In den letzten Jahrhunderten ist in unserer Gegend ein Brauch entstanden, der in vielen anderen Regionen Deutschlands in dieser Art nahezu unbekannt ist: Unsere Vorfahren bedachten die Nachbardörfer und -städte mit Uznamen, die auf besonderen Begebenheiten beruhten und die über die Zeit zu festen Beinamen für die Orte und ihre Bewohner wurden. Auch heute noch blitzen die „Bloomäuler“, „Lellebollem“ und „Neckarschleimer“ gelegentlich auf und regen alteingesessene wie auch zugezogene Bewohner der Rhein-Neckar-Region zu Spekulationen über ihre Bedeutung und Herkunft an.
Diese Ortsneckereien bewahrt der humorvoll illustrierte Band vor der Vergessenheit und untermalt sie gleichzeitig mit vielen Anekdoten und Geschichten, die ein lebendiges Bild vom Alltag der vergangenen Generationen zeichnen.
David Depenau, Die Ortsnecknamen in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis. Von Bloomäuler, Lellebollem und Neckarschleimer.128 S. mit 76 Illustrationen, fester Einband. 2002.ISBN 978-3-89735-205-6. EUR 13,90.
Mannheim in Aufregung: Bei den Arbeiten im Mannheimer Schloss werden Geheimgänge entdeckt! Zur gleichen Zeit geht Sema, das Mädchen aus dem Jungbusch, einer mysteriösen Melodie nach und gerät unversehens in eine abenteuerliche Schatzsuche unter dem Mannheimer Schloss. Nach einer Reihe von Aufsehen erregenden Ereignissen gelingt es ihr, das gespenstische Rätsel der Geheimgänge zu lüften und dabei auch die Folgen eines tragischen Unfalls zu überwinden ...
Andrea Liebers, Spuk in Mannheim. Das Geheimnis im Schlosskeller.Mit Illustrationen von Johanna Berking.96 S. mit 65 z. T. farbigen Illustrationen, fester Einband. 2002.ISBN 978-3-89735-206-3. EUR 14,90.
Die Anwesenheit von rund 20 000 Amerikanern in Heidelberg ist seit langem eine Selbstverständlichkeit. Kaum jemand erinnert sich noch an die problembehafteten Anfänge. In Zeiten deutscher Nachkriegsnöte frönten die Amerikaner als Sieger und Besatzer in requirierten Liegenschaften einem sprichwörtlichen „Besatzungsluxus“. Der Aufbau tragfähiger Beziehungsstrukturen war daher äußerst problematisch. Der allmähliche Durchbruch zu einem freundschaftlichen Verhältnis ist weniger offiziellen Bemühungen als privatem Engagement zu danken. Am Ende der Besatzungszeit waren die Bedingungen für ein gutnachbarschaftliches Nebeneinander geschaffen, ein wirkliches Miteinander war keiner der beiden Seiten ein Bedürfnis. Die vorliegende Arbeit, eine am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg entstandene Dissertation, zeichnet die Formierungsphase der deutsch-amerikanischen Beziehungen in Heidelberg im Licht der gesamtpolitischen Entwicklung vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges nach.
Theodor Scharnholz, Heidelberg und die Besatzungsmacht. Zur Entwicklung der Beziehungen zwischen einer deutschen Kommune und ihrer amerikanischen Garnison (1948/49–1955).Buchreihe der Stadt Heidelberg. Bd. X.304 S. mit 21 Abb. und 6 Grafiken, fester Einband.Edition Guderjahn. 2002.ISBN 978-3-89735-193-6. EUR 22,80.
Der Autor Wolfgang Lorch und der Maler Wolfgang Schwartz – beide echte „Albgauer“ und engagierte Heimatkundler – unternehmen in ihrem reich bebilderten und liebevollen Albgau-Buch einen unterhaltsamen Streifzug durch Geschichte und Landschaft des malerischen Albtals. „Der Albgau“ – ein echtes Muss für alle, die das Albtal und seinen Charme lieb gewonnen haben oder es für sich entdecken möchten.
Wolfgang Lorch, Der Albgau. Von Bad Herrenalb bis Ettlingen – Ein Streifzug durch Geschichte und Landschaft mit Skizzen und Aquarellen von Wolfgang Schwartz.108 S. mit 111 Illustrationen von Wolfgang Schwartz, attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2002.ISBN 978-3-89735-200-1. EUR 13,90.
Von 1701 bis 2001 spannt sich der Bogen, in dem die Geschichte der stationären Krankenversorgung in Mannheim nachgezeichnet wird. Mit Schwerpunkt im 20. Jahrhundert schildert der Autor die Eröffnung der Städtischen Krankenanstalten im Neckarpark am 8. Juli 1922 ebenso eindrücklich wie das Schicksal des Krankenhauses, seiner Mitarbeiter und Patienten während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Von der Wiederaufbauphase der 1950er Jahre führt der Weg über die Errichtung der Medizinischen Fakultät im Jahre 1964 zu den Klinikneubauten der 1980er und 1990er Jahre. Durch die 1997 erfolgte Umwandlung des Klinikums der Stadt Mannheim in eine gGmbH und mit der Verleihung des gesetzlich verankerten Status eines Universitätsklinikums durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten am 6. März 2001 wurden schließlich entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Axel W. Bauer legt damit die erste Monographie zur Geschichte des Mannheimer Klinikums vor, in der – bereichert durch aussagekräftige Zeitdokumente und Abbildungen – die historische Entwicklung vom Nothaus der Barockzeit bis zur Klinikum Mannheim gGmbH auf ansprechende Weise geschildert wird.
