Neues aus dem verlag regionalkultur

Auch Schwaben haben Sex - und das schon seit einer ganzen Weile! Wie das früher und heute so ablief erfährt man in den amüsanten und oft ziemlich rustikalen Geschichten und Anekdoten, die in diesem Büchlein gesammelt sind. Auf 120 Seiten bietet der Autor Gerhard Fritz eine ganze Reihe interessanter und schlüpfriger Begebenheiteten, die die Bauersleut genauso betreffen wie den hohen Adel - der es oft am schlimmsten trieb. Anschaulich wird das Ganze durch zahlreiche, größtenteils farbige Abbildungen.
Draußen wird es kalt. Eigentlich müssten sie nun wieder an den Fenstern erscheinen: die Eisblumen .Vor allem moderne Fenster und unsere gestiegenen Ansprüche an die Wohnqualität haben die Eisblumen allerdings praktisch zum Verschwinden gebracht. Der Autor bedauert dies und hat sich daher ausführlich mit diesem Thema befasst. Er erklärt, wie Eisblumen an unseren Fenstern entstehen und erinnert an frühere Zeiten, die auch weniger romantische Seiten hatten. Darüber hinaus widmet er sich dem Gegenstand in philosophischer und lyrischer Hinsicht und hat zehn der schönsten Eisblumen-Gedichte ausgewählt. Zahlreiche Abbildungen vervollständigen das Buch, wobei u.a. die vielfältigen und faszinierenden Muster der Eisblumen anschaulich gemacht werden.
Vor 17 Jahren wurde die Erstauflage von "Das Heidenloch" veröffentlicht. Nach mehreren weiteren Auflagen und einem erfolgreichen Hörspiel ist der Heidelberger Mystery-Roman nun auch digital als E-Book erhältlich.

An der Spannung der Schauergeschichte ändert das nichts: Unheimliche Wesen terrorisieren 1907 Handschuhsheim und Neuenheim. Bald wird ihre Herkunft klar: Sie entsteigen dem Heidenloch auf dem Heiligenberg. Aber wie kann man ihnen Herr werden? Das Heidenloch ist die fiktive Aufdeckung einer Geheimakte aus dem Jahr 1907, die anhand von Einzeldokumenten fantastische Ereignisse auf dem Heiligenberg schildert.
Erstmals widmet sich eine Monografie dem Maler aus der Nähe von Karlsruhe, dessen Wirken in der Strömung der Karlsruher Schule des Malerischen Realismus nun ausgiebig beleuchtet wird.
Der Bildband zeigt ein Stück altes Ettlingen und vergleicht dieses mit der heutigen Stadt an der Alb. Die aktuellen Aufnahmen folgen dem Blickwinkel der historischen Fotos und präsentieren Ihnen die Stadt von einer anderen Seite. Damit eröffnen sich interessante und vor allem sehr schöne Einblicke in Ettlingens Entwicklung und Stadtgeschichte!
„Das Schloss und das Zuchthaus“ – so lautete früher oft die Antwort, wenn man Besucher fragte, was sie mit Bruchsal eigentlich in Verbindung bringen. Dass die Große Kreisstadt zwischen Rhein und Kraichgau mehr zu bieten hat, steht außer Frage. Der reich bebilderte Führer will zu einem Stadtspaziergang verlocken, um die Sehenswürdigkeiten, Plätze und historischen Baulichkeiten der ehemaligen Bischofsresidenz zu erkunden. Altes und Neues gilt es zu entdecken, um den Lesern und Besuchern einen Einblick in die über 1000-jährige Stadtgeschichte zu vermitteln und sie mit dem Reiz der Barockstadt zu verzaubern.
Warum steht da eigentlich ein verwittertes Kreuz? Und was beduetet die Inschrift auf dem Haus dort - und das Wappen? Denkmale müssen nicht immer groß sein: Die Region um Zaberfeld, Michelbach, Leonbronn und Ochsenburg bietet einen erstaunlichen Reichtum an steinernen Zeugen. Die zahlreichen Kleindenkmale weisen eine enorme Vielfalt auf hinsichtlich ihrer Bearbeitung und Ausführung, ihrer Materialien und ihres Alters. Allein in Zaberfeld gab es zeitweilig fast 60 Steinhauer und mehrere Steinbrüche, die ihre Spuren hinterlassen haben und so Geschichte erzählen.
Ergänzt wird die ausführliche Beschreibung der faszinierenden Kleindenkmale durch eindrucksvolle Bilder, archivalische Quellen, Zeitzeugenberichte und den Aufzeichnungen des Hans Walther von Sternenfels, die zusammen ein lebendiges, historisches Bild unserer Region ergeben. Eine wunderbare Reise in die Vergangenheit und eine besondere Hommage an die Menschen, die diese Gegend durch ihr Leben und ihre Arbeit gestaltet haben; und dies nicht nur in der Vergangenheit, sondern bis in unsere Gegenwart hinein.
Junge Menschen mit Wurzeln in Pakistan, Griechenland, der Türkei oder Spanien erzählen von ihrem Leben in Deutschland, genauer: in Weil der Stadt. Was sagen sie zu Deutschland und den Deutschen? Und welche Gefühle verbinden sie mit der Heimat ihrer Eltern?

Anschaulich, persönlich und oft auch emotional schildern diese zehn Geschichten interessante Lebenswege mit oft einschneidenden Erfahrungen!

Neuerscheinung: Eugen Bolz

Konservativ, katholisch, württembergisch - das klingt nicht unbedingt nach einem Rebell. Trotzdem war Eugen Bolz im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv - und wurde dafür getötet. Nun soll der am 23. Januar 1945 gemeinsam mit neun anderen Regimegegnern Hingerichtete zukünftig in seiner ganzen Bedeutung gewürdigt werden: als Politiker und Katholik, als Staatspräsident und Gegner des Nationalsozialismus, als prägende Persönlichkeit der zwanziger und frühen dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts und als Märtyrer. Dieser Band trägt dazu bei, dass Eugen Bolz endlich den Stellenwert in der südwestdeutschen Erinnerungskultur erhält, den er verdient.
Ist Goethe ein hessischer Name? Was ist an einem Gutberlet gut, und was trägt ein Bickelhaupt auf dem Kopf? Und was haben die zahlreichen Cezanne südlich von Frankfurt mit dem berühmten Maler aus Aix-en-Provence zu tun? Antworten darauf finden Sie in diesem Buch, wissenschaftlich fundiert, doch anregend und gut verständlich zu lesen
Ein Tag in der alten Heimat - gefüllt mit Nostalgie, Erinnerung und Schmerz. Sehr persönlich und offen spricht die Autorin über die Gefühle, die ihr der eine Tag in Königsberg auch Jahrzehnte nach der Flucht wieder hochkommen ließ. Bei ihr und ihrem Mann.
Die Katholische Gemeinde hat ihr doppeltes Jubiläum - 150 Jahre Kirchweihe und 50 Jahre Orgel - zum Anlass genommen, in dieser interessanten Publikation die Katholische Pfarrkiche St. Cosmas und Damian ausführlich und detailreich vorzustellen. Nicht nur für Architekturliebhaber interessant!
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