Hätten Ubstadt, Weiher, Stettfeld und Zeutern bei ihrer Gründung vor vielen Jahrhunderten daran gedacht, einmal unter einem Dach vereint zu sein? Als Modellfall der Kommunalreform haben sich die Orte vor einem halben Jahrhundert zu Ubstadt-Weiher zusammengeschlossen – aus eigener Initiative und zu einem Zeitpunkt, als sich noch viele Nachbarorte gegen die Zusammenlegung zu größeren, effizienteren Verwaltungseinheiten sträubten. Und sie haben es nicht bereut – vier Teile wurden zu einem Ganzen.Die Gemeinsamkeiten wie auch die Unterschiede der vier Dörfer zwischen Kraichgau und Rheinebene, von Prof. Dr. Konrad Dussel anschaulich dargestellt, tragen bis heute zu einer Gemeinde bei, in der es sich gut leben lässt – von dieser harmonischen Erfolgsgeschichte zeugen die lebendigen Momentaufnahmen von Stefan Fuchs und anderen Fotografen, die mit liebevollem Blick ihre Heimatgemeinde porträtieren.
Ubstadt-Weiher – gemeinsam in die Zukunft.Hrsg. v. d. Gemeinde Ubstadt Weiher. Mit einer historischen Einleitung von Konrad Dussel, Bildtexten von Michaela Schmidt und Uschi Prestel sowie Fotos von Stefan Fuchs, Friedbert Munz, Bernhard Schäfer, Michael Staudte u.a.112 S. mit 473 farbigen Abb., fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-95505-166-2. EUR 19,90.
Einwohner von Ladenburg wenden sich bitte für den Erwerb des Buches bitte direkt an das Stadtarchiv Ladenburg:Dr. Carl-Benz-Platz 168529 LadenburgMail-Adresse
Wie jede Stadt, so erlebt auch Ladenburg am Neckar keinen Stillstand in seiner architektonischen Entwicklung. Stetig vergeht Altes und entsteht Neues. Die dritte Möglichkeit, die Sanierung des Bestehenden und seine Neunutzung, ist in Ladenburg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Altstadt in den Vordergrund gerückt. Im Umfeld sind dagegen große neue Stadtgebiete entstanden. Der vorliegende Band zeigt anhand von 45 Themenbereichen die Veränderungen im Stadtbild während der letzten 125 Jahre. Dazu werden sowohl einzelne Gebäude als auch Straßenzüge in den Fokus genommen. Die architektonischen und oft auch funktionalen Veränderungen der Häuser werden in Bild und Text dokumentiert. Nicht zuletzt ist der Bildband damit auch eine Hommage an die Jahrzehnte währenden Bemühungen von Verwaltung, Architekten, Förderern und Privatleuten um die Altstadtsanierung. Diese ist mit Preisen bedacht worden und hat eine sehenswerte historische Innenstadt geschaffen.
Oliver Gülck, Ladenburg. Bilder einer Stadt im Wandel.Hrsg. vom Stadtarchiv Ladenburg.96 S. mit 152 farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-188-4. EUR 19,90.
Das Saarland und die Südwestpfalz sind noch häufig unentdeckte, unbeachtete Landschaften. Sie zu erwandern und kennenzulernen hat sich die Autorin Margaret Ruthmann zur Aufgabe gemacht. Ein Gebiet, das es lohnt, besucht zu werden: mit all seinen Sehenswürdigkeiten, den Burgruinen, Klöstern und Kirchen. Zudem erleben die Wanderer eine offene Gegend, der Blick schweift weit über die Höhen, bis zum Horizont. Es ist an der Zeit, sich diesem südwestlichsten Zipfel der Republik einmal zu nähern. Burgen erwandern, Geschichte entdecken, zünftig einkehren ist das Motto der Autorin für ihre beschriebenen Wanderungen. Alle Touren sind etwa 10 bis 12 Kilometer lange Rundwege, die mit einer reinen Wanderzeit von etwa drei Stunden auf einen Tag beschränkt sind.
→ Detaillierte Geschichte und Grundrisse der Burgen → Genaue Wanderwegbeschreibung mit Hinweisen auf Besonderheiten am Wegesrand → Kartenausschnitte für jeden Rundweg → Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten → Genaue Beschreibung der Anfahrtswege zum Parkplatz → Übersichtskarte zur Lage der Wanderungen
Margaret Ruthmann, Burgenwandern Saarland und Südwestpfalz. 24 Rundwege zu Ruinen und historischen Sehenswürdigkeiten.176 Seiten mit 106
farbigen Abbildungen, 24 Tourenkarten
sowie 1 Übersichtskarte,
Klappenbroschur
im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-994-1. EUR 16,90.
Der sechste Band der Reihe des Stadtarchivs Pforzheim umfasst Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte von fünf Autoren sowie den Bericht zur kommunalen Denkmalpflege der Jahre 2016 – 2018. Zum 100. Jubiläum der Wartbergsiedlung wird die Entstehungsgeschichte der Siedlung nachgezeichnet und in den zeithistorischen Kontext eingeordnet. Einblicke in Mittelalter und Frühe Neuzeit geben der Katalog der Inschriften, die bei den archäologischen Grabungen auf dem Rathaushof gefunden wurden, sowie ein Beitrag über Johannes Reuchlin und die Pest. Zwei zeitgeschichtliche Aufsätze zur Geschichte der jüdischen Familie Posner, zu der die Mitbegründerin der Gestalttherapie Lore (Laura) Perls gehört, sowie zur Aufnahme von DDR-Flüchtlingen in der Nachkriegszeit komplettieren den Band.
Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte. Band 6.Herausgegeben von Klara Deecke und Sonja Hillerich im Auftrag des Stadtarchivs Pforzheim,304 S. mit 168, z.T. farbigen Abb. sowie ausklappbarem Plan, fester Einband.ISBN 978-3-95505-186-0. EUR 18,90.
Kaum einer unserer großen Dichter hat solch ein tragisches Lebensschicksal vorzuweisen wie der in Lauffen a. N. geborene Friedrich Hölderlin (1770–1843).36 gesunden Jahren, in denen er mit faszinierenden Gedichten, Oden und Elegien in den Dichterolymp aufstieg, folgten 36 Jahre im Tübinger Turm in „geistiger Umnachtung“, wie Zeitgenossen seinen Zustand beschrieben. Doch zeitlebens war er ein passionierter, um nicht zu sagen begeisterter Wanderer und „Freigänger“, der die meisten seiner Reisen zu Fuß zurücklegte, bis zu 50 Kilometer am Tag. Die Natur war Inspiration für seine Dichtkunst und Lebenselixier zugleich.Wir folgen auf Schusters Rappen und mit dem Drahtesel den Spuren des tragischen Dichters an die Stätten seiner Kindheit und Jugend in Lauffen, Nürtingen, Denkendorf und Maulbronn. Wir wandern auf seinen Wegen von Frankfurt, wo er auf seine große, aber unglückliche Liebe Suzette Gontard traf, nach Homburg v. d. H. Dort fand er beim Freund Isaac von Sinclair Trost und Hilfe, bis er sich lange Jahre im Turmzimmer in Tübingen in eine andere Welt zurückzog, seiner Umwelt entrückt. Ergänzend gibt es in Portraits und Themenblöcken Wissenswertes über Menschen und Ereignisse, die eine wichtige Rolle im Leben Hölderlins gespielt haben.
Dieter Balle, „Komm! ins Offene, Freund!“ Unterwegs mit Friedrich Hölderlin im deutschen Südwesten.160 S. mit 164
farbigen Abbildungen
sowie 14 Landkarten, Broschur im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-074-0. EUR 14,90.
