Neues aus dem verlag regionalkultur

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen unserer Autoren und des Verlags:

21. März 2019 Ausstellungseröffnung mit anschließender Lesung aus „Frauen PORTRAITS de Femmes“
27. April 2019 Signierstunde mit Roland Seiter, Autor von „Erlebnis Schwarzwaldhochstraße“
Frühjahr 2019 Lesungen von Frank Cornelius: „Eine Nacht in Teufels Küche“

 

Veranstaltung_PAMINA

21.03.2019;
17.00 Uhr
Stadtmuseum Karlsruhe, Prinz-Max-Palais,
Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe
Eröffnung der Ausstellung „Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871“ mit anschließender Lesung aus „Frauen PORTRAITS de Femmes“

Im Rahmen der Ausstellung „Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871“ im Karlsruher Stadtmuseum des Prinz-Max-Palais gibt es am 21. März um 17 Uhr eine Führung mit Kurator Dr. Peter Pretsch. Hierzu sind speziell auch französische Gäste eingeladen. Im Anschluss wird ab 18 Uhr der deutsch-französische Verein FemmesPAMINAFrauen Zeitzeuginnen beiderseits des Rheins aus der Epoche des Zweiten Weltkriegs und des Wiederaufbaus zu Wort kommen lassen. Ihre Geschichten sind in dem zweisprachigen Buch „Frauen PORTRAITS de Femmes“ festgehalten, das der Verein über den Verlag Regionalkultur herausgebracht hat. Sie schildern aus der Sicht der Zivilbevölkerung ihre Erlebnisse von Feind- und Freundschaften zwischen Menschen zweier Nachbarländer. Autorinnen lesen außerdem Szenen aus dem Buch. Auf dem Klavier begleitet wird die Präsentation von Naila Alvarenga Lahmann mit Musik von Clara Schumann, Margarete Schweikert und Louise Adolphe le Beau. Beim anschließenden Stehempfang besteht die Möglichkeit persönlicher Gespräche und der Vernetzung. Der Eintritt ist frei, das Ende ist gegen 20 Uhr vorgesehen. Anmeldung erbeten unter barbarabeu10@gmail.com, Telefon.: +49 157 59 55 37 16 oder stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de, Telefon +49 721 133 4234, -4230. Informationen über den Verein finden Sie im Internet unter femmespamina.eu.

Teufel

27.04.2019;
10-15 Uhr
Thalia Buchhandlung Freudenstadt, Marktplatz 46 Signierstunde mit Roland Seiter, Autor von „Erlebnis Schwarzwaldhochstraße“

Teufel

28.04.2019;
18.00 Uhr
Schäferhaus Sugenheim, 91484 Sugenheim Frank Cornelius liest mit musikalischer Unterstützung aus seinem Buch „Eine Nacht in Teufels Küche“
Eintritt im VVK 3,00 Euro, Abendkasse 4,00 Euro
30.04.2019;
17.00 Uhr
Bertoldsbrunnen auf dem Bertoldsplatz St. Peter Literarisch-Historischer Dorfrundgang: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
01.05.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
04.05.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
16.05.2019;
15.30 Uhr
Lesecafé Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstr. 6-8, 58119 Hagen-Hohenlimburg Frank Cornelius liest aus seinem Buch „Eine Nacht in Teufels Küche“
09.08.2019;
17.00 Uhr
Bertoldsbrunnen auf dem Bertoldsplatz St. Peter Literarisch-Historischer Dorfrundgang: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
10.08.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
11.10.2019;
17.00 Uhr
Bertoldsbrunnen auf dem Bertoldsplatz St. Peter Literarisch-Historischer Dorfrundgang: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
12.10.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
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21. März 2019 Ausstellungseröffnung mit anschließender Lesung aus „Frauen PORTRAITS de Femmes“
27. April 2019 Signierstunde mit Roland Seiter, Autor von „Erlebnis Schwarzwaldhochstraße“
Frühjahr 2019 Lesungen von Frank Cornelius: „Eine Nacht in Teufels Küche“

 

Veranstaltung_PAMINA

21.03.2019;
17.00 Uhr
Stadtmuseum Karlsruhe, Prinz-Max-Palais,
Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe
Eröffnung der Ausstellung „Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871“ mit anschließender Lesung aus „Frauen PORTRAITS de Femmes“

