Geschichte und Familienbuch der jüdischen Gemeinde von Schwetzingen

978-3-95505-020-7
  • 15,5x22 cm, Broschur
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    Es ist wohl eine Ironie der Geschichte, dass das einzige schriftliche Zeugnis der jüdischen... mehr

    Es ist wohl eine Ironie der Geschichte, dass das einzige schriftliche Zeugnis der jüdischen Gemeinde Schwetzingens nur deshalb überliefert ist, weil die Nationalsozialisten es noch 1945 reproduzieren ließen. Während das von ihnen geraubte Original nach wie vor verschollen ist, liegt der gesamte Text dank der akribischen Arbeit von Frank-Uwe Betz mit dieser Ausgabe erstmals in gedruckter Form vor.
    Es handelt sich dabei um handschriftliche Aufzeichnungen über die Geschichte dieser Gemeinde, die ihr Religionslehrer und spätere Hauptlehrer, Simon Eichstetter (1865–1927), hauptsächlich im Jahr 1901 verfasste. Zusätzlich hat er das dazu gehörende Familienbuch angelegt. Die Texte, zu denen auch eine kurze Geschichte Schwetzingens gehört, wurden ab 1928 von Eichstetters Nachfolger im Amt, Henri Bloch, fortgeschrieben.
    Die vorliegende Transkription vermittelt somit einen authentischen Einblick in das Leben der aktiven Schwetzinger jüdischen Gemeinde und zeichnet ein bleibendes Bild ihrer Mitglieder und Einrichtungen. Sie wird ergänzt durch eine Einführung, die auf die nazistische Zerstörung dieser jüdischen Gemeinde, auf das Buch und seinen Verfasser, auf Gurs sowie auf den Umgang mit der NS-Vergangenheit und den jüdischen Opfern vor Ort eingeht.

    Simon Eichstetter, Geschichte und Familienbuch der jüdischen Gemeinde von Schwetzingen.
    Transkription und Einführung von Frank-Uwe Betz. Hrsg. vom Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen und Frank-Uwe Betz.
    112 S. mit 37 Abb. und zahlreichen Tabellen, Broschur.
    ISBN 978-3-95505-020-7. EUR 14,90

    Hier finden Sie weitere Materialien wie einen Blick ins Buch sowie die Presse-Informationen. mehr
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