Schüler/innen des Gymnasiums Achern erzählen die spannende Geschichte von Gaius, einem tüchtigen Legionär aus Argentorate (Straßburg): von seinem harten Alltag im Kastell, von seinem abenteuerlichen Trip zu den Thermen in Aquae (Baden-Baden) und echt römischem Lifestyle, aber auch von seinen Vorfahren, vom großen römischen Kaiser Caracalla (Regierungszeit: 198–217 n. Chr.) und den allmächtigen Göttern. – Bloß gut, dass Gaius unter dem Schutz des Gottes Merkur steht …
Auf den Spuren eines römischen Legionärs. Reiseführer Oberrhein - Von Argentorate (Straßburg) nach Aquae (Baden-Baden).Verfasst von Schüler/innen der Klassen 7-12 des Gymnasiums Achern unter der Leitung von Dr. Gudrun Daul, hrsg. vom Gymnasium Achern. 48 S. mit 8 Illustrationen von Florian Baßler und Schülern der Klasse 7, Broschur.ISBN 978-3-95505-196-9. EUR 7,90.
Das Heidenloch ist die fiktive Aufdeckung einer Geheimakte aus dem Jahr 1907, die anhand von Einzeldokumenten fantastische Ereignisse auf dem Heiligenberg schildert. Mysteriöse Wesen verbreiten dort im Sommer 1907 Angst und Schrecken. Als es schließlich zu ersten Todesopfern kommt, wird von der Stadt Heidelberg und dem Innenministerium des Großherzogtums Baden eine Untersuchungskommission einberufen, die weiteres Unheil abwenden und das Rätsel lösen soll. Durch historische Forschung und philologische Suche in der antiken Mythologie findet sich schließlich die erschreckende Antwort, in deren Zentrum das mysteriöse Heidenloch steht ...
Martin Schemm, Das Heidenloch. Ein fantastisch-mythologischer Roman.Dritte, verbesserte Auflage.Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg. Sonderveröffentlichung 11.160 S. mit 11 Abb., fester Einband. 2004.ISBN 978-3-89735-165-3. EUR 14,90.
(2nd revised edition)
Most textbooks take the medical standard of the industrialised world with its lavish technical equipment for granted. Obstetrics unplugged is different! It concentrates on the limited conditions of the developing countries. It thus addresses doctors and midwives working in such countries or preparing to work there.
Obstetricians in developed countries will benefit from this book as well because it contains a wealth of useful tips and tricks which – in view of the easy availability of ultrasound and caesarean section – are in danger of being forgotten.
Your advantages:
Worldwide use: written in English, the international language of obstetrics, and fitted with a multilingual glossary of obstetric terminology, Obstetrics unplugged provides a great opportunity to get acquainted with medical English.
Detailed information: The book gives detailed descriptions of obstetric examinations, laboratory methods and classical obstetric interventions. It also features step-by-step descriptions of new and alternative surgical methods.
Complete coverage: special chapters deal with anaemia and hypertensive disorders in pregnancy, pregnancy and AIDS, and the treatment of tropical infections during pregnancy. One special chapter is dedicated to the care of the newborn.
Guaranteed competence: the editors and authors are experienced obstetricians and midwives or specialists in related fields from Germany, Egypt, Guinea, Burkina Faso, the Netherlands, Switzerland, Austria, UK, Norway and South Africa.
Hrsg. von J. Wacker, M. Baldé und G. Bastert.
224 S. mit 75 Abb. und 29 Tab., Broschur.
ISBN 3-89735-365-2. Euro 48,-
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Paul Wehrung lernt Sharif kennen, einen syrisch-libanesischen Germanistikstudenten, und sie beginnen, Gespräche über Vertreibung, Heimatverlust, Ausgrenzung und Neubeginn zu führen. Philosophische Positionen werden erörtert, über Befindlichkeiten unserer Gesellschaft, über die Menschenrechte oder, um mit Hannah Arendt zu sprechen, über die Freiheit, frei zu sein wird reflektiert. Namhafte Vertreter*innen der Philosophie in Vergangenheit und Gegenwart kommen zu Wort, doch auch Geschichten und Schicksale zu Flucht und Vertreibung aus verschiedenen Zeiten werden erzählt. Wo liegen die Konstanten, wo die Unterschiede?Menschen machen sich auf, treiben über Länder und Meere, bis ans vermeintliche Ende der Welt. Sie stoßen an Grenzen, überschreiten sie oder werden zurückgewiesen. Oder sie verharren an Ort und Stelle, bleiben an einem Punkt dieser Erde, an dem sie zufällig geboren wurden, und werden durch Gewalt vertrieben.Ein Roman über Migration und Philosophie, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – und ein Bekenntnis zur Demokratie und zu Europa.
Alexander Bertsch, Treibgut Mensch. Roman.304 S. mit 1 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-184-6. EUR 19,90.
Jedes Stadtbild erzählt Geschichte, jede Stadt hat ihre historische Eigenart und Würde. Was gibt es in Pforzheim zu sehen? Dieser handliche Führer präsentiert einen Rundgang durch die Innenstadt. Er orientiert sich an den historischen Stelen, die in den Jahren 2015–2017 auf Initiative des städtischen Kulturamts an zentralen Orten im Stadtraum aufgestellt wurden. Jede dieser Stelen besitzt zwei unterschiedlich gestaltete Seiten, um Stadtgeschichte am Beispiel des baukulturellen Erbes zu verorten: Dem Stadtbild der Vorkriegszeit wird in Text und Bild die Nachkriegsgeschichte gleichberechtigt gegenübergestellt. So wird die Zäsur veranschaulicht, der Zwiespalt des kollektiven Gedächtnisses, der Pforzheim seit der Kriegszerstörung am 23. Februar 1945 kennzeichnet.
Pforzheimer Stadtrundgänge, Band. 6.Christina Klittich, Stadtbild. Stelen zur Stadtgeschichte. Gebäude, Plätze, Erinnerungsorte.Hrsg. vom Kulturamt der Stadt Pforzheim.40 S., mit 40, meist farbigen Abb., handl. Taschenformat mit Klappbroschur.ISBN 978-3-95505-187-7. EUR 5,90.
Das Buch stellt ein wissenschaftlich fundiertes, allgemein verständliches Grundlagenwerk zur Sprache von Rülzheim dar – einem vorderpfälzischen Ort nahe Speyer am Rhein. Die gründliche Untersuchung umfasst vier Teile: eine Ortsgrammatik, in der erstmals die relevanten sprachlichen Erscheinungen systematisch und genau beschrieben sind und das Regelmäßige und Eigene des dialektalen Sprachsystems besonders hervortritt. Wegen der Konfrontierung der mundartlichen mit den schriftdeutschen Sprachformen kann die Sprachmonographie auch als eine „Rülzheimerisch-hochdeutsche Vergleichsgrammatik“ bezeichnet werden. Der zweite Teil des Werkes enthält den Mundartwortschatz. Zahlreiche Wörter und Ausdrücke aus älterer und neuerer Zeit, lebendige und originelle Redewendungen, auch die französischen und jiddischen Lehnwörter sind alphabetisch aufgelistet und entwicklungsgeschichtlich erklärt. Reichlich Unbekanntes und Überraschendes zu Ursprung und Bedeutung des volkssprachlichen Wortgutes kann hier entdeckt werden. Im dritten und vierten Teil des Buches sind die Rülzheimer Flur- und Straßennamen behandelt. Die mit Hilfe historischer Belege dokumentierten und datierten heutigen und früheren Namen sind hinsichtlich Wortform und Bedeutung erläutert und durch zwei am Ende des Buches beigefügte Karten topographisch in der Rülzheimer Gemarkung ausgewiesen. Das hier vorgelegte Sprachporträt gewährt einen tiefen und breiten Einblick in die sprachliche Struktur und Namenslandschaft der Rülzheimer Mundart und vermittelt darüber hinaus wertvolles lokalgeschichtliches Wissen.
