Mussolini im Murgtal

978-3-95505-303-1
  • 24x17 cm, fester Einband
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    Einsendeschluss ist der 15. Juli 2022.
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    Besuchte der spätere italienische Staatspräsident und Faschistenführer Benito Mussolini anno 1908 wirklich den Nordschwarzwald? Hielt er zur Zeit des Eisenbahnbaus tatsächlich eine Rede in Langenbrand/Murgtal, im dortigen Gasthof „Zum Ochsen“? Angeblich sprach er zu seinen im Lokal versammelten Landsleuten – Spezialisten im Brücken- und Tunnelbau – und übernachtete schließlich auch im Haus, bevor er weiterzog. Dies soll im Zuge einer Vortragsreise geschehen sein, die ihn zu etlichen weiteren süddeutschen Baustellen führte, wo damals gleichfalls italienische Gastarbeiter beschäftigt waren. Entsprechende Gerüchte sind jedenfalls seit vielen Jahrzehnten weithin im Umlauf. In manch einer Publikation – wie auch auf diversen Internetseiten – wurde und wird dergleichen bis heute behauptet. Sicher ist: Die besagten Fachleute aus dem Süden hatten seinerzeit in dem Langenbrander Traditionslokal Quartier bezogen, und sie waren es auch, denen das Murgtal seine schönen Eisenbahnbrücken verdankte (die freilich 1945 großteils zerstört wurden). Tatsache ist auch, dass eine Ortschronik von der Hand des vormaligen Gernsbacher Hauptlehrers Heinrich Langenbach an mehreren Stellen davon berichtet. Was aber ist Dichtung, was die Wahrheit? Der Verfasser hat versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen – und ist dabei auf erstaunliche Sachverhalte gestoßen.

    Wolfram Klumpp. Mussolini im Murgtal. Die alternativen Fakten des Heinrich Langenbach: Heimatgeschichte zwischen Regionalmarketing und Lügenpropaganda.
    144 Seiten mit 73 meist farbigen Abbildungen, fester Einband.
    ISBN 978-3-95505-303-1. EUR 17,90.

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