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Neues aus dem verlag regionalkultur

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen unserer Autoren und des Verlags:

18. März 2020 Lesung mit Judith Rimmelspacher
ab Frühjahr 2020 Historisch-literarische Steifzüge mit Frank Cornelius zu seinem Buch „Eine Nacht in Teufels Küche“

Teufel

08.05.2020;
17.00 Uhr
Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
09.05.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
04.07.2020;
22.00 Uhr
Vollmond-Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
05.07.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
18.09.2020;
17.00 Uhr
Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
19.09.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
20.09.2020;
10.00 Uhr
Wanderung durch Hirsch- und Zweribachfälle. Dauer: ca. 4,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Potsdamer Platz bei 79271 Sankt Peter
17.10.2020;
17.00 Uhr
Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
18.10.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
Frank Cornelius führt durch historische Orte der Klosterherrschaft St. Peter in Dorf und Wald. Seine Gäste hören Texte aus seinem Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“. An den Originalschauplätzen seiner Geschichte entsteht ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und den Menschen jener Zeit. Brauchtum und Volksglauben verweben sich zu einem spannungsgeladenen Streifzug durch das Herz und die Herrgottswinkel St. Peters.
* Kinder zahlen 1 Euro

Teufel

18.03.2020;
14.30 Uhr
Kraichtal-Kliniken, Sternackerstr. 46, 76703 Kraichtal
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Neues aus dem verlag regionalkultur

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen unserer Autoren und des Verlags:

18. März 2020 Lesung mit Judith Rimmelspacher
ab Frühjahr 2020 Historisch-literarische Steifzüge mit Frank Cornelius zu seinem Buch „Eine Nacht in Teufels Küche“

Teufel

08.05.2020;
17.00 Uhr
Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
09.05.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
04.07.2020;
22.00 Uhr
Vollmond-Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
05.07.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
18.09.2020;
17.00 Uhr
Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
19.09.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
20.09.2020;
10.00 Uhr
Wanderung durch Hirsch- und Zweribachfälle. Dauer: ca. 4,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Potsdamer Platz bei 79271 Sankt Peter
17.10.2020;
17.00 Uhr
Streifzug durchs Dorf. Dauer: ca. 1-1,5h; 4 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
18.10.2020;
10.00 Uhr
St. Peter Panoramawanderung. Dauer: ca. 2,5h; 6 Euro*
Treffpunkt Bertolds-Brunnen in 79271 Sankt Peter
Frank Cornelius führt durch historische Orte der Klosterherrschaft St. Peter in Dorf und Wald. Seine Gäste hören Texte aus seinem Roman „Eine Nacht in Teufels Küche“. An den Originalschauplätzen seiner Geschichte entsteht ein authentisches Bild von den politischen Geschehnissen und den Menschen jener Zeit. Brauchtum und Volksglauben verweben sich zu einem spannungsgeladenen Streifzug durch das Herz und die Herrgottswinkel St. Peters.
* Kinder zahlen 1 Euro

Teufel

18.03.2020;
14.30 Uhr
Kraichtal-Kliniken, Sternackerstr. 46, 76703 Kraichtal
Paul Wehrung lernt Sharif kennen, einen syrisch-libanesischen Germanistikstudenten, und sie beginnen, Gespräche über Vertreibung, Heimatverlust, Ausgrenzung und Neubeginn zu führen. Philosophische Positionen werden erörtert, über Befindlichkeiten unserer Gesellschaft, über die Menschenrechte oder, um mit Hannah Arendt zu sprechen, über die Freiheit, frei zu sein wird reflektiert. Namhafte Vertreter*innen der Philosophie in Vergangenheit und Gegenwart kommen zu Wort, doch auch Geschichten und Schicksale zu Flucht und Vertreibung aus verschiedenen Zeiten werden erzählt. Wo liegen die Konstanten, wo die Unterschiede?
Menschen machen sich auf, treiben über Länder und Meere, bis ans vermeintliche Ende der Welt. Sie stoßen an Grenzen, überschreiten sie oder werden zurückgewiesen. Oder sie verharren an Ort und Stelle, bleiben an einem Punkt dieser Erde, an dem sie zufällig geboren wurden, und werden durch Gewalt vertrieben.
Ein Roman über Migration und Philosophie, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – und ein Bekenntnis zur Demokratie und zu Europa.

Das Grauen ist zurück!

Endlich - der Heidelberger Klassiker "Das Heidenloch" ist wieder lieferbar. Die verbesserte, vierte Auflage hebt sich auch optisch auf dem Cover von den vorigen Auflagen ab.