Im Rahmen der Ausstellung „Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871“ im Karlsruher Stadtmuseum des Prinz-Max-Palais gibt es am 21. März um 17 Uhr eine Führung mit Kurator Dr. Peter Pretsch. Hierzu sind speziell auch französische Gäste eingeladen. Im Anschluss wird ab 18 Uhr der deutsch-französische Verein FemmesPAMINAFrauen Zeitzeuginnen beiderseits des Rheins aus der Epoche des Zweiten Weltkriegs und des Wiederaufbaus zu Wort kommen lassen. Ihre Geschichten sind in dem zweisprachigen Buch „Frauen PORTRAITS de Femmes“ festgehalten, das der Verein über den Verlag Regionalkultur herausgebracht hat. Sie schildern aus der Sicht der Zivilbevölkerung ihre Erlebnisse von Feind- und Freundschaften zwischen Menschen zweier Nachbarländer. Autorinnen lesen außerdem Szenen aus dem Buch. Auf dem Klavier begleitet wird die Präsentation von Naila Alvarenga Lahmann mit Musik von Clara Schumann, Margarete Schweikert und Louise Adolphe le Beau. Beim anschließenden Stehempfang besteht die Möglichkeit persönlicher Gespräche und der Vernetzung. Der Eintritt ist frei, das Ende ist gegen 20 Uhr vorgesehen. Anmeldung erbeten unter barbarabeu10@gmail.com, Telefon.: +49 157 59 55 37 16 oder stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de, Telefon +49 721 133 4234, -4230. Informationen über den Verein finden Sie im Internet unter femmespamina.eu.

Teufel

27.04.2019;
10-15 Uhr
Thalia Buchhandlung Freudenstadt, Marktplatz 46 Signierstunde mit Roland Seiter, Autor von „Erlebnis Schwarzwaldhochstraße“

Teufel

28.04.2019;
18.00 Uhr
Schäferhaus Sugenheim, 91484 Sugenheim Frank Cornelius liest mit musikalischer Unterstützung aus seinem Buch „Eine Nacht in Teufels Küche“
Eintritt im VVK 3,00 Euro, Abendkasse 4,00 Euro
30.04.2019;
17.00 Uhr
Bertoldsbrunnen auf dem Bertoldsplatz St. Peter Literarisch-Historischer Dorfrundgang: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
01.05.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
04.05.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
16.05.2019;
15.30 Uhr
Lesecafé Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstr. 6-8, 58119 Hagen-Hohenlimburg Frank Cornelius liest aus seinem Buch „Eine Nacht in Teufels Küche“
09.08.2019;
17.00 Uhr
Bertoldsbrunnen auf dem Bertoldsplatz St. Peter Literarisch-Historischer Dorfrundgang: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
10.08.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
11.10.2019;
17.00 Uhr
Bertoldsbrunnen auf dem Bertoldsplatz St. Peter Literarisch-Historischer Dorfrundgang: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
12.10.2019;
10.00 Uhr
Parkplatz Potzdamer Platz bei St. Peter Literarisch-Historische Wanderung: An sechs Stationen liest Frank Cornelius aus seinem St. Peter Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“ und zeichnet an den Originalschauplätzen seiner Geschichte ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und Menschen aus jener Zeit.
Dauer der Wanderung: 4-5h; mit Einkehrmöglichkeit am Plattenhof
Nachdem diese interessante Publikation zur Geschichte des Landjudentums in Württemberg lange Zeit vergriffen war, ist sie jetzt wieder als E-Book erhältlich! Eine neue Print-Auflage wird im Laufe des Jahres folgen.

