Aus dem Inhalt:
Hans Werle – „Pfalzgraf Konrad von Staufen“
Günther List – „Johannes Lichtenberger“
Kurt Baumann – „Johann von Morschheim“
Helmut Renner – „Sebastian Vogelsberger“
Gustav Adolf Benrath – „Abraham Scultetus“
Gustav Adolf Benrath – „Johann Ludwig Fabricius“
Hans Fenske – „Johann Joachim Becher“
Rolf Bohlender – „Franz Michael Leuchsenring“
Karl Rudolf Müller – „Friedrich Magnus Schwerd“
Peter Fuchs – „Ludwig Häusser“
Herbert Thiele – „Anselm Feuerbach“
Pfälzer Lebensbilder, Zweiter Band. Hrsg. v. Kurt Baumann. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 60. 277 S. mit 7 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-090-8, EUR 24,80
Aus dem Inhalt:
Alois Gerlich – „König Ruprecht von der Pfalz“
Kurt Andermann – „Hans von Dratt (Trotha)“
Hans Reichert – „Hieronymus Bock (Tragus)“
Alfred H. Kuby – „Johannes Naffziger“
Hans Ammerich – „Georg Christian Crollius“
Wolfgang Schlegel – „Friedrich Müller ('Maler Müller')“
Wolfgang Schlegel – „Georg Weber“
Hans-Jochen Kretzer – „Georg von Neumayer“
Ernst Otto Bräunche – „Eugen Jäger“
Oskar Poller – „Ernst Christmann“
Pfälzer Lebensbilder. Vierter Band. Hrsg. v. Hartmut Harthausen. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 80. 275 S. mit 10 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-092-2, EUR 24,80.
Aus dem Inhalt:
Johann Emil Gugumus – „Pirmin“
Kurt Baumann – „Franz von Sickingen“
Ludwig Petry – „Pfalzgraf Johann Casimir“
Erich Hehr – „David Möllinger“
Hellmuth Gensicke – „Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt“
Hermann Sauter – „Paul Tiry von Holbach“
Berthold Roland – „Johann Christian von Mannlich“
Burkhard Wedemeyer – „Ludwig Freiherr von Gienanth“
Karl-Georg Faber – „Johann Andreas Georg Friedrich Rebmann“
Karl Dickopf – „Georg Ludwig von Maurer“
Elmar Krautkrämer – „Georg Friedrich Kolb“
Herbert Thiele – „Martin Greif“
Erich Schneider – „Franz Joseph Ehrhart“
Friedrich Graf – „Edgar J. Jung“
Pfälzer Lebensbilder. Erster Band. Hrsg. v. Kurt BaumannVeröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 46.350 S. mit 14 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-089-2. EUR 24,80
Der Autor geht auf Reisen. Mit einem Fahrrad. 1170 km von Mannheim nach Gurs. Er besucht Archive, er erfährt mehr über Familien- und Deportationsgeschichten in der Zeit zwischen 1933 und 1945. Geschichten von jüdischen Familien – auch der eigenen – , von Rechte- und Vermögensentzug, Verschleppung, Vernichtung. Er stösst dabei auf Elite- und Kaderkontinuität in Politik, Wirtschaft, Psychiatrie und Kirche.
Die mahnende Frage bleibt:„Hört das alte Lied, die alte Weise denn nie auf:Kein schöne Zeit in diesem Land.“
Erleben Sie „Kein schöne Zeit in diesem Land“ live und in Ton: In Video-Aufnahmen der einzigartigen Lesung von Paul-Ernst Cohen im Oltener Bahnhof!
Paul-Ernst Cohen, Kein schöne Zeit in diesem Land. Aufzeichnungen einer Velo- und Zeitenreise zwischen Mannheim, Gurs und Buchenwald.160 S. mit 54 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-899-7. EUR 14,90
Dieses Buch ist leider bei uns nicht mehr erhältlich!
Interessenten wenden sich zum Kauf des Buches bitte direkt an das St. Paulusheim Bruchsal:
St. Paulusheim BruchsalHuttenstr. 4976611 BruchsalTel. 07251/385650Mail: schule@paulusheim.de
Mitten im Ersten Weltkrieg entsteht in Bruchsal die erste Niederlassung der Pallottiner in Süddeutschland. Aus den bescheidenen Anfängen in einem Mietshaus in der Württemberger Straße, dem späteren Gasthaus „Graf Kuno“, erwachsen ein stadtbildprägendes Missionshaus, ein Internat für den pallottinischen Nachwuchs und schließlich ein blühendes allgemeinbildendes Gymnasium für Mädchen und Jungen, das sich seit 1994 in Trägerschaft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg befindet.Das St. Paulusheim ist von Anfang an ein besonderer Ort der Geborgenheit und familiären Atmosphäre. Schüler, Lehrer, Eltern, Patres, Freunde und Gäste verstehen sich bis heute als Gemeinschaft engagierter Christen für Kirche und Welt im Geiste Vinzenz Pallottis.In diesem Jubiläumsbuch werden viele Fotos und historische Dokumente erstmals veröffentlicht. Neben einer Chronik mit spannenden Schlaglichtern auf eine bewegte und bewegende Geschichte berichten ehemalige Schüler von ihrer Schulzeit. Ein lückenloses Verzeichnis aller Abiturienten und Abiturientinnen von 1934 bis 2015 wird ergänzt durch Fotos der einzelnen Jahrgänge.Mehr als eine Schule: Noch heute leben und arbeiten Pallottiner-Missionare, die ihre Ausbildung in Bruchsal erfahren haben, in Indien, Afrika und Südamerika. Das St. Paulusheim ist als geistliches Zentrum in der Region gefragt. Der historische, expressionistische Gebäudekomplex des bedeutenden Architekten Hans Herkommer wird seit „Harry Potter“ von den Schülern liebevoll als „Hogwarts Bruchsals“ bezeichnet.
