Heidrun Halbaur befasst sich schon
geraume Zeit mit dem Leben ihres Großvaters Alfred Bassermann,
festgehalten in unzähligen hinterlassenen Dokumenten, Briefen und
Tagebucheinträgen. Diese zeigen, wer hinter der Person Alfred Bassermann
steckt, ein Ehemann und Vater, Forscher, Literat und Soldat. Alfred
Bassermann war ein Mann mit vielen Begabungen und zahlreichen
Leidenschaften. Er beschäftigte sich ausgiebig mit Astrologie, verfasste
Marionetten- und Theaterstücke und brachte seinen Kindern Kunst, Musik
und Poesie näher. Doch vor allem war es Dante, der ihn Zeit seines
Lebens begleitete und ihn unter anderem bis nach Italien führte, um sich
vollkommen der Erforschung des Dichters und der Übersetzungen seiner
Texte hinzugeben. Die Autoren skizzieren – gerade durch seine persönlichen
Aufzeichnungen – ein detailliertes Bild eines Bildungsbürgers des 19.
Jahrhunderts aus Mannheim, Schwetzingen und Königsfeld.
Heidrun Halbaur (Hrsg.), Auf den Spuren meines Großvaters Alfred Bassermann.
Einblicke in sein großbürgerliches Leben zwischen Pflicht, Leidenschaft und seiner Danteforschung.
Autoren: Monika Rummel und Dr. Uwe Rummel.
168 Seiten mit 156 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-95505-350-5. EUR 17,90.
Was machen Sie mit einem Besen,
„fegen“, „kehren“ oder „wischen“? Wo „hopsen“ und wo „jucken“ die Kinder
vom Stuhl auf den Boden? Wann schmeckt die Suppe „schleib“, wer macht
bei Ihnen den Kamin sauber und wie heißt eigentlich bei uns der
„Löwenzahn“? Diese und viele andere Fragen werden im Kleinen Sprachatlas
des Landkreises Rottweil beantwortet. Dabei soll es nicht nur darum
gehen, wie man „früher“ gesprochen hat. Auch Angehörige der jüngeren
Generation kommen hier zu Wort und zeigen, dass junge Erwachsene
durchaus noch dialektale Elemente in ihrer Alltagssprache haben. Für
diesen Atlas wurden an die 250 Bürgerinnen und Bürger aus allen 70
Gemeinden und Ortsteilen im Landkreis zu ihrem jeweiligen Dialekt
befragt. Auf 72 Karten und Abbildungen zeigt der Kleine Sprachatlas des
Landkreises Rottweil die heutigen mundartlichen Verhältnisse von
Aichhalden bis Zimmern. Ein ausführliches Register der im Buch
besprochenen Wörter ist angehängt. So lädt der Atlas ein zum Blättern
und zum Nachschlagen – ein Muss für Reig’schmeckte, für Hiesige und
solche, die es werden wollen.
Weitere Bände:
Kleiner Sprachatlas von Baden-Württemberg
Kleiner Sprachatlas des Landkreises Freudenstadt
Rudolf Bühler und Hubert Klausmann, Kleiner Sprachatlas des Landkreises Rottweil.
Herausgegeben vom Landkreis Rottweil.
176 Seiten mit 72 Karten und Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-95505-358-1. EUR 19,90.
Es sind nur noch wenige Exemplare verfügbar!
Im Frühjahr 1944 wurde der
beschauliche Ort Seckach im Bauland Zeugnis eines gewaltigen
Bauprogramms zur Untertageverlagerung der Firma Fichtel & Sachs aus
Schweinfurt. Seckach war nicht der einzige Ort in Deutschland, in dem
ein solches Verlagerungsprogramm stattfand. Ein ähnliches Projekt wurde
zum Beispiel in Obrigheim, nur rund 20 km von der Baulandgemeinde
entfernt, unter dem Tarnnamen „Goldfisch“ in die Tat umgesetzt. Noch zu
Friedenszeiten bereitete sich die Führung des Deutschen Reiches auf den
baulichen Schutz von Industrieanlagen vor. Während des Zweiten
Weltkrieges wurden diese Pläne dann umgesetzt. So entstanden zahlreiche
Untertageverlagerungen von Industriebetrieben.
Aus diesem Grund wurden auch Teile der Produktion von
Fichtel & Sachs unter dem Tarnnamen „Sachsen“ nach Seckach in die
Stollen des Gipswerks Seidenstricker verlagert. Der Tarnname „Sachsen“
spielte dabei auf den Namen des verlagerten Unternehmens Fichtel &
Sachs an. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung hat bisher nicht
stattgefunden. Auch die Quellenlage ist äußerst spärlich. Die
vorliegende Publikation im Rahmen der „Beiträge zur Geschichte des
Neckar-Odenwald-Kreises“ versteht sich daher als Beitrag zur
Grundlagenforschung zu diesem Thema.
Simon Metz, Als Sachsen in Seckach lag. Das NS-Verlagerungsprojekt der Schweinfurter Kugellagerindustrie 1944/45.
Hrsg. vom Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises.
Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises, Band 9.
80 Seiten mit 20 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-95505-365-9. EUR 11,90.
Im
Mittelpunkt dieses Buches steht der 1874 eröffnete Karlsruher
Hauptfriedhof, der älteste kommunale Parkfriedhof in Deutschland. In
Wort und Bild werden der von Josef Durm entworfene, beeindruckende
Eingangsbereich des Friedhofs, weitere bedeutende historische Gebäude
und Grabstätten sowie besondere Gräberfelder vorgestellt. Aber nicht nur
die Geschichte des Friedhofs selbst, sondern auch historische und
aktuelle Entwicklungen in der Bestattungskultur sind Thema des Bandes.
Dazu gehören neue Gestaltungsformen der Gräber und Grabfelder, wie zum
Beispiel die Landschaftsgärten, die in den letzten Jahrzehnten
entstanden sind. Darüber hinaus wird die Geschichte des
Hauptfriedhofs in eine Gesamtschau der Karlsruher Friedhofsgeschichte
eingebunden. Bald nach der Stadtgründung wurden konfessionelle Friedhöfe
eingerichtet, der 1781 eröffnete heutige Alte Friedhof an der
Kapellenstraße stand allen christlichen Konfessionen offen. Daneben
finden auch die jüdischen Friedhöfe und die Begräbnisstätten der
Markgrafen und Großherzöge von Baden und ihrer Familienangehörigen in
ihrer ehemaligen Residenzstadt Berücksichtigung. Zu diesen zählt das
Wahrzeichen Karlsruhes, die Pyramide auf dem Marktplatz, unter der sich
die Gruft des Karlsruher Stadtgründers Markgraf Karl Wilhelm von
Baden-Durlach befindet.
Gräber, Grüfte, Trauerstätten. Die Friedhöfe und Begräbnisstätten der Kernstadt Karlsruhe.Neuauflage des Buchs von Karl Zahn, überarbeitet und ergänzt von Simone Maria Dietz und Wolfgang Wegner. Hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Katrin Dort und Volker Steck. Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs, Band 37. 216 Seiten mit 158 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband. ISBN 978-3-95505-352-9. EUR 19,90.
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Komm mit in die Vergangenheit! Hier gibt es vieles zu entdecken. Die drei Freunde Sofia, Emine und Ben erleben zusammen mit Hund Archie eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit. Wie musizierte man vor 42 000 Jahren? Wie konnte man mit Steinwerkzeugen Ackerbau betreiben? Warum baute man in Oberschwaben so nah an Seeufern, dass man die Häuser auf Stelzen stellte? Fragen über Fragen … Hätten Archie und Emine nicht die Decke mit den seltsamen Gegenständen entdeckt – wir könnten nicht zusammen mit den drei Freunden die abenteuerlichen Entdeckungen der Archäologie bestaunen. Aber Vorsicht! Dein Lieblingsstofftier dabei gut festhalten ;-)
Isabelle Göntgen/David Marchal, Komm mit in die Vergangenheit.Mein großes Archäologie-Wimmelbuch Baden-Württemberg.16 Seiten im attraktiven Großformat, stabiler Karton.ISBN 978-3-95505-348-2. EUR 16,90.