208 S. mit 44 Abb., fester Einband. 2002. ISBN 978-3-89735-196-7. EUR 14,90
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Das Buch lädt ein, einen Blick zurück in die Marbacher Geschichte zu werfen und die Lebensumstände der Bewohner kennen zu lernen. Der Leser wird sowohl mit alltäglichen Problemen der städtischen Gesellschaft, aber auch mit fremdbestimmten weltgeschichtlichen Einflüssen auf die Stadt und ihre Einwohner konfrontiert. Eine Fülle von interessanten Darstellungen unterschiedlicher Autoren holt längst Vergessenes aus dem Dunkel der Geschichte und bietet Einblick in das Leben der Marbacher Einwohner vom steinzeitlichen Jäger und Sammler bis zu den vielfältigen Spektren und Anforderungen des bürgerlichen Lebens im 19. Jahrhundert.
Geschichte der Stadt Marbach am Neckar. Band 1 (bis 1871).Hrsg. vom Schillerverein Marbach am Neckar e. V.840 S. mit 474 z. T. farbigen Abb. und Register, Leinenband mit Schutzumschlag. 2002.ISBN 978-3-89735-189-9. EUR 34,80.
Drei der vier Beiträge namhafter Historiker im Band „Millennium“ gehen auf einen Vortragszyklus zurück, den die Stadt Pforzheim im Jahre 2000 anlässlich des bevorstehenden Jahrtausendwechsels durchführte. Ziel des Vortragszyklus war es gleichsam, die Magie der runden Jahreszahl in historischer Perspektive zu beleuchten. Den Auftakt bildete Johannes Frieds Referat über den einzigen Jahrtausendwechsel, den es vor Silvester/Neujahr 2000/2001 gegeben hat. Im Anschluss daran referierte Gerhard Fouquet über spätmittelalterliche Endzeiterwartungen und schließlich Michael Salewski über das Jahr 1900. Die Zukunftsforscher Angela und Karlheinz Steinmüller steuerten einen Aufsatz über die aktuelle Jahrtausendwende bei.
Hans-Peter Becht (Hrsg.), Millennium. Beiträge zum Jahrtausendwechsel.Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Pforzheim. Bd. 3.96 S., fester Einband. 2002.ISBN 978-3-89735-198-1. EUR 14,90.
Radbruch, in Lübeck geboren, begann seine akademische Karriere Ende 1903 in der Neckarstadt, die er 1914 wieder verließ. Nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten Königsberg und Kiel sowie zwei Amtszeiten als Reichsjustizminister in den Jahren 1921 bis 1923 kehrte er 1926 wieder auf einen Heidelberger Lehrstuhl zurück. Hier erlebte er, der sich an exponierter Stelle für die Gründung und den Bestand der Weimarer Republik eingesetzt hatte, ihr Ende in der spezifischen lokalen Ausprägung. 1933 sofort entlassen, waren ihm 1945 nur noch wenige Schaffensjahre beschieden, in denen er für einen demokratischen Neubeginn innerhalb und außerhalb der Universität wirkte. Der umfangreich bebilderte Band schildert anhand von Dokumenten und Fotografien das Leben und Wirken Gustav Radbruchs.
Armin Schlechter (Bearb.), Gustav Radbruch 1878–1949. Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts zwischen Rechtswissenschaft und Politik.Archiv und Museum der Universität Heidelberg. Schriften 6.Hrsg. von Werner Moritz.72 S. mit 44 Abb., geheftet. 2002.ISBN 978-3-89735-199-8. EUR 9,90.
Der zweite Band der „Pforzheimer Gesprächen zur Sozial-, Wirtschafts- und Stadtgeschichte“ beschäftigt sich mit der Nachkriegszeit und spiegelt den Inhalt von Vorträgen und Diskussionen junger Wissenschaftler zu folgenden Themen wieder:
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen 1945–53 / Kommunale Polizei nach 1945 am Beispiel Pforzheim / Polizeiausschüsse als kommunale Institution der Kontrolle über die Polizei / Großeinsätze der Münchner Polizei in den frühen fünfziger Jahren / Zum Zusammenhang von Demokratisierung und Gesundheitspolitik in der amerikanischen Besatzungszone / Frauen, Prostitution und die Kontrolle weiblicher Sexualität im Hamburg der Nachkriegszeit
Christian Groh (Hrsg.), Öffentliche Ordnung in der Nachkriegszeit.Pforzheimer Gespräche zur Sozial-, Wirtschafts- und Stadtgeschichte. Bd. 2.Hrsg. von Hans-Peter Becht und Gerhard Fouquet.Mit Beiträgen von Stefan Noethen, Christian Groh, Kurt H. G. Groll, Gerhard Fürmetz, Dagmar Ellerbrock und Michaela Freund.160 S. mit 3 Abb., Broschur. 2002.ISBN 978-3-89735-188-2. EUR 21,80.