Emily C. Rose, Amerikanerin jüdischer Abstammung, schildert jüdische Geschichte aus einer lang vergangenen Zeit: die Geschichte von einfachen Menschen in den Dörfern und Kleinstädten im ländlichen Württemberg zwischen 1730 und 1880. Und sie weiß, wovon sie spricht: Es ist die Geschichte ihrer Vorfahren, die sie nach intensiver Quellensuche lebendig werden lässt. Ein handgeschriebenes jüdisches Familienregister, das sie 1992 zufällig von einem Verwandten erhielt, brachte sie auf die Spur ihrer Ahnen, die in den Hungerjahren um die Mitte des letzten Jahrhunderts nach Amerika ausgewandert waren. Sie recherchierte in den Archiven zahlreicher Städte und Gemeinden - und nach fünf Jahren hielt Emily Rose das Material einer faszinierenden Familiengeschichte in den Händen. Im Verlauf ihrer Spurensuche erfuhr sie auch, dass einer ihrer Vorfahren sogar in die Geschichtsbücher eingegangen ist: Moises Kaz rettete 1799 die Reichsstadt Rottweil vor Napoleons Armeen. Zwar liegen die Schauplätze dieser in die allgemeinen Entwicklungen der Zeit eingebetteten Familiengeschichte in Süddeutschland, ihre Bedeutung reicht aber weit über diesen Raum hinaus. Sie spricht jeden an, der mehr über das Leben deutscher Landjuden vor dem 20. Jahrhundert erfahren möchte.
Mit "Verstreute Spuren - verblasste Erinnerungen" legt Ulrich Behne ein Buch vor, das die Geschichte Gaggenauer Juden in den Blick nimmt.

Verstreute Spuren: ein Kleiderbügel aus einem Textilhaus, Reste eines Teeservices, ein paar vergilbte Fotos. Verblasste Erinnerungen älterer Bürger. Nur schemenhaft erscheinen die Konturen einer einst blühenden jüdischen Gemeinde. Aktenbestände, die die Bombennächte überstanden haben, lassen die Umrisse deutlicher werden. Ein jüdisches Gasthaus wird sichtbar, von dem bis dahin kaum einer mehr wusste. In protokollierten Aussagen längst verstorbener Zeitzeugen erscheinen der Metzger, der Kaufmann, der Viehhändler und ihre Familien vor unseren Augen, ihr unkompliziertes Zusammenleben mit der christlichen Nachbarschaft. Doch dann der katastrophale Bruch: Isolierung und Verfolgung, Vertreibung und schließlich Deportation. Die Täter: Nazifunktionäre, SS- und SA-Leute, verführte, fanatische Jugendliche und nicht zuletzt Zeitgenossen, die von dem Verschwinden der Juden profitieren. Die große Mehrheit jedoch ohne bösen Willen, eher angepasst und eingeschüchtert. Aber immer wieder gibt es Mutige, die den Geängstigten und Gedemütigten wagen beizustehen. Tröstlich ist auch das Schlusskapitel, in dem die ins Ausland Entflohenen ihre ehemaligen deutschen Mitbürger wiedersehen.
Wie sah es in Waldhausen früher aus - und was hat sich seitdem geändert? Das zeigt dieser Bildband eindrucksvoll auf 120 Seiten!

