Julius Wilhelm Zincgref und der Heidelberger Späthumanismus

Zur Blüte- und Kampfzeit der calvinistischen Kurpfalz
978-3-89735-660-3
  • 22 x 15,5 cm, fester Einband
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    Der vorliegende Band versammelt die Vorträge einer Tagung, die dem Werdegang, Werk, geistigem Milieu und literarischem Netzwerk des pfälzischen Dichters, Gelehrten, Publizisten und Politikers Julius Wilhelm Zincgref (1591–1635) gewidmet war. Die Vorträge werden hier ergänzt durch die Ergebnisse weiterer Forschungen vor allem quellenkundlicher Art, die in Heidelberg sowie im Zusammenhang der von Dieter Mertens und Theodor Verweyen betreuten großen Gesamtausgabe der Werke Zincgrefs vorangetrieben wurden. Mit Zincgref rückt in den Mittelpunkt eine repräsentative Schlüsselfigur des intellektuellen Lebens an der epochalen Schnittstelle zwischen der universalen lateinischen Gelehrtenkultur des europäischen Späthumanismus und der nun einsetzenden neuen deutschsprachigen Kunstdichtung, die flankiert wurde von verschiedenen Formen der politisch-patriotischen, durchaus auch konfessionspolitisch engagierten Publizistik. So fesselnd wie kein anderer Autor führt uns Zincgref in die „Blüte- und Kampfzeit der calvinistischen Kurzpfalz“ vor dem Dreißigjährigen Krieg. Im belagerten Heidelberg hielt Zincgref an verantwortlicher Stelle bis zum bitteren Ende (1622) aus, gehörte auch zu den Autoren, die wortmächtig zum Widerstand gegen die politisch-militärische Front der katholischen Mächte aufriefen. Um so schmerzhafter wurde er in den Strudel der pfälzischen Katastrophe nach der verlorenen Schlacht am Weißen Berg hineingezogen, erlebte die Nöte des Exils, ohne von seinen literarischen Ambitionen abzulassen.

    Mannheimer historische Schriften. Bd. 5
    Hrsg. vom Mannheimer Altertumsverein von 1859 – Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz,
    Reiss-Engelhorn-Museen und Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.
    522 S. mit 25 Abb., fester Einband. 2011.
    ISBN 978-3-89735-660-3. EUR 34,80

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