Mehr als eine Schule. 100 Jahre St. Paulusheim Bruchsal.Hrsg. von Guido Herzog und Hanni Schlindwein.312 Seiten mit 337 z.T. farbigen Abb., fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-89735-888-1. EUR 19,90
In den 20 Lebensbildern dieses Bandes berichten vier Autorinnen und elf Autoren von sechs Frauen und 14 Männern, welche in Großherzogtum und Kaiserreich, in Weimarer Republik und „Drittem Reich“, im Zweitem Weltkrieg und bis in die Gegenwart die Geschichte der badischen Kirche durch ihr Wirken prägten: für einen bibel- und bekenntnistreuen Glauben, für ein kirchliches Engagement zugunsten von Bedürftigen und Benachteiligten, für eine Gleichberechtigung der Theologin in Landeskirche und Gemeinde.Erweckung:Aloys Henhöfer (1789–1862)Wilhelm Stern (1792–1873)Karl Rein (1800–1865)Carl Mez (1808–1877)Jakob Theodor Plitt (1815–1886)Friedrich Hauß (1893–1977)Innere Mission / Diakonie:Christian Heinrich Zeller (1779–1860)Regine Jolberg (1800–1870)Henriette Frommel (1801–1865)Ernst Fink (1806–1863)Ernst August Frhr. Göler v. Ravensburg (1837–1912)Konrad Kayser (1848–1929)Adolf Meerwein (1898–1969)Wilhelm Ziegler d. J. (1901–1993)Erich Kühn (1902–1979)Herbert Krimm (1905–2002)Gertrud Hammann (1910–1990)Theologinnen:Maria Heinsius (1893–1979)Grete Gillet (1895–1970)Doris Faulhaber (1907–1991)
Lebensbilder aus der evangelischen Kirche in Baden. Band IV: Erweckung / Innere Mission / Diakonie / Theologinnen. Hrsg. von Gerhard Schwinge. Sonderveröffentlichungen des Vereins für Kirchengeschichte in der Evangelischen Landeskirche in Baden, Bd. 9.480 S. mit 53 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-516-3. EUR 38,00
Der Autor dieses Buches befasst sich seit vielen Jahren mit verkehrs- und technikgeschichtlichen Fragestellungen. Diese Schrift, die auf einer 2014 am Karlsruher Institut für Technologie eingereichten Doktorarbeit beruht, dokumentiert erstmalig und umfassend die Bedeutung der großen Motorpassagierschiffe „Baden“ (1935) und „Schwaben“ (1937). Beide Einheiten stehen noch immer im Kursverkehr auf dem Bodensee. Zunächst wird unter anderem ihre schiffahrtsgeschichtliche Bedeutung untersucht: Blieben sie Einzelgänger, ordnen sie sich in eine Entwicklungskette ein, waren sie eventuell sogar wegweisend für spätere Konstruktionen?Im Anschluss daran wird die spannende und facettenreiche Planungs-, Bau- und Betriebszeit der beiden Schiffe detailliert dargestellt.Nach einem Querverweis auf andere historische Bodenseeschiffe und die Erhaltungsbemühungen ihrer Eigner wird der gegenwärtige Zustand der MS „Baden“ und „Schwaben“ dargestellt. Davon ausgehend werden grundlegende restauratorische Ansätze diskutiert: Welche Behandlung erfährt ein vergleichbares historisches Exponat im Museum? Welchen Einschränkungen ist dagegen ein zwar ebenso historisches Schiff unterworfen, das sich jedoch weiterhin im intensiven Alltagsgebrauch befindet? Wie können historische Passagierschiffe unter größtmöglicher Wahrung ihrer historischen Substanz erhalten und gleichzeitig mit zeitgemäßem Anspruch alltagstauglich und langfristig betrieben werden?Das Buch dürfte für Freunde der Bodenseeschifffahrt über verkehrsgeschichtlich interessierte Leser bis hin zu weiteren Betreibern historischer Passagierschiffe von großem Interesse sein.
Michael Berg, Betriebswirtschaftlicher BALLAST oder verkehrsgeschichtliches KULTURGUT? Eine Beurteilung der geschichtlichen Relevanz der Bodensee-Motorpassagierschiffe „Baden“ und „Schwaben“ als Grundlage für Überlegungen zu einem möglichen weiteren Erhalt.442 S., Broschur im repräsentativen Großformat inkl. DVD.ISBN 978-3-89735-894-2. EUR 39,80
Einwohner der Stadt Stutensee wenden sich zum Erwerb des Buches bitte an die Stadtverwaltung.
Vom alten Specchaa in einer Urkunde König Ludwigs des Deutschen aus dem Jahre 865 bis zum Spöck der Gegenwart als Teil der Großen Kreisstadt Stutensee spannt sich der Bogen einer Darstellung, die nicht nur Neubürgern, sondern auch Alteingesessenen ein Menge Neues zu berichten weiß. Höhen und Tiefen der politischen Geschichte werden dabei ebenso behandelt wie die Wandlungen des sozialen und des Wirtschaftslebens, die kirchlichen Aktivitäten und die breit entfaltete Vereinswelt.Auf 192 Seiten liefern weit mehr als 200 Abbildungen mit Dokumenten, Plänen und Fotos eine Menge Anschauungsmaterial zu einem Text, der gleichermaßen fundiert wie leicht lesbar ist. Übersichtlich gegliedert, kann er genauso am Stück gelesen wie immer wieder als Nachschlagewerk genutzt werden.
Konrad Dussel, Spöck. 865–2015: 1150 Jahre Geschichte.Hrsg. von der Stadt Stutensee.192 Seiten mit 274 Abb., fester Einband in attrakt. Querformat.ISBN 978-3-89735-878-2. EUR 22,80
Bei den Wanderungen zu meinem ersten Buch, „Faszination Jakobsweg – von Miltenberg nach Rothenburg“, kam mir dann die Idee, ein Buch über den Weinbau im Taubertal zu schreiben. Zwei Jahre lang besuchte und interviewte ich die selbstständigen Winzer, sammelte alle erhältlichen Informationen und kaum war ein Artikel geschrieben, kamen neue Ehrungen, neue Erkenntnisse, und ich fing von vorne an. Ein Buch also, das kaum gedruckt, schon nicht mehr ganz aktuell sein konnte.Ganz sicher werden die Weinkenner dieses Buch aufmerksam lesen und kritisieren, dabei enthält es lediglich Informationen, die mir zugetragen wurden. Doch jeder Winzer und Weingärtner hat seine eigene Sicht, seine eigene Philosophie und Denkweise, mit der er seine Produkte anbaut und vermarktet. Letztendlich sind es jedoch die Geschmäcker der Weinliebhaber, Besen- und Weinfestbesucher und der Vierteleschlotzer, welche über die Stellung des Daumens entscheiden.Fazit: Taubertäler Weine kommen heute in höchster Qualität auf den Markt und brauchen den Vergleich mit dem nationalen und internationalen Wettbewerb schon lange nicht mehr zu scheuen. Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?Zum Wohl!
Günter E. Ascher, Faszination Winzer, Wein, Weinkultur im „Lieblichen Taubertal“216 S. mit ca. 300 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-905-5. EUR 19,90
Im vorliegenden Buch wird präsentiert, was der moderne Städte- und Landschaftsbau heute alles an „Nachhaltigkeit“ zu leisten vermag. Neben bemerkenswerten architektonischen Zeugnissen aus Vergangenheit und Gegenwart finden sich auch Hinweise auf alltagssoziologische Entwicklungen, die einen unmittelbaren Einblick in die Urbanität von Heidelberg und seiner Umgebung vermitteln.Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Beobachter unserer Städteentwicklungen weiß ich, dass der Stoff für fotografische Dokumentationen praktisch unerschöpflich ist. Fast nirgends kommt allerdings der Kontrast zwischen der unmittelbar wahrgenommenen, „real existierenden“ und der von Experten beschriebenen Umwelt deutlicher zum Tragen als in der Heidelberger Region.
Klaus Staeck, Heidelberger Grafikdesigner, Karikaturist, Publizist und Jurist; Präsident der Berliner Akademie der Künste
Hans Jörg Staehle, Heidelbergs Roman Tic. Satirischer Reisebegleiter einer weltberühmten Region.240 S. mit 577 Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband.ISBN 978-3-89735-895-9. EUR 24,80
Als Missionare und Seelsorger, als Lehrer und Katecheten, als Literaten und Wissenschaftler, als Beichtväter und geistliche Berater am Hofe bestimmten die Jesuiten in der Zeit des 16. bis zum 18. Jahrhundert das religiöse und kulturelle Leben in der katholischen Markgrafschaft Baden maßgeblich mit. Und wie andernorts hatte auch in Baden das Jesuiten-Theater in Schule und Katechese seinen festen Platz. In Baden-Baden, Ottersweier und Ettlingen, zeitweilig aber auch in Kreuznach (das damals im Condominat noch badisch war) hatten die Jesuiten auf badischem Boden ihre Niederlassungen. Und in Ettlingen befand sich sogar das Tertiats-Haus der Oberrheinischen Jesuiten-Provinz, der auch die badischen Häuser angehörten; und hier im Tertiat fand die langjährige Ausbildung der Jesuiten dieser Provinz mit dem dritten Probejahr ihren Abschluss.In die rund zwei Jahrhunderte umspannende Geschichte der Jesuiten von Baden will die vorliegende Veröffentlichung in anschaulicher Form einen Einblick bieten. Als wichtige Quellen-Grundlage können dabei die Bestände der Historischen Bibliothek Rastatt dienen, in die u.a. die Restbibliotheken der Jesuiten von Baden-Baden und Ettlingen mit aufgegangen sind. Denn in diesen Buchbeständen haben die badischen Jesuiten bis heute ihre Spuren hinterlassen – genauso wie in so manchen anderen Archivalien, Kunst- und Kulturgegenständen sowie in ihren architektonischen Hinterlassenschaften, die sich noch andernorts erhalten haben und die in dieser Publikation deshalb ebenfalls als Quellen herangezogen werden.
