Neues aus dem verlag regionalkultur

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen unserer Autoren und des Verlags:

21.12.2018 Lesung aus „Badische Bettgeschichten“

21.12.2018;
16.00 Uhr
Bücherbüffet Karlsruhe Kaiserstr. 58-60, 76133 Karlsruhe

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21.12.2018 Lesung aus „Badische Bettgeschichten“

21.12.2018;
16.00 Uhr
Bücherbüffet Karlsruhe Kaiserstr. 58-60, 76133 Karlsruhe

Gestern fand im Rahmen der bruchsaler lesezeit eine sehr schöne Lesung aus dem neuen Buch von Nikola Wengler statt: "Geheimnis im Schloss". Die vielen Zuhörer, die in die Bruchsaler Buchhandlung Braunbarth gekommen waren, zeigten sich begeistert von der schönen Geschichte um die junge Wienerin Sara, die in den Winterferien zurück ins tief verschneite Bruchsal kommt und dort mit ihren Freunden ein neues spannendes Abenteuer erlebt.
Die Familie Engelhorn hat Mannheim und seine Umgebung in vielerlei Hinsicht geprägt. Diese Publikation des Friedrich-Engelhorn-Archives widmet sich Dr. Friedrich Engelhorn, dem Sohn des BASF-Gründers Friedrich Engelhorn, der wie sein Vater ein erfolgreicher Unternehmer wurde. Unter seiner Ägide entwickelte sich die Mannheimer Fabrik „C. F. Boehringer & Söhne“ in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu einem der führenden Pharmaunternehmen Deutschlands, das über weltweite Geschäftskontakte verfügte. Daneben zeigte Engelhorn – wie bei den Fabrikanten der Kaiserzeit üblich – als Mitglied mehrerer Vereine und Förderer karitativer Einrichtungen in seiner Heimatstadt gesellschaftliches und sozialpolitisches Engagement.
Wir freuen uns, mit dem Historischen Verein der Pfalz eine neue Reihe herausgeben zu dürfen. Die neue Reihe „Forschungen zur Pfälzischen Landesgeschichte“ bezweckt die Dokumentation der jährlichen Forschungstagungen des Historischen Vereins der Pfalz. Die in diesem Bandgesammelten Beiträge zum Tagungsthema „Bildungsgeschichte der Pfalz“ schlagen einen weiten Bogen: von der mittelalterlichen Geisteswelt des Judentums über die Bildungsinstitutionen (wie die Universitäten, Akademien, Hochschulen oder Schulen) oder die z.T. grenzüberschreitenden Milieus (beispielsweise der Arbeiterbildung) bis hin zu aktuellen medialen Bildungsformaten des SWR. Die renommierten, einschlägig ausgewiesenen Forscher fokussieren – oft von einem die regionalen Grenzen überschreitenden Horizont ausgehend – ihr Thema exemplarisch auf die Regionalgeschichte.

Horch emol!

Was bedeutet es, wenn jemand „de Schlickse krieht“, was meint der Einheimische mit der Frage, „wem g’heerschde dann?“ und was ist eigentlich ein „Butzlumbezuggler“? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in dieser Büchlein! Für Zugezogene kann das überlebens-wichtig sein, für Einheimische eine Einladung zum Schmunzeln: Hans-Jörg Koch führt den Leser in die Feinheiten des Rheinhessischen ein, von den richtigen Umgangsformen bis zur hohen Literatur – heiter, unterhaltsam und selbstironisch.

Mit der noch einmal erweiterten neunten Auflage steht der Mundart-Bestseller wieder zur Verfügung, mit neuen Sprüchen, einer gelungenen Nachlese und einem weiteren Beitrag zum „Mundart-Seminar“!
Das frühmittelalterliche Gräberfeld auf der in einer Rheinschleife liegenden Gemarkung Sandhofen wurde 1992 entdeckt und von 1998 bis 2000 ausgegraben.

Funde und Befunde werden im vorliegenden Band ausführlich in Text und Bild vorgestellt und anschließend ausgewertet. Die zugehörige, heute nicht mehr existierende Siedlung muss nördlich von Sandhofen und südlich des einst bedeutenden Fiskalhofes Schar gelegen haben. Es könnte sich um das im 13. Jahrhundert bei Schar genannte Geroldisheim handeln.

Das Gräberfeld ist die wichtigste Quelle für die Anfänge der Siedlung. Die hier bestattete Gemeinschaft wurde in jeder Generation von einem Reiter angeführt, doch fehlen die in der Region sonst üblichen Ausstattungssymbole von Hofherren. Ungewöhnlich ist, dass wesentlich mehr Männer als Frauen beigesetzt wurden bei einem überraschend hohen Anteil alter Männer, darunter voll bewaffnete Veteranen.
Flüchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit, Arbeitsmigranten in den 50ern, später auch ihre Kinder: Viele Menschen haben in Ettlingen eine neue Heimat gefunden. Dieses von der Stadt Ettlingen herausgegebene Buch dokumentiert nicht nur die eindrucksvolle Ausstellung im Ettlinger Schloss, sondern bringt uns auch die Menschen näher, die zu uns gekommen sind: Mit zahlreichen Abbildungen und vielen persönlichen Geschichten.
Im Rahmen der bruchsaler lesezeit wurde gestern der neue Bruchsal-Krimi von Gabriele Albertini in der Stadtbibliothek Bruchsal vorgestellt: "Mord am Bergfried".

