Einwohner von Marxzell wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Stadtverwaltung!
Das Ortsfamilienbuch Pfaffenrot der Gemeinde Marxzell, Landkreis Karlsruhe, stützt sich auf die Auswertung der Kirchenbücher der katholischen Pfarrei Burbach, zu der Pfaffenrot nach gemeinsamer Loslösung von der Mutterpfarrei Völkersbach ab 1726 gehörte. Erfasst sind alle Taufen seit Beginn der Kirchenbuchaufzeichnungen von 1726 bis 1900, die Ehen bis 1925 und die Sterbeeinträge bis 1975 der bis 1900 Geborenen. Ergänzungen und Abgleiche ab 1870 erfolgten anhand der Standesbücher der Gemeinde Pfaffenrot.Zur Klärung familiärer Zusammenhänge der Anfangsjahre trugen teilweise Steuerlisten des Benediktinerinnenstifts Frauenalb bei, teilweise weiter zurückreichende Kirchenbücher umliegender Pfarreien. Die Durchsicht der Ehebücher benachbarter Pfarrämter diente vorwiegend dazu, Abwanderungen aus Pfaffenrot zumindest in die nähere Umgebung festzustellen. Ermittelte Ehen von Ab- und Auswanderern sind ebenfalls in das Familienbuch aufgenommen. Insgesamt umfasst der vorliegende Band 1.469 Familien. Den Familiendaten ist die Vorstellung und Besprechung der benutzten Quellen vorangestellt, gefolgt von einem schlaglichtartigen Überblick zu wichtigen lokalhistorischen Ereignissen und Entwicklungen und abgeschlossen mit ausgewählten statistischen Auswertungen zu Tauf-, Ehe- und Sterbedaten.Personen-, Orts- und Berufsregister dienen der Erschließung und gezielten Nutzung der Familiendaten. Den Anhang bilden Listen der Pfaffenroter Schultheißen und Bürgermeister, der Gasthäuser und Wirte, der Auswanderer nach Osteuropa und nach Nordamerika sowie der Gefallenen und Vermissten des Ersten Weltkrieges.
Das Ortsfamilienbuch Pfaffenrot folgt in Gestaltung und Darstellung dem bereits 2011 erschienenen und von der Gemeinde Marxzell herausgegebenen Ortsfamilienbuch Schielberg und Frauenalb. Es ist geplant, die Reihe für die Gemeinde Marxzell mit dem Ortsfamilienbuch Burbach abzuschließen.
Günter Schäfer, Ortsfamilienbuch Pfaffenrot 1726–1900.Hrsg. von der Gemeinde Marxzell. Registriert in der Reihe Deutscher Ortssippenbücher hrsg. von der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte OSBN/OFB Nr. 00.846. Band 166 der Badischen Ortssippenbücher.448 S. mit 29 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-923-9. EUR 24,80.
Caspar Hedio (1494/95–1552) war ein Humanist aus Ettlingen, der im Zentrum der Reformation am Oberrhein – in Straßburg – seine zentrale Wirkungsstätte fand.Hedio beeindruckt durch seine Vielseitigkeit. Als Humanist und Reformator besitzt er umfangreiche Kenntnisse in alten Sprachen und ist als Übersetzer zahlreicher Schriften tätig. Dabei macht er sich neue Technologien wie den Buchdruck zur Verbreitung zu Nutze. Er ist ein Praktiker unter den Reformern und mit viel Geduld um Ausgleich der verschiedenen Positionen bemüht. Er ist ein gefragter Lehrer und Prediger – nicht nur in Straßburg. Seine menschlichen Qualitäten empfehlen ihn als Krisenmanager. Durch seine Heirat berühren wir eine spannende Phase in der Geschichte der Frauen, war es doch bis dahin nicht üblich, dass Priester heirateten. In Ettlingen ist die Inschrift unter dem Neptunstein am Rathaus das einzige schriftliche Zeugnis des berühmten Sohnes der Stadt.
Caspar Hedio der Ettlinger Reformator in Straßburg.Hrsg. v. d. Stadt Ettlingen.80 S. mit 15 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-919-2. EUR 11,90
Die Tiefburg ist das zentrale Bauwerk in Handschuhsheim und eines der ältesten in der an Kulturstätten so reichen Stadt Heidelberg. Schon seit viel zu langer Zeit steht sie im Schatten des burgenkundlichen und regionalgeschichtlichen Interesses. Ergiebige Literatur über sie sucht man deshalb vergeblich. Diesem Umstand will der vorliegende Band abhelfen. Es wird den Spuren der Ritterfamilie von Handschuhsheim nachgegangen, werden die Reste der ersten Bauzeiten zu fassen gesucht und die Umgestaltungen im 15./16. Jahrhundert genauer beleuchtet, als die Herren der Tiefburg zu einem bedeutenden Adelsgeschlecht in kurpfälzischen Diensten aufgestiegen waren.Erstmalig wird die jüngere Bau- und Nutzungsgeschichte der Tiefburg bis zur Gegenwart dargestellt. So spannt sich der Bogen weiter vom Herrschaftswechsel an die Ritter von Helmstatt und den Zerstörungen im 17. Jahrhundert bis zur Tiefburg als Sitz des Stadtteilvereins Handschuhsheim im 20. Jahrhundert. Insbesondere aber erfährt die umfangreiche Restaurierung von 1911 bis 1913 ausreichend Beachtung, da sie den Bestand der Tiefburg sicherte und ihr das heutige Erscheinungsbild gegeben hat.Diese Veränderungen im Wandel der Zeit werden durch zahlreiche historische und aktuelle Bildaufnahmen und Pläne anschaulich und mehr als lehrreich dokumentiert.
Thomas F. Mertel, Die Tiefburg in Handschuhsheim im Wandel der Zeit.Hrsg. vom Stadtteilverein Handschuhsheim e.V.144 S. mit 131 z.T. farbigen Abb., fester Einband im attrakt. Querformat.ISBN 978-3-89735-920-8. EUR 19,90
Die heutige VR Bank Südpfalz entstand 1995 durch die Fusion der „Raiffeisenbank Südpfalz“ mit der „Südpfälzer Volksbank und Raiffeisenbank“, ihre Wurzeln reichen jedoch zurück bis ins Jahr 1865. Die ältesten Vorläuferinstitute der Bank sind der vor 150 Jahren gegründete Vorschussverein in Edenkoben und der 1893 ins Leben gerufene Rülzheimer Darlehenskassen-Verein. Sie repräsentieren die beiden Hauptstränge des genossenschaftlichen Bankwesens in Deutschland, die Volksbanken nach Schulze-Delitzsch und die Raiffeisenbanken. Diese entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der gleichen Zielsetzung, aber mit unterschiedlichen Zielgruppen. Mehr als einhundert Jahre existierten Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die zugehörigen Verbände und Institutionen nebeneinander, bis um 1970 ein Verschmelzungsprozess einsetzte, der zu einer weitgehend einheitlichen Organisation der deutschen Kreditgenossenschaften führte. Die VR Bank Südpfalz vereint beide Traditionen und steht somit exemplarisch für die Entwicklung des genossenschaftlichen Bankwesens in Deutschland.