Dieses Buch berichtet von queerer Emanzipation, aber auch von Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung. Über viele Jahrhunderte waren Menschen, die heute als schwul, lesbisch, bi, trans*, inter*, queer bezeichnet werden, der Stigmatisierung und Verfolgung ausgesetzt. Davon betroffen waren auch viele Menschen aus der Rhein-Neckar-Region. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzten sich einige von ihnen öffentlich für Anerkennung und Gleichberechtigung ein und wirkten an der Entstehung erster Communities mit. Diese wurden im Nationalsozialismus brutal zerschlagen. Die staatliche Verfolgung erreichte ihren traurigen Höhepunkt. Doch auch in der Bundesrepublik Deutschland blieb sie zunächst bestehen.
In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich eine Emanzipationsbewegung, die deutliche Fortschritte bei der Gleichberechtigung queerer Menschen erzielte und die Sichtbarkeit verschiedener Formen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität erhöhte. Auf breiter Quellenbasis stellt die Studie die Geschichte und Gegenwart queeren Lebens in der Rhein-Neckar-Region und ihren Zentren Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen vor. Die beigefügte DVD von Ali Badakhshan Rad, Wolfgang Knapp und Dana-Livia Cohen ergänzt die Publikation durch eine Filmdokumentation, in der Ausschnitte aus Fernsehsendungen und Reportagen sowie aktuelle Zeitzeug*innenberichte und Statements zusammengeführt werden.
Dana-Livia Cohen, Wolfgang Knapp und Christian Könne, Queer im Leben! Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Geschichte und Gegenwart der Rhein-Neckar-Region.
Schriftenreihe MARCHIVUM, Band 9. Hrsg. von Ulrich Nieß.
344 Seiten mit 140 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-95505-355-0. EUR 29,80.
Mal gefühlvoll und poetisch, mal fröhlich und humorvoll kommen diese vierzehn Abendlieder mit neuen Melodien und Texten in oberrheinalemannischer Mundart daher und laden zum Vorsingen und gemeinsamen Singen ein. Auf einer bunt illustrierten Gute-Nacht-Reise durch Baden-Württemberg begegnen Sie unter anderem auch dem Wiesentäler Sandmaa, dem Hohenlohischen klaane Butzebär, den schwäbischen Sieba kloine Gspenschter, dem Karlsruher Nachtg’spenscht, dem kurpfälzischen Muhnd, den zwey Feie aus dem Hotzenwald, den Baar-Alemannischen Summerveggeli und dem südfränkischen Märche-Himmel.
Ein Mundarterlebnis der besonderen Art – hier entdecken Groß und Klein den vielfältigen kulturellen Sprachenschatz im Ländle.
Mit Übersetzungen von Dr. Ewald Hall, Sandhya Hasswani, Thomas Huber, Pius Jauch, Margarete Lang, Thomas Liebscher,
Manuel Obert, Petra Rieger-Bühler, Sebastian Unbehauen, Charly Weibel, Dr. Wolfgang Wulz und Heidi Zöllner.
Worterklärungen und Anmerkungen zum Oberrhein-Alemannischen ergänzen die Lieder.
Illustriert von Simone Vögele.
Mit Noten und CD.Veronica Kerber und Andreas Ludwig Tewes,
Alemannische Abendlieder. Neue Lieder aus dem Schwarzwald.Illustriert von
Simone Vögele. Mit Noten und Audio-CD.Mit Übersetzungen von
Dr. Ewald Hall, Sandhya Hasswani,
Thomas Huber, Pius Jauch,
Margarete Lang, Thomas Liebscher,
Manuel Obert, Petra Rieger-Bühler,
Sebastian Unbehauen,
Charly Weibel, Dr. Wolfgang Wulz
und Heidi Zöllner.60 Seiten mit 50 farbigen Illustrationen, fester Einband.ISBN
978-3-95505-369-7. EUR 16,90.
Franz-Georg Rössler wurde 1949 in Ruppertsberg an der Weinstraße geboren und war über viele Jahre als Musik- und Erdkundelehrer am Nikolaus-von-Weis-Gymnasium in Speyer tätig. Im Zentrum des vorliegenden Sammelbandes
steht aber weniger sein ‚Brotberuf‘ als vielmehr sein umfangreiches kulturelles Schaffen: Rössler war auch Komponist und Musiker, Schriftsteller und Übersetzer, bildender Künstler und Graphiker, Vortragsredner und Esperantist – das alles durchaus mit Erfolg und mit Wirkung über die Region hinaus. Als Universalist verstand er es, sich in den verschiedenen Kunstformen auszudrücken und sie in seinem Werk miteinander zu verbinden. Der Band nimmt die unterschiedlichen Facetten seines Lebens und Schaffens in den Blick und erinnert an einen Menschen, der in Musik, Wort und Bild gleichermaßen zu Hause war.Daniel Fromme/Rita Rössler-Buckel (Hrsg.),
Franz-Georg Rössler (1949 – 2017).
Leben. Werk. Lebenswerk.180 Seiten mit 150 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN
978-3-95505-325-3. EUR 24,80.
Um 1900 entstand in Deutschland ein erstes Bewusstsein für die Schattenseiten des industriellen Fortschritts: Die Jugend- und Wandervogelbewegung begehrten gegen „Naturfrevel“ und krankmachende Lebensbedingungen auf. Vegetarier, Naturfreunde, idealistische Siedler, Reformpädagogen, Alkoholgegner, Licht-, Luft- und Sonnenanbeter sowie Anhänger von Kleiderreform und Naturheilkunde machten sich für eine umfassende Lebensreform stark, die alternativ-utopische Lebensmodelle, ein anderes Naturverständnis und ein neues Körperbewusstsein umfasste. Im Südwesten war die Lebensreformbewegung besonders rührig. In zahlreichen Vereinen, Bünden, Verlagen, Zeitschriften, Reformhäusern, Naturheilsanatorien, alkoholfreien Cafés, vegetarischen Speisehäusern, Versuchsschulen und Aussteigersiedlungen wurden neue Ideen erprobt, die auf ganz Deutschland ausstrahlten.
Christoph Wagner zeichnet die Geschichte dieser ersten Ökos im Südwesten in ihrer ganzen Vielfalt nach, wobei auch die düsteren Seiten (Irrationalismus, Rassenlehre, Antisemitismus) nicht ausgespart bleiben.„Das Buch ist wunderschön mit unglaublich viel Material und tollen Fotos. Man taucht ein in eine ganz spezielle Zeit.“
Anette Sidhu-Ingenhoff, SWR2
„Eine bunte, gut recherchierte und kritische Monographie“
Schwäbische Zeitung
„Ein grossartiges Buch, solch eine Bereicherung! Die erste lesbare und brauchbare alternative Kulturgeschichte des Südwestens. Wenn es doch eine solche alternative Kulturgeschichte für ganz Deutschland gäbe! Ein kaum zu überschätzendes Verdienst.“
Hermann Müller, Monte-Verità- & Gusto-Gräser-Archiv, Freudenstein
„Vegetarier, Alkoholgegner, Luft- und Sonnenanbeter, idealistische Siedler, Reformpädagogen und einige Bewegungen mehr, die ab 1900 im Südwesten entstanden sind, darum geht es im Buch „Lichtwärts!“
Südwest-Presse
„Heimatkunde im besten Sinne – ich empfehle das Buch zu lesen.“
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident
Christoph Wagner,
Lichtwärts! Lebensreform, Jugendbewegung und Wandervogel – die ersten Ökos im Südwesten (1880 – 1940).280 Seiten mit 235
Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN
978-3-95505-359-8. EUR 34,80.
