Am 23. Februar 1945, einem Freitagabend, nur elf Wochen vor Kriegsende, wurde Pforzheim von britischen Bombern vernichtet. Es war eines der letzten nächtlichen Flächenbombardements einer deutschen Stadt durch das Bomber Command. Der Angriff verursachte einen Feuersturm, der die Menschen zu Asche verbrannte.Über 17.000 Menschen starben bei diesem Angriff. Ein Viertel der Einwohner fand den Tod, und 83 Prozent des bebauten Stadtgebietes von Pforzheim wurden in eine Trümmerlandschaft verwandelt.Diese ursprünglich auf Englisch erschienene Publikation des britischen Autors und Militärhistorikers Tony Redding bietet eine umfassende Darstellung der Bombardierung Pforzheims, indem sie die Berichte von britischen Fliegern einerseits und von Überlebenden der Bombardierung andererseits vereint.
Tony Redding, Der Totale Krieg und die Zerstörung von Pforzheim.Übersetzt aus dem Englischen von Hans-Peter Becht und Leo Steinbeis.Hrsg. vom Stadtarchiv Pforzheim - Institut für Stadtgeschichte. Materialien zur Stadtgeschichte 27.292 Seiten mit 79 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-960-4. EUR 19,90
Einwohner der Gemeinde Marxzell wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Gemeindeverwaltung!
Das Ortsfamilienbuch Burbach beschließt die Reihe der Familienbücher der Gemeinde Marxzell, Landkreis Karlsruhe. In Gestaltung und Darstellung folgt es den bereits erschienen Bänden „Schielberg“ und „Pfaffenrot“. Es stützt sich ebenfalls auf die Auswertung der Kirchenbücher der katholischen Pfarrei Burbach nach deren Loslösung von der Mutterpfarrei Völkersbach. Erfasst sind alle Taufen seit Beginn der Kirchenbuchaufzeichnungen von 1726 bis 1900, die Ehen bis 1925 und die Sterbeeinträge der bis 1900 Geborenen. Ergänzungen und Abgleiche ab 1870 ermöglichten die Standesbücher der Gemeinde. Zur Klärung familiärer Zusammenhänge der Anfangsjahre trugen teilweise Steuer und Abgabenlisten des Benediktinerinnenstifts Frauenalb bei, teilweise weiter zurückreichende Kirchenbücher umliegender Pfarreien. Die Durchsicht der Ehebücher benachbarter Pfarrämter diente vorwiegend dazu, Abwanderungen aus Burbach zumindest in die nähere Umgebung festzustellen. Ermittelte Ehen von Ab- und Auswanderern sind ebenfalls in das Familienbuch aufgenommen. Insgesamt umfasst der vorliegende Band 1.107 Burbacher Familien. Zudem sind 407 Datensätze von Ortsfremden aufgenommen; Familien und Personen, die auf den Gemarkungen Burbach und Pfaffenrot zeitweise lebten und im Kirchenbuch aufscheinen, ohne erkennbare familiäre Verbindungen zu den Ortsansässigen einzugehen. Sie ergänzen die Auflistung des Familienbuchs Schielberg für die Gesamtgemeinde Marxzell. Den Familiendateien ist die Vorstellung und Besprechung der benutzten Quellen vorangestellt, gefolgt von ausgewählten statistischen Auswertungen zu Tauf-, Ehe- und Sterbedaten. Abgaben- und Einwohnerlisten ermöglichen Rückschlüsse zur Bevölkerungsentwicklung. Kurz umrissen sind die Ab- und Auswanderungsziele eines beachtlichen Teils der Burbacher Einwohnerschaft. Meister- und Lehrjungenbücher der Burbacher Zunft der Schmiede und Wagner, Bäcker und Müller zwischen 1800 und 1861 geben Einblicke in das Handwerkswesen der ehemaligen Klosterortschaften im Albtal. Personenbezogene Darstellungen zu Metzlinschwander Hof und Weimersmühle runden den historischen Überblick ab. Personen-, Orts- und Berufsregister dienen der Erschließung und gezielten Nutzung der Familiendateien. Den Anhang bilden Listen der Burbacher Schultheißen und Bürgermeister, der Meister und Lehrjungen der Burbacher Zunft, der Auswanderer nach Osteuropa und Amerika sowie der Gefallenen und Vermissten des Ersten Weltkrieges.
Günter Schäfer, Ortsfamilienbuch Burbach. 1726–1900Hrsg. vom Ortschaftsrat Burbach und der Gemeinde Marxzell.Registriert in der Reihe Deutsche Ortssippenbücher OSB/OFB 02.025. Band 180 der Reihe Badische Ortssippenbücher.464 S. mit 46 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-033-7. EUR 24,80.
„Das Schloss und das Zuchthaus“ – so lautete früher oft die Antwort, wenn man Besucher fragte, was sie mit Bruchsal eigentlich in Verbindung bringen. Dass die Große Kreisstadt zwischen Rhein und Kraichgau mehr zu bieten hat, steht außer Frage. Der reich bebilderte Führer will zu einem Stadtspaziergang verlocken, um die Sehenswürdigkeiten, Plätze und historischen Baulichkeiten der ehemaligen Bischofsresidenz zu erkunden. Altes und Neues gilt es zu entdecken, um den Lesern und Besuchern einen Einblick in die über 1000-jährige Stadtgeschichte zu vermitteln und sie mit dem Reiz der Barockstadt zu verzaubern.
Thomas Moos, Bruchsal. Ein Rundgang durch Geschichte und Gegenwart.Hrsg. vom Stadtarchiv Bruchsal.72 S. mit zahlreichen, meist farbigen Abb., einem Stadtplan und einem Zeitplan der Geschichte.Broschur im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-89735-866-9. EUR 8,90
Einwohner der Gemeinde Zaberfeld wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Bücherei im LöweneckMichelbacher Str. 174374 Zaberfeld
Die Region um Zaberfeld, Michelbach, Leonbronn und Ochsenburg bietet einen erstaunlichen Reichtum an steinernen Zeugen. Die zahlreichen Kleindenkmale weisen eine enorme Vielfalt auf hinsichtlich ihrer Bearbeitung und Ausführung, ihrer Materialien und ihres Alters. Allein in Zaberfeld gab es zeitweilig fast 60 Steinhauer und mehrere Steinbrüche, die ihre Spuren hinterlassen haben und so Geschichte erzählen.Ergänzt wird die ausführliche Beschreibung der faszinierenden Kleindenkmale durch eindrucksvolle Bilder, archivalische Quellen, Zeitzeugenberichte und den Aufzeichnungen des Hans Walther von Sternenfels, die zusammen ein lebendiges, historisches Bild unserer Region ergeben. Eine wunderbare Reise in die Vergangenheit und eine besondere Hommage an die Menschen, die diese Gegend durch ihr Leben und ihre Arbeit gestaltet haben; und dies nicht nur in der Vergangenheit, sondern bis in unsere Gegenwart hinein.
