Gedächtnis aus Stein

Gedächtnis aus Stein
Die Synagoge in Kippenheim 1852–2002
978-3-89735-195-0
  • 24 x 17 cm, fester Einband
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    Mit diesem Sammelband wird die Geschichte einer der wohl bemerkenswertesten Baulichkeiten in der Ortenau und in ganz Baden dokumentiert: Viele Jahrzehnte Gotteshaus der jüdischen Gemeinde, während des antijüdischen Pogroms 1938 demoliert und in der Nachkriegszeit als Werkstatt und Warenlager benutzt, wurde das Gebäude 1983 von der Gemeinde Kippenheim gekauft. Seit 1996 bemüht sich ein Förderverein mit Erfolg, die ehemalige Synagoge als eine über die Region hinaus anerkannte Gedenkstätte zu etablieren.
    Die Biografie der Kippenheimer Synagoge sowie der Blick auf Menschen, die besonderen Einfluss auf die Geschicke des Gebäudes genommen haben, werfen gleichzeitig Licht auf 150 Jahre deutsche und badische Geschichte. Der Eingliederungsprozess der jüdischen Minderheit im ländlichen Bereich, die Ausgrenzung und Ermordung der Landjuden in der NS-Zeit sowie schließlich die verschiedenen Mechanismen der sogenannten Vergangenheitsbewältigung nach dem Zweiten Weltkrieg werden durch das Brennglas einer Gebäudegeschichte aufgezeigt.

    Im Auftrag des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim e.V. hrsg. von Uwe Schellinger.
    Mit Beiträgen von Ulrich Baumann, Ruben Frankenstein, Renate Kreplin, Thorsten Mietzner, Monika Müller, Konrad Pflug, Uwe Schellinger, Jürgen Stude.
    320 S. mit 119 Abb., fester Einband. 2002.
    ISBN 978-3-89735-195-0. EUR 18,90

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