Im Landkreis Tübingen finden sich viele der Landschaftselemente, die das Wandern im Ländle so schön und erlebnisreich machen. Das beginnt mit dem dicht bewaldeten Naturpark Schönbuch im Norden und reicht über die heiter wirkenden Streuobstgebiete und die malerische Gegend um den Neckar bis ins Albvorland, ja mit dem Dreifürstenstein sogar hinauf zu einem prächtigen Aussichtsfelsen auf der Schwäbischen Alb. Dazu gehören auch die Orte mit alten, sehenswerten Häusern und Kirchen, einer reichen Kultur und vielfältiger Gastronomie. Die Wanderwege sind gepflegt, gut markiert und darunter sind auch einige der Highlights der Wanderlandschaft: die vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwanderwege – also auf zu den Schönheiten rund um Tübingen! → Praktische Hinweise zur Anfahrt, auch mit dem ÖPNV → Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan → Mit GPS-Tracks zum Download → Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
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Dieter Buck, Wandern im Landkreis Tübingen. Die 25 schönsten Touren am Früchtetrauf.160 Seiten mit 136 farbigen Abbildungen, 25 Tourenkarten sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-282-9. EUR 16,90.
»Urlaub und Freizeit zwischen Schwarzwald, Rhein und Reben«, so macht der Landkreis Rastatt auf seine landschaftlichen Reize und sein herrliches Wandergebiet aufmerksam – völlig zu Recht! Das Schöne am Landkreis Rastatt sind seine Vielseitigkeit und die Nähe verschiedenster Vegetationsformen: Zwischen den fast dschungelartigen Altrheinarmen über die Weinberge an den klimatisch begünstigten Schwarzwaldhängen bis hin zu den Höhen des Nordschwarzwalds mit seinen Mooren und Seen finden wir sowohl liebliche Landschaften als auch karge Wildnis – für Abwechslung ist also mehr als gesorgt und es findet sich für jede Jahreszeit immer eine geeignete Wandertour. → Praktische Hinweise zur Anfahrt, auch mit dem ÖPNV → Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan → Mit GPS-Tracks zum Download → Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
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Dieter Buck, Zwischen Schwarzwald, Rhein und Reben. Die 25 schönsten Wanderungen im Landkreis Rastatt.Hrsg. vom Landkreis Rastatt.160 Seiten mit 162 farbigen Abbildungen, 25 Tourenkarten
sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.
ISBN 978-3-95505-268-3. EUR 16,90.
Lange Zeit standen die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich unter unglücklichen Vorzeichen. Vom 17. Jahrhundert an bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts gab es an der Westgrenze um Baden, die Pfalz und das Saarland herum immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen, die großes Leid über die Bevölkerung brachten. Insbesondere der von Deutschland maßgeblich verschuldete Erste Weltkrieg und der Überfall auf Frankreich im Zweiten Weltkrieg brannten sich tief in das kollektive Gedächtnis beider Völker ein. In welcher Weise letztendlich das französische Militär nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus in der Pfalz gewirkt und Spuren hinterlassen hat, davon erzählt in diesem Buch der ausgewiesene Militärhistoriker Christian Führer, der auch schon die amerikanische Militärpräsenz in Heidelberg und Mannheim sachkundig beleuchtet hat. „Rendezvous. Frankreichs Militär in der Pfalz 1945 – 1999“ erscheint zur gleichnamigen Ausstellung des Historischen Museums der Pfalz. Das Katalog buch bietet über die Ausstellung hinaus erstmals eine kurzgefasste Überblicksdarstellung zur historischen Bedeutung der Präsenz des französischen Militärs in der Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg.
Christian Führer, Rendezvous. Frankreichs Militär in der Pfalz 1945–1999. Am Beispiel der Stadt Speyer.Hrsg. von Alexander Schubert für die Stiftung Historisches Museum der Pfalz Speyer zusammen mit Christian Führer und Ludger Tekampe.128 Seiten mit 132 meist farbigen Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-201-0. EUR 19,90.
Worms 1069. Heinrich IV, König und später Kaiser des römisch-deutschen Reiches, ringt um seinen Thron. Wagemutig bittet er nicht nur Rom um die Annullierung seiner Ehe, sondern bringt in seinem Streben, staatliche und kirchliche Herrschaftsgewalt in seiner Hand zu behalten, Reichsfürsten und Päpste gegen sich auf. Als er schwer erkrankt, lässt Heinrich die jüdische Ärztin Mirjam an seinen Hof kommen. Schon bald verbindet beide nicht nur eine ungewöhnliche Liebe, sondern ein Geheimnis, das Heinrichs Herrschaft weiter zu untergraben droht. Während Papst Gregor ihn zum Bußgang nach Canossa zwingt und es Papst Urban gelingt, Heinrich völlig zu entmachten, ziehen die Herren von Michelbach gegen den Bischof von Speyer. Ein bestialischer Mord im Wald von Rotenfels überzeugt die Bevölkerung davon, dass der Teufel umgeht. Als zudem ein fanatischer Wanderprediger zu einem blutigen Kreuzzug gegen die Juden aufruft, spitzt sich die Lage dramatisch zu. In einem verzweifelten Rettungsversuch bricht der junge Geistliche Gereon nach Speyer auf, Werinhard und Eberhard von Michelbach müssen weitreichende Entscheidungen treffen – und was soll nun aus Heinrich und Mirjam werden?
Cornelia Renger-Zorn, Der Ring des Kaisers.392 Seiten, Broschur.ISBN 978-3-95505-285-0. EUR 16,90.
Oskar Behrens’ fünfter Fall: Hitzesommer in der Stadt. Behrens entflieht ihm in die Landfrische ins kleine Juradorf Rugghusen. Im Restaurant Ochsen hört er den Einheimischen am Stammtisch zu. Zwei unerklärliche Unfälle sind geschehen, drei Opfer zu beklagen, alles innerhalb eines Jahres. Ein ungutes Gefühl rumort in den Köpfen einiger Dörfler und bald auch in Behrens’ Gedanken. Erste Erkundungen und ein Brief eines Schulkindes bringen etwas Licht in die Angelegenheit. Doch es bedarf eines Schattens, dass Behrens aus aufgeschnappten Sätzen und einzelnen Aussagen die erschreckende Wahrheit zusammenreimen kann. Eine, die niemand wahrhaben will.
Franz Osswald, Schattenreime. Eine Kriminalerzählung aus Basel.152 Seiten mit 2 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-271-3. EUR 17,90.
Es gibt viel zu entdecken im Rhein-Neckar-Kreis: Auwälder und Altrheinarme in der Rheinebene, die Weinberge an der Bergstraße, die dichten Wälder des Odenwalds, romantische Landschaften am Neckar entlang und die sanften fruchtbaren Hügel des Kraichgaus. Die Dörfer und Städtchen inmitten der vielfältigen Landschaften haben ihren ganz besonderen Reiz; dazu gibt es überall historische Erinnerungen, Kleinode, Bauwerke und Sehenswürdigkeiten. Die unterschiedlich langen Wanderungen sind auch für „Spaziergänger“ das ganze Jahr über gut machbar und haben einen hohen Erlebnis- und Erholungswert – also Wanderschuhe an und auf zu den »Schätzchen« im Rhein-Neckar-Kreis! → Praktische Hinweise zur Anfahrt, auch mit dem ÖPNV → Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan → Mit GPS-Tracks zum Download → Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
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Dieter Buck. Wandern im Rhein-Neckar-Kreis. Die 25 schönsten Touren.Hrsg. vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis.160 Seiten mit 162 farbigen Abbildungen, 25 Tourenkarten
sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.
ISBN 978-3-95505-281-2. EUR 16,90.