Aus dem Inhalt:
Wormser Stadtmauern / Burgenkunde / Kurpfälzisches Amt Boxberg / Befreiung französischer Garnisonen im Neckartal 1689 / Der Kupferstecher Egid Verhelst / Peter Ferdinand Deurers Wanddekorationen im Leimener Rathaus / Mannheimer politische Elite im Vormärz / Eberhard Kuhn, Lehrer und Organist in Mannheim / NS-Frauenorganisationen in Mannheim 1929–1933 / „Die Ehrenarchive“ der Lessingschule und des Realgymnasiums im Zweiten Weltkrieg / Jakob Trumpfheller / Bevölkerungsstatistik im 18. Jh. / Schiller-Porträt / Ein Biedermeierspiegel aus der Manufaktur Schmuckerts / Erwerbung der Sammlung Gabriel von Max 1917 / Grabungstagebuch Dr. Walter Bauer (Worms) / Orte der Zwangsarbeit in Mannheim / Mannheimer Schloss / Buchbesprechungen und Berichte / Mannheimer Chronik 2000
Mannheimer Geschichtsblätter. Neue Folge 8/2001.Mit Beiträgen von Frank-Uwe Betz, Peter Blastenbrei, Hans Joachim Bodenbach, Werner Diefenbacher, Kathrin Fischer, Mathilde Grünewald, Wolfgang von Hippel, Andrea Hoffend, Hans Huth, Andreas Krock, Rainer Kunze, Anette Michel, Helmut Neumaier, Hansjörg Probst, Karl-Hermann Schlage, Doris Strack, Roland Vetter, Jürgen Voss, Hermann Wiegand.632 S. mit 226 Abb. und 7 großformatigen Karten, fester Einband. 2002.ISBN 978-3-89735-177-6. EUR 34,80.
Die Stadterhebung im Jahr 1901 markiert in Walldorf die Wende vom Bauerndorf zum agrarbestimmten Marktplatz. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gehören die einst ortsprägende Hopfenbörse und die Zigarrenfabriken schon längst der Vergangenheit an. Walldorf ist mittlerweile ein „virtueller Marktplatz“ der High-Tech-Industrie.
Diese bedeutsamen Jahre in Walldorfs Entwicklung lassen die Autorinnen und Autoren Revue passieren. Die Themen wie Junioren und Senioren, ausländische Mitbürger, Kirche, Kunst, Kultur und Sport, Wirtschaft, Verkehr und weltweite Partnerschaften sind nach wie vor aktuell. Das Buch lässt vergangene Zeiten wieder aufleben, nicht zuletzt wegen der vielen Abbildungen von anno dazumal.
Stadt Walldorf (Hrsg.), Walldorf 21 – 100 Jahre Stadtrechte. Von der Hopfenbörse zum virtuellen Marktplatz.Mit Beiträgen von Christa Birkenmaier, Heinz Brehm, Herbert C. Ebeling, Andy Herrmann, Dieter Herrmann, Jürgen Herrmann, Ludwig H. Hildebrandt, Jürgen Kamm, Christine Kollenz, Thomas Löffler, Adolf C. Nagel, Heinrich Pohl, Klaus Ronellenfitsch, Robert Wieser.348 S. mit 291 z. T. farbigen Abb., attraktives quadratisches Format, fester Einband. 2003.ISBN 978-3-89735-179-0. EUR 19,90.
Im dritten Band der Handschuhsheimer Friedhofs-Reihe finden Inge Frese und Karl Kollnig wieder eine glückliche Verbindung von farbigem Grabbild und aussagekräftiger Kurzbiographie.
132 S. mit 57 Fotos von Dagmar Welker, fester Einband. Edition Guderjahn. 2002. ISBN 978-3-89735-191-2. EUR 19,80
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Die fruchtbare Pflanzenwelt von Weinheim und Umgebung ist Thema dieses mit vielen farbigen Abbildungen versehenen, kenntnisreich und verständlich geschriebenen Bandes, der zu Erkundungen und Entdeckungen im Vorderen Odenwald, der Rheinebene und der Bergstraße einlädt. Zahlreiche Karten und eine umfangreiche Artenliste runden dieses für Kenner und Laien gleichermaßen wertvolle Buch ab.
Hrsg. von der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V. 416 S. mit ca. 160 farbigen Abb., fester Einband. 2003. ISBN 978-3-89735-115-8. EUR 22,80.
Eindrucksvoll schildert der Band das Schicksal Bruchsals und seiner Einwohner in der Zeit des Aufstiegs und der Diktatur des Nationalsozialismus. Besonderes Interesse gilt dabei dem Schicksal der Verfolgten des Naziregimes, der jüdischen Gemeinde Bruchsals, deren Angehörige hier alle namentlich aufgeführt werden, den physisch und psychisch Kranken und allen anderen, die nicht in das weltanschauliche und politische Bild der Nationalsozialisten passten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der politischen und kirchlichen Entwicklung Bruchsals und der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Hierzu gehört der Widerstand sowohl Einzelner als auch ganzer Gruppen.
