Günterstal
Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die 1970er Jahre
Dieser Artikel ist noch nicht lieferbar und erscheint voraussichtlich am 01.06.2026. Vorbestellungen möglich!
Die vorliegende Publikation schließt eine dreiteilige Untersuchung zur Geschichte Günterstals, die mit der Säkularisation des Klosters 1806 begann und bis in die 1970er Jahre reicht, ab. Im Mittelpunkt stehen erneut die „kleinen Leute“ und deren Schicksale. Die Situation nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird ebenso beleuchtet wie der Weg in den Aufschwung der Folgejahrzehnte und die damit verbundenen Veränderungen, die letztlich den Verlust der klassischen Dorfstruktur und des Zusammengehörigkeitsgefühls bewirkten. Damit waren die Grundlagen für das Heute gelegt, wo in einer anonymisierten Gesellschaft die örtlichen und historischen Bezüge an Bedeutung verloren haben. Dieser reich bebilderte, dritte Band zu Günterstal macht deutlich, wie wertvoll die Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte ist. Er trägt dazu bei, die Besonderheiten des Stadtteils bewusst wahrzunehmen und eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen. So kann Günterstal auch heute als ein Ort mit eigener Identität und reicher Historie erlebt werden, der seinen Bewohnern vielfältige Anknüpfungspunkte für ein gemeinsames Verständnis und Zugehörigkeitsgefühl bietet.
Karin Groll-Jörger, Günterstal. Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die 1970er Jahre, Band 3.
248 S. mit 144 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-95505-584-4. EUR 29,80.