25 Rundwandertouren – allesamt bequem mit Bahn und Bus erreichbar – führen Sie durch die schönsten Landschaften Baden-Württembergs, von der Bergstraße im Norden bis an den Bodensee im Süden, von der Ortenau im Westen bis nach Oberschwaben im Osten. Das Auto stehen lassen und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt einer Wanderung zu gelangen, liegt voll im Trend – nicht nur mit Blick auf den Umwelt- und Klimaschutz. Man startet die Tour frisch und ausgeruht, und nach einem Tag mit viel Bewegung und noch mehr neuen Eindrücken beginnt die körperliche Erholung schon wieder direkt mit der Heimfahrt. Selbst bei einer etwas längeren Anfahrt sind alle ausgewählten Wanderungen an einem Tag zeitlich gut zu bewältigen.
→ Praktische Hinweise zu den Bahnverbindungen → Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan → Mit GPS-Tracks zum Download → Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
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Dieter Buck, Wandern mit der Bahn in Baden-Württemberg. Mit bwegt zu den 25 schönsten Touren im Land.Hrsg. vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.160 Seiten mit 133
farbigen Abbildungen, 25 Tourenkarten
sowie 1 Übersichtskarte,
Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.
ISBN 978-3-95505-279-9. EUR 16,90.
Die Wirtschaft der Pfalz war im 19. und frühen 20. Jahrhundert von tiefgreifenden Veränderungsprozessen geprägt, die nicht nur die Wirtschaftsstrukturen betrafen, sondern auch die Wirtschaftsweisen. Wie die Wirtschaftsakteure diese Transformationen gestalteten und wie sie mit den damit verbundenen Krisen und Erwartungen umgingen, thematisiert der Band anhand von Überblicksaufsätzen und Fallstudien. Auf diese Weise zeigt der Band aktuelle Forschungsansätze im Bereich der pfälzischen Wirtschaftsgeschichte auf und beleuchtet das Potenzial für zukünftige Forschungen.
Pia Nordblom und Henning Türk (Hrsg.), Transformationen, Krisen, Zukunftserwartungen. Die Wirtschaftsregion Pfalz im 19. und frühen 20. Jahrhundert.Forschungen zur Pfälzischen Landesgeschichte, Band 2.152 Seiten mit 4 Grafiken, fester Einband.ISBN 978-3-95505-227-0. EUR 19,90.
Schiltach – historisches Stadtbild und Moderne. Neue Häuser werden gebaut, alte Häuser erneuert oder manchmal auch abgerissen. Das typische Fachwerk wurde an zahlreichen Gebäuden wieder freigelegt und erstrahlt in neuer Schönheit. Dank der behutsamen Stadtsanierung seit den 1970er Jahren ist Schiltach heute ein architektonisches Juwel. Die Schrittweisen Veränderungen über die Jahrzehnte nehmen wir aber kaum wahr. Grund genug, historischen Stadtansichten aktuelle Aufnahmen gegenüberzustellen. Vom gleichen Standort aus fotografierte der heutige Bürgermeister Thomas Haas. Die Aufnahmen dokumentieren den Wandel der Stadt, aber auch manche verblüffende Kontinuität.
Stadt Schiltach (Hrsg.), Schiltach einst und heute.120 Seiten mit 159 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-162-4. EUR 19,90.
Den zeitlichen Rahmen des aktuellen Bands der „Mannheimer Geschichtsblätter“ stecken auf der einen Seite die Ausführungen zu der in hellenistischer Zeit besonders im apulischen Tarent produzierten Gnathiakeramik ab wie auf der anderen Seite die Ausführungen zur Vorgeschichte des „Landesmuseums für Technik und Arbeit“, des heutigen TECHNOSEUMS, die eng mit den innerdeutschen Konfrontationen des Kalten Kriegs verknüpft war. Zum einen dokumentiert und analysiert Jakob Salzmann die in den Reiss-Engelhorn-Museum vorhandenen Exponate der nach ihrem süditalienischen Fundort Egnazia benannten Keramik.Zum anderen untersucht Max Piechotta die bis in die 1950er Jahre zurückreichenden wechselvollen Aktivitäten des „Vereins zur Darstellung der Deutschen Sozialgeschichte“. Sein Ziel war die Gründung eines „gegen die DDR“ und deren marxistische Geschichtsdeutung gerichteten Museums, das nach Jahren der Querelen in Mannheim eingeweiht werden konnte. Der von Ursula Koch, Benedikt Stadler und Peter Will gemeinsam verfasste Beitrag über eine in Heddesheim gefundene Gold- bzw. Filigranscheibenfibel aus merowingischer Zeit verweist auf die frühmittelalterliche Besiedlung unserer Region, der Aufsatz Peter Stadlers zu Kellern in den Quadraten H 4,10 bis H 4,14 sowie zu den dort ausgegrabenen Fundstücken auf die Frühgeschichte der Quadratestadt des 17. Jahrhunderts. Hermann Wiegand stellt eine in Latein, Französisch, Italienisch und Deutsch verfasste Gedenkschrift vor, die anlässlich des Todes von Raugräfin Luise zu Pfalz, geborene Freiin von Degenfeld, der morganatisch angetrauten zweiten Gemahlin von Kurfürst Karl Ludwig, erschien. Die „Stiefmutter“ der Liselotte von der Pfalz starb am 18. März 1677 während ihrer vierzehnten Schwangerschaft seit 1658. Günther Ebersold lenkt den Blick auf den treuesten „Freund“ Carl Theodors, Graf Matthäus von Vieregg, der – als einziger damaliger kurpfälzischer bzw. pfalzbayerischer Minister ohne akademische Ausbildung – wegen seiner sowohl schwankenden als auch immer wieder passiv abwartenden Außenpolitik nicht nur von seinen Zeitgenossen scharf kritisiert wurde. Horst-Dieter Freiherr von Enzberg schließt seine Darstellung seiner Familiengeschichte mit der Schilderung des Lebens von Freiherr Karl August von Leoprechting, seiner Ehefrau und seinen Nachkommen ab. Alle Beiträge des MARCHIVUM widmen sich mehr oder minder der Militärgeschichte: Bernd Ellerbrock beleuchtet die Flottenpropaganda des wilhelminischen Kaiserreichs, in deren Rahmen eine komplette Division Torpedoboote im Frühsommer 1900 eine viel umjubelte Fahrt von Emmerich nach Karlsruhe und zurück unternahm; Doreen Kelimes widmet sich dem Mannheimer Kriegsgefangenenlager im Ersten Weltkrieg und Christian Führer schildert das Ende des Zweiten Weltkriegs in Mannheim aus amerikanischer Sicht. Andreas Mix rezensiert Lothar Steinbachs „Bilanz“ seines Berufslebens als „streitbarer Historiker“ des Dritten Reichs sowie des Holocausts und Hans-Jürgen Buderer würdigt den verstorbenen Rolf Kentner ebenso für dessen große Verdienste um den Fördererkreis der Reiss-Engelhorn Museen wie Klaus Cantzler, der seinen 90. Geburtstag feierte.
Mannheimer Geschichtsblätter 40/2020. Hrsg. von Alfried Wieczorek, Hermann Wiegand, Ulrich Nieß, Hans-Jürgen Buderer und Wilhelm Kreutz sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein, dem Fördererkreis der Reiss-Engelhorn-Museen und dem MARCHIVUM. 160 S. mit 128 meist farbigen Abbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat. ISBN 978-3-95505-243-0. EUR 19,80.
Im November 1926 macht sich der junge Ernst Beilharz aus Baiersbronn auf den Weg nach Philadelphia. Nach seiner Ausbildung zum Feinmechaniker scheinen ihm die beruflichen Perspektiven im Schwarzwald begrenzt, deshalb folgt er der Einladung eines befreundeten Auswanderers nach Amerika. Er berichtet, wie er die ersten Jahre in der Neuen Welt verbringt, in vierzehn, zwischen 1927 und 1931 geschriebenen Briefen an seine jüngere Schwester Helene. Sie wurden für dieses Buch transkribiert, kommentiert und mit zeitgenössischen Fotografien illustriert. Die Schilderungen bewegen sich zwischen Heimatverbundenheit und Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fremden. Sie zeigen einen Ausschnitt aus dem Leben der Amerikadeutschen, ihrer Arbeitswelt und Vergnügungen in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Aspekte großstädtischen Lebens wie häufige Wohnungswechsel klingen ebenso an, wie humorvolle Betrachtungen zum erträumten sozialen Aufstieg oder zu den Beziehungen zwischen Mann und Frau. Damit sind diese Briefe nicht nur ein schönes Beispiel für geschwisterliche Zuneigung, sondern können auch als Zeitzeugnis und exemplarisch für die USA-Eindrücke eines deutschen Auswanderers aus dem ländlichen Raum gelesen werden. Während anfänglich der gelassene Umgang mit dem Neuen, die Freude über Theaterbesuche oder Strandausflüge im Zentrum steht, spiegeln die letzten Briefe auch die drückend gewordene Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt infolge der Weltwirtschaftskrise.
