Die Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst 1919–1955

Die Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst 1919–1955
Heidelberger Mäzenatentum im Schatten des Dritten Reiches
978-3-89735-531-6
  • 24 x 16 cm, fester Einband
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    1919 erfolgt die Gründung der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung. Mit dem... mehr

    1919 erfolgt die Gründung der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung. Mit dem Stiftungsnamen ehren der wohlhabende Privatgelehrte Victor Goldschmidt und seine Ehefrau Leontine die Mutter des Stifters und den Vater der Stifterin. Stiftungszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Kunst. 1921 erwirbt Goldschmidt das Palais Weimar, das in der Folge seine Sammlungen aufnimmt und damit den Gründungsbestand des noch heute existierenden Museums und den Sitz von Stiftung und Museum bildet. In den folgenden Jahren tätigen die Eheleute wiederholt erhebliche Zustiftungen. 1933 stirbt Goldschmidt und seine Witwe übernimmt an dessen Stelle den Kuratoriumsvorsitz. Doch dies bleibt ein Intermezzo; denn wegen ihrer jüdischen Herkunft ist die Stifterwitwe vermehrt Schikanen ausgesetzt. Unter dem Eindruck des im Zuge der Nürnberger Rassengesetze wachsenden Antisemitismus legt sie 1935 den Kuratoriumsvorsitz nieder. Doch schon weit früher werden die Geschicke der Stiftung zunehmend von anderen Stiftungsmitarbeitern und insbesondere von dem jeweiligen geschäftsführenden Kuratoriumsmitglied mitbestimmt – und das keineswegs mehr allein am Stifterwillen orientiert …

    Buchreihe der Stadt Heidelberg. Bd. 12
    248 S. mit 60 Abb., fester Einband.
    Edition Guderjahn. 2008.ISBN 978-3-89735-531-6. EUR 22,80

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