Neues aus dem verlag regionalkultur

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen unserer Autoren und des Verlags:

19.11.2017 Vortrag zu „Wetterextreme“




19.11.2017; 15.00 Uhr Heimatmuseum auf dem Schafhof
Schafhof 6, 75433 Maulbronn
Vortrag zu „Wetterextreme“
mit dem Autor Bernd Bramm

Der zweite Halbjahresband 2016 der Mannheimer Geschichtsblätter belegt ein weiteres Mal, dass dem historisch forschenden Blick jede materielle Hinterlassenschaft menschlichen Tuns eine Quelle möglicher Erkenntnis ist, vom steinernen Prunkbau bis zum einfachen Blatt beschriebenen Papiers: So kommt diesmal eine Putzmacherin aus dem Mannheim der Kurfürstenzeit zu Wort, es wird vom Kampf des Seckenheimer Bürgermeisters Johann Georg Hörner berichtet und nicht zuletzt von der Architektur des Bruno Schmitz, der unter anderem den Rosengarten erdachte.

 

Pforzheimer Stadtrundgänge

Der neue vierte Band der "Pforzheimer Stadtrdundgänge" führt über den Pforzheimer Hauptfriedhof und erläutert seine Architektur: Er ist Ort der Einkehr und historisches Gedächtnis der Stadt – wie ein aufgeschlagenes Buch gibt er allen, die zu lesen vermögen, Kunde vom Schicksal der Stadt: von ihren Erinnerungsstätten und ihrem jüdischen Friedhof, ihrer Architektur, ihrer Bildhauerkunst, ihrer Gartenkunst und dem Fabrikantenbürgertum der „Goldstadt“.

Zeitgleich mit dem Erscheinen von Band 4 der Reihe "Pforzheimer Stadtrundgänge" wurden auch die Bände 1 "Nachkriegsmoderne 50er- und 60er-Jahre" und 2 "Goldstadt - Jugendstil und Art Déco" vollständig überarbeitet und neu aufgelegt.

 

Neuerscheinung: Limes-Büchle

Das schnurgerade Welterbe der ehemals römischen Provinz Obergermanien verläuft mitten durch die Region Hohenlohe. In diesem Limes-Büchle sind Erlebnisse der Einheimischen, historische Beschreibungen und touristische Informationen zusammengeführt. Praktisch zum Mitnehmen und selbst Erlaufen!

Wir wünschen den Lesern viel Freude und gutes Schuhwerk!

 

Ein Mord unterhalb einer Burgruine - Kommissar Hans Funk und Privatdetektiv Anton Vinaeger gehen auf Spurensuche und stochern tief im Morast rechter Gruppen, Salafisten, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen ...

 

1940 baut die Luftwaffe auf dem freien Feld bei Lauffen eine Attrappe des Stuttgarter Bahnhofs, um die britischen Bomber zu verwirren. Auf Basis noch vorhandener Dokumente stellt der Autor Tatsachen rund um die unter dem Tarnnamen "Brasilien" bekannte Anlage vor.

 

Neuerscheinung: Tambora

Der neue Band des Haus für Geschichte Baden-Württemberg widmet sich auf 128 Seiten den Auswirkungen des katastrophalen Ausbruchs des Vulkans Tambora auf der indonesischen Insel Java. Dabei steht ein besonderer Ansatz im Mittelpunkt: Wie reagiert ein kleiner Staat auf ein katastrophales Ereignis, ohne dessen Ursachen (Ausbruch des Tambora) zu kennen? Inwieweit gibt es regionale Möglichkeiten, einer globalen Krise zu begegnen? Das Jahr ohne Sommer mit Ernteausfall, Preisexplosion bei Lebensmitteln und darauf folgender Hungersnot bietet sich als spannendes Untersuchungsobjekt an.

 

Am Samstag, den 11. März wurde Gernot Ottos "Starparade in der Goldstadt" bei einer Buchvorstellung vor dem neuen Redaktionsgebäude des Pforzheimer Kuriers in der Pforzheimer Fußgängerzone präsentiert. Dabei kamen auch der Autor sowie unser Redakteuer Harald Funke zu Wort. In seinem Werk präsentiert Gernot Otto, selbst jahrelanger Sportchef des Pforzheimer Kuriers, 36 Weltklaseakteure, die in Pforzheim bleibenden Eindruck hinterließen: Darunter auch Größen wie Mark Spitz, Eusebio oder Jürgen Klinsmann.

 

Das Stadtarchiv Stuttgart arbeitet in diesem Sonderband detailliert das Tagebuch einer jüdischen Stuttgarterin am Vorabend des Ersten Weltkriegs auf:

„Nicht wegzudenken aus dem jüdischen Leben Stuttgarts ist das Haus Seligmann Kahn in der Augustenstraße“, schrieb die Historikerin Maria Zelzer in den Sechzigerjahren. Ein halbes Jahrhundert später sind von Frau Gretchen Kahn verfasste Tagebücher aufgetaucht. Im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg geschrieben, vermitteln sie das Bild einer jüdisch-schwäbischen Familie und gewähren Einblicke in das Leben der israelitischen Gemeinde in Stuttgart. Schlaglichter fallen auch auf die Gesellschafts- und Stadtgeschichte jener Zeit, wenn über Nachbarschaft, geselligen Verkehr, Militärparaden, Unfälle, öffentliche Feierlichkeiten oder das veränderte Leben in der ersten Kriegszeit berichtet wird.

 

Wohin reichen meine Wurzeln? Mit der Veröffentlichung dieses Ortsfamilienbuchs öffnen der Historische Verein e.V. und die Stadt Kuppenheim als gemeinsame Herausgeber eine leicht zugängliche Fundgrube für Antworten auf solche Fragen .Die beiden Autoren des zweibändigen Werkes haben in fünfzehnjähriger Arbeit die Quellen, vor allem Kirchen- und Standesbücher durchforscht, die Personendaten vollständig gesammelt. So ist es möglich, die eigene Familie zumindest bis 1689, dem Jahr des Kuppenheimer Stadtbrandes, in vielen Fällen auch weiter zurückzuverfolgen.