Die Jesuiten in der Markgrafschaft Baden (1570–1773). Band 1: Niederlassungen, Wirken, Erbe Band 2: Personen und Werke. Hrsg. v. Hans Heid im Auftrag der Stadt Rastatt. 2 Bände mit gesamt ca. 1500 S. und 1000 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-843-0. EUR 79,00.
Als Missionare und Seelsorger, als Lehrer und Katecheten, als Literaten und Wissenschaftler, als Beichtväter und geistliche Berater am Hofe bestimmten die Jesuiten in der Zeit des 16. bis zum 18. Jahrhundert das religiöse und kulturelle Leben in der katholischen Markgrafschaft Baden maßgeblich mit. Und wie andernorts hatte auch in Baden das Jesuiten-Theater in Schule und Katechese seinen festen Platz. In Baden-Baden, Ottersweier und Ettlingen, zeitweilig aber auch in Kreuznach (das damals im Condominat noch badisch war) hatten die Jesuiten auf badischem Boden ihre Niederlassungen. Und in Ettlingen befand sich sogar das Tertiats-Haus der Oberrheinischen Jesuiten-Provinz, der auch die badischen Häuser angehörten; und hier im Tertiat fand die langjährige Ausbildung der Jesuiten dieser Provinz mit dem dritten Probejahr ihren Abschluss.In die rund zwei Jahrhunderte umspannende Geschichte der Jesuiten von Baden will die vorliegende Veröffentlichung in anschaulicher Form einen Einblick bieten. Als wichtige Quellen-Grundlage können dabei die Bestände der Historischen Bibliothek Rastatt dienen, in die u.a. die Restbibliotheken der Jesuiten von Baden-Baden und Ettlingen mit aufgegangen sind. Denn in diesen Buchbeständen haben die badischen Jesuiten bis heute ihre Spuren hinterlassen – genauso wie in so manchen anderen Archivalien, Kunst- und Kulturgegenständen sowie in ihren architektonischen Hinterlassenschaften, die sich noch andernorts erhalten haben und die in dieser Publikation deshalb ebenfalls als Quellen herangezogen werden.Band 2 der Reihe beinhaltet ein umfangreiches Personen- und Werkverzeichnis der in Baden ansässigen oder tätigen Jesuiten.
Die Jesuiten in der Markgrafschaft Baden (1570–1773). Band 2: Personen und Werke. Hrsg. v. Hans Heid im Auftrag der Stadt Rastatt. 764 S. mit 438 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-858-4. EUR 49,80.
Als Missionare und Seelsorger, als Lehrer und Katecheten, als Literaten und Wissenschaftler, als Beichtväter und geistliche Berater am Hofe bestimmten die Jesuiten in der Zeit des 16. bis zum 18. Jahrhundert das religiöse und kulturelle Leben in der katholischen Markgrafschaft Baden maßgeblich mit. Und wie andernorts hatte auch in Baden das Jesuiten-Theater in Schule und Katechese seinen festen Platz. In Baden-Baden, Ottersweier und Ettlingen, zeitweilig aber auch in Kreuznach (das damals im Condominat noch badisch war) hatten die Jesuiten auf badischem Boden ihre Niederlassungen. Und in Ettlingen befand sich sogar das Tertiats-Haus der oberrheinischen Jesuiten-Provinz, der auch die badischen Häuser angehörten; und hier im Tertiat fand die langjährige Ausbildung der Jesuiten dieser Provinz mit dem dritten Probejahr ihren Abschluss.In die rund zwei Jahrhunderte umspannende Geschichte der Jesuiten von Baden will die vorliegende Veröffentlichung in anschaulicher Form einen Einblick bieten. Als wichtige Quellen-Grundlage können dabei die Bestände der Historischen Bibliothek Rastatt dienen, in die u.a. die Restbibliotheken der Jesuiten von Baden-Baden und Ettlingen mit aufgegangen sind. Denn in diesen Buchbeständen haben die badischen Jesuiten bis heute ihre Spuren hinterlassen – genauso wie in so manchen anderen Archivalien, Kunst- und Kulturgegenständen sowie in ihren architektonischen Hinterlassenschaften, die sich noch andernorts erhalten haben und die in dieser Publikation deshalb ebenfalls als Quellen herangezogen werden.
Die Jesuiten in der Markgrafschaft Baden (1570–1773). Band 1: Niederlassungen, Wirken, Erbe.Hrsg. v. Hans Heid im Auftrag der Stadt Rastatt.832 S. mit 580 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-857-7. EUR 49,80.
Frauen und Männer; Männer und Frauen – kein Thema ist älter, kein Thema ist aktueller als dieses: Von den vorsichtigen, verschüchterten Blicken der frisch Verliebten, den ersten unbeholfenen Kontaktversuchen, hin zu flammender Leidenschaft, himmelfliegender Emotion – bis zum Ende in Trauer, Verzweiflung oder simpler Ernüchterung: „War wohl nix.“ All diesen Gefühlen und Momenten im Leben eines jeden Menschen widmen sich Jürgen Friese und Judith Rimmelspacher in 19 Gedichten und 18 prägnanten Geschichten. Geschrieben sind sie teils in Karlsruher Mundart, teils in Hochdeutsch, aber immer persönlich, direkt und einnehmend. Kein Wunder: Alle Geschichten sind wahr und wahrhaftig – auch deshalb findet sich der Leser so darin wieder. Man spürt das Herzblut, das Lachen und das Weinen, mit dem die Autoren die Geschichten schrieben: Jürgen Friese die Weibergeschichten und Judith Rimmelspacher die Männergeschichten.
Judith Rimmelspacher und Jürgen Friese, Männergschichte – Weibergschichte. Geschichten und Gedichte in Mundart und Hochdeutsch.128 S., fester Einband.ISBN 978-3-89735-901-7. EUR 11,90
Einwohner des Landkreises Rastatt wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Volkshochschule Rastatt:Am Schlossplatz 576437 Rastatt Tel. 07222 381-3500
Der aktuelle 54. Band der traditionsreichen Heimatbuchreihe des Landkreises Rastatt ist wieder ein besonderes Lesevergnügen geworden. Das Heimatbuch berichtet auf 256 reich bebilderten Seiten und in modernisierter Form über vielfältige Themen aus den Bereichen Aktuelles und Gegenwart, Natur und Umwelt, Kunst, Kultur- und Lebensart sowie der Geschichte unseres mittelbadischen Raumes. Daneben bietet das Heimatbuch 2015 fundierte Einblicke in die Arbeit erfolgreicher Unternehmen, berichtet spannend über Industriekultur insgesamt oder über jugendliches Engagement sowie bedeutende Persönlichkeiten. Alles in allem vereint das Heimatbuch aktuelle Themen der Gegenwart mit wissenswerten Bereichen unserer Gesellschaft in einzigartiger Weise.