Der Verfasser, Prof. Dr. Rudolf Kern (geb. 1938 in Rülzheim), war bis 1998 Germanistikprofessor an der Katholischen Universität Löwen (Université Catholique de Louvain, UCL) in Belgien. Seit 2012 lebt er wieder in seiner Heimatgemeinde, der er mit diesem Alterswerk ein bleibendes Sprachdenkmal gesetzt hat.
Rezensionen
Prof. Dr. Josef Schwing (Universität Mannheim) schrieb am 14. Dezember 2019:
"Nach aufmerksamem Durchblättern steht meine Meinung fest: Das Buch ist die beste pfälzische Mundartmonografie überhaupt und ganz sicher die beste auch weit über die Grenze der Pfalz hinaus ... höchste Wissenschaftlichkeit allgemein verständlich dargestellt ... zur Nachahmung empfohlen (aber wem?)"
Dr. Rudolf Post, Bearbeiter des sechsbändigen "Pfälzischen Wörterbuchs" und bester Kenner der pfälzischen Mundarten, schrieb am 16. Dezember 2019:
"daß meines Wissens kein Ort der Pfalz bisher so eine umfangreiche und profunde Darstellung über seine Sprache und Namenwelt sein Eigen nennen kann. Rülzheim kann sich glücklich schätzen, daß es so einen vielseitigen und kenntnisreichen Forscher hervorgebracht hat, der zudem jetzt wieder in dem Ort lebt und mit seinen Publikationen das Wissen um Sprache und Geschichte der Region in das Bewußtsein hebt. Die lange und teils mühevolle Arbeit hat sich gelohnt und für das Ergebnis muß man dem Verfasser ein großes Kompliment machen. Ich habe in den vergangenen Tagen viel in dem Buch 'herumgeschmökert' und bin begeistert, mit welchen unterschiedlichen Aspekten die Sprache den Lesen vorgestellt wird. Vieles ist für den Fachmann, doch auch der 'interessierte Laie' wird manches darin entdecken und mit großer Anteilnahme nachvollziehen können. Besonders im Namenteil wird den Rülzheimern viel über die Geschichte und das in den Namen 'versunkene Kulturgut' Rülzheims offenbart. Wer sich in der Materie auskennt, staunt über die Fülle von historischen Belegen zu den Namen und weiß um die große Mühe, die dahinter verborgen ist. Ich wünsche daher, daß viele in Rülzheim, aber auch in der Pfalz und darüber hinaus, dieses Buch erwerben und sich erschließen. Es ist ein Standardwerk mit Vorbildcharakter, auf das noch nach Jahrzehnten, ja Jahrhunderten zurückgegriffen wird."
Rudolf Kern, Die Sprache von Rülzheim. Mundartgrammatik und Wortschatz, Flurnamen und Straßennamen.544 S. mit 2 Abb. sowie 2 großen Karten als Beilage, fester Einband,inkl. vollständigem Schriftenverzeichnis des Verfassers.ISBN 978-3-95505-173-0. EUR 29,80.
Zahlreiche „Erinnerungsorte“ der 400-jährigen Geschichte Mannheims sind noch heute im Stadtbild sichtbar, auch wenn Zeit und Umstände ihres Entstehens aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwunden sind. Dies veranlasste Autorinnen und Autoren, diese in den „Mannheimer Geschichtsblättern“ erneut in den Blick zu rücken. Sie thematisieren die noch in kurfürstlicher Zeit begonnenen Neckardurchschnitte zwischen Feudenheim und Neckarbrücke, das barocke Treppengeländer im Haus eines Leibarztes der Kurfürstin in C 4, 6, die später im dortigen Nebengebäude eingebaute Toilette, die Gartenpavillons u.a. in der Oststadt, die Bundesgartenschau von 1975, aber auch die Entwicklung des Mannheimer Rotlichtmilieus. Den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte gewidmet sind die Beiträge zum Weinheimer Unternehmer Freudenberg und der „Arisierung“ der Lederfirma Hirsch, die neue Präsentation der Häftlingskleidung in der KZ-Gedenkstätte Sandhofen sowie die Entrechtung und Ausgrenzung der jüdischen Familie Sonnemann sowie ihren Weg ins amerikanische Exil. Weitere Beiträge widmen sich der Ausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen zum Werk des französischen Fotografen Gaston Paris, neuen Quellen im MARCHIVUM, den digitalisierten Verlassenschaftsakten und den Dokumenten zur Einführung des Führerscheins in Mannheim, sowie nicht zuletzt dem innovativen Beitrag der Handelshochschule zur deutschen Bildungsgeschichte.
Mannheimer Geschichtsblätter 37/2019Hrsg. von Alfried Wieczorek, Hermann Wiegand, Ulrich Nieß, Hans-Jürgen Buderer und Wilhelm Kreutz sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein, dem Fördererkreis der Reiss-Engelhorn-Museen und dem MARCHIVUM.160 S. mit 179, meist farbigen Abb., fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-95505-174-7. EUR 19,80.
Das Karlsruher Stadtbuch ist ein Freizeit-Guide, Gastronomieführer, Kulturwegweiser, Shopping-Berater und Veranstaltungskalender für Karlsruhe und die Region. Es stellt sowohl die Highlights vor als auch verborgene Geheimtipps. Darüber hinaus hilft es bei allerlei Alltagsfragen, etwa zum Nahverkehr, zu sozialen Belangen oder zu Behördengängen. Nicht umsonst gilt das Karlsruher Stadtbuch als die meistgekaufte Publikation über die Stadt Karlsruhe. So gut wie jede Frage, die in dieser Stadt unter den Nägeln brennen kann, wird im Stadtbuch beantwortet oder es nennt Adressen, die Infos zu den jeweiligen Fragestellungen bieten. Rund 400 Restaurants, Bars, Clubs, Weinstuben, Pubs und Schnellimbisse, vom Gartenlokal bis zum Gewölbekeller, vom Frühstückscafé bis zum Essensangebot nach Mitternacht und von Württemberg bis zum Elsass führt das Karlsruher Stadtbuch 2020 auf. Das hiesige Kulturangebot nimmt kaum weniger Raum ein. Nicht nur die Ausstellungs- und Theaterprogramme der Bühnen und Museen in Stadt und Region lassen sich hier entdecken, sondern mehr als 300 spannende Veranstaltungen des aktuellen Jahres. Ein Stadtplan, in dem ein Stadtrundgang mit Erklärungen, 24-Stunden-Tankstellen, Briefkästen mit Sonntagsleerung, die Straßenbahn-Haltestellen und die größten Baustellen eingezeichnet sind, sorgt dafür, dass Sie im von Kombi-Maulwürfen durchwühlten Stadtbild nicht die Orientierung verlieren.
Bei soviel Angebot zum kleinen Preis war auch die Presse begeistert. „Ein Muss für jeden Karlsruher“, „Bestseller“ und „Prädikat ,unverzichtbar’“ sind einige der Bezeichnungen, die sie für das Stadtbuch fand.
Karlsruher Stadtbuch.464 S. mit ca. 100 farbigen Abbildungen, Broschur im handlichen Taschenformat.Erschienen im Karlsruher Stadtbuch Verlag.ISBN 978-3-9814892-9-3. EUR 7,00.