Alexia Kira Haus, Bruchsal und der Nationalsozialismus. Geschichte einer nordbadischen Stadt in den Jahren 1918–1940.Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Bruchsal. Bd. 19.288 S. mit 79 Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-190-5. EUR 17,90.
Der gut lesbare Band führt anhand zahlreicher Abbildungen in das Leben und Wirken Bucers ein. Geschildert werden die Stationen seines Lebens in Schlettstadt, Heidelberg, Weißenburg, Straßburg und Cambridge sowie sein Bestreben, die gesellschaftliche und kirchliche Einheit wiederzugewinnen, die durch die Reformation in Europa verloren gegangen war. Er war wohl derjenige der Reformatoren, der am stärksten unter der Trennung der Christenheit in unterschiedliche Kirchen litt.
Erst das 20. Jahrhundert mit seinen ökumenischen Bestrebungen hat die Bedeutung Bucers sowohl für das Verhältnis der Protestanten untereinander als auch für das Verhältnis zwischen römisch-katholischer Kirche und protestantischen Kirchen neu entdecken und würdigen können.
Albert de Lange und Thomas Wilhelmi, Martin Bucer (1491–1551). Auf der Suche nach der Wiederherstellung der Einheit.Archiv und Museum der Universität Heidelberg. Schriften 5.Hrsg. von Werner Moritz.80 S. mit 47 z. T. farbigen Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-180-6. EUR 12,00.
Aus dem Inhalt:
Steinzeitliche Funde im Raum Winnenden – Neues zum Jakobusaltar in der Schlosskirche von Winnenden – Die Kirche Sankt Bartholomäus in Hertmannsweiler – Landjäger in Winnenden – Die Geschichte einer Ordnungsinstitution 1807–1945 – Winnender Kindergärten 1849–1949 – Chronik 1998 u. Chronik 1999
Winnenden gestern und heute. Lebenswege zwischen Steinzeit, Kindheit und Ewigkeit.Veröffentlichungen des Stadtarchivs Winnenden. Bd. 8.Hrsg. von der Stadt Winnenden.240 S. mit 170 Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-178-3. EUR 17,90.
Die Reihe des „Jahrbuch Enzkreis“ bietet seit der Entstehung 1986 einen vielfältigen und anschaulichen Einblick in die Entwicklungen des Landkreises. Ausgewählte thematische Schwerpunkte werden aus vielerlei Blickwinkeln dargeboten. Dazu gehören in jeder Ausgabe feste Themen wie der Enzkreis selbst und die Gemeinden, Natur, Wirtschaft, Soziales. Der Leser erhält einen illustrierten Einblick in Vergangenheit und Gegenwart seiner Gemeinde. Aus dem Inhalt (Bd. 9): Der Enzkreis und seine Gemeinden – Kultur und Bildung – Wirtschaft, Verkehr und Soziales – Natur und Umwelt – Land und Leute – Das aktuelle Thema: Denkmalschutz und Denkmalpflege – Chronik des Enzkreises
Der Enzkreis. Jahrbuch 9. Hrsg. vom Landratsamt Enzkreis.360 S. mit 298 meist farbigen Abb., fester Einband. 2003.ISBN 978-3-89735-126-4. EUR 12,80.
Kaum ein anderes Adelsgeschlecht des Kraichgau war so reich, wie das der Freiherren von Venningen. Ihnen gehörte im Umkreis von Sinsheim rund ein Viertel. Man sollte daher erwarten, es liege eine Fülle von Literatur vor. Doch wer nach Informationen sucht, wird enttäuscht, denn über Erwähnungen in Ortschroniken, wenige Aufsätze und ein einziges Buch über Bischof Johann VI. von Basel ist die Geschichtsschreibung bisher nicht hinausgekommen. Andererseits existiert ein umfangreiches, nur eben noch wenig ausgewertetes Familienarchiv und besonders im Generallandesarchiv Karlsruhe eine Fülle von Urkunden und anderem Schrifttum. Das vorliegende Buch enthält die erste zusammenfassende Auswertung dieses Materials. Dabei kam weit mehr als nur eine Familienchronik heraus. Die Geschichte von Lehenbesitz und Eigentum der Herren von Venningen wird von den ersten urkundlich greifbaren Anfängen bis zum Ende des Lehenwesens im 19. Jahrhundert nachgezeichnet. Gerade dieser große historische Bogen macht das Buch zu einem Nachschlagewerk für regional- und lokalgeschichtlich Interessierte. Die davon betroffenen Ortschaften erhalten teils eine Bereicherung ihrer Ortschroniken, teils werden – wo noch keine Ortschronik vorliegt – wichtige Vorarbeiten dazu geleistet.
Meinhold Lurz, Die Freiherren von Venningen.Sonderveröffentlichung Nr. 17.Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau e. V.816 S. mit zahlreichen, z. T. farbigen Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-186-8. EUR 34,80.
Burg Guttenberg über dem Neckar wurde zur Stauferzeit gegründet und ist nie im Kampf erobert oder zerstört worden. Seit rund 800 Jahren kontinuierlich bewohnt, ist sie seit 1449 im Besitz eines Zweiges der Freiherren von Gemmingen. Bis heute leben dort Angehörige der Familie. Dieses kulturgeschichtliche Ensemble wird in diesem Buch in Form von vielen Regesten, die das Generallandesarchiv in Karlsruhe vom Guttenberger Urkundenbestand besitzt, präsentiert. Eine umfangreiche und detaillierte Quellenpräsentation.