Alexandra Beilharz, „Dein Bruder Ernst aus Amerika“. Von Baiersbronn nach Philadelphia: Briefe eines Auswanderers (1927–1931).96 Seiten mit 66 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-272-0. EUR 14,90.
Die Kleine Geschichte der Stadt Germersheim zeichnet fundiert, kompakt und leicht lesbar die bewegte Geschichte der ehemaligen Garnisonsstadt am Rhein nach; ergänzt durch zahlreiche Abbildungen, eine übersichtliche Zeittafel und eine bibliografische Auswahl zur Geschichte Germersheims. Aus dem Inhalt: ▶ Die Spuren der Römer ▶ Die erste urkundliche Erwähnung Germersheims ▶ Verleihung der Stadtrechte ▶ Spätmittelalter und Frühe Neuzeit unter kurpfälzischer Herrschaft ▶ Im Dreißigjährigen Krieg ▶ Zerstörung durch französische Truppen im Jahr 1674 ▶ Neubeginn und Aufbau im 18. Jahrhundert ▶ Germersheim als königlich-bayerisches Landkommissariat ▶ Das 19. Jahrhundert im Zeichen von Festung und Garnison ▶ Erster Weltkrieg und Schleifung der Festungsanlagen ▶ Germersheim in der Zeit des Nationalsozialismus ▶ Der wirtschaftliche Aufschwung nach 1950 ▶ Auf dem Weg zum modernen Mittelzentrum ▶ Der Stadtteil Sondernheim ▶ Entwicklung und Perspektiven im 21. Jahrhundert Ludwig Hans, Germersheimer Stadthistoriker und profunder Kenner der Geschichte seiner Heimatstadt, hat in den zurückliegenden 35 Jahren mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze hierzu veröffentlicht und ist Schriftleiter der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim".
Ludwig Hans, Kleine Geschichte der Stadt Germersheim.176 Seiten mit 93 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-262-1. EUR 19,90.
In diesem Buch wird deutsch-jüdische Geschichte lebendig am Schicksal der Familie des Viehhändlers Moses Bloch aus Südbaden – von 1724 bis in die Gegenwart. Ein wunderbares Familienfoto von 1931 bildet den Ausgangspunkt, sämtliche Familienangehörigen und deren Lebensgeschichte vorzustellen. Die Familienmitglieder sprechen durch Briefe, Dokumente, Zeitungsberichte und Fotos unmittelbar zu uns. Mit der Lektüre dieses Buches verändert sich die Qualität unserer Erinnerung – die Art und Weise, wie wir Geschichte an uns und unser Leben heranlassen: Wir sprechen nicht mehr allgemein oder abstrakt von jüdischen Viehhändlern oder von der Verfolgung der Juden im „Dritten Reich“, von ihren Kämpfen ums Überleben, sondern wir erinnern uns an konkrete Personen mit ihren Gefühlen und Sorgen. Das betrifft uns unmittelbar. (Heiko Haumann) Ein reiches Lesebuch, das auch historische Zusammenhänge und Hintergründe vermittelt.
Heidi Holecek, Eine jüdische Familie aus Baden. Lebenzeugnisse.Hrsg. von der Initiative Jüdische Spuren in Sulzburg.328 Seiten mit 320 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-253-9. EUR 19,90.
Malerin wollte sie werden, um jeden Preis – und so zog Amalie Bensinger, die einzige Tochter aus guter Familie, von Mannheim nach Düsseldorf an die dortige Kunstakademie, die damals eigentlich gar keine Frauen aufnahm. Nach privaten Studien bei den besten Meistern ihrer Zeit zog sie weiter nach Rom und schloss sich dort einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten an, zu der auch ihr badischer Landsmann Scheffel gehörte, der sie in seinen Werken an verborgener Stelle verewigt hat. Dann näherte sie sich, immer noch in Rom, den Nazarenern an. Mit einigen von ihnen wollte sie daselbst sogar ein Kloster für Künstler und Künstlerinnen gründen; es war ein in jeder Hinsicht utopisches, die frühen Bauhütten fortsetzendes und das spätere Bauhaus vorwegnehmendes Projekt. Die nachgerade berühmte ‚Beuroner Kunstschule‘ hat es, von ihr begleitet, nur teilweise verwirklichen können, während sie selber ihren Weg weiterging und bedeutende Werke schuf, in denen sie weiterlebt, auch wenn sich leider nicht viele von ihnen erhalten haben. Aber schon dass sie lebte, und wie, ist der Erinnerung wert.
Johannes Werner, Die badische Malerin Amalie Bensinger. Eine Frau und ihre Freunde.56 Seiten mit 14 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-266-9. EUR 12,90.
Spätestens seit dem 16. Jahrhundert gehörte es sich für karrierebewusste Studenten der Medizin oder Rechtswissenschaft, ihre Studien in Italien oder, worauf hier der Akzent liegt, in Frankreich zu vervollkommnen. Die vorliegende Darstellung, konzentriert auf mehr oder weniger bekannte Autoren der Kurpfalz und ihrer Umgebung, lässt verfolgen, welche Ziele zwischen Erkenntniszuwachs und Tourismus bei diesen Studienreisen angestrebt wurden, welche Probleme auftraten und in welch weitem literarischen Horizont diese Unternehmungen ihren Niederschlag gefunden haben: in Anleitungs- und Ratgeberliteratur aller Art, darunter Sprach- und Routenführern nebst Handreichungen zur Landeskunde, in akademischer Traktatliteratur zur ‚Reisekunst‘, aber auch in Handbüchern zur medizinischen Sorge und Vorsorge unterwegs. Dabei fehlte nicht mancherlei Anekdotisches (man sollte nicht betrunken vom Pferd fallen!). Ein beachtlicher Radius vielgestaltiger Versdichtungen, damals fast nur lateinisch, hier immer auch übersetzt, umfasste die Varianten der Abschieds- und Willkommenslyrik, komplette Reiseberichte oder episodische, manchmal abenteuerliche Erlebnisse in der Fremde, darunter Errettung aus Seenot, Liebesgeschichten neben Trauer über Krankheit und Tod, immer wieder Freundesgefühle und Freudensprünge über das Erlebnis des Südens, wenn der Zauber der Provence winkte, Freude auch über renommierte Bekanntschaften und über erfolgreiche wissenschaftliche ‚Netzwerkarbeit‘. Weniger angenehm waren die Konflikte mit den Fanatikern der ausbrechenden konfessionellen Kämpfe. Insgesamt ergibt sich so ein farbiges Lesebuch zu einem bisher wenig erschlossenen literarischen Sektor des deutschen Südwestens, ein Lesebuch, in dem man zum Beispiel auch erfährt, wie man unterwegs sein wundes Hinterteil behandeln sollte, oder teilnehmen kann an der Sorge eines nachmals berühmten Studenten um sein elendes Mietpferd, das sich kaum noch fortschleppen kann, aber dafür im Gedicht Unsterblichkeit erwarten darf.
Wilhelm Kühlmann, Abenteuerliche Studien. Pfälzische Studenten im frühneuzeitlichen Frankreich.Mannheimer historische Schriften. Kleine Reihe, Band 1.Hrsg. vom Mannheimer Altertumsverein von 1859 – Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz.Hermann Wiegand, Wilhelm Kreutz.112 Seiten mit 15 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-267-6. EUR 17,90.