Martin Krauß, „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“. 150 Jahre VR Bank Südpfalz.Hrsg. von der VR Bank Südpfalz eG.152 S. mit 75 farbigen Abb., 29 Grafiken und 28 Tabellen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-925-3. EUR 24,80.
Der Blick auf Stadt, Land, Fluss: Diese literarische Mundartkarte entführt in die Kurpfalz, den Odenwald, in den Kraichgau, ins Rheintal und in den Nordschwarzwald. Anhand von Gedichten, kurzen Erzählungen, Szenen und Liedtexten im Dialekt. Historische und zeitgenössische Texte bilden einen reizvollen Kontrast, manche Überraschung lässt sich anhand dieses sprachlichen Reiseführers ausfindig machen. An die 40 Autorinnen und Autoren sind vertreten – mit gereimtem Heimatlob oder ironisch-kritischem Blick. Ihre Stimmen entfalten manche Feinheiten der Mundarten Rheinfränkisch, Südfränkisch, Schwäbisch und Alemannisch. Und machen diese Sammlung zu einem Lese- und Vorlesevergnügen.
nuffzus, nunnerzus, newedran. Eine literarische Mundartkarte aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe. Hrsg. von Thomas Liebscher im Auftrag des Arbeitskreises Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e.V.96 S., fester Einband.ISBN 978-3-89735-922-2. EUR 12,90.
Wer am Neckar lebt oder auf dem Fluss eine Fahrt unternimmt, kommt an der Schönheit und Ausstrahlung von Burg und Schloss Zwingenberg nicht vorbei. Die herrliche Lage hoch oben über dem Neckar auf einem Bergsporn und der Charakter einer seit dem frühen 15. Jahrhundert unzerstörten und seitdem bewohnten Burg ziehen jeden Besucher in einen magischen Bann. Neben der Burg führt die berühmte Wolfsschlucht in das Mittelgebirge des Odenwaldes hinein, und die Zwingenberger Schlossfestspiele sind seit Jahrzehnten eine feste Größe im Kulturleben des Neckar-Odenwald-Kreises und darüber hinaus. Über die Geschichte der Burg Zwingenberg bis ins frühe 19. Jahrhundert gibt es eine Reihe von Veröffentlichungen. Weit weniger bekannt ist jedoch die jüngere Vergangenheit der Anlage, die sich seit 1808 im Eigentum der Grafen von Hochberg, der Markgrafen bzw. der Großherzöge von Baden befindet.Das Werk von Dr. Rüdiger Lenz, dem Leiter des Kommunalen Verbundarchivs Eberbach, einem ausgewiesenen Kenner der Regional- und Lokalgeschichte des Odenwaldes und des Neckartals, betritt mit dem Thema Neuland und ist damit zugleich ein Beitrag zur Erforschung der badischen Landesgeschichte. Denn Burg Zwingenberg war nicht nur Sitz von Angehörigen des Hauses Baden, sondern gleichzeitig auch Mittelpunkt einer Standesherrschaft im Großherzogtum. Dr. Rüdiger Lenz gelingt es in hervorragender Weise einen Bogen zu spannen, der bei der frühen Geschichte der Burg ansetzt, die Inbesitznahme durch das Haus Baden und dessen Erschließungs- und Ausbaumaßnahmen innerhalb der Standesherrschaft im 19. Jahrhundert schildert und über die Beschreibung der nationalgeschichtlichen Rolle des Reichskanzlers Prinz Max von Baden im Jahr 1918, des Großvaters des heutigen Schlossherrn Prinz Ludwig von Baden, bis zur Funktion des Zwingenberger Schlosses als stimmungsvolle Kulisse der seit 1983 dort veranstalteten Festspiele reicht.
Rüdiger Lenz, Das Haus Baden in Zwingenberg. Eine mittelalterliche Burg im Besitz einer Fürstenfamilie.Hrsg. vom Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises. Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises, Bd. 6. 208 S. mit 85 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-912-3. EUR 18,90.
Mit dem Hauptpreis des Landespreises für Heimatforschung Baden-Württemberg 2016 ausgezeichnet! – Zur Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg – Zum Filmbeitrag über die Hauptpreisträgerin
Um 1700 ließen sich erstmals jüdische Familien in Meckesheim nieder. Die jüdische Landgemeinde bestand in den folgenden 200 Jahren aus wenigen Haushalten und zählte nie mehr als 63 Mitglieder. Die jüdische und die christliche Dorfbevölkerung lebten bis ins 20. Jahrhundert in relativ friedlicher Nachbarschaft: Die einen betrieben Handel, die anderen lebten von der Landwirtschaft und dem Handwerk. Das Zusammenleben änderte sich radikal, als 1930 ein NSDAP-Stützpunkt und die Hitlerjugend gegründet wurden. Einschüchterungen und Ausgrenzungen häuften sich. Die junge jüdische Bevölkerung suchte Schutz in der Anonymität der Großstädte. Einigen gelang die Emigration nach Übersee.Am 22. Oktober 1940 erfolgte die Deportation der Zurückgebliebenen von Meckesheim nach Gurs. Insgesamt fanden sechzehn Kinder, Frauen und Männer, die entweder in Meckesheim geboren worden waren, gelebt oder eingeheiratet hatten, einen gewaltsamen Tod in den Vernichtungslagern.Brutale Gewalt mussten auch manche der 200 Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen erfahren sowie kranke christliche Meckesheimerinnen, die im Rahmen der „Euthanasie-Aktion“ in Grafeneck vergast wurden. Auch ein in Meckesheim geborener Sinto wurde im Zigeunerlager Auschwitz ermordet.Mit dem Buch soll daran erinnert werden, dass es eine Zeit gab, in der die Menschen im Dorf trotz unterschiedlicher Religionen und Überzeugungen relativ respektvoll und einvernehmlich miteinander lebten. Die vergessene Geschichte der christlich-jüdischen Nachbarschaften zeigt aber auch, wie fragil und instabil soziale Beziehungen sein können, wenn demokratische und christlich-humanistische Werte mit Füßen getreten werden.
