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ab 14.09.2026
Von der Trauer zum Totenkult
ISBN 978-3-95505-461-8
Regulärer Preis:
39,80 €
Auf der Grundlage von Dokumenten in Land-, Kirchen- und Stadtarchiven nennt das Buch in Kurzform die Würdigungen für Gefallene, Vermisste und Verstorbene des Ersten Weltkriegs in den unterschiedlichen Formen, ob Kriegerdenkmal, Gedenktafel, Glasmalerei, Glocken oder Ähnliches. Dabei werden alle Gemeinden, die Ende der zwanziger Jahre zur Pfalz gehörten, in alphabetischer Reihenfolge berücksichtigt. Initiative, Planung, Finanzierung und Gestaltung sowie die zeitgenössische Deutung werden dazu je nach Quellenlage aufgezeigt. Dabei werden die verschiedenen Stufen der Entwicklung der Kriegerdenkmäler sichtbar von der Trauer zu Beginn der zwanziger Jahre bis hin zum Totenkult in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Kriegerdenkmäler wurden nach Aussage des Speyerer Oberbürgermeisters zu Brücken vom Zweiten ins Dritte Reich. Die nur unvollständige Überlieferung der Geschichte der einzelnen Objekte macht deutlich, dass diese Übersicht nur ein Anfang sein kann als Anstoß und Orientierung für die lokale Geschichtsforschung.
Heinrich Thalmann, Von der Trauer zum Totenkult. Kriegerdenkmäler, Gedenktafeln und Ähnliches der Pfalz in der Zwischenkriegszeit. Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 125. 400 Seiten mit 1020 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-95505-461-8. EUR 39,80.
Besatzungszeit und Autonomiebewegungen im Gebiet von Rheinland-Pfalz 1918–1930
ISBN 978-3-95505-512-7
Regulärer Preis:
34,80 €
Dieser Band enthält Vorträge einer Tagung vom November 2022 zur Geschichte der alliierten Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg im heute rheinland-pfälzischen Raum. Das Thema ist weit entfernt davon, ausgeforscht zu sein. So werden in den hier vorgelegten Beiträgen auch bislang vernachlässigte Quellen privater Herkunft und aus französischen Archiven berücksichtigt.
Im ersten Abschnitt wird die Besatzungszeit politisch in den Blick genommen – aus der Perspektive Frankreichs und Bayerns, zu dem damals die Pfalz gehörte, sowie der USA. Der zweite thematische Block fokussiert die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen des verlorenen Krieges und der Besatzungszeit. Im dritten Teil des Tagungsbands stehen die Autonomiebestrebungen im Mittelpunkt, die bei aller Verschiedenheit eine Annäherung an Frankreich anstrebten. Ein abschließender Themenkomplex befasst sich mit Erinnerungen an die Besatzung des linksrheinischen Gebiets. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterstützte Frankreich, nicht zuletzt eingedenk der Erfahrungen aus der Zwischenkriegszeit, die Autonomiebewegung nicht mehr. Durch die Gründung von Rheinland-Pfalz sowie der Europäischen Gemeinschaft und durch die Aussöhnung mit Frankreich wurden wesentliche Forderungen, die vormals als „Separatismus“ und „Vaterlandsverrat“ geschmäht worden waren, am Ende doch umgesetzt. Das Leid, das ihre Anhänger erdulden mussten, erfuhr jedoch erst spät eine Anerkennung.
Ute Engelen und Walter Rummel (Hrsg.), Besatzungszeit und Autonomiebewegungen im Gebiet von Rheinland-Pfalz
1918–1930.
Veröffentlichung der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 123
Mit Beiträgen von Hans Ammerich, Ute Engelen, Thomas Fandel, Volker Gallé, Richard Hedrich-Winter, Gerhard Hetzer, Elise Julien, Michael Martin, Lenelotte Möller, Max Oehlmann, Walter Rummel, Armin Schlechter, Stefan Schaupp, Matthias Schmandt, Otmar Seul, Heinrich Thalmann, Julia Wambach und Heike Wittmer.
360 Seiten mit 70 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-95505-512-7. EUR 34,80.