Die in der Oberlausitz gelegene, mittelalterliche Stadt Bautzen, auch sächsisches Nürnberg genannt, wurde vor einigen Jahrzehnten kurz vor ihrem Zerfall mit immensem Aufwand touristengerecht restauriert. Doch die an der Oberfläche heute anmutig erscheinende Idylle der Partnerstadt Heidelbergs trügt.Trotz etlicher Prunkbauten, moderner Einkaufsmeilen und einer legendären Senfproduktion, die vom Stadtmarketing allenthalben hervorgehoben wird, hat sich an einigen Stellen eine urbane Tristesse erhalten, deren besondere Atmosphäre in diesem Buch in Wort und Bild zusammen mit anderen Sachverhalten, wie der Kommerzialisierung des öffentlichen Raums, dem „Wutbürgertum“ und der politischen Polarisierung festgehalten wird.Anhand der langen Geschichte Bautzens wird aufgezeigt, wie sich die „Wertehaltungen“ der Bevölkerung an die Zeitläufe angepasst haben. Es gab und gibt helle Seiten mit Respekt und Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Minderheiten, aber auch dunkle Schatten, zu denen vor nicht allzu langer Zeit Folterungen und Morde in politischen Zuchthäusern sowie vielfache Restriktionen der Obrigkeit gegen die eigene, im „Tal der Ahnungslosen“ lebende Bevölkerung zählten. 30 Jahre nach der Wende erfährt eine nicht unumstrittene Form von „Heimatliebe und -schutz“ eine spürbare Renaissance. Wer Bautzen versteht, versteht auch manches aus der ehemaligen DDR, und wer die Einstellungen aus DDR-Zeiten versteht, versteht die innerdeutsche Zerrissenheit von heute.
Hans Jörg Staehle, Bautzen - Glanz und Tragik einer ostdeutschen Stadt. Sächsisches Nurnberg, Zuchthäuser, Heimatschutz und Senf.256 S. mit 158, meist farbigen Abb., fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-95505-181-5. EUR 24,80.
Schon vor über sechs Jahrzehnten begann Günter Meder mit dem Märchenerzählen. Doch die Geschichten der Gebrüder Grimm waren seinen jungen Zuhörern längst bekannt. Was konnte er ihnen Neues erzählen? Von der Steinzeit bis in die Zukunft hinein, aus Büchern, mündlicher Überlieferung und aus dem Kino – Günter Meders Repertoire enthält weit über 450 Geschichten. Ob von Helden, Narren, Gauklern oder starken Frauen, sammelt und erzählt er Geschichten aus der ganzen Welt. Als Geschichtenerzähler im Schottenrock oder als Märchenonkel in der Badehose – seine Zuhörer kennen Günter Meder unter vielen Namen und er hat bereits an den ungewöhnlichsten Orten seine Märchen erzählt: in Krankenhäusern, Schwimmbädern oder in Kindergärten. Meder, der Märchenerzähler, besitzt heute selbst mehr als 1 000 Märchenbücher, die ihn im Laufe der Zeit zu seinen Geschichten inspiriert haben. Eine Auswahl seiner Geschichten rund um den frechen Renzo, den einfältigen Larry und die schlaue Susanne liegt nun erstmals in dieser Ausgabe vor. Damit die Märchen nicht verloren gehen ...
Günter Meder, Günter Meder erzählt Märchen und Schwänke.192 S. mit 2 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-179-2. EUR 14,90.
1969 – ein aufregendes Jahr: Menschen landeten auf dem Mond und die Welt schaute erstaunt an den Fernsehgeräten zu. Bundeskanzler Willy Brandt leitete eine Zäsur im Zeitalter des Kalten Krieges ein. Das Woodstock-Festival im „Sommer der Liebe“ wurde zum Symbol für Gewaltfreiheit und freie Liebe. Vor dem Hintergrund der großen Weltgeschichte wird – um dem gestiegenen Bedarf nach besseren Bildungschancen Rechnung zu tragen – in Sindelfingen ein neues Gymnasium gegründet und nach dem im Spätmittelalter hier ansässigen Chorherrenstift benannt.Ein halbes Jahrhundert Schulgeschichte bedeutet Bildung, Bücher, Wissenschaft, Lernen, Klassenarbeiten und Hausaufgaben. Aber nicht nur das: Für Tausende von Schülerinnen und Schülern war und ist das Stiftsgymnasium Sindelfingen ein geschützter Ort, an dem man neue Freundschaften knüpft, in Klassen eine Gemeinschaft aufbaut und als Schule das Miteinander pflegt. Das ist in der neuen, reich bebilderten Schulchronik des Stiftsgymnasiums zu seinem 50-jährigen Bestehen zwischen allen Zeilen zu lesen – „Das Stifts sind wir!“ Mit einem 16seitigen Beiheft der Abiturjahrgänge.
50 Jahre Stiftsgymnasium Sindelfingen. Hrsg. vom Stiftsgymnasium Sindelfingen. 144 Seiten mit 300 farbigen Abbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-95505-165-5. EUR 15,00.
Am Valentinstag 1613 heiratete Friedrich V., Kurfürst von der Pfalz und Haupt der Protestantischen Union, die englische Königstochter Elisabeth Stuart in London. Keine andere dynastische Verbindung erfuhr zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine vergleichbare Aufmerksamkeit wie die „Hochzeit von Themse und Rhein“. Selbstdarstellung als Wesensmerkmal frühneuzeitlicher fürstlicher Festkultur unter Einsatz „multimedialer“ Präsentationsformen und Einbindung des politisch-konfessionellen Kontextes war bei diesem außergewöhnlichen Ereignis allgegenwärtig. Daraus ergibt sich ein breites thematisches Spektrum, das in dem vorliegenden Band von internationalen Autorinnen und Autoren aus den unterschiedlichen Perspektiven ihrer Disziplinen wie Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie und Literaturwissenschaft betrachtet wird. Es rücken hierbei sowohl die Hochzeitsfeierlichkeiten selbst als auch die daran anschließenden ersten Ehejahre des kurfürstlichen Paares in Heidelberg in den Fokus, bis zu Friedrichs schicksalhafter Annahme der böhmischen Königskrone 1619.
On Valentine's Day 1613, Frederick V, Prince Elector of the Palatinate, married Elizabeth Stuart, only daughter of the King of England, in London. No other dynastic alliance at the beginning of the 17th century attracted as much attention as this 'Wedding of Thames and Rhine'. Self presentation and display using 'multimedia-based' forms of expression and a political-confessional setting lay at the core of the Early Modern period's noble festive culture and were omnipresent at this spectacular wedding. This volume covers a thematically broad range of approaches to and analyses of the events by international authors from the various perspectives of their disciplines - history, art history, theology, and literature. The focus is both on the wedding celebrations themselves, in England and beyond, as well as the couple's first years of marriage in Heidelberg, until the fateful decision of Frederick V to accept the Bohemia crown in 1619.
Churfürstlicher Hochzeitlicher HeimführungsTriumph. Inszenierung und Wirkung der Hochzeit Kurfürst Friedrichs V. mit Elisabeth Stuart (1613). Hrsg. von Nichola M. V. Hayton, Hanns Hubach und Marco Neumaier. Mit deutschen und englischen Beiträgen.Mannheimer historische Schriften, Band 11. Hrsg. von Hermann Wiegand, Wilhelm Kreutz sowie dem Mannheimer Altertumsverein von 1859 - Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz, Reiss-Engelhorn-Museen und MARCHIVUM.408 Seiten mit 109 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-142-6. EUR 39,80.
