Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß, Hermann Wiegand, Hans-Jürgen Buderer, Wilhelm Kreutz (Hrsg.)

Mannheimer Geschichtsblätter 37/2019

978-3-95505-174-7
  • 21x29,7cm, fester Einband
  • 19,80 € *

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    Dieser Artikel erscheint am 20. November 2019

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    Das Buch ist voraussichtlich ab dem 20. November lieferbar, Vorbestellungen möglich!

    Auch in dieser Ausgabe der Mannheimer Geschichtsblätter wird wieder ein breites Spektrum an Themen rund um die Stadtgeschichte von Mannheim vorgestellt: Heinrich Rentschler zeigt, dass die seit der Carl-Theodor-Zeit diskutierten Neckardurchschnitte zwischen Feudenheim und Neckarbrücke bereits an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert ausgeführt wurden. Hans-Otto Brinkkötter untersucht die Motivvorlage des jüngst restaurierten Treppengeländers in C 4, 6. Die dort gefundene Toilettenschüssel wird wiederum von Jutta Neuhaus akribisch analysiert. Die amüsanten Geheimnisse eines Hochzeitsmahls enthüllt Hans-Otto Brinkkötter in seinem Aufsatz „Erbsen mit gefüllten Enten“. Monika Ryll interpretiert die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten Gartenpavillons als öffentliche Zeichen großbürgerlicher Wohnkultur. Andreas Mix erinnert an die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Bundesgartenschau von 1975. Die Nachtseite der Hafenstadt Mannheim beleuchtet Christian Könne in seinem Beitrag „Zwischen Straßenstrich und Lupinenstraße“. Den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte widmet sich zum einen Anselm Küsters, der die „Handlungsmöglichkeiten“ des Weinheimer Unternehmers Freudenberg am Beispiel der „Arisierung“ der Lederfirma Hirsch analysiert. Zum anderen stellt Maike Piecuch die neue Präsentation der Häftlingskleidung in der KZ-Gedenkstätte Sandhofen vor. Darüber hinaus schildert die amerikanische Schriftstellerin Toby Sonneman in bewegenden Worten das Schicksal ihrer Familie. Besonders eindrucksvoll sind die Fotos, mit denen ihr Vater die letzten Monate seines Aufenthalts in Mannheim und im schwäbischen Freudental dokumentierte. Den Einfluss des französischen Fotografen Gaston Paris auf die Entwicklung der Fotografie, den die Gastausstellung des „Centre Pompidou Paris“ in den Reiss-Engelhorn-Museen deutlich gemacht hat, stellt Claude W. Sui vor. Über neue Quellen im MARCHIVUM berichtet Harald Stockert in seinen Beiträgen zur Einführung des Führerscheins in Mannheim sowie zu den mit Unterstützung der DFG digitalisierten Mannheimer Verlassenschaftsakten. Welch innovative Rolle Mannheim und seine Handelshochschule in der deutschen Bildungsgeschichte spielten, unterstreichen die Ausführungen Alfred Storchs.

    Mannheimer Geschichtsblätter 37/2019
    Hrsg. von Alfried Wieczorek, Hermann Wiegand, Ulrich Nieß, Hans-Jürgen Buderer und Wilhelm Kreutz sowie den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Mannheimer Altertumsverein, dem Fördererkreis der Reiss-Engelhorn-Museen und dem MARCHIVUM.
    160 S. mit 179, meist farbigen Abb., fester Einband im repräsentativen Großformat.
    ISBN 978-3-95505-174-7. EUR 19,80.

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