Heidrun Lichner, Steinerne Zeugen in Zaberfeld, Leonbronn, Michelbach und Ochsenburg. Kleindenkmale unserer Region.180 S. mit 361 farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-027-6. EUR 22,80
Es ist ein doppeltes Jubiläum, das die Gemeinde Untergrombach im Jahr 2017 feiern darf: Zum einen wurde vor 150 Jahren ihre Pfarrkirche geweiht und zum anderen wird die Orgel 50 Jahre alt. Zu diesem Anlass erscheint mit dem vorliegenden Band eine umfassende Übersicht nicht nur über die Geschichte der Kirche und ihres Vorgängerbaus. Ausführlich werden auch anhand anschaulicher Grafiken und Schaubilder die Ausstattung, der Aufbau und architektonische Besonderheiten des Gebäudes erläutert. Nicht zuletzt werden die verschiedenen Renovierungen, die seit der Weihe 1867 durchgeführt werden mussten, dokumentiert.
Dietmar Konanz, 150 Jahre Katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian Untergrombach.Hrsg. von der Kirchengemeinde Bruchsal Michaelsberg.176 S mit 168, z.T. farbigen Abb. und zahlreichen Grafiken, fester Einband.ISBN 978-3-95505-032-0. EUR 14,90.
Noch vor wenigen Jahrzehnten hatte bekanntlich fast jedes Mädchen ein „Poesie-Album“, in das Freundinnen, Eltern, Verwandte und Lehrer bzw. Lehrerinnen, gegebenenfalls auch der Pfarrer, einen Sinn- oder Merkspruch eintrugen. Der Ursprung ist weitaus früher: In der Forschung gab es eine Debatte darüber, ob er in der Adelskultur des Spätmittelalters zu suchen sei oder im akademischen Milieu der Universitäten. So viel ist klar: Die ältesten Stammbücher, die aus dem frühen 16. Jahrhundert erhalten sind, enthalten zumeist Einträge von Adligen. Allerdings wurde die vielleicht ursprüngliche adelige Sitte, Stammbücher anzulegen, sehr schnell im akademischen Milieu übernommen.
Was hat man nun eingetragen? In den ersten beiden Jahrhunderten der Stammbuchgeschichte überwiegen ernste moralphilosophische, zumeist christlich getönte Lebenslehren in Prosa oder Versen von antiken oder frühneuzeitlichen Autoren. Im 18. Jahrhundert ändert sich merklich der Ton in den Freundschaftsalben. Theologische und moralphilosophische Sprüche mit christlicher Grundierung werden seltener, an ihre Stelle tritt im Zeitalter des Rokokos die Beschwörung heiteren Lebensgenusses, zu denen bei den jetzt freier lebenden Studenten nun auch die zuvor verpönten Mädchen und der Wein gehören. Im empfindsamen Zeitalter tauchen dann erstmals in größerem Umfang auch Freundschaftsbücher von Frauen auf. Experimentierfreudig ist bzw. war das Poesie-Album gewiss nie gewesen.
Leider scheint die Uhr sowohl für das Stammbuch, das schon länger verschwunden ist, als auch für seinen Nachfolger, das Poesie-Album, zu Ende zu gehen. Vom Poesie-Album zu reden, bedeutet, von vergangenem Kulturgut zu sprechen. Umso verdienstvoller ist es, dass Frau Dr. Arnscheidt im Auftrag des Friedrich Engelhorn-Archivs prachtvoll gestaltete Alben aus einer bedeutenden Mannheimer Familie der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Grit Arnscheidt, "Freundschaft ist das höchste Glück". Poesie-Alben der Familie Engelhorn aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs.Hrsg. vom Friedrich Engelhorn-Archiv e.V.132 Seiten mit 115 farbigen Abbildungen, fester Leinen-Einband im attraktiven Schuber.ISBN 978-3-95505-038-2. EUR 19,90.
Eugen Bolz ist bis heute nicht fest im historischen Gedächtnis des Landes verankert. Unser Anliegen muss es sein, dass der am 23. Januar 1945 gemeinsam mit neun anderen Regimegegnern Hingerichtete zukünftig in seiner ganzen Bedeutung gewürdigt wird: als Politiker und Katholik, als Staatspräsident und Gegner des Nationalsozialismus, als prägende Persönlichkeit der zwanziger und frühen dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts und als Märtyrer. Dieser Band trägt dazu bei, dass Eugen Bolz endlich den Stellenwert in der südwestdeutschen Erinnerungskultur erhält, den er schon lange verdient.
„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“. Eugen Bolz 1881 bis 1945.Hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Redaktion Irene Pill. Mit Beiträgen von Peter Steinbach und Thomas Schnabel.224 S. mit 36 Abb., Broschur.ISBN 978-3-95505-048-1. EUR 14,90
Ist Goethe ein hessischer Name? Warum leben die Waldschmidt hauptsächlich in Mittelhessen? Wie kamen die Dörsam, die Nuhn, die Klingelhöfer zu ihren Namen? Wie die Rothschild und Oppenheimer? Was ist an einem Gutberlet gut, und was trägt ein Bickelhaupt auf dem Kopf? Und was haben die zahlreichen Cezanne südlich von Frankfurt mit dem berühmten Maler aus Aix-en-Provence zu tun? Antworten darauf finden Sie in diesem Buch, wissenschaftlich fundiert, doch anregend und gut verständlich zu lesen. Dazu viele weitere Namengeschichten und Deutungen zu einer Fülle typisch hessischer Familiennamen, eingebettet in die geschichtliche Entwicklung und die räumliche Verbreitung der Namen. Und wenn Sie hessische Wurzeln haben und Ihren eigenen Namen erforschen wollen: In diesem Buch gibt es ausführliche Anleitungen und Hinweise hierzu.
Hans Ramge, Hessische Familiennamen. Namengeschichten. Erklärungen. Verbreitungen.336 S. mit 23 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-026-9. EUR 27,80.
Meinem Mann zuliebe sagte ich Ja zu der Reise in unsere ostpreußische Heimat. Im Gegensatz zu ihm hatte ich bis dahin vermieden, mich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sie war schlimm genug! Wozu das Belastende auffrischen? Auch widerstrebte es mir, die Nostalgie zu pflegen. Als wir dann vor Ort waren und er von sich, seiner Familie und der unseligen Zeit des Nationalsozialismus erzählte, merkte ich, wie schmerzhaft die Rückschau für ihn war. Mir ist DER EINE TAG in lebhafter Erinnerung geblieben. Schon damals nahm ich mir vor, das was ich gesehen und gehört hatte, irgendwann aufzuschreiben.Ich glaube, mein Mann hätte gegen dieses Buch nichts einzuwenden.
