielfältige Themen aus den Bereichen Aktuelles und Gegenwart, Natur und Umwelt, Kunst, Kultur und Lebensart sowie der Geschichte unseres mittelbadischen Raumes. Daneben bietet das Heimatbuch 2016 fundierte Einblicke in die Arbeit erfolgreicher Unternehmen, berichtet spannend über Industriekultur insgesamt oder über jugendliches Engagement sowie bedeutende Persönlichkeiten. Alles in allem vereint das Heimatbuch aktuelle Themen der Gegenwart mit wissenswerten Bereichen unserer Gesellschaft in einzigartiger Weise.
Heimatbuch 2016. Aktuelles und Wissenswertes.Hrsg. vom Landkreis Rastatt und Landrat Jürgen Bäuerle.256 S. mit 263 meist farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-957-4. EUR 12,90
Wie eine Halbinsel begrenzen Main und Tauber die Wertheimer Altstadt. Den Abschluss bildet der Schlossberg mit einer über der Stadt thronenden Burg, sie gehört mit zu den größten Steinburgruinen Süddeutschlands. Nicht durch Kriege zerstört, präsentiert sich dieses liebliche, mittelalterlich anmutende Städtchen heute den Gästen aus allen Teilen des Erdballs. An jeder Ecke finden sie Zeugnisse des früheren Wohlstandes, aber auch der nicht immer rühmlichen Vergangenheit.
Während enge Gassen die Besucher zu wunderschönen Fachwerkhäusern, traditionsreichen Geschäften und lebendigen Plätzen für eine kleine Rast führen, hat sich an den Randgebieten international agierende Industrie angesiedelt. Einige Firmen davon sind Weltmarktführer und liefern sogar Teile für die internationale Raumstation im Universum. Der Autor lädt Sie ein, mit ihm einen kleinen Stadtrundgang zu machen; lassen Sie sich führen, lassen Sie die Bilder auf sich einwirken und lauschen Sie den Geschichten zu dieser faszinierenden fränkischen Kleinstadt an der Nibelungenstraße, der Romantischen Straße und der Deutschen Fachwerkstraße – ein staatlich anerkannter Erholungsort!
Günther E. Ascher, Faszination Wertheim. Vom Pflasterstein ins Universum, ein geschichtlicher Führer durch die Altstadt.72 S. mit 91 farbigen Abb. und großformatigem, herausnehmbarem Stammbaum der Grafen von Wertheim und Löwenstein-Wertheim, Broschur.ISBN 978-3-89735-959-8. EUR 9,90.
The Main and Tauber rivers encircle the old town of Wertheim like a peninsula, crowned by the castle hill with its fortress sitting high above the city; it is one of the biggest castle ruins in Southern Germany. Untouched by war, this lovely town with its medieval flair presents itself proudly to visitors from all over the globe. At every corner there is evidence of former wealth, but also of the not always honorable past. Narrow alleys lead the visitors to beautiful half-timbered houses, shops with a long tradition and lively squares in which to take a rest. On the edges of town international industry has taken up residence. Some of these companies are market leaders worldwide and even supply parts for the international space station (ISS).
The author invites you to take a short tour around town with him. Let yourself be guided, let the sights impress you and listen to the stories about this fascinating Frankonian town at the crossroads of the Nibelungen Road, the Romantic Road and the German Road of half-timbered houses – it’s also a certified health resort!
Günther E. Ascher, Fascinating Wertheim. From Cobblestones to the Universe. A historical guide through the Old town.72 p. with 91 coloured pictures, paperback.ISBN 978-3-89735-963-5. EUR 9,90.
Zum 1. Mai 1816 übernahm das Königreich Bayern mit dem Münchener Vertrag ein Gebiet auf der linken Rheinseite, das zuerst als „Rheinkreis“, ab 1838 als „Kreis Pfalz“ bezeichnet wurde. Aus diesem Ereignis entstand eine Region, die bis heute durch den Bezirkstag und den Bezirksverband Pfalz und in ihrem historischen Selbstverständnis existiert. Dabei standen Gründung und Entwicklung in einem spannungsvollen Gegenüber: auf der einen Seite eine Landschaft und Menschen, die in den vorausgegangenen 20 Jahren unter französischer Herrschaft ein sehr fortschrittliches Recht erhalten hatten, auf der anderen Seite eine Monarchie, die eine noch feudale Sozial- und Rechtsverfassung aufwies. Zugleich versuchten reformorientierte Politiker, Juristen und Beamte, begleitet von einer intensiven publizistischen Diskussion, das französische Erbe der Pfalz weiterzuentwickeln und für ganz Bayern fruchtbar zu machen. Die Beiträge des Buches und der Katalogteil stellen diese Gründungskonstellation unter Einbeziehung von Kirchen- und Kulturpolitik im Einzelnen dar.
„auf ewige Zeiten zugehören“. Die Entstehung der bayerischen Pfalz 1816.Hrsg. v. Lenelotte Möller, Armin Schlechter und Walter Rummel. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 117.344 S. mit 65 farbigen, großformatigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-954-3. EUR 24,80.
Bitte wenden Sie sich für den Erwerb des Buches direkt an den Heimat- und Landschaftspflegeverein Yach.Unser Bestand ist vergriffen.
Leo Burger, Bauer auf dem Vogtshof und langjähriger Ortsvorsteher von Yach, erinnert sich: an sein Leben mit glücklichen und schweren Zeiten, an die Arbeiten im Tages- und Jahreslauf, an traditionelles Wissen, an die Ordnungen auf dem Bauernhof, an den Wandel in der Landwirtschaft, an die Gemeindepolitik. Er stellt die Höfe in Yach vor und erzählt – nach mündlicher Überlieferung – deren Geschichte. Er berichtet über Brauchtum, Feste und Feiertage und gibt einen Einblick in die Kirchengeschichte Yachs. Ausgestattet mit reichhaltigem Bildmaterial entsteht so ein einzigartiges Zeugnis früheren Lebens und Arbeitens im Schwarzwald. Die Bedeutung der Höfe und der tiefgreifende Strukturwandel im Dorf von der Selbstversorgerwirtschaft bis zum heutigen Kampf ums Überleben treten deutlich hervor. Mit seinen grundlegenden Ausführungen regt Leo Burger zu weiteren Untersuchungen an.