Wer noch nicht weiß, worum es geht:
„Das Heidenloch“ ist die fiktive Aufdeckung einer Geheimakte. Sie schildert anhand von Einzeldokumenten fantastische Ereignisse auf dem Heiligenberg im Jahr 1907. Mysteriöse Wesen verbreiten dort Angst und Schrecken. Als es zu ersten Todesopfern kommt, wird von der Stadt Heidelberg und dem Innenministerium des Großherzogtums Baden eine Untersuchungskommission einberufen, die weiteres Unheil abwenden und das Rätsel lösen soll. Durch historische Forschung und philologische Suche in der antiken Mythologie findet sich schließlich die erschreckende Antwort, in deren Zentrum das mysteriöse Heidenloch steht ...
Wer das Grauen der Print-Version heil übersteht, mag nach dem gleichnamigen Mundart-Hörspiel oder der E-Book-Version Ausschau halten. Ganz Mutigen vorbehalten ist die künftige Graphic Novel (Comic-Version) …
Kurz vor Weihnachten kommt noch eine neue Broschüre der Reihe "Pforzheimer Stadtrundgänge" in die Läden: Sie widmet sich den Stelen zur Stadtgeschichte, die 2015 bis 2017 in Pforzheim aufgestellt wurden.

Jedes Stadtbild erzählt Geschichte, jede Stadt hat ihre historische Eigenart und Würde. Was gibt es in Pforzheim zu sehen? Dieser handliche Führer präsentiert einen Rundgang durch die Innenstadt. Er orientiert sich an den historischen Stelen, die in den Jahren 2015–2017 auf Initiative des städtischen Kulturamts an zentralen Orten im Stadtraum aufgestellt wurden. Jede dieser Stelen besitzt zwei unterschiedlich gestaltete Seiten, um Stadtgeschichte am Beispiel des baukulturellen Erbes zu verorten: Dem Stadtbild der Vorkriegszeit wird in Text und Bild die Nachkriegsgeschichte gleichberechtigt gegenübergestellt. So wird die Zäsur veranschaulicht, der Zwiespalt des kollektiven Gedächtnisses, der Pforzheim seit der Kriegszerstörung am 23. Februar 1945 kennzeichnet.
Das Buch stellt ein wissenschaftlich fundiertes, allgemein verständliches Grundlagenwerk zur Sprache von Rülzheim dar – einem vorderpfälzischen Ort nahe Speyer am Rhein. Die gründliche Untersuchung umfasst vier Teile: eine Ortsgrammatik, in der erstmals die relevanten sprachlichen Erscheinungen systematisch und genau beschrieben sind und das Regelmäßige und Eigene des dialektalen Sprachsystems besonders hervortritt. Wegen der Konfrontierung der mundartlichen mit den schriftdeutschen Sprachformen kann die Sprachmonographie auch als eine „Rülzheimerisch-hochdeutsche Vergleichsgrammatik“ bezeichnet werden. Der zweite Teil des Werkes enthält den Mundartwortschatz. Zahlreiche Wörter und Ausdrücke aus älterer und neuerer Zeit, lebendige und originelle Redewendungen, auch die französischen und jiddischen Lehnwörter sind alphabetisch aufgelistet und entwicklungsgeschichtlich erklärt. Reichlich Unbekanntes und Überraschendes zu Ursprung und Bedeutung des volkssprachlichen Wortgutes kann hier entdeckt werden.
Im dritten und vierten Teil des Buches sind die Rülzheimer Flur- und Straßennamen behandelt. Die mit Hilfe historischer Belege dokumentierten und datierten heutigen und früheren Namen sind hinsichtlich Wortform und Bedeutung erläutert und durch zwei am Ende des Buches beigefügte Karten topographisch in der Rülzheimer Gemarkung ausgewiesen. Das hier vorgelegte Sprachporträt gewährt einen tiefen und breiten Einblick in die sprachliche Struktur und Namenslandschaft der Rülzheimer Mundart und vermittelt darüber hinaus wertvolles lokalgeschichtliches Wissen.