Mit „Tagen der Besinnung und Vertiefung für Ärzte und Ärztinnen“ wurde in Herrenalb (Schwarzwald) 1947 die Evangelische Akademie Baden eröffnet. Tagungen u.a. für „Männer der Wirtschaft“, für „Junglehrer und Junglehrerinnen“, für Juristen, für Bauern und für die Presse folgten. Die badische Akademie orientierte sich zunächst stark an der von Eberhard Müller gegründeten Evangelischen Akademie Bad Boll. Schon in der Gründungsphase wurde jedoch deutlich, dass die Evangelische Landeskirche in Baden eigene Vorstellungen von Akademiearbeit hatte, was schließlich zu einem eigenständigen Akademiemodell badischer Prägung führte. Die Arbeit zeichnet die thematischen Linien der Evangelischen Akademie Baden, aber auch deren chronologische Fortentwicklung mit Blick auf die badischen Besonderheiten nach.
Ralf Stieber, 75 Jahre Evangelische Akademie Baden –
Gesellschaftliche Relevanz durch gelebte Gesprächs- und Streitkultur. Eine Chronik.464 Seiten mit 35 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-374-1. EUR 29,80.
50 Jahre Heimatverein Kraichgau – da darf ein Blick auf
dornige Anfänge, „goldene Zeiten“ und künftige Ziele nicht fehlen. Darüber hinaus bietet auch das mittlerweile 27. Jahrbuch des
Heimatvereins Kraichgau ein gewohnt vielseitiges Mosaik aus rund zwei Dutzend
regional- und ortsgeschichtlichen Beiträgen, biographischen und
kunsthistorischen Arbeiten. Diesmal stechen besonders ein Phantomproblem in
nordbadischen Landkarten des 16. bis 18. Jahrhunderts („Wiesloch an der Elsenz
und Winom in der Rheinebene“) und der Wandel der Kraichgauer Landschaft und
Landwirtschaft durch die Flurbereinigungen des 19. Jahrhunderts hervor, ebenso
Berichte über rebellische Bürger in Bad Rappenau und Flehingen, die Geschichte
des Schlosses Kislau in der Neuzeit und Wissenswertes über Grabsteine in
Königsbach. Aber auch interessante Gebäude und Menschen aus einzelnen Orten
kommen in dieser 384 Seiten umfassenden und reich bebilderten Veröffentlichung
nicht zu kurz. Und wussten Sie, wie sich die Schreibweisen unserer Zahlen in der
Gotik entwickelt und verändert haben?
Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Folge 27/2022.Hrsg. vom
Heimatverein Kraichgau e. V.Redaktion: Thomas Adam, Wolfgang Ehret und Alfred Götz.384 Seiten mit 316 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-353-6. EUR 24,00.
Der Kalender von bwegt mit 13 großformatigen Fotografien von Andrei Haurylenka.
Hrsg. vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.13 Seiten mit 13 Fotografien, Kalender. ISBN 978-3-95505-375-8. EUR 16,90.
Revolution
am alt-ehrwürdigen Karl-Friedrich-Gymnasium, der ältesten Schule
Mannheims? Ja, die Unruhe, die 1968 Teile der westdeutschen Jugend
erfasste und bis in die 70er Jahre andauerte, machte sich auch am
traditionsreichen, altsprachlich-humanistisch orientierten KFG
bemerkbar. Sogar besonders heftig. Schüler protestierten gegen
autoritäre Lehrer, Provokationen im Unterricht nahmen zu, es wurde
demonstriert und viermal am KFG gestreikt. Es kam auch zu spektakulären
Aktionen, so wurden im Juli 1970 nachts Wände und Türen im KFG mit
radikalen roten Parolen beschrieben, die Feiern zum Schuljubiläum 1972
wurden gestört. Nach der antiautoritären Revolte versuchten
kommunistische Schülergruppen die Revolution in die Schule zu tragen.
Der Autor, der am KFG Deutsch und Geschichte unterrichtete, konnte aus
einem reichhaltigen Fundus an Quellen schöpfen: Flugblätter,
Schülerzeitungen, Konferenzprotokolle, Disziplinarakten, Fotos und
Berichte von Zeitzeugen. Auf dieser Basis entstand ein faktenreiches und
lebendiges Bild der Schülerrevolte am KFG, werden Hintergründe und
Folgen beleuchtet.Volker von Offenberg, Revolution am KFG? Die Schülerrevolte 1968 am Karl-Friedrich-Gymnasium Mannheim.Mannheimer historische Schriften. Kleine Reihe, Band 3. Hrsg. von Hermann Wiegand, Wilhelm Kreutz sowie dem Mannheimer Altertumsverein von 1859 – Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz.Schriftenreihe des Karl-Friedrich-Gymnasiums Mannheim, Band 3. Hrsg. von Alexander Sauter sowie dem Altherrenverband des Karl-Friedrich-Gymnasiums.104 Seiten mit 8 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-360-4. EUR 17,90.
Im
Mai 1940 marschiert die deutsche Wehrmacht in die Niederlande ein.
Tausende aus Deutschland geflohene Juden, die hier Schutz vor den
Nationalsozialisten suchten, geraten erneut in große Gefahr und müssen
untertauchen. Kurt Reilinger, ein junger Emigrant aus Stuttgart und
selbst ein „Onderduiker“, wird unter dem Tarnnamen „Nanno“ zur
Schlüsselfigur eines jüdischen Widerstandsnetzwerks. Mit Kühnheit und
Verstand rettet Nanno über Grenzen hinweg zahlreiche junge
„Palästinapioniere“ vor der Deportation in ein Vernichtungslager. Weder
die Festnahme durch die Gestapo in Paris noch die Gefangenschaft in
einem Konzentrationslager auf Schienen können seine Hoffnung auf ein
„Land mit eigener Arbeit“ in Palästina und auf eine friedliche,
solidarische Welt zerstören. An Jom Kippur 1945, dem ersten
Versöhnungsfest nach der Befreiung, nimmt sein Schicksal eine letzte
fatale Wendung.Karl Kassenbrock, NANNO. Onderduiker im Rettungswiderstand. Kurt Reilinger (1917–1945).144 Seiten mit 34 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-334-5. EUR 17,90.
Anno 1715: Im Todesjahr des
französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. nimmt nach der Aufhebung des
Edikts von Nantes die Verfolgung protestantischer Christen auch im erst
kürzlich zu Frankreich gekommenen Elsass bedrohliche Formen an. Viele
sehen als einzigen Ausweg die Flucht ins Ungewisse, ins kriegsverwüstete
alte Reich. Dem jungen Jos Stelter und seiner Familie, Anhänger der
Mennoniten, steht eine beschwerliche Reise voller Gefahren bevor. Sie
begeben sich auf eine von tragischen Schicksalsschlägen überschattete
Suche nach Heimat und Akzeptanz. Immer neue Herausforderungen gilt es zu
bestehen. Letztendlich führt es sie in die Pfalz, ins Herzogtum
Pfalz-Zweibrücken. Dort erhält Jos die einmalige Chance das Schicksal
seiner Familie und seiner Glaubensbrüder entscheidend mitzubestimmen.
Doch die immense Verantwortung lastet schwer auf seinen Schultern. Kann
er sie wirklich tragen? Oder hat sein Handeln am Ende schwerwiegende
Konsequenzen?Bernd
Kaufmann,
Wohin sollen wir ziehen? Historischer Roman.432 Seiten, Broschur.ISBN
978-3-95505-368-0. EUR 18,90.