Vom Albtrauf bis an die Enz, vom Remstal bis ins Heckengäu
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der Wanderexperte Dieter Buck hat im Verbundnetz des VVS die 24 schönsten Halbtageswanderungen ausgetüftelt, die allesamt mit dem ÖPNV angesteuert werden können. Und das Beste: Weil die Touren maximal drei Stunden lang sind, kann man vor dem Ausflug gründlich ausschlafen.Ob in der Landeshauptstadt oder in den Landkreisen Ludwigsburg, Rems-Murr, Esslingen, Böblingen oder Göppingen – mit den Bussen und Bahnen des VVS erreicht man in der Region Stuttgart schnell und zuverlässig auch ohne Auto den Ausgangspunkt seiner Wanderung. Und weil auch die Rückfahrt mit dem ÖPNV erfolgt, sind alle Touren als abwechslungsreiche Streckenwanderungen konzipiert
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ein echter Pluspunkt.- Praktische Hinweise zu Bus- und Bahnverbindungen sowie Taktfrequenzen- Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein VVS-Netzplan- Mit GPS-Tracks zum Download- Wissenwertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
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Dieter Buck, Genießertouren für Ausgeschlafene in der Region Stuttgart. 24 entspannte Ausflüge mit dem VVS.152 Seiten mit 169
farbigen Abbildungen, 24 Tourenkarten
sowie 1 Übersichtskarte,
Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.
ISBN 978-3-95505-232-4. EUR 16,90.
Dieter Buck, geboren 1953, ist als Journalist, Fotograf und Buchautor tätig. Er beschreibt und fotografiert von seiner baden-württembergischen Heimat über das Allgäu bis hin zum österreichischen Alpenraum und Südtirol alles, was ihm unter den Stift oder vor die Linse kommt.So hat er bis jetzt rund 160 Reise-, Wander- und Radtourenführer, Bildbände bzw. Landschaftsmonografien und Fotokalender veröffentlicht und schreibt für die regionale und überregionale Presse. Außerdem war er Herausgeber des Schwaben-Kalenders, ist Leitender Redakteur eines alpinen Magazins und durch Funk und Fernsehen als »Wanderspezialist« bekannt. 2019 hat Dieter Buck die Verdienstmedaille des Tourismus-Verbandes Baden-Württemberg verliehen bekommen.
Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim beherbergen eine der bedeutendsten Sammlungen römischer Steindenkmäler in Deutschland. Dass diese wichtige archäologische Sammlung bis heute nicht umfassend dokumentiert und publiziert wurde, liegt an ihrem wechselvollen Schicksal, vor allem an der partiellen Zerstörung durch Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg. Damals wurden viele Objekte so stark beschädigt, dass sie seither nach ihrer provisorischen Bergung in Magazinen unter der modernen Stadt ein verborgenes Dasein fristeten und ihr Zustand unbekannt war. Mit dem vorliegenden Band wird diese Sammlung nun erstmals in größtmöglicher Vollständigkeit dokumentiert. Die vorgestellten Inschriftenmonumente, Skulpturen und Architekturglieder stammen hauptsächlich aus der Umgebung von Mannheim sowie aus der überregionalen Sammeltätigkeit der Kurfürsten. Sie gaben Anlass zu neuen Forschungen, die unsere Kenntnis über die römische Epoche im Rhein-Neckar-Raum auf eine neue Grundlage stellen.
Johannes Lipps, Stefan Ardeleanu, Jonas Osnabrügge, Christian Witschel (Hrsg.), Die römischen Steindenkmäler in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Mannheimer Altertumsverein von 1859 – Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz.Mannheimer Geschichtsblätter, Sonderveröffentlichung 14.Publikationen der Reiss-Engelhorn-Museen, Band 91.736 Seiten mit 526 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-216-4. EUR 98,00.
Das Stuttgarter Symposion 2019 wählte einen speziellen Blick auf Kolonialgeschichte und verfolgte damit eine bislang noch wenig beachtete Zielrichtung. Die zentralen Fragen drehten sich um Kolonialgeschichte vor Ort: Wie haben sich koloniale Fantasien ganz konkret im lokalen und regionalen Kontext entwickelt? Wie waren Baden und Württemberg in das System der kolonialen Ausbeutung verstrickt? Welche Rolle spielte der schwäbische Pietismus bei der Eroberung kolonialer Gebiete? Wie und wo zeigte sich Kolonialismus im südwestdeutschen Alltag? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich Kolonialgeschichte heute vermitteln?
Die vergessene Ausbeutung. Kolonialismus und der Südwesten.Hrsg. von dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Verbindung mit der Stadt Stuttgart.Redaktion Irene Pill. Suttgarter Symposion Schriftenreihe, Band 19.268 Seiten mit 37 meist farbigen Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-263-8. EUR 17,90.
Vom Stromberg über die Löwensteiner Berge, Murrtal, Remstal, Stuttgart, Schönbuch bis zur Schwäbischen Alb - erkunden Sie mit dem Wanderexperten Michael Erle die Region rund um die Landeshauptstadt! Er lädt ein, die landschaftliche Vielfalt des Stuttgarter Umlands zu entdecken. Ob bequeme Halbtageswanderung oder anspruchsvolle Tagestour: Dieser Wanderführer hält für jeden die passende Wanderung bereit. Allein oder mit der Familie - der Wanderspaß kommt dabei nicht zu kurz!Umfangreiche Informationen rund um die Touren machen das Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter - vor und während der Wanderung:
→ Hinweise zu Anfahrt, Wegbeschaffenheit, Streckenlänge und Steigungen
→ Detaillierte Karte zu jeder Tour und regionale Übersichtskarte
→ Mit GPS-Tracks zum Download
→ Zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten
Download der GPS-Daten der Touren
Michael Erle, Wandern in der Region Stuttgart. Die 45 schönsten Touren.200 Seiten mit 214
farbigen Abbildungen, 45 Tourenkarten
sowie 1 Übersichtskarte,
Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.
ISBN 978-3-95505-237-9. EUR 17,90.
Aus Anlass des 70. Geburtstags von Prof. Dr. Wilhelm Kreutz, der seit vier Jahrzehnten als Historiker an der Universität Mannheim lehrt, haben sich Freunde, Schüler, Kolleginnen und Kollegen zusammengefunden, um ihn mit einer Festschrift zu ehren und ihm zugleich für sein weiteres Leben alles Gute zu wünschen. Die 29 Beiträge zur Kultur-, politischen Ideen- und südwestdeutschen Landesgeschichte spiegeln bewusst die Breite seiner wissenschaftlichen Interessen wider; zugleich stehen sie in engem Zusammenhang mit seinen Forschungen. Diese reichen von der Beschäftigung mit der Reformation und der Frühen Neuzeit über die Erforschung der Geschichte der Aufklärung im deutschen Südwesten, der Französischen Revolution sowie der politischen Geschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts bis zur Auseinandersetzung mit der deutsch-jüdischen Geschichte und der des Nationalsozialismus.
Hrsg. Hermann Wiegand, Hiram Kümper, Jörg Kreutz. Reformation – Aufklärung – Revolution – Emanzipation.Beiträge zur Kultur-, politischen Ideen- und südwestdeutschen Landesgeschichte.Festschrift für Wilhelm Kreutz zum 70. Geburtstag.Unter Mitarbeit von Katharina Bull, Laura Wiedebusch. Covergestaltung von Dorothea Burkhardt.462 S. mit 68 meist farb. Abb., fester Einband. ISBN 978-3-95505-251-5. EUR 49,80.