Leo Burger, Heimatgeschichten – Leben und Arbeiten in Yach,Hrsg. vom Heimat- und Landschaftspflegeverein Yach.176 Seiten mit 137 Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-89735-950-5. EUR 14,90.
Die Stadt Ludwigshafen weist eine alte und reiche Sagentradition auf, die auf ihre viel älteren Bezirksorte zurückzuführen ist. In der vorliegenden Sammlung wurden jene Sagen und Geschichten ausgewählt, die sich ehemals im Gebiet des heutigen Ludwigshafen zutrugen. Besonders berühmt waren im Ludwigshafener Raum die sogenannten Spukerscheinungen des Aufhockers, in Oggersheim und auch in Friesenheim kannte man den Hüttenhammel, in Oppau den Riderich, während er in den heutigen Nachbargemeinden Ludwigshafens meist als Schlapphut umherging.
Der Ausverkauf der ersten Auflage und weitere Funde von Ludwigshafener Sagen, Märchen und Anekdoten aus allen Stadtteilen machte eine stark erweiterte zweite Auflage notwendig.
Paolo Parisi, Karl-Heinz Halbedl, Sagen und Geschichten aus Ludwigshafen am Rhein.176 S. mit 9 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-938-3. EUR 17,90.
Der Alte Friedhof oberhalb der Peterskirche diente über rund eintausend Jahre hinweg als Begräbnisstätte für die Weinheimer Bevölkerung. Nachdem er seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr genutzt wurde, geriet er in der Weinheimer Stadtlandschaft zunehmend in den Schatten der Aufmerksamkeit. Dabei birgt der Friedhof bis heute viele Erinnerungen an Personen, die alle einmal ihren Anteil an der Entwicklung der Stadt hatten.Das vorliegende Buch will die Geschichte des Alten Friedhofs und die Bedeutung der Namen, die heute noch auf den Grabsteinen zu lesen sind, wieder ins Bewusstsein der Menschen in Weinheim heben. Anlass auch, sich über die Tradition christlicher Bestattungen in Weinheim Gedanken zu machen und dem Terrain des Friedhofs als Naturraum mit vielen besonderen Pflanzen und einigen dort vorkommenden Tierarten eine neue Beachtung zu schenken.
Alexander Boguslawski, Siegfried Demuth, Ute Haizmann, Weinheims Alter Friedhof. Ein Park der Erinnerung.Hrsg. von der Bürgerstiftung Weinheim.144 S. mit 40, meist farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-947-5. EUR 17,00.
Das Buch ist ausschließlich direkt über die Autorin bestellbar: Léa Rogg, Tel. 0033 389 692949
Diese Publikation, manchmal in französisch, manchmal in deutsch redigiert, ist vor allem eine „Hommage“ an das Rheintal, an seine Geschichte, seine Traditionen und an seine Kultur. Elemente, die wir mit dem Badischen Land teilen. Die Publikation – ob poetisch, lyrisch oder kritisch –, weist auch einen Bezug auf zur Entwicklung unseres Landes, im Besonderen zum geplagten Elsass. Einige Gedanken sind dem Nahen Osten gewidmet, wo wir nicht nur Zuschauer einer katastrophalen Entwicklung sind, sondern auch Opfer des importierten Terrors.Cette publication tantôt rédigée en français, tantôt en allemand, est avant tout un «hommage» à la Vallée du Rhin, à son histoire à ses traditions et à sa culture. Des éléments qu’elle se partage avec le pays de Bade. La publication sous forme poétique, lyrique, ou tout simplement critique, développe également l’évolution actuelle de notre pays, en particulier de l’Alsace tourmentée. Quelques regards se tournent vers les problèmes d’actualité du Proche Orient, dont nous sommes témoins et victimes du terrorisme importé.Léa Rogg, Hommage an unser Land. Réflexions, citations et plus.
96 S., Broschur.ISBN 978-3-89735-958-1. EUR 18,50.
Leider ist das Buch bei uns vergriffen!
Wenden Sie sich zum Erwerb des Buches bitte an den Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach e.V.
Eine außergewöhnliche Durlach-Broschüre liegt hier vor: Durlach fiktiv – also wie Durlach sich entwickelt hätte, wäre am 17. Juni 1715 nicht von Markgraf Carl Wilhelm der Grundstein zu seinem „Lust- und Jagdschloss Carols Ruhe“ mit allem Pomp gelegt worden.Anlass für diese Gedanken war das für Durlach geschichtsträchtige Jahr 2015. Vor 450 Jahren wurde die markgräfliche Residenz der Ernestinischen Linie von Pforzheim nach Durlach verlegt. Und vor 300 Jahren wurde der Grundstein im Hardtwald – ca. 6 km von Durlach entfernt – auf der Hochterrasse für das neue Lustschloss aus Holz mit einem steinernen Turm gelegt. Der Turm enthielt Einzelzimmer für die Hofdamen und Opernsängerinnen.Das Autorenpaar Friederike und Klaus Horn hat augenzwinkernd diese Daten zum Anlass genommen, einmal auszumalen, was aus Durlach hätte werden können, wenn kein Grundstein zu einem neuen Schloss gelegt worden wäre und keine Hofbeamten in den Hardtwald nachgezogen wären und damit so langsam die Stadt Karlsruhe entstanden wäre.
Friederike und Klaus Horn, Durlach Utopie. Was wäre wenn ... Karlsruhe nicht gegründet worden wäre.Band 8 der Reihe „Beiträge zur Geschichte Durlachs und des Pfinzgaus“, hrsg. vom Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach e.V.40 S. mit 42 farbigen Abb., Heft.ISBN 978-3-89735-956-7. EUR 7,00.