Kurt Andermann, Die Urkunden des freiherrlich von Gemmingen’schen Archivs auf Burg Guttenberg über dem Neckar. Regesten 1353–1802.Sonderveröffentlichung Nr. 6.Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau e. V.159 S., Broschur. 2001.ISBN 978-3-89735-182-0. EUR 12,90.
Der Band behandelt die staats- und wirtschaftspolitischen Reformen des pfalzbayerischen Kurfürsten ab 1780 in Bayern. Politisches Instrument für die Durchführung der Stummen Revolution war Stephan Freiherr von Stengel, engster Vertrauter und Sohn des Kurfürsten. Ziele der Reformen waren die Entwicklung eines einheitlichen Staatsverbandes, die Schaffung von Eigentum und Staatsvermögen, die volkswirtschaftliche Nutzung von Grund und Boden sowie die Aufhebung einer merkantilistischen Handelspolitik und die Durchsetzung des Freihandels.
Mannheimer Geschichtsblätter. Neue Folge/Beiheft 3. Hrsg. von der Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz – Mannheimer Altertumsverein von 1859. 256 S. mit 1 Abb., Broschur. 2003. ISBN 978-3-89735-113-4. EUR 19,90.
Die eindrucksvollen, farbigen Fotografien von Helmut Pfeifer und Gülay Keskin, ergänzt durch Texte von Manfred Kurz, beleuchten die vielen Facetten, die Wiesloch und seine Stadtteile aufweisen – von historischen Bauwerken und idyllischen Landschaften über eine solide Gewerbestruktur bis hin zu zahlreichen Festen und einem bemerkenswerten Reichtum an modernen Kunstwerken.
Hrsg. von der Stadt Wiesloch. 96 S. mit 239, meist farbigen Abb., fester Einband, repräsentatives Großformat. 2001. ISBN 978-3-89735-162-2. EUR 19,90.
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Die Stadt Pforzheim wurde im Zweiten Weltkrieg zu 80 % zerstört. Anhand archäologischer Fundstellen und Archivmaterialien lassen die Autoren das untergegangene Pforzheim wieder auferstehen. Erhaltene und verschwundene historische Gebäude sowie sämtliche Fundstellen in Pforzheim werden vorgestellt und kenntnisreich erläutert. Beim Lesen begeben wir uns auf Spurensuche nach der untergegangenen Stadt Pforzheim. Ein reich bebilderter Text gibt einen spannenden Einblick in die neuesten Forschungsergebnisse und in bisher noch nie veröffentlichtes Material. In dieser Zusammenschau von Archäologie und Geschichte beschreitet die Publikation in Baden-Württemberg neue Wege.
Simon M. Haag und Andrea Bräuning, Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt.Unter Mitarbeit von Annegret Kotzurek.Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg. Materialien zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Bd. 15. Hrsg. vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim.240 S. mit 221 Abb. und 4 großformatigen Karten. 2001.ISBN 978-3-89735-168-4. EUR 19,90.
„Spatzen“, „Frösch“ und „Krabbe“ gibt es ja einige in Karlsruhe und Umgebung. Aber warum? Und woher kommen die „Brigande“ und die „Woogletsche“? Sicher hat jeder zugezogene, aber auch jeder alteingesessene Bewohner der Region in und um Karlsruhe schon einmal Spekulationen über die Necknamen der Städte und Dörfer angestellt.
In den meisten anderen Gegenden Deutschlands sind solche Ortsneckereien in dieser Form nicht bekannt. Unsere südwestdeutschen Vorfahren dagegen bedachten sich schon seit vielen Jahrhunderten aufgrund besonderer Begebenheiten gegenseitig mit ‚Uznamen‘, die mit der Zeit zu festen Beinamen für die Orte und ihre Bewohner wurden. Diesen alten, für unsere Region so typischen Brauch vor dem Vergessen zu bewahren, ist Anliegen des soeben im Verlag Regionalkultur erschienenen Buches „Von Dohlenaze, Holzlumpe und Milchsäule – Die Necknamen in Stadt und Landkreis Karlsruhe“.
Auf 112 Seiten hat David Depenau in dem humorvoll illustrierten, fest gebundenen und liebevoll gestalteten Band alles zusammengetragen, was ältere Einwohner und Literatur heute noch hergaben, um möglichst viele – auch bereits vergessene – Varianten der Ortsneckereien festzuhalten. Darin sind endlich für alle interessierten Freunde der Alltagsgeschichte unserer Region die heute noch gebräuchlichen und verschollenen Necknamen mitsamt ihrer Bedeutung nachzulesen. Dass dieses Thema auf enormes Interesse trifft, zeigen schon der Erfolg der Vorauflage, die sich den Uznamen der Stadt Karlsruhe widmete, sowie die große Spannung, mit der David Depenaus „Necknamen“-Buch nun in Karlsruhe selbst wie auch im gesamten Landkreis erwartet wird. Ein schönes Nachschlage- und Lesebuch ist dabei entstanden, das bei allem Fleiß und aller Genauigkeit die Freude an den Geschichten und Geschichtchen nicht zu kurz kommen lässt, die sich um die „Linsebaich“, „Klemmbaidel“ und „Mondspritzer“ ranken.
