Neuerscheinung Mannheimer Geschichtsblätter

Die Beiträge spannen einen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Am weitesten zurück reichen die Beiträge von U. Koch zu einer Grablege in Straßenheim des 7. Jhs.
und K. Wirth zu einer spätmittelalterlichen Niederungsburg in Sandhofen des 12./13. Jhs..H.-J. Buderer unterstreicht mit seinen Ausführungen zu Porträts Friedrichs V. und Elizabeth Stuarts
seine profunden kunsthistorischen Kenntnisse. Den Wiederaufbau der Kurpfalz nach 1648 und die Verheerungen des Pfälzischen Erbfolgekriegs untersucht M. Groening anhand der Familie des Mannheimer Pastors Caspar Gumbart(us).
Zwischen unterem Neckar und oberer Donau agierte die Familie von Karl August Frh. v. Leoprechting, deren All- und Festtag H.-D. Frh. v. Enzberg schildert. H. Hagemann würdigt das Oeuvre
des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers der Mannheimer Handels- sowie des Leiters der Mannheimer Volkshochschule, Paul M. Eppstein, der 1944 in Theresienstadt ermordet wurde.
V. Kellers Interview mit dem ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Mannheims, Georges Stein thematisiert die Deportation der Familie nach Gurs, ihr Leben im französischen Untergrund und ihre Rückkehr in die Quadratestadt.
In einem reich bebilderten Beitrag stellt M. Jendrek nicht nur das Oeuvre von Maria und Hans Roden vor, sondern problematisiert auch dessen „unbelasteten“ Neuanfang nach 1945.
Im Mittelpunkt des Bandes steht die Verleihung des Mannheimer Pfennigs an Prof. Dr. Hermann Wiegand. Neben der Laudatio von W. Kreutz wird der Festvortrag von C. W. Sui zur Pressefotografie von den 1920er bis zu den 1960er Jahren dokumentiert.

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