Der Heidelberger Heiliggeistpfarrer Hermann Maas (1877 – 1970): Sein Denken und Handeln als Retter vieler Juden und Judenchristen während der Zeit des Nationalsozialismus ist leider rühmlicher Einzelfall. Selbst innerhalb der Bekennenden Kirche. Mutig tritt Maas für verfolgte Juden ein. Er unterstützt sie, wo und wie er nur kann. Auch nach 1945 setzt er sein Engagement für Juden fort. Und 1950 folgt Maas als erster Deutscher überhaupt einer Einladung desStaates Israel … Mit dem vorliegenden, auf breiter Quellenbasis angelegten Werk erarbeitet der Autor einen kritischen Umgang mit der Person Hermann Maas mit der Intention, ihn zu verstehen und seine Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Selbst ungeachtet in seinem Handeln erkennbarer Brüche und Diskrepanzen …
Markus Geiger, Hermann Maas – Eine Liebe zum Judentum. Leben und Wirken des Heidelberger Heiliggeistpfarrers und badischen Prälaten.Im Auftrag der Stadt Heidelberg hrsg. v. Peter Blum. Buchreihe der Stadt Heidelberg, Bd. XVII.472 S. mit 31 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-927-7. EUR 26,80.
Martin Luther gehört zu den am häufigsten dargestellten Personen der deutschen wie auch der Weltgeschichte. Sein Porträt hat das visuelle Bewusstsein nicht nur evangelischer Kreise maßgeblich geprägt. Lutherdarstellungen begegnen bis heute im öffentlichen, kirchlichen und häuslichen Raum. Dabei hat sich bisher jede Zeit „ihr“ Lutherbild geschaffen, den Reformator teilweise verherrlicht oder für politische Zwecke instrumentalisiert.Der Begleitband zur Wanderausstellung „Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten“ ergänzt die 40 Porträts der Ausstellung um eine weitere Auswahl von 60 Porträts aus ganz Deutschland.500 Jahre nach der Reformation ist es an der Zeit, Martin Luther in seinem leidenschaftlichen Ringen um die christliche Wahrheit neu zu begegnen. Seine bohrenden Fragen nach dem Zustand der Welt und der Kirche, sein kritischer Umgang mit der Tradition, seine Zuversicht im Hier und Jetzt geben dem Lutherbild sehr lebendige Konturen. Die Dynamik seiner Persönlichkeit hat vergangene Zukunft mitgestaltet und kann noch heute zu gesellschaftlichem Engagement ermuntern.
Andreas Kuhn und Gabriele Stüber, Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten.Hrsg. von Holger Bogs und Gabriele Stüber in Auftrag vom Verband kirchlicher Archive, Evangelische Kirche in Deutschland.200 S. mit 135 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-944-4. EUR 17,90
Das Buch ist derzeit leider vergriffen!
Die Rolle der Justiz im Südwesten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedarf vor allem im württembergischen Teil noch der intensiven wissenschaftlichen Erforschung.Ausführliche Berichte gibt es kaum, deshalb sind die Erinnerungen von Otto Kleinknecht umso wichtiger. Er trat nach hervorragendem Examen noch in der Weimarer Republik in den württembergischen Justizdienst ein, amtierte in der Zeit des Nationalsozialismus schließlich als Staatsanwalt beim Sondergericht Stuttgart und konnte seine Juristenlaufbahn, nach einer kurzen Unterbrechung 1945/46, bis zu seiner Pensionierung fortsetzen.Wir hoffen, dass diese nicht unkritische Reflexion über die eigene Verstrickung in eine Unrechtsjustiz mit all ihren zeitgebundenen Urteilen die Beschäftigung mit der südwestdeutschen Justiz vor, während und nach der Herrschaft des Nationalsozialismus anregen und zu notwendigen Diskussionen führen wird.
Otto Kleinknecht „Im Sturm der Zeit“. Aus den Erinnerungen eines württembergischen Staatsanwalts 1929 bis 1949.Hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit Walter J. Elser. Mit Beiträgen von Thomas Schnabel.484 S. mit 2 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-932-1. EUR 19,90.
Die Nachricht von der „Erfindung“ der Photographie in Frankreich 1839 verbreitete sich schnell bis in die Ortenau. Dieser Band zur Fotografiegeschichte der Ortenau (Mittelbaden) behandelt die regionale Verbreitung und Entwicklung des neuen Mediums und stellt die Fotografen der Anfangszeit vor. Dazu wurden in Archiven und Bibliotheken die unterschiedlichsten Quellen ausgewertet wie Anzeigen und Berichte in Tageszeitungen/ Wochenblättern, Adressbücher, Bauakten, Melde- und Fremdenregister, Fachzeitschriften.Ergebnisse dieser Spurensuche sind Portraits der frühen Fotografen und Fotografenfamilien von Bühl bis Ettenheim (über Achern, Lichtenau, Freistett/ Neufreistett, Rheinbischofsheim, Kork, Willstätt, Oberkirch, Offenburg, Kehl, Lahr), die über deren Arbeit und Berufsleben Auskunft geben. Sie zeigen, dass die Ortenauer Fotografen an der (auch technischen) Entwicklung der Fotografie unmittelbar teilgenommen haben und kreative Vertreter ihres Fachs waren.