Die Gemeinde Waldhausen, heute Ortsteil von Lorch/Württ., ist seit jeher einem ständigen Wandel unterworfen. Die Veränderungen, die zum Leben dazugehören, scheinen jedoch in den letzten Jahrzehnten derart intensiv gewesen zu sein, dass der sympathische Ort im Remstal fast nicht mehr wiederzuerkennen ist. – Die vielen liebevoll zusammengestellten und beschriebenen Bilderpaare von „einst und heute“ zeigen, wie sehr sich das Ortsbild und der Alltag der Bewohner in Waldhausen, mit den Teilorten Rattenharz und Weitmars, in allen Lebensbereichen gewandelt haben.
Ein neuer Band der Reihe "Lebenswelten im ländlichen Raum" ist erschienen und beschäftigt sich im weitestens Sinne mit dem Thema Migration: Denn Migration war und ist Teil unserer Geschichte. Während die mühsame Eingliederung der zahlreichen Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg immer stärker in den Fokus der historischen Forschung gerät, sind die Erfahrungen mit diesem Thema durch die Ereignisse des Jahres 2015 tagesaktuell. Der vorliegende Band zeigt durch die Konzentration auf den ländlichen Raum in Südbaden die vielfältigen Facetten dieses Bestandteils unserer Vergangenheit seit dem späten 18. Jahrhundert. Somit tragen die zahlreichen Aufsätze zur Einordnung jüngster Entwicklungen bei und öffnen den Blick für die positiven aber auch negativen Faktoren, die damit verbunden sein können. Neben allgemeiner gehaltenen Untersuchungen kommen die Akteure zu Wort und machen die Folgen von Migration sehr anschaulich. Vermutlich hat ein Großteil der heutigen Familien einen Migrationshintergrund – man muss nur den zeitlichen Horizont entsprechend weiten.
Es ist Oskar Behrens’ dritter Fall: Auf dem Basler Bruderholz stößter nach einem Konzertbesuch beim Wasserturm auf einen jungen Mann mit einer Spritze im Arm. Dieser stirbt auf dem Weg ins Spital. Alles deutet auf einen Suizid oder einen Unfall hin. Doch Behrens glaubt nicht, dass der Jugendliche namens Damian Eschenberg freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Die Silben, die er dem Sterbenden mehr von den Lippen abgelesen als verstanden hat, führen Behrens schließlich in ein Sundgauer Dorf und zu einem Mann, dessen Unberechenbarkeit er zu spät erkennt.
800 Jahre Stein am Kocher bedeuten auch 800 Jahre, in denen die Einwohner viele Höhen und Tiefen erlebten. In einem Gemeinschaftsprojekt haben viele Freiwillige Geschichte und Geschichten aus diesen 800 Jahren zusammengetragen. Im Buch zum Jubiläumsjahr sind sie in Wort und Bild festgehalten und für kommende Generationen bewahrt.
Dieses umfangreiche Ortsfamilienbuch bietet einen direkten und intensiven Einblick in das Leben früherer Generationen: Schon beim ersten Lesen erschließen sich die Lebenssituationen der Familien: Kinderreichtum, oftmals früher Tod der Ehefrau im Kindbett, Wiederverheiratung, eheliche und uneheliche Kinder, Weitergabe der Berufe innerhalb der Familie. Wir lesen von Menschen, die früh starben, und anderen, denen ein hohes Alter beschieden wurde. Ein- und Auswanderung gab es in allen historischen Epochen. Auch Neckargemünder und Kleingemünder Einwohnerinnen und Einwohner mussten in früheren Zeiten aus Not ihre Heimat verlassen. Wiederum kamen Menschen, weil sie in ihrer Heimat verfolgt wurden. Dem Autor sei es gedankt, dass er in jahrzehntelanger Arbeit die Kirchenbücher erfasst und ausgewertet hat, und damit einen tiefen Blick in die Neckargemünder und Kleingemünder Stadtgeschichte gibt.
Vor 1250 Jahren wurde Östringen erstmals erwähnt. Das ist eine Ortschronik wert: Das von der Stadt Östringen herausgegebene und reich bebilderte Werk „Östringen – vom Dorf zur Stadt“ bietet mit Bekanntem und Neuem aus den zurückliegenden rund 70 Jahren ein ebenso informatives wie unterhaltsames Lesevergnügen und gibt in vielen Zusammenhängen wertvollen Aufschluss über die Details der jüngeren Ortsgeschichte. Alle Östringer Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrem neuen, angestammten oder früheren Heimatort verbunden fühlen, werden an der Lektüre dieses Buches ihre Freude haben.
