Die Märchen früherer Zeit stammten aus dem Volksmund, und der Weinheimer Literat und Schauspieler Dr. Markus Weber hat sie wieder dorthin zurückgebracht. Sechs der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm hat der vielseitige Interpret, der im Hauptberuf Apotheker ist, jetzt auf Woinemerisch übertragen, sprachlich und inhaltlich – und damit eine bemerkenswerte CD-Aufnahme herausgebracht; sie ist literarisch und stadthistorisch etwas ganz Besonderes.
Markus Weber, Weinheimer Märchen frei nach den Brüdern Grimm (Teil1)bearbeitet und uff woinemerisch verzejhlt.2 Audio-CDs mit insgesamt 7 Lesungen.ISBN 978-3-89735-075-5. EUR 24,90.
Die Märchen früherer Zeit stammten aus dem Volksmund, und der Weinheimer Literat und Schauspieler Dr. Markus Weber hat sie wieder dorthin zurückgebracht. Sechs der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm hat der vielseitige Interpret, der im Hauptberuf Apotheker ist, jetzt auf Woinemerisch übertragen, sprachlich und inhaltlich – und damit eine bemerkenswerte CD-Aufnahme herausgebracht; sie ist literarisch und stadthistorisch etwas ganz Besonderes.
Markus Weber, Weinheimer Märchen frei nach den Brüdern Grimm (Teil 2)bearbeitet und uff woinemerisch verzejhlt.2 Audio-CDs mit insgesamt 6 Lesungen.ISBN 978-3-89735-076-2. EUR 24,90.
Die Bereitstellung von Trink- und Betriebswasser ist elementarer Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Jahrhundertelang genügten öff entliche Pump- und Laufbrunnen im ländlichen Raum zur Versorgung von Mensch und Vieh. Bevölkerungswachstum und erste Ansätze industrieller Fertigung sorgten jedoch im ausgehenden 19. Jahrhundert auch in kleineren Gemeinden für eine zunehmende Wasserknappheit, der mit dem Bau aufwendiger Wasserversorgungseinrichtungen mit Pumpstation und Hochbehälter begegnet wurde. Sie gehören zu den wichtigsten Ingenieurleistungen dieser Zeit. Zwischen 1873 und 1908 wurden Ditzingen und seine heutigen Ortsteile Heimerdingen, Hirschlanden und Schöckingen mit modernen Pumpwerken, Leitungsnetzen und Hausanschlüssen ausgestattet. Mit dem vorliegenden Band erfährt die Geschichte der Ditzinger Wasserversorgung erstmals eine umfassende Betrachtung. Mit viel Detailkenntnis beschreibt er anhand der Überlieferung des Ditzinger Stadtarchivs die Entstehung und Entwicklung der wassertechnischen Infrastruktur (Brunnen und Betriebseinrichtungen) von den ersten Nachweisen im ausgehenden Mittelalter bis heute.
Florian Hoffmann, Die Wasserversorgung der Stadt Ditzingen. Eine historische Bestandsaufnahme.Beiträge zur Geschichte der Stadt Ditzingen, Band 1.152 Seiten mit 104 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-292-8. EUR 16,90.
Die Geschichte der Charlotte von Hessen-Kassel, durch Vermählung Kurfürstin von der Pfalz, ist sowohl die Geschichte einer menschlichen als auch einer politischen Tragödie. Charlotte war – obwohl bis heute als herzlos, oberflächlich und dumm verleumdet – eine warmherzige und intelligente Frau und, wie ihre als Liselotte von der Pfalz bekannt gewordene Tochter, eine unbestechliche Beobachterin. Hätte ihr Gemahl ihre Qualitäten erkannt und gefördert, wäre sie ihm wohl eine kluge Lebensgefährtin und Beraterin geworden. Von Kurfürst Karl Ludwig aus politischem Kalkül und wider ihren Willen geheiratet, verliebte sie sich in ihren Gemahl genau zu der Zeit, als er dem Liebreiz der jungen Freiin Louise von Degenfeld erlag, sie zur linken Hand ehelichte und die Kurfürstin verstiess. Wäre Letzteres nicht geschehen, dann hätte er wohl auch mit ihr noch zahlreiche Söhne gezeugt und vielleicht wäre dann der Kurpfalz der Pfälzische Erbfolgekrieg erspart geblieben.
Hannelore Helfer, kein wurm so sich nit krömt als man ihn tritt.Das Leben der Charlotte von Hessen-Kassel Kurfürstin von der Pfalz (1627 – 1686).Veröffentlichung der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 122.368 Seiten mit 16 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-218-8. EUR 29,80.
Dieser Jubiläumsband erscheint anlässlich der Ersterwähnung von rotuvilla vor 1250 Jahren. Der von der Stadt Rottweil herausgegebene Band beinhaltet zahlreiche knappe und gut lesbare Beiträge zu einem breiten Spektrum der Rottweiler Geschichte. In insgesamt elf Kapiteln werden ausgewählte Schlaglichter vorgestellt und mit Abbildungen versehen. Quellen- und Literaturhinweise ergänzen die Texte und ermöglichen auf diesem Weg eine tiefergehende Beschäftigung mit einzelnen Aspekten.
Stadt Rottweil und Mathias Kunz (Hrsg.), Schlaglichter der Rottweiler Geschichte.312 Seiten mit 193 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-291-1. EUR 22,80.
„D’accord mit de Welt“– diese Lebenseinstellung vermittelt der beliebteste und erfolgreichste Mundartautor badischer Zunge in seinem neuen Buch. Mit viel Witz und Charme, feiner Ironie und wortschöpferischem Talent beeindruckt Harald Hurst seine zahlreichen Fans immer wieder. Auch in seinen neuen Texten beschreibt er auf humorvolle und ironisch-satirische Art und Weise die unterschiedlichsten Alltagssituationen so treffend und mit solch einer Präzision, dass ihm auf diesem Gebiet so schnell niemand das Wasser reichen kann. Seien es banale Restaurantbesuche, alltägliche Treffen mit Bekannten oder die lästige Warterei am Bahnhof – aus jeder Situation zaubert Harald Hurst gelungene Prosa-Gedichte mit für sich sprechenden Titeln wie „De Casanova vom Seniorestift“ und „En Süßholzraschpler bin ich net“, unterhaltsame Geschichten wie „De Werkstattwein oder Barrique“ und „D´Frau Nägele“ sowie oft auch ans Absurd-Komische grenzende Dialoge wie „Thai-Hocketse“ oder „Netter Obend“. Bei alledem verliert er auch nie den Blick für sein Publikum, das mitunter auch mal einem „Publikumsverhör“ unterzogen wird. Dieses Buch ist ein Muss für alle Freunde der badischen Mundart und für jeden Hurst-Fan!
Harald Hurst, D'accord mit de Welt. Geschichten und Gedichte.144 Seiten, fester Einband.ISBN 978-3-95505-307-9. EUR 17,90.
Mit viel Liebe und Sachkenntnis hat Dr. Markus Weber – leidenschaftlicher Weinheimer, Pharmazeut, Philologe und weithin bekannt durch seine vielfältigen, mitreißenden Bühnenauftritte – zwölf bekannte Grimm’sche Volksmärchen ins Kurpfälzische übertragen und damit dem Dialekt wiedergegeben. Und er hat Aschenputtel, Schneewittchen & Co. in seiner Heimatstadt angesiedelt – auf wundersame Weise verwischen sich hier die Grenzen von Geschichten und Geschichte. Die Märchen in Woinemerisch und Hochdeutsch werden begleitet von wunderschönen Fotografien von Sven Sasse-Rösch und in Weinheim bildlich verortet durch zauberhafte Illustrationen von Bernhard Kück. Man kann mit Fug und Recht sagen: Weinheim ist eine Märchenstadt!