Dass die Generationen vor uns ihr Leben – trotz ihres oft sehr mühseligen Alltags und ohne Unterhaltungsmedien – mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln kräftig würzten, ist die Botschaft hinter den gesammelten Necknamen, ihren historischen Hintergünden und den damit verbundenen Anekdoten.
David Depenau, Die Necknamen in Stadt und Landkreis Karlsruhe. Von Dohlenaze, Holzlumpe und Milchsäule.112 S. mit 76 Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-176-9. EUR 12,90.
Til verbringt Weihnachten dieses Jahr bei Opa Krause in Heidelberg. Doch statt winterlichem Schneevergnügen herrscht leider Sonnenschein bei 15°C. Aber ein Ausflug in den nahe gelegenen Odenwald verändert alles …
Urplötzlich tobt ein gewaltiger Spiralwolkensturm über Odenwald und Heidelberg und begräbt Land und Leute unter einer meterhohen Schneedecke. Die Meteorologen rätseln vergeblich und die Polizei tut alles, um den Menschen zu helfen. Haben hier etwa übernatürliche Kräfte ihre Hand im Spiel?
Auch Til und Xandra, Opa Krause, Frau Mitnacht und Agnes Stefan geraten in den Strudel der Ereignisse, nachdem Til ein geheimnisvolles Hufeisen von seinem Ausflug mit nach Hause gebracht hat. Während sich die Situation dramatisch zuspitzt, häufen sich die Fragen: Toben da wirklich der schreckliche Rodensteiner und das gespenstische Wilde Heer? Werden die fünf das Rätsel um Sturm und Hufeisen lösen, bevor ein fürchterliches Unglück geschieht? Und was haben ein Hufeisennagel und ein Holzkreuz in einem Geheimversteck damit zu tun?
Andrea Liebers, Spuk im Odenwald.Mit Illustrationen von Johanna Berking.96 S. mit 67 z. T. farbigen Illustrationen, fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-161-5. EUR 14,90.
Damian Hugo von Schönborn – Fürstbischof von Speyer und von Konstanz – war schon bisher kein Unbekannter. Vor allem als Bauherr der Bruchsaler Residenz hat er sich über Südwestdeutschland hinaus einen Namen gemacht. Der vorliegende Band bietet erstmals einen spannenden und informativen Überblick über das gesamte Lebenswerk des Schönborn und liefert damit auch wertvolle Beiträge zur Geschichte des deutschen Südwestens und zur Reichsgeschichte im 18. Jahrhundert.
Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Bruchsal. Bd. 18. 288 S. mit 27 Abb., fester Einband. 2001. ISBN 978-3-89735-173-8. EUR 15,90
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Ein bunter Reigen wissenschaftlicher Beiträge zur Geschichte Pforzheims, der Pforzheimer Stadtkirche, dem Leben von Frauen, Juden und Zigeunern im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Pforzheim, zur Religionspolitik und zu Reuchlin sowie natürlich zur Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim. Die Beiträge der verschiedenen Autoren sind ansprechend und unterhaltsam abgefasst und werden durch zahlreiche Bilder ergänzt.
Ängste und Auswege. Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim: Beiträge zur Stadtgeschichte.Hrsg. von der Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim.Mit Beiträgen von Frank Hirschfeld, Olaf Schulze, Claus Kuge, Mina Roller, Ulrike Rein, Gertrud Mürle,Gerhard Heinzmann, Herbert Ruff, Gerhard Brändle, Volker Leppin, Christoph Timm, Gerald Dörner.280 S. mit 66 Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-174-5. EUR 15,90.
Eine Zusammenstellung von weit über 1000 Regesten über die Städte Wiesloch und Walldorf, die dem Benutzer und Heimatfreund als ergiebige Quellenbasis dienen soll. Der Begriff Urkunde bzw. der daraus erstellten Regesten wurde absichtlich sehr weit gefasst, d. h. auch Grabinschriften, Itinerare und Ähnliches fanden Berücksichtigung.
Ludwig H. Hildebrandt (Bearb.), Mittelalterliche Urkunden über Wiesloch und Walldorf und die Ortsteile Alt-Wiesloch, Baiertal, Frauenweiler, Hohenhardt und Schatthausen sowie der Herren von Hohenhart, von Schadehusen, von Walldorf und von Wissenloch.Hrsg. von der Stadt Wiesloch und der Stadt Walldorf.208 S., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-164-6. EUR 19,90.
Raffaele Mostotto ist Italiener, gut gekleidet und äußerst geschäftstüchtig. Er könnte durchaus der Mafia angehören, und in einem gewissen Sinne trifft dies auch tatsächlich zu. Aber was hat er in den kleinen idyllischen Dörfern und der reizvollen Landschaft des Kraichgaus verloren? Erstmals ist mit dem vorliegenden Buch ein Kriminalroman erschienen, der sich als Schauplatz des Geschehens des Kraichgaus und der Gegend um Mannheim und Heidelberg angenommen hat. Auf witzige und ironische Art und Weise schildert der Krimi den Kampf des Dorfpolizisten Robert Stauß gegen ein Verbrechen, das die dörfliche Idylle und den Frieden der Dorfbewohner zu zerstören droht. Entschlossen tritt er den Verbrechern mit unkonventionellen Methoden und der Unterstützung der Dorfgemeinschaft entgegen.
