Die Thurn- und Taxissche Posthalterei in Knittlingen und Illingen

978-3-89735-653-5
  • 24 x 17 cm, fester Einband
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    Volker Grub befasst sich mit der Geschichte der Thurn- und Taxis‘­schen Posthalterei in Knittlingen, die im Jahre 1812 nach Illingen verlegt wird. Der Autor ist ein direkter Nachfahr der letzten Posthalter. Er will mit dem Mythos der herrschaftlichen und wohl situierten Posthalter aufräumen. Grub ist es gelungen, die umfangreichen Akten der Knittlinger Posthalterei aus dem 18. Jahrhundert im Zentralarchiv von Thurn & Taxis in Regensburg aufzufinden. Diese waren an falscher Stelle abgelegt und deshalb bisher den Historikern nicht bekannt. Die Akten offenbarten, dass sich die Knittlinger Posthalterei im 18. Jahrhundert in einer ständigen wirtschaftlichen Notlage befand. Dazu hat vor allem die Eröffnung einer Thurn- und Taxis‘schen Posthalterei im Nachbarort Bretten, das politisch zur Kurpfalz in Mannheim gehörte, beigetragen. Aber auch der Bau neuer Straßen hat dazu geführt, dass die Verkehrsverbindung über Knittlingen ins Abseits geriet. Über das Vermögen der letzten Posthalter und Posthalterinnen in Knittlingen wurden 1790 und danach mehrere Insolvenzverfahren eröffnet. Auch diese Insolvenzakten hat Grub jungfräulich im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart aufgefunden und ausgewertet. In den Knittlinger Unruhen des Jahres 1800, einer kleinen fehlgeschlagenen Revolution nach französischem Vorbild, hat der letzte Knittlinger Posthalter bei deren Niederschlagung einen wesentlichen Beitrag geleistet.

    142 S. mit 22 meist farbigen Abb., fester Einband.
    ISBN 978-3-89735-653-5. EUR 19,90

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