Markus Weber, Weinheimer Märchen frei nach den Brüdern Grimm.Zweisprachige Ausgabe Woinemerisch – Deutsch.256 Seiten mit 60 Farbabbildungen und 12 Illustrationen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-300-0. EUR 24,80.
Sophie von La Roches Briefe über Mannheim (1791), bisher kaum erforscht, werden hier im zerklüfteten Feld epistolarer Formen, Zwecke und Themen, zugleich in ihrem autobiographischen, journalistischen und kulturpädagogischen Anspruch sowie in ihrem Entstehungszusammenhang untersucht. Es geht in diesem komplizierten Text der Spätaufklärung zwar auch um bedeutende Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Institutionen Mannheims (wie z. B. das Theater), doch kommen dabei immer wieder alltagsweltliche Fragen der Verhaltenskultur und intellektuellen Orientierung im Zitatengewebe eines europäischen Literaturhorizontes zur Geltung, dies häufig in entschieden weiblicher Sicht. So verdichten sich im Erfahrungsraum der damals überwiegend in Speyer lebenden, durch ihre Romane bald berühmten Verfasserin Gedanken- und Problemfiguren der Popularphilosophie der Epoche. Der vorliegende Beitrag bietet den ersten Versuch, in exemplarischen Analysen und Synopsen die besondere Eigenart dieses in sich außerordentlich variablen Werkes im weiteren Kontext sichtbar zu machen.
Wilhelm Kühlmann, Empfindsame Urbanität. Zur kulturellen Polyphonie der „Briefe über Mannheim" (1791) von Sophie von La Roche.Mannheimer historische Schriften. Kleine Reihe, Band 2.128 Seiten mit 18 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-306-2. EUR 17,90.
Mannheim gilt, wie kaum eine andere Kommune in Deutschland, als Migrationsstadt. In vier Sprachen forderten schon 1607 die Stadtprivilegien Menschen auf, in die damals neu gegründete Stadt und Festung zu ziehen. Ohne Zuwanderung wäre der spätere Aufstieg zur Residenzstadt im 18. Jahrhundert, zur Industriestadt ab den 1860er Jahren sowie zur heutigen modernen Metropole im Herzen der Rhein-Neckar-Region undenkbar gewesen. Aber wer waren die Menschen, die nach Mannheim strömten, wie prägten sie Ort und Region? Und wie reagierten Stadtpolitik und -gesellschaft auf den Zuzug? Welche Konflikte und Chancen ergaben sich daraus und welche Wellenlinien sind zu konstatieren? In dreizehn Beiträgen gehen ausgewiesene Expertinnen und Experten diesen Fragen nach und zeigen auf, wie nachhaltig Zuwanderung Mannheim geprägt hat – von den Gründertagen bis in unsere Gegenwart.
Philipp Gassert, Ulrich Nieß und Harald Stockert (Hrsg.), Zusammenleben in Vielfalt. Zuwanderung nach Mannheim von 1607 bis heute.Veröffentlichungen zur Mannheimer Migrationsgeschichte, Band 1.320 Seiten mit 205 meist farbigen Abbildungen, Tabellen und Grafiken, Broschur.ISBN 978-3-95505-311-6. EUR 24,80.
Für das Judentum ist es ausgeschlossen, Jesus als Sohn Gottes zu akzeptieren, was zu schweren Konflikten mit den Christen führte. Martin Luther glaubte jedoch, die Juden davon überzeugen zu können, daß Jesus tatsächlich der prophezeite Messias sei. Als er schließlich erkennen mußte, daß das unmöglich war, äußerte er sich verbittert über die Juden. Dennoch leitete eine frühe Schrift Luthers im 17. Jahrhundert eine historische Wende ein, die viele Juden nach Deutschland zog, aber vor allem mit der Aufklärung und der folgenden Säkularisierung öffneten sich gute Aussichten für sie. In keinem anderen Land haben Juden eine derart wichtige Position im öffentlichen und geistigen Leben eingenommen wie im kaiserzeitlichen Deutschland und in der Weimarer Republik.
Volker Herzner, Warum Martin Luther an den Juden verzweifeln mußte und wie die Juden dennoch in Deutschland ihr Glück gefunden hatten.144 Seiten mit 5 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-312-3. EUR 14,90.
Eppingen ist eine gastfreundliche und sympathische Stadt mit einer über 1000-jährigen Geschichte, die sich in ihren wunderschönen Fachwerkhäusern widerspiegelt. Bereits aus der Ferne betrachtet, übt Eppingen – eingebettet in die Kraichgauer Hügellandschaft – eine besondere Anziehungskraft aus. Rund um den Pfeifferturm scharen sich prachtvolle und sorgfältig restaurierte Fachwerkhäuser, die mittelalterliche Reichsstadtromantik vermitteln. Wer der Einladung folgt, findet sich in einem unversehrten städtebaulichen Kunstwerk wieder, in dem man auf Schritt und Tritt Geschichten der großen und kleinen Leute begegnet. Und auch außerhalb des Altstadtkerns lässt sich vieles entdecken: Ein Spaziergang durch die Brettener Vorstadt und die Gebiete rund um die Altstadt ist ebenso lohnenswert wie ein Besuch in den vielen Museen, ein Abstecher auf einen der Erlebnispfade oder ein Ausflug in die Eppinger Stadt teile Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Mühlbach, Richen und Rohrbach am Gießhübel.
Petra Binder und Reinhard Ihle, Eppingen erleben. Fachwerkstadt mit Pfiff.Hrsg. von der Stadt Eppingen.136 Seiten mit 155 Farbabbildungen sowie 4 Karten, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-257-7. EUR 9,90.
Seit 1996 schreibt die Erich-Bracher-Schule Kornwestheim-Pattonville eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann. Unter dem Motto „Persönlichkeit und Perspektive“ hat sich das Bildungsangebot immer am Bedarf orientiert, was die hohen Schülerzahlen eindrucksvoll belegen. In einer leistungsorientierten und vom guten Miteinander geprägten Atmosphäre lernen und arbeiten hier rund 1750 Schülerinnen und Schüler mit 90 Lehrerinnen und Lehrern. Mit modernen, praxisorientierten Unterrichtsmethoden werden an der vom Landkreis Ludwigsburg getragenen Schule beste Perspektiven für die Berufswelt eröffnet. Getreu dem Leitbild „kompetent – innovativ – kooperativ“ fördert die berufliche kaufmännische Schule durch Bildungspartnerschaften mit renommierten Unternehmen und durch internationale Begegnungen intensiv auch den Kontakt nach außen. Der Rückblick auf 25 Jahre Schulgeschichte zeigt: Wer einen schulischen oder beruflichen Weg an der Erich-Bracher-Schule absolviert hat, ist auf das weitere Berufsleben bestens vorbereitet.
25 Jahre Erich-Bracher-Schule Kornwestheim-Pattonville.Hrsg. von der Erich-Bracher-Schule.96 Seiten mit 191 farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-301-7. EUR 16,90.