Hans-Rüdiger Fluck, Frühe Fotografie in der Ortenau (1839–1930). „Für ähnliche und sehr deutliche Bilder wird garantirt“.104 S. mit 247, z.T. farbigen Abb., attrakt. quadrat. Format, fester Einband.ISBN 978-3-89735-941-3. EUR 14,90
Ein Teil der Beiträge in den Mannheimer Geschichtsblättern 30.2015 beschäftigt sich mit dem Blick auf Details und den Erkenntnissen, die sich daraus gewinnen lassen: Winzige Veränderungen an Münzbildern oder die Graffiti an altägyptischen Monumenten erzählen nicht nur Geschichten vom Wandel in den Bildern selbst, sondern auch vom Wandel im Denken und Handeln ihrer Erzeuger.Sorgfältiges Hinsehen gehört ebenso zum Arbeitsinstrumentarium von Restauratoren und Denkmalpflegern, mit entsprechenden Gerätschaften dringt ihr Blick weit unter die Oberfläche. Was dort zu finden und wie es zu interpretieren ist, davon berichten die Aufsätze über neu restaurierte Objekte aus den Sammlungsbeständen der rem und Beiträge über historisch und stilistisch bedeutsame Wohngebäude in Mannheim.Die jüngsten Autoren, drei Schülerinnen des Mannheimer Lessing-Gymnasiums, sahen sich in der Vergangenheit ihrer Schule um und erstellten eine anrührende Dokumentation des Leidensweges eines ehemaligen jüdischen Lessing-Schülers.Des Weiteren geht es um das noch heute deutsch-kaiserzeitlich geprägte Tsingtau, architektonische Leistungen einer deutschen Firma im Ersten Weltkrieg, die Entwicklung von Typentankstellen und nicht zuletzt um Aktuelles aus Museen und Archiv.
Mannheimer Geschichtsblätter rem-magazin 30/2015.Hrsg. von Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß, Hermann Wiegand, Günter Eitenmüller sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein, dem Förderverein der Reiss-Engelhorn-Museen und dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.160 S. mit 180 meist farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-952-9. EUR 19,80.
Man nannte ihn ‚Kalmück‘; wie er wirklich hieß, wusste er selber nicht. Als Kind wurde er geraubt, verschleppt, verschenkt und landete schließlich in Karlsruhe, wo man ihn wie ein Wundertier bestaunte, bis sich seine ungewöhnliche Begabung zeigte. Nach dem Besuch der Kunstakademie ging er nach Rom, wurde zu einem Mittelpunkt der deutschen Künstlerkolonie und durch seine Werke weithin berühmt; so sehr, dass er Lord Elgin nach Athen begleiten durfte, um die dortigen Monumente im Bild festzuhalten. Seine von aller Welt bewunderten Zeichnungen gelangten mit den ‚Elgin Marbles‘ ins Britische Museum in London, wo sie sich noch heute befinden. Er wurde Hofmaler in Karlsruhe, schloss sich dort wieder an seinen alten Freund Weinbrenner an, den er mehrfach porträtierte und der ihn u.a. mit der Ausmalung der evangelischen Stadtkirche beauftragte.
„Der Kalmücke Feodor (so hörten wir ihn beständig nennen) ist ein mit sehr vielem Talent begabter Mann“ – so Goethe, der ihm 1815 in Karlsruhe begegnete, aber meinte, er gehöre ins Naturalienkabinett, und zwar „ausgestopft“; da war der Künstler freilich nur noch ein Schatten seiner selbst. Feodor glich einem Kometen, der unversehens am Horizont erschien, lange leuchtete und dann langsam erlosch, und den man dann vergaß; zu Unrecht, wie dieses Buch beweist. Er war eben ein Fremder, der aus der Steppe kam, und blieb es sein Leben lang.
Johannes Werner, Der Kalmück. Das Leben des badischen Hofmalers Feodor Iwanowitsch.80 S. mit 14 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-943-7. EUR 11,90.
Einwohner von Bruchsal wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Stadtverwaltung, örtliche Buchhandlungen, Bürgerbüros oder die Tourist-Information!
Bruchsal – mit seinen Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen und Institutionen – konnte 2015 ein Jahr mit einer solchen Vielzahl an Veranstaltungen erleben, wie es dies in vergleichbarer Fülle und Dichte wohl noch nicht gegeben hat. Die Heimattage Baden-Württemberg, die Bruchsal hat ausrichten dürfen, ließen ein Programm mit fast 400 einzelnen, größeren und kleineren Angeboten für das interessierte Publikum entstehen, die auch fast allesamt einen starken Zuspruch gefunden haben.
Bruchsal präsentierte sich während den Heimattagen auf der Bühne unseres Bundeslandes – mit seinen vielfältigen Potenzialen, seinen kulturellen und landschaftlichen Schätzen, seinen Menschen. Unsere Stadt, an der landschaftlichen Grenze zwischen nördlicher Oberrheinebene und Kraichgauer Hügelland gelegen, wurde so zu einem „Schaufenster des ganzen Landes“ und stellte sich gemeinsam mit ihren fünf Stadtteilen überregional einem breiten Publikum vor.
Ein beeindruckender Veranstaltungsreigen ist zu Ende gegangen, von dem in unserer Stadt viele Erinnerungen und vor allem Bilder bleiben werden. Dass dem so ist, dafür dürfen wir an erster Stelle und in besonderem Maße den Fotofreunden Heidelsheim dankbar sein. Was sie das ganze Jahr über geleistet und wie viele Stunden sie der Dokumentation zahlreicher Veranstaltungen gewidmet haben, das ist wirklich außerordentlich. Ihre Fotos werden ein wesentliches Stück Erinnerung an die Heimattage 2015 bleiben, sie sind ein Spiegel dessen, was diese Hunderte von Veranstaltungen in Bruchsal bewegt haben und zweifellos auch über das Jahr hinaus noch weiter bewegen werden.
Der vorliegende Bildband bietet nun einen ausgewählten kleinen Einblick in die Vielfalt des Stattgefundenen und der dabei entstandenen Aufnahmen.
Heimattage Baden-Württemberg Bruchsal 2015. Ein Jahr in Bildern.Hrsg. von der Stadt Bruchsal, mit Bildern der Fotofreunde Heidelsheim e.V. und Texten von Thomas Adam und Andrea Bacher-Schäfer.168 S. mit 400 farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband.ISBN 978-3-89735-945-1. EUR 19,90.