Der Düsseldorfer Fotograf Anton Tripp dokumentierte 1963 den damaligen Metallarbeiterstreik in der Industriemetropole Mannheim. Ein großer Teil dieser fotografischen Aufnahmen findet sich in den Sammlungen von Udo Achten, viele weitere im Ruhr Museum Essen. Ein Autorenteam um Horst Steffens hat nun diese Bestände gesichtet und rund 70 Fotografien ausgewählt, die in diesem Quellenband präsentiert werden. Sie bieten einen lebendigen Querschnitt der Ereignisse und Akteure, portraitieren Männer, Frauen sowie ausländische Mitarbeiter, die am Streikgeschehen teilnehmen. Atmosphärisch wird die „Volksfeststimmung“ an einem 1. Mai ebenso eingefangen wie der Alltag von Streikposten vor den Werkstoren. In mehreren Artikeln wird das Streikgeschehen von 1963 nachgezeichnet. Gewerkschaftliche Akteure des damaligen Arbeitskampfes werden als Zeitzeugen interviewt, und es entsteht auf diese Weise ein eindrucksvolles Bild der damaligen Geschehnisse. Durch die Kamera von Anton Tripp geschaut stehen – ebenso wie in den Zeitzeugen Interviews – die Akteure im Mittelpunkt, die diesen von der IG Metall organisierten Streik führen.
"Dieser Betrieb wird bestreikt". Bilder- und Lesebuch zu Streik und Aussperrung 1963 in Mannheim. TECHNIK + ARBEIT, Bd. 15.Hrsg. vom TECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit.280 S. mit 84 Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-100-6. EUR 19,90.
Wohnungsnot, Gemeinschaftssinn und die Idee vom Eigenheim prägten die Siedlungsgeschichte von Stuttgart-Büsnau. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden dort Buchenländer Flüchtlinge Heimat und Arbeit. Unter zum Teil katastrophalen hygienischen Bedingungen hausend und in undichten und notdürftig eingerichteten Holzbaracken lebend, trieben die Buchenländer zusammen mit Erst- und Altsiedlern den Aufbau voran. Gemeinsam radierten sie den vormals rasseideologisch geprägten SA-Siedlungsansatz aus den Köpfen und Herzen der Bevölkerung aus. In seiner diachronen Studie beschreibt Folkmar Schiek erstmals die Siedlungsgeschichte von Stuttgart-Büsnau und legt damit ein Standardwerk zum Thema vor. Fundiert beleuchtet er die Entwicklungen und vergleicht dabei die Siedlungsansätze zwischen 1930 und 1960 in einer Zeit, die von Krieg, Nationalsozialismus und Weltwirtschaftskrise geprägt war.
Folkmar Schiek, Ein eigenes Heim für alle. Siedlungsgeschichte Büsnau 1930 - 1960. Unterschiedliche Siedlungsansätze des 20. Jahrhunderts.Blätter zur Vaihinger Geschichte, Bd. 5. Hrsg. vom Historischen Verein Vaihingen a.d.F. e.V.144 S. mit 63, z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-169-3. EUR 19,90.
Dieses Buch ist eine abenteuerliche Zeitreise durch die Welt der Schwarzwaldsagen. Denn wo, wenn nicht im Schwarzwald kann man sie noch finden – Gespenster, Hexen, verborgene Schätze und mystische Orte? Vieles von dem, was uns in Sagen als außergewöhnlich und übersinnlich begegnet, gibt es nach Ansicht des Verfassers tatsächlich, auch in unserer Zeit. In diesem Band stellt er nicht nur zahlreiche Sagen des Nordschwarzwaldes vor, sondern beleuchtet auch ihre historischen Hintergründe und Deutungen. Das macht dieses Buch zu weit mehr als einer einfachen Sagensammlung!
Jürgen Wipfler, Jahrgang 1950, ist als Steuerberater selbständig tätig. Darüber hinaus ist er geschätzter Referent in den Bereichen Finanzen, Astronomie und Astrologie. Als Heimatforscher befasst er sich mit der Erforschung von Sagen im Zusammenhang mit den Grenzgebieten der menschlichen Erfahrung.
Jürgen Wipfler, Geister, Gold, geheimnisvolle Orte. Eine abenteuerliche Zeitreise durch die Sagenwelt des Nordschwarzwaldes sowie ihre Deutung.240 Seiten mit 27 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-180-8. EUR 19,90.
Das hier erstmals veröffentlichte Werk des Malers Rudolf Gleichauf dokumentiert in Bild und Text die als Trachten bezeichneten Bekleidungsmoden ländlicher Bevölkerungskreise im Großherzogtum Baden des 19. Jahrhunderts. Von 1861 bis 1869 fertigte Gleichauf im Auftrag des badischen Großherzogs 39 Aquarelle sowie ausführliche Beschreibungen an, die Einblicke in eine vermeintlich geschlossene bäuerliche Kultur als „bedrohter Lebensart“ boten. Mit dem Bild der Tracht wurden visuelle Symbole geschaffen, die eine bürgerliche Sehnsucht nach Kontinuität, Stabilität und Identität erfüllten und eine sich verstetigende Tradition stiften sollten. Gleichaufs Werk zählt zu den ersten Erwerbungen der Ende des 19. Jahrhunderts geschaffenen volkskundlichen Sammlung in Karlsruhe, die in den Bestand des 1919 gegründeten Badischen Landesmuseums überging.Aus heutiger Sicht stellt Rudolf Gleichaufs Arbeit eine für die Historiografie des Großherzogtums Baden außergewöhnliche kulturgeschichtliche Quelle dar und 150 Jahre nach Fertigstellung der Auftragsarbeit füllt diese kritische Quellenedition auch eine große kostümhistorische Lücke.
Badische Landestrachten. Dargestellt und beschrieben durch den Maler Rudolf Gleichauf in den Jahren 1861 bis 1869.Bearbeitet von Brigitte Heck. Redaktion von Isabelle Löffler. Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.152 Seiten mit 94 meist farbigen Abbildungen, Broschur im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-95505-178-5. EUR 19,80.
Einwohner von Pfinztal wenden sich bitte für den Erwerb des Buches bitte direkt an die Gemeindeverwaltung Pfinztal.
Altes neu entdecken – mehr erfahren – unterwegs sein: Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durchs Pfinztal und lernen Sie die kulturellen und historischen „Schätze“ neu kennen. Sie werden überraschende Einblicke zu Bekanntem und Unbekanntem erhalten, Gewöhnliches und Außergewöhnliches mit neuen Augen sehen oder einfach nur Anregungen finden, um sich in der Natur zu erholen. Über 190 Fotos illustrieren die Texte eindrucksvoll und fokussieren Details, die es wert sind, sie zu entdecken. Tourenvorschläge und persönliche Bezüge von Pfinztalern zu ihrer Heimat ergänzen das 120 Seiten umfassende Buch.
Erlebnis- und Kulturraum Pfinztal. Pfinztal neu erleben auf historisch-kulturellen Streifzügen.Hrsg. von der Gemeinde Pfinztal. Redaktion Roland Härer, Jutta Maier, Michael Seher, Ferdinand Staiger, Karl-Heinz Wenz.120 S. mit 210 farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-124-2. EUR 15,90.
Mai 1525. Die Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit. In den deutschen Landen brodelt es. Von der neuen Evangeliumslehre angestachelt, erheben sich vielerorts Untertanen gegen ihre Herrscher. Für einen Augenblick hält das Rad der Geschichte knarzend inne: Alles scheint möglich. Während die Aufständischen hoffnungsvolle Pläne schmieden und die Fürsten ihre Heere zusammenziehen, sammelt sich im Kraichgau ein neuer Haufen. Ihr Hauptmann ist ein Geistlicher namens Anthonius Eysenhudt – Anton Eisenhut. Eine Gestalt, die im vorliegenden Werk eine umfängliche Neubewertung erfährt. Die Grundlagen hierfür werden in der Besprechung von Charakteristika der Landschaft, von vorangegangenen Unruhen sowie des reformatorischen Einflusses auf 1525 geschaffen. In großer Ausführlichkeit und Detailtiefe werden dann im Kern der Arbeit – dem Revolutionsteil – die Empörung und ihre Folgen unter die Lupe genommen. Intensiv und kritisch werden zeitgenössische Berichte herangezogen; zugleich gründet sich die Untersuchung auf dem aktuellen Wissensstand der modernen »Bauernkriegsforschung«. Daher wird die Erhebung der Kraichgauer nicht als isoliertes Ereignis behandelt, sondern durch Einpassung in den größeren Rahmen besser begreifbar: als Ausdruck einer hochdynamischen und kritischen Phase der Revolution von 1525.
