Pforzheims verlorene Söhne und Töchter

Willi Cordier, die „Cordianer“ und ihr Exodus nach Falkland und Patagonien
978-3-89735-694-8
  • 24 x 17 cm, fester Einband
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    Band 23 der Reihe „Materialien zur Stadtgeschichte“ beleuchtet mit der Schilderung... mehr

    Band 23 der Reihe „Materialien zur Stadtgeschichte“ beleuchtet mit der Schilderung von Leben und Wirken des Willi Cordier und seiner Anhänger ein interessantes Stück Zeitgeschichte. Cordier, der nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweilig CVJM-Sekretär im völlig zerstörten Pforzheim war, äußerte in seinen Predigten zunehmend scharfe Kritik an Kirche und Gesellschaft, was zu einem negativen Image der Cordianer in der Öffentlichkeit führte. Die durch die Äußerungen des Predigers provozierte Ausgrenzung bewogen ihn und seine Gemeinschaft schließlich zur Emigration, zunächst auf die Falklandinseln und später nach Patagonien. Die packende Geschichte eines „Rattenfängers“ und seiner Sekte wirft nicht zuletzt Fragen auf „nach der Grenze zwischen Glaube und Wahn“.
    Mit dem im verlag regionalkultur erschienenen Titel liegt erstmals eine umfassende Darstellung eines fast in Vergessenheit geratenen Kapitels der Migrations-, Religions- und Stadtgeschichte vor.

    Materialien zur Stadtgeschichte 23
    Hrsg. von Stadtarchiv Pforzheim – Institut für Stadtgeschichte.
    168 S. mit 29 Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-694-8. EUR 16,90

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