Neuerscheinung: Ein eigenes Heim für alle

Wohnungsnot, Gemeinschaftssinn und die Idee vom Eigenheim prägten die Siedlungsgeschichte von Stuttgart-Büsnau. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden dort Buchenländer Flüchtlinge Heimat und Arbeit. Unter zum Teil katastrophalen hygienischen Bedingungen hausend und in undichten und notdürftig eingerichteten Holzbaracken lebend, trieben die Buchenländer zusammen mit Erst- und Altsiedlern den Aufbau voran. Gemeinsam radierten sie den vormals rasseideologisch geprägten SA-Siedlungsansatz aus den Köpfen und Herzen der Bevölkerung aus.
In seiner diachronen Studie beschreibt Folkmar Schiek erstmals die Siedlungsgeschichte von Stuttgart-Büsnau und legt damit ein Standardwerk zum Thema vor. Fundiert beleuchtet er die Entwicklungen und vergleicht dabei die Siedlungsansätze zwischen 1930 und 1960 in einer Zeit, die von Krieg, Nationalsozialismus und Weltwirtschaftskrise geprägt war.

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