"Mannheim soll nicht nur als Stadt der Arbeit neu erstehen..."

"Mannheim soll nicht nur als Stadt der Arbeit neu erstehen..."
Die zweite Amtszeit des Mannheimer Oberbürgermeisters Hermann Heimerich (1949–1955)
978-3-89735-545-3
  • 22 x 15,5 cm, Broschur
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    Mit seiner Wiederwahl im Juli 1949 gelang es dem Sozialdemokraten Hermann Heimerich in Mannheim als einem der wenigen 1933 von den Nationalsozialisten abgesetzten Oberbürgermeister, nach Kriegsende in sein Amt zurückzukehren. Die interdisziplinär angelegte Arbeit, die als Dissertation an der Universität Mannheim entstand, ist mehr als eine politische Biographie Heimerichs (1885 bis 1963). Vielmehr untersucht sie auf umfangreicher Quellengrundlage am Beispiel der Quadratestadt die Rolle des Oberbürgermeisters und der Kommunalverwaltung beim Wiederaufbau einer westdeutschen Industriemetropole in der ersten Hälfte der 1950er Jahre. Schwerpunkte bilden dabei neben dem sozialen Wohnungsbau die Schul- und Kulturpolitik. Berücksichtigt werden außerdem die Anstrengungen Hermann Heimerichs für eine politische Aufwertung Mannheims und sein außergewöhnliches Eintreten für eine zeitnahe Aufarbeitung des Nationalsozialismus.

    Mannheimer historische Schriften. Bd. 1
    Hrsg.: Mannheimer Altertumsverein von 1859 – Gesellschaft der Freunde Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz /
    Stadtarchiv – Institut für Stadtgeschichte / Reiss-Engelhorn-Museen.
    294 S. mit 10 Abb., Broschur. 2008.
    ISBN 978-3-89735-545-3. EUR 19,90

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