Eine einzigartige Lesung

Am 18. September 2015 las Paul-Ernst Cohen aus seinem Buch „Kein schöne Zeit in diesem Land“ – und zwar in einem Bahnhof. Und damit dort, wo einst die Deportations-Züge der Nazis Juden aus Deutschland nach Südfrankreich fuhren. Diesen Spuren zu folgen hatte sich Cohen zur Aufgabe gemacht: Mit dem Velo fuhr er von Mannheim nach Gurs. Er besucht Archive, er erfährt mehr über Familien- und Deportationsgeschichten in der Zeit zwischen 1933 und 1945. Geschichten von jüdischen Familien – auch der eigenen – , von Rechte- und Vermögensentzug, Verschleppung, Vernichtung. Er stösst dabei auf Elite- und Kaderkontinuität in Politik, Wirtschaft, Psychiatrie und Kirche.

Bei dieser ungewöhnlichen Lesung im "Chez SSB" im Oltener Bahnhof wurde Paul-Ernst Cohen von Simon Spiess auf dem Saxophon begleitet. Nacherleben können Sie dieses Ereignis auch online – auf YouTube:

Paul-Ernst Cohen und Simon Spiess werben für die Veranstaltung
1. Teil der Lesung mit Paul-Ernst Cohen
2. Teil der Lesung mit Paul-Ernst Cohen
3. Teil der Lesung mit Paul-Ernst Cohen
4. Teil der Lesung mit Paul-Ernst Cohen, Intermezzo von Simon Spiess
5. Teil der Lesung mit Paul-Ernst Cohen
6. Teil der Lesung mit Paul-Ernst Cohen

Auch die "Neue Oltner Zeitung" berichtete über die Lesung.

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