1762: Für Hans Adam Hartmann gibt es nur einen Ausweg: die Flucht nach Übersee. Im New Yorker Hafen verdingt er sich, um die Freiheit zu erkaufen. Er schweift in den endlosen Wäldern umher und findet unter den Pfälzern am Mohawk River eine neue Heimat. Aus der Schlacht von Oriskany geht er als legendärer Scout hervor. Und nun erzählt er James Fenimore Cooper sein Leben. Für den Schriftsteller steht fest: „das genau ist der Held, nach dem ich für meine Erzählungen gesucht habe … wenn da nur nicht dieses Dokument wäre, in dem er des Mordes bezichtigt wird!“1816: Das „Jahr ohne Sommer“. Zur Wetterkatastrophe in Hartmanns pfälzischem Geburtsort gesellt sich die Ungewissheit über dessen Schicksal.1826: Während Cooper in Europa lebt und die Pfalz bereist, trachtet man am Mohawk Hans Adam nach dem Leben. Hat es mit dem Erie-Kanal zu tun, dessen Bau er missbilligt – oder gar mit dem Indianermord, den man ihm unterstellt?Doch dann erhält Cooper einen Brief seines Freundes Henry Bowman …
Herbert Hartkopf, Der Scout vom Mohawk. Ein pfälzisches Auswandererschicksal. 160 Seiten, Broschur.ISBN 978-3-89735-939-0. EUR 11,90
Einwohner von Illingen wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Gemeindeverwaltung!
Die Ersterwähnung des Ortes Illingen im Jahr 766 – das war vor langer Zeit! 2016 wird sie in Illingen ein ganzes Jahr lang unter dem Motto „Bewegt durch Ideen“ mit vielen hochkarätigen Veranstaltungen gefeiert. Bewegt waren mindestens auch die vergangenen 1250 Jahre in Illingen. Funde aus der Steinzeit belegen schon eine Besiedelung weit vor der Ersterwähnung. Die Römer legten bedeutende Handelsstraßen an, von denen sich zwei am heutigen Illinger Eck kreuzten. Illingen überstand die Zeit des Mittelalters – die verschiedensten Kriege und Belagerungen – sowie die Wirren der beiden Weltkriege. Aus dem ehemaligen kleinen Bauerndorf entwickelte sich Illingen in dieser Zeit zu einem leistungsfähigen Kleinzentrum am Rande des Enzkreises mit aktuell 7321 Einwohnern. Sowohl für Kleinkinder als auch für betagte Menschen erfüllt die Infrastruktur des Ortes nahezu sämtliche Bedürfnisse. Die Menschen und der Ort selbst werden auch nach den zahlreichen Veranstaltungen des Festjahres weiterhin in Bewegung bleiben.Über das 1250-jährige Jubiläum hinaus sollte auch etwas „Bleibendes“ entstehen. Zum einen der vorliegende Bildband „Illinger Leben – einst und jetzt“, zusammengestellt von Margrit Gaupp, und zum anderen das Kunstwerk „Illinger Geschichtsmappe“ des Künstlers Kurt Tassotti aus Mühlacker, welches auch die Geschichte Illingens aufgreift.Vor allem in Bildern möchten wir mit diesem Buch ein kurzes Stück der letzten 1250 Jahre in die Vergangenheit zurückreisen. Manches Gesicht und manch nicht mehr vorhandenes Gebäude wird dem Betrachter ins Gedächtnis zurückkehren.
Margrit Gaupp, Illinger Leben – einst und jetzt.Hrsg. von der Gemeinde Illingen. 72 S. mit 124 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-904-8. EUR 17,90
Einwohner von Malsch wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Gemeindeverwaltung!
Anlass für die Herausgabe dieses Buchs war das dreifache Ortsjubiläum, das 2015 zu 950 Jahren Malsch und Waldprechtweier sowie 900 Jahren Sulzbach gefeiert werden konnte. Geschichte ist spannend, weil fast alles in unserem Alltag historische Wurzeln hat. Der Blick auf das Gestern lässt uns das Heute besser verstehen und kann uns helfen, das Morgen zu bewältigen.
So ist das vorliegende Buch aus der Idee entstanden, für Malsch und seine Ortsteile rund 100 Bildermotive und kurze Texte gleichsam als Fenster in die Vergangenheit zusammenzustellen: Was macht Malsch, Waldprechtsweier, Sulzbach und Völkersbach aus? Was war beziehungsweise ist das Typische, das Charakteristische? Was gab und gibt es Besonderes, was Einzigartiges? Zum ersten Mal gibt es ein Buch, das alle Ortsteile gleichermaßen beleuchtet. Ausgewählte Bilder erzählen Geschichten, in denen die Geschichte und die Menschen aus Malsch, Sulzbach, Waldprechtweier und Völkersbach lebendig werden.
Der chronologische Gang durch die Zeit beginnt schon vor den ersten schriftlichen Dokumenten, den Ersterwähnungen der einzelnen Orte, die selbstverständlich vorgestellt werden. Es findet sich aber auch Verstecktes, wie die frühmittelalterliche Darstellung des Heiligen Petrus auf dem Malscher Friedhof, Verschwundenes wie der Flugplatz in Völkersbach, nie Entstandenes wie ein geplantes Weinzehnthäuschen in Waldprechtsweier oder fast Vergessenes wie der Weinbau in Sulzbach. Beim Lesen kann da die eine oder andere Entdeckung gemacht werden. Eine Arbeitsgruppe von historisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern (Koordination Dr. Clemens Rehm) hat das Buch erarbeitet.
Fast 1000 Jahre. Historische Schlaglichter aus der Gemeinde Malsch.Hrsg. von der Gemeinde Malsch, Redaktion: Clemens Rehm, Donald und Sally Werthwein.Unter Beteiligung von Arnold Barbon, Erich Fehr, Günter Heiberger, Andrea Heinen, Reinhard Jaksch, Reinhold Schlötterer, Thomas Schönknecht und Peter Walter.108 S. mit 184 farbigen Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-942-0. EUR 9,50.
Einwohner von Rheinhausen wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Stadtverwaltung!