256 S. mit 248, z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-893-5. EUR 12,90
Yvette Lundy wurde 1944 von der Gestapo verhaftet und in deutsche Konzentrationslager verschleppt. Nach ihrer Befreiung begann sie 1961, als Zeitzeugin in den Schulen über ihre Erlebnisse zu berichten. Aus Anlass des 60. Jahrestages der Städtepartnerschaft zwischen Epernay und Ettlingen traf sie sich 2014 mit Jugendlichen aus den beiden Partnerstädten zum Gespräch. Daraus entwickelte sich ein Projekt zwischen den Generationen und unterschiedlichen Nationen, das mit Video festgehalten wurde.Dieses Buch hält in Schrift, Bild und Ton die eindrückliche Erzählweise von Yvette Lundy fest. Mit Leidenschaft, Aufrichtigkeit, Mut und Humor stellt sie sich den Fragen der Jugendlichen und leistet ihren Beitrag zur Festigung der deutsch-französischen Freundschaft.Yvette Lundy a été arrêtée par la Gestapo en 1944 et a été déportée au camp de concentration de Ravensbrück. Depuis 1961, elle témoigne de cette période et de son parcours auprès des jeunes générations. En 2014, faisant suite aux commémorations du soixantième anniversaire du jumelage entre Epernay et Ettlingen, Yvette Lundy a rencontré des jeunes des deux villes partenaires autour d‘un projet entre générations et nations.Ce livre, et le DVD qui l‘accompagne, concrétisent ainsi le témoignage d‘Yvette Lundy en mots, images et sons. Par sa passion, son intégrité, son courage et son humour, elle répond aux questions des jeunes d‘Epernay et d‘Ettlingen et apporte sa contribution à l‘amitié franco-allemande.
Yvette Lundy – Überleben, trotzdem! Deportierte Widerstandskämpferin, im Gespräch mit Jugendlichen aus Ettlingen und Epernay.Bearbeitet von Vanessa Cornet, Patrik A. Hauns, Sébastien Horzinski, Dorothee Le Maire, Elodie Rouillon, Charly Rouillon. Hrsg. von den Städten Ettlingen und Epernay.Zweisprachige Ausgabe deutsch/französisch, inkl. DVD.
Yvette Lundy – L'instinct de survie! Résistante déportée, en dialogue avec des jeunes d'Ettlingen et d'Epernay.Textes de Vanessa Cornet, Patrik A. Hauns, Sébastien Horzinski, Dorothee Le Maire, Elodie Rouillon, Charly Rouillon. Edition: Villes d'Ettlingen et Epernay.Edition bilingue allemande/francaise, avec DVD.84 S. mit 108, z.T. farbigen Abb., darunter 82 Sequenzbilder. Broschur.ISBN 978-3-89735-860-7. EUR 9,90
Ein halbes Jahrhundert ist vergangen seitdem sich Bruchsal und Sainte-Ménehould städtepartnerschaftlich verbunden haben. Grund genug anlässlich dieses runden Jubiläums eine kleine Rückschau zu halten. Vorliegendes Buch erinnert in Text und Bild an einzelne Stationen dieser Städtepartnerschaft, beginnend mit der ersten Kontaktaufnahme anno 1965 bis hin zu aktuellen Ereignissen und Begebenheiten. Interviews mit den jeweiligen Stadtoberhäuptern und Organisatoren der Begegnungen gewähren auch persönliche Einblicke in diese deutsch-französische „jumelage“.Cela fait un demi-siècle que les villes de Bruchsal et Sainte-Ménehould sont unies par les liens du jumelage. Ce cinquantenaire donne l’occasion de réaliser une petite rétrospective. Le livre présent retrace en textes et en images les étapes successives du jumelage, partant de la première prise de contacts en 1965 jusqu’aux évènements actuels. Les interviews des maires respectifs et organisateurs des rencontres apportent également des témoignages personnels de ce jumelage franco-allemand.
Champagner trifft Spargel. 50 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Bruchsal und Sainte-Ménehould. / Champagne rencontre asperge. 50 ans de jumelage entre Bruchsal et Sainte-Ménehould. Hrsg. von der Stadt Bruchsal.108 S. mit 42 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-898-0. EUR 9,90
Ägyptomanie – die Begeisterung für das alte Ägypten, der ein Teil dieses Bandes gewidmet ist, weckte einst die Reiselust in der Familie Reiß (und verhalf den Reiss-Engelhorn-Museen so zu einem sehr wertvollen Bestand an historischen Fotografien), doch sie ist viel älter und in mancherlei Hinsicht wohl begründet, wie ein hier abgedruckter Aufsatz erläutert. Das klangvolle Wort – es erregt reizvolle Assoziationen und hoffentlich auch Lust auf den Besuch der neuen Ägyptenausstellung in den rem – setzt sich zusammen aus „Ägypten" und dem altgriechischen Wort „Mania", das, wie viele Begriffe in dieser Sprache, durchaus eine zweite, weniger helle Seite hat: Begeisterung und Freude ist die eine, Besessenheit und Raserei die andere.Auch für die dunkle Begeisterung bietet die Mannheimer Historie Beispiele, wenn eingedenk des traurigen Jubiläums im letzten Jahr daran erinnert wird , dass Schüler aus dieser Stadt 1914 in wilder Vaterlandsliebe und fataler Aufbruchslust vom „Klassenzimmer in den Schützengraben" und damit oft in den sicheren Tod zogen. Der Erste Weltkrieg brachte grundlegende Veränderungen bis hinein ins Familienleben, wenn der „Bräutigam an die Front" musste, und schloss ein Jahrhundert endgültig ab, gegen dessen Ende sich die zunehmende wirtschaftliche Prosperität in großen Leistungsschauen wie der „Gewerblichen und landwirtschaftlichen Ausstellung" auch in Mannheim zeigte. Damals wurden in Deutschland die Grundlagen für die Ablösung der Monarchen durch demokratisch gewählte Repräsentanten gelegt, die „Lebenserinnerungen des ersten badischen Staatspräsidenten Anton Geiß" sind dafür eine wichtige Quelle, sie werden hier unter anderem vorgestellt.Einen unmittelbaren Zugriff auf die Lebenswelt der Mannheimer Stadtbevölkerung bietet der Blick in die alten Ausgaben des „Mannheimer Anzeiger". Da werden in selbstbewußtem Dialekt mittels kleiner Anzeigen Verhaltensweisen und Erscheinungsbild – „Awer Kättel!" – kommentiert und kritisiert, in einer analogen Frühform der inzwischen allgegenwärtigen sozialen Netzwerke.Wir hoffen, dies und auch anderes im Panorama dieser Ausgabe der „Mannheimer Geschichtsblätter" erweckt in den Leserinnen und Lesern eine gewisse Begeisterung.
Mannheimer Geschichtsblätter 28/2014. Hrsg. von Hermann Wiegand, Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß und Günter Eitenmüller sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein, dem Förderverein der Reiss-Engelhorn-Museen und dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.160 S. mit 177 z.T. farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband.ISBN 978-3-89735-889-8. EUR 19,80
Unser Vater sagte einmal zu mir, ich sei ein vom Himmel heruntergepurzeltes Fasanenäpfelchen. Mit dieser Gewissheit stolperte ich ins Leben. Unsere Kindheit verbrachten wir in Pforzheim. Als Reing’schmeckte. Es war eine Kindheit im Deutschland der 1950er- und frühen 60er-Jahre, und ich habe sie als eine sehr fröhliche und in jeder Hinsicht, wortwörtlich, aufbauende erlebt. Unsere Eltern wünschten sich nichts sehnlicher, als uns in eine Zukunft hineinwachsen zu sehen, die erfüllt war von Aufbau, Optimismus und Lebensfreude. Es war uns vergönnt, in unserer kleinen Welt große Abenteuer zu bestehen und Gefühlswelten auszuleben. Durch die Stürme unserer Kindheit trug uns ein gütiger Wind.Ein „Pforzemer Seggl“ bin ich nie geworden, aber zum Glück auch kein „Halbseggl“.Meine sehr persönlichen Erinnerungen sind vier Lebensaltern zugedacht: der Elterngeneration in Dankbarkeit, der Erlebnisgeneration zur Erinnerung, der Kindergeneration zum Verständnis und der Enkelgeneration zum reinen Vergnügen.