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诺伯特·艾格尔博士,长期担任德国曼海姆市常务副市长和青岛荣誉市民。 自1989年以来,他每年多次到访青岛。他观察到青岛这座中国沿海城市正在 发生着翻天覆地的变化。今日的青岛是一个面向世界、开放包容的大都市, 这里聚集着世界级企业和创新型研究中心。此外,凭借地处胶州湾的优越地 理位置,青岛这座中国东部拥有百万人口的城市正吸引着来自世界各地的游 客。诺伯特·艾格尔博士依据个人的亲身经历和深刻的洞察力对青岛进行了 详实的描述:从青岛风云变幻的历史到青岛当下的经济、文化和社会发展。 这座由昔日的德皇威廉开辟的港口城市正在崛起成为东亚最重要的大都市之 一。因此,引入眼帘的是一幅令人印象深刻的、有关青岛当地发展的全景画 卷。与此同时,这幅画卷也是中国改革开放的一个缩影。 在新修订补充的第二版中,作者形象生动地展示了青岛自本书第一版问世以 来是如何以一种对西方来说根本难以想象的速度飞速发展的,以及青岛是如 何建设成为中国东北部中心城市的。一个大型的新机场在最短的时间内规划 并建成、大众汽车(青岛)工厂的落成、新的自由贸易区的成立、多条地铁 线路的开通运行、整个西海岸的扩展以及其他很多事物都是对此最好的见证!
Translated by 仇宽永168 pages and 116 illustrations. Hardcover book.ISBN 978-3-95505-226-3. EUR 24,80.
Im Jahr 1909 begründeten die Architekten Oscar Bloch (1881 – 1937) und Ernst Guggenheimer (1880 – 1973) ein gemeinsames Architekturbüro, das sich zu einer bekannten Adresse für jüdische Bauherren in Württemberg entwickelte. Der Baustil der beiden Architekten ist seit 1927 durch die Hinwendung zum Funktionalismus der Neuen Sachlichkeit gekennzeichnet, wie er in der Weißenhofsiedlung seinen Ausdruck fand. Bloch und Guggenheimer bauten in dieser Zeit unter anderem eine Erweiterung der Wohnsiedlung »Eiernest« und erstellten im Stuttgarter Westen eine Wohnhausgruppe mit sieben Häusern für jüdische Bauherren, die den Spottnamen »Klein Palästina« erhielt. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft waren beide Architekten nach der NS-Machtübernahme in ihrer Berufsausübung stark eingeschränkt. Bloch starb 1937 in Stuttgart, Guggenheimer musste sich als Bautagelöhner und Friedhofsgärtner durchschlagen und überlebte zuletzt in einem Versteck. Er begründete 1945 ein neues Büro und errichtete 1949 – 1952 die neue Stuttgarter Synagoge auf den Grundmauern der alten. Der vorliegende Band liefert erstmals ein Werkverzeichnis der Bauten der beiden Architekten Bloch und Guggenheimer und ordnet deren Bauwerke in die Architekturgeschichte ein.
Dietrich W. SchmidtBloch & Guggenheimer. Ein jüdisches Architekturbüro in Stuttgart.Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart. Band 114.Hrsg. Roland Müller.Vorwort von Esther Walther.150 Seiten mit 145 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-249-2. EUR 24,80.
Der Band zeichnet die Geschichte des Gemeinnützigen Vereins Weinheim e.V. nach, der es sich 1899 zur Aufgabe gemacht hatte, „zum Aufschwung der Stadt Weinheim nach jeder Richtung hin beizutragen“ – als plastisches Beispiel für Bürgerengagement und Ehrenamt in Weinheim. Der historische Hintergrund spannt den Bogen von den Einigungskriegen in den 1860er Jahren bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Dabei verknüpfen sich Zeit- und Vereinsgeschichte mit den bewegten und bewegenden Schicksalen vieler aktiver Mitglieder, die gleichzeitig tragende Weinheimer Persönlichkeiten waren. Hier treten nicht nur die beiden Vereinsvorsitzenden Adam Platz und Karl Zinkgräf ins Rampenlicht, sondern auch die Weinheimer Bürgermeister dieser Zeit und viele andere engagierte Weinheimer. Noch heute begegnet man fast überall in und um Weinheim den vorwiegend kulturellen Hinterlassenschaften und Spuren dieses Vereins, die neben der (Regional)-Geschichte auch bedeutende ehrenamtliche Leistungen ins Gedächtnis rufen.
Heinz Ferdinand Wäß, Der Gemeinnützige Verein Weinheim. Versuch einer Annäherung.128 Seiten mit 112 meist farbigen Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-246-1. EUR 14,90.
Die Ersterwähnung der Lateinschule Eppingen (heute: Hartmanni-Gymnasium Eppingen) vor 600 Jahren nimmt Bernd Röcker zum Anlass, diese Monographie über ihren bedeutendsten Lehrer, den aus Schwäbisch Hall stammenden Magister Leonhard Engelhard zu schreiben. Weil er sich weigert, den von Kurfürst Friedrich III. (dem Frommen) von der Pfalz angeordneten Glaubenswechsel vom Luthertum zum Calvinismus zu vollziehen, verliert Engelhard sein Amt als Lateinschulmeister und wird des Landes verwiesen. Im lutherischen Württemberg findet er Aufnahme. Zwölf Jahre lang lehrt er als Professor an der Artistenfakultät der Universität Tübingen. Anschließend erhält er einen Ruf als Pädagogarch an das Pädagogium in Stuttgart, wo er bis zu seiner Emeritierung 1597 die Schüler an der ranghöchsten Schule des Landes für das Studium an der Universität vorbereitet und die Oberaufsicht über die Lateinschulen im nördlichen Württemberg ausübt.
Heimatfreunde Eppingen – Eppinger historischer Verein e.V. Die besondere Reihe, Bd. 16.96 S. mit 41 Abbildungen, Broschur, 2020.ISBN 978-3-95505-244-7. EUR 14,90.
Diese Studie von Matthias Maier beschäftigt sich mit dem Anthropologen und Rassenforscher Johann Schaeuble, von 1937 bis 1945 Dozent an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. Den Anstoß dazu gab ein Bericht des Zeitzeugen Werner Kohler. Er und sein Zwillingsbruder Helmut waren im Sommer 1943 mehrfach zwangsweise in das Anatomische Institut der Universität Freiburg verbracht worden, wo sie in der von Johann Schaeuble geleiteten rassenbiologischen Abteilung stundenlange Untersuchungen über sich ergehen lassen mussten. In dieser Zeit erkrankten die Zwillinge an Diphtherie, an deren Folgen Helmut Kohler starb. Zahlreiche Indizien sprechen für einen kausalen Zusammenhang zwischen der Diphtherieerkrankung der Zwillinge und den Zwangsaufenthalten im Anatomischen Institut. Die Recherchen zu diesem Fall konzentrierten sich bald auf Johann Schaeuble, dessen Rolle in der NS-Zeit bislang noch nicht hinreichend erforscht wurde. Teile der historiografischen Literatur folgen seiner Selbstdarstellung vor den Entnazifizierungsgremien als harmloser, unpolitischer Wissenschaftler. Diese Untersuchung zeigt auf, dass Schaeubles Handeln während der NS-Diktatur wesentlich kritischer betrachtet werden muss. Eine grundsätzliche Übereinstimmung mit wesentlichen Punkten der herrschenden Rassenlehre und mit den rassenhygienischen Zielen der Nationalsozialisten zeigt sich sowohl in seiner wissenschaftlichen Arbeit als auch bei seinen außeruniversitären Aktivitäten. Vor allem Schaeubles Tätigkeit als Rassengutachter fördert seine aktive und praktische Verstrickung in die rassistischen Verbrechen der Nazis zu Tage.
Matthias Maier, Johann Schaeuble (1904 – 1968) – Dozent für Erb- und Rassenbiologie an der Universität Freiburg 1937 – 1945.Harmloser Wissenschaftler oder „des Teufels“ Rassenforscher? Mit einem Zeitzeugenbericht von Werner Kohler (*1934).120 S. mit 32 Abb, Broschur.ISBN 978-3-95505-248-5. EUR 19,90.
Für den Erwerb des Buches wenden Sie sich bitte an den Heimatverein Kraichgau - E-Mail / Tel: 07265 911050 bei Herrn Alfred Götz. Das Buch ist bei uns leider vergriffen!