Knapp ein Vierteljahrhundert nach dem Erscheinen des ersten Teils der Ortschronik Rheinhausen ist der Fortsetzungsband erschienen. Lag der Schwerpunkt des ersten Bandes auf der Urgeschichte bis zur frühen Neuzeit, zeichnet der zweite Teil die weitere Entwicklung der beiden Hausen am Rhein im 19. und 20. Jahrhundert bis in unsere Zeit auf.Wenn wir auf die Geschichte unserer dörflichen Gemeinschaft blicken, dürfen wir mit Freude feststellen, dass anders als in der Universalgeschichte die örtlichen Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte sehr wohl viele Farbtupfer und Lichtpunkte aufweisen, die sich aus dem grauen Meer der Universalgeschichte abheben. Diese vielfältigen örtlichen Begebenheiten und Geschichten – für die stellvertretend Persönlichkeiten wie Dr. Max Josef Metzger, Augustin Buselmeier und Albert Stehlin, aber auch die Entwicklung der hiesigen Fischerzunft und der Elektrizitäts-Ueberland-Centrale Oberhausen (EUCO) stehen – sind es Wert aufgeschrieben und festgehalten zu werden, um sie nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen. Doch vor allem das vergangene Jahrhundert hält nicht nur farbenfrohe Bilder bereit. So rufen uns die frühen Wahlerfolge der Nationalsozialisten in Ober- und Niederhausen wie auch die folgenden Jahre der NS-Diktatur mitsamt dem Zweiten Weltkrieg die dunklen, leidvollen Seiten unserer Vergangenheit in Erinnerung.
Rheinhausen. Beiträge zur Geschichte von Ober- und Niederhausen. Zweiter Teil.Hrsg. von Anton Wild, mit Beiträgen von Eugen Gremmelspacher, Walter Heizmann, Jürgen Louis, Anton Wild, Paul Witt und Michael Zängle.256 S. mit 191 z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-921-5. EUR 24,80
Bruchsal ist eine weltoffene, moderne und zukunftsorientierte Stadt, in der schon seit dem frühen 18. Jahrhundert immer wieder Menschen aus der Fremde eine neue Heimat finden konnten. Auch heute steht die Stadt vor großen Herausforderungen: Menschen aus vielen Ländern der Erde sind auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Not auch in Bruchsal angekommen. Viele werden bleiben, die Sprache lernen und sich integrieren wollen. Es wird für diese Menschen kein einfacher Weg werden. Aber dass es gelingen kann, zeigen beispielhaft die in diesem Buch zusammengefassten Lebensgeschichten. All diese Menschen sind in Bruchsal angekommen. Sie sind in Bruchsal daheim.
Patrik A. Hauns, Christian Jung, In Bruchsal daheim. Wie Menschen mit Migrationshintergrund in Bruchsal heimisch geworden sind.Hrsg. von der Stadt Bruchsal, Fachbereich III: Bildung, Soziales, Sport; Amt für Familie und Soziales.112 S. mit 79 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-935-2. EUR 12,90
Bitte wenden sich zum Erwerb des Buches direkt an die Gemeindeverwaltung Reilingen.Bei uns ist das Buch leider vergriffen
Das Dorf Reilingen wurde zwar schon im Jahre 1286 erwähnt, schriftliche verlässliche Einträge über seine Bewohner stehen aber erst später zur Verfügung. Nach dem schrecklichen Dreißigjährigen Krieg wohnten 1671 hier nur noch 23 Hausgenossen mit 46 Kindern. Fremde Kolonisten wurden ins Land gerufen. Auch bei uns siedelten sich Wallonen, Hugenotten und Schweizer Familien an, die oft ihre eigene Konfession mitbrachten. So kam der Stammvater Johannes Müller (Wersauer Hof) aus der Schweiz; ebenso die Vorfahren der Familien Frey und Hocker. Im 19. Jahrhundert hingegen wanderten viele Pfälzer Familien nach Hungerjahren aus. Dafür wanderten andere Familiengruppen, z. B. jüdische Familien, ein. Nicht mehr Thema unseres Familienbuches kann aus Datenschutzgründen das Schicksal von mehr als 500 Heimatvertriebenen sein, welche nach dem letzten Weltkrieg hier Unterkunft, Arbeit und Brot suchten. Dieses Buch dient dem Leser dazu, über seine Vorfahren Auskünfte zu erhalten. Oft stehen der Beruf, die Religion oder sonstige Anmerkungen dabei. Über die eigenwillige Rechtschreibung der Familiennamen in den Kirchenbüchern muss man hinwegsehen.
Rolf Schneider, Ortsfamilienbuch Reilingen. 1698–1920.Registriert in der Reihe Deutsche Ortssippenbücher, hrsg. von der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte, OSB/OFB Nr. 00.924. Band 174 der Badischen Ortssippenbücher.Hrsg. von den Freunden Reilinger Geschichte e.V.960 S., fester Einband.ISBN 978-3-89735-937-6. EUR 25,00
Unserem Aufruf, aus persönlicher Erfahrung bzw. langer Familientradition gelungene und interessante Rezepte zur Verfügung zu stellen, sind erfreulich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger gefolgt. Sehr gefreut hat uns auch die spontane Bereitschaft verschiedener Pfinztaler/-innen, uns aus der jüngeren Vergangenheit sehr persönliche Einblicke in frühere Arbeitsweisen und Gegebenheiten des dörflichen Lebens zu geben. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich und legen in diesem Buch die „Ergebnisse“ vor. Die Schilderungen und Berichte nehmen mit hinein in eine Zeit, die sich heute vor allem viele Jüngere bzw. Zugezogene nicht mehr vorstellen können. Sie sind deshalb geschichtlich wertvoll und zeigen auf, welch rasante Entwicklung Vieles genommen hat. Entstanden ist so ein Buch, das unter dem Hauptgedanken der dörflichen Ernährung sowohl heimatgeschichtliche wie auch kulinarische Leckerbissen und Schmankerl enthält.