Dorothea Conrad, Der eine Tag.3. Auflage, 128 Seiten mit 38, z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-045-0. EUR 11,90
Dieses Buch behandelt die Geschichte und Bedeutung des Jüdischen Lehrhauses in Stuttgart von seiner Gründung 1926 bis zu seiner erzwungenen Schließung 1938. Ziel des Lehrhauses war es, dem Verlust jüdischer Identität anhand einer neuen Form der Erwachsenenbildung entgegenzuwirken. Durch Rückbesinnung auf die jüdische Religion und Kultur sollte eine neue Gemeinschaft entstehen. Das Jüdische Lehrhaus ist vor allem als eine Bildungseinrichtung bekannt geblieben, die sich unter der Federführung des Religionsphilosophen Martin Buber um einen Dialog zwischen Juden und Christen bemühte. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die Bildung jüdischer Identität und Gemeinschaft im Lehrhaus zu einem Akt des Widerstands.
Anja Waller, Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart 1926–1938. Bildung – Identität – Widerstand.Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart, Bd. 111. Hrsg. von Roland Müller.325 S. mit 8 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-006-1. EUR 20,00.
Heidelberg hat Geschichte. Das erleben jedes Jahr Millionen Gäste aus aller Welt in unvergleichlicher Atmosphäre, sobald sie nur wenige Meter den Fuß in die Stadt gesetzt haben … Die Ausbildung eines selbstbewussten Stadtregiments freilich blieb späteren Zeiten vorbehalten. Denn im Mittelalter und in der frühen Neuzeit beeinflussten der Hof und die Residenzfunktion als auch die Universität die politische Entwicklung der Stadtgemeinde in starkem Maß.Dieses Bild spiegelt noch heute die archivalische Überlieferungssituation wider. Während es um das landesherrliche Schriftgut und jenes der Universität vergleichsweise gut bestellt ist, haben Kriegswirren sowie dynastisch bedingte Aufsplitterungen, der Kanzleibrand von 1460 und insbesondere der Brand des Rathauses 1693 eine nur mehr als fragmentarisch zu bezeichnende Quellensituation zur Geschichte der frühen Stadt hinterlassen. So ist von einer ungestörten städtischen Überlieferung erst wieder ab dem Beginn des 18. Jhs zu sprechen.Umso mehr ist es Dr. Ulrich Wagner zu danken, unseren Blick auf das Urkundenbuch der einstigen Bruderschaft des Heidelberger Hofgesindes zu lenken, in dem uns Vertreter der Heidelberger Oberschicht entgegentreten. Seit 1380 ist die Existenz dieser Bruderschaft in der Residenzstadt Heidelberg belegt. Im unmittelbaren Umfeld des Fürsten stehend, nahm dieser Personenkreis als Bindeglied zwischen fürstlicher Verwaltung und bürgerlicher Stadt eine herausgehobene Sonderstellung ein. Mit dieser kommentierten Edition der in kopialer Form im Badischen Generallandesarchiv Karlsruhe überlieferten Urkunden wird eine bislang wenig beachtete rechts- und wirtschaftsgeschichtlich bedeutende Quelle an der Schwelle vom 14. zum 15. Jh. allgemein zugänglich, und es fällt zugleich Licht auf eine Epoche städtischer Geschichte, aus der städtische Archivalien sich weitgehend nicht erhalten haben.
Ulrich Wagner, Regesten der Bruderschaft des Heidelberger Hofgesindes. 1380–1414.Im Auftrag der Stadt Heidelberg hrsg. von Peter Blum. Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg, Heft 10.96 S. mit 27 meist farbigen Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-982-6. EUR 17,90.
Einwohner von Weinheim wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an Herrn Dr. Alexander Boguslawski:E-Mail: alexander.boguslawski@t-online.deTel. 06201 16605
„Wir wohnen Wort an Wort“, so beginnt Rose Ausländer ihr Gedicht. Und Andreas Gryphius bekennt: „Der Augenblick ist mein.“ Gedichte begleiten uns, manche sogar ein Leben lang. Die von Hans-Joachim Gelberg ausgewählten und kommentierten Gedichte, so unterschiedlich sie auch sind, haben Schüler und Schülerinnen eines Weinheimer Gymnasiums zu spannungsvollen Bildern inspiriert.
Augenblick. Gedichte.Ausgewählt von Hans-Joachim Gelberg und hrsg. von der Bürgerstiftung Weinheim.88 S. mit 20 farbigen Illustrationen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-028-3. EUR 11,90.
Wälder, Wiesen, Wildnis - die Naturlandschaft des Schwarzwalds ist geprägt von einzigartiger Vielfalt, welche uns immer wieder staunen lässt. Unsere Gedanken kreisen immer wieder um die Berge, Quellen, Höhlen und Naturparks, die erkundet werden wollen. Vom Frühjahr bis zum Winter begeistert das größte und höchste Mittelgebirge mit seinem Reichtum und zeigt sich im Wandel der Jahreszeiten.Der verlag regionalkultur aus Ubstadt-Weiher bringt für 2018 nun einen Kalender heraus, der uns durch die Jahreszeiten des Schwarzwalds begleitet. Jeden Monat blättern wir um auf stimmungsvolle Seiten, die uns die Vielfalt dieses Lebensraums vor Augen führen.
Traumland Schwarzwald.Herausgegeben vom Heimat- und Landschaftspflegeverein Yach.42 x 29,7 cm, Spiralbindung.ISBN 978-3-95505-046-7. EUR 9,90
Als im Mai 1945 endlich die Waffen schwiegen, lagen nicht nur die Städte in Trümmern. Nach dem völligen Zusammenbruch der NS-Herrschaft standen die Überlebenden vor den Scherben ihrer bisherigen Existenz. Täter und Mitläufer, Verfolgte und Widerstandskämpfer sahen sich gleichermaßen vor dieselbe Frage gestellt: Wie könnte ein neues Leben aussehen?Der Neuanfang konnte ganz unterschiedlich ausfallen. Neue Lebensorte, neue Berufe, neue Karrieren – vieles war möglich, um der Vergangenheit zu entkommen. Vielleicht hilft ein Blick zurück in die schwierigen Anfangsjahre der Republik, aktuelle Probleme richtig einzuordnen. Deutschland und der Südwesten haben schon weitaus dramatischere Zeiten als heute erfolgreich bestanden.
Wege in ein neues Leben. Die Nachkriegszeit.Hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Verbindung mit der Stadt Stuttgart.220 S. mit 61, meist farbigen Abb., Broschur. Stuttgarter Symposion, Band 17.ISBN 978-3-89735-999-4. EUR 14,90
Obstwiesen sind Nahrungsgrundlage und Lebenselixier – insbesondere für uns Gartenfreunde! Unsere Gedanken kreisen immer wieder um die auf den Obstwiesen anstehenden Arbeiten, den Zustand der Bäume oder die Ernteaussichten. Wir erfreuen uns an den Blüten im Frühjahr, den zwitschernden Vögeln in den Baumkronen oder dem Raureif im Winter. Der verlag regionalkultur aus Ubstadt-Weiher bringt für 2018 nun einen Kalender heraus, der uns durch die Jahreszeiten in den Obstwiesen begleitet. Jeden Monat blättern wir um auf stimmungsvolle Seiten, die uns die Vielfalt dieses Lebensraums vor Augen führen.