Im Spannungsbogen 1250 Jahre Kraichgau - 1250 Jahre Stadt Sinsheim ist Band 26 inhaltlich wieder so breit gefächert wie gewohnt. Zunächst erinnert Thomas Adam an das vergangene Jubiläumsjahr, Hans-Ingo Appenzeller beschreibt das 1915 in Steinsfurt gefundene weltweit einzige vollständige Skelett eines Placodus gigas, und Jürgen Alberti dokumentiert neu im Kraichgau angekommene Pflanzen und Tiere. „Aus Landes- und Regionalgeschichte" berichtet Michael Rothenhöfer über Volksglaube und Recht im Kraichgau der frühen Neuzeit und den kurzfristigen Bad Rappenauer Bürgermeister und Gegner der deutschen Wiederbewaffnung Walter Staubitz, Thomas Adam enthüllt am Beispiel des Bruchsaler Stadtteils Helmsheim ortsgeschichtliche Mosaiksteine zur historischen Landeskunde und Vanessa Didion-Köhler beschreibt die bürokratischen Hürden, die Auswanderer*innen zu bewältigen hatten. 75 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft erinnert Kurt R. Moser an Sulzfelder Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie und Werner Banghard widmet sich dem noch kaum erforschten Schicksal der Zwangsarbeiter in Oberderdingen. Natürlich nimmt auch die „Ortsgeschichte" wieder ihren angestammten Raum ein. Wolfgang Ehret führt zu historischen Orten in Gemmingen; zur 1250-Jahrfeier von Kraichtal-Menzingen erinnert Karl-Heinz Glaser an den Pfarrer und Lokalhistoriker Otto Becher, und Anna Brauch kommentiert die Dorfordnung von 1546. Archivdirektor Dr. Kurt Andermann führt aus, dass und warum Neidenstein ein Ort mit einem ganz besonderen Namen ist. Die neue Sinsheimer Museumsleiterin Dinah Rottschäfer stellt sich mit einer Geschichte des Sinsheimer Gewerbevereins und seinen Ausstellungen 1895 und 1910 vor, und Siegfried Daubenschmidt vergleicht knapp 30 Luftbildaufnahmen Sinsheims aus 1968 mit von ihm ab 2000 aus dem Segelflugzeug aufgenommenen Bildern, eine eindrucksvolle Dokumentation der Stadtentwicklung. Abgesehen von Anton Machauers Spurensuche nach den „von Jöhnlingen" und Bernd Röckers Lebensbild des Eppinger Flugpioniers Eugen Wieser, konzentrieren sich diesmal alle anderen biographischen und familiengeschichtlichen Beiträge auf Sinsheim. Wiltrud Flothow wertet das Reihener Zinsregister von 1713 aus und erinnert in einem zweiten Beitrag an August Ratzel, der angeblich nicht zeichnen konnte, aber ohne dessen Bleistift ein großer Teil der der verschwundenen alten Bausubstanzen Sinsheims nicht einmal mehr eine Erinnerung wäre. Wolfgang Killinger beschreibt das Auf und Ab der Familie Killinger. Zwei gegensätzliche Rohrbacher beschließen diesen Abschnitt. Emil Schumacher befasst sich mit Benjamin Eby, dem Urenkel eines aus der Schweiz eingewanderten mennonitischen Müllers, der als Bischof und Pionier in Kanada die heutige Großstadt Kitchener gründete, und Jan Wiechert ist ganz fasziniert vom abenteuerlichen Leben des Wilderers und Räubers Johann Rothenbühler. Natürlich dürfen Architektur und Kunst nicht fehlen. Hartmut Hensgen beschreibt die von Heinrich Hübsch entworfene Evangelische Kirche in Zaisenhausen, und Dr. Christhard Flothow gedenkt David H. Gumbels, eines Silberschmieds aus Sinsheim in Israel. Alexander Kipphan macht mit dem „Kraichgauboten" bekannt, einer der ältesten Zeitungen der Region, und Thomas Adam freut sich, dass über die Badische Landesbibliothek Karlsruhe bzw. die Universitätsbibliothek Heidelberg eine Reihe alter Zeitungen digitalisiert mit Volltextsuche über das Internet eingesehen werden können.
Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Folge 26/2020Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau e.V.448 Seiten mit 235 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-230-0. EUR 24,00
Der Autor beschreibt die spannende Lebensgeschichte des Karl Wilhelm Ganz (1894–1951), der ab dem Jahr 1933 Kurt Bürger heißt. Ganz entstammt einer weitverzweigten Familie aus dem verarmten Hardtdorf Bietigheim, das heute eine blühende badische Gemeinde im Landkreis Rastatt ist. Der gebürtige Karlsruher wächst in einem bedrückenden Landarbeitermilieu auf. Viele Bietigheimerinnen und Bietigheimer haben damals keine eigene Wohnung, sondern leben in primitivsten Unterkünften, oft sogar im Armenhaus. In München verschreibt sich Ganz der Arbeiterbewegung und beschreitet den Weg des proletarischen Klassenkampfes gegen die bürgerliche Gesellschaft. 1945 schicken ihn die Kommunisten von Moskau aus in die SBZ. Der Berufsrevolutionär ist fortan Stalins Mann in Mecklenburg(-Vorpommern). Im Amt des KPD/SED-Landessekretärs exekutiert Kurt Bürger in der Ostseeregion getreu Stalins Befehle. Seine Träume sieht er im 1949 errichteten „Arbeiter- und Bauernstaat“ DDR verwirklicht. Am 28. Juli 1951 stirbt er in Schwerin − „wie er es sich immer gewünscht hatte, mitten in der Arbeit“.
Karl Wilhelm Ganz alias Kurt Bürger (1894-1951). Der Berufsrevolutionär aus Baden.136 S. mit 23 schwarz-weiß Abbildungen., Broschur.ISBN 978-3-95505-247-8. EUR 16,90.
Seit über 200 Jahren gehört die von Friedrich Ludwig Jahn 1811 auf der Berliner Hasenheide begründete Turnbewegung zu einer das gesellschaftliche und politische Geschehen in Deutschland zugleich beeinflussenden und abbildenden bürgerschaftlichen Bewegung. Dieses Wirkungsgeschehen in den badischen Landen nachzuvollziehen, ist der Auftrag an die vorliegende historische Aufarbeitung. Denn die Geschichte des heute agierenden Badischen Turner-Bundes ist lediglich der letzte Abschnitt in der Chronologie des Turnens in Baden. Von den punktuellen Anfängen, deren Unterdrückung und Wiederbeleben im Großherzogtum Baden über die Einbeziehung von Elsass, Lothringen und der Pfalz nach der Bildung des Deutschen Reiches 1871, von der Zersplitterung des Sports in der Weimarer Republik über die Gleichschaltung im Nationalsozialismus bis hin zum heutigen, dem sozialen und bürgerschaftlichen Engagement verpflichteten Auftrag der Turn- und Sportvereine wird das Geschehen in Verband und Vereinen im jeweils historischen Kontext nachgezeichnet. Dabei finden nicht nur die jeweiligen Formen sportlicher Betätigung, sondern auch die sich wandelnden Strukturen und die maßgeblich handelnden Personen ihre Erwähnung.
Felicitas Schuder (et. al.), Geschichte des Turnens in Baden. Eine bewegte Zeitreise durch zwei Jahrhunderte.
Herausgegeben vom Badischen Turner-Bund e.V.