Urte Schulz, Fasanenäpfelchen. Eine Kindheit in Pforzheim als Reing'schmeckte.80 Seiten mit 17 Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-89735-891-1. EUR 9,90
Der vorliegende Katalog gewährt einen umfassenden Einblick in das Werk der Künstlerin Uscha Rudek-Werlé. Er dokumentiert dabei einen Zeitraum von über dreißig Schaffensjahren. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt im Bereich der Objektplastik, wobei die Bandbreite insgesamt von Malerei und Zeichnung über Collage und Assemblage bis zur raumgreifenden Installation reicht. Der Einführungstext will Zugänge zum Werk Uscha Rudek-Werlés legen und Assoziationsräume eröffnen. Zunächst wird die Rolle des Betrachters beleuchtet, um anschließend an eine Darstellung der Collage-Technik einige thematische Bezüge in den Blick zu nehmen.
Uscha Rudek-Werle, In die Welt gegriffen. Werkkatalog.240 S. mit 242 farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband.ISBN 978-3-89735-887-4. EUR 34,80.
In Zusammenarbeit mit den Karlsruher Sinti und Roma rekonstruiert der Schriftsteller Michail Krausnick ein lange Zeit vergessenes Kapitel aus der Geschichte der Stadt Karlsruhe.Aus den vielfach verwischten Spuren der Täter, Aussagen der Opfer und Erinnerungen der Überlebenden werden die Umrisse eines staatlich sanktionierten Verbrechens sichtbar:Vor 75 Jahren, im Mai 1940, begann mit der Deportation in die Ghettos und Konzentrationslager im besetzten Polen der Leidensweg Karlsruher Sinti und Roma.Erweiterte Neuausgabe der Broschüre von 1990.
Michail Krausnick, Abfahrt Karlsruhe. 16.5.1940 – Die Deportation der Karlsruher Sinti und Roma. Hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe.104 S. mit 40 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-883-6. EUR 12,00
Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Elser Gruppe widmet sich dieses Buch einer Darstellung der Entstehungsgeschichte des Mühlacker Tagblatt von seinen Ursprüngen bis heute. Im Jahre 1890 gründete C. Ruopp den Dürrmenz-Mühlacker Bote. Unter Einbezug der deutschen Geschichte zeigt dieses Buch die chronologische Entwicklung einer Zeitung, die sich über zwei Weltkriege hinweg etablieren konnte und schießlich seit ihrer Neugründung im Jahre 1949 unter dem Namen „Mühlacker Tagblatt“ regelmäßig erschienen ist.
Konrad Dussel, Eine Zeitung im Strom der Geschichte. Vom „Dürrmenz-Mühlacker Bote“ 1890 über „Der braune Sender“ zum „Mühlacker Tagblatt“ 2015.96 S. mit 100 Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-89735-896-6. EUR 19,90
Beginn der 1960er Jahre. Die Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland boomt. In ganz Europa werden Arbeiter gesucht. Auch aus dem sozialistischen Jugoslawien machen sich die Männer mit nichts als ihrer Arbeitserlaubnis in der Tasche auf den Weg in den Westen. Einer davon ist Ante Lipic. Hart arbeitend auf dem Bau, sich selbst nichts gönnend, schickt er all sein verdientes Geld in die Heimat. Dort in seinem Dorf verändert sich, durch die Devisen, seine zurückgelassene Welt. Durch den kleinen Reichtum wird die eh schon fragile Balance der Zurückgebliebenen – gebildet aus unverarbeiteten Gefühlen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges und neuer sozialistischer Machtherrschaft – aus dem Gleichgewicht gebracht. Ein neuer Nährboden aus Neid und Niedertracht, Missgunst und Machtverlust der Dagebliebenen sucht sich ein Ventil, sucht sich ein Opfer. Ante, der selbst mit dem Gefühl der Entwurzelung in einem fremden Land nicht zu Rande kommt, wird Mittelpunkt einer Intrige, aus der es kein Entrinnen gibt. Er ist heimatlos, ausweglos, chancenlos.
Josip Krivić, Ante Lipic – ein Gastarbeiterschicksal. heimatlos – ausweglos – chancenlos. MigrationsRoman 1962 – 1964.Übersetzt aus dem Kroatischen. 88 S. mit 3 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-886-7. EUR 11,90
Einwohner der Stadt Rheinstetten wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Stadtverwaltung Rheinstetten.
Zuerst war es …
eine kleine Ausstellung mit Ansichtskarten und Briefen über das Postwesen der drei im Jahr 1975 vereinigten Gemeinden Forchheim, Mörsch und Neuburgweier zu Rheinstetten. Der Anlass war die Eröffnung des Pamina Heimatmuseums in Rheinstetten-Neuburgweier am 1. Mai 2008.
Doch daraus wurde mehr.
Nach jahrelangem Zusammentragen von postalischen Belegen aus meiner näheren Heimat war mir bewusst, dass ich daraus mehr machen sollte, als nur im stillen Kämmerlein zu sortieren und Marken und Postkarten ins Album zu stecken. Daher entschloss ich mich, nicht nur ab Beginn der organisierten und jedermann zugänglichen Post die örtlichen Begebenheiten zu beschreiben, sondern die wesentlichen Merkmale anhand postalischer Heimatbelege zu ordnen und zu erforschen. Um das Thema „Post“ zu vervollständigen, wird das Fernmeldewesen, sowie der Transport des Postguts mit der Postkutsche, der privaten Lokalbahn (Lobberle), der Strategischen Bahn (Reichsbahn) und der nachfolgenden Kraftpost erläutert.So entstand diese Dokumentation ab den Anfängen der Post überhaupt, von der über 500 Jahre bestehenden Kaiserlichen Post durch Thurn und Taxis, den landesherrlichen Postorganisationen, der Reichspost ab 1872 bis zur heutigen modernen DHL-Organisation. Dabei stehen die drei früheren eigenständigen Gemeinden Forchheim mit dem Ortsteil Forchheim Bahnhof (Silberstreifen), Mörsch und Neuburgweier mit der ehemaligen Muttergemeinde Neuburg/Pfalz im Mittelpunkt.