Edith Wolber, Jüdisches Leben in Meckesheim bis 1940. Die vergessene Geschichte eines Kraichgaudorfes.384 S. mit 249 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-909-3. EUR 27,80
Unfreiwillig landet Sara aus Wien in den großen Ferien in Bruchsal. So ein provinzielles Nest. Das kann ja nur langweilig werden. Aber dann kommt es ganz anders! Plötzlich steckt sie mitten in einem Abenteuer. Wer ist der Hüter? Was steht auf dem alten Grabstein? Auf einmal hat sie viele neue Freunde. Gemeinsam sind sie zwischen Freibad und Mittelalterspektakel dem Geheimnis der Kaiser auf der Spur...
Nikola Wengler. Geheimnisvolle Ferien. Spannendes Bruchsal im Schatten der Vergangenheit. 112 S., Broschur, Taschenbuchformat. ISBN 978-3-89735-906-2, EUR 9,90
Einwohner von Bruchsal erhalten das Buch direkt in der Verwaltungsstelle in Büchenau: Au in den Buchen 81, 76646 Bruchsal, Tel: 07257 2037.
Auf der Grundlage der 2006 erschienenen „Büchenauer Impressionen“ und der Themenhefte 1 und 2 mit mehr allgemeinen Themen der Ortsgeschichte, wurde bei den folgenden Themenheften 3 und 4 und nunmehr auch bei diesem Heft 5 eine andere Darstellungsart gewählt. Ereignisse und Vorgänge über insgesamt 40 Jahre (1933 bis 1972) in Büchenau wurden chronologisch nach Kalenderjahren, und bei diesen wiederum nach Monat und Tag, erwähnt und vermerkt. Dabei wurde mehr Wert auf das Festhalten wichtiger örtlicher Vorgänge als deren Nachbereitung und Kommentierung gelegt. Dies kommt auch in den Überschriften beim Text für die einzelnen Jahre zum Ausdruck, welche als Schlagzeilen für das jährliche Ortsgeschehen gelten können.Mit diesem Themenheft 5 wurden Vorgänge der Jahre 1951 bis 1972, das letztere Jahr mit der Zäsur der Eingemeindung, festgehalten. Dabei reicht seine Bandbreite von der Errichtung von Spargelanlagen neben dem Tabakanbau über die Kiesausbeute durch die beiden Baggerseen „Alte Allmend“ und „Fahrteich“ bis zum Amtswechsel der Bürgermeister und den mehrfachen Bebauungsplänen für die Dorferweiterung. Ein Schwerpunkt des Heftes bilden die Texte der überlieferten Unterlagen zur Eingemeindung Büchenaus in die Stadt Bruchsal. Die chronologischen Ereignisschilderungen werden durch ein rundes Dutzend zeitgenössischer Anekdoten abgerundet.Die Bearbeiter wollten es nicht dabei belassen, bei dem Thema Eingemeindung nur über das zu berichten, was in den Akten manifestiert ist. Sie baten deshalb und nach mehr als 40 Jahren des Vollzugs, zwei der beiden federführend Beteiligten, Oberbürgermeister a. D. Bernd Doll und Bürgermeister a. D. Leo Kußmann, um eine rückblickende Stellungnahme. Und ganz konnten sie es am Schluss auch nicht unterlassen, beispielhaft zu erwähnen, was in Büchenau seit 1972 eine gravierende Änderung erfuhr.
Büchenauer Impressionen, Themenheft 5. Bearbeitet von Harald Bläske, August Greiner, Gunter Weih. Hrsg. von der Stadt Bruchsal.96 S. mit 120 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-881-2. EUR 7,00.
Das Verschmutzen der Luft, der Umbau der Flüsse oder die Ausbeutung der Böden – lange Zeit schien der Beherrschung der Natur keine Grenzen gesetzt. Solange der ökonomische Gewinn überwog, spielten ökologische Bedenken kaum eine Rolle. Der Konflikt über das in Wyhl geplante Atomkraftwerk und das vor allem im Schwarzwald wahrgenommene „Waldsterben“ veränderten das Umweltbewusstsein. Namhafte Umwelthistoriker und Naturschützer zeigten beim Stuttgarter Symposion 2013 den Wandel des Umweltbewusstseins über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart auf und beleuchteten Probleme wie positive Beispiele. Die Referenten zählen zu den bekanntesten Vertretern ihres Faches. Ihre Vorträge sind in dem vorliegenden reich illustrierten Band zusammengefasst.
„Erst stirbt die Natur ...“. Der Wandel des Umweltbewusstseins.Hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Verbindung mit der Stadt Stuttgart. Stuttgarter Symposion, Schriftenreihe Band 16.214 S. mit 98 farbigen Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-885-0. EUR 14,90
Die Reiss-Engelhorn-Museen haben einen neuen Sammlungsschwerpunkt, die Ausstellung "Ägypten - Land der Unsterblichkeit" wird nun ausführlich hier vorgestellt. Die altägyptische ist eine Erinnerungskultur, sie gehörte zu den ersten, die dem vergänglichen Wort durch Schrift Dauer und ihrer Vorstellung vom Sein der Welt in steinernden Monumenten Ausdruck verlieh. Sie wirkt so nachhaltig, dass nicht nur ihr Faszinosum weiter besteht, sondern auch ihre Erkenntnis "Denn einer lebt, solange sein Name genannt wird!"
Mannheimer Geschichtsblätter 29/2015. Hrsg. von Hermann Wiegand, Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß und Günter Eitenmüller sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein, dem Förderverein der Reiss-Engelhorn-Museen und dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.160 S. mit 160 meist farbigen Abb., repräsentatives Großformat, fester Einband.ISBN 978-3-89735-918-5. EUR 19,80
Gustav Meyrink (1868 bis 1932) ist als Satiriker in der Zeitschrift Simplicissimus bekannt und als Autor des Golem berühmt geworden. Der handschriftliche Nachlass des als okkult geltenden Schriftstellers ist umfangreich – nun liegt erstmals eine historisch-kritische Ausgabe ausgewählter Manuskripte und Typoskripte vor. Die Auswahl aus dem hand- und maschinenschriftlichen Nachlass ist vollständig faksimiliert und in diplomatischer Umschrift dargestellt.Band II bietet Editionen der Manuskripte von teils noch gänzlich unveröffentlichtem Material und würdigt Meyrink als Autor von Kurzprosa wie als Dramatiker. Eine literaturwissenschaftliche Interpretation über Gustav Meyrinks schriftmagische Poetik eröffnet neue Perspektiven auf sein Gesamtwerk im Allgemeinen und den handschriftlichen Befund im Besonderen.