In
der Evangelischen Johannesgemeinde Heidelberg-Neuenheim befinden sich
zwei beachtenswerte Gebäude aus dem 1. Drittel des 20. Jahrhunderts: die
Johanneskirche und das Johanneshaus. Während die Johanneskirche durch
ihre Lage und den Kirchgarten vor dem Haupteingang, durch die Staffelung
der einzelnen Bauteile und durch ihre Binnenraumstruktur einen
besonderen Charakter erhält, so verbindet das Johanneshaus den Stil der
Erbauungszeit mit einer repräsentativen und doch auch schlichten
Raumfolge zu einem Gebäude, das zu einer Nutzung auch durch größere
Versammlungen in Gemeinde, Stadtteil und Stadt einlädt. Beide Gebäude
stellen etwas Besonderes in Heidelberg dar. Das vorliegende Buch
beschreibt die Entstehungsgeschichte beider Gebäude und wirft auch einen
Blick auf die Innenausstattung der Kirche. Das Johanneshaus wird auch
architekturgeschichtlich gewürdigt und in seiner derzeitigen Nutzung
dargestellt. Außerdem kommt Neuenheim als legendärer Aufenthaltsort
Martin Luthers in den Blick. Viele Bilder, die zum Teil erstmalig
veröffentlicht werden, unterstützen die Ausführungen.Hans-Jürgen Holzmann (Hrsg.), Johanneskirche und Johanneshaus in Heidelberg-Neuenheim.248 Seiten mit 125 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-351-2. EUR 22,80.
Otto Härdles Leben (1900–1978) umfasste fast die ersten 80 Jahre des 20. Jahrhunderts. So bietet diese Biographie aufgrund zahlreicher autobiographischer Zeugnisse weitreichende Einblicke in das Leben eines Mannes, der sich in einigem mit nennenswerten Wesenszügen hervorhob, aber auch detaillierte Einblicke in das 20. Jahrhundert in Baden. Die letzten Kriegswochen 1918 brachten Otto Härdle, den damals Kaisertreuen, mit dem Soldatenleben sowie der Novemberrevolution in Berührung. Der junge Lehrer war seit den 1920er Jahren ein begeisterter Wanderer und Naturliebhaber. Seine Frau Berta und er, beide Sozialdemokraten, agierten zu Ende der 1920er Jahre in mehreren Vorträgen und Zeitungsartikeln gegen den aufkommenden Nationalsozialismus, was sie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 in deren Fokus brachte. Die folgenden zwölf Jahre forderten von ihm als weiterhin überzeugten Sozialdemokraten ein Leben zwischen Anpassung und größtenteils verdecktem Widerstand. Der Zweite Weltkrieg sah ihn zunächst beim Einmarsch im besetzten Elsass, dann als deutschen Besatzungssoldaten in Italien sowie für ein Jahr in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Als junger Lehrer war er in der Weimarer Republik an verschiedenen badischen Orten, dann als Volksschullehrer im Nationalsozialismus, kurzzeitig als Schulleiter im besetzten Elsass eingesetzt, ehe er ab 1946 als Rektor der Karlsruher Tulla-Schule am Aufbau des demokratischen Schulsystems aktiv mitwirkte. Als Heidelsheimer Heimatforscher beeinflusste er die Festkultur dieser Kraichgaustadt signifikant und sorgte durch sein denkmalpflegerisches Wirken für bis heute sichtbare Spuren im Stadtbild. Die vier von ihm mitorganisierten und geprägten Stadtfeste 1952, 1960, 1962 sowie 1970 verdeutlichen die Festkultur in der jungen Bundesrepublik sowie deren Umgang mit dem Heimatbegriff. Otto Härdles Leben bietet daher wie ein Kaleidoskop tiefere Einblicke in das Leben im 20. Jahrhundert.
Jürgen Treffeisen, Otto Härdle (1900–1978). Heidelsheimer Heimatforscher, Bruchsaler Ehrenbürger, Karlsruher Schulrektor.Bausteine zur Geschichte der Stadt Bruchsal und ihres Umlands, Band 2.Im Auftrag der Kommission für Stadtgeschichte der Stadt Bruchsal herausgegeben von Konrad Dussel und Jürgen Treffeisen.352 Seiten mit 121 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-339-0. EUR 24,80.
Dialekte machen Sprache
vielfältig und bunt. Mehr noch: Der gemeinsame Dialekt stiftet Identität
und ist Teil lokaler Kultur. Das Alemannische Wörterbuch dokumentiert
die mundartlichen Besonderheiten des Alemannischen in Südbaden – dem
Gebiet zwischen Murg, Hochrhein und Bodensee. Das Nachschlagewerk
beinhaltet über 10 500 Stichwörter, 12 500 Bedeutungen und 149
Sprachkarten. Die Karten veranschaulichen die räumliche Verteilung und
die Geltungsbereiche der Mundartvarianten. Satzbeispiele, Redensarten,
Sprichwörter oder Reime illustrieren Bedeutung und Verwendung der
Wörter. Das Standardwerk zur alemannischen Sprache liegt jetzt in einer
erweiterten und aktualisierten Auflage vor.Rudolf Post und Friedel Scheer-Nahor, Alemannisches Wörterbuch für Baden. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage.Herausgegeben von der Muettersproch-Gsellschaft Verein für d alemannisch Sproch e. V.und dem Landesverein Badische Heimat e. V.Schriftenreihe des Landesvereins Badische Heimat, Band 2.408 Seiten mit 149 Sprachkarten, Broschur.ISBN 978-3-95505-361-1. EUR 24,80.
Ce livre est également disponible dans d'autres langues: ALLEMAND, ANGLAIS, ESPAGNOLDepuis
le XVIIIe siècle et les périodes marquées par Friedrich Weinbrenner et
Heinrich Hübsch à l’époque actuelle en passant par les temps de guerre
du XXe siècle sous l’influence d’Otto Bartning, le «Petit guide des
églises de Karlsruhe» éclaire toutes les époques du bâti sacré depuis la
fondation de la ville. Sans oublier ni les synagogues, ni le jardin des
religions, évidemment. Jürgen Krüger, expert chevronné en
architecture sacrée, intègre ses explications concernant la construction
et la décoration des trente-sept églises et lieux religieux
sélectionnés à un panorama retraçant les trois cent dernières années. Il
offre ainsi une introduction très intelligible à l’histoire
architecturale chrétienne de Karlsruhe, embarquant différentes
confessions. Après l’ouvrage exhaustif «Les églises de Karlsruhe et
la synagogue», le «Petit guide des églises» se centre sur une sélection
de bâtiments sacrés remarquables de Karlsruhe: un compagnon compact pour
se promener à travers le paysage religieux de la ville-éventail.Jürgen Krüger, Petit guide des églises de Karlsruhe. Pour
le compte du Groupe de travail des églises chrétiennes de Karlsruhe
(Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen ACK Karlsruhe), du Centre de
formation Roncalli-Forum Karlsruhe, du décanat catholique de Karlsruhe
et de l’Église évangélique de Karlsruhe édité par Kira Busch-Wagner,
Günter Frank,Tobias Licht et Marc Witzenbacher.96 pages avec 108 illustrations principalement en couleur et 2 plans de la ville, dans un format de poche maniable à rabats.ISBN 978-3-95505-337-6. EUR 11,90.
Zwischen 1685 und 1699 verließen
etwa 4000 Waldenser das Pragelatal in den italienischen Westalpen. Sie
flohen oder wurden vertrieben, weil sie ihren evangelisch-reformierten
Glauben nicht aufgeben wollten. Insbesondere lutherische und reformierte
Landesfürsten in Hessen zeigten sich bereit, die armen waldensischen
Bergbauern aufzunehmen. Sie wurden öfter zusammen mit Hugenotten in
eigenen Kolonien angesiedelt. Bis ins 19. Jahrhundert hinein versuchten
die Waldenser und Hugenotten an den eigenen Traditionen ihrer Kolonien
festzuhalten. Pfarrer spielten dabei eine wesentliche Rolle. In diesem
Band werden 11 Waldenserpfarrer vorgestellt. Sie engagierten sich je auf
ihre Art und Weise zwischen 1685 und 1871 für die Wahrung der Identität
der Kolonien.
Albert de Lange (Hrsg.), Waldenserpfarrer in Hessen (1685 – 1871). Das Ringen um die eigene Identität.Waldenserstudien, Band 7. Geschichtsblätter der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft, Band 53.408 Seiten mit 22 Farbabbildungen und 52 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur.ISBN 978-3-95505-283-6. EUR 34,80.