Wenn es stimmt, dass Liebe durch den Magen geht, dann muss man Deutschland insgesamt – und Pfinztal speziell – lieben! Nicht nur wegen der vielen hoch dekorierten Feinschmeckerrestaurants (in Pfinztal gehört die Villa Hammerschmiede dazu), sondern wegen der Vielfalt der regionalen Spezialitäten. Von der Badischen Zwiebelsuppe bis hin zu den Leberspätzle, von den „Sauren Blättle“ bis zum Hefezopf: Unsere Heimat kann man sich auf der Zunge zergehen lassen. Im Sinne unserer Absicht, ein Pfinztaler Heimatbuch vorzulegen, haben wir deshalb nur hier bekannte und beliebte Rezepte aufgenommen. Wenn Sie unser Buch dazu bringt, die Speisen und Backwaren zu probieren und am besten in einer netten Runde zu kosten, dann wäre unsere „Mission“ geglückt. Wir bedanken uns bei denen, die zu unserem Buch beigetragen haben recht herzlich und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, stetes Gelingen und guten Appetit.
Pfinztaler Heimatbuch. Interessantes und fast schon Vergessenes mit lokalen Koch- und Backrezepten.Hrsg. von der Gemeinde Pfinztal. Redaktion von Roland Härer, Jutta Maier, Michael Seher, Ferdinand Staiger und Karl-Heinz Wenz.120 S. mit 125 z.T. farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-89735-929-1. EUR 14,90
Einwohner von Zimmern o.R. wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Stadtverwaltung!
Wir Zimmerner sind und waren schon immer ein wehrhaftes Völkchen und ähneln deshalb ein wenig dem in „Asterix“ beschriebenen gallischen Dorf. Innerorts ging man einer Auseinandersetzung nicht unbedingt aus dem Weg und legte sich deshalb schon einmal mit der Obrigkeit an, wenn diese wie etwa in den Zwanzigerjahren sich in finanzielle Belange des Ortes einmischen wollte. Bei Wahlkämpfen zu Gemeinderatswahlen ging es in der Weimarer Zeit mitunter hoch her. Auch zwischen Vereinen wurde der eine oder andere „Strauß“ ausgefochten. So streitbar die Zimmerner auch untereinander erscheinen mögen, so geschlossen treten sie „nach außen“ auf. Beispielsweise einte die Zimmerner schon in der Weimarer Republik und während der Zeit des Nationalsozialismus die Furcht vor einer Eingemeindung durch die Stadt Rottweil und damit die Bereitschaft, eine solche mit allen möglichen Mitteln zu verhindern – mit Erfolg, wie die Geschichte zeigt.
Walter Schwer, Zimmern o.R. im 20. Jahrhundert. Band 1: 1900 bis 1945.Hrsg. von der Gemeinde Zimmern o.R.264 S. mit 103, z.T. farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format. ISBN 978-3-89735-931-4. EUR 23,80
Die Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften wurde am 25. Oktober 1925 in Speyer ins Leben gerufen. Ziel war es, der Pfalz, die über keine Universität verfügte, ein geistiges Forum zu verschaffen, in dem sich Wissenschaftler möglichst vieler Fachrichtungen über die „Pfalz und die unmittelbar an sie angrenzenden Landschaften“ austauschen.Die interdisziplinäre Arbeit gehört zu ihren besonderen Anliegen in Veröffentlichungen und Vorträgen. Diese Jubiläumsschrift belegt in Beiträgen von 50 Autorinnen und Autoren die Vielfalt und Individualität der Forschungsgebiete, auch die fächerübergreifende Geschlossenheit der Gesellschaft. Querverweise der Artikel untereinander ermöglichen es, Aufsätze zu bestimmten Themen zusammensuchen. Man kann aber auch einfach schmökern und sich daran freuen, was es alles über die Pfalz zu wissen gibt.
Wissensgesellschaft Pfalz. 90 Jahre Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Hrsg. von Peter Diehl, Andreas Imhoff, Lenelotte Möller. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 116.536 S. mit 181 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-903-1. EUR 39,80.
Kennst du den Berg mit seinem Wolkensteg Asperg? Gut Württemberg hie alleweg. Da droben sitzt die Demokratenbrut In Kerkern büßend ihren Übermut. Kennst du ihn wohl? – Dahin, dahin Mußt endlich Freund du auch nun einmal ziehn.
1978 erschien Horst Brandstätters „Asperg – Ein deutsches Gefängnis“. Aus Anlass seines 65. Geburtstags hat das Haus der Geschichte sein Buch wiederaufgelegt. Dies waren wir diesem wunderbaren Kultur-Menschen und Menschenfreund Horst Brandstätter einfach schuldig! Möge es viele Leserinnen und Leser finden.
Horst Brandstätter, Asperg – Ein deutsches Gefängnis.Hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Zusammengestellt von Horst Brandstätter mit einer Einführung von Jürgen Walter und einem Beitrag von Franziska Dunkel.216 S. mit 46 farbigen Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-928-4. EUR 14,90.
Einwohner von Pforzheim wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Firma Robert Schütt, Goldschmiedeschulstr. 6, 75173 Pforzheim!
Dieses Buch erzählt Ihnen vom Zauber edler Steine, vom Glanz feiner Schmuckstücke, von kreativen und fleißigen Menschen, vom Werdegang eines Unternehmens, von vier Generationen der Familie Schütt in der Goldstadt Pforzheim.Durch zahlreiche historische und aktuelle Bilder, Texte, Dokumente und Anekdoten wird die Geschichte des Familienunternehmens Schütt über den Zeitraum von 125 Jahren bis in die Gegenwart lebendig.