Günter Kobel, Post- und Heimatgeschichte Rheinstetten auf postalischen Belegen.Hrsg. von der Stadt Rheinstetten.648 Seiten mit 861 Abbildung, fester Einband.ISBN 978-3-89735-872-0. EUR 24,80
Nein! Das macht Otto von Bismarck (1815–1898) so leicht keiner nach: Begründer des Deutschen Kaiserreiches (1871), 19 Jahre lang deutscher Reichskanzler, 28 Jahre preußischer Ministerpräsident, 40 Jahre lang Frieden in Mitteleuropa als Folge seiner geschickten, vorausschauenden Diplomatie, wegweisende Sozialgesetze für die Arbeiter im Deutschen Reich, aber auch – heute unverständlich – Kulturkampf gegen die Katholiken und Sozialistengesetze gegen die Sozialdemokratie. In der zeitgenössischen Beurteilung überwog das Positive seiner Politik und überall im Kaiserreich wurde eine unüberschaubare Zahl von Denkmälern zu seiner Verehrung und Würdigung erstellt, Schulen, Straßen und Plätze wurden nach ihm benannt. Die vorliegende Darstellung beschreibt diese bronzenen und steinernen Zeugen wie auch andere Formen der Bismarck-Verehrung – Gedenkfeiern und die Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Der renommierte Autor Jörg Koch stellt eine große Fülle von Beispielen in der Region am Oberrhein (zwischen Freiburg und Ingelheim) detailliert und anschaulich vor und zeigt, wie präsent der Name Bismarck noch heute ist. Mit einem Vorwort von Vera Lengsfeld
Jörg Koch, Bismarckdenkmäler und Bismarckgedenken am Oberrhein. Marmor, Stein und Bronze spricht.192 Seiten mit 77 überwiegend farbigen Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-89735-877-5. EUR 19,90
Kinder und Erwachsene werden ihre Freude an diesem bezaubernden Büchlein haben. Eddy und Herr Neumann führen durch den paradiesischen Schlossgarten in Schwetzingen, mit all seinen Schönheiten. Kunst und Natur im Einklang!Spannende Geschichten und Geschichtliches gehören natürlich auch dazu! Eddy – ein Prachtexemplar von einer stolzen weißen Gans – und Herr Neumann – ein fleißiger Besucher des Schlossgartens – schließen eine langjährige und innige Freundschaft fürs Leben. Seit Jahren laufen, lauschen und lernen sie gemeinsam und geben ihre gewonnenen Kenntnisse gerne und begeistert an alle Gäste weiter. „Eddy und Herr Neumann“ ist liebevoll und farbenfroh illustriert und macht Kinder und Erwachsene mit dem schönsten und größten Barockgarten Deutschlands vertraut. Natürlich mit einem hilfreichen Gartenplan dazu!Und … unglaublich, aber wahr – diese geistreiche und humorvolle Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit!
Gerda Leuthardt und Johanna Berking, Eddy und Herr Neumann. Ein Schwetzinger Schlossgartenführer für Kinder und Erwachsene.80 S. mit 50 z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-884-3. EUR 9,90.
Dieser Titel ist bei uns leider vergriffen! Sie können das Buch aber direkt bei der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft e. V., Leibnizstr. 1, 76689 Karlsdorf-Neuthard, Tel: 07251-440630 erwerben.
Zehntausende von Badenern wanderten im 19. Jahrhundert nach Übersee aus, einige Tausend gingen nach Brasilien, wo die meisten mit ihren Familien ein neues Leben als Ackerbauern begannen. Die reich bebilderte Geschichte beleuchtet die Ursachen in den Hauptauswanderungsgebieten, analysiert die Auswanderungspolitik des badischen Staates, zeichnet die Reisewege nach und beschreibt die Hauptsiedlungsgebiete. Anhand vieler Beispiele wird über die schwierigen Anfänge in den Urwäldern Süd- und Mittelbrasiliens berichtet.
Dezenas de milhares de badenses emigraram no século XIX, atravessando o Atlântico; milhares deles se dirigiram ao Brasil, onde a maioria começou com as suas famílias uma nova vida como agricultores. A história ricamente ilustrada investiga as causas nas principais regiões de emigração, analisa a política de emigração do Estado de Baden, reproduz os trajetos de viagem e descreve as principais regiões de colonização. Com base em muitos exemplos, são relatados os difíceis anos iniciais nas matas inexploradas do sul e do centro do Brasil.
„Das hiesige Land gleicht einem Paradies“ – Die Auswanderung von Baden nach Brasilien im 19. Jahrhundert. Darstellungen und Quellen zur badischen Auswanderung. „Esta terra é um paraíso“ – A emigração badense ao Brasil no século XIX. Relatos e fontes da emigraçãobadense.Hrsg. von der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft. Schriftenreihe der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft, Karlsdorf Neuthard / Publições da Badisch-Südbrasilianische Gesellschaft, Karlsdorf Neuthard., Bd.1. 416 S. mit 82, z.T. farb. Abb. Fester Einband.ISBN 978-3-89735-863-8. EUR 29,80.
Den Wasgau im Süden des Pfälzerwaldes prägt ein in Deutschland einmalig reizvolles Felsenland. Über 500 Felsen des Buntsandsteins krönen dort die Berge. An ihnen gedeiht eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Einst waren die Felsen der Standort vieler Ritterburgen. Heute sind die bizarren Felsen ein gesuchtes Zeil für Wanderer und Kletterer. Die Wasgaudörfer entwickelten sich zu beliebten Wohngemeinden.Das Buch stellt einerseits den Naturraum mit Geologie, Landschaft, Pflanzen- und Tierwelt, Naturschutz und andererseits den Kulturraum mit Geschichte, Burgen, Gemeinden und Erholungs- und Fremdenverkehr dar. Die Betrachtung des sagenhaften Wasgaus in Literatur, Malerei und Fotokunst schließen ab. Mit dem Geo- und Bildführer bieten 15 Autoren eine Rundumbetrachtung des Felsenlandes.
Das Wasgau-Felsenland. Ein Geo- und Bild-Führer. Hrsg. von Michael Geiger. 224 S. mit 435 farbigen Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-842-3. EUR 26,80
Ein Streifzug durch vier Jahrhunderte der Geschichte der badischen Markgrafschaften und ihrer Bildungseinrichtungen, die in regionaler Ausprägung die geistesgeschichtliche Entwicklung der Pädagogik im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation widerspiegeln.Einerseits finden sich herausragende Bildungsstätten wie die frühhumanistische Lateinschule in Pforzheim, das Gymnasium illustre in Durlach oder die Piaristenschule in der Residenzstadt Rastatt. Andererseits betrifft aber die allgemeine Misere des Volksbildungswesens der Frühen Neuzeit überall im Deutschen Reich auch die „niederen Schulen“ in den Markgrafschaften. In der Mitte des 18. Jahrhunderts lässt der letzte Markgraf Karl Friedrich seine Kirchenbehörde die moderne Vorstellung von einem Bildungswesen erarbeiten, das als staatliche Aufgabe gesehen werden muss, um ein Land wirtschaftlich und kulturell zu entwickeln. In den nachhaltigen Bildungsreformen dieser Zeit entstehen dann die Grundlagen eines differenzierten Bildungswesens für alle Bevölkerungsschichten.
Erwin Morgenthaler, Geschichte des Bildungswesens in den badischen Markgrafschaften.Hrsg. vom Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach e.V.272 Seiten mit 24 Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-89735-876-8. EUR 19,90
Der Heilige Jakobus ist der Schutzheilige der Spanier. Außerdem wird er als Patron für das Wetter und das Gedeihen der Feldfrüchte, zum Schutz der Arbeiter, Soldaten, Seeleute, Apotheker, Gefangenen und natürlich auch der Pilger verehrt. Letzteres dürfte mit der Grund für den anhaltenden Strom von Pilgern nach Santiago de Compostela sein. Im Jahre 2012 waren es knapp 200.000 Pilger aus aller Welt, welche in der Kathedrale von Santiago de Compostela eintrafen, um ihre Pilgerurkunde in Empfang zu nehmen. 55 % der Pilger sind Spanier, auf dem zweiten Platz folgen die Deutschen mit 9 %. Das war vor 2006 noch nicht so, erst mit Harpe Kerkelings Buch kam dieser Sprung auf den 2. Platz. Interessant dürfte noch sein, dass 44 % der Pilger Frauen sind und 58 % aller Pilger zwischen 30 und 60 Jahre alt sind (13 % über 60 und 29 % unter 30 Jahren). Fällt der Namenstag des Heiligen Jakobus (25. Juli) auf einen Sonntag, so gilt das als „Heiliges Jahr“. 300.000 Pilger waren deshalb 2010 auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Diesem Trend folgend hat sich auch in Deutschland ein Wegenetz von so genannten „Zubringern“ gebildet. Die Strecken orientieren sich an den alten traditionellen Pilgerstraßen und werden von Kunstwerken rund um den Heiligen Jakobus begleitet. Der Jakobsweg „Main-Taubertal“ von Miltenberg am Main bis Rothenburg ob der Tauber ist eines dieser Verbindungsstücke. In Miltenberg schließt er an den Pilgerweg „Aschaffenburg–Colmar“ an. In Rothenburg trifft er dann auf den „Fränkisch-Schwäbischen Jakobsweg“ und führt weiter bis nach Ulm.