Die faszinierende Ausstrahlung des oberen Wiesentals im südlichen Schwarzwald spiegelt sich in den eindrucksvollen Aufnahmen des leidenschaftlichen Wanderers und Fotografen Wolfgang Lechler. Die bei unzähligen Exkursionen entstandenen Fotografien vermitteln plastisch, dass man nicht in die Ferne schweifen muss, um ein beeindruckendes Naturerlebnis zu genießen. Auf 18 Touren von der Hohen Möhr im Süden bis zum Feldberg im Norden wird die Charakteristik der bedeutendsten Erhebungen des oberen Wiesentals beleuchtet und man erfährt manch Wissenswertes nebenher. Die wunderschöne Landschaft überrascht immer wieder mit atemberaubenden Panoramen, hohen Felsen, rauschenden Wasserfällen und vielfältigen Eindrücken. Auf den detailliert beschriebenen, gut begehbaren Rundwanderungen lassen sich die Berge im Wiesental selbst „erlaufen“ – nur so erschließen sich ihre Dimensionen für alle Sinne. Nutzen Sie die Chance und lernen Sie diesen Teil des Südschwarzwaldes wirklich kennen.
Wolfgang Lechler, Berge im Wiesental. Wanderberge im südlichen Schwarzwald.160 Seiten mit 173 farbigen Abbildungen und 1 Übersichtskarte, fester Einband.ISBN 978-3-95505-296-6. EUR 24,80.
Der Pfarrer Georg Conrad Maickler (1574–1647) gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Fellbachs, von der sich noch heute viele Spuren im Ort erhalten haben. Seine Kirchenbücher dokumentieren die leidgeprägte Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in die der größte Teil seines Wirkens fiel. Doch nicht nur als Chronist spielte Maickler eine wichtige Rolle – er war ebenso Seelsorger, Theologe und weithin anerkannter Dichter, ein gekrönter »poeta laureatus«, der in seiner Vielseitigkeit das Ideal des frühneuzeitlichen humanistischen Gelehrten verkörperte. Die minutiös recherchierte und auf Originalquellen basierende Biografie »Georg Konrad Maicler, Pfarrer in Fellbach«, verfasst von Karl Friedrich Werner, der seit 1849 selbst Nachfolger Maicklers auf dem Fellbacher Pfarramt war, erschien erstmals 1855 in den von Werner herausgegebenen Sammlungen für Liebhaber Christlicher Wahrheit und Gottseligkeit. Sie liegt hiermit erstmals in einer modernen Ausgabe vor, der als Anhang zudem die Leichenpredigt auf Maickler des Cannstatter Dekans Friedrich Kieß von 1647 beigegeben ist.
Karl Friedrich Werner, Georg Konrad Maickler. Pfarrer in Fellbach 1574–1647.Mit einem Anhang und Nachwort neu herausgegeben von Fabian Mauch und der Stadt Fellbach.Fellbacher Hefte, Bd. 15.64 Seiten mit 7 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-293-5. EUR 12,90.
Die Kleine Geschichte der Stadt Neustadt an der Weinstraße zeichnet fundiert, kompakt und leicht lesbar die bewegte Geschichte der Stadt an der pfälzischen Weinstraße nach; ergänzt durch zahlreiche Abbildungen, eine übersichtliche Zeittafel und eine bibliografische Auswahl zur Geschichte. Aus dem Inhalt: – die Anfänge von den ersten Erwähnungen bis zum reichsstädtischen Privileg 1275 – die städtische Verfassung und die Zentralfunktionen der Stadt – die Stiftskirche als Grablege des Gründers der Universität Heidelberg Ruprecht I. – die kurze Blüte Neustadts als Zentrum des Calvinismus und der Pfalzgrafschaft Pfalz-Lautern – die Epoche der großen Kriege des 17. Jahrhunderts – die Franzosenzeit und der Übergang an Bayern – das Hambacher Fest – die Gründerzeit mit wirtschaftlichem Aufschwung und Wachstum der Stadt – Besatzung und »séparation« während der Weimarer Zeit – die Stadt während des »Dritten Reichs« – die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg – der Start ins 21. Jahrhundert – die Neustadter Stadtteile
Pirmin Spieß, Kleine Geschichte der Stadt Neustadt a.d.W.216 Seiten mit 64 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-992-7. EUR 19,90.
Besuchte der spätere italienische Staatspräsident und Faschistenführer Benito Mussolini anno 1908 wirklich den Nordschwarzwald? Hielt er zur Zeit des Eisenbahnbaus tatsächlich eine Rede in Langenbrand/Murgtal, im dortigen Gasthof „Zum Ochsen“? Angeblich sprach er zu seinen im Lokal versammelten Landsleuten – Spezialisten im Brücken- und Tunnelbau – und übernachtete schließlich auch im Haus, bevor er weiterzog. Dies soll im Zuge einer Vortragsreise geschehen sein, die ihn zu etlichen weiteren süddeutschen Baustellen führte, wo damals gleichfalls italienische Gastarbeiter beschäftigt waren. Entsprechende Gerüchte sind jedenfalls seit vielen Jahrzehnten weithin im Umlauf. In manch einer Publikation – wie auch auf diversen Internetseiten – wurde und wird dergleichen bis heute behauptet. Sicher ist: Die besagten Fachleute aus dem Süden hatten seinerzeit in dem Langenbrander Traditionslokal Quartier bezogen, und sie waren es auch, denen das Murgtal seine schönen Eisenbahnbrücken verdankte (die freilich 1945 großteils zerstört wurden). Tatsache ist auch, dass eine Ortschronik von der Hand des vormaligen Gernsbacher Hauptlehrers Heinrich Langenbach an mehreren Stellen davon berichtet. Was aber ist Dichtung, was die Wahrheit? Der Verfasser hat versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen – und ist dabei auf erstaunliche Sachverhalte gestoßen.
Wolfram Klumpp, Mussolini im Murgtal. Die alternativen Fakten des Heinrich Langenbach: Heimatgeschichte zwischen Regionalmarketing und Lügenpropaganda.144 Seiten mit 73 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-303-1. EUR 17,90.
Kepler, Heuss, Hölderlin – das sind große Namen! Alle drei haben ganz private, persönliche Bindungen an Orte im Neckartal, Zabergäu und Leintal. In den vielfältigen Geschichten stehen jedoch auch zahlreiche andere interessante Menschen und Dinge im Mittelpunkt – stets mit dem Fokus auf die spannende heimatkundliche Geschichte der Städte und Dörfer dieser reizvollen Gegend. Die äußerst facettenreichen Erzählungen reichen von einer 1300 Jahre alten Leiche, die viele Fragen offen lässt, über den Mithraskult bis hin zum Neckardrachen. Auch Kunst, Literatur und historische Ereignisse kommen dabei nicht zu kurz. Die informativen und spannend erzählten Geschichten stellen ein „Fenster“ dar, durch das man einen ersten Blick werfen kann, um sich dann je nach Neigung und Interesse weiter in das Thema zu vertiefen.
Irmhild Günther, Kepler, Heuss, Hölderlin. Geschichten aus dem Neckartal, Zabergäu und Leintal.192 Seiten mit 23 farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-299-7. EUR 17,90.
Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums der Neubegründung der Wirtschaftshochschule und heutigen Universität Mannheim am 12. Oktober 1946 wird hier erstmals eine wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellung ihrer Geschichte vorgelegt. Diese Gründung war Teil eines geistigen Wiederaufbaus in einer zerstörten Gesellschaft nach dem Krieg. Dabei knüpfte die Wirtschaftshochschule an die alte Städtische Handelshochschule von 1907 an, jedoch mit umfassenderem Anspruch: Die praktische wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung wurde von Anfang an um Fremdsprachen, Recht, Psychologie, Mathematik sowie Philosophie, Geographie und Geschichte erweitert. Über die Jahrzehnte gewann die Universität Mannheim, die sich seit 1967 so nennen darf, ihr unverwechselbares Profil. Heute ist sie eines der führenden wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzzentren Europas. In Forschung und Lehre übernimmt sie Verantwortung für die Gesellschaft: Ihre Mitglieder in den unterschiedlichen Disziplinen generieren Wissen und Expertise für die Gesellschaft, während ihre Absolventen und Absolventinnen die Zukunft von Gesellschaft gestalten.
Angela Borgstedt, Sandra Eichfelder und Philipp Gassert (Hrsg.), Eine Universität für die Gesellschaft. 75 Jahre Neubegründung Wirtschaftshochschule und Universität Mannheim.304 Seiten mit 125 Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-295-9. EUR 29,80.
Das Archiv der Freiherren von Gemmingen zu Treschklingen wurde bis 1935 im Wasserschloss zu Rappenau verwahrt und ist seither beim Generallandesarchiv in Karlsruhe hinterlegt und benutzbar. Es handelt sich dabei um ein Partikulararchiv des jüngeren, gemmingen-hornbergischen Hauptstammes, das insofern inhaltlich aufs engste verzahnt ist mit den gemmingischen Archiven von Burg Hornberg, aus Michelfeld, aus Fränkisch-Crumbach und in Neuhaus (Babstadt). Zu den ganz großen Archiven der Kraichgauer Ritterschaft gehörig, birgt es vielfältige Überlieferungen vom frühen 14. bis ins ausgehende 19. Jahrhundert. Interessant ist der hier erschlossene Gemmingen-Treschklinger Urkundenbestand natürlich in erster Linie für den Kraichgau, daneben aber nicht weniger für den Odenwald, für die Landschaften um die Unterläufe von Kocher und Jagst, für das Hessische Ried, für Rheinhessen und für die linksrheinische Pfalz. Außerdem finden sich darin zahlreiche Bezüge nach Franken, an den Niederrhein, nach Westfalen und nach Österreich. Dokumentiert ist in den 1073 hier publizierten Regesten bislang so gut wie unbekannter Urkunden nicht allein die Geschichte der Freiherren von Gemmingen und der mit ihnen verschwägerten Familien, sondern auch die Orts- und Regionalgeschichte der erwähnten Landschaften.
Kurt Andermann, Die Urkunden des Freiherrlich von Gemmingen’schen Archivs Treschklingen aus Rappenau. Regesten 1304 bis 1894.Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau e. V.624 Seiten, fester Einband.ISBN 978-3-95505-275-1. EUR 39,80.
Sie können das E-Book beispielsweise über diese Online-Shops erwerben:
Unterwegs zu Geschichte, Kunst und Kultur – der Museumsführer für die Region zwischen Schwarzwald und Schwäbischer AlbVon der Museumseisenbahn bis zur Fastnachtsausstellung, vom Römermuseum bis zur zeitgenössischen Kunst – die spannende, bunte und vielseitige Museumslandschaft der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bietet für jeden etwas: für Geschichtsinteressierte genauso wie für Kunstliebhaber, für Freunde der Volkskultur wie für Technikbegeisterte und natürlich ganz viel für kleine und große Entdecker. Mit diesem Museumsführer lassen sich nicht nur die insgesamt 115 Museen der Region entdecken. 32 Thementouren – zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto – laden darüber hinaus dazu ein, die überaus reiche Kulturlandschaft der Landkreise Rottweil und Tuttlingen und des Schwarzwald-Baar-Kreises in ihrer ganzen Vielfalt zu erkunden. Viele praktische Informationen und Tipps sorgen dafür, dass der Museumsbesuch in bester Erinnerung bleibt.
Karin Gessler, Museumsführer Schwarzwald-Baar-Heuberg.Hrsg. vom Landkreis Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Landkreis Tuttlingen, Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg.272 Seiten mit 250 Farbabbildungen und 1 Übersichtskarte, PDF.ISBN 978-3-89735-016-8. EUR 14,90.
Friedrich von Schomberg, 1615 in Heidelberg geboren, zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten Europas im 17. Jahrhundert. Herkunft und Politik weisen ihm den Weg über Sedan und die Niederlande nach Frankreich, Brandenburg-Preußen und England. In Frankreich steigt er zum Feldmarschall auf. In Portugal trägt er zur Sicherung der Unabhängigkeit des Landes bei. Von Ludwig XIV. wegen seines reformierten Bekenntnisses entlassen, wird er Fürsprecher der Hugenotten. Mit vielen hugenottischen Offizieren tritt er in die Dienste des Großen Kurfürsten, zieht aber 1688 mit Wilhelm III. von Oranien nach England. Sieg und Tod in der Schlacht am irischen Fluss Boyne 1690 tragen dem Marshall Schomberg einen festen Platz in der britischen Geschichte ein. Schomberg ist Teil einer breiten, England und die Pfalz verbindenden Geschichte. Aus England kommen Glaubensflüchtlinge in die Pfalz und England bietet pfälzischen Theologen Zuflucht. Nach 1945 suchen englische Kirchen Wege der Versöhnung. Pfälzische Landeskirche und United Reformed Church gehen 1957 eine Partnerschaft ein. Zahlreiche Biogramme zeigen die reichen Facetten der pfälzisch-britischen Kirchengeschichte auf; herausragend der Ludwigshafener Pfarrer Ernest Dawe (1923–2000).
Friedhelm Hans, Friedrich Hermann von Schomberg (1615–1690) mit Bausteinen zu einer britisch-pfälzischen Pastoralgeschichte.208 Seiten mit 70 meist farbigen Abbildungen, fester Einband inkl. CD.ISBN 978-3-95505-273-7. EUR 24,80.
Lena blickt zurück – auf den Beginn und das Ende ihrer Ehe mit Robert. In den nostalgischen Erzählungen deutet sie mehrfach einen wunden Punkt an. Robert ist Kettenraucher. Was zu Beginn noch wie eine jugendliche Sünde erscheint, entwickelt sich über die Jahre zu einer verhängnisvollen Gewohnheit. Immer von der Hoffnung auf Besserung erfüllt, kreisen ihre Gedanken um alte Freunde, vergangene Gespräche und endgültige Abschiede.
Dorothea Conrad, Lebensabschnitte in Rauch und Rot.128 Seiten, fester Einband.ISBN 978-3-95505-294-2. EUR 11,90.
Das Grauen hat einen Namen: DAS HEIDENLOCH ist die fiktive Aufdeckung einer Geheimakte. Sie schildert anhand von Einzeldokumenten fantastische Ereignisse auf dem Heiligenberg im Jahr 1907. Mysteriöse Wesen verbreiten dort Angst und Schrecken. Als es zu ersten Todesopfern kommt, versucht die eingesetzte Untersuchungskommission, verstärkt um Universitätsprofessoren und mit einem Aufgebot an Polizeikräften, weiteres Unheil abzuwenden und das Rätsel zu lösen. Historische Forschung und philologische Suche liefern schließlich eine erschreckende Antwort, in deren Zentrum das Heidelberger Heidenloch steht … Die schon als Print, E-Book und pfälzisches Schauerspiel so erfolgreiche Romanvorlage entwickelt sich erst recht in der Version als Graphic Novel zu einem ausdrucksstarken wie atemberaubenden Thrill, fernab einer nebelschwangeren, beschaulichen Heidelberger Romantik.
