Oppenheimer – Eine jüdische Familie aus Bruchsal

Spuren – Geschichten – Begegnungen
978-3-89735-747-1
  • 24 x 17 cm, fester Einband
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    Die jüdische Bruchsaler Familie Oppenheimer hat in der Geschichte der Stadt bleibende... mehr

    Die jüdische Bruchsaler Familie Oppenheimer hat in der Geschichte der Stadt bleibende Spuren hinterlassen. Zur Kaiserzeit und während der Weimarer Republik war ihre florierende Tuchgroßhandlung eine feste Größe im regionalen Wirtschaftsleben, und auf vielfältige Weise haben sich die Oppenheimers gesellschaftlich engagiert – sei es als Kunstmäzene, Vereinsförderer, Stadtverordnete oder Wohltäter im sozial-karitativen Bereich. Die Machtübertragung an die Nationalsozialisten setzte dem allen ein Ende. Das Unternehmen wurde „arisiert“, die Familienmitglieder mussten aus ihrer Heimat fliehen oder fanden in Konzentrationslagern den Tod.
    Seit 2011 erinnert ein Platz im Bruchsaler Stadtzentrum an den Mäzen, Kunstsammler und Schöpfer des bekannten Liedes vom „Brusler Dorscht“, Otto Oppenheimer. Wie in einem Brennspiegel verdichtet sich die deutsche Historie des 20. Jahrhunderts im Schicksal dieser Familie. Hier ist ihre Geschichte.

    Wir alle, ob Juden oder Christen, lieben den Fleck
    Erde, auf dem wir geboren, die Stätte, an der wir
    jung gewesen sind und darüber hinaus das Land, „das
    unsere Sprache spricht“. Es gehört zum Bittersten was
    es gibt, die Heimat für immer aufzugeben.
    Karl und Clara Oppenheimer, 1919

    Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Bruchsal. Band 25
    Herausgegeben von Thomas Adam, Thomas Moos, Rolf Schmitt
    328 S. mit 264 Abb. Fester Einband.
    ISBN 978-3-89735-747-1. EUR 22,80

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