Günther E. Ascher, Faszination Jakobsweg „Main-Taubertal“. Eine Pilgerreise in 9 Etappen von Miltenberg am Main nach Rothenburg ob der Tauber.172 S. mit 509 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-882-9. EUR 19,90
Die wechselvolle Geschichte Bruchsals zwischen 1945 und 2014 wird in diesem Buch ausführlich aufgezeigt. In chronologischem Ablauf schildert der Autor das Alte Bruchsal, seine Zerstörung, erste Überlegungen zum Wiederaufbau und die städtebaulichen Maßnahmen zwischen 1945 und 2014. Die gegenüber der ersten Konzeption von 1946 beim Ausbau der Stadt in über 60 Jahren erfolgten Änderungen und Erweiterungen der Stadtplanung werden eingehend dargestellt und kritisch betrachtet. 160 Abbildungen aus den zurückliegenden Nachkriegsjahrzehnten Bruchsaler Städtebaugeschichte runden diesen fundiert geschriebenen Band ab.
Kurt Lupp, Bruchsal. Alt-Bruchsal, Zerstörung und Wiederaufbau der Stadt. Versuch einer Chronologie. Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Bruchsal, Bd. 26, hrsg. von der Stadt Bruchsal.176 S. mit 172 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-874-4. EUR 16,90
Die Pfalz wird schon in zahlreichen Büchern dargestellt, so vor allem zu Themen ihrer Geschichte, der Freizeitgestaltung oder zur Pfälzer Lebensart. Aber seit den grundlegenden Werken aus dem 19. Jahrhundert von Wilhelm Heinrich Riehl und August Becker gibt es keine Darstellung der Pfalz aus geographischer Sicht. Diese Lücke schließt das jetzt erscheinende Handbuch. Es gibt einen modernen Überblick des Natur- und Kulturraumes bis hin zum heutigen Leben der Menschen in der Pfalz.Herausgeber und Autoren – überwiegend Geographen, auch Geologen, Historiker und Journalisten – sind ausgewiesene Kenner der Pfalz. Ihre fundierten und gut lesbaren Beiträge sind sehr anschaulich dargeboten. Das repräsentative Buch ist großzügig mit Bildern, Grafiken, Tabellen und Karten ausgestattet. Für landes- und volkskundlich Interessierte stellt es eine wahre Fundgrube dar. Somit liegt ein inhaltsreiches Standardwerk über die Pfalz vor.
Geographie der Pfalz, hrsg. von Michael Geiger.Veröffentlichtungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 106. POLLICHIA-Sonderveröffentlichung Nr. 18. Geographie der Pfalz, Bd. 1.384 S. mit 615 farbigen Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-483-8. EUR 34,80
Dieses Buch ist der Band 2 einer modernen geographischen Landeskunde. Es stellt die Pfalz als Ganzes, ihre acht kreisfreien Städte und ihre acht Landkreise dar. Neben den insgesamt 35 Städten der Pfalz werden 137 Orte aus den Landkreisen unter verschiedenen natur- und kulturgeographischen Aspekten beschrieben. Der Leser wird damit in „Die Pfalz: Geographie vor Ort“ geführt.Das Herausgeberwerk enthält die Beiträge von 25 sach- und ortskundigen Autoren. Daneben beteiligten sich die 8 Oberbürgermeister und die 8 Landräte der Pfalz jeweils mit einem Überblick zu ihrer Stadt oder ihrem Landkreis. Das Buch bietet eine aktuelle Regional- oder Heimatkunde. Das Buch umfasst 384 Seiten mit 750 Bildern, 140 Luftbildern, 107 Karten und Grafiken.
Die Pfalz. Geographie vor Ort, hrsg. von Michael Geiger.Veröffentlichtungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 111. POLLICHIA-Sonderveröffentlichung Nr. 21. Geographie der Pfalz, Bd. 2.384 S. mit farbigen 750 Abb., 107 Karten und Grafiken, fester Einband. ISBN 978-3-89735-478-4. EUR 34,80
Ewald A. Boucke (1871–1943) war ein deutscher Germanist, Skandinavist und Schrifsteller, der besonders als Goetheforscher international Anerkennung fand. Nach seiner Promotion unter Friedrich Kluge (1894) emigrierte er in die Vereinigten Staaten. An der Staatsuniversität von Michigan in Ann Arbor lehrte und wirkte er 20 Jahre lang, bis er durch die Umstände des Ersten Weltkriegs seine Professur aufgeben und nach Europa zurückkehren musste. 1921 kam er an das Germanistische Seminar der Universität Heidelberg, wo er bis zu seiner Pensionierung 1938 neben Friedrich Gundolf und Friedrich Panzer als außerordentlicher Professor neuere deutsche und skandinavische Literatur unterrichtete. In seiner Freizeit war Boucke schriftstellerisch tätig, veröffentlichte eine Novelle und einen Gedichtband. Seine letzten Lebensjahre wurden vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs überschattet: Zum zweiten Mal musste er erleben – diesmal auf deutscher Seite – wie sich seine beiden Heimatländer im bis dato größten Krieg der Geschichte gegenüberstanden. Nach seinem Tod vermachte er der Universität Heidelberg sein Haus in bester Lage unterhalb des Philosophenwegs und einen Großteil seines Vermögens zur Gründung einer Stiftung für mittellose Studenten der Musikwissenschaft. Bouckes Leben, Forschung und Werk sind heute nahezu in Vergessenheit geraten – zu unrecht, wie diese Biographie zeigt.
Nicolai Johann Schmitt, Ewald Augustus Boucke. Germanist und Schriftsteller zwischen „Neuer Welt“ und „Vaterland“ (1871–1943).144 S. mit 9 Abb. und 4 Grafiken.ISBN 978-3-89735-880-5. EUR 14,90.
Einwohner der Gemeinde St. Peter und Umgebung wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Gemeindeverwaltung!
St. Peter im Schwarzwald, eingebettet in eine herrliche Natur und Landschaft, kann auf eine über 900jährige Geschichte zurückblicken. Dabei hat St. Peter seinen ländlichen Charakter stets bewahrt. Die stattlichen Bauernhöfe trugen mit ihrem Aussehen und der damit verbundenen Arbeitsweise einen wertvollen Beitrag hierzu bei, wobei sie viele Jahrhunderte überdauert haben. Der Autor schildert hier nun die Geschichte von 55 einzelnen Höfen und der von dort abstammenden Familien.
Siebzehn Jahre nach Herausgabe der Höfechronik von St. Peter, Band I, hat sich gezeigt, dass – aufgrund des großen Interesses vieler Personen an der Familiengeschichte der im Band I beschriebenen Höfe – das Buch vergriffen ist. Die Gemeinde St. Peter hat sich deshalb entschieden, das Buch in einer zweiten Auflage herauszugeben. Sie würdigt damit die Arbeit des verstorben Autors Klaus Weber und des verstorbenen Illustrators Franz Metzger.
Die Chronik erscheint deshalb in unveränderter Form, da eine lückenlose Fortschreibung der Familienchroniken nach dem Tod des Ortschronisten und Ehrenbürgers Klaus Weber nicht mehr erfolgt ist.