1965 wurde das Copernicus-Gymnasium gegründet. Da hieß es noch nicht so, der Name kam später, sonst war alles schon da. Klassische Bildung. Moderne Bildung. Menschliche Bildung. Was ein Gymnasium beruflich halt so tut. Und über dem erstreckten sich von Beginn an Zusammenhalt und unglaublich viel Gemeinschaft. Das Gymnasium im Bruhrain verband die Menschen vieler Orte und knüpfte viele Bande, die so nie zustande gekommen wären. Waghäusel, Kirrlach, Wiesental, Oberhausen-Rheinhausen, Graben-Neudorf, Dettenheim und natürlich Philippsburg mit Huttenheim und Rheinsheim. Die Kinder dieser Orte fuhren auf die Île de Ré, flogen nach Massachusetts, erkundeten auf Studienfahrten ganz Europa, lernten die Welt und dabei sich selbst kennen. Landheime, Klassenfahrten, Lerngänge ... Englisch, Mathematik, Deutsch und über ein Dutzend weitere Fächer und unzählige AGs. An den Tafeln standen Lehrerinnen und Lehrer, die Originale waren oder erst hier mit Kreide in der Hand zu diesen werden konnten. Weil sie Raum bekamen, aber auch von ihren Klassen erzogen wurden. Dabei und mittendrin – Schülerinnen und Schüler. Über 3.000 Abiturientinnen und Abiturienten später – nun das Buch dazu. Doch was sind schon Zahlen? Was zählt, sind nicht nur Bildungsabschlüsse, sondern auch das, was zwischen den Statistiken entstand, nicht neben dem Unterricht, vielmehr mittendrin. Lebenswege, die sich erschlossen, und Freundschaften, welche blieben.
Das Copernicus-Gymnasium ... 50 Jahre? Nein. Mehr als ein halbes Jahrhundert.
Karl Pister war eine bedeutende Persönlichkeit in Brühl. 1883 geboren, im Zivilberuf Magazinverwalter, mit 28 Jahren Gemeinderat, Anhänger der Sozialdemo­kratischen Partei. 1919 bis 1928 Bürgermeister von Brühl. 1933 verhaftet und ins Konzentrationslager Kislau gebracht. Dort 1936 entlassen, nach schwerer Krankheit 1938 verstorben.
Sein Tagebuch, zwischen 1914 und 1918 akribisch geführt, macht die inneren Gegensätze greifbar, die das Leben vieler Frontsoldaten damals prägte: Sozial­demokrat und dem Kaiser und dem Reich treu ergeben. Im täglichen Kampfeinsatz mit dem Tode bedroht und zugleich Achtung vor dem Feind, dem es nicht anders ergeht. Karl Pister bedrücken auch die Veränderungen in der Gesellschaft, die er während der Kriegsjahre wahrnimmt: Die zunehmende Entfremdung zwischen Heimat und Front. Die wachsende Distanz zwischen Offizierskorps und Mannschaften. Die Spannungen zwischen der Etappe und der Front. Und schließlich die ständige Hoffnung auf Frieden, die durch den ebenso ständigen Fortgang des Krieges zunichte gemacht wird. Die Lektüre des Tagebuches lässt verstehen, weshalb die Bevölkerung zwischen den Kriegen die Erinnerung an die Jahre 1914 bis 1918 sehr intensiv pflegte.
Sie gehört zu Europas schönsten Touristikstraßen und führt die Besucher über 60 Kilometer von Baden-Baden bis Freudenstadt. Inmitten prachtvoller Tannenwälder: Die Schwarzwaldhochstraße ist ein Erlebnis! Und das war sie auch schon zu Großvaters Zeiten, als man sie baute. Das Buch will Sie, liebe Leser, aber in weit frühere Zeiten entführen. Wie sah es da oben auf der Höh’ im ausgehenden 19. Jahrhundert aus? Seinerzeit wurden die Kurhäuser Plättig, Sand, Hundseck und Ruhestein errichtet. Was gab es damals und im anschließenden 20. Jahrhundert an Sehenswürdigkeiten?
Und: Wie hat sich die einmalige Landschaft links und rechts der Schwarzwaldhochstraße entwickelt und verändert? Dazu wird das Buch auch Blicke in die Täler, die von der heutigen Schwarzwaldhochstraße Richtung Murg und Rhein verlaufen.

Kommen Sie mit und versetzen Sie sich zurück in die Zeit unserer Großväter. Lassen Sie sich ein wenig entführen …
Setzen Sie mit Band 2 der Stadt Geschichte Schwetzingen Ihre Zeitreise in die moderne Geschichte Schwetzingens fort und erfahren Sie, wie sich Schwetzingen im 19. und 20. Jahrhundert allmählich zu einer Stadt entwickelte. Nehmen Sie Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung und den bedrückenden Jahren des Nationalsozialismus, lernen Sie historische Persönlichkeiten kennen, die Schwetzingens Entwicklung positiv beeinflussten, und erleben Sie die heutige Stadt, die von ihrer Geschichte, dem Spargel und der Kunst geprägt ist. Bekanntes und bisher unveröffentlichtes Bild- und Dokumentenmaterial komplettiert das Werk und dokumentiert Vergangenheit und Gegenwart anschaulich.
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