Urfehden für den Raum Pforzheim

Urfehden für den Raum Pforzheim
Württembergische Quellen zur Kriminalitätsgeschichte 1416–1583
978-3-89735-266-7
  • 23,5 x 16,8 cm, fester Einband
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    Der Begriff Urfehde meint eigentlich "Nicht-Fehde" und bedeutete ursprünglich einen eidlich... mehr

    Der Begriff Urfehde meint eigentlich "Nicht-Fehde" und bedeutete ursprünglich einen eidlich bekräftigten Fehdeverzicht. Aus heutiger Sicht stellen Urfehden die wichtigsten unmittelbaren Quellen der Kriminalitätsgeschichte dar.
    Ziel des vorliegenden Bandes ist die Erstellung einer weitgehend vollständigen und detaillierten Übersicht über die im Hauptstaatsarchiv Stuttgart aufbewahrten Urfehden, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Gebiet des Pforzheimer Raumes stehen. Die Urkunden entstammen vorwiegend dem Zeitraum zwischen 1473 und 1583. In 332 Regesten dokumentieren sie sowohl soziale Gruppen als auch Außenseiter und zeigen das damalige Konfliktpotential und die Mechanismen zur Bereinigung der Konflikte auf. Ziel der Rechtsprechung war insbesondere Ausgleich und Friedenswahrung. Dem diente eine humane Gnadenpraxis eher als unerbittliche Strenge, wobei der Delinquent als Gegenleistung für die ihm widerfahrene Gnade neben dem Verzicht auf Rache bestimmte Auflagen zu beschwören hatte.

    Der Enzkreis. Schriftenreihe des Kreisarchivs. Bd. 7
    Hrsg. vom Landratsamt Enzkreis, Kreisarchiv Pforzheim.
    Bearbeitet von Christine Bührlen-Grabinger.
    Hrsg. von und mit einem Beitrag von Konstantin Huber.
    248 S. mit 35 Abb., fester Einband. 2003.
    ISBN 978-3-89735-266-7. EUR 25

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