Michael Klebon, Im Taumel des Evangeliums. Anton Eisenhut und der Kraichgauer Haufen im »Bauernkrieg«.Absichten, Planungen und Taten als Ausdruck einer ungemein dynamischen Phase der Revolution von 1525.Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau e.V., Sonderveröffentlichungen, Band 40.208 Seiten mit 76 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-151-8. EUR 22,80.
Einwohner von Bad Schönborn wenden sich bitte für den Erwerb des Buches bitte direkt an den Autor Walter Moos.
Dieser Bildband zeigt auf über 200 Seiten mit fast 470 Fotos, wie sich ein von der Landwirtschaft geprägtes Dorf in den letzten 70 Jahren in einen Kurort verwandelt hat. Die „neue Zeit“ hat jedoch auch in anderen Orten ihre Spuren hinterlassen. Das Buch ist deshalb nicht nur für Mingolsheimer Ureinwohner, Neubürger und Kurgäste interessant, sondern für alle, die den Wandel auch in ihren Heimatorten erlebten oder noch erleben.
Walter Moos, Mingolsheim. Vom Kuhdorf zum Kurort - Fotos aus 70 Jahren.208 S. mit 467, größtenteils farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-170-9. EUR 24,80
Über eine kurze Zeitspanne von knapp 80 Jahren entfaltete sich in Horb am Neckar eine vielfältige jüdische Kultur. Die aus den umliegenden Dörfern zugezogenen jüdischen Familien belebten Handel, Gewerbe und das kulturelle Leben in der Stadt. Sie integrierten sich in das Gemeinwesen der Oberamtsstadt, behielten aber ihre eigenen jüdischen Traditionen. Davon zeugen heute noch ein Betsaal und der jüdische Friedhof. 1913 wurde der Sitz des Rabbinats des Schwarzwaldkreises von Mühringen nach Horb verlegt. Der geplante Bau einer Synagoge musste nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten aufgegeben werden. Die jüdische Gemeinde wurde in der Shoa vollständig vernichtet.In langjähriger Recherche im Stadtarchiv Horb hat eine Arbeitsgruppe reiches Material zusammengetragen. Daraus sind in einem lebendigen Prozess die Beiträge für dieses umfassende Werk entstanden.
Herausgegeben vom Stadtarchiv Horb a.N. und vom Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen. Jüdische Friedhöfe der Stadt Horb, Band III. 416 S. mit 324, größtenteils farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format ISBN 978-3-95505-118-1. EUR 30,-
Im Alter von etwa 25 Jahren schrieb Alfred Bassermann (1856–1935) mehrere Kinderstücke, darunter auch „Die guten Kameraden“, das erst von seinen Kindern und Neffen als Theater-, später auch von seinen Enkeln im Familienkreis als Marionettenstück aufgeführt wurde. Schon in seiner Kindheit war es im Hause Bassermann Tradition, dem Nachwuchs das Theater durch eigene Aufführungen und die klassische Literatur durch Lesungen nahezubringen. Heidrun Halbaur, eine Enkelin Alfred Bassermanns, die seine Werke als Marionettenspielerin lieb gewann, hat nun anhand seiner alten Aufzeichnungen den Text der „Guten Kameraden“ zusammengestellt, bearbeitet und herausgegeben. Die Geschichte basiert auf den Texten und herrlichen Zeichnungen aus den „Münchner Bilderbogen“, welche nun auch diese Ausgabe schmücken.
Entstanden ist nicht nur eine Hommage an den kreativen Großvater, sondern auch ein herausragendes Beispiel für Selbstverständnis und Wertevermittlung des gebildeten Großbürgertums im 19. Jahrhundert.
Die guten Kameraden. Kinderstück in 3 Akten von Alfred Bassermann nach einer Erzählung der Münchner Bilderbogen.Zusammengestellt, bearbeitet und herausgegeben von Heidrun Halbaur.40 S. mit 57, meist farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-156-3. EUR 19,90.
Die Region Heilbronn-Franken sonnt sich schon seit Jahrzehnten in einem anhaltenden dynamischen Wirtschaftswachstum, obwohl viele dafür aus einer quantitativ-theoretischen Perspektive als notwendig erachteten Strukturbedingungen dort gar nicht gegeben sind. Im Vergleich zu anderen Regionen besteht z.B. eine deutliche Lücke an hochqualifizierten Arbeitskräften und höherrangigen Unternehmensdienstleistungen. In der vorliegenden wirtschaftsgeographischen Regionalanalyse kommt deshalb eine qualitative Brille für die Analyse der dem regionalen Wirtschaftswachstum in Heilbronn-Franken zugrundeliegenden Kompetenzen zur Anwendung. Über eine umfassende Fallstudie über den Automobilzuliefersektor hinaus werden mit der IT-, der Logistik- und der Fulfillment-Branche drei Dienstleistungssektoren unter die Lupe genommen. Eingebettet sind die Fallstudien in einen Analyserahmen, der bildungswissenschaftliche Theorien mit Unternehmenstheorien und Konzepten regionaler Wirtschaftsentwicklung zu verknüpfen versucht. Über eine umfassende Erläuterung des Kompetenzbegriffs hinaus bietet der Theorieteil auch eine Fundierung der Konzepte des „Tüftler-Unternehmers“ und der „Vererbten Kompetenz“. Das Schlusskapitel gibt Anregungen zur Förderung zukünftiger regionalwirtschaftlicher Entwicklungspfade.
Peter Kirchner, Kompetenzentwicklung regionaler Wirtschaft. Fallstudien aus Heilbronn-Franken.Hrsg. von der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken.248 S. mit 40 farbigen Abb. sowie 38 Schaubildern und Tabellen sowie 8 Karten, fester Einband.ISBN 978-3-95505-172-3. EUR 19,90.
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Im Juni 769 wird Helmsheim als fränkische Siedlung erstmals erwähnt: Schreibkundige Mönche des Klosters Lorsch beurkunden die fromme Stiftung eines Niederadeligen, der den Benediktinerbrüdern um des Seelenheils willen seine Güter „in villa Helmolvesheim“ überlässt. Damit tritt das kleine Dorf im Saalbachtal zwischen Bruchsal und Bretten ins Licht der Geschichte, dessen Schicksal und Entwicklung in diesem Buch entlang eines roten Fadens bis in die aktuelle Gegenwart weiterverfolgt wird. Immer steht die Darstellung von Wandel und Veränderung einer dörflichen Gemeinschaft im Mittelpunkt der Betrachtung. Berichtet wird von den Tagen der Ersterwähnung, von adeligem und bäuerlichem Leben im Mittelalter und von den folgenreichen konfessionellen Gegensätzen in der frühen Neuzeit. Das 19. Jahrhundert begann in Helmsheim wirtschaftlich schwierig, endete aber dank innovativer Bemühungen um genossenschaftliche Zusammenarbeit vielversprechend und gab dem Dorf spürbaren Aufwind. Zwei verlustreiche Weltkriege, eine Diktatur und der Neubeginn mit stark gewachsener, durch Heimatvertriebene deutlich vergrößerter Bevölkerung prägten die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Zeit nach 1950 ist durch einen nahezu vollständigen Wandel des bäuerlichen Dorfes zur Wohngemeinde als Stadtteil der Großen Kreisstadt Bruchsal bestimmt. Im jungen 21. Jahrhundert hat sich Helmsheim viel von seiner lokalen kulturellen Eigenständigkeit bewahrt. Zur 1250-Jahr-Feier erscheint als Gemeinschaftswerk zahlreicher Autorinnen und Autoren die vorliegende Ortschronik und spannt den weiten Bogen von der Vorgeschichte bis ins Jubiläumsjahr 2019.