Nora Elisabeth Gottbrath, Vorarbeiten und Studien zu einer historisch-kritischen Gustav-Meyrink-Ausgabe. Band II.500 S. mit 164 Abbildungen faksimilierter Manuskriptseiten.Broschur im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-89735-915-4. EUR 39,80
Gustav Meyrink (1868 bis 1932) ist als Satiriker in der Zeitschrift Simplicissimus bekannt und als Autor des Golem berühmt geworden. Der handschriftliche Nachlass des als okkult geltenden Schriftstellers ist umfangreich – nun liegt erstmals eine historisch-kritische Ausgabe ausgewählter Manuskripte und Typoskripte vor. Die Auswahl aus dem hand- und maschinenschriftlichen Nachlass ist vollständig faksimiliert und in diplomatischer Umschrift dargestellt.Band I enthält die Edition der Druckvorlage von Meyrinks erstem und zugleich erfolgreichstem Roman – dem Golem. Die relevanten frühen Drucke werden in einer eigenen Druckedition in diesem Band beleuchtet. Zeit, ein vergessenes Werk neu zu entdecken.
Nora Elisabeth Gottbrath, Vorarbeiten und Studien zu einer historisch-kritischen Gustav-Meyrink-Ausgabe. Band I.656 S. mit Abbildungen von 382 faksimilierten Manuskriptseiten, Broschur im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-89735-914-7. EUR 39,80
Seit der Gründung Karlsruhes 1715 sind die christlichen Kirchen ein wesentliches Element im Leben der Stadt. Kirchenbauten von teils überragender künstlerischer Bedeutung prägen das Stadtbild. Begünstigt durch die in Karlsruhe von Anfang an – damals revolutionär – geltende religiöse Toleranz, die neben den christlichen Kirchen auch das Judentum einschloss, entstand ein konfessionelles Zusammenleben von seltener Ausgewogenheit. Dieser Führer stellt in Wort und Bild alle christlichen Kirchenbauten und die Synagoge in Karlsruhe vor.
Jürgen Krüger, Kirchen in Karlsruhe und die Synagoge. Herausgegeben von Günter Frank, Kurt Kramer, Susanne Labsch, Tobias Licht und Thomas Schalla im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ACK, Karlsruhe, der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und dem Katholischen Dekanat Karlsruhe.Mit Beiträgen von Günter Frank, Kurt Kramer, Tobias Licht und Thomas Schalla.264 S. mit 291 farbigen Abb. und 9 Karten, Broschur.ISBN 978-3-89735-890-4. EUR 12,90
Einwohner von Eggenstein-Leopoldshafen wenden sich zum Erwerb des Buches bitte direkt an die Stadtverwaltung!
Ein Abriss der Eggensteiner Geschichte auf 180 Seiten mit mehr als 200 überwiegend farbigen, zumeist noch nicht veröffentlichten Fotos, Plänen und Dokumenten von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.
tiefe Einblicke in die ältere Geschichte, auf aktuellem Stand, ergänzt mit vielen Fotos lokaler Museumsstücke
informative Schlaglichter auf die neuere Geschichte bis hin zur Gegenwart, die auch die schwierigeren Phasen des 20. Jahrhunderts ausleuchten
nicht nur politische Geschichte, sondern auch ausführliche Berücksichtigung von Wirtschaft und Religion, Schulen und Vereinen zum beiläufigen Schmöckern wie zum gezielten Informieren
Konrad Dussel und Wolfgang Knobloch. 1250 Jahre Eggenstein. Vom Wandel einer lebendigen Gemeinde. Hrsg. v. Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen. Mit Beiträgen von Katrin Kranich. 180 S. mit etwa 200 meist farbigen Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-892-8, EUR 23,80
An zwei Wochenenden im April und Mai 2015 wurden beim Zukunftsfestival Utopolis zahlreiche Inszenierungen, Performances und Straßenaktionen von Bruchsaler Theatern, Institutionen und Bürgern gezeigt...
Utopolis. Endlich Zukunft. Hrsg. v. Badische Landesbühne e.V., Redaktion v. Carsten Ramm und Larissa Benszuweit. 108 S. mit 181 farbigen Abb., fester Einband, attrakt. quadrat. Format. ISBN 978-3-89735-900-0, EUR 14,90
Die Laupheimer Hochspringerin Gretel Bergmann war eine der herausragenden deutschen Sportlerinnen der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. 1933 versperrten die Nationalsozialisten der jüdischen Deutschen die weitere Karriere. Sie ging nach England, wurde aber von den Nazis gezwungen, nach Deutschland zurückzukehren, um als „Alibi-Jüdin“ in das deutsche Olympiateam einzutreten. Kurz vor Beginn der Spiele 1936 wurde ihr jedoch die Teilnahme unter einem Vorwand verweigert. 1937 emigrierte Gretel Bergmann in die USA. In ihrer Autobiografie schildert sie lebendig, mit genauer Beobachtungsgabe und feinem Humor ihre Erlebnisse und bietet damit ein überaus anschauliches Zeugnis jüdischen Lebens in Südwestdeutschland und den Vereinigten Staaten. An den Zielen dieser 2. erweiterten Auflage hat sich gegenüber der 1. Ausgabe nichts geändert. Die Erinnerungen von Gretel Bergmann sollen helfen, Zugänge zu einer zentralen Zeit deutscher Geschichte zu finden. Sie sollen Neugier wecken und Mut machen, sich weiter für Versöhnung einzusetzen und sich der eigenen Geschichte zu stellen.
Vor zwölf Jahren hat das Haus der Geschichte Baden-Württemberg die Erinnerungen von Gretel Bergmann erstmals veröffentlichen dürfen, die innerhalb kurzer Zeit vergriffen waren. Nun konnte sie im letzten Jahr in bewunderungswürdiger Frische ihren 100. Geburtstag feiern. Dies war für uns der Anlass, sie zu fragen, ob wir eine zweite Auflage ihrer Erinnerungen herausbringen dürfen. In einem überaus anrührenden schwäbisch-englischen Telefonat stimmte sie diesem Vorhaben sehr gerne zu. Die Feiern zu ihrem 100. Geburtstag, vor allem auch in Laupheim, hatten gezeigt, dass es einer kleinen Fortsetzung der Erinnerungen bedarf, um die weitere Entwicklung darzustellen.