Obstwiesen 2018. Kalender.Mit Fotografien von Jürgen Alberti. Herausgegeben vom verlag regionalkultur.42 x 29,7 cm, Spiralbindung.ISBN 978-3-95505-047-4. EUR 9,90
Die Beiträge dieses Bandes zeigen die Vielfalt der Ursachen und Erscheinungsformen von Armut im ländlichen Raum während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Erörtert werden auch Ausgrenzung und Integration der Armen in der Gemeinde, Strategien des Überlebens und Möglichkeiten der Bekämpfung durch staatliche und private Initiativen. Die Schilderung der Schicksale einzelner Menschen ermöglicht dabei einen geschärften Blick auf die Verhältnisse, wie er allein durch die Analyse von strukturellen Rahmenbedingungen nicht zu erzielen wäre. Taglöhner werden ebenso vorgestellt wie Strohflechterinnen, arme Juden oder alleinstehende Frauen mit unehelichen Kindern. Der regionale Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Elztal und dem mittleren Schwarzwald, ergänzt durch einen übergreifenden Aufsatz und einen Beitrag zu Bühl.
Armut im ländlichen Raum während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.Hrsg. von Heiko Haumann. Lebenswelten im ländlichen Raum. Historische Erkundungen in Mittel- und Südbaden, Band 2.112 Seite mit 42 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-030-6. EUR 14,90.
Einwohner von Heddesheim wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an ihre Gemeinde.
Heddesheim wurde im Jahr 917 erstmals urkundlich erwähnt. Archäologische Untersuchungen zeigen, dass das Gemeindegebiet schon weitaus früher besiedelt war. Gleichwohl fehlte es bislang an einer umfassenden Überblicksdarstellung – von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Der vorliegende Band füllt diese Lücke mit über 500 Druckseiten und ebenso vielen Abbildungen von Fotos, Dokumenten und Grafiken. Die Texte – nicht für Spezialisten geschrieben, aber trotzdem wissenschaftlich fundiert – thematisieren nicht nur die politische Geschichte, sondern auch die wirtschaftliche und soziale, die Geschichte der Kirchen, Schulen und Vereine. Bereits Veröffentlichtes wird knapp zusammengefasst einbezogen. Neue Funde und Erkenntnisse, gerade im Bereich der Vorgeschichte, aber auch in bislang weniger behandelten Bereichen der Zeitgeschichte, können entsprechend breiter dargestellt werden. Ein Buch, das genauso zum Blättern und punktuellem Lesen einlädt wie zu systematischer Lektüre.
Konrad Dussel, Heddesheim. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.Hrsg. von der Gemeinde Heddesheim.544 S. mit 440, z.T. farbigen Abb., fester Einband.978-3-95505-018-4. EUR 34,80.
Einwohner des Landkreises Rastatt wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Volkshochschule Rastatt:Am Schlossplatz 576437 Rastatt Tel. 07222 381-3500
Der aktuelle 56. Band der traditionsreichen Heimatbuchreihe des Landkreises Rastatt ist wieder ein besonderes Lesevergnügen geworden. Das Heimatbuch berichtet auf 256 reich bebilderten Seiten und in modernisierter Form über vielfältige Themen aus den Bereichen Aktuelles und Gegenwart, Natur und Umwelt, Kunst, Kultur und Lebensart sowie der Geschichte unseres mittelbadischen Raumes. Daneben bietet das Heimatbuch 2017 fundierte Einblicke in die Arbeit erfolgreicher Unternehmen, berichtet spannend über Industriekultur insgesamt oder über jugendliches Engagement sowie bedeutende Persönlichkeiten. Alles in allem vereint das Heimatbuch aktuelle Themen der Gegenwart mit wissenswerten Bereichen unserer Gesellschaft in einzigartiger Weise.
Heimatbuch 2017. Aktuelles und Wissenswertes.Hrsg. vom Landkreis Rastatt und Landrat Jürgen Bäuerle.256 S. mit 269 meist farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-025-2. EUR 12,90.
Es ist wohl eine Ironie der Geschichte, dass das einzige schriftliche Zeugnis der jüdischen Gemeinde Schwetzingens nur deshalb überliefert ist, weil die Nationalsozialisten es noch 1945 reproduzieren ließen. Während das von ihnen geraubte Original nach wie vor verschollen ist, liegt der gesamte Text dank der akribischen Arbeit von Frank-Uwe Betz mit dieser Ausgabe erstmals in gedruckter Form vor.Es handelt sich dabei um handschriftliche Aufzeichnungen über die Geschichte dieser Gemeinde, die ihr Religionslehrer und spätere Hauptlehrer, Simon Eichstetter (1865–1927), hauptsächlich im Jahr 1901 verfasste. Zusätzlich hat er das dazu gehörende Familienbuch angelegt. Die Texte, zu denen auch eine kurze Geschichte Schwetzingens gehört, wurden ab 1928 von Eichstetters Nachfolger im Amt, Henri Bloch, fortgeschrieben.Die vorliegende Transkription vermittelt somit einen authentischen Einblick in das Leben der aktiven Schwetzinger jüdischen Gemeinde und zeichnet ein bleibendes Bild ihrer Mitglieder und Einrichtungen. Sie wird ergänzt durch eine Einführung, die auf die nazistische Zerstörung dieser jüdischen Gemeinde, auf das Buch und seinen Verfasser, auf Gurs sowie auf den Umgang mit der NS-Vergangenheit und den jüdischen Opfern vor Ort eingeht.
Simon Eichstetter, Geschichte und Familienbuch der jüdischen Gemeinde von Schwetzingen.Transkription und Einführung von Frank-Uwe Betz. Hrsg. vom Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen und Frank-Uwe Betz.112 S. mit 37 Abb. und zahlreichen Tabellen, Broschur.ISBN 978-3-95505-020-7. EUR 14,90
Einwohner von Dettenheim wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an das Rathaus.
Ein „Dettenheimer Backbuch“ herauszubringen, ist eine wahrhaft genüssliche Idee. Mit ihrem „Dettenheimer Backbuch“ haben die LandFrauen Dettenheim nicht nur einen Ideengeber zur Zubereitung neuer und alter Leckereien gegeben, sondern machen auch ein Stück Heimatgeschichte lebendig. Dem Redaktionsteam ist es gelungen, ein sehr originelles und abwechslungsreiches Buch zusammenzustellen, das einen kleinen Einblick in die Gemeinde und ihre kulinarischen Künste ermöglicht. Unter den 28 Rezepten finden sich viele schmackhafte Torten und Kuchen, aber auch Herzhaftes wie ein Dampfnudeln- und ein Hefezopf-Rezept. Sie eignen sich erstklassig zum Nachbacken - egal ob man Küchenprofi oder -neuling ist!