Este libro también está disponible en otros idiomas: FRANCÉS, INGLÉS, ALEMÁNDesde
el siglo XVIII y las fases formadas por Friedrich Weinbrenner y
Heinrich Hübsch hasta los años de la guerra del siglo XX, en los que
Otto Bartning estuvo activo, hasta el día de hoy, el Pequeño guía de las
iglesias de Karlsruhe arroja luz sobre todas las épocas de la
construcción de Iglesias desde que la ciudad fue fundada. Pero también
se describen las sinagogas y el Jardín de las Religiones. Jürgen
Krüger, un experto comprobado en la construcción de iglesias, incorpora
la información sobre 37 iglesias y sitios religiosos seleccionados, su
arquitectura y mobiliario en una descripción general del desarrollo de
los últimos 300 años y, por lo tanto, ofrece una introducción
interconfesional fácil de entender a la historia de la construcción de
Iglesias cristianas de Karlsruhe. Después del extenso volumen de
Iglesias en Karlsruhe y la sinagoga, el Pequeño guía se concentrará en
una selección de edificios sagrados típicos y destacados en Karlsruhe:
un compañero compacto en un paseo por el paisaje de iglesias de la
ciudad en forma de abanico.Jürgen Krüger, Pequeño guía de las iglesias de Karlsruhe. En
nombre del Grupo de Trabajo de las Iglesias Cristianas ACK Karlsruhe,
el Centro educativo Roncalli-Forum Karlsruhe, del Decanato Católico en
Karlsruhe y la Iglesia Evangélica en Karlsruhe editado por Kira
Busch-Wagner, Günter Frank, Tobias Licht y Marc Witzenbacher.96 páginas con 108 ilustraciones en su mayoría a color y 2 mapas de ciudades, práctico formato de bolsillo en folleto plegable.ISBN 978-3-95505-338-3. EUR 11,90.
Dieses Buch ist auch in anderen Sprachen erhältlich: FRANZÖSISCH, ENGLISCH, SPANISCHVom
18. Jahrhundert und den von Friedrich Weinbrenner und Heinrich Hübsch
geprägten Phasen über die Kriegszeiten des 20. Jahrhunderts, in denen
Otto Bartning gewirkt hat, bis hin zur Gegenwart – der Kleine
Kirchenführer Karlsruhe beleuchtet alle Epochen des Kirchenbaus seit der
Stadtgründung. Aber auch die Synagogen und der Garten der Religionen
werden beschrieben. Die Informationen zu 37 ausgewählten Kirchen und
religiösen Stätten, ihrer Architektur und Ausstattung bettet Jürgen
Krüger, ausgewiesener Experte für Kirchenbau, in einen Überblick über
die Entwicklung der letzten 300 Jahre ein und bietet damit eine gut
verständliche konfessionsübergreifende Einführung in die christliche
Baugeschichte Karlsruhes. Nach dem umfassenden Band Kirchen in
Karlsruhe und die Synagoge legt der Kleine Kirchenführer den Fokus auf
eine Auswahl typischer und herausragender Sakralbauten Karlsruhes – ein
kompakter Begleiter auf einem Spaziergang durch die Kirchenlandschaft
der Fächerstadt.
Jürgen Krüger, Kleiner Kirchenführer Karlsruhe. Im
Auftrag der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen ACK Karlsruhe, des
Bildungszentrums Roncalli-Forum Karlsruhe, des katholischen Dekanats
Karlsruhe und der Evangelischen Kirche Karlsruhe herausgegeben von Kira
Busch-Wagner, Günter Frank, Tobias Licht und Marc Witzenbacher.96 Seiten mit 108 meist farbigen Abbildungen und 2 Stadtplänen, Broschur.ISBN 978-3-95505-335-2. EUR 11,90.
This book is also available in other languages: FRENCH, GERMAN, SPANISHFrom
the 18th century with the periods shaped by Friedrich Weinbrenner and
Heinrich Hübsch, across the wartimes of the 20th century, in which Otto
Bartning was active, to the present day – The Little Guide to
Karlsruhe’s Churches casts light on all eras of church building since
the early days of the city’s foundation. But the Synagogue and the
Garden of the Religions are also described. Jürgen Krüger, a
renowned expert on church building, embeds information on 37 selected
churches and places of worship, their architecture, and furnishings in
an overview of the last 300 years of development, thus offering the
reader a straightforward interdenominational introduction to Karlsruhe’s
history of church construction. Following the comprehensive volume, The
Churches of Karlsruhe and the Synagogue, The Little Guide to
Karlsruhe’s Churches focuses on a selection of typical and extraordinary
religious buildings in Karlsruhe – a perfect companion for a walk
through the church landscape of this fan-shaped city.Jürgen Krüger, The Little Guide to Karlsruhe’s Churches. On
behalf of the Council of Christian Churches ACK Karlsruhe, the
Educational Centre Roncalli-Forum Karlsruhe, the Catholic Deanery
Karlsruhe and the Protestant Church Karlsruhe published by Kira
Busch-Wagner, Günter Frank, Tobias Licht and Marc Witzenbacher.96 pages with 108 mostly colored illustrations and 2 city maps, paperback.ISBN 978-3-95505-336-9. EUR 11,90.
Der Pfälzerwald ist das große,
grüne Herz der Pfalz und ein Biosphärenreservat. Der Reichtum an
bizarren Felsen macht das Mittelgebirge zur eindrucksvollsten
Buntsandstein-Landschaft in Deutschland. Die Geologie und die
Landschaftsgeschichte des Pfälzerwaldes stehen im Mittelpunkt. Auf 45
kurzweiligen Geo-Touren ist dies auf Schritt und Tritt hautnah zu
erleben. Michael Geiger, Geograph und prämierter Pfalzbuch-Autor, regt
den Leser an, eigene Erkundungen zu unternehmen. Die Kapitel in der Übersicht: • Der Wald im Wandel der Jahreszeiten • Der Pfälzerwald im Überblick • Protagonisten der Geo-Forschung • Etappen der Erdgeschichte • Grundzüge der Reliefbildung • Die Landschaftsformen • Was Wanderer wissen wollen 550 Bilder und Luftbilder sowie 60 Karten und Grafiken illustrieren das Buch. Zum Verständnis der Naturlandschaft des Pfälzerwaldes ist es unentbehrlich.Michael Geiger, Der Pfälzerwald. Wanderungen in die Erd- und Landschaftsgeschichte.228 Seiten mit 497 Farbbildern, 53 Luftbildern, 60 Karten und Grafiken sowie 43 Wegekarten, fester Einband.ISBN 978-3-95505-364-2. EUR 26,80.
Ob in Karlsruhe direkt vor der Haustür, ob ganz entspannt auf dem Jakobsweg nach Ettlingen oder anspruchsvoll durch die bergige Gegend bei Bad Herrenalb – das vielseitige Albtal mit seinen angrenzenden Höhenzügen bietet für jeden die richtige Wandertour durch die schönsten Orte und Landschaften der Region. Lassen Sie sich mitreißen von unzähligen Naturerlebnissen, eindrucksvollen Zeugen der Geschichte und faszinierenden Sagen aus dem Nordschwarzwald! Begleitend dazu findet sich zu einigen Touren ein Gedicht von Michael Köhler in badischer Mundart, das den Wanderausflug mit heimatlichen Tönen verbindet. → Praktische Hinweise zur Anfahrt, auch mit dem ÖPNV → Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan → Mit GPS-Tracks zum Download → Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
Download der GPS-Daten der Touren
Michael Erle, Wandern im Albtal. Die 30 schönsten Touren zwischen Karlsruhe, Ettlingen und dem Nordschwarzwald.184 Seiten mit 150 farbigen Abbildungen, 30 Tourenkarten sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-324-6. EUR 17,90.