Regina Fischer, Gabriele Fischer-Schütt, 125 Jahre Robert Schütt Witwe. Die Chronik eines Familienunternehmens.Hrsg. von Gabriele Fischer-Schütt und David Fischer-Schütt. 176 S. mit 164, z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-930-7. EUR 16,90
Dieser Titel ist bei uns leider vergriffen! Interessenten können sich zum Erwerb an die Buchhandlung Merkle in Elzach wenden: Kirchplatz 1 79125 Elzach merkle@merkle-elzach.de www.merkle-elzach.de
Am 10. November 1938 warfen auf Befehl der örtlichen NSDAP-Leitung Elzacher Kinder und Jugendliche der jüdischen Tierarztfamilie Türkheimer die Fensterscheiben ein. Bruno Türkheimer wurde verhaftet und in das KZ Dachau deportiert. Nach seiner Entlassung emigrierte die Familie in die USA. In diesem Buch werden die Hintergründe dieser „Judenaktion“ untersucht, die Verantwortlichen benannt und dargelegt, wie persönliche Interessen und örtliche Gegebenheiten mit allgemeinen politischen Entwicklungen zusammenhingen. Deutlich wird, welche Motive die Handelnden leiteten, welche Spielräume und Alternativen bestanden hätten. Ebenso kommen die Folgen der „Judenaktion“ für die Familie Türkheimer, die juristische Aufarbeitung nach 1945 sowie der Umgang mit der Erinnerung in Elzach zur Sprache. Ein Anhang mit den wichtigsten Dokumenten ermöglicht die eigene Urteilsbildung. Heiko Haumann ist emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Basel und lebt in Elzach-Yach.
Heiko Haumann, Eine „Judenaktion“ 1938 in Elzach. Die Ausschreitungen gegen die Familie Türkheimer – Hintergründe, Verantwortung, Folgen.Hrsg. von der Stadt Elzach.136 S. mit 10 Abb. sowie 33 Originaldokumenten, Broschur.ISBN 978-3-89735-926-0. EUR 12,90
Dieses Buch ist derzeit leider vergriffen!Interessenten können weitere Exemplare direkt beim Autor erwerben.
Marie Schäfer aus Schwetzingen äußerte sich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs couragiert gegen „Führer“ und Krieg, wurde denunziert und von den Nazis in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Es sind Fälle wie dieser, die das konkrete Funktionieren des NS-Regimes und Formen der Verfolgung exemplarisch verdeutlichen. Auch aus Schwetzingen, Hockenheim und den Gemeinden im Umland ist so von Mutigen zu berichten, die politischen Widerstand leisteten, sich widerständig und solidarisch verhielten. Doch mehr noch ist auf das Leiden vieler Opfer der Nazis einzugehen. So geht es um die jüdischen Familien Adelsberger, Stern, Ohlhausen, die Eigentümer der Schwetzinger Zeitung, Moch, um „Gemeinschaftsfremde“, „Euthanasie“-Opfer und die Ausbeutung von Zwangsarbeiter/innen auch in den Orten der Region. Über fünfzig fundierte Beiträge über Gegebenheiten und Folgen des NS-Regimes „vor Ort“ werden nun in diesem Buch dargelegt. Die meisten davon basieren auf Artikeln von Frank-Uwe Betz, die er in den vergangenen über zehn Jahren in der „Schwetzinger Zeitung“ veröffentlichte, einige auf Zeitzeugen-Interviews mit jüdischen Verfolgten. Sie erhellen viele, oft lange verschwiegene Aspekte der NS-Stadt- und Ortsgeschichten.
Frank-Uwe Betz, Verfolgte · Widerständige · Ausgebeutete. Über die Nazizeit in der Region Schwetzingen - Hockenheim.Hrsg. von Frank-Uwe Betz und dem Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen - Verein für regionale Zeitgeschichte e.V.176 S. mit 72 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-924-6. EUR 13,90
Die Universität Koblenz-Landau ist 25 Jahre jung. Als vierte Landesuniversität in Rheinland-Pfalz wurde sie zum 1. Oktober 1990 begründet. Die aus verschiedenen Wurzeln der Lehrer- und Lehrerinnenbildung 1969 hervorgegangene, überkonfessionelle Erziehungswissenschaftliche Hochschule hatte in einem fortschreitenden Prozess alle Merkmale einer Universität erhalten. Mit der Umbenennung und Neugründung 1990 wurde ein rasanter Entwicklungsprozess an den Standorten Koblenz und Landau sowie Mainz (Präsidialamt) angestoßen. Einerseits hat sich die Studierendenzahl mehr als vervierfacht, andererseits erwirbt sich die Hochschule auch in der Forschungs- und Wissenschaftslandschaft der Bundesrepublik Deutschland eine zunehmend beachtete und geförderte Stellung.
Das reich ausgestattete Buch bietet mittels einer spannenden und abwechslungsreichen Zusammenschau eine knappe rheinlandpfälzische Lehrer-Bildungsgeschichte, Erinnerungen von Zeitzeugen, exemplarische Absolventenkarrieren und die Selbstdarstellung der Universitätseinrichtungen. Außerdem zeigen die acht Fachbereiche die facettenreichen Herausforderungen, Entwicklungen und den derzeitigen Stand der Gesamteinrichtung – ein Spiegelbild der aktuellen Universitätsentwicklung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
Universität im Aufbruch. Festschrift zum Gründungsjubiläum der Universität Koblenz-Landau.Hrsg. von Roman Heiligenthal und Ulrich Andreas Wien unter Mitarbeit von Martin Armgart, Lothar Bluhm und Heidemarie Komor.272 S. mit 289 farbigen Abb., fester Einband, repräsentatives Großformat.ISBN 978-3-89735-913-0. EUR 24,80.
Jedes Jahr, kurz vor Weihnachten, treffen sich ganz verschiedene Tiere an der alten, großen Eiche im Wald. Sie mögen einander und wollen vom kommenden Fest sprechen. Doch mit dem Wünschen zur Weihnachtszeit ist das nicht so einfach ... Für Kinder im Schulalter und für junggebliebene Erwachsene!
Dorothea Conrad, Was wünschst du dir zu Weihnachtszeit?Mit Illustrationen von Alice Lorcy.3. unveränderte Auflage (2023), 48 S. mit 40 Illustrationen, in attrakt. quadrat. Format, fester Einband.ISBN 978-3-89735-933-8. EUR 12,90