Der Verfasser, Prof. Dr. Rudolf Kern (geb. 1938 in Rülzheim), war bis 1998 Germanistikprofessor an der Katholischen Universität Löwen (Université Catholique de Louvain, UCL) in Belgien. Seit 2012 lebt er wieder in seiner Heimatgemeinde, der er mit diesem Alterswerk ein bleibendes Sprachdenkmal gesetzt hat.
Schon vor über sechs Jahrzehnten begann Günter Meder mit dem Märchenerzählen. Doch die Geschichten der Gebrüder Grimm waren seinen jungen Zuhörern längst bekannt. Was konnte er ihnen Neues erzählen? Von der Steinzeit bis in die Zukunft hinein, aus Büchern, mündlicher Überlieferung und aus dem Kino – Günter Meders Repertoire enthält weit über 450 Geschichten. Ob von Helden, Narren, Gauklern oder starken Frauen, sammelt und erzählt er Geschichten aus der ganzen Welt. Als Geschichtenerzähler im Schottenrock oder als Märchenonkel in der Badehose – seine Zuhörer kennen Günter Meder unter vielen Namen und er hat bereits an den ungewöhnlichsten Orten seine Märchen erzählt: in Krankenhäusern, Schwimmbädern oder in Kindergärten. Meder, der Märchenerzähler, besitzt heute selbst mehr als 1 000 Märchenbücher, die ihn im Laufe der Zeit zu seinen Geschichten inspiriert haben. Eine Auswahl seiner Geschichten rund um den frechen Renzo, den einfältigen Larry und die schlaue Susanne liegt nun erstmals in dieser Ausgabe vor. Damit die Märchen nicht verloren gehen ...
Zahlreiche „Erinnerungsorte“ der 400-jährigen Geschichte Mannheims sind noch heute im Stadtbild sichtbar, auch wenn Zeit und Umstände ihres Entstehens aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwunden sind. Dies veranlasste Autorinnen und Autoren, diese in den „Mannheimer Geschichtsblättern“ erneut in den Blick zu rücken. Sie thematisieren die noch in kurfürstlicher Zeit begonnenen Neckardurchschnitte zwischen Feudenheim und Neckarbrücke, das barocke Treppengeländer im Haus eines Leibarztes der Kurfürstin in C 4, 6, die später im dortigen Nebengebäude eingebaute Toilette, die Gartenpavillons u.a. in der Oststadt, die Bundesgartenschau von 1975, aber auch die Entwicklung des Mannheimer Rotlichtmilieus.
Den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte gewidmet sind die Beiträge zum Weinheimer Unternehmer Freudenberg und der „Arisierung“ der Lederfirma Hirsch, die neue Präsentation der Häftlingskleidung in der KZ-Gedenkstätte Sandhofen sowie die Entrechtung und Ausgrenzung der jüdischen Familie Sonnemann sowie ihren Weg ins amerikanische Exil.
Weitere Beiträge widmen sich der Ausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen zum Werk des französischen Fotografen Gaston Paris, neuen Quellen im MARCHIVUM, den digitalisierten Verlassenschaftsakten und den Dokumenten zur Einführung des Führerscheins in Mannheim, sowie nicht zuletzt dem innovativen Beitrag der Handelshochschule zur deutschen Bildungsgeschichte.
Die in der Oberlausitz gelegene, mittelalterliche Stadt Bautzen, auch sächsisches Nürnberg genannt, wurde vor einigen Jahrzehnten kurz vor ihrem Zerfall mit immensem Aufwand touristengerecht restauriert. Doch die an der Oberfläche heute anmutig erscheinende Idylle der Partnerstadt Heidelbergs trügt.
Trotz etlicher Prunkbauten, moderner Einkaufsmeilen und einer legendären Senfproduktion, die vom Stadtmarketing allenthalben hervorgehoben wird, hat sich an einigen Stellen eine urbane Tristesse erhalten, deren besondere Atmosphäre in diesem Buch in Wort und Bild zusammen mit anderen Sachverhalten, wie der Kommerzialisierung des öffentlichen Raums, dem „Wutbürgertum“ und der politischen Polarisierung festgehalten wird. Anhand der langen Geschichte Bautzens wird aufgezeigt, wie sich die „Wertehaltungen“ der Bevölkerung an die Zeitläufe angepasst haben. Es gab und gibt helle Seiten mit Respekt und Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Minderheiten, aber auch dunkle Schatten, zu denen vor nicht allzu langer Zeit Folterungen und Morde in politischen Zuchthäusern sowie vielfache Restriktionen der Obrigkeit gegen die eigene, im „Tal der Ahnungslosen“ lebende Bevölkerung zählten. 30 Jahre nach der Wende erfährt eine nicht unumstrittene Form von „Heimatliebe und -schutz“ eine spürbare Renaissance.