Der neue Band der „Mannheimer
Geschichtsblätter“ trägt seinen Namen zurecht: Fast alle Beiträge
thematisieren Aspekte der Geschichte der Quadratestadt, ausgenommen die
Ausführungen Mahsa Öztürks zu einem Menit-Gegengewicht, dem Teil eines
Halsschmucks aus der Zeit von Pharao Osorkon I., und Ralf Richard
Wagners zur kurpfälzischen „Sommerhauptstadt“ Schwetzingen. So führen
Gaёlle und Wilfried Rosendahl nicht nur in die jüngere Erd- und
Klimageschichte dieses „einzigartigen Orts“ ein, sondern verweisen auch
auf den Mannheimer Naturforscher Karl Friedrich Schimper, den ‚Erfinder‘
des Begriffs „Eiszeit“, und die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ der
Reiss-Engelhorn-Museen. Friedrich Teutsch fragt in seinem durch
zahlreiche Pläne und Grundrisse anschaulichen Beitrag zu den sogenannten
„T-Häusern“ nach der Kontinuität der Bebauung von der Zitadelle
Friedrichsburg zur künftigen Oberstadt sowie deren Bewohner. Thomas
Throckmorton stellt ein Crowdsourcingprojekt des MARCHIVUM vor, das sich
an engagierte Ehrenamtliche widmet: Sie sollen die mittlerweile
digitalisierten Theaterzettel und -programme des Nationaltheaters
inhaltlich erschließen und die Ergebnisse in eine Datenbank einpflegen.
Dem langen 19. Jahrhundert widmen sich mehrere Autorinnen und Autoren:
Peter Koppenhöfer und Hans-Erhard Lessing präsentieren neue
(Quellen-)Funde zum Bürger Karl Drais, dem Mannheimer Erfinder – nicht
nur – der bis heute mit seinem Namen verbundenen Laufmaschine, der
„Draisine“. Christoph Hamann schildert die Geschichte der bürgerlichen
Familie Wilhelm Joachims, eines Kammerdieners oder Sekretärs des Grafen
von Sickingen. In den Mittelpunkt rückt er das Leben des 1811 in
Mannheim geborenen ältesten Sohns, Georg Jacobi, der nach seiner
Schulzeit im Vereinigten Lyceum der Quadratestadt und seinem Studium in
Freiburg als Gymnasiallehrer bzw. -professor tätig war. Revue passieren
lässt Sebastian Parzer das Leben einer der letzten Zeuginnen von
Mannheims zweitem „goldenen Zeitalter“, Marie Engelhorn. Die Ehefrau des
Sohns des BASF-Mitgründers Friedrich Engelhorn und späteren
Alleininhabers der Firma Böhringer und Söhne führte nicht nur einen
ebenso kinderreichen wie herrschaftlichen Haushalt, sondern engagierte
sich in zahlreichen sozialen Einrichtungen der Quadratestadt, bevor sie
im Zweiten Weltkrieg nach Feldafing an den Starnberg See übersiedelte,
wo sie 1953 verstarb. Julia Dworatzek lenkt den Blick auf ein Mannheimer
Puppenhaus aus der Zeit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20.
Jahrhundert, der sog. „Belle Epoque“, welches das damalige Ideal
häuslichen Lebens exemplarisch widerspiegelt. Mannheimer Opfern des
„Zeitalters der Extreme“ (Eric Hobsbawn) widmet sich zum einen
Hans-Dieter Graf mit seiner Spurensuche nach dem in Mannheim geborenen
jüdischen Schauspieler Richard Hirsch, der 1938 in die USA emigrierte
und 1945 als Captain der US-Armee nach Berlin zurückkehrte. Zum anderen
entreißen Jutta Neuhaus und Klaus Wirth mit ihrer Recherche nach der
Herkunft einer Flasche die jüdische Familie Max Baer Söhne und deren
Mannheimer „Transitkellerei“ dem Vergessen. Darüber hinaus dokumentiert
Luisa van der Does das Schicksal der während des Zweiten Weltkriegs nach
Mannheim verschleppten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, deren
Arbeitskraft nahezu alle Firmen der Quadratestadt ausbeuteten. Last but
not least stellt Harald Stockert die neue stadtgeschichtliche
Ausstellung im MARCHIVUM vor, in der die 400 Jahre seit der
Stadtgründung an Rhein und Neckar multimedial präsentiert und vielfach
multimedial in Szene gesetzt werden.
Hermann
Wiegand, Wilfried Rosendahl, Ulrich Nieß, Hans-Jürgen Buderer und
Wilhelm Kreutz (Hrsg.), Mannheimer Geschichtsblätter 43/2022.160 Seiten mit 140 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband im repräsentativen Großformat. ISBN 978-3-95505-357-4. EUR 19,80.
Auf 22 eindrucksvollen Rundwegen durch das Nahetal
Das Nahetal zwischen Hunsrück und Nordpfalz ist eine Landschaft zum
Wohlfühlen, ganz nach dem Motto: »Nahe am Leben«. Es lohnt sich, die
wunderschöne Gegend rechts und links der Nahe, des Glans und der Alsenz
zu entdecken! Alle 22 Touren wurden von der Wanderexpertin Margaret
Ruthmann nach dem gleichen Prinzip ausgewählt und erprobt: vom Parkplatz
in einer Stunde zu einer Burg oder einem Kloster, danach in einer
Stunde zu einer Einkehrmöglichkeit am Wegesrand und anschließend wieder
zurück zum Ausgangspunkt. Zusammen mit der Zeit für Besichtigungen und
Einkehren bieten die dreistündigen Wanderungen einen ebenso
entspannenden wie anregenden Tagesausflug. → Detaillierte Geschichte und Grundrisse der Burgen → Genaue Wanderwegbeschreibung mit Hinweisen auf Besonderheiten am Wegesrand → Kartenausschnitte für jeden Rundweg → Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten → Genaue Beschreibung der Anfahrtswege zum Parkplatz → Übersichtskarte zur Lage der Wanderungen
Margaret Ruthmann, Burgenwandern an Nahe, Glan und Alsenz, im Pfälzer Bergland und im Hunsrück. 22 Rundwege zu Ruinen und historischen Sehenswürdigkeiten.160 Seiten mit 85 farbigen Abbildungen, 22 Tourenkarten sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-988-0. EUR 16,90.
Einmal einen Spaziergang durch das alte Mannheim der Kurfürstenzeit unternehmen – diesen Wunsch erfüllt dieses Buch mit erstaunlichen digitalen Rekonstruktionen historischer Stadtansichten. Stimmungsvoll gestaltete Bilder von Gebäuden, Plätzen und den Festungswerken führen, durch Tages- und Jahreszeiten hindurch, in eine Welt, die längst versunken ist. Dabei überraschen die Motive durch ihre Farbigkeit und Lebendigkeit, wie man es von den alten Kupferstichen nicht kennt. Begleitet werden die Bildmotive von heiter-besinnlichen Texten, die zudem an das Leben der Menschen innerhalb der Festungsmauern erinnern sollen. Durch das geschickte Zusammenspiel von Bild und Text wird das einst so prächtige, aber verloren gegangene Stadtbild der einstigen Haupt- und Residenzstadt der Kurpfalz wieder neu erlebbar – fantastische Impressionen aus einer fernen Zeit.
Manfred Bender, Mannheim. Haupt- und Residenzstadt der Kurpfalz.Fantastische Impressionen aus einer fernen Zeit.120 Seiten mit 106 Farbabbildungen und 53 Planausschnitten, Broschur.ISBN 978-3-95505-317-8. EUR 12,90.
Wer kann so weit springen wie ein Hase? Wer entdeckt das wimmelnde Leben auf dem umgestürzten Baumstamm? Für die Kindergruppe, die mit einer Rangerin im Nationalpark Schwarzwald unterwegs ist, steckt der Tag voller Abenteuer. Genauso wie für Nela, die mit ihrer Familie einen Ausflug macht und dabei ihr Kuschelschaf Eddy verliert. Das Stofftier macht Bekanntschaft mit dem kleinen Fuchs, der seine Mama sucht. Die Waldarbeiter haben alle Hände voll zu tun, eine Forscherin ist dem Luchs auf der Spur. Erlebe eine bunte, wimmelige und spannende Reise durch den Nationalpark vom Norden am Plättig über das Besucherzentrum am Ruhestein, Lotharpfad und Allerheiligen bis zum Schliffkopf. Und mittendrin kannst du tief eintauchen in die Welt der Pilze, Insekten, Vögel und Pflanzen. Denn das ist das Wichtigste in einem Nationalpark: Natur Natur sein lassen.
