Die neuen Mannheimer Geschichtsblätter sind da!

Auch diese neuen Mannheimer Geschichtsblätter bieten ein breites Spektrum an Themen: Mannheim hat eine neue Institution, das MARCHIVUM, von seiner Eröffnung wird berichtet und die Reiss-Engelhorn-Museen präsentieren neue Ausstellungen. Die bereits ein halbes Jahrhundert währende Unterstützung der Reiss-Engelhorn-Museen durch seinen Fördererkreis wird geschildert, er sorgt unter anderem für die Erweiterung der Bestände und die Finanzierung von Restaurierungsarbeiten und Sammlungspräsentationen. Als Mannheim im 19. Jahrhundert gegen eine befürchtete Invasion aus Frankreich neu befestigt werden sollte, entstanden mannigfache Pläne, doch jeder hätte letztlich eine Einengung für die Stadt bedeutet.
Die schwerwiegenden mentalen Folgen des Ersten Weltkrieges zeigen die Reaktionen von Mannheimer Pfarrern auf den Zusammenbruch ihrer Welt, sie hielten die „Ehre der Deutschen“ für verloren. Wie die Nazidiktatur Menschen brutal aus ihren Lebenszusammen-hängen riss, sie misshandelte und tötete, wird anhand zweier Beispiele aus Mannheim er-läutert, der Familie Hofeller und Sr. Theodolinde Katzenmaier.
2.000 Jahre alte Tierskelette erzählen vom Arbeitseinsatz und nicht zuletzt vom Leiden dreier Reit- und Trosstiere aus der Römerzeit, wie der interdisziplinäre Untersuchungsbericht aus der Archäologischen Denkmalpflege der Reiss-Engelhorn-Museen zeigt.

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