Neuerscheinung: Karl Wilhelm Ganz alias Kurt Bürger (1894-1951)

Der Autor beschreibt die spannende Lebensgeschichte des Karl Wilhelm Ganz (1894–1951), der ab dem Jahr 1933 Kurt Bürger heißt. Ganz entstammt einer weitverzweigten Familie aus dem verarmten Hardtdorf Bietigheim, das heute eine blühende badische Gemeinde im Landkreis Rastatt ist. Der gebürtige Karlsruher wächst in einem bedrückenden Landarbeitermilieu auf. Viele Bietigheimerinnen und Bietigheimer haben damals keine eigene Wohnung, sondern leben in primitivsten Unterkünften, oft sogar im Armenhaus. In München verschreibt sich Ganz der Arbeiterbewegung und beschreitet den Weg des proletarischen Klassenkampfes gegen die bürgerliche Gesellschaft. 1945 schicken ihn die Kommunisten von Moskau aus in die SBZ. Der Berufsrevolutionär ist fortan Stalins Mann in Mecklenburg(-Vorpommern). Im Amt des KPD/SED-Landessekretärs exekutiert Kurt Bürger in der Ostseeregion getreu Stalins Befehle. Seine Träume sieht er im 1949 errichteten „Arbeiter- und Bauernstaat“ DDR verwirklicht. Am 28. Juli 1951 stirbt er in Schwerin − „wie er es sich immer gewünscht hatte, mitten in der Arbeit“.

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