Isabelle Göntgen, Nationalpark Schwarzwald. Das Wimmelbuch voller Natur.16 Seiten im attraktiven Großformat, stabiler Karton.ISBN 978-3-95505-347-5. EUR 16,90.
Rund 27.000 Fußballvereine gibt es in Deutschland. Einer davon, der ASV Durlach, feiert sein 120-jähriges Jubiläum. Nur auf den ersten Blick nichts Besonderes. Dem Verein gelang es wie nur ganz wenigen in der näheren und weiteren Region, seit 1902 bis in die Gegenwart ununterbrochen am Fußball-Spielbetrieb teilzunehmen. So fand der Verein in der Anfangszeit keinen eigenen Sportplatz und wurde trotzdem 1908 Süddeutscher Meister Klasse „C“. In einer entbehrungsreichen Zeit baute der ASV 1948 ein eigenes Stadion und spielte mehrere Jahre in der Zweiten Liga. Er überwand existenzielle Führungskrisen, gehörte der Oberliga Baden-Württemberg an, aber auch tieferen Klassen. In der Jubiläumssaison 2021/22 holte der ASV drei Titel.Dank umfassenden, bisher weitgehend unveröffentlichten Materials aus privaten, historischen und fotojournalistischen Archiven ermöglicht dieses Buch einen Blick in die Vereins-, aber auch in die Gesellschafts- und Stadtgeschichte Durlachs von den Anfängen bis zur Gegenwart.Der Verfasser, promovierter Jurist, Autor mehrerer fachlicher, aber auch lokalhistorischer Publikationen, mit journalistischer Erfahrung aus dem Zeitungs- und Fernsehjournalismus, gehört im Jubiläumsjahr selbst dem ASV-Vorstand an und bringt als Inhaber einer Fußballtrainerlizenz auch eine sportfachliche Begeisterung mit, die er mit den Leserinnen und Lesern gerne teilen möchte.
Jan-Dirk Rausch, Emotionen am Fuße des Turmbergs. 120 Jahre ASV Durlach.Beiträge zur Geschichte Durlachs und des Pfinzgaus, Band 12.192 Seiten mit 167 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-356-7. EUR 19,90.
Das 50-jährige Jubiläum anlässlich des Zusammenschlusses der bis dahin selbständigen Gemeinden Weissach und Flacht stand im Festjahr 2021 in Anbetracht der besonderen äußeren Umstände unter keinem guten Stern. Die Corona-Pandemie hat es uns nicht immer einfach gemacht, das Ereignis gebührend zu feiern. Doch die Gemeinde Weissach mit ihrem Ortsteil Flacht hat schon immer bewiesen, dass sie bereit ist, allen Widrigkeiten zu trotzen und weiterhin zu bestehen. So ist diese Festschrift im Jubiläumsjahr entstanden. Es wurde einfach zu verschiedenen Zeitpunkten in kleinerem Rahmen gefeiert und viele kleinere Aktionen gestartet, wie zum Beispiel die Ausstellungseröffnung vom Förderkreis Kultur mit Fotos von Weissach und Flacht am 1. Dezember, dem Tag der Vertragsunterschrift.
Gemeinde Weissach (Hrsg.), 50 Jahre Weissach und Flacht. Festschrift anlässlich der Goldenen Hochzeit.144 Seiten mit 231 Farbabbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-340-6. EUR 17,50.
Karl Schloß war eine beachtliche literarische Begabung der Münchner Kulturszene um 1900 und führte ein unkonventionelles Leben, das man heute mit „Patchwork-Familie“ etikettieren würde. Als Existenzgrundlage übernahm der Nachfahre jüdischer Kaufleute 1918 im pfälzischen Alzey das väterliche Tabakwarengeschäft, bis dessen Niedergang 1933 durch den NS-Staat eingeleitet wurde. Er musste ins benachbarte Ausland emigrieren und sein Leben endete schließlich in Auschwitz. Das Leben und das Schicksal von Karl Schloß sind beispielhaft für seine Zeit und das Milieu, aus dem er kam. Durch sein künstlerisches Erbe, viele erhaltene Briefe, Interviews mit überlebenden Nachkommen, eine jahrzehntelange Spurensuche und intensive Recherchen auch in seiner eigenen Familiengeschichte gelang es Johannes Matthias Michel auf eindrückliche Weise, den Dichter Karl Schloß und seine Angehörigen dem Vergessen zu entreißen und ihnen wieder ein Gesicht zu geben.
Johannes Matthias Michel, Seht, wie man mich zerschlägt in tausend Scherben.Der Dichter Karl Schloß (1876–1944) und das Schicksal seiner deutsch-jüdischen Familie.176 Seiten mit 60 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-331-4. EUR 17,90.
Die Autorin nimmt den Leser mit in ihre Jugendzeit während der Jahre 1944–1948. Eindrücklich schildert sie die Verzweiflung der letzten Kriegsmonate und die Hungerjahre der Nachkriegszeit, in denen sie, wie so viele Angehörige ihrer Generation, den Verlust von Heimat und Familie gleichermaßen zu bewältigen hatte.
Dorothea Conrad, Schreib auf, worüber du nicht sprechen kannst.4., durchgesehene Auflage. 280 Seiten mit 16 Abbildungen, Leineneinband mit Schutzumschlag. ISBN 978-3-89735-650-4. EUR 14,90.
Die Geschichte von Kurt Klein und seiner Frau Gerda Weissmann-Klein geht einem unter die Haut.Beide sind jüdischer Herkunft, verlieren als junge Menschen ihre Eltern durch die Judenverfolgung und haben in vielerlei Hinsicht unter dem Naziregime zu leiden. Anhand zahlreicher Briefe von Kurts Eltern an ihre Kinder wird das Schicksal jüdischer Menschen im Dritten Reich direkt erfahr- und erlebbar. Kurt, in Walldorf bei Heidelberg geboren und aufgewachsen, gelingt rechtzeitig die Flucht in die USA und er kehrt als „Ritchie Boy“, als Teil der US-Army, 1943 nach Europa zurück. Gerda überlebt nur knapp ihre rund zweieinhalb Jahre andauernden Aufenthalte in verschiedenen Arbeitslagern, darunter zum Beispiel Bolkenhain und Merzdorf, sowie einen viermonatigen „Todesmarsch“ von Grünberg bis nach Volary. Trotz aller Widrigkeiten treffen die beiden am 7. Mai 1945 aufeinander und es beginnt eine berührende Liebesgeschichte. In den USA gehört sie zu den bekanntesten Darstellungen der Erinnerung an den Holocaust – von der Bedeutung vergleichbar mit dem Tagebuch der Anne Frank in Deutschland. Das Buch von Gerda Weissmann-Klein, All But My Life, erlebte Dutzende Auflagen und wurde 1994 verfilmt. Der Film erhielt 1995 einen „Oscar“. In Deutschland ist die Geschichte kaum bekannt – Wolfgang Widder trägt mit seiner biografischen Skizze dazu bei, das zu ändern.
Wolfgang Widder, Kurt Klein. Eine biografische Skizze mit einem Beitrag von Jim Klein.88 Seiten mit 54 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-332-1. EUR 16,90.