168 S., fester Einband. 2001. ISBN 978-3-89735-167-7. EUR 12,90
Der Zusammenhang von Laut und Bedeutung wird seitens der Linguistik ungern behandelt; namhafte Gelehrte leugnen sogar jeden Zusammenhang und bezeichnen mit Ferdinand de Saussure die Sprache als willkürlich. Dieser Ansicht tritt Günther Debon entgegen.
Günther Debon, Die Leistung der Sprachlaute. Zum Klangwort im Westen und Osten.216 S., Broschur.Edition Guderjahn. 2001.ISBN 978-3-89735-171-4. EUR 17,90.
Wiesloch – Beiträge zur Geschichte. Bd. 2.Hrsg. vom Stadtarchiv Wiesloch. Mit Beiträgen von Andreas Hensen, Uwe Gross, Ludwig H. Hildebrandt, Helmut Walther, Kurt Andermann, Christine Prohaska-Gross, Volker Steck, Volker Kronemayer, Michael Bock, Manfred Kurz, Klaus Rothenhöfer, Antje Mues, Peter Gleber, Karl Günther.344 S. mit 205 z. T. farbigen Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-169-1. EUR 18,50.
Gibt es ein untrügliches Mittel, Kunstfälschungen zu entlarven? Der Maler Hugo Troendle ist davon überzeugt. Er kennt auch das Geheimnis, wie dies zu bewerkstelligen ist: Die Lösung des Rätsels befindet sich in Paris in der Rue Montparnasse und hat einen erstaunlichen Geruchssinn. Diese und ähnliche Geschichten stellen einen Querschnitt durch das erzählerische Schaffen des 1969 verstorbenen Autors Fritz Knöller dar – „ein Spannungsbogen von der fiebertraumhaften Momentaufnahme bis hin zur vergnüglich-genüsslichen Erzählsamkeit.“ Dabei zeigen die Kurzgeschichten den Autor als treffsicheren Satiriker, geistreichen Humoristen und kritischen Beobachter seiner Zeit.
Fritz Knöller, Tulpen und Alligatoren. Merkwürdige Geschichten.Sonderveröffentlichung des Stadtarchivs Pforzheim. Bd. 1.96 S., fester Einband. 2001.
Die jüngere Geschichte der Handelskammer beider Basel, fachkundig und anschaulich aufgearbeitet vom Institut für Unternehmensgeschichte ifu. 1876 und 1919 gegründet, fusionierten die Basler Handelskammer und der Verband der Industriellen von Baselland 1996 miteinander und gaben der international erfolgreichen Wirtschaftsregion Basel neue Impulse sowie eine innovative und stabile Interessenvertretung.
Walter Hochreiter, 125 Jahre Handelskammer beider Basel. Die letzten fünfzig Jahre.Hrsg. von der Handelskammer beider Basel.96 S. mit 37 z. T. farbigen Abb., attraktives quadratisches Format. 2001.ISBN 978-3-89735-170-7. EUR 12,00.
Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche war der wohl prominenteste Besucher des ehemaligen Kurhotels mit Badeanstalt in Steinabad bei Bonndorf. Wie unzählige Gäste aus aller Herren Länder, die Steinabad in den letzten 130 Jahren beherbergte, suchte er dort Heilung und Linderung für seine chronischen Magenbeschwerden. Bei seinem Aufenthalt konnte Nietzsche einen „Blick ins Glück werfen“, aber auch zahlreiche Besucher nach ihm fanden Gastlichkeit und Erholung in einer der schönsten Gegenden des südlichen Schwarzwalds. Ende 1925 ging das ehemalige Kurhotel für einen Kaufpreis von 55000 Reichsmark an den Kreis Karlsruhe über, der dieses Anwesen für die Fürsorge erholungsbedürftiger Kinder erwarb. Mit erheblichem finanziellen Aufwand wurden die Gebäude in Steinabad gründlich renoviert, so dass den Kindern und Jugendlichen ein gut ausgestattetes Haus zur Verfügung stand. Von 1938 bis 1945 übernahm die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt die Leitung des Heims, ehe es für weitere zwei Jahre unter die Verwaltung der französischen Militärregierung gestellt wurde. Erst 1947 ging Steinabad wieder in das Eigentum des Landkreises Karlsruhe über, der dort seit 1966 ein Schullandheim betreibt und stets bemüht ist, Steinabad als attraktives Reiseziel zu erhalten.
Bernd Breitkopf, Artur Riesterer und Pia Schmücker, Steinabad – Von der Mühle zum Schullandheim. Die Geschichte des Steinabads aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums als Einrichtung des Landkreises Karlsruhe.Beiträge zur Geschichte des Landkreises Karlsruhe. Bd. 3.Hrsg. vom Kreisarchiv des Landkreises Karlsruhe.96 S. mit 49 z. T. farbigen Abb., fester Einband. 2001.ISBN 978-3-89735-158-5. EUR 9,90.