LandFrauen Dettenheim, Dettenheimer Backbuch.Hrsg. von der Gemeinde Dettenheim. Fotos von Ira Oberacker.64 S. mit 90 farbigen Abb. in praktischer Spiralbindung.ISBN 978-3-95505-010-8. EUR 9,90
Wie wurde das kleine, beschauliche Bauerndorf Schwenningen zu einer florierenden Industriestadt und dem Sitz zahlreicher, auch überregional erfolgreicher Unternehmen? Beginnend mit der Vorgeschichte und ersten Handwerksbetrieben Mitte des 18. Jahrhunderts wird eine Entwicklung nachgezeichnet, die bis weit ins 20. Jahrhundert reicht. Als treibende Kraft zeigt sich dabei vor allem die Uhrenindustrie, die die rasante Modernisierung und Industrialisierung Schwenningens im 19. Jahrhundert vorantreibt. Dahinter stehen viele damals aufstrebende örtliche und regionale Unternehmen, deren Geschichte ausführlich wiedergegeben wird und die teilweise heute noch erfolgreich am Markt agieren.Der Schwenninger Autor Siegfried Heinzmann leitete fast 40 Jahre einen Betrieb in der Region und engagiert sich in der Lokalpolitik. Neben einem Roman hat er bereits mehrere heimatgeschichtliche Sachbücher veröffentlicht.
Siegfried Heinzmann, ... mit langer Hos' und Dächleskapp' ... Die Entwicklung Schwenningens vom Bauerndorf zur Industriestadt. 1600 bis 1918.320 S. mit 317 Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-011-5. EUR 34,80
Dank der noch mangelhaften Selbstkontrolle eines neuen Mediums (nämlich der kaiserlichen Presse um 1886) konnte eine breit angelegte Manipulation der öffentlichen Meinung vortrefflich gelingen und generationenlang weiterwirken. „Alternative Fakten“ als Ersatz für unbequeme Wahrheiten haben jedoch – wie alle (Lebens-) Lügen – letztlich die kürzeren Beine. Es ist nicht gleichgültig, ob ein Mensch auf natürliche Weise starb – oder ob dabei „nachgeholfen“ wurde. Im vorliegenden Fall waren es zwei Frauen, deren einstiges Dasein sich längst im Nebel des Vergessens verloren hatte. Eine Verkettung von Zufällen führte zur Aufdeckung ihres wahren Schicksals – und vermittelte nicht nur neue Einsichten in die Tragweite eines unerhörten Skandals, der mit ihrem tragischen Ende verbunden war. Es werden auch Folgen erahnbar, die ein unverantwortlicher Umgang mit den neuen Medien unserer Tage haben könnte.
Wolfram Klumpp, Mord im Murgtal. Das Verschwinden der Gräfin Arnim – ein öffentlich inszeniertes Schauermärchen.224 S. mit 48 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-023-8. EUR 19,90.
Sie können das E-Book beispielsweise über diese Online-Shops erwerben:
Ein fantastisch-mythologischer Roman
Das Heidenloch ist die fiktive Aufdeckung einer Geheimakte aus dem Jahr 1907, die anhand von Einzeldokumenten fantastische Ereignisse auf dem Heiligenberg schildert. Mysteriöse Wesen verbreiten dort im Sommer 1907 Angst und Schrecken. Als es schließlich zu ersten Todesopfern kommt, wird von der Stadt Heidelberg und dem Innenministerium des Großherzogtums Baden eine Untersuchungskommission einberufen, die weiteres Unheil abwenden und das Rätsel lösen soll. Durch historische Forschung und philologische Suche in der antiken Mythologie findet sich schließlich die erschreckende Antwort, in deren Zentrum das mysteriöse Heidenloch steht ...Martin Schemm, Das Heidenloch. Ein fantastisch-mythologischer Roman.Dritte, verbesserte Auflage.Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg. Sonderveröffentlichung 11. EPUB. ISBN 978-3-89735-008-3. EUR 7,99.
1815 brach auf der indonesischen Insel Java der Vulkan Tambora aus. Die Eruption erreichte eine ungeheure Wucht und wird heute als größter, in geschichtlicher Zeit beobachteter Ausbruch betrachtet. Die aufsteigende Aschewolke hatte eine so immense Auswirkung auf das Weltklima, dass man auch in Europa von 1816 als dem "Jahr ohne Sommer" sprach. Der Tambora hat 200 Jahre nach seinem vernichtenden Ausbruch eine erstaunliche öffentliche Resonanz gefunden. Im vorliegenden Buch steht ein besonderer Ansatz im Mittelpunkt: Wie reagiert ein kleiner Staat auf ein katastrophales Ereignis, ohne dessen Ursachen (Ausbruch des Tambora) zu kennen? Inwieweit gibt es regionale Möglichkeiten, einer globalen Krise zu begegnen? Das Jahr ohne Sommer mit Ernteausfall, Preisexplosion bei Lebensmitteln und darauf folgender Hungersnot bietet sich als spannendes Untersuchungsobjekt an.
Tambora. Ein Vulkan verändert Südwestdeutschland.Hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg.Redaktion von Irene Pill.128 Seiten mit 27 meist farbigen Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-019-1. EUR 9,90.
Experiment und Moderne – Die Stadt der Nachkriegszeit. An dieses bekannte Bild knüpft der Architekturführer an, der als handlicher Begleiter im Pocket-Format gedacht ist. Das Ziel ist es, eine Auswahl bemerkenswerter Nachkriegsarchitektur zu präsentieren und so dem bislang negativen Image („nichts Sehenswertes mehr da“) eine positive Sicht gegenüberzustellen („Pforzheim hat (Nachkriegs)Geschichte“).Die architektonischen „Highlights“ der 1950er und 60er-Jahre werden in einem Katalog jeweils mit Foto(s), Stichworten, Hinweisen zur Bedeutung und künstlerischen Mitwirkung vorgestellt. In der Reihenfolge der Darstellung der Objekte ergibt sich ein Rundgang durch die Innenstadt. Die außerhalb der Rundgang-Route in den Vororten stehenden Objekte folgen. Der hintere Teil des Bucheinbands ist ausklappbar, dort befindet sich ein Übersichtsplan. Ziel ist es, für die architektonischen und künstlerischen Leistungen der Neuaufbauzeit zu sensibilisieren und diese als positives Merkmal der Stadt zu kommunizieren.Das kulturelle Erbe der Nachkriegszeit prägte die Identität von Pforzheim: Hier finden Sie einen Überblick über das archetektonische Schaffen dieser Epoche. Präsentiert wird eine Auswahl an lokaler Architektur der 1950er- und 1960er-Jahre, jeweils mit Foto und Info zur künstlerischen Bedeutung. Aus der Reihenfolge der Objekte ergibt sich ein Rundgang durch die Innenstadt, danach folgen die Objekte in den Vororten. Eine ausklappbare Karte dient als Orientierung.
