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Die Scheinanlage
 
 
 

Die Scheinanlage "Stuttgarter Bahnhof" 1940-1943


ISBN: 978-3-95505-014-6

17x24 cm, fester Einband

19,80 € *
 
 
 
 
 

Die lokale Bevölkerung sprach immer vom „Stuttgarter Bahnhof “. Diese Scheinanlage bei Lauffen am Neckar war eine der größten Attrappen, die die Deutsche Luftwaffe im Krieg errichten ließ, um feindliche Bombergeschwader von ihrem eigentlichen Zielobjekt abzubringen. Im internen militärischen Gebrauch erhielt sie zur Unterscheidung von anderen Scheinanlagen den Tarnnamen „Brasilien“. Die Bevölkerung vor Ort war über das wahre Ausmaß der Anlage im Sperrgebiet nicht informiert. Aufgebaut wurde eine Attrappe des Stuttgarter Bahnhofviertels zwischen Lauffen-Horkheim-Nordheim-Hausen und eine Scheinverteidigung mit Flaks und Scheinwerfern zwischen Neckarwestheim und Eibensbach, zwischen Großgartach und Kirchheim. Im April 1942 identifizierten die britischen Luftaufklärer das „Decoy Stuttgart“. Das Buch untersucht die Vorgänge im Gebiet der bis 1943 bestehenden Anlage und stellt die sehr unter­schiedlichen Einschätzungen der lokalen Bevölkerung, der britischen Luftwaffe und der deutschen verteidigenden Seite dar. In Lauffen glaubt man bis heute, die Scheinanlage habe viele Bomben von Stuttgart auf Lauffen umgelenkt. Mit Befragung von ca. 100 Zeitzeugen in der lokalen Bevölkerung und durch Studien von Quellen der lokalen Archive, der englischen Luftwaffe und der Wehrmacht werden die noch ermittelbaren Tatsachen dargestellt.

Günter Keller, Die Scheinanlage „Stuttgarter Bahnhof“ 1940–1943.
160 S. mit 78 farbigen Abb., Karten und 6 Tabellen, fester Einband.
ISBN 978-3-955905-014-6. EUR 19,80

 
 
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