Dr. Thomas Schnabel (Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg)
Gretel Bergmann. "Ich war die große jüdische Hoffnung". Erinnerungen einer außergewöhnlichen Sportlerin. Hrsg. v. Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Übersetzt aus dem Englischen von Irmgard Hölscher. 392 Seiten mit 65 meist farbigen Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-908-6, EUR 19,90
Die tragische Flucht einer iranischen Familie in ein Land, wo sie ein friedliches, menschenwürdiges Leben ohne politische Verfolgung und Unterdrückung führen möchte. An ihrem Fall wird exemplarisch das Schicksal unzähliger Menschen aus vielen Ländern dieser Welt aufgezeigt, die sich aus existentieller Not und Verzweiflung auf diese gefahrvolle Reise begeben, getrieben von dem Funken Hoffnung, eine neue Heimat zu finden. Oft bezahlen sie einen hohen Preis.
Alexander Bertsch, Kein Fährmann wartet am Totenfluss. Die Flucht des Loran Moradi aus dem Iran nach Süddeutschland.64 S., Broschur.ISBN 978-3-89735-916-1. EUR 7,90.
Das Rad ist eine der bedeutendsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Aber wo liegen die Ursprünge des Rades? Wann wurde erstmals ein Rad benutzt? Wer hat es erfunden?Dieses Buch beschreibt die Geschichte des Rades von den Anfängen und seine Entwicklung bis heute und legt seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der wichtigsten technischen Entwicklungsschritte in der Automobilindustrie.
Norbert Oberschmidt, Das Rad. Eine bewegte Geschichte. Hrsg. von der RONAL AG.256 Seiten mit 395 Abbildungen, 79 Diagrammen und Tabellen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-869-0. EUR 24,80
Dem vorliegenden Sammelband liegt der Anspruch zugrunde, einem größeren historisch interessierten Publikum den gegenwärtigen Stand der historischen Regionalforschung zur Pfalz vor Augen zu führen, wobei der Fokus auf der Geschichte des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken liegt. Mit diesem Sammelband soll auf offene Fragen, Probleme und dringende Desiderate der Forschung aufmerksam gemacht werden, verbunden mit der Hoffnung, dass auch der akademische Nachwuchs verstärkt Interesse und Neugierde an ambitionierter Regionalgeschichte entwickeln möge, wofür die 18 Beiträge zahlreiche Anregungen bieten. Den Anlass für eine solche, allenthalben als dringlich empfundene kritische Bestandsaufnahme bildet das in diesem Jahr begangene 600. Gründungsjubiläum des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken. Seit dem Sommer 2006 wurde das Anliegen von einem größeren Kreis von Historikern, Archivaren, Bibliothekaren und Museumsfachleuten in mehreren Gesprächsrunden diskutiert, bevor eine vierköpfige Gruppe unter Federführung der beiden Herausgeber des Sammelbandes von November 2007 an mit der Planung eines wissenschaftlichen Symposions beauftragt wurde. Die Veranstaltung wurde vom Institut für Pfälzische Geschichte in Kaiserslautern organisiert und fand vom 7. bis 8. November 2008 im Haus des Gastes im südpfälzischen Bad Bergzabern statt.
Historische Regionalforschung im Aufbruch. Studien zur Geschichte des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken anlässlich seines 600. Gründungsjubiläums. Hrsg. von Frank Konersmann und Hans Ammerich. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 107. 398 Seiten mit 39 Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-89735-082-3. EUR 29,80
„Kleide Dich nicht unter und nicht über DeinenStand; nicht über und nicht unter Dein Vermögen;nicht phantastisch; nicht bunt; nicht ohne Nothprächtig, glänzend noch kostbar; aber reinlich,geschmackvoll und, wo du Aufwand machen musst;da sey Dein Aufwand zugleich ächt und schön!Zeichne Dich weder durch altväterische, noch jedeneumodische Thorheit nachahmende Kleidung aus!Wende einige grössere Aufmerksamkeit auf Deinen Anzug,wenn Du in der grossen Welt erscheinen willst!“– Adolf Freiherr von Knigge –
Heidede Biegler-Sander. Die Kostümsammlung der Familie Bassermann-Jordan als Beispiel für die zeitgenössische bürgerliche Mode von 1760-1870. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 84. 280 Seiten mit 115 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-081-6, EUR 29,80
Die Grundlagen der modernen Gesellschaft wurzeln erstaunlich vielfältig gerade in der Stauferzeit, in der die Hierarchisierung zahlreiche soziale, historische und künstlerische Prozesse bewirkte. Die 3. Landauer Staufertagung von 2001 hat dieses „Oben und Unten“ facettenreich herausgearbeitet: Einerseits die Entstehung einer hierarchischen Bevölkerungsstruktur (Ministerialen) und die Ausgrenzung von ethnischen Gruppen wie der Juden, andererseits die Bewältigung des neu gestalteten Alltags durch neue Formen der juristischen Auseinandersetzung. In der Architektur ist der Prozess beispielhaft nachvollziehbar, angefangen bei den wichtigen Vorformen, den Kaiserpalästen des antiken Rom, über die Baugestalt unserer mitteleuropäischen Burgen und Bischofsresidenzen bis hin zu architektonischen Details wie die Ausbildung des Maßwerks. Sogar in der Liebeslyrik sind diese Hierarchisierungsprozesse nachvollziehbar.Auch die Region bietet Neues: Mit dem Zisterzienserinnenkloster St. Maria im Rosenthal und dem Augustinerchorherrenstift Obersteigen werden zwei bislang relativ unbekannte Monumente der Pfalz und des Elsaß behandelt, deren Bedeutung erst langsam erkannt wird.Nach Italien und ins Heilige Land führen weitere Beiträge: Das Grabmal Kaiser Heinrichs VII. wird in einer völlig neuen Rekonstruktion vorgestellt. Die Bibliographie zur Architektur von Castel del Monte schafft Grundlagen für künftige Forschungen. Der Beitrag zum Davidsturm in Jerusalem präzisiert unser Wissen um die Kreuzfahrerarchitektur im Heiligen Land und ihre Rückwirkungen auf das Abendland.Alle Beiträge sind wissenschaftlich fundiert und doch lebendig und verständlich geschrieben. Sie sind damit den gleichen Zielen verpflichtet wie die Tagung selbst, nämlich eine interdisziplinäre Plattform für Fachwissenschaften und gleichzeitig ein „Wissenschaftsportal“ für die Region zu bilden.