Das Heidenloch. Heidelberg Graphic Novel nach dem erfolgreichen fantastisch-mythologischen Roman von Martin Schemm.48 Seiten mit 225 Illustrationen und Zeichnungen von Wolfram Zeckai, fester Einband.ISBN 978-3-95505-284-3. EUR 16,90.
Mit dem vorliegenden Sammelband übergibt die Kommission für Stadtgeschichte der Öffentlichkeit erstmals eine Publikation in eigener Herausgeberschaft. Sie ist zugleich der erste Band einer neuen Schriftenreihe, die an die früheren Folgen von Buchveröffentlichungen zur Stadtgeschichte anknüpft und diese in einem neuen und auch optisch zeitgemäßen Format fortsetzt. Der Band widmet sich keinem besonderen thematischen Schwerpunkt, sondern fasst eine Reihe von bislang unveröffentlichten Einzelbeiträgen zusammen, die im Laufe der vergangenen Jahre entstanden sind. Deren Bogen spannt sich zeitlich von den Kaiseraufenthalten des 10. Jahrhunderts bis hin zur Bruchsaler Frauengeschichte in der Nachkriegszeit, thematisch – um nur einige Beispiele zu nennen – von den barocken Skulpturen im Schlossgarten über die Bruchsaler Männervereinigung „Räuberhöhle“ bis hin zur Würdigung von Johann Peter Frank als einem bedeutenden Medizinreformer des 18. Jahrhunderts.
Konrad Dussel und Jürgen Treffeisen (Hrsg.), Bausteine zur Geschichte der Stadt Bruchsal und ihres Umlands.Mit Beiträgen von Thomas Adam, Jürgen Dick, Konrad Dussel, Jürgen Treffeisen, Sarah Gallus, Sebastian Hoffmann, Florian Jung, Werner Schnatterbeck, Hannah Serfas, Jürgen Wacker.240 Seiten mit 110 meist farbigen Abbildungen und zahlreichen Tabellen und Grafiken, fester Einband.ISBN 978-3-95505-278-2. EUR 19,90.
Vor welche Probleme nicht-schriftliche Quellen Analyse und Interpretation oft stellen, aber auch welch überzeugende Ergebnisse der mit seinen Werkzeugen vertraute Historiker bzw. die mir ihren Werkzeugen vertraute Historikerin erzielen kann, spiegeln die Beiträge des vorliegenden Bandes wider. Dies gilt nicht nur für die Ausführungen der „Jungen Regionalforscher“, die über ihre erste Tagung „Ran an die Quellen“ berichten, sondern auch für die von Klaus Wirth, Benedikt Stadler und Uwe Gross über Scarra, die bedeutende Siedlung Schar am Rhein. In ihnen präsentieren sie die Ergebnisse ihrer Ausgrabungen in Mannheim-Scharhof, dessen Name noch heute an die frühe Besiedlung erinnert. Kunst- oder kunstgewerbliche Gegenstände stehen im Mittelpunkt der Aufsätze von Mathilde Grünewald, „Ein Dreimaster für Mannheim“, und Stephanie Herrmann, ein „Objekt der Unsterblichkeit“. Dabei handelt es sich zum einen um eine Petschaft oder ein Schmuckstück, dessen auf einem Ring aufsitzender Blütenkelch ein ovales Siegel mit der Darstellung eines Dreimasters umschließt, und zum anderen um ein aus Menschenhaar gefertigtes Armband mit der in Metall gefassten Daguerreotypie eines Knaben. Nicht-schriftlich sind sowohl die Quellen von Claude W. Sui und Stephanie Herrmann in ihrem Bericht über die Ausstellung des Forum Internationale Photographie „In 80 Tagen um die Welt“, als auch von Hans-Jürgen Buderer, der sich der Kunst im Dienst der Repräsentation des pfälzischen Kurfürsten Karl Philipp widmet. Ein weiterer kunstgeschichtlicher Beitrag von Stefanie Leibetseder „Bernini im Bild“ analysiert die Reproduktionsgrafiken von Giovanni Giacomo de Rossi als künstlerische Modelle für den kurpfälzischen Bildhauer Paul Egell. Michael Plumpe thematisiert die Landmünzen von Kurfürst Carl Ludwig und den Wiederaufbau der Kurpfalz nach dem Dreißigjährigen Krieg. Demgegenüber rücken Patrick Schlarb und Horst Pulkowski kulinarische Köstlichkeiten in den Mittelpunkt. Einerseits sind es die edlen Branntweine aus Mannheim, die von eingewanderten Hugenotten destilliert und verkauft wurden, anderseits die Käsekuchen, die „Burentorte“, der Prinzesskranz und der Mannemer Dreck aus der Konditorei Gustav Adolf Gerstel. An dunklere, jedoch unsere Gegenwart nach wie vor belastende Zeiten erinnern dagegen die Beiträge aus dem MARCHIVUM. Markus Enzenauer stellt die nationalsozialistischen Pläne und Entwürfe für den „Wiederaufbau“ der zerstörten Quadratestadt vor und beantwortet die Frage, ob bzw. inwieweit man 1944/45 bereit war, auf die Trümmer der alten Stadt Rücksicht zu nehmen. Marco Brenneisen erinnert an das dreißigjährige Jubiläum der KZ-Gedenkstätte Sandhofen sowie die ebenso lange Arbeit des gleichnamigen Trägervereins. Andreas Mix stellt unter der Überschrift „Straßenkampf in Rheinau“ das Gutachten des Mainzer Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte vor, das sich mit den Namensgebern der Straßen im Rheinauer Kolonialviertel“ auseinandersetzt. Umrahmt werden die Beiträge von Glückwünschen für Prof. Dr. Hermann Wiegand zu seinem 70. Geburtstag und der Würdigung des scheidenden Generaldirektors der Reiss-Engelhorn-Museen, Prof. Dr. Alfried Wieczorek, sowohl für seine herausragenden Verdienste beim Ausbau des Reiß-Museums als auch für die fruchtbringende Kooperation mit dem MAV. Der Würdigung des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen und dem Dank der Vorsitzenden des MAV schließen sich die Herausgeber der „Mannheimer Geschichtsblätter“ nachdrücklich an.
Mannheimer Geschichtsblätter 41/2021. Hrsg. von Hermann Wiegand, Wilfried Rosendahl, Ulrich Nieß, Hans-Jürgen Buderer und Wilhelm Kreutz. 144 Seiten mit 139 farbigen Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-95505-297-3. EUR 19,80.