Friedhöfe und Grabstätten sind wichtige Denkmäler lokaler Kulturgeschichte. Sie zeigen Wege in die Vergangenheit und sie sind Orte der persönlichen Trauer und des Gedenkens. Der Rundgang in diesen drei Bänden entwirft ein erinnerndes Licht auf ausgewählte Persönlichkeiten und Familien der Ortsgeschichte wie der deutschen Wissenschafts- und Kulturgeschichte, die in Handschuhsheim ihre letzte Ruhe gefunden haben. Denn Handschuhsheim, auf uraltem Kulturboden gelegen, hatte sich im letzten Jahrhundert zu einem beliebten Wohnsitz von Universitätsangehörigen und betuchten Bürgern entwickelt. Sie wussten den Reiz der Lage am Ausgang des lieblichen Mühltals und die Atmosphäre in Heidelbergs „Wein-, Obst- und Gemüsegarten“ rund um die Tiefburg zu schätzen. Zahlreiche Bilder sowie ein Plan des Friedhofs machen das Werk anschaulich und laden zu einer eigenen Erkundung ein.
Karl Kollnig und Inge Frese, Der Handschuhsheimer Friedhof – Band 2.152 S. mit 69 Fotos von Dagmar Welker und 1 Faltplan, fester Einband.Edition Guderjahn. 2000.ISBN 978-3-89735-159-2. EUR 24,80.
Ein Bildband, der auf eine vergnügliche und informative Zeitreise in die Vergangenheit des Landkreises entführen will. In zahlreichen Bildern und Zeitzeugenberichten erwacht dabei eine Epoche wieder zum Leben, in welcher der Alltag der Menschen vom Spannungsverhältnis zwischen wirtschaftlicher Not und „Wirtschaftswunder“ geprägt wurde.
Bernd Breitkopf und Regina Faulhaber (Bearb.), Vom Notstand zum Wohlstand. Die 50er und 60er Jahre im Landkreis Karlsruhe.Hrsg. vom Kreisarchiv des Landkreises Karlsruhe.132 S. mit 250 Abb., fester Einband. 2000.ISBN 978-3-89735-143-1. EUR 15,90.
Aus dem Inhalt:Mithras-Kultbilder / Fränkische Besiedlung / Burgenkunde / Friedrich Hecker in Mannheim / Stadtbild um 1830 / Dreißigjähriger Krieg / Buchbesprechungen und Berichte / Mannheimer Chronik 1999
Mannheimer Geschichtsblätter. Neue Folge 7/2000.Mit Beiträgen von Wolfgang von Hippel, Hans-Joachim Hirsch, Ursula Koch, Rainer Kunze, Ulrich Nieß, Sebastian Parzer, Hansjörg Probst, Hanspeter Rings, Susanne Vogt, Maria Weiß, Udo Wennemuth, Alfried Wieczorek, Hermann Wiegand.440 S. mit 148 Abb., fester Einband. 2000.ISBN 978-3-89735-147-9. EUR 25,80.
In dem reich bebilderten Band Karl Wilhelmis (1786–1857) werden historische Berichte über die Germanen den bis dahin bekannten archäologischen Funden gegenübergestellt. Diese Erstausgabe seines nachgelassenen Werkes ist eine beispielhafte Kulturgeschichte der Germanen vom Niedergang des Römischen Reiches bis zum Tod Karls des Großen.
Hrsg. von Klaus Eckerle im Auftrag der Freunde Sinsheimer Geschichte e.V., des Heimatvereins Kraichgau e.V. und der Stadt Sinsheim. 191 S. mit 93 Abb., fester Einband. 2001. ISBN 978-3-89735-183-7. EUR 12,90
Im Kopialbuch des Ritters Engelhard von Neipperg (gest. 1495), der als Vicedom, Amtmann und Rat in kurpfälzischen Diensten stand, spiegeln sich alle rechtlich bedeutsamen Aspekte adligen Lebens im ausgehenden Mittelalter. Infolge der weiten Streuung von Engelhards Besitz finden hier nicht allein Kraichgau und Zabergäu Berücksichtigung, sondern auch die linksrheinische Pfalz, das Elsass und die südliche Bergstraße. Der Leser gewinnt Einblicke in das Urkundenarchiv eines spätmittelalterlichen Adligen, die sowohl für die Familien-, Orts- und Landesgeschichte als auch für die allgemeine Geschichte von Interesse sind.
Kurt Andermann, Das Kopialbuch des Engelhard von Neipperg († 1495). Urkundenregesten (um 1235) 1331–1493.Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau e. V. Sonderveröffentlichung Nr. 11.109 S. mit 3 farbigen Abb., Broschur. 2001.ISBN 978-3-89735-181-3. EUR 12,00.
1682–1900
Das Ortssippenbuch Zeutern stellt ein wichtiges Nachschlagewerk für heutige und kommende Generationen dar und gibt Antwort auf die Frage nach der Abstammung von vielen Familien und Einzelpersonen aus Zeutern.
Hrsg. von der Gemeinde Ubstadt-Weiher.
1120 S., fester Einband. 2001.
ISBN 978-3-89735-166-0. EUR 40,00.