Der Bergfried ist das älteste Bauwerk in Bruchsal, aber es stimmt natürlich nicht, dass dort Gespenster umgehen. Den Mann, der am hellen Morgen am Fuß des Turmes aufgefunden wird, hat eine moderne Schusswaffe getötet. Und doch scheint der Ort eine unheimliche Anziehungskraft zu haben, denn bald gibt es einen zweiten Mord. Die Polizei stößt bei ihren Ermittlungen zunächst immer nur auf neue Fragen und Rätsel. Aber zum Schluss löst das tüchtige Team um Kommissar Adam auch diesen Fall.
Diese Publikation ist Ursula Koch gewidmet. Und wer auf ihr Werk schaut, ist beeindruckt von ihrer beinahe unglaublichen Schaffenskraft. War doch schon die Liste ihrer Publikationen zum Zeitpunkt ihres 70. Geburtstags überaus umfangreich, so ist sie nun zehn Jahre später trotz des fortgeschrittenen Alters der Jubilarin noch einmal ganz erheblich angewachsen.
Ab dem Jahr 2004 übernahm sie die Leitung der Forschungsstelle Frühgeschichte am Curt-Engelhorn-Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte. Seitdem werden die frühmittelalterlichen Objekte mit ihren Ausgrabungsbefunden sowie alle Altaktenbestände der rem systematisch ausgewertet und der Öffentlichkeit zugeführt. Ursula Koch blickt auf nunmehr 23 Jahre Tätigkeit für die rem zurück und es ist eine große Freude, dass sie über lange Zeit die rem mitgeprägt hat. Es geschieht nicht gerade häufig, dass es gelingt, eine Forscherin ihres Format über so lange Zeit an nur ein Haus zu binden.
Ihr zu Ehren sind in diesem Band Aufsätze mit Themen aus ihrem Fachbereich, der Frühgeschichte, versammelt: Sie überspannen ein breites Spektrum von Fundstücken aus Mannheims Merowingergräbern und das alte Dorf Mannheim über frühmittelalterliche Siedlungsspuren bei Ladenburg bis hin zu einem nordgallischen Kamm aus dem 5. Jahrhundert.
Mit dem zweiten Buch von Nikola Wengler kommt die Fortsetzung von "Geheimnisvolle Ferien" auf den Markt. Wieder geht es in dem Jugendbuch um die Bruchsaler Stadtgeschichte: Die junge Wienerin Sara kommt in den Winterferien zurück ins tief verschneite Bruchsal und erlebt mit ihren Freunden ein neues spannendes Abenteuer. Bei einer Führung im Schloss machen sie eine unglaubliche Entdeckung. Dabei tauchen sie tief in Zeit der Bruchsaler Schlosserbauer ein und begeben sich auf die Spuren der Freimaurer im unterirdischen Bruchsal.
Tipp: Wer die Autorin live erleben will, der sollte sich diese beiden Termine im Kalender markieren: Am 18.10., 16.00 Uhr liest Nikola Wengler aus "Geheimnisvolle Ferien", am 25.10. um 19.30 Uhr aus der Neuerscheinung "Geheimnis im Schloss". Beide Veranstaltungen finden in der Buchhandlung Braunbarth in Bruchsal statt.
Was wissen wir über den Minnesänger Bruno von Hornberg? Griffig erklärt und anschaulich erläutert hat das Johannes Werner in diesem Büchlein zusammengefasst:

Etwa seit 1200 saßen die Herren von Hornberg über dem gleichnamigen Städtchen an der Gutach, und einer von ihnen war Bruno, der Minnesänger, der mit vier Liedern und einem Bild in die berühmte Manessische Handschrift einging. Sehr viel mehr ist es nicht, was von ihm blieb. Aber es ermöglicht einen Blick auf die so fremde wie faszinierende Welt des ritterlichen Adels im 13. Jahrhundert und auf die hohe Kunst des Minnesangs, die er auf seinen Burgen pflegte und die sich aus französischen, provenzalischen sowie arabischen Quellen speiste. Ansonsten war das Leben dort droben alles andere als angenehm; auch davon ist in diesem Buch ausführlich die Rede.
Die Lieder werden hier nicht nur im mittelhochdeutschen Original vorgelegt, sondern auch erstmalig ins Neuhochdeutsche übersetzt und, zusammen mit dem Bild, nach ihrer Bedeutung befragt. Die Antworten, die sie geben, mögen heutzutage manchen überraschen.
Die 1911 erbaute Steinmeyer-Orgel der Christuskirche Mannheim ist mit 98 Registern, verteilt auf vier Manuale und Pedal, die größte denkmalgeschützte Orgel im Land Baden-Württemberg. Schon wenige Jahre nach ihrer Erbauung als Mannheimer Wunderwerk tituliert, überdauerte sie zwei Weltkriege. Mit der großen Restaurierung 2016 bis 2018, die zahlreiche technische Reparaturen umfasste, konnte die Steinmeyer-Orgel auch wieder in den klanglichen Urzustand zurückversetzt werden. Diese Festschrift zeichnet die Geschichte dieses außergewöhnlichen Instrumentes von seiner Entstehung bis heute lebendig nach.
Vor 150 Jahren brach der Mannheimer Vulkanologe Wilhelm Reiß (1838-1908) zu einer acht Jahre dauernden Expedition durch Südamerika auf. Sie führte ihn durch Kolumbien, Ecuador, Peru und Brasilien. Er befuhr den Amazonas und bestieg als erster den rund 5.900 m hohen Vulkan Cotopaxi.
Zum Jubiläum wird eine repräsentative Auswahl aus dem Konvolut an Fotografien gezeigt, das Wilhelm Reiß mitgebracht hat. Die kostbaren historischen Aufnahmen bezeugen die zunehmende Urbanisierung, die Auswirkungen von Naturkatastrophen, den Beginn der Abholzung der Regenwälder und nicht zuletzt anhand vieler Porträts die sozialen Schichten der Bevölkerung.
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