Helmsheim 769-2019. Dorf und dörfliches Leben im Wandel. Schlaglichter auf 1250 Jahre Geschichte.Hrsg. von der Stadt Bruchsal, Redaktion Thomas Adam, mit Beiträgen von Kurt Bittrolff, Karl-Heinz Bode, Karl-Heinz Braun, Michael Durst, Martin Heintzen (Fotografien), Fabian Heretsch, Interessengemeinschaft Alte Kelter Helmsheim e.V., Wilfried Liehr, Maic Lindenfelser, Barbara Meinzer, Gert Merkel, Alexandra Nohl, Inge Sautter, Stadtplanungsamt Bruchsal, Klara Stein und Eveline Steinbach.448 S. mit 383, teilweise farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-159-4. EUR 29,80.
Dieses Buch ist leider vergriffen
Das zum 1250. Jubiläum der Ersterwähnung Walldorfs herausgegebene und reich bebilderte Werk bietet viel Neues aus den zurückliegenden Jahrhunderten. Das unterhaltsame und informative Buch gibt in vielen Zusammenhängen wertvollen Aufschluss über Details der Ortsgeschichte und bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen. Alle Walldorfer Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrem neuen, angestammten oder ehemaligen Heimatort verbunden fühlen, werden an der Lektüre dieses Werkes ihre Freude haben.
Walldorfer Geschichte(n) aus 12 Jahrhunderten. Auf eine gute Zeit!Hrsg. von der Stadt Walldorf. Mit Beiträgen von Andy Hermann, Jürgen Kamm, Klaus Ronellenfitsch und Werner Sauer.168 S. mit 232, meist farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-164-8. EUR 14,90
Wo sich Rebstöcke mit Schwarzwaldbäumen treffen, gibt es viel zu entdecken. Entlang der Vorgebirgszone zwischen Freiburg und Basel prägen Weinberge, Wald und Wiesen das Bild – eine alte und doch lebendige NaturKultur-Landschaft, deren Zusammenspiel von Geologie, Geschichte, Klima, Natur und Kultur einzigartig ist. Die edlen Trauben an sonnenverwöhnten Hängen und die zumeist bewaldeten Kuppen strahlen einen urtümlichen Reiz aus. Kultur- und Wildpflanzen gedeihen nebeneinander, Tiere wechseln zwischen Wald und Reben, in den Senken liegen idyllische Ortschaften umgeben von malerischen Weinbergen. Um dies alles hautnah erleben zu können, ergänzen mehrere Tourenvorschläge die reich bebilderten Kapitel zu den markanten Weinbergslagen zwischen der Schönberggruppe südlich von Freiburg und dem Grenzacher Hornfelsen bei Basel.
Sabine Model schreibt dazu am 29.10.2019 in der Badischen Zeitung:"Werner Bußmann ist ein leidenschaftlicher Aktivist in Sachen Natur und Kultur im Markgräflerland. Auf seinen Wanderungen und Exkursionen hat er in Jahrzehnten vieles fotografiert, beobachtet, gelesen und gehört. Seine Streifzüge dokumentiert er nun in dem attraktiv-informativen Multifunktionsbuch „NaturKultur der Weinberge – Zwischen Freiburg und Basel“. Es besticht auf 112 Seiten durch 150 brillante Aufnahmen, vermittelt Wissen, empfiehlt Touren und sensibilisiert, diese einmalige Landschaft zu hegen, zu pflegen, zu schützen und zu bewahren."
Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Werner Bußmann, NaturKultur der Weinberge zwischen Freiburg und Basel.112 S. mit 150 farbigen Abb., fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-163-1. EUR 19,90.
Nein, dieses Buch ist kein „Remake“ des erfolgreichen „Prost Heidelberg!“ aus dem Jahr 2005! Aufbauend insbesondere auf der Auswertung der überlieferten Konzessionsakten geht es kenntnisreich wie vielschichtig um eine Geschichte der Heidelberger Kneipen, Gastwirtschaften, Weinstuben, Cafés, Szenelokale ... In dieser Geschichte spiegelt sich unverfälscht, bisweilen durchaus amüsant das spezifische Heidelberger Lokalkolorit. Aus einer Vielzahl wirtschafts-, sozial-, politikgeschichtlicher Aspekte und meist kaum bekannter Details verdichtet sich eine Art von Kulturgeschichte oder Geschichte einer spezifischen Kneipenkultur Heidelbergs fokussierend auf Geschichte, Charakter, Atmosphäre. Mit vielen überraschenden Erkenntnissen und oft unerwartet aktuellen Bezügen.
Volker von Offenberg, Von der Concession zur Consumption ... Eine kleine Heidelberger 'Wirtschafts'-Geschichte.Hrsg. von Peter Blum im Auftrag des Stadtarchivs Heidelberg. Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Heidelberg, Band 24.112 Seiten mit 102 zum Teil farbigen Abbildungen, fester Einband im attraktivem quadratischem Format.ISBN 978-3-95505-146-4. EUR 17,90.
Dieses Buch führt an einen jener Orte in Mitteleuropa, wo vor 250 Jahren die Weltgeschichte des Erdöls begann, lange vor den Rockefellers und Saudis. Es schildert Glanz und Elend der ersten Akteure im Erdölgeschäft und führt bis in die unmittelbare Gegenwart einer erdölsüchtigen Welt.Der Verfasser hebt merkwürdige Phänomene ans Licht: die Forschungsarbeit eines Arztes von 1734, eine versunkene Erdölregion im niederen Elsass, nächtliche Wildschweine an Asphalttümpeln, eine verwaiste Unternehmervilla von 1805, das geheimnisvolle Pechtropfenexperiment, eine revolutionsenteignete Emigrantenfamilie von 1789, den ältesten Bohrturm der Welt und den großen Ölrausch von Hannover.
176 Seiten mit 120 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-89735-709-9. EUR 17,90
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Einwohner von Weinheim wenden sich bitte für den Erwerb des Buches bitte direkt an Herrn Dr. Alexander Boguslawski:E-Mail: alexander.boguslawski@magenta.de
Weinheim mit anderen Augen gesehen. Aus neuen Perspektiven erzählt der Autor von der Geschichte der alten Stadt und den Menschen, die sie in der Vergangenheit geprägt haben. Und aus ungewohnten Blickwinkeln betrachtet der Fotograf die verwunschenen Eckchen der Stadt und ihre Umgebung. Wir erleben die Stadt in einer Zeit, als sie von einem mächtigen Mauerring umgeben war, und lesen die Lebensgeschichten zweier prominenter Bürger aus dem 19. Jahrhundert..Die kunstvollen schwarz-weißen Fotografien verdanken sich dem besonderen Blick des Fotografen und seiner hochmodernen Fototechnik, und dennoch wirken sie wie Ansichten Weinheims aus einer geheimnisvollen, fernen Zeit.Texte und Bilder verführen die Leserinnen und Leser zu einer Neuentdeckung des scheinbar Altbekannten.
Alexander Boguslawski, Weinheim. Rückblicke und Begegnungen.96 S. mit 26 Fotografien von Roger Schäfer, fester Einband im attrakt. quadrat. Format.ISBN 978-3-95505-155-6. EUR 19,90.