Oben und Unten – Hierarchisierung in Idee und Wirklichkeit der Stauferzeit. Akten der 3. Landauer Staufertagung 2001. Hrsg. von Volker Herzner und Jürgen Krüger. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 98. 200 Seiten mit 86 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-088-5, EUR 29,80
Die vierte Landauer Staufertagung stand unter dem Thema „Transfer in der Stauferzeit“. Was so unspektakulär klingt, hat doch einen sehr ernsthaften wie aktuellen Hintergrund: Viele Phänomene der europäischen Kultur entstanden gerade in jener Zeit. Europa fand damals sein Gesicht, nicht ein einheitliches, aber eines, das damals schon eine unverwechselbare Gemeinsamkeit in seiner Vielfalt fand. Unabdingbare Voraussetzung dafür war die Beweglichkeit von Menschen, Ideen, Sachen, der Transfer von jeglichem Gut also.Mit dem innereuropäischen Wandel ging ein zweites Phänomen einher, das der „Kreuzzüge“. Der früher sehr einseitige Blick wurde aufgegeben zugunsten der Wahrnehmung eines vielfältigen kulturellen und künstlerischen Austauschs. Genau an diesem Punkt will die Tagung ansetzen: Die Kreuzzugszeit als eine Zeit des Wandels und der Innovation zu begreifen.Die fundierten Beiträge geben oft überraschende Einblicke in Ergebnisse der neueren Forschungen. Ein unscheinbares Detail wie die Knotensäule bekommt durch seine Deutung ein größeres Gewicht, staufische Spuren führen ins mittelalterliche Russische Reich. Die mittelalterliche Rohrzuckerproduktion auf Zypern stellt sich als ältestes Zeugnis der „Industrie-Archäologie“ heraus. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Themenspektrum.
Transfer - Innovationen in der Zeit der Kreuzzüge. Akten der 4. Landauer Staufertagung 2003. Hrsg. v. Volker Herzner & Jürgen Krüger. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 101. 150 S. mit 96 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-097-7, EUR 29,80
Ottheinrich (1502-1559) gehört zweifelsohne zu den bekanntesten Kurfürsten der Pfalz, obwohl er nur drei Jahre - von 1556 bis 1559 - regierte. Der Nachwelt ist Ottheinrich insbesondere als lebensfroher Renaissancefürst und als Förderer von Kunst und Musik in Erinnerung geblieben. Sein Kunstsinn, der insbesondere im Ottheinrichbau des Heidelberger Schlosses deutlich wird, aber auch seine Sammelleidenschaft trugen viel zu seiner Popularität bei. In seine Regierungszeit fällt der endgültige Durchbruch der Reformation in der Kurpfalz. Sein Interesse galt der Theologie, aber auch der Alchemie und Astrologie.Zu seinem 500. Geburtstag richtete die Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften am 20. und 21. September 2002 eine wissenschaftliche Tagung zum Thema „Kurfürst Ottheinrich und die humanistische Kultur in der Pfalz“ in der Pfälzischen Landesbibliothek aus. Die Vorbereitung und Leitung hatten Hartmut Harthausen und Hans Ammerich inne. In neun Vorträgen wurden damals Leben und Wirken Ottheinrichs in Neuburg und Heidelberg dargestellt.Der vorliegende Band enthält die überarbeiteten und mit wissenschaftlichen Nachweisen versehenen Beiträge dieser Tagung. Leider konnten zwei Referate nicht veröffentlicht werden. Dafür wurden andere Beiträge thematisch ausgeweitet bzw. neu konzipiert.
Kurfürst Ottheinrich und die humanistische Kultur in der Pfalz. Hrsg. von Hans Ammerich und Hartmut Harthausen. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 103. 219 Seiten mit 30 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-085-4. EUR 24,80
Dieser Band stellt in Vollständigkeit die reglementären Texte der Haingeraiden und sechs weiterer Marktnutzungsgenossenschaften denen dreier herrschaftlicher Großwaldungen (Weißenburger Mundat, Bienwald und Wachenheimer Stadtwald) gegenüber, bietet in textkritischer Edition bislang kaum greifbares, gar unbekanntes Material. Den Zeitraum vom 13. bis 18. Jahrhundert umfassend, ermöglicht er so einen vergleichenden Überblick über eine Vielzahl von Organisationsformen.Sachlich sind diese befaßt insbesondere mit Beholzungsrechten: Brennholz (damals der zentrale Energieträger!), Werk- und Bauholz, sowie der Waldweide, auch der Jagd und Fischerei, der Steingewinnung ... Gerade in der zeitlich-räumlichen und organisatorischen Vergleichbarkeit vermitteln die Texte einen Einblick in die entsprechend sich verschärfendem Nutzungsdruck zunehmende Gestaltungsdichte, verteilungsorganisatorisch bis hin zu vegetationsbestimmend. Deutlich wird dabei für die genossenschaftlich organisierte Marktnutzung die immer intensivere territorialherrliche Bestimmung.
Weistümer und Ordnungen pfälzischer Marktnutzungsgenossenschaften und Großwaldungen. Hrsg. v. Andreas Urban Friedmann.Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 114. 504 S., Broschur. ISBN 978-3-89735-099-1, EUR 29,80
Noch während der Vorbereitungen Heinrichs III. zur Hochzeit mit Agnes von Poitou schrieb Abt Siegfried von Gorze im Sommer des Jahres 1043 einen langen Brief an den Abt Poppo von Stablo, um ihm nach einer Unterhaltung, die beide schon vorher in Diedenhofen über dieses Thema gehabt hatten, noch einmal schriftlich und mit zusätzlichen Informationen auseinanderzusetzen, daß der König und seine Braut zu nahe miteinander verwandt seien und mit ihrem Eheplan großen Schaden für sich selbst, die Dynastie und das Reich heraufbeschworen. Siegfrieds rigoristische Auslegung des damaligen kirchlichen Ehehindernisses der Verwandtschaft bis zum siebten Grad, das er als göttliches Gesetz auffaßte und mit der er eine Frau, die nach unseren heutigen Begriffen eine Ausländerin war, zu einer allzu nahen Verwandten des Saliers machte, führte ihn notwendigerweise zu einer Verurteilung von allem und jedem, was im engeren oder weiteren Rahmen mit der geplanten Eheschließung zusammenhing.
Auslandsbeziehungen unter den salischen Kaisern.Geistige Auseinandersetzung und Politik. Referate und Aussprachen der Arbeitstagung vom 22.-24. November 1990 in Speyer.Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 86.296 Seiten, Broschur.ISBN 978-3-89735-077-9, EUR 19,80
Nicht zuletzt zwei viel beachtete Austellungen über die Zeit der ottonischen Herrschaft waren es, die Kaiserin Adelheid (931-999) wieder stärker ins Bewusstsein treten ließen: Die Kölner Theophanu-Austellung von 1991 und die Magdeburger Ausstellung aus dem Jahre 2001 mit dem Thema „Otto der Große. Magdeburg und Europa“. Stellte dazu der Kölner Katalog Kaiserin Adelheid zusammen mit Kunigunde, Gisela, Agnes und Bertha als „Herrscherinnen in ottonisch-frühsalischer Zeit“ vor, so der Magdeburger Katalog gemeinsam mit Edgith und Theophanu als eine der drei „starken“ ottonischen Regentinnen. Aber es ist nicht allein die politische Prägekraft, die Kaiserin Adelheid ausgezeichnet hat, kaum weniger sind ihre drei Klostergründungen herauzustellen: Peterlingen (Schweiz), San Salvatore bei Pavia und – insbesondere – ihr Grabkloster Selz (Elsass).