Die Gemeinde St. Peter wünscht allen Leserinnen und Lesern interessante Einblicke in die Geschichte des Dorfes, der Höfe und der dazugehörigen Familien und legt ihnen auch die Höfechronik II nahe.
Klaus Weber, Höfechronik von St. Peter. Band 1.Hrsg. von der Gemeinde St. Peter/Schwarzwald.368 Seiten mit 25 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-940-6. EUR 19,50.
Mit dem Hauptpreis des Landespreises für Heimatforschung Baden-Württemberg 2015 ausgezeichnet! – Zur Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg – Zum Filmbeitrag über den Hauptpreisträger
Mit Schwerpunkt auf die NS-Zeit werden die ersten 50 Jahre der 1905 gegründeten Einrichtung, des heutigen Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN), in Wiesloch dargestellt. Zwischen 1940 und 1944 sind von dort über 2000 Patienten systematisch in Einrichtungen verlegt worden, wo sie entweder sofort ermordet wurden oder nur sehr eingeschränkte Überlebensbedingungen vorfanden. Mehr als zwei Drittel von ihnen sind umgekommen. Abschließend geht es um die frühe Aufarbeitung nach Kriegsende und die Tendenzen zum Verschweigen, Verdrängen und Schönreden.
Frank Janzowski, Die NS-Vergangenheit in der Heil- und Pflegeanstalt Wiesloch. „... so intensiv wenden wir unsere Arbeitskraft der Ausschaltung der Erbkranken zu.“Hrsg. vom zfp Psychiatrisches Zentrum Nordbaden.440 S. mit 55 Abb. und 18 Tab., fester Einband.ISBN 978-3-89735-852-2. EUR 29,80.
Das Buch ist bei uns leider vergriffen!
Seit dem Zweiten Weltkrieg haben einige hunderttausend Amerikaner zeitweise in Mannheim gelebt. Die in Spitzenzeiten über 25.000 Menschen umfassende Militärgemeinde ist in den vergangenen Jahren langsam verschwunden, zurück blieben große verlassene Areale, die nun neu entwickelt werden müssen. Diese vergleichende fotografische Dokumentation stellt Fotos aus Mannheims amerikanischer Vergangenheit modernen Ansichten gegenüber, die aus etwa der gleichen Perspektive gemacht wurden. Die sich daraus ergebenden Kontraste, die Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte überspannen, dokumentieren das unaufhaltsame Voranschreiten der Zeit, konfrontieren den Betrachter häufig aber auch mit dem, was die amerikanische Garnison in Mannheim wirklich ausgemacht hat: den Soldaten und zivilen Mitarbeitern, Vätern und Müttern, Söhnen und Töchtern – eben jenen Amerikanern, denen Mannheim zeitweise als Heimat diente. Nachbarn und Freunde, die einst Teil Mannheims gewesen sind und deren Vermächtnis es im Rahmen der anstehenden Konversion zu bewahren gilt.
Vanessa Bernauer, Christian Führer, Tomo Ogawa, Simon Senft, Places – Amerikaner in Mannheim. Hrsg. vom Studiengang BWL-Dienstleistungsmarketing, DHBW Mannheim120 S. mit 112 Abb., attrakt. Querformat.ISBN 978-3-89735-875-1. EUR 17,90.
Einwohner von Bad Schönborn wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Gemeinde Bad Schönborn.
Der zweite Band der „Bad Schönborner Geschichte – Die Chronik der wiedervereinigten Dörfer Mingolsheim und Langenbrücken“ zeichnet die Entwicklung beider Gemeinden bis zum Zusammenschluss zu „Bad Schönborn“, wie wir es heute kennen, auf: Er folgt dem ersten Band, der bis zum Jahr 1800 reichte, und richtet nun den Fokus auf die Entwicklung bis zur Fusion der beiden Orte im Jahre 1971. Doch im Mittelpunkt dieser Publikation stehen die Menschen, die in Mingolsheim und Langenbrücken geboren wurden, hier gelebt oder gewirkt haben, die der Nachwelt spannende Spuren und interessante Zeugnisse hinterließen.Zu ihnen gehören Auswanderer, die in den USA als Mediziner, Bischof oder Scout Bekanntheit erreichten. Aber auch Kommunalpolitiker, mit denen die demokratische Diskussion in die Dörfer einzog, und Menschen, die mit Mut und Überzeugung im Dritten Reich agierten. Zu den prägenden Wirtschaftspersönlichkeiten zählen nicht nur Gründer früher Industriebetriebe, sondern auch jene, mit denen der Kurbetrieb ins Laufen kam und die ein frühes Zeugnis ablegten für die Herausforderung, Gesundheitspolitik ökonomisch zu gestalten.Was für packende Lebensgeschichten! Ob in den Bereichen der Gemeindepolitik, der Industrie- und Arbeitsplatzgeschichte, der Kirchen oder spezieller ortsprägender Entwicklungen des Eisenbahn-, Post- oder Bäderwesens.Manche Bürger und Bürgerinnen schoben die Entwicklung unserer Dörfer richtiggehend an. Manche bereicherten die Gemeinden auf zurückhaltende Art, andere in eher eigenwilliger Weise – eben „einfache Leute“–, die mit viel Einsatz versuchten, eine Existenz aufzubauen. Dabei haben sie schwere Schicksalsschläge gemeistert und in Bescheidenheit mit zähem Fleiß und besonderem Gemeinsinn unsere Ortsteile in bewegten Zeiten aufgebaut, gestaltet und gefestigt.
Bad Schönborner Geschichte – Die Chronik der wiedervereinigten Dörfer Mingolsheim und Langenbrücken, Bd. 2: Vom Großherzogtum Baden bis zur Gemeindefusion 1971.Hrsg. von Klaus Gaßner im Auftrag der Gemeinde Bad Schönborn.336 S. mit 542 Abb., Leineneinband.ISBN 978-3-89735-861-4. EUR 25,00.
Einwohner von Neckargemünd wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Stadtverwaltung Neckargemünd.
Dieser Bildband bietet einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Freien Reichsstadt Neckargemünd, mit ihren Teilortschaften Kleingemünd, Dilsberg, Mückenloch und Waldhilsbach. Historisches Bildmaterial begleitet die Übersicht über die „Marksteine“ einer über tausendjährigen Geschichte. Die Kernstadt Neckargemünd ist ein Schatzkästlein insbesondere alter Fachwerk-Baukunst aus dem 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert. Architektonische und historische Besonderheiten werden gezielt hervorgehoben. Dem kulturellen Leben und dem Brauchtum der Stadt, also den Menschen, wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Dass über tausend Jahre Stadtgeschichte steten Wandel bedeuten, ist in diesem Buch am Beispiel der neuesten Stadtgeschichte der letzten ca. 20 Jahre in Wort und Bild dokumentiert. Das Leben in einer kleinen Stadt an zwei Flüssen weist seine spannenden Eigentümlichkeiten auf. Landschaftliche Schönheit, eine spezifische Pflanzen- und Tierwelt werden treffend vorgestellt. Der Dilsberg erscheint als Kristallisationspunkt aller romantischen Schwärmereien. Ein Ausblick schließlich in die nähere und weiter gelegene Nachbarschaft sprengt die Fesseln einer „Kirchturm“-Perspektive. – Wort und Bild sind in diesem Buch in einen vielfältig gestalteten, spannungsvollen Dialog untereinander und miteinander eingebunden.
Helmut Slogsnat, NECKARGEMÜND – Ein kurpfälzisches Kleinod. Hrsg. von der Stadt Neckargemünd. 132 S. mit 179 Abb., attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-89735-864-5. EUR 17,90.