208 Seiten mit 84, meist farbigen Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-95505-228-7. € 25,00.
Heinrich Eberhard Gottlob Paulus (1761–1851)Carl Daub (1765–1836)Friedrich Heinrich Christian Schwarz (1766–1837)Friedrich Wilhelm Carl Umbreit (1795–1860)Richard Rothe (1799–1867)Carl Bernhard Hundeshagen (1810–1872)Heinrich Julius Holtzmann (1832–1910)Gustav Heinrich Bassermann (1849–1909)Hans von Schubert (1859–1931)Johannes Bauer (1860–1933)Walther Köhler (1870–1946)Martin Dibelius (1883–1947)Peter Brunner (1900–1981)Gerhard von Rad (1901–1971)Heinrich Bornkamm (1901–1977)Edmund Schlink (1903–1984)Hans von Campenhausen (1903–1989)Günther Bornkamm (1905–1990)Claus Westermann (1909–2000)Hans-Werner Gensichen (1915–1999)Philipp Vielhauer (1914–1977)Heinz Eduard Tödt (1918–1991)
Lebensbilder aus der Evangelischen Kirche in Baden im 19. und 20. Jahrhundert; Band III: Heidelberger UniversitätstheologieSonderveröffentlichungen des Vereins für Kirchengeschichte in der Evangelischen Landeskirche in Baden. Bd. 10Herausgegeben von Johannes Ehmann, begonnen von Gottfried Seebaß †.520 S. mit 23 Abbildungen., fester Einband. 2020.ISBN 978-3-89735-515-6. EUR 38,00
Französische Militärgerichte verurteilten nach dem Zweiten Weltkrieg rund 3600 Deutsche wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Trotz der oft langjährigen oder lebenslänglichen Haftstrafen kam der Großteil dieser Verurteilten während der 1950er Jahre durch Gnadenerweise vorzeitig frei. Dieses Phänomen bedurfte einer Erklärung. Die Studie untersucht die deutsch-französische Kriegsverbrecherpolitik mit einem regionalgeschichtlichen Schwerpunkt. Auf deutscher Seite waren die maßgeblichen Akteure Peter Altmeier, Leo Wohleb und Gebhard Müller, die Regierungschefs von Rheinland-Pfalz, Baden und Württemberg-Hohenzollern. Ziel ihrer Verhandlungen war es, im Sinne der entstehenden deutsch-französischen Zusammenarbeit und Versöhnung sowie der beginnenden europäischen Kooperation in vertretbaren Fällen Gnadenerweise und Strafreduzierungen zu erreichen. Ihre Politik bewegte sich hierbei im Spannungsfeld zwischen Täter, Tat und Opfer, den Erwartungen Dritter und den weltanschaulichen Überzeugungen der Regierungschefs selbst. Es bestand eine Zwickmühle zwischen Aufarbeitung und Fortschritt, strafrechtlicher Rückschau und demokratischem Aufbau, moralischer Last und neuem Selbstbewusstsein. Diese deutsche Politik traf dabei auf französische Juristen und Politiker, die im Laufe der 1950er Jahre zunehmend Bereitschaft zeigten, Strafen auszusetzen und die sogenannte „Kriegsverbrecherfrage“ abzuschließen.
Christopher Spies, Die „Kriegsverbrecherfrage“ in Rheinland-Pfalz, Baden und Württemberg-Hohenzollern.Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz, Band 32.Hrsg. von der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz.480 Seiten mit 15 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-214-0. EUR 34,90.
Dieses Buch entdeckt eine nahezu vergessene Künstlerin. Die in Bamberg geborene, hochtalentierte und vorzüglich ausgebildete Malerin Catharina Treu (1734 - 1811) zieht bereits als junges Mädchen die Aufmerksamkeit des Fürstbischofs von Speyer auf sich, der sie engagiert. Kurz vor seinem Tod empfiehlt er sie einem der mächtigsten Fürsten Deutschlands, dem Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz, dem Catharina Treu drei Jahrzehnte als hochdotierte Hofmalerin in Mannheim dient, wobei es ihr sogar erlaubt ist, weiterhin freie Aufträge anzunehmen. Carl Theodor ernennt sie 1776 als erste Frau in Europa zur Professorin an der Düsseldorfer Kunstakademie.
Gabriele M. Thölken, Catharina Treu (1743 Bamberg - 1811 Mannheim) Die Hofmalerin des Kurfürsten Carl Theodor.Studien zu Leben und Werk.512 Seiten mit 75 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-233-1. EUR 39,80.
Die Nacht guckt scho zum Fenschter rei, do sitzt er immer noch debei, molt Werter uf un scheene Sätz un werkelt, dichtelt uhne Hetz. Bauer Mombl lebt mit seinen Tieren auf seinem Hof. Eines Tages ermuntert ihn ein Vogel zum Dichten. Voll Begeisterung vergisst er beim Schreiben Raum und Zeit. Aber Mombl schafft es, Arbeit und Leidenschaft miteinander zu verbinden. Dagegen beäugen seine Mitmenschen ihn argwöhnisch und lästern über ihn, weil er seine Verse im Dialekt schreibt. Mombl wird ganz traurig und seine Tiere leiden mit ihm. Einzig die Vögel heilen Mombl mit ihrem Gesang. Er beginnt wieder zu dichten und ein Kind erkennt als erstes, wie schön seine Verse sind. Dieses Buch in nordbadisch-fränkischer Mundart eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen. Die Bilder regen zum Nachbasteln an: Entstanden aus Prospektschnipseln und Geschenkpapier, illustrieren sie Mombls Geschichte. Für im Dialekt wenig Erfahrene gibt es im Anhang eine hochdeutsche Fassung von Mombls Geschichte.
Elfi Neubauer-Theis, Dichterbauer Mombl.32 S. mit 32 Abbildungen., fester Einband.ISBN 978-3-95505-245-4. EUR 12,90.
Die Bildung der Stadt Kraichtal am 1. September 1971 hat landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt, fanden hier doch gleich neun Gemeinden mit einer Gemarkungsfläche von über 80 Quadratkilometern zusammen. Die anfänglichen Bedenken, die sich nicht zuletzt aus der ganz unterschiedlichen historischen Tradition der Orte ergaben, wichen zunehmend der Anerkennung: Mit erheblichen Landesmitteln konnten dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen realisiert und neue Wohn- und Gewerbegebiete erschlossen werden. Ein Meilenstein war die Eröffnung der Stadtbahnstrecke Karlsruhe – Menzingen zum 25-jährigen Bestehen Kraichtals 1996. Dieses Buch schildert nicht nur den spannenden Prozess des Zusammenfindens und die positive Entwicklung Kraichtals in 50 gemeinsamen Jahren, sondern widmet sich ausführlich der Geschichte von Bahnbrücken, Gochsheim, Landshausen, Menzingen, Münzesheim, Neuenbürg, Oberacker, Oberöwisheim und Unteröwisheim seit dem Kriegsende 1945. Die zeitgenössischen Quellen und Abbildungen lassen erahnen, welch enormer Wandel sich in 75 Jahren in allen Lebensbereichen vollzogen hat.
Kraichtal. Die Geschichte seit 1945, Karl-Heinz Glaser, Stadt Kraichtal (Hrsg.)352 Seiten mit 261 farbigen Karten und Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-95505-167-9. EUR 24,80.
Wie erleben Frauen Geschichte, welche Rolle spielen sie, wie sehr leiden sie unter historischen Gegebenheiten, wie nehmen sie Chancen ihrer jeweiligen Zeit wahr? Diesen Fragen geht die Autorin nach und macht sich auf Spurensuche im Neckar-Odenwald-Kreis. Hier gibt es zahlreiche bemerkenswerte Frauen. Eine Zeitreise mit ihnen durch die Jahrhunderte gibt Einblick in diverse Lebensumstände, die Standesunterschiede von der Tagelöhner-Tochter bis zur Königin-Mutter, Rollen vom Opfer in der NS-Zeit bis zur mutigen Widerständlerin, Missionen von der Südsee-Berufenen bis zur Kloster-Managerin widerspiegeln. Kunst- und Kulturscha ende geben Zeugnis einer Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten in den Landstrichen von Odenwald, Bauland und Neckartal. Sportlich gesehen kann sich der Kreis mit der erfolgreichsten nationalen und internationalen Fußballtrainerin schmücken. Die Bandbreite der 20 Portraits in der Reihe „Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises“ macht dieses Werk spannend und informativ zugleich. Es liest sich unterhaltsam wie ein Roman und in Teilen packend wie ein Krimi.
Maria Gehrig. Mutige Frauen ihrer Zeit. Schicksale und Lebensgeschichten.Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises. Bd. 8.Hrsg. vom Kreisarchiv Neckar-Odenwald-Kreis.240 Seiten mit 176 Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-95505-222-5. EUR 19,90.