Auf dem Albschäferweg und seinen Zeitspuren unterwegs durch die Heidenheimer BrenzregionAuf rund 158 Kilometern Länge führt der Albschäferweg als Rundweg im nordöstlichen Teil der Schwäbischen Alb über Wacholderheiden, durch dichte Wälder, vorbei an Zeugnissen der Erdgeschichte und kulturellen Denkmälern von Weltrang. In Kombination mit den ergänzenden Tages-Rundwegen, den »Albschäfer-Zeitspuren«, sowie den Wochenendwanderungen bietet dieses Buch für jeden Anspruch und Geschmack ideale Touren. Unterwegs mit der zertifizierten Wanderführerin Susi Reiser erlebt der Wanderer die Brenzberge und das naturreiche Brenztal, das Lonetal sowie das zauberhafte Eselsburger Tal. Die Touren führen über die Gerstetter Alb mit ihrer von Urmeeren geprägten Landschaft, auf den Rand des Meteorkraters Steinheim, ins Wental mit Felsenmeer sowie über die Karsthochfläche des Härtsfelds. Auch die Großen Kreisstädte Heidenheim und Giengen an der Brenz werden erkundet. Dabei erzählt die Autorin Geschichten über die Kräfte der Urzeit, beschreibt Kulturdenkmäler und stellt bedeutende Persönlichkeiten der Region vor. Ganz besonders am Herzen liegen ihr die Schäferinnen und Schäfer, die wertvolle Arbeit für die Landschaftspflege und den Erhalt der Kulturlandschaft leisten.▸ Mit Übernachtungstipps und Hinweisen zur Verpflegung auf dem Fernweg▸ Tagesetappen und Rundwanderwege zwischen 6 und 20 km Länge▸ Wochenendrundtouren kombiniert aus zwei bis drei Etappen▸ Detaillierte Karten und Wegbeschreibungen▸ Mit GPS-Tracks zum Download
Download der GPS-Daten der Touren
Susi Reiser, Der Albschäferweg und seine Zeitspuren. Wandern in der Heidenheimer Brenzregion.192 Seiten mit 168
farbigen Abbildungen, 24 Tourenkarten sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat. ISBN 978-3-95505-298-0. EUR 16,90.
Der aktuelle 60. Band der traditionsreichen Heimatbuchreihe des Landkreises Rastatt ist wieder ein besonderes Lesevergnügen geworden. Das Heimatbuch zeigt sich in neuem Layout und berichtet auf 256 reich bebilderten Seiten über vielfältige Themen aus den Bereichen Aktuelles und Gegenwart, Natur und Umwelt, Kunst, Kultur und Lebensart sowie der Geschichte unseres mittelbadischen Raumes. Daneben bietet das Heimatbuch 2021 fundierte Einblicke in die Arbeit erfolgreicher Unternehmen, berichtet spannend über Industriekultur insgesamt oder über jugendliches Engagement sowie bedeutende Persönlichkeiten. Alles in allem vereint das Heimatbuch aktuelle Themen der Gegenwart mit wissenswerten Bereichen unserer Gesellschaft in einzigartiger Weise.Aus dem Inhalt:• Highlights und Brennpunkte. 2020 im Rückblick• 50 Jahre Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium Durmersheim• Online-Unterricht an der Carl-Benz-Schule Gaggenau• Künstlerportraits im Heimatbuch – Ein Rückblick auf die letzten 20 Jahre• Ein bedeutender Teil unserer Erinnerungskultur in Mittelbaden: Stolpersteine im Landkreis Rastatt• Staatlich unterstützte Auswanderung aus Baden um 1850 unter besonderer Berücksichtigung der Waldkolonien Herrenwies und Hundsbach• Kloster Maria Linden• Proteste gegen Protestanten – Die Anfänge der evangelischen Kirchengemeinde in Rastatt• Weinbrenners abwesendes Meisterwerk – Das „Römische Haus“ im Rotenfelser Schlosspark• An die Töpfe, fertig, los!• Die Schlossberg-Historic in Gernsbach – Oldtimersport vom Feinsten• Die Picosens GmbH in Bühl und ihr Gründer Gerd Reime• Max Sator – Ein kreativer Eventmanager bietet der Pandemie die Stirn• Gastarbeiter*innen im Landkreis Rastatt – Identität(en) und Heimat(en) in unserer vielfältigen Gesellschaft• Gisela Merklinger – Pressesprecherin des Landkreises Rastatt von 1991 bis 2020• Dieter Kersten – Von den „Rocking Stars“ über die BadnerHalle zu „Made in Baden“• Der Musiker Norbert Moritz – „You’ve made me so very happy“• Klimawandel in Mittelbaden? – Der Zustand des Waldes im Landkreis Rastatt• Der Wolf im Murgtal – Eine Frage der Toleranz• 60 Jahre Fahrbücherei des Landkreises Rastatt• 60 Jahre Heimatbuch – Stimmen der Autorinnen und Autoren• Bücherecke im Heimatbuch
Interessantes aus dem Landkreis. Menschen und Geschichten 1961 – 2021. Heimatbuch des Landkreises Rastatt.Hrsg. vom Landkreis Rastatt und Landrat Toni Huber.256 Seiten mit 232 farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-269-0. EUR 16,90.
Unterwegs zu Geschichte, Kunst und Kultur – der Museumsführer für die Region zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb
Von der Museumseisenbahn bis zur Fastnachtsausstellung, vom Römermuseum bis zur zeitgenössischen Kunst – die spannende, bunte und vielseitige Museumslandschaft der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bietet für jeden etwas: für Geschichtsinteressierte genauso wie für Kunstliebhaber, für Freunde der Volkskultur wie für Technikbegeisterte und natürlich ganz viel für kleine und große Entdecker. Mit diesem Museumsführer lassen sich nicht nur die insgesamt 115 Museen der Region entdecken. 32 Thementouren – zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto – laden darüber hinaus dazu ein, die überaus reiche Kulturlandschaft der Landkreise Rottweil und Tuttlingen und des Schwarzwald-Baar-Kreises in ihrer ganzen Vielfalt zu erkunden. Viele praktische Informationen und Tipps sorgen dafür, dass der Museumsbesuch in bester Erinnerung bleibt.
Karin Gessler, Museumsführer Schwarzwald-Baar-Heuberg.Hrsg. vom Landkreis Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Landkreis Tuttlingen, Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg.272 Seiten mit 250 Farbabbildungen und 1 Übersichtskarte, Broschur.ISBN 978-3-95505-259-1. EUR 17,90.
Ein anderer Blick auf die Landschaften Rheinhessens und des Nordpfälzer Berglandes erschließt sich uns aus diesen Betrachtungen, in denen sich Geologie, Ökologie und Kulturgeschichte miteinander verweben. Über die Hintergründe der erdgeschichtlichen Entstehung verstehen wir die vielfältigen Formen dieser Landschaft neu und es wird deutlich, warum die Menschen, die hier leben, diese Gegebenheiten auf so vielfälftige Weise zu nutzen wissen. Mit den Kenntnissen aus der Geologie können wir nachvollziehen, warum gerade diese Landschaftsstrukturen, diese Wirtschaftsformen genau an dieser Stelle entstanden und sich wenige Kilometer weiter ganz anders darstellen.
Dieter Arnold, Landschaft mit anderen Augen sehen. Rheinhessen und das Nordpfälzer Bergland. Geologische und siedlungsgeschichtliche Betrachtungen.152 Seiten mit 82 farbigen Abbildungen, Karten und Grafiken, Broschur.ISBN 978-3-95505-280-5. EUR 19,90.