Hrsg. vom Kulturamt der Stadt Pforzheim.36 S. mit ca. 30 farbigen Abb., handliches Taschenformat, Klappbroschur. ISBN 978-3-89735-613-9. 5,90 EUR
Wo im Stadtbild sind historische Orte des Schmucks und Designs heute noch sichtbar?Dieser Führer weckt Entdeckerlust: Er geht dem Mythos der historischen „Goldstadt“ nach und bietet einen Überblick über das lokale Kulturerbe des Industriezeitalters.
Präsentiert werden historische Orte der Industriekultur: Orte von Kunst und Design, Produktionsstätten, Villen und Wohnquartiere aus der Blütezeit des Jugendstils und Art Déco, die die Kriegszerstörung überlebt haben. Sie werden jeweils mit Foto und Infos zur historischen Bedeutung vorgestellt.
Eine ausklappbare Karte dient als Orientierung.
Ein handlicher Begleiter im Taschenformat!
Kulturamt der Stadt Pforzheim (Hrsg.)Pforzheimer Stadtrundgänge, Bd. 2.Architektur. Goldstadt – Jugendstil und Art Déco48 S. mit 68 farbigen Abbildungen, Klappbroschur.978-3-89735-634-4. € 5,90.
Der zweite Halbjahresband 2016 belegt ein weiteres Mal, dass dem historisch forschenden Blick jede materielle Hinterlassenschaft menschlichen Tuns eine Quelle möglicher Erkenntnis ist, vom steinernen Prunkbau bis zum einfachen Blatt beschriebenen Papiers. Der glücklicherweise erhaltene Brief einer Putzmacherin aus Mannheim, adressiert an Goethe in Weimar, berichtet vom mühsamen Leben einer alleinstehenden Frau „aus dem Volke" im Mannheim der Kurfürstenzeit, auch von den engen Schranken, in die Geschlechtszugehörigkeit und Standesgrenze sie verweisen. Er wirft ein Licht auf ihre Wünsche und Hoffnungen und nicht zuletzt auf ihren Mut.Mut, erwachsen aus Status und Verpflichtung seines Amtes, zeigte auch der hier vorgestellte Johann Georg Hörner, Bürgermeister von Seckenheim, im zähen Kampf um das Wohlergehen seiner Gemeinde und die Freiheit seines Landes.Ein hoher sozialer Status überwindet die Grenzen von Geschlechterrollen, wie am Beispiel von Kaiserin Cixi zu sehen ist. Künstlerische Betätigung, für Frauen lange Jahrhunderte verpönt, wurde von ihr geradezu erwartet; die Reiss-Engelhorn-Museen bewahren einige ihrer Werke, hier werden sie vorgestellt.Drückt sich das finanziell abgesicherte Statusbewusstsein eines stolzen Bürgertums im Stadtbild aus wie in Mannheim am Ende des 19. Jahrhunderts, entstehen Schöpfungen wie die des Architekten Bruno Schmitz. Seiner aufs Repräsentative gerichteten, kaum begrenzten Imagination gelangen Gebäude wie der Rosengarten, dessen ursprüngliche Gestalt hier unter anderem in Bildern festgehalten ist.Steine ganz anderer Art berichten vom Leben in der Region, als sie noch Teil des römischen Weltreichs war: Ein neues Forschungsprojekt widmet sich den römischen Grabsteinen in den Reiss-Engelhorn-Museen, ein Beitrag eröffnet erste Einblicke.
Mannheimer Geschichtsblätter rem-magazin 32/2016.Hrsg. von Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß, Hermann Wiegand, Günter Eitenmüller sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein, dem Förderverein der Reiss-Engelhorn-Museen und dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.160 S. mit 141, meist farbigen Abb., fester Einband, repräsentatives Großformat.ISBN 978-3-95505-016-0. EUR 19,80
Der Hauptfriedhof in Pforzheim zählt zu den stimmungsvollsten Parkfriedhöfen in Südwestdeutschland. Er ist Ort der Einkehr und historisches Gedächtnis der Stadt – wie ein aufgeschlagenes Buch gibt er allen, die zu lesen vermögen, Kunde vom Schicksal der Stadt: von ihren Erinnerungsstätten und ihrem jüdischen Friedhof, ihrer Architektur, ihrer Bildhauerkunst, ihrer Gartenkunst und dem Fabrikantenbürgertum der „Goldstadt“. Dieser reich bebilderte Führer präsentiert eine Auswahl der interessantesten Erinnerungs- und Grabstätten, eingebettet in den Park und seine Architektur. Wer mag, kann den Friedhof auf den vorgeschlagenen Rundgängen erkunden. Eine ausklappbare Karte dient der Orientierung.
Pforzheimer Stadtrundgänge, Band 4. Park + Architektur, Hauptfriedhof. Gebäude, Grün und Grabstätten.Hrsg. vom Kulturamt Pforzheim.48 S. mit 96 farbigen Abb., handl. Taschenformat, Klappbroschur.ISBN 978-3-95505-017-7. EUR 5,90
Die Flüchtlingskrise, die Verunsicherung durch Terrorgefahr vor der Haustür und die Infragestellung der Demokratie durch populistische Entwicklungen – das sind drei gravierende politische Herausforderungen, die es in dieser Form nicht gab, als vor 5 Jahren die Abgeordnetenbibel zum ersten Mal erschien. In diesem aktuellen Kontext waren die Abgeordneten und Regierungsmitglieder des baden-württembergischen Landtags und der Landesregierung gebeten, eine Bibelstelle der eigenen Wahl zu reflektieren.Das vorliegende Buch zeigt deutlich auf, wie sehr die politische Lage die Auswahl der Bibelstelle wie auch die Auslegung bestimmt. So spielt zum Beispiel die Tatsache, dass die Bibel zahlreiche Flucht- und Flüchtlingsgeschichten enthält, für viele Abgeordnete eine große Rolle.Insgesamt zeigt sich einmal mehr, wie verblüffend aktuell die alten biblischen Texte sind und welche Überzeugungskraft sie noch immer entwickeln können.Die Bibel beeinflusst politische Entscheidungen in der Vergangenheit und bis heute.Ähnlich gilt das auch für die Bedeutung der Reformation und das Werk Martin Luthers, dessen Wittenberger Thesenveröffentlichung sich 2017 zum 500. Mal jährt.Den Autoren war es daher diesmal freigestellt, anstelle eines Bibeltextes ein Lutherzitat zu reflektieren. 17 Abgeordnete und Regierungsmitglieder – darunter auch der katholische Ministerpräsident – haben daraufhin den Reformator ins Zentrum ihrer Überlegungen gerückt – ein Zeichen, dass die Reformation bis heute nicht nur die Kirchen, sondern auch die Politik beeinflusst.90 Abgeordnete und Regierungsmitglieder haben sich an dieser Ausgabe beteiligt.Ihnen sei an dieser Stelle für ihre offenen und persönlichen Worte gedankt. Ein besonderer Dank geht auch an die Fraktionsvorsitzenden und die Landtagspräsidentin, die das Projekt von Anfang an unterstützt haben.