Wer Bautzen versteht, versteht auch manches aus der ehemaligen DDR, und wer die Einstellungen aus DDR-Zeiten versteht, versteht die innerdeutsche Zerrissenheit von heute.
Auch in diesem Jahr waren wieder mit vielen unserer Publikationen auf den Bücherschauen in Karlsruhe und Stuttgart präsent. Wir freuen uns, dass die Bücher so breite Resonanz gefunden haben und hoffen, dass der eine oder andere vielleicht sogar ein Weihnachtsgeschenk gefunden hat. Anbei ein paar Eindrucke von unserem Stand auf der Bücherschau in Karlsruhe.
Das hier erstmals veröffentlichte Werk des Malers Rudolf Gleichauf dokumentiert in Bild und Text die als Trachten bezeichneten Bekleidungsmoden ländlicher Bevölkerungskreise im Großherzogtum Baden des 19. Jahrhunderts. Von 1861 bis 1869 fertigte Gleichauf im Auftrag des badischen Großherzogs 39 Aquarelle sowie ausführliche Beschreibungen an, die Einblicke in eine vermeintlich geschlossene bäuerliche Kultur als „bedrohter Lebensart“ boten. Mit dem Bild der Tracht wurden visuelle Symbole geschaffen, die eine bürgerliche Sehnsucht nach Kontinuität, Stabilität und Identität erfüllten und eine sich verstetigende Tradition stiften sollten. Gleichaufs Werk zählt zu den ersten Erwerbungen der Ende des 19. Jahrhunderts geschaffenen volkskundlichen Sammlung in Karlsruhe, die in den Bestand des 1919 gegründeten Badischen Landesmuseums überging.
Aus heutiger Sicht stellt Rudolf Gleichaufs Arbeit eine für die Historiografie des Großherzogtums Baden außergewöhnliche kulturgeschichtliche Quelle dar und 150 Jahre nach Fertigstellung der Auftragsarbeit füllt diese kritische Quellenedition auch eine große kostümhistorische Lücke.
Das zum 1250. Jubiläum der Ersterwähnung Walldorfs herausgegebene und reich bebilderte Werk bietet viel Neues aus den zurückliegenden Jahrhunderten. Das wurde auch bei der Lesung im Foyer des Rathauses am 22.11. deutlich, zu der die Stadt Walldorf in Person von Frau Bürgermeisterin Christiane Staab eingeladen hatte. Die positive Resonanz auf die gut besuchte Veranstaltung zeigt, dass das das unterhaltsame und informative Buch in Walldorf (und darüber hinaus) sich eine begeisterte Leserschaft erschlossen hat. Die Autoren Klaus Ronellenfitsch, und Jürgen Kamm sowie Werner Sauer und Andy Herrmann (im Bild v.l.n.r.) lasen bei der Veranstaltung vor interessiertem Publikum aus ihren Beiträgen.

Das Buch gibt in vielen Zusammenhängen wertvollen Aufschluss über Details der Ortsgeschichte und bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen. Alle Walldorfer Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrem neuen, angestammten oder ehemaligen Heimatort verbunden fühlen, werden an der Lektüre dieses Werkes ihre Freude haben.
Wohnungsnot, Gemeinschaftssinn und die Idee vom Eigenheim prägten die Siedlungsgeschichte von Stuttgart-Büsnau. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden dort Buchenländer Flüchtlinge Heimat und Arbeit. Unter zum Teil katastrophalen hygienischen Bedingungen hausend und in undichten und notdürftig eingerichteten Holzbaracken lebend, trieben die Buchenländer zusammen mit Erst- und Altsiedlern den Aufbau voran. Gemeinsam radierten sie den vormals rasseideologisch geprägten SA-Siedlungsansatz aus den Köpfen und Herzen der Bevölkerung aus.
In seiner diachronen Studie beschreibt Folkmar Schiek erstmals die Siedlungsgeschichte von Stuttgart-Büsnau und legt damit ein Standardwerk zum Thema vor. Fundiert beleuchtet er die Entwicklungen und vergleicht dabei die Siedlungsansätze zwischen 1930 und 1960 in einer Zeit, die von Krieg, Nationalsozialismus und Weltwirtschaftskrise geprägt war.
1969 – ein aufregendes Jahr: Menschen landeten auf dem Mond und die Welt schaute erstaunt an den Fernsehgeräten zu. Bundeskanzler Willy Brandt leitete eine Zäsur im Zeitalter des Kalten Krieges ein. Das Woodstock-Festival im „Sommer der Liebe“ wurde zum Symbol für Gewaltfreiheit und freie Liebe. Vor dem Hintergrund der großen Weltgeschichte wird – um dem gestiegenen Bedarf nach besseren Bildungschancen Rechnung zu tragen – in Sindelfingen ein neues Gymnasium gegründet und nach dem im Spätmittelalter hier ansässigen Chorherrenstift benannt.
Ein halbes Jahrhundert Schulgeschichte bedeutet Bildung, Bücher, Wissenschaft, Lernen, Klassenarbeiten und Hausaufgaben. Aber nicht nur das: Für Tausende von Schülerinnen und Schülern war und ist das Stiftsgymnasium Sindelfingen ein geschützter Ort, an dem man neue Freundschaften knüpft, in Klassen eine Gemeinschaft aufbaut und als Schule das Miteinander pflegt. Das ist in der neuen, reich bebilderten Schulchronik des Stiftsgymnasiums zu seinem 50-jährigen Bestehen zwischen allen Zeilen zu lesen – „Das Stifts sind wir!“ Mit einem 16seitigen Beiheft der Abiturjahrgänge.
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