„In akribischer visueller Recherchearbeit hat Uscha Rudek-Werlé LICHTBLICKE und SCHATTENSPIELE fotografisch dokumentiert, in den eigenen, selbstgestalteten Räumen – auf Böden, Wänden, Ecken, Kanten. Details fotografiert, die sich im Spiel des Lichtes verwandeln. Spürbar wird dabei die fragile Schönheit eines ephemeren Lichtgebildes, das wie ein Hauch im Raum zu schweben scheint und diesen, wenn auch manchmal nur für Sekunden, in etwas jeweils gänzlich Neues transformiert. Details und Formen werden sichtbar, die für sich zu stehen vermögen, die urplötzlich ein Bild formen, das in der Fotografie aufscheint. Hell und Dunkel jedoch bilden in der Regel die Klammer der Gestaltung; aufeinander bezogene Gegensatzpaare, die wie Plus- und Minuspol einander benötigen, um ein Ganzes zu bilden. Und welche Farben das Licht hervorzaubert! Zarte und kräftige chromatische Verläufe, kaleidoskopartige Farbwirbel und flammende Rot- und Gelbtöne scheinen da auf, ungreifbar und doch wunderbar präsent. So flüchtig der festgehaltene Eindruck sein mag, verfestigt das Foto diesen Moment zum fertigen Bild, konstatiert eine Faktizität, die nicht anzweifelbar ist. So werden aus den Bildern Augenblicke festgehaltener Zeitlichkeit, Bruchstücke von Erinnerung und lebendigem Sein, die auch den Betrachter und seine Lebenswirklichkeit miteinschließen.“
Uscha Rudek-Werlé, LICHTBLICKE I.448 Seiten mit 4832 farbigen Abbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat. ISBN 978-3-95505-254-6. EUR 68,00.
Gesamtwerk, 4 Bände im hochwertigen Schuber„In akribischer visueller Recherchearbeit hat Uscha Rudek-Werlé LICHTBLICKE und SCHATTENSPIELE fotografisch dokumentiert, in den eigenen, selbstgestalteten Räumen – auf Böden, Wänden, Ecken, Kanten. Details fotografiert, die sich im Spiel des Lichtes verwandeln. Spürbar wird dabei die fragile Schönheit eines ephemeren Lichtgebildes, das wie ein Hauch im Raum zu schweben scheint und diesen, wenn auch manchmal nur für Sekunden, in etwas jeweils gänzlich Neues transformiert. Details und Formen werden sichtbar, die für sich zu stehen vermögen, die urplötzlich ein Bild formen, das in der Fotografie aufscheint. Hell und Dunkel jedoch bilden in der Regel die Klammer der Gestaltung; aufeinander bezogene Gegensatzpaare, die wie Plus- und Minuspol einander benötigen, um ein Ganzes zu bilden. Und welche Farben das Licht hervorzaubert! Zarte und kräftige chromatische Verläufe, kaleidoskopartige Farbwirbel und flammende Rot- und Gelbtöne scheinen da auf, ungreifbar und doch wunderbar präsent. So flüchtig der festgehaltene Eindruck sein mag, verfestigt das Foto diesen Moment zum fertigen Bild, konstatiert eine Faktizität, die nicht anzweifelbar ist. So werden aus den Bildern Augenblicke festgehaltener Zeitlichkeit, Bruchstücke von Erinnerung und lebendigem Sein, die auch den Betrachter und seine Lebenswirklichkeit miteinschließen.“
Uscha Rudek-Werlé, Lichtblicke I und II, Schattenspiele, Lichtspiele Schattenblicke. Gesamtwerk im Schuber (4 Bände).1102 Seiten mit 13793 farbigen Abbildungen und Fotografien, 4 Bände (fester Einband) im repräsentativen Großformat sowie mit hochwertigem Schuber. ISBN 978-3-95505-265-2. EUR 148,00.
„In akribischer visueller Recherchearbeit hat Uscha Rudek-Werlé LICHTBLICKE und SCHATTENSPIELE fotografisch dokumentiert, in den eigenen, selbstgestalteten Räumen – auf Böden, Wänden, Ecken, Kanten. Details fotografiert, die sich im Spiel des Lichtes verwandeln. Spürbar wird dabei die fragile Schönheit eines ephemeren Lichtgebildes, das wie ein Hauch im Raum zu schweben scheint und diesen, wenn auch manchmal nur für Sekunden, in etwas jeweils gänzlich Neues transformiert. Details und Formen werden sichtbar, die für sich zu stehen vermögen, die urplötzlich ein Bild formen, das in der Fotografie aufscheint. Hell und Dunkel jedoch bilden in der Regel die Klammer der Gestaltung; aufeinander bezogene Gegensatzpaare, die wie Plus- und Minuspol einander benötigen, um ein Ganzes zu bilden. Und welche Farben das Licht hervorzaubert! Zarte und kräftige chromatische Verläufe, kaleidoskopartige Farbwirbel und flammende Rot- und Gelbtöne scheinen da auf, ungreifbar und doch wunderbar präsent. So flüchtig der festgehaltene Eindruck sein mag, verfestigt das Foto diesen Moment zum fertigen Bild, konstatiert eine Faktizität, die nicht anzweifelbar ist. So werden aus den Bildern Augenblicke festgehaltener Zeitlichkeit, Bruchstücke von Erinnerung und lebendigem Sein, die auch den Betrachter und seine Lebenswirklichkeit miteinschließen.“
Uscha Rudek-Werlé, SCHATTENSPIELE.408 Seiten mit 4012 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat. ISBN 978-3-95505-256-0. EUR 52,00.
„In akribischer visueller Recherchearbeit hat Uscha Rudek-Werlé LICHTBLICKE und SCHATTENSPIELE fotografisch dokumentiert, in den eigenen, selbstgestalteten Räumen – auf Böden, Wänden, Ecken, Kanten. Details fotografiert, die sich im Spiel des Lichtes verwandeln. Spürbar wird dabei die fragile Schönheit eines ephemeren Lichtgebildes, das wie ein Hauch im Raum zu schweben scheint und diesen, wenn auch manchmal nur für Sekunden, in etwas jeweils gänzlich Neues transformiert. Details und Formen werden sichtbar, die für sich zu stehen vermögen, die urplötzlich ein Bild formen, das in der Fotografie aufscheint. Hell und Dunkel jedoch bilden in der Regel die Klammer der Gestaltung; aufeinander bezogene Gegensatzpaare, die wie Plus- und Minuspol einander benötigen, um ein Ganzes zu bilden. Und welche Farben das Licht hervorzaubert! Zarte und kräftige chromatische Verläufe, kaleidoskopartige Farbwirbel und flammende Rot- und Gelbtöne scheinen da auf, ungreifbar und doch wunderbar präsent. So flüchtig der festgehaltene Eindruck sein mag, verfestigt das Foto diesen Moment zum fertigen Bild, konstatiert eine Faktizität, die nicht anzweifelbar ist. So werden aus den Bildern Augenblicke festgehaltener Zeitlichkeit, Bruchstücke von Erinnerung und lebendigem Sein, die auch den Betrachter und seine Lebenswirklichkeit miteinschließen.“
Uscha Rudek-Werlé, LICHTSPIELE SCHATTENBLICKE.128 Seiten mit 126 ganzseitigen Farbabbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat. ISBN 978-3-95505-258-4. EUR 22,80.