Kaiserin Adelheid und ihre Klostergründung in Selz. Referate der wissenschaftlichen Tagung in Landau und Selz vom 15. bis 17. Oktober 1999. Hrsg. von Franz Staab und Thorsten Unger. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 99. 332 Seiten mit 30 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-083-0. EUR 24,80
Der vorliegende Sammelband beruht auf einer am 16. Juni 2012 durchgeführten Tagung, die in der Pfälzischen Landesbibliothek Speyer stattfand und von der Sparkassenstiftung der Sparkasse Speyer sowie der Kulturstiftung Speyer gefördert wurde. Dort wurden insgesamt acht Vorträge gehalten, von denen fünf in überarbeiteter Form als Aufsätze in den Sammelband aufgenommen werden konnten. Darüber hinaus ist ein weiterer Beitrag für den Band eingeworben worden, der vor allem aus mikrogeschichtlicher Perspektive argumentiert und auf den empirischen Befunden einer kürzlich erschienenen Dissertation über Gemeinden in der badischen Rheinpfalz beruht. Der Tagung lag ein Konzept zugrunde, das von einer Arbeitsgruppe im Frühjahr 2011 entworfen und auf mehreren Treffen diskutiert wurde.
Landes-, Regional- und Mikrogeschichte. Perspektiven für die Pfalz und ihre Nachbargebiete. Hrsg. v. Frank Konersmann & Joachim P. Heinz.Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 112.157 S. mit 8 Abb., Broschur.ISBN 978-3-89735-086-1, EUR 19,80
Der Westwall spiegelt das totalitäre System und ideologische Weltordnungsmodell des nationalsozialistischen „Dritten Reiches“ in ganz besonderer Weise wider.Das beleuchten die acht Beiträge dieses Buches in vier Themenbereichen aus unterschiedlichen Perspektiven für den Westwall in der Südpfalz:
Forschungssituation und Rezeptionsproblematik,
Militär- und Sozialgeschichte,
historisch-politische Bildung,
Denkmalpflege und Biotopschutz.
Konkret verdeutlicht werden diese Aspekte für den Bereich des Westwalls zwischen Oberotterbach und Steinfeld, den „Otterbach-Abschnitt“.Schwerpunkte der ausführlichen historischen Betrachtung sind:
Ideologie und Propaganda,
Festungsbau und Kriegsgeschehen,
Lebensalltag und Evakuierungsmaßnahmen.
Dieses Buch ist zugleich ein Erläuterungsband zum „WestWallWeg“, der den Westwall in der Südpfalz als historisch-politischen Lern- und Erinnerungsort erschließt.
Der Westwall in der Südpfalz. Otterbach-Abschnitt.Hrsg. v. Rolf Übel & Oliver Röller.Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 104.224 S. mit 149 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-89735-080-9, EUR 24,80
„Die Pfalz ist kein einheitlicher Raum mit natürlichen Grenzen, sondern [...] ein großblockiges Mosaik auf verschiedenartigem Untergrund.“
So hat Ludwig Spuhler seine 1957 erschienene „Geologie der Pfalz“ eingeleitet.Seither konnte das geologische „Gesicht der Pfalz“ weiter entschlüsselt werden, so dass es an der Zeit ist, den heutigen Forschungsstand zu dokumentieren. Dazu wird der erdgeschichtliche Faden vom Devon bis zum Quartär geknüpft. Ergänzende Blicke gelten der Rohstoffgeologie und Paläontologie.Möglich wurde dies durch die Zusammenarbeit von Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz sowie Pfälzischer Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.
Beiträge zur Geologie der Pfalz. Hrsg. v. Jost Haneke & Klaus Kremb. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 110. 108 S. mit 108 teils farbigen Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-078-6, EUR 19,80
Der Mythos der Staufer ist keineswegs nur im 19. Jahrhundert und in der wilhelminischen Zeit zu finden. Die Mythisierung des Geschlechts beginnt bereits in der Stauferzeit selbst, sie ist ein charakteristischer Bestandteil der unvergleichbaren Wirkung und Nachwirkung dieses Herrschergeschlechts. Daher ist es nur folgerichtig und legitim, dass sich die 5. Landauer Staufertagung - nach den vorangegangenen, auf historische Themenkomplexe konzentrierten Tagungen - auch den vielfältigen Aspekten des Nachlebens der Staufer in der Vorstellungswelt der Nachgeborenen widmete.
Mythos Staufer. Akten der 5. Landauer Staufertagung 2005. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 105. 195 Seiten mit 68 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-087-8. EUR 29,80
Die Region im engeren, die Welt der Staufer im weiteren Horizont bildeten den doppelten Rahmen der 2. Landauer Staufertagung, deren Beiträge in diesem Band vereinigt sind. Dementsprechend spannt sich der Bogen der Untersuchungen von den bedeutenden stauferzeitlichen Monumenten wie dem Trifels, den Klosterkirchen Murbach und Maulbronn und der Taufkapelle von St. Gereon in Köln bis zum Palastkastell Friedrichs II. in Lucera und der Ausbreitung des Deutschen Ordens in Apulien. Darüber hinaus werden - unter anderem - neue Forschungen zur Bedeutung der Stadt Worms für Friedrich Barbarossa, zur Typologie der mittelalterlichen Burgen, zum Instrumentarium der mittelalterlichen Bauwerkstätten und zur Aussagekraft dendrochronologischer Untersuchungen an Dachstühlen mittelalterlicher Kirchen vorgestellt.
Kunst der Stauferzeit im Rheinland und in Italien. Akten der 2. Landauer Staufertagung 1999. Hrsg. von Volker Herzner, Jürgen Krüger und Franz Staab. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Band 97. 228 Seiten mit 146 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-89735-084-7. EUR 29,80
Denn natürlich ist es ein heikler Text - 'Lebensbilder aus dem Felde', die ein Fenster öffnen mit Blick auf eine alles in allem ferne und fremd gewordene Welt, und manchem mag sie nicht zu Unrecht als eine Gegenwelt erscheinen. Aber es ist die Welt unserer Väter und Großväter und damit ein Teil unserer Geschichte. Golo Mann spricht von der 'Mutterkatastrophe' des 20. Jahrhunderts.
