Neues aus dem verlag regionalkultur

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen unserer Autoren und des Verlags:

19.11.2017 Vortrag zu „Wetterextreme“




19.11.2017; 15.00 Uhr Heimatmuseum auf dem Schafhof
Schafhof 6, 75433 Maulbronn
Vortrag zu „Wetterextreme“
mit dem Autor Bernd Bramm

Neuerscheinung: WELCOME

Unter dem Titel WELCOME zeigte die Mannheimer Künstlerin Uscha Rudek-Werlé in der Universität Mannheim Objekte, die sich – inspiriert von den Texten der Soziologin Necla Kelec – mit Aspekten der Integration, der Freiheit und der patriarchalen Tradition auseinandersetzen. In diesem Katalog sind die Wandobjekte, Bodenskulpturen und Installationen fotografisch eindrucksvoll dokumentiert.

 

Das vorliegende Buch geht auf die Lebensbilder vier englischer Hoheiten ein, deren Vita sie im Hochmittelalter von ihrer Heimat aus in deutsche Lande, genauer in den pfälzischen Raum verschlug: Königin Mathilde, König Richard Löwenherz sowie die junge Isabella und König Richard von Cornwall. So viel königlicher Besuch schrieb auch in der Pfalz Geschichte!

 

Als erster Band der neuen Reihe "Lebenswelten im ländlichen Raum. Historische Erkundungen in Mittel- und Südbaden" widmet sich das Buch der Frage, wie der Erste Weltkrieg im ländlichen Raum wahrgenommen wurde: Von Kriegsbegeisterung war wenig zu spüren, eher herrschte Sorge, wie nun die Arbeit bewältigt werden könne. Auf die Dörfer – und vor allem auf die Frauen – kamen erhebliche Belastungen zu. Die Beiträge verschiedener Autoren, die Heiko Haumann und Juliane Geike zusammengetragen haben, zeigen eindrucksvoll, in welch vielfältiger Weise die Menschen mit den Anforderungen des Krieges umgingen.

 

Neuerscheinung: Matern Hatten

Seit dem 15. Dezember 2016 ist unsere Neuerscheinung "Matern Hatten" lieferbar. Das Buch rekonstruiert Lebens- und Wirkbezüge des Priesters Matern Hatten (um 1470 – 1546) aus der Freien Reichsstadt Speyer. Er war Vikar am Speyerer Domstift und pflegte mit zahlreichen Persönlichkeiten des oberrheinischen Humanismus sowie der reformatorischen Bewegung wie Erasmus von Rotterdam oder Martin Bucer freundschaftliche Beziehungen. Die zusehends angespannte Situation während der frühen Reformationszeit nötigte ihn zur Übersiedelung nach Straßburg, das elsässische Zentrum des neuen Glaubens.

Im Medium der eigentümlichen Persönlichkeit von Matern Hatten versucht die vorliegende Studie, eindrückliche Schlaglichter auf epochale Verhältnisse respektive Entwicklungen oder Umbrüche zu werfen.

 

Die neugewonnene Kooperation mit dem Stadtarchiv Stuttgart macht es möglich: Wir haben elf neue Titel aus der Reihe "Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart" im Programm - darunter die Lebenserinnerungen eines schwäbisch-jüdischen Textilhändlers, ein Stück württembergische Eisenbahngeschichte und vieles mehr.

Wir freuen uns, diese Publikationen in unser Verlagsprogramm aufnehmen zu dürfen und blicken einer guten und produktiven Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stuttgart entgegen!

 

Gestern abend wurde in Rastatt die Neuerscheinung "Menschen im Widerstand" vorgestellt. Zum ersten Mal wird mit dem vorliegenden Band ein Kapitel beschrieben, das in seiner Gesamtheit und Vielfältigkeit bisher nur wenigen bekannt war. Tatsächlich gab es in den Kreisen Rastatt, Bühl und Baden-Baden mutige Menschen, die es im Dritten Reich wagten, Widerstand auf sehr unterschiedliche Weise zu leisten. Menschen, die diesen Wagemut aber oftmals mit ihrer Gesundheit oder ihrem Leben bezahlen mussten.

 

In der Neuerscheinung "Neckargemünd - ein Vorspiel von Heidelberg mit Blick auf die Welt" legt Michael von Solodkoff ein neues, ungewöhnliches Konzept vor: Eine Art Lesebuch, das auf seinen 312 Seiten nicht nur die Stadt Neckargemünd zum eigentlichen Thema hat, sondern mehr Ausgangspunkt sein soll – sozusagen als kleine Drehscheibe geschichtlicher und personeller Verflechtungen –, auch im Hinblick auf Geschehnisse weit über die Grenzen Neckargemünds und seines Umlands hinaus. Dabei durfte Heidelberg als bedeutendes historisches Zentrum nicht außer Acht gelassen werden. Dabei sind es nicht zuletzt die zahlreichen Illustrationen, die den Leser in seinen Bann ziehen. Die repräsentative Aufmachung im Großformat auf schwarzem Hintergrund zieht zusätzlich die Blicke auf sich.