„In akribischer visueller Recherchearbeit hat Uscha Rudek-Werlé LICHTBLICKE und SCHATTENSPIELE fotografisch dokumentiert, in den eigenen, selbstgestalteten Räumen – auf Böden, Wänden, Ecken, Kanten. Details fotografiert, die sich im Spiel des Lichtes verwandeln. Spürbar wird dabei die fragile Schönheit eines ephemeren Lichtgebildes, das wie ein Hauch im Raum zu schweben scheint und diesen, wenn auch manchmal nur für Sekunden, in etwas jeweils gänzlich Neues transformiert. Details und Formen werden sichtbar, die für sich zu stehen vermögen, die urplötzlich ein Bild formen, das in der Fotografie aufscheint. Hell und Dunkel jedoch bilden in der Regel die Klammer der Gestaltung; aufeinander bezogene Gegensatzpaare, die wie Plus- und Minuspol einander benötigen, um ein Ganzes zu bilden. Und welche Farben das Licht hervorzaubert! Zarte und kräftige chromatische Verläufe, kaleidoskopartige Farbwirbel und flammende Rot- und Gelbtöne scheinen da auf, ungreifbar und doch wunderbar präsent. So flüchtig der festgehaltene Eindruck sein mag, verfestigt das Foto diesen Moment zum fertigen Bild, konstatiert eine Faktizität, die nicht anzweifelbar ist. So werden aus den Bildern Augenblicke festgehaltener Zeitlichkeit, Bruchstücke von Erinnerung und lebendigem Sein, die auch den Betrachter und seine Lebenswirklichkeit miteinschließen.“
Uscha Rudek-Werlé, LICHTBLICKE II.448 Seiten mit 4821 farbigen Abbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat. ISBN 978-3-95505-255-3. EUR 68,00.
Den Landkreis Böblingen kreuz und quer durchwandern und dabei viel Schönes entdecken – 25 ausgewählte Wandertouren für das ganze Jahr regen an, die herrlichen Naturlandschaften Schönbuch, Heckengäu und Glemswald zu »erlaufen«. Ob in den dichten Wäldern des Schönbuchs, den Streuobstwiesen, der eher kargen Landschaft des Heckengäus – neben einer vielfältigen Flora und Fauna machen die Aussicht ins »Ländle«, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, schmucke Dörfer und Städte jeden Ausflug für Spaziergänger und Wanderer zu einem bereichernden Erlebnis. Die Natur vor der Haustür ist gerade in dicht besiedelten Räumen von besonderer Bedeutung – lernen Sie den Landkreis Böblingen zu Fuß (noch mehr) kennen und lieben!→ Praktische Hinweise zur Anfahrt, auch mit dem ÖPNV→ Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan→ Mit GPS-Tracks zum Download→ Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
Download der GPS-Daten der Touren
Dieter Buck, Wandern im Landkreis Böblingen. Die 25 schönsten Touren. Hrsg. vom Landkreis Böblingen.160 Seiten mit 145 farbigen Abbildungen, 25
Tourenkarten sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.
ISBN 978-3-95505-288-1. EUR 16,90.
Gedichte im Spannungsfeld zwischen Sinn und Unsinn, zwischen Trunk und Trieb, zwischen Subjekt und Objekt aus der Feder von Norbert Heizmann, unter anderem bekannt durch viele Fernsehauftritte bei der „Konstanzer Fasnacht“, aber auch als „Eingeborenenmusiker“ und zwischenzeitlich auch als Verfasser einiger musikalischer Bühnenstücke. Illustrationen von Birgit Orlowski in schlichter Schwarz-Weiß-Optik bereichern diese „Extremen Poeme“.Dann steh’n wir unter meiner Brause,ich und du, Gundula Gause.Da macht es plopp, mein Traum ist aus,sie ist zurück bei Klebers Claus.
Norbert Heizmann, Dann steh‘n wir unter meiner Brause. Extreme Poeme.144 Seiten mit 38 Illustrationen und Zeichnungen von Birgit Orlowski, Broschur.ISBN 978-3-95505-289-8. EUR 9,90.
Das 200. Jubiläum der Evangelischen Landeskirche in Baden im Jahr 2021 bietet Anlass, einen Blick auf die Geschichte(n) des badischen Protestantismus im 19. und 20. Jahrhundert zu werfen. An der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe fand eine Vorlesungsreihe „‚… ein wohl und innig vereintes Ganzes‘? 200 Jahre badischer Protestantismus 1821–2021“ statt. Mehr als ein Dutzend Themen konnten berücksichtigt werden. Neben einigen zeitlich enger gefassten Beiträgen finden sich vor allem thematisch fokussierte Längsschnitte, so dass unter verschiedenen Aspekten kirchlichen Handelns ein breitgefächertes Bild des Protestantismus in Baden gezeichnet wird. So werden Signaturen des badischen Protestantismus identifiziert, indem Theologie, Gottesdienst, Kirchenbau, Religionsunterricht, Geschlechterfragen, Ökumene, Politik u.a. dargestellt werden. Auf dieser historischen Basis gibt der Landesbischof abschließend einige Einblicke in zukünftige Herausforderungen und Strategien kirchenleitenden Handelns. Mit diesem Buch liegt ein bislang nicht vorhandener, facettenreicher Überblick über die zurückliegenden zwei Jahrhunderte des badischen Protestantismus vor.
Hans-Georg Ulrichs/Joachim Weinhardt (Hrsg.), „… ein wohl und innig vereintes Ganzes“? 200 Jahre badischer Protestantismus 1821–2021.296 Seiten mit 25 Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-287-4. EUR 24,80.
Wie der umfangreiche Titel schon verrät, finden sich hier neben „wertvollen“, „klassischen“ Medaillen auch Biermarken, Marken des Lebensbedürfnis-Vereins sowie Abzeichen, Marken und Medaillen zahlreicher (oftmals längst nicht mehr existierender) Firmen und Vereinigungen – einige davon inzwischen heiß begehrte Sammelobjekte ... Daneben umfasst das Buch aber auch selten gezeigte Objekte wie Freimaurer Bijoux und Wegegeld Quittungen, ebenso Einkaufswagenchips, Hundemarken und Fahrmarken aus Plastik, weiterhin aufwändig und hintersinnig gestaltete Notgeldscheine (darunter zwei unedierte Durlacher Scheine), alternative Zahlungsmittel wie den „Carlo“ sowie überaus künstlerisch und detailliert ausgearbeitete Faschingsorden – und natürlich den Ehrenfulder „Pour le Meerrettig“ ... Wenn auch in Form eines Kataloges angelegt, so besteht doch kein Anspruch auf Vollständigkeit – das wäre auf diesem Gebiet auch kaum möglich – vielmehr liegt der Reiz darin, die große Vielfalt der Themenbereiche widerzuspiegeln, teilweise nur anzureißen. Ich denke, so wäre es im Sinne Reinhard Goldschmidts gewesen, der diesen Katalog vor nahezu 15 Jahren in Angriff genommen und trotz widriger Umstände unermüdlich vorangetrieben hat, den Abschluss der Arbeit jedoch leider nicht mehr erleben durfte.
Reinhard und Tom Goldschmidt, Medaillen, Marken, Abzeichen und Notgeld von Karlsruhe. Ein Beitrag zur Stadt-, Firmen- und Vereinsgeschichte.280 Seiten mit 1098 farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-264-5. EUR 34,80.
Unser Traum vom Glück wurde wahr: Ein Wochenendhäuschen am Waldrand mit weitem Blick auf die sanften Hügel der Vogesen. Dazu Katzen, Katzen, Katzen. Genauer: der freche Kater Filou, die fürsorgliche Übermutter Maman, das schüchterne Minibienchen, die kapriziöse Minou und nicht zuletzt der unwiderstehliche schwarzweiß gefleckte Monsieur Philippe, der den Hauskauf durch sein Erscheinen zum exakt richtigen Zeitpunkt einfädelte.
Hans-Peter Kipfmüller, Wochenend & Katzenglück.128 Seiten, fester Einband.ISBN 978-3-95505-286-7. EUR 17,90.