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Albert de Lange (Hrsg.) / Kay Weidenmann

Waldenser – eine Minderheit in Bewegung
Zwischen Bild und Wirklichkeit in England, Piemont, Nordamerika und Württemberg (1600–1900)

Dieser Artikel ist noch nicht lieferbar und erscheint voraussichtlich am 12.09.2026. Vorbestellungen möglich!


Die Waldenser – Anhänger des seit 1174 tätigen Lyoner Laienpredigers Waldes – wurden ab dem 16. Jahrhundert als Vorläufer der Reformation betrachtet, ja sogar als „Rest“ der Urkirche. Dieses Fremdbild und auch Selbstbild sollte ihr Überleben als religiöse Minderheit im Piemont sichern. Trotzdem wurden zwischen 1685 und 1730 viele Waldenser von dort vertrieben. Die meisten fanden eine neue Heimat in Hessen und Württemberg; andere zogen früher oder später weiter bis nach Nordamerika. Dieser Tagungsband beleuchtet in sieben Aufsätzen die vielschichtige Geschichte der Waldenser zwischen 1600 und 1900 aus unterschiedlichen Perspektiven: ausgehend von neuzeitlichen Geschichtsbildern über Erkenntnisse zu transnationalen Migrationsbewegungen bis hin zu den lokalen Lebenswelten und sprachlichen Traditionen der Waldenser in Württemberg.

Albert de Lange (Hrsg.), Kay Weidenmann, Waldenser – eine Minderheit in Bewegung. Zwischen Bild und Wirklichkeit in England, Piemont, Nordamerika und Württemberg (1600 –1900).
Waldenserstudien, hrsg. von der Deutschen Waldenservereinigung e.V. Ötisheim-Schönenberg, Bd. 9.
224 Seiten mit 51 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, Broschur.
ISBN 978-3-95505-616-2. EUR 29,80.