Mit welchen Worten begrüßt man sich in Baden-Württemberg? Wie benennt man hier die Regenrinne am Dach, wie heißt das Weihnachtsgebäck und wie sagt man zu den Sommersprossen? Wer sich über die sprachliche Vielfalt im deutschen Südwesten informieren möchte, kann mit dem „Kleinen Sprachatlas von Baden-Württemberg“ ein Werk zu Hilfe nehmen, das erstmalig die regionale Vielfalt im schwäbisch-alemannischen und fränkischen Sprachraum auf 80 farbigen Karten und Abbildungen darlegt. Alle Karten werden in einer allgemein verständlichen Sprache interpretiert und durch zahlreiche Wörter aus dem jeweils gleichen Themenbereich ergänzt.Behandelt werden Bezeichnungen in alltäglichen Bereichen wie zum Beispiel „Mensch und Gesellschaft“, „Obst und Gemüse“, „Wetter und Zeit“ oder „Haus und Gelände“. Angesprochen wird aber auch der Spezialwortschatz der Tier- und Pflanzenwelt oder der Landwirtschaft. Ein eigenes Kapitel ist den vergangenen Lebenswelten und den vergessenen Bezeichnungen gewidmet. Im Eingangskapitel werden mit 10 Fragen grundsätzliche Themen erörtert wie zum Beispiel die Frage nach der Entstehung von Dialektgrenzen, nach dem Verhältnis von Dialekt und Standardsprache oder nach der Veränderlichkeit von Dialekten. Den Abschluss des „Kleinen Sprachatlas von Baden-Württemberg“ bildet eine Einführung in die lautlichen und grammatikalischen Besonderheiten des deutschen Südwestens. Ein Register mit den 5000 im Buch besprochenen Dialektwörtern ist angefügt.Prof. Dr. Hubert Klausmann erforscht seit vier Jahrzehnten die Dialekte Baden-Württembergs, Vorarlbergs und Liechtensteins. Er leitet am Ludwig-Uhland-Institut der Universität Tübingen die „Arbeitsstelle Sprache in Südwestdeutschland / Arno-Ruoff-Archiv“.
Weitere Bände:
Kleiner Sprachatlas des Landkreises Rottweil
Kleiner Sprachatlas des Landkreises Freudenstadt
Hubert Klausmann, Kleiner Sprachatlas von Baden-Württemberg. 192 S. mit 84 farb. Karten und Abb., fester Einband. ISBN 978-3-95505-210-2. EUR 19,90.
Einwohner von Rastatt wenden sich bitte für den Erwerb des Buches direkt bei der Stadt
Wintersdorf ist ein bewegtes, lebendiges Dorf. Das hat sich in den über 1220 Jahren seiner Geschichte immer wieder gezeigt: Früher, als man die Bewohner des untergegangenen Dunhausen aufnahm und zahlreiche Kriege, wechselnde Grenzziehungen und Fluten doch immer wieder meisterte. Aber auch heute, da die Vereine und ihre Feste wie die unvergessene Jubiläumsfeier 1999 Geschichte schreiben. In dieser mehr als umfassenden Chronik bringen die beiden Autoren alles zusammen, was Wintersdorf in den letzten 1220 Jahren geformt hat: politisch, geographisch, kulturell und religiös. Dabei ergänzen sich die beiden Autoren auf ideale Weise: Der Historiker Franz Ruf legt ein weites geschichtliches Fundament, das der ehemalige Ortsvorsteher Peter Fritz um die vielen Geschehnisse der letzten Jahre ergänzen kann.
Franz Ruf, Peter Fritz, Wintersdorf. 1220 Jahre lebendige Geschichte.Hrsg. von der Stadt Rastatt.808 Seiten mit ca. 1200, meist farbigen Abbildungen, fester Einband im attraktivem quadratischem Format.ISBN 978-3-95505-060-3. EUR 39,80.
Radikaldemokrat, Lebensreformer, Ahnherr der Turnbewegung oder auch Unterstützer der frühen Frauenbewegung – die Liste von Gustav Struves Wirkungsbereichen ist ebenso eindrucksvoll wie die Beharrlichkeit seines politischen Wirkens trotz mehrfacher Migration bemerkenswert. Im vorliegenden Band werden Leben und Werk dieses facettenreichen Akteurs der 1848er-Revolution beleuchtet, die Aktualität und Aktualisierbarkeit seiner Überzeugungen diskutiert und die Gründe untersucht, weshalb er heute – 150 Jahre nach seinem Tod – im kollektiven Demokratiebewusstsein nahezu vergessen scheint. Struve nämlich ist nicht nur Repräsentant seiner Zeit, sondern an ihm werden auch aktuelle Defizite in der Vermittlung von deutscher Demokratiegeschichte sichtbar.
Hrsg. Clemens Rehm, Annette R. Hofmann.Gustav Struve. Turner, Demokrat, Emigrant.112 S., 31 meist farb. Abb., fester Einband.ISBN 978-3-95505-239-3. EUR 17,80.
„Ein starkes Gemüt ist nicht ein solches, welches bloß starker Regung fähig ist, sondern dasjenige, welches bei den stärksten Regungen im Gleichgewicht bleibt.“ Carl von Clausewitz5. Mai 1945: Bei der Verteidigung prominenter französischer Gefangener auf Schloss Itter in Tirol, in einer einmaligen Koalition von Wehrmachtsangehörigen und US-Soldaten, wird Major Josef „Sepp" Gangl von einem Scharfschützen der Waffen-SS tödlich getroffen. Die Tragik des Todes von Gangl wenige Tage vor der Kapitulation der Wehrmacht, offenbart sich, wenn man sich vergegenwärtigt, welche Strapazen er bis dahin im Osten 1941 bis 1943 und im Westen 1944/45 - u.a. im Kessel von Falaise - ohne schwere Verwundungen als Batterieführer und Abteilungskommandeur gemeinsam mit seinen Soldaten überstanden hatte.In einer kurzen biografischen Skizze spüren die Autoren dem Werdegang und der Laufbahn dieses Soldaten nach, der seinen Beruf von der Pike auf gelernt und auch in Führungsposition seine Herkunft nie vergessen hat. Sie lassen dann vor allem die einzigartige Chronik einer selbstständigen Werfer-Batterie sprechen, die Gangl im Osten geführt hat. Diese und weitere Zeugnisse unterstreichen das Charisma dieses Soldaten, Vorgesetzten und Kameraden.
Major Josef „Sepp" Gangl. Ein Ludwigsburger Soldat im Widerstand.Hrsg. Militärgeschichtliche Gesellschaft Ludwigsburg (MGLB) e.V., Garnisonmuseum Ludwigsburg 292 Seiten mit 130 zum Teil farbigen Abbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat.ISBN 978-3-95505-236-2. EUR 29,80.
Die Fachwerkstadt am Kocher hat eine lange und bewegte Geschichte. Bereits eine Urkunde aus dem Jahre 1156 berichtet über die Weihe der Kirche St. Michael. Doch im Kochertal wurde schon in keltischer Zeit (8. bis 2. Jahrhundert v. Chr.) Salz gesotten, das die Existenzgrundlage der Stadt bis um 1800 war. Im Stadtbild erinnert daran nur vergleichsweise wenig. Zahlreiche noch heute stehende Gebäude gehen auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück, als sich Schwäbisch Hall unter der Herrschaft der Staufer zur Stadt entwickelte. Der vorliegende Band zeigt die Veränderungen der letzten 150 Jahre anhand von eindrucksvollen Fotos und stimmungsvollen Postkarten. Ein historisches wird jeweils einem aktuellen Bild gegenübergestellt, wobei versucht wurde, für das gleiche Motiv eine ähnliche Perspektive zu finden. Die sachlich fundierten Begleittexte bieten einen kurzweiligen Streifzug durch die spannende Stadtgeschichte von den Anfängen bis in die jüngere Gegenwart.
Andreas Maisch, Sara Wiest, Schwäbisch Hall. Geschichte erzählt in vergleichenden Ansichten.Hrsg. vom Stadtarchiv Schwäbisch Hall.136 Seiten mit 170 zum Teil farbigen Abbildungen, fester Einband im attraktivem quadratischem Format.ISBN 978-3-95505-231-7. EUR 19,90.