(Aus dem Vorwort)
Verzicht auf Revanche. Das Kriegstagebuch 1914/18 des Divisionspfarrers der Landauer Garnison Dr. Anton Foohs. Hrsg. v. Carl Werner Müller. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 108. 463 S. mit 65 Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-098-4, EUR 29,80
Die seit 1925 bestehende Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften erfüllt für die Pfalz die Funktion einer Akademie der Wissenschaften. Als solche befasst sie sich in vielfältiger und fächerübergreifender Weise insbesondere mit der Landeskunde der Pfalz.In diesem Band gelingt es den Autoren, die Urteils- und Protokollbucheinträge des mittelalterlichen Gerichtshofes zu Kaiserslautern zu sammeln und damit einem breiten Publikum in verständlicher Weise zugänglich zu machen.
Das Lauterer Gericht und sein Speyerer Oberhof. Die Urteils- und Protokollbucheinträge des 15. Jahrhunderts.Hrsg. v. Martin Dolch & Michael Münch, Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 90.372 S., fester Einband.ISBN 978-3-89735-079-3, EUR 24,80
Aus dem Inhalt:
Thorsten Unger – „Pfalzgraf Ruprecht der Tugendhafte“
Marliese Fuhrmann – „Elisabeth von Sachsen, Gemahlin ds Pfalzgrafen Johann Casimir“
Otto Bauer – „Johann Peter Kling“
Wolfgang Kunz – „Auguste Wilhelmine Marie von Hessen-Darmstadt, Gemahlin von Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken“
Marie Adele Herrmann – „Maria Vincentia Simbsler OP“
Karl-Heinz Schuler – „Karl Joseph Schuler“
Hans Ammerich – „Paul Josef Nardini“
Jochen Grass – „August Frölich“
Marliese Fuhrmann – „Anna Katharina Häberle“
Pfälzer Lebensbilder. Siebter Band. Hrsg. v. Hartmut Harthausen. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. 269 S. mit 9 Abb. Broschur. ISBN 978-3-89735-095-3, EUR 24,80
Der achte Band der "Pfälzer Lebensbilder" folgt in seinem äußeren Gewande dem seit dem sechsten Band gewohnten und - wie uns schein will - bewährten Muster. Er enthält zehn Biographien von Personen aus teilweise sehr unterschiedlichen Lebensbereichen, so dass er hoffentlich auch das Interesse einer breiten Leserschaft finden wird. Es muss besonders freuen, dass auch einmal ein Sportler an dieser Stelle geehrt werden kann. Wie schon bei dem Lebensbild von Karl Anton Braun II. im sechsten Band hielten wir es für richtig, in der Biographie von Graf Carl Magnus von Grehweiler eine Person zu beschreiben, die gerade nicht durch besondere Leistungen, Verdienste oder ein hervorragendes Ansehen unsere Aufmerksamkeit erregt, sondern die als eine mittelmäßige Gestalt am Rande der Kriminalität lebte, aber beispielhaft für bestimmte soziale Verhältnisse ihrer Zeit steht.Aus dem Inhalt:
Hans Fenske – „Johann Jakob Strauß“
Joachim P. Heinz – „Rheingraf Carl Magnus von Grehweiler“
Klaus Bümlein – „Johann Friedrich Butenschoen“
Hans Hablitzel – „Johann Kaspar Zeuß“
Henning Türk – „Ludwig Andreas Jordan“
Hans Ammerich – „Jakob Friedrich Bussereau“
Stefan Hörner – „Carl Bosch“
Stefan Hörner – „Friedrich Wilhelm Wagner“
Ulrich Andreas Wien – „Karl Theodor Schaller“
Robin Streppelhoff – „Helmut Bantz“
Pfälzer Lebensbilder. Achter Band. Hrsg. v. Hartmut Harthausen. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. 212 S. mit 11 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-096-0, EUR 19,80
Aus dem Inhalt:
Rudolf Fendler – „Johann Casimir von Häffelin (1737-1827)“
Hans Ammerich – „Johann Christian von Hofenfels (1744-1787)“
Wolfgang Kunz – „Max I. Joseph (1756-1825)“
Alfred Hans Kuby – „Johannes Schiller (1812-1886)“
Rolf Paulus – „August Becker (1828-1891)“
Hans L. Reichrath – „Johann Friedrich Carl Gottlob Heman (1839-1919)“
Hans Erich May – „Daniel Häberle (1864-1934)“
Clemens Jöckle – „Hans Weis (1890-1956)“
Pfälzer Lebensbilder. Fünfter Band. Hrsg. v. Hartmut Harthausen. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 89. 247 S. mit 8 Abb., Broschur. ISBN 987-3-89735-093-9, EUR 19,80
Aus dem Inhalt:
Gustav Adolf Benrath – „Franz Junius (Francois du Jon)“
Christopher A. Kerstjens – „Prinzessin Louise Hollandine von der Pfalz“
Willi Paetzer – „Karl II. Kurfürst von der Pfalz“
Frank Konersmann – „Karl Balthasar Schimper“
Rudolf Fendler – „Hans Christoph von Gagern“
Hans Ammerich – „Franz Xaver Remling“
Hans Schröter – „Karl Anton Braun II.“
Werner Weidmann – „Carl Andreae“
Wiltrud Ziegler – „Lina Sommer“
Wilfried Willer – „Robert Lauterborn“
Clemens Jöckle – „Ludwig Ullmann“
Hans Fenske – „Josef Bürckel“
Pfälzer Lebensbilder. Sechster Band. Hrsg. v. Hartmut Harthausen. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 96. 352 S. mit 12 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-094-6, EUR 24,80
Aus dem Inhalt:
Hartmut Harthausen – „Peter Drach der Mittlere“
Gustav Adolf Benrath – „Theobald Billicanus“
Peter Fuchs – „Kurfürst Karl Theodor von Pfalzbayern“
Hartmut Harthausen – „Joseph Anton Siegmund Freiherr von Beroldingen“
Robert Oberhauser – „Johann Peter Frank“
Hans Heß – „Georg Friedrich Dentzel“
Hans Ammerich – „Anton Freiherr von Cetto“
Wolf D. Gruner – „Ludwig Freiherr von Lüder“
Walter Dändliker – „Adam Müller“
Hans Fenske – „Johannes Hoffmann“
Pfälzer Lebensbilder, Dritter Band. Hrsg. v. Kurt Baumann. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 65. 301 S. mit 8 Abb., Broschur. ISBN 978-3-89735-091-5, EUR 24,80