Heidelsheim im Saalbachtal – frühbesiedeltes Land seit der Steinzeit, erstmals 770 urkundlich erwähnt, mittelalterliche Stauferstadt und lebenswerter Stadtteil der Stadt Bruchsal. Auf rund 850 durchgehend farbig illustrierten Seiten schlägt das vorliegende Werk einen breiten Bogen von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart über alle wesentlichen Epochen und Ereignisse hinweg. Die Beiträge der insgesamt fast 30 Autorinnen und Autoren lassen „Werden und Wandel einer Kraichgauer Stadtgemeinde" mit Blick in die Historie exemplarisch lebendig werden. Unterschiedlichste Schlaglichter auf zentrale Themen der Ortsentwicklung machen die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Geschichte Heidelsheims verständlich. Ebenso werden Themen aus dem kulturellen und gemeinschaftlichen Leben in der Gemeinde aufgegriffen – einschließlich einer aktuellen Chronologie der jüngsten Heidelsheimer Entwicklungen bis in das Jahr 2022. Das Buch bietet eine anregende und abwechslungsreiche Lektüre mit großer Vielgestaltigkeit der Themen und Darstellungsweisen.
Stadt Bruchsal (Hrsg.), Heidelsheim – Werden und Wandel einer Kraichgauer Stadtgemeinde. Von der Vorzeit bis in die Gegenwart.Mit Beiträgen von Thomas Adam, Stefan Baust und Steffen Maisch.848 Seiten mit 731 meist farbigen Abbildungen und 28 Tabellen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-316-1. EUR 34,80.
Mit der Altweibermühle legte Eugen Fischer im Jahr 1929 den Grundstein für Tripsdrill, Deutschlands ersten Erlebnispark. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Tripsdrill zu einem der angesehensten Freizeitparks in ganz Europa mit inzwischen über 100 Attraktionen – von rasanten Achterbahnen über gemütliche Pferdekutschfahrten bis hin zum Wildparadies mit mehr als 60 Tierarten – für einen Tag voller Abenteuer.Ein weiteres Vergnügen, auch für zu Hause, gibt es jetzt in Form eines kunterbunten Tripsdrill-Wimmelbuchs, liebevoll gezeichnet von der bekannten Illustratorin Tina Krehan, die schon einige Wimmelbücher über Regionen in Baden-Württemberg gestaltet hat. Der Rasende Tausendfüßler findet sich ebenso darin wie der Murmel-Turm, das Seifenkisten-Rennen, die drehenden Suppenschüsseln und und und …Zwölf lebhafte, farbenfrohe Seiten auf festem Karton versprechen ausgiebige Unterhaltung, ergänzt durch lustige Suchrätsel für findige Entdecker rund um den beliebten Freizeitpark und seine vielfältigen Angebote für Klein und Groß.Seht selbst, wie großartig es in Tripsdrill wimmelt!
Tina Krehan, Erlebnispark Tripsdrill. Das Wimmelbuch.12 Seiten im attraktiven quadratischen Format, stabiler Karton.ISBN 978-3-95505-346-8. EUR 12,00.
Der aktuelle 61. Band der traditionsreichen Heimatbuchreihe des Landkreises Rastatt ist wieder ein besonderes Lesevergnügen geworden. Das Heimatbuch berichtet auf 256 reich bebilderten Seiten über vielfältige Themen aus den Bereichen Aktuelles und Gegenwart, Natur und Umwelt, Kunst, Kultur und Lebensart sowie der Geschichte unseres mittelbadischen Raumes. Aus dem Inhalt: • Highlights und Brennpunkte. 2021 im Rückblick • Alles inklusive? Die Augusta-Sibylla-Schule: auch nach 60 Jahren wichtig im Bildungsmix • Dr. Paul Bartsch und das Schwarzwald-Kinderkurheim Nickersberg • Das Medienzentrum Mittelbaden (MZM) in Bühl • Ehrenamtliche Flüchtlingsprojekte im Landkreis Rastatt • Die Bildhauerin Gudrun Schreiner • Die Musicals der Jugendkirche Via in Durmersheim: handgemachte, lebendige Bibelerzählungen • Das Theater im Kurpark Gernsbach • Hexen in der Grafschaft Eberstein • Der 22. August 1944 und die „Aktion Gewitter“ im Landkreis Rastatt und in Baden-Baden • Kronimus – der steinige Weg zum Erfolg • Landrat Toni Huber – ein Nachruf • Carl Leopold Netter – zum 100. Todestag des Bühler Ehrenbürgers • Schiffe und Brücken überwinden Trennungen – Colette Meyer, geboren 1945 in Drusenheim, verheiratet in Lichtenau • Nachruf auf Winfried Krieg – Förderer der Hub • Winfried Krieg und die Stiftung Hub • Winterhurzle, Schnabbelbomble und Doppelaugen – Familie Burgert und der Weinanbau in Bühl-Affental • Klappern gehört zum Handwerk – Störche in Mittelbaden • Der Goldkanal – Mythos und Wirklichkeit • 100 Jahre Stadt Gaggenau (1922 – 2022) • Zum Zusammenschluss von Elchesheim und Illingen im Jahre 1971 • Beinheimer Brücke, Wintersdorfer Brücke, Roppenheimer Brücke – viele Namen für ein wunderbares historisches Bauwerk zwischen dem Elsass und Baden • Bücherecke im Heimatbuch
Landkreis Rastatt und Christian Dusch (Hrsg.), Interessantes aus dem Landkreis – Menschen und Geschichten 2022.Reihe Heimatbuch Rastatt. Landkreis Rastatt. einschließlich der früheren Heimatbuchreihe „Um Rhein und Murg“, Band 61.256 Seiten mit 238 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.ISBN 978-3-95505-344-4. EUR 16,90.
Oskar Behrens’ sechster Fall «Dann erschiess‘ dich doch!» So steht es auf einem Zettel in der Hand eines jungen Mannes, der auf dem Zentralfriedhof tot aufgefunden wird. Auf dem Grab von Fabio Gotti 1948 – 2022. Ausgerechnet er! Denn die Waffe neben dem Toten gehörte dem im Grab Liegenden und die ominöse Botschaft auf dem Zettel stammt aus seiner Feder. Sicher ist nur eines: Fabio Gotti kann nicht der Mörder sein. Oder doch? Eine verworrene Geschichte, der Oskar Behrens auf den Grund geht. Ein Kriminalroman von Pierre Magnan führt ihn in die Fremde, ein fremdes Gesicht auf die richtige Spur. Vieles wäre Behrens erspart geblieben, hätte er ein Gedicht zur rechten Zeit gelesen.
Franz Osswald, Im Gesicht eines Fremden. Eine Kriminalerzählung aus Basel.160 Seiten, fester Einband.ISBN 978-3-95505-349-9. EUR 18,90.
Die 34 schönsten Touren im Ortenaukreis Von der fruchtbaren Rheinebene über die sonnenverwöhnten Rebhänge bis hin zu den Höhenlagen des Schwarzwalds – die Ortenau besticht durch ihre vielseitige Natur- und Kulturlandschaft, in der es sich herrlich wandern lässt. Bei über 1700 Sonnenstunden im Jahr lohnt sich zu jeder Jahreszeit ein Ausflug in den größten Landkreis Baden-Württembergs – ganz gleich, ob Sie auf der Suche nach Erholung, Genuss oder Abenteuer sind, ob Sie die kleine Spazierrunde oder die ambitionierte Wandertour bevorzugen. Neben einem gut ausgebauten Wanderwegenetz locken unzählige kulturelle und kulinarische Highlights, eine unverwechselbare Sagenwelt, weltbekannte Trachten, traditionelles wie modernes Kunsthandwerk, exzellente Weine und nicht zuletzt die legendäre Schwarzwälder Kirschtorte. → Praktische Hinweise zur Anfahrt, auch mit dem ÖPNV → Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan → Mit GPS-Tracks zum Download → Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten
Download der GPS-Daten der Touren
Michael Erle, Wandern im Ortenaukreis. Die 34 schönsten Touren.176 Seiten mit 141 farbigen Abbildungen, 34
Tourenkarten sowie 1 Übersichtskarte, Klappenbroschur im handlichen Taschenformat.ISBN 978-3-95505-321-5. EUR 17,90.