Abgeordnetenbibel Baden-Württemberg. Landtagsabgeordnete und Regierungsmitglieder kommentieren Bibeltexte und Zitate Martin Luthers.Hrsg. von Hanno Gerwin.204 S. mit 92 farbigen Abb., Broschur.ISBN 978-3-95505-021-4. EUR 16,90
Die lokale Bevölkerung sprach immer vom „Stuttgarter Bahnhof “. Diese Scheinanlage bei Lauffen am Neckar war eine der größten Attrappen, die die Deutsche Luftwaffe im Krieg errichten ließ, um feindliche Bombergeschwader von ihrem eigentlichen Zielobjekt abzubringen. Im internen militärischen Gebrauch erhielt sie zur Unterscheidung von anderen Scheinanlagen den Tarnnamen „Brasilien“. Die Bevölkerung vor Ort war über das wahre Ausmaß der Anlage im Sperrgebiet nicht informiert. Aufgebaut wurde eine Attrappe des Stuttgarter Bahnhofviertels zwischen Lauffen-Horkheim-Nordheim-Hausen und eine Scheinverteidigung mit Flaks und Scheinwerfern zwischen Neckarwestheim und Eibensbach, zwischen Großgartach und Kirchheim. Im April 1942 identifizierten die britischen Luftaufklärer das „Decoy Stuttgart“. Das Buch untersucht die Vorgänge im Gebiet der bis 1943 bestehenden Anlage und stellt die sehr unterschiedlichen Einschätzungen der lokalen Bevölkerung, der britischen Luftwaffe und der deutschen verteidigenden Seite dar. In Lauffen glaubt man bis heute, die Scheinanlage habe viele Bomben von Stuttgart auf Lauffen umgelenkt. Mit Befragung von ca. 100 Zeitzeugen in der lokalen Bevölkerung und durch Studien von Quellen der lokalen Archive, der englischen Luftwaffe und der Wehrmacht werden die noch ermittelbaren Tatsachen dargestellt.
Günter Keller, Die Scheinanlage „Stuttgarter Bahnhof“ 1940–1943.160 S. mit 78 farbigen Abb., Karten und 6 Tabellen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-014-6. EUR 19,80
Unterhalb einer Burgruine wird eine tote junge Frau gefunden. Eine grausige Tat, die auf einen Ritualmord hindeuten könnte. Eine Sonderkommission unter Hauptkommissar Hans Funk beginnt mit den Ermittlungen, ebenso stellt Anton Vinaeger Nachforschungen an. Der Privatdetektiv ist außerdem ein bekannter Gewürzspezialist, dessen feine Spürnase auf subtile Weise zum Einsatz kommt. Die Ermittler stoßen auf einen ganzen Morast von Vorurteilen, Diskriminierungen und Ausgrenzungen. Bei den Untersuchungen führen die Spuren in mehrere Richtungen: in die rechte Szene, in die Kreise von Salafisten und schließlich zum Islamischen Staat.
Alexander Bertsch, Mörderische Ausgrenzungen. Kriminalroman.144 S., Broschur.ISBN 978-3-95505-012-2. EUR. 9,90.
Das schnurgerade Welterbe der ehemals römischen Provinz Obergermanien verläuft mitten durch unsere Region. In diesem Limes-Büchle sind Erlebnisse der Einheimischen, historische Beschreibungen und touristische Informationen zusammengeführt. Wir möchten Ihre Neugierde wecken für diesen ehemaligen Grenzabschnitt der das Kessachtal, Jagsttal, Kochertal, Ohrntal, den Sägemühlbach und das Rottal durchquert. Erfahren Sie mehr über die Verbindung der Gemeinden und Städte Widdern, Schöntal, Jagsthausen, Forchtenberg, Zweiflingen, Öhringen, Pfedelbach und Mainhardt.
Doris Köhler, Das kleine Limes-Büchle für Hohenlohe und Umgebung.128 S. mit 139 farbigen Abb., Broschur im handlichen, quadratischen Format.ISBN 978-3-95505-007-8. EUR 9,90.
„Nicht wegzudenken aus dem jüdischen Leben Stuttgarts ist das Haus Seligmann Kahn in der Augustenstraße“, schrieb die Historikerin Maria Zelzer in den Sechzigerjahren. Ein halbes Jahrhundert später sind von Frau Gretchen Kahn verfasste Tagebücher aufgetaucht. Im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg geschrieben, vermitteln sie das Bild einer jüdisch-schwäbischen Familie und gewähren Einblicke in das Leben der israelitischen Gemeinde in Stuttgart. Schlaglichter fallen auch auf die Gesellschafts- und Stadtgeschichte jener Zeit, wenn über Nachbarschaft, geselligen Verkehr, Militärparaden, Unfälle, öffentliche Feierlichkeiten oder das veränderte Leben in der ersten Kriegszeit berichtet wird.
Gretchen Kahn. Tagebücher von Juli 1905 bis Oktober 1915. Jüdisches Leben in Stuttgart.Transkribiert und mit Anmerkungen versehen von Rainer Redies. Übersetzung und Erklärung hebräischer Textstellen und Begriffe wurde besorgt von Kay Joe Petzold.Hrsg. von Roland Müller. Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart. Sonderband.724 Seiten mit 30 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-005-4. EUR 39,00.
Einwohner von Kuppenheim wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Stadtverwaltung.
Wer war mein Urgroßvater? Wie weit kann ich meine Familie zurückverfolgen?Wohin reichen meine Wurzeln? Mit der Veröffentlichung dieses Ortsfamilienbuchs öffnen der Historische Verein e.V. und die Stadt Kuppenheim als gemeinsame Herausgeber eine leicht zugängliche Fundgrube für Antworten auf solche Fragen. Spannende und aussichtsreiche Familienforschung bis ins 17. Jahrhundert ist damit für jeden möglich.Die beiden Autoren des zweibändigen Werkes, Gerhard F. Linder, Archivar und Chronist der Stadt Kuppenheim, und Gernot Jutt, Vorsitzender des Historischen Vereins, haben in fünfzehnjähriger Arbeit die Quellen, vor allem Kirchen- und Standesbücher durchforscht, die Personendaten vollständig gesammelt und daraus eine Abfolge von Familienblättern gewonnen. Ein Familienblatt enthält alle Standesdaten zu einem Ehepaar und, wenn sich Belege fanden, weitere Informationen. Ins selbe Blatt wurden auch die jeweiligen Eltern und die Kinder des Ehepaares aufgenommen. So ist es möglich, die eigene Familie zumindest bis 1689, dem Jahr des Kuppenheimer Stadtbrandes, in vielen Fällen auch weiter zurückzuverfolgen.
