"Man machte mit uns, was man wollte"

"Man machte mit uns, was man wollte"
Ausländische Zwangsarbeiter in Ludwigshafen am Rhein 1939–1945
978-3-89735-293-3
  • 24,5 x 17 cm, fester Einband
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    Ausgehend von einem Rückblick über die Behandlung der Zwangsarbeiterfrage nach dem... mehr

    Ausgehend von einem Rückblick über die Behandlung der Zwangsarbeiterfrage nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zeichnet Eginhard Scharf die Entwicklung des Einsatzes von Zwangsarbeitern in der Industriestadt Ludwigshafen am Rhein von 1939 bis 1945 nach. Er entwirft dabei ein facettenreiches Bild von den beschwerlichen und harten Lebensbedingungen, denen diese Menschen in einer für sie meist fremden und feindlichen Umwelt unterworfen waren: Lange Arbeitszeiten, niedriger Lohn, unzureichende Ernährung und bescheidene hygienische Verhältnisse, ein rigides Straf- und Unterdrückungssystem sowie vermehrt die Schrecken des Luftkrieges prägten ihren Alltag. Doch die Bedingungen waren nicht für alle Zwangsarbeiter gleich, sondern gestaffelt nach den rassischen Kriterien des NS-Regimes.
    Die Zwangsarbeiter aus Polen und der UdSSR standen dabei am unteren Ende der Leiter, was ihre Überlebenschancen erheblich verminderte. Darüber hinaus geht Scharf auch der Frage nach, wie sich die Einwohner Ludwigshafens gegenüber den Fremden verhielten. Schließlich kommen auch die Betroffenen selbst noch zu Wort, enthält die Untersuchung doch eine Reihe von bisher nicht bekannten Zeitzeugenberichten. Abgerundet wird die Arbeit durch den Versuch, das Ausmaß der Zwangsarbeit in Ludwigshafen auch quantitativ zu erfassen.

    Veröffentlichungen des Stadtarchivs Ludwigshafen am Rhein. Bd. 33
    360 S. mit 88 Abb., 37 Tabellen und 2 Diagrammen, fester Einband. 2004.
    ISBN 978-3-89735-293-3. EUR 19,90

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