Dr. Norbert Egger, a former long-serving mayor of Mannheim and honorary citizen of Zhenjiang and Qingdao, has been coming to China since 1985, and has been a regular visitor for the past 34 years, sometimes paying several visits to the different provinces and regions of China in the same year. Since his first visit to Zhenjiang 25 years ago in 1994, he has been fascinated by the long history and great culture of this pearl in the Yangtze Delta. With its wonderful riverside location and its significant sights framed by an array of impressive mountains and hills, Zhenjiang is a magnet for tourists. Over the years, Dr. Norbert Egger has been able to enter into close ties and friendships with the official representatives and various citizens of Zhenjiang. Drawing on what are in part very personal and intimate insights, the well-informed author describes the almost 3,000-year history of this city at the junction of the Yangtze with the Grand Canal up to the present day and illustrates its transformation into a city that has become a model for clean air and better environmental conditions in China.
Also available in German
Norbert Egger, Pearl on the Yangtze. The rise of Zhenjiang - a personal perspective.Published by Ulrich Nieß on behalf of the Friends of MARCHIVUM.148 pages with 96 color images, hardcover.ISBN 978-3-95505-154-9. EUR 14,90.
Dr. Norbert Egger, langjähriger Mannheimer Bürgermeister und Ehrenbürger von Zhenjiang und Qingdao, besucht seit 1985 regelmäßig die verschiedenen Provinzen und Regionen Chinas.Seit seinem ersten Besuch in Zhenjiang im Jahr 1994 ist er von der langen Geschichte und großen Kultur dieser Perle im Yangtse-Delta fasziniert. Mit ihren bedeutenden Sehenswürdigkeiten und einer herrlichen Lage, umrahmt von einer Vielzahl eindrucksvoller Berge, ist die Stadt ein Anziehungspunkt für Touristen. Zhenjiang ist jedoch auch in wirtschaftlicher, infrastruktureller und sozialer Hinsicht ein höchst bemerkenswerter Ort.Norbert Egger hat enge Bindungen und Freundschaften zu offiziellen Vertretern und verschiedenen Bürgern in Zhenjiang knüpfen können. Aus diesen teilweise sehr persönlichen Einblicken schildert er kenntnisreich die beeindruckende, fast 3.000-jährige Geschichte der Stadt am Knotenpunkt von Yangtse und Kaiserkanal – ihren Wandel hin zu einer modernen Modellstadt für gute Luft und eine saubere Umwelt.
Das Buch ist auch in englischer Sprache erschienen.
Norbert Egger, Perle am Yangtse. Zhenjiangs Aufstieg aus persönlicher Sicht.Hrsg. von Ulrich Nieß im Auftrag des Freundeskreises MARCHIVUM.160 Seiten mit 96 farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-153-2. EUR 14,90.
Einwohner von Schiltach wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Stadtverwaltung Schiltach bei Herrn Dr. Morgenstern.
Unruhige Zeiten herrschten zu Beginn der Weimarer Republik. Herausgefordert war die junge Demokratie auch im ländlichen Raum Mittel- und Südbadens. Leid und Trauer nach den Schrecken des Ersten Weltkrieges, Verzweiflung über die schwierige wirtschaftliche Situation beförderten Konflikte. Zugleich stärkte ein erwartungsvoller Blick in die Zukunft neue Formen des Zusammenlebens in den Gemeinden. Die Beiträge des Bandes zeichnen dabei unterschiedliche Ereignisse nach. Ein vielfältiges Bild der Lebensverhältnisse vor 100 Jahren entsteht.Geschichte ist mehr als abgeschlossene Vergangenheit. Aufgeregt wird heute vielfach gefragt, ob wir instabilen „Weimarer Verhältnissen“ entgegenstreben. Ein beklagtes Auseinanderdriften der Gesellschaft und die inzwischen unübersichtlichere Parteienlandschaft verstärken diesen Eindruck. Die Autoren bieten mit ihren historisch angelegten Darstellungen einen Beitrag zur Einordnung aktueller Entwicklungen.
Revolutionäre Jahre auf dem Land. Vom Kriegsende 1918 zur Weimarer Republik in Mittel- und Südbaden.Hrsg. von Andreas Morgenstern. Lebenswelten im ländlichen Raum. Historische Erkundungen in Mittel- und Südbaden, Band 5.208 Seiten mit 64 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-157-0. EUR 18,90.
Das Buch ist bei uns leider vergriffen!
Einwohner von Elzach wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt an die Ortsverwaltung Oberprechtal.
Siegfried Blum hat in diesem Buch sämtliche Häuser Oberprechtals, die bis 1950 errichtet wurden, mit ihren jeweiligen Besitzern verzeichnet. Aus seiner umfangreichen Sammlung werden sie auch in Abbildungen vorgestellt, überwiegend mit alten Aufnahmen und nur, wenn dies nicht möglich war, mit neueren Fotografien. Weitere Abbildungen dokumentieren die Entwicklung Oberprechtals seit dem 19. Jahrhundert. Ergänzend hat Heiko Haumann einen Überblick zur Geschichte Oberprechtals beigefügt. Siegfried Blum hat mit diesem Werk, das ein Ergebnis lebenslanger Forschungen darstellt, eine wichtige Grundlage für die Orts- und Familiengeschichte geschaffen.
Siegfried Blum, Mein Oberprechtal. Von Häusern und ihren Besitzern.Hrsg. von der Ortsverwaltung Oberprechtal.160 Seiten mit 243 Abbildungen, fester Einband im attraktivem quadratischem Format.ISBN 978-3-95505-168-6. EUR 22,90.
Bitte wenden sich für den Erwerb des Buches direkt an die Stadtverwaltung Ditzingen.Bei uns ist das Buch leider vergriffen!
Anlässlich des 1250-jährigen Jubiläums der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt Ditzingen und ihres Ortsteils Hirschlanden beleuchtet das Stadtarchiv in einem neuen Band der „Ditzinger Schriften“ bisher wenig beachtete Aspekte der Stadtgeschichte. Die vier umfangreichen Aufsätze widmen sich – illustriert durch viele bisher unveröffentlichte Aufnahmen – dem Ditzinger Schulwesen, der Fest- und Vereinskultur, der Kirchengeschichte Hirschlandens sowie der Entwicklung der damals noch selbständigen Gemeinde Hirschlanden vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zu ihrer Vereinigung mit der Stadt Ditzingen am 1. Januar 1975.
Florian und Herbert Hoffmann, 1250 Jahre Ditzingen & Hirschlanden. Neue Beiträge zur Stadtgeschichte.Hrsg. von der Stadt Ditzingen. Ditzinger Schriften, Bd. 6. 240 S. mit 188, z.T. farbigen Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-149-5. EUR 22,-
Von den Rheinauen über die Hügellandschaft des Kraichgaus bis zu den Höhenzügen von Vogesen und Schwarzwald – erkunden Sie mit dem Wanderexperten Michael Erle die Region rund um die Fächerstadt! Er lädt ein, die landschaftliche Vielfalt rund um Karlsruhe zu entdecken.Ob bequeme Halbtageswanderung oder anspruchsvolle Tagestour – dieser Wanderführer hält für jeden die passende Wanderung bereit. Ob man allein oder mit der Familie unterwegs ist – der Wanderspaß ist dabei garantiert! Umfangreiche Informationen rund um die Touren machen das Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter – vor und während der Wanderung: Hinweise zu Anfahrt, Wegbeschaffenheit, Streckenlänge und Steigungen; detaillierte Karte zu jeder Tour und Übersichtskarte über die Region; mit GPS-Tracks zum Download; zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.
Download der GPS-Daten der Touren
Michael Erle, Wandern in der Region Karlsruhe. Die 33 schönsten Touren. Mit Kraichgau, Pfälzerwald, Nordvogesen und nördlichem Schwarzwald.176 Seiten mit
131 farbigen Abbildungen, 33 Tourenkarten
sowie 1 Übersichtskarte,
Klappenbroschur
im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-993-4. EUR 16,90.