Gernot Jutt, Gerhard F. Linder, Ortsfamilienbuch Kuppenheim mit Oberndorf und Rauental.Hrsg. von der Stadt Kuppenheim und dem Historischen Verein Kuppenheim e.V.Registriert in der Reihe Deutscher Ortssippenbücher OSB/OFB Nr. 00.959.Badische Ortssippenbücher ISSN 0721-2003, Bd. 177.2 Bde. mit gesamt 1920 S., fester Einband im Großformat.ISBN 978-3-89735-951-2. EUR 69,80
Da gab es Menschen – Alteingesessene – die ich nicht vergesse. Menschen, die ich gern hatte. Die mir in ihrer unverwechselbaren Art aufgefallen sind. Manche von ihnen bedeuteten mir sehr viel. Einige von ihnen leben schon lange nicht mehr. Aber wenn ich von ihnen erzähle, sind sie für ein Weilchen da. Ich erzähle von der kleinen Welt, vom Alltag in Rotenfels in den sechziger Jahren.Obwohl wir Deutsche waren, fühlten wir uns als Fremde hier, und dann gab es da noch die ganz Fremden, die Gastarbeiter. Es geht in meinen Geschichten um das Aufeinandertreffen von Gewohntem, Vertrautem, Althergebrachtem mit Unbekanntem, Neuem, auch Exotischem.Überall auf der Welt müssen sich Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen, auf die eine oder andere Art, im Großen wie im Kleinen, heute mehr denn je. Und es wird wohl immer darum gehen, äußere wie innere Türen zu öffnen. Sich dem Fremden nicht zu verschließen. Es ist die kleine Welt, auf die ich meinen Blick richte, kleine Episoden aus meiner Kindheit. Erwachsene ahnen oft nicht (oder haben es vergessen), dass man auch als kleiner Mensch Gefühle hat, dass man sich auf die Dinge um einen herum einen Reim macht und dass man in Problemchen verstrickt ist, von denen niemand etwas ahnt. Und dann begann ich zu tippen ...
Helena Sostaric, Noch ä Stückele Wurscht? Eine heimatvertrieben Familie schlägt Wurzeln in der badischen Provinz.128 S. mit 28, teils farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-013-9. EUR 14,90
„Unsere Welt“, so Uscha Rudek-Werlé, „ist aus dem Lot geraten. Nichts ist mehr so, wie es einst war.“ Ihre Objekte weisen auf unsere aus den Fugen geratene Welt hin, auf verloren gegangene Werte. Der erhobene Zeigefinger ist nicht ihr Ding, sie versucht mit sanfter Ironie, die Missstände unserer Welt aufzudecken und ihnen eine Form zu geben. Die Künstlerin arbeitet seit Jahren mit Materialien, die sie auf ihren Fahrradtouren findet. Alles, was interessant erscheint, wird aufgesammelt und erst einmal in ihrem Atelier archiviert. Verbunden werden die erdachten Objekte mit Faden, Ketten, Schnur oder Draht. Der vorliegende Werkkatalog zeigt nun die 14 Objekte der Ausstellung im Kunstvereins Eisenturm in Mainz.
Uscha Rudek-Werlé, VOM LEBEN GESUNGEN. Ein Kaleidoskop an Objekten, das gesellschaftliche Phänomen und Denkweisen zur Sprache bringt.104 S. mit 70 farbigen Abb., fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-95505-009-2. EUR 22,80
Wetterextreme haben in den letzten Jahren für uns alle spürbar zugenommen. Verantwortlich dafür ist zweifelsohne der Klimawandel. So müssen sich Mensch und Natur zukünftig auf noch mehr, längere und intensivere Hitzeperioden, aber auch auf häufigere Starkregenereignisse einstellen. Die Wetterextreme haben sich in ihrer Art und Häufigkeit geändert. Früher war das Wetter zwischen Pforzheim, Bretten und Besigheim nicht unbedingt besser: Es gab noch kalte und schneereiche Winter; ungünstige Witterungsbedingungen im Frühjahr und Sommer führten zu Missernten und hatten ökonomische und soziale Folgen; Hochwasserkatastrophen forderten sogar Todesopfer.Damit alle diese Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten, finden sie in der vorliegenden Chronik ihren Platz. Sie ist als praktisches Nachschlagewerk vollständig auf der beigefügten CD-ROM abgebildet. Historisches Fotomaterial ergänzt die Daten und Fakten. Erstmalig legt der Autor eine umfassende Klimageschichte für die Region vor.
Bernd Bramm, Wetterextreme zwischen Pforzheim, Bretten und Besigheim.80 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen sowie umfangreicher beiliegender CD-ROM mit 800 Seiten, 168 Abbildungen und 19 Tabellen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-004-7. EUR 17,90.
Von A bis Z, von Alessandro Altobelli bis Reinhard Zeiher, reicht die Liste der prominenten Sportstars, die in den vergangenen drei, vier Jahrzehnten der Goldstadt Pforzheim ihre Aufwartung machten oder dank herausragender Leistungen großes Renommee verschafften. Autor Gernot Otto, während jener Zeit Sportchef des „Pforzheimer Kurier“, hat 36 Weltklasseakteure aufgelistet, die an der Enz bleibende Eindrücke hinterließen. Manch sportbegeisterter Zeitgenosse denkt gerne an Kontakte und Gespräche mit prominenten Athleten wie etwa Eusebio, Rosi Mittermaier, Mark Spitz oder Toni Sailer zurück. Nicht selten „menschelte“ es, wenn Pforzheim und dessen Bürger den Weltstars mit Gastfreundschaft und Offenheit begegneten.
Gernot Otto, Starparade in der Goldstadt. Pforzheim – Station für Weltklassesportler.104 Seiten mit 109 Abbildungen, fester Einband im attraktivem quadratischem Format.ISBN 978-3-95505-001-6. EUR 16,90.
Michael von Solodkoff legt mit seinem Buch ein neues, wenn auch ungewöhnliches Konzept vor, eine Art Lesebuch, das nicht nur die Stadt Neckargemünd zum eigentlichen Thema hat, sondern mehr Ausgangspunkt sein soll – sozusagen als kleine Drehscheibe geschichtlicher und personeller Verflechtungen –, auch im Hinblick auf Geschehnisse weit über die Grenzen Neckargemünds und seines Umlands hinaus. Dabei durfte Heidelberg als bedeutendes historisches Zentrum nicht außer Acht gelassen werden, da es für Neckargemünd, weit vor allen anderen, mitunter weltweiten Vernetzungen, den wichtigsten aller Verknüpfungspunkte darstellt. Neckargemünd kann, wie es bereits Joseph Freiherr von Eichendorff trefflich formulierte, als ein Vorspiel von Heidelberg verstanden werden.
Dem Autor gelingt es mit seinem neuartigen Lesebuch, bestückt mit zahlreichen Illustrationen, die Aufmerksamkeit für die Geschichte Neckargemünds zu wecken und die beachtenswerten weltweiten Verbindungen der Stadt eindrücklich und anschaulich aufzuzeigen.
Michael von Solodkoff, Neckargemünd. ein Vorspiel von Heidelberg mit Blick auf die Welt312 Seiten mit mehr als 1000